Indiana Tribüne, Volume 22, Number 161, Indianapolis, Marion County, 1 March 1899 — Page 2

rrxs 'Skl gfnDUmo Tribüne. Eriche! TLglich und oncaj Sit tägliche .TribSn kostet durch den Xrlft I (Scsti per Ooche, die ontagrribaeI let perOoche. Veid ,usr7ettEet,dn II ent per . Per Vft lierha htr leb geschickt ic OiT'.llcOlna V DTOi 10 Oüd VlaHama Cfefttfe Indianapolis, Ind., 1. März 1899. Dampf statt Dynamit? SSknn der Ingenieur H. Shaw sich nicht verrechnet hat, so ist zu erwarten, daß auch unsere modernen Spreng sioffe bald in bedeutendem Maße derdrängt sein werden, und zwar nicht durch neu zu erfindende Sprengstoffe, sondern einfach durch Dampf in neuer Anwendung und mit nicht gewöhnli cher Herstellungsweise. Es könnte dies besonders bei Spren gungen in Kohlen- oder Erzbngwrken sehr erwünscht kommen, da Dyna mit und andere besondere Sprengstosst wegen ihrer Entzündlichkeit so oft vor zeitiges oder nachheriges Unheil anrichten!. Daher sei der Vorschlag des Genannten in Kürze wiedergegeben, ohne Garantie füc seine allgemeine Zweckdienlichkeit. Darnach soll eine Patrone", welch lediglich reines Wasser nthält. in ein Sprengloch gelegt, und das Wasser auf elektrischem Wege in Dampf verwandelt werden, welcher dann die metallische Hülle mit großer Macht sprengen sowie die Kohle, oder das Gestein, zer schmettern soll. Ein Draht soll den nothwendigen elektrischen Strom füi das Kochen des Wassers zuführen. Herr Shaw hat auch Versuche vorgenommen, um practisch festzustellen, ob man Wasser mittels der Hitze kochen könne, welcye durch einen elektrischen Strom hervorgebracht wird, der durch einen Platina-raht geht. Und tx scheint mit dem Ergevniß dieser Ex--perimente vollkommen zufrieden zu in. Seiner Meinung nach' wird, sobald wie die Hülle des, in Dampf verwandelten Wägers platzt, auch die elek. irische Kette zerstört, und es ist keine Gefahr von Entzündung von Grubengas oder Kohlenstaub durch den überyitzten Draht vorhanden. Das Alles hört sich ganz gut an. und es bleibt dann nur noch die Hauptfrag: bestehen: Ob die solcher! erzeugte Sprengkraft auch hinreichend für ihren Zweck ist. Dampf in sehr großen Quantitäten hat freilich schon manchmal sehr bedeutende unbeabs i ch t i g t e Spreng-Wirkungen hervorgebracht; es fragt sich aber doch, ob diese Wirkung im vorliegenden Fall groß genug ist, wo nur eine recht bescheiden? Quantität Dampf zur AnWendung kommen soll. Jedenfalls kann es keinemZweifel unterliegen, daß diese Sprengkraft nicht mit der Ausdehnungskraft von Dynamit, Hercu-les-Pulver und anderen Sprengstoffen zu vergleichen ist. Auch err Shaw bestreitet dies nicht; er rechnet Zedoch aus. ta dies.'r Temperenz" Sprengstoff sicherlich für sehr viele Zwecke genügen würde. Er setzt eine Sprengpatrone oder Dampfhülse von 3 Zoll Länge und Zoll Durchmesser voraus, welche in ein Sprengloch von 2 Zoll Durchmesser gelegt werden soll und etwa 8 2-5 Eubikzoll Wasser halten würde. Und mit dem, hieraus gewonnenen HochdruckDampf will er eine Sprengkraft von etwa iz Tonnen erzielen! Das sollte in der That für die meiste Zwecke ausreichen, wenn die Schätzung eine genaue ist. Uebrigens gibt der Genannte auch zu. daß diese Methode kostspieliger ist, als die gewöhnliche Sprengmethode, das sollte jedoch nicht ausschlaggebend sein, wenn die Sicherheit dabei bedeutend größei ist, und die Wirksamkeit nicht hinter der Erwartung zurückbleibt! tfiU bttvarleb Vzper mnt. I Nicht alles Hornvieh, welches in unserem Westen und Südwesten diesen Winter umkam, ist auf den WeidePlätzen den Frost- und Schneestürmen zum Opfer gefallen. Eine gewisse Zahl, die sich freilich nicht mit derjenigen der Weide Opfer vergleichen läßt, aber vehältnißmäßig doch- sehr bedeutend ist, fand an verschiedenen westlichen Stationen bei jenen gepriesenen Viehbadern den Tod, die einige Jahre lang viel von sich reden machten und dazu dienen sollten, das Hornvieh vor bern berüchtigten Texas-Fieber zu schützen, d. h. von jenen Zecken zu befreien, die dasselbe verursachen. Fast gleichzeitig sind von mehreren Stationen bedenkliche Hiobsposten eingetroffen über die tödtlicke Wirkung solcher scharfen Bäder auf eine Anzahl Thiere. Dahn ist jetzt behördlich angeordnet worden, jene öfter geschilderte Verfahren bis auf Weiteres einzustel- . len, wenigstens während der Dauer kalten WetterS. Denn Kälte und diese Bäder zusammen scheinen gar leicht für des Vieh verhängnißvoll zu werden, und was nützt die Tödtung der Zecken, wenn das Vieh nicht am Leben bleibt? Wahrscheinlich wird aber auch - bei wärmerem Wette? eine andere Formel bei der Bereitung dieser, an sich wichtigen Viehbäder angewendet werden. Xüit man denn auch früher schon einigemal die Formel gewechselt hat. Diesbezügliche Versuche sind jetzt im Gange. .Den größten Obstgarten der Welt zu besitzen, rühmt sich Glenwood. Ja. Derselbe umfaßt 800 AcreS ?nit 133,000 Apfelbäumen. Die Ortschaft Stiles, boro, neun Meilen von Cartersville. Ga., ist durch einen Mrbelsturm fast vollständig zerstört, worden; mehrere Personen haben Verletzungen erlitten und ungefähr zwölf Familien sind obdachloö geworden.. Die Methodisten , kirche, ein neues Gebäude, ist vollstän dig zerstört worden. In fast allen Fällen wurden die Gebäude auseinan dergerissen und die Trümmer nach pllen Richtungen hin zerstreut.

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Nach Karlsbad gehen

ist heutzutage nicht nothwendig. Karlsbad kommt zu UNS, oder wenigstens dessen Gesundheit erzeugender Theil. DaS Karlsbader Sprudelwasser und Sprudelsalz enthält die ganze Heilkraft, welche den Platz seit JahrHunderten so berühmt gemacht hat. b. k.. wenn Sie den echten Artikel erhalten. Hütet Euch vor den vielen werthlosen Nachahmungen, welche als verbessertes ("improved") oder künstliches Karlsbader Salz verkauft werden. Diese sind nur Mischungen von gewöhnlichem Glaubersalz oder Seidlitzpulver, die von gewissenlosen Händlern des größeren VerdiensteS halber, den sie abwerfen, verkauft werden. Nehmt nur das echte, importirte, natürliche Wasser und Salz. Auf jeder Flasche davon ist der NamenSzug der EiSner & Mendelson Co., Al-, leinige Agenten, New Jork,- zu sehen. ' , Schreibe um Pamphlet. SZolzeö Gemme und nrevö. Ueber vermehrtes und endemisches Vorkommen der Krebskrankheit berich let ein Arzt, Dr. Vehla, im Centralblatt für Äacteriologie usw." Nachdem der Verfasser auf die übrigens schon mehrfach festgestellte Thatsache hingewiesen, dß seit 1851 ungefähr eine bedeutende Zunahme an Krebs erlrankungen stattgefunden hat, macht er darauf aufmerksam, daß auch ein häufiges Vorkommen in bestimmten Gegenden, ein sogenanntes endemisches Vorkommen des Krebses stattfindet. Die ersten Beobachtungen in dieser Beziehung stammen aus Frankreich. So zum Beispiel ist der Krebs häufig in der Normandie, Gueillot spricht von wirklichen Krebsherden in manchen Häusern, wo Leute ohne jede BlutsVerwandtschaft nach- und nebeneinander an Krebs kranken. Hierzu gibt der Verfasser eine analoge Beobachtung aus einem Stadtviertel einer Niederlausitz'schen Stadt, wo sich ebenfalls auf Grund genauerer Beobachtungen und Ortskenntniß während der letzten beiden Decennien der Krebs sehr häufig zeigte, wo meist der größte Theil der Häuser oft mehrfach befallen wurde. Während sonst in Preußen im Durchschnitt auf etwa vierzig Todesfälle ein Krebsfall kommt, ist hier das Verhältniß 9:1, ein sehr hoher Procentsatz. Das endemische Vorkommen deutet auf n infectiöses Agenö hin. DerVerfasser, mit den topographischen, socialen und hygienischen Verhältnissen dieses Stadtviertels genaa ver traut, geht die etwaigen in Betracht kommenden Factoren. Luft, TrinkWasser. Nahrung usw. durch; er schildert. die Lebensweise der dortigen Bewohner (meist Ackerbürger) bis in's Einzelne, es sind vorwiegend GemüseEsser, Fleisch wird im Allgemeinen wenig genossen, hauptsächlich Schweinefleisch. Wie man die Fleischnahrung überhaupt (England) so hat man auch die Schweinefleischnahrung für die Entstehung des Krebseö verantwortlich machen wollen. Aber nach Bauby's Untersuchungen ist diese Annähme zu verneinen. Endemisch kommt nun vor in den dortigen Gärten der sog. Kohlkropf, der an den Kohlwurzeln, Radieschen und andern Kreuzblüthlern mehr oder weniger große Knollengewächse erzeugt. Nach Ausschluß der anderen in Betracht zu ziehenden Factoren kommt Verfasser zu dem Schluß, daß das rohe Gemüs, der Träger des Krebskeimes sei. Die Gartenbeete werden dort mit Wasser aus einem schlechten, stagnirenden. faulende Blätter enthaltenen Graben begossen, auch Gemüse, wie Salat, da mit gewaschen usw. Man hat in der That dem Genuß von rohem Gemüse und Obst noch nicht die gehörige hygienische Aufmerksamkeit geschenkt; tl ist vielfach durch Ackererde usw. verunreinigt, und das, waS der Laie gewa. schen. rein nennt, ist nicht rein, steril im Sinne des Bacteriologen. ES ist höchst merkwürdig, daß gerade in Großstädten, wie z. B. Berlin und Wien. Carcinom so häufig ist, wo doch in leUer Zeit die hygienischen VerHältnisse außerordentlich verbessert worden sind, wo die Trinkwasser- und die Fleischuntersuchungen immer ein wandsfreier gestaltet werden. Aber viel mehr Gemüse und Obst als frühe, wird durcd die Eisenbahnverbindungen nach den Großstädten geschafft, und eZ ist nicht ausgeschlossen, daß mit dem Genuß von rohem Gemüse daS Ueberhandnehmen der Krebserkrankunqen zusammenhängt. Vegetarianer sind aeaen den KrebS durchaus nicht geschützt. Sevier Forcier, der Pionier Ansiedler des nördlichen Wiscvnsinö, ist im Alter von 100 Jahren in Cbippewa Falls gestorben. ErnBrief. dernach50Jayren, vom Tage der Absenkung an ge rechnet, seinen Adressaten erreichte, bil det in Rockford. Jll.. daS Tagestspräch. Der Brief kam dorr vor tnu gen Tagen an und wurde Herrn Jesse Balcom, No. 329 Wall Str., zugestellt. Vor 50 Jahren wurde der Brief an Balcom, der damals im mexikanischen Heere diente, abgesandt. Da er den Adressaten nicht erreichte, ging der Brief von Hafen zu Hafen, um die ganze Welt, bis er schließlich in der Dead letter" - Office zu Washing ton landete. Hier gingen die Beamten auf die Suche, indem sie die Adreßbücher der Städte durchsuchten. Sie waren erfolgreich, denn in dem Adreßbuch der Stadt Rockford fanden sie Jesse Valcom, No. 319 Wall Str., und der Brief erreichte seinen Eigenthümer. Vor 60 Jahren war der Brief von Valcom's Schwester abgesandt worden. Welche Erinnerungen, muß derselbe wohl bei dem nun LOjährigen Manne bervorSerufen haben?

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k?ktrkwarvlgtr Cannibalenstamm.

Nach Allem, was man weiß, gibt c5 selbst in den abgelegensten Theilen des nordamerikanischen Festlandes keine Spur mehr von Menschenfresserei. Dagegen ist dieselbe im südamerikanischen Continent noch nicht ganz und gar verschwunden. Wenigstens kann man im dunkelsten Peru", auf einem der östlichen Ausläufer des Anden-Ge-birges und in der Nähe der, bekanntlich noch immer streitigen Grenzlinie zwischen Brasilien und Peru, einen blühenden Jndianerstamm antreffen, welcher in feiner Weise dem Cannibalismus huldigt, und über welchen selbst Kennern anderer menschenfressender Völker wenig oder nichts bekannt ist. Kein Wunder! Sind doch die Chuncos so heißt dieser merkwürdige Stamm selbst für andere Indianer unnahbar und von ihnen geflissentlich gemieden! Und in den Jahrhunderten, seit denen Peru überhaupt der civilisirten Welt bekannt ist, haben nur sehr wenige Forscher oder Missionäre sich vorübergehend etwas näher an diese Menschenkinder herangewagt; , doch ist es bei einer diesen flüchtigen Gelegenheiten in neuerer Zeit gelungen, ein weibliches Stammes Mitglied photographisch aufzunehmen, was aber Alles war, was der betreffende wißbegierige Reisende sich leistete, ehe-, er Reißaus nahm, und früher wurde dann und wann sogar einer dieserWilden von weißen Bewohnern Perus eingefangen. Die bekannte Geschichte Perus, sogar bis auf die frühesten Ueberlieferungen der Jncas zurück, berichtet nichts davon, daß jemals dieser Menschenschlag in irgend einen Verkehr mit seinen cultivirteren Brüdern getreten oder gar Bündnisse mit ihnen eingegangen sei. Und noch heute haden die anderen Indianer nur ein Gefühl des Grausens für die ChuncoS. Dieser Stamm zerfällt wiederum in mehrere Unterstämme, von denen die CasciboS und die AnteS die allerwil besten und trotzigsten sind. Dieselben streichen auch gelegentlich in Wäldern herum, in denen die kostbare Perurinde zu finden ist, und sinnen wie versichert wird darauf, den einen oder anderen Gefangenen zu machen und ihn bei einer menschenfresserischen Orgie abzuschlachten! Doch kommt es heutzutage sehr selten vor, daß sie damit Erfolg haben; immerhin ist es in manchen jener Wälder nicht völlig geHeuer, wenigstens für Denjenigen, der nicht gut genug durch sich selbst oder durch' seine Gefährten geschützt ist. Und man erzählt sich in Peru, daß sie bei solchen Menschenjagden sogar unter einander wild um die Beute gekämpft hätten! Das Merkwürdigste aber bei dem Kannibalismus dieser Wilden ist: Daß sie einen strengen Unterschied des Geschlechtes machen und niemals versuchen würden, Frauenspersonen für cannibalische Zwecke zu fangen. Indeß hat dieS keineswegs etwas mit einer Rücksichtnahme auf das Weibliche zu thun, sondern vielmehr mit einer Erniedrigung und' Verachtung der Frauen! Denn verzehren dürfen sie nur, was sie für m halten; jede Frauensperson aber gilt ihnen, namentlich den beiden genannten Unterstämmen, als ein unreines Wesen, daher auch als nicht gaumenfähig. Das ist alles ungeschriebenes Gesetz, und diese Cannibalen würden lieber HungerS sterben, als ihre Lippen mit Frauenfleisch beflecken! Ja das Blut pon Frauen gilt ihnen für Gift, dessen Aufnahme kein männlichesWesen überstehen könne. Umgekehrt haben aber die Frauen dieser Cannibalen durchaus keine Ab Neigung gegen Männerfleisch, sondern sollen eS vielmehr mit großem Behagen verzehren, während sie ihrerseits sich niemals bemüht haben, die Männer von ihrem Widerwillen gegen das Frauenfleisch abzubringen. Im Uebrigen gelten bei diesen Wilden die Frauen immerhin als eine Art .nothwendiges Uebel", und man gestattet ihnen gnädigst, die Lebensbürden mit den Männern zu theilen, auch nach den Kindern zu sehen und das Land ein Bischen zu bebauen. Bei den meisten Unterstämmen soll die Vielweiberei streng verboten sein. Diese Cannibalenfrauen tragen ein grobeS Kleidungsstück. daS von der Hüfte bis auf dieKnie herabhängt, und schmücken sich mit dicken HalSschnüren, deren einzelne Theile meiste auS Menschenknochen bestehen sollen, die in besonderer Weise polirt sind! Bei besonderen festlichen Gelegenheiten tragen sie auch buntbe malte Ohr- und Nasenknöpfe und bemalen sich auch Kinn und Wangen, oder beschmieren sie.dielmehr. In gewissen Verrichtungen sind diese Cannibalenfrauen sehr geschickt, z. B. im Vergiften der Pfeile für ihre stärkere Hälfte. Wie eS heißt, verstehen sich diese Cannibalen auch ein wenig auf Heil pflanzen, und ihre Frauen benutzen gegen Fieder einen Aufguß auS der noch arünen Caöcarilla - Rinde, ja dies soll prompter wirken, als daS weiße Ähinin - Pulver, welches die Chemie der civilisirten Menschheit aus ganz ders elben Quelle oewinnt. Europäisch eVundschau. ?rodwz Brandenburg. Berlin. Der Berliner Novellist Georg Bendler ist nach kurzem Krankenlager plötzlich gestorben. Der DaHingeschiedene, dessen öürgerlicherName Georg Meyer war, .hat ein -Alter von 65 Jahren erreicht. Wegen Beleidigung und Bedrohung - wurde der Schutzmann Emil Botel mit .70 Mark Geldstrafe belegt. Wahnsinnig geworden ist auS Schmerz' über den Tod seiner Frau der 46 Jahre alte Schmiedegeselle .Friedrich Leverenz aus der: FriedenSstraße 30. Auf 3 Jclyre 'ZuchthäuS erkannte daS hiesige Schwurgencht ' gegen den 28jährigen Tagelöhner Karl Engel aus Spandau, dir dort im vorigen Sommer während des MaurerauZstandZ ' einen Bretter-

schuppen in Brand gesteckt hatte, in dem italienische Maurer übernachteten. Die Italiener sollten ausgeräuchert" werden. Das Feuer wurde rechtzeitig bemerkt und gelöscht. Auf 10 Jahre Zuchthaus erkannte das Schwurgericht gegen den Arbeiter Robert Beeskow in Woltersdorf bei Erkner wegen Todtschlags. Beeskow, ein dem Trunk ergebener Mensch, hat im October v. I. seine Ehefrau, geb. Kühl, mit der er in unglücklicher Ehe lebte, nach voraufgegangenem Streit mit einem Schemel erschlagen. Durchstechereien im Centralgefängniß zu Plötzensee brachten dem Gefangenenaufseher Alexander Wladarz 4 Monate und dessen Ehefrau 1 Woche Gefängniß ein. In diesem Falle wurden auch die Gefangenen, die Wladarz und dessen Frau veranlaßt hatten, Speisen und Getränke einzuschmuggeln, mit Geldstrafen belegt. Weil er seiner Frau nicht zur Last sallen wollte, hat sich der 43 Jahre alte Kellner Heinrich Buttgereit aus der Steinmetzstraße No. 36 im Thiergarten erhängt. Erhängt hat sich der 48 Jahre alte Tischler Emil Wilde aus Aerger über einen ungerathenen Sohn. Im Untersuchungs - Gefängniß erhängt hat sich der Damenschneider Karl Groth, welcher kürzlich wegen Sittlichkeitsverbrechens zu zwei Jahren sechs Monaten Gefängniß verurtheilt wurde und in nächster Zeit seine Strafe antreten sollte. Driesen. Die Neumärkische Steingutfabrik im nahen Vordamm ist niedergebrannt, wodurch etwa 200 Personen brotlos geworden sind. Provinz Ostpreußen. Königsberg. Wegen SteuerHinterziehung wurde der Photograph Glückmann zu einer Geldstrafe von 3560 Mark verurtheilt. Darkehmen. Durch Erschießen machte der Controllbeamte der Jnoaliditäts undAltersversicherungsanstalt Nebelsieck seinem Leben ein Ende. Der Unglückliche, welcher in der letzten Zeit von einem Nervenleiden befallen war, scheint die That im Zustande geistiger Umnachtung ausgeführt zu haben. Heiligenbeil. Der Fleischergeselle Pollkehn, welcher an einemJahrmarktstage zwei Knechte mit einem Messer gestochen hatte, welches er sich vorher hatte schleifen lassen, wurde zu 1 Jahr und 9 Monaten Gefängniß verurtheilt. Jnsterburg. Durch einen Sturz von der Treppe zog sich der Klempnergeselle Müller einen SaYädelbruch zu, an dessen Folgen er starb. Erhängt hat sich der Barbier Theodor Gleede. Provinz Wejtpreußcn. Danzig. Großfeuer wüthete in dem gefüllten Lagerraum der Buch drucke! und Kartonagenfabrik von Kahan. Außer großen Lagervorräthen sind auch Maschinen zerstört worden. Briefen. Hier brannte die alte Teßmer'sche Färberei nieder, welche jetzt zur Molkerei des Herrn Mathieson gehörte. F l a t o w. Vom Kaiser völlig begnadigt wurde der Arbeiter Dussinski von hier, der vor 30 Jahren wegen Mordes zu lebenslänglichem Zuchthaus verurtheilt worden war. G o l l u b. Töpfermeister Leske von hier litt an Fußgeschwüren, zu deren Heilung er sich selbst eine Salbe zubereitet hatte. Nachdem er diese Salbe in Anwendung gebracht hatte, sollte sich Blutvergiftung ein; er star5 nach kurzer Zeit. K l. - W a l d o r f. Eine Feuersbrunst legte den größten Theil der Besitzung des Herrn Claassen in Asche. Pttvivz Pommern. Stettin. Die Ehefrau des Werkmeisters Brandenburg, deren 8 Jahre alter Stiefsohn durch einen Sprung aus dem Fenster der elterlichen Wohnung im Hause Giesebrechtstraße 1 seinen Tod fand, ist dem Un tersuchungsrichter vorgeführt worden. Sie wird beschuldigt. denTod des Knaben verschuldet zu haben. B ü t o w. Dieser Tage feierten der frühere Wirthschafts Inspektor Karl Schröder in Groß - Gustkow und seine Ehefrau das Fest der diamantenen Hochzeit. G r e i f e n h a g e n. An demselben Tage ist das Tischlermeister Hülsen'sche Ehepaar gestorben. Früh 3 Uhr starb der 71 Jahre alte Ehemann. NachmittagS folgte ihm die 65 Jahre alte Gattin. . Provinz SchleSwig-HMem. Altona. Nach Unterschlagung einer bedeutendenSumme ist der Makler Peter Brand von hier flüchtig geworden. Der unter Anklage dersuchter Brandstiftung stehende Tischler Adolf Meyer auS Wandsbeck wurrxi vom Schwurgericht, da die überzeugenden Beweise fehlten, freigesprochen. Troddem der StaatSanwalt selbst die Freisprechung beantragen mußte, rief er dem Angeklagten doch die Worte zu: Thun Sie aber so etwas nicht wie-der!-Cigarrenarbeiter Ellerhop, der an Geistesgestörtheit litt, sprang in der EimSbüttelerstraße auS ememFenster der zweiten Etage auf die Straße, wo er mit gebrochenen Armen und Beinm liegen blieb. - : Flenkburg.. Arbeiter fix; Wm. Damerau. auö Pr. Eylau,-welcher am 25. August v. J..auf dem Wege ' von Lundöbergkrug nach Apenrade dieRadfahrerin Ehefrau Jwersen auSBroaker durch einen Steinwurf c)egen - die rechte Schläfe so schwer verletzte, daß TagS darauf der Tod der Frau eintrat, wurde zu drei Jahren Gefängniß derurtheilt. . Provinz Cülesicn. .! Are lau. Eine Verbrecherbande plünderte ZyachtS den hiesigen Juwelierladen von Müller aus. Die. Spitzbuben blieben bisher unermittelt. Liegnitz. Zahlreiche Diebttähle brachten'der 21 Jahre alten Dienstmagd Bertha Schmidt auö Altstadt bei Lüben 6 Jahre Gefängniß ein Mühlrädlitz. Hier, fand die Hochzeit eines sehr jungenBrautpäareS

statt. Der Äräutiaam. Naätwächtr j

Schmidt auö Ossig. steht bereits im 76. Lebensjahre und seine zukünftige Ehefrau Gartenarbeiterin Hepner hierselbst, im 66. Jahre. Beide gingen die dritte Ehe ein. O p P e l n. Durch eine Kohlenozydgasvergiftung ist ein großer Theil des Braupersonals der hiesigen Friedländerschen Schloßbrauerei schwer verunglückt. Der Geselle Johann Krum aus Schiftung in Baden und der Lehrling Schrameck sind bereits gestorben; sechs andere Personen schweben in ernster Lebensgefahr. Provinz Posen. Posen. Der wegen Unterschlagung amtlicher Gelder verhafteteOberpostassistent Konukiewicz hat im Gefängniß Selbstmord versucht, der aber vereitelt wurde. Wegen Verächtlichmachung von Staatseinrichtungen durch Verbreitung entstellter und erdichtete. Thatsachen hatte sich der Redakteur des polnischen Blattes Wiel-kopalonin-. Josef Szmyt. zu verantWorten. Das Urtheil lautete auf 100 Mark Geldstrafe. Bromberg. Ertrunken ist im Bromberger Kanal dr Händler Ernst Kreklau aus Hohenwalde. B e n t s ch e n. Kürzlich wurde der hiesige Barbier Schaepe, sowie seine Ehefrau wegen Verdacht der Brandstiftung verhaftet. Nunmehr sind beide vom Schwurgericht in Meseritz, da sich ihre völlige Schuldlosigkeit herausgestellt hatte, freigesprochen worden. Provinz Sachsen. A m m e n d o r f. In der hiesigen Papierfabrik wurde der 18jährige Ziegeldecker Vogel aus Merseberg von der Transmissionswelle erfaßt und mehrmals gegen die Decke geschleudert, ehe es gelang, die Maschine zum Stehen zu bringen und den bereits todten und arg zerfetzten Körper zu befreien. Burg. Wegen Verdachtes des Kindesmordes wurde die 27jährige Ehefrau Emma Llldde in Haft genommen. Nach längerem Leugnen soll sie das Geständniß abgelegt haben, ihren zweijährigen Knaben mittels eines Oberbettes erstickt zu haben. Dingelstädt. Das 2 Jahre alte Kind des Bäckermeisters N. Heinemann fiel so unglücklich in den noch mit glühender Asche angefüllten Behälter, daß es bald darauf seinen Geist aufgab. Halle. Von seinem eigenen Wagen tödtlich überfahren wurde derBierfahrer Meinhardt. der bei der Brauerei an der Schwemme angestellt war. Provinz Hannover. Hannover. Im Alter von 95 Jahren starb der Superintendent em. Rudolph Ludwig Fischer. Er war 65 Jahre im Pfarramt thätig. Durch eine verheerende Feuersbrunst wurden elf große neuere Fabrikgebäude, die Möbelfabrik mit Dampfbetrieb von Wallheinecke undSchubert in der Heinholzerstraße eingeäschert. Bei dem Brande wurden zwei Feuerwehrleute verletzt. Der Schaden wird auf etwa 80.000 Mark geschätzt. Bevensen. Einem Brande zum Opfer gefallen ist das Anwesen des Hofbesitzers Staake in Kl.-Bünstorf. Borg. .Wohnhaus und Nebenhaus des Hofbesitzers Farding gingen in Flammen auf. Fähr. Bei lebendigem Leibe verbrannt ist der Comptoirist Köhler, der auf der Bremer Wollkämmerei beschäftigt war. Er wurde als Leiche im Bette aufgefunden. Köhler hatte sich

mit brennender Cigarre schlafen gelegt. Provmz Westfalen. M ü n st e r. Der 77iäbriae krübere Bäckermeister Schepers ist Nachts im cm. ws.n:ri c.i r.c.v:. yiciycu imuyyuicucuui vci icuciiuiaem Leibe verbrannt. Er batte sich mit brennender Cigarre auf das Bett gelegt und war eingeschlafen. Das Bettzeug fina teuer, und als inkolae des sich entwickelnden Rauches und Qualmes die cachbarn. aufmerksam wurden und m das Zimmer emdran aen. war er bereits todt. Ältenmellrich. Scheune und c m. fVi M , . - . i&tau oes efiyers woher in der OstHeide brannten nieder. Sämmtliches Vieh kam in den Flammen um. . B e r l e b u r g. Weinhändler Kronau, ein in den besten Verhältnissen lebender Mann von 67 Jahren, erschoß sich aus unbekannten Gründen. Bigge. Auf der Kanzel gestorben ist der katholische Pfarrer Dechant Trippe. Während der Predigt stieß er plötzlich die Worte hervor: Mir. wird unwohl!- und sank todt nieder. RbeinMvdq. Köln. Der Oberlieutenant v. Keudell vom Deutzer Kürassier - Regiment hat sich erschossen. Der Selbstmord ist auf übertriebenes Ehrgefühl zurückzuführen, denn v.'Keudell beging die That, weil er bei der Beförderung zum Rittmeister übergangen war. Barmen. 115 Bandwirker der Firma LücaS und Vorsteher sind ausständische weil sie - die Bestimmungen der neuen Arbeitsordnung nicht amkennen wollen. Durch ein Großfeuer wurde die Waggonfabrik von C. Aug. Freudewald in der Heckinghauserstraße zerstört. ' Düsseldorf. Unsere Stadtverordneten beschlossen- endgültig den Bau eineö . städtischen Krankenhauses. Eö soll 612 Betten erhalten. Die Baukosten sind auf 2,500.000 Mark berechnet ohne die rund 100.000 Mark betragenden Grunderwerbs kosten. Der Bau soll im Frühjahr beginnen und binnen 2j Jahren beendet sein. Provmz Hessen-Nassau. Kassel. Anläßlich der Fertigstellung der 5000. Locomotive überwies die Henschel'sche Maschinenfabrik 200.000 Mark an die Wittwenkasse der Arbeiterschaft, 100,000 M. dem UnterstützungsfondS für activ Arbeiter. 100.000 Mark der neugegründeten Be-amten-PensionS-, Wittwen- und Waisenkasse und außerdem sämmtlichen Beamten und Arbeitern besondere Svenden. . - . - Frankfurt. Nach langem Leiden Varb der Stadtverordnete Konrad'

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Hüften, EMtuncn, Dronchitiö, Inflnena, Asigma, etc. Der echte ?he ist ebenfavA bekannt, al da best Heilmittel zur Heilung von . . ..... Grippe. Qt wärmt tat Blut, vermindert den Reiz, stärkt, stellt wieder her und heilt.

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A'Iiterary man, usei to the nlceties pleasures of the table, in speaking of

says: "I couldn't recommead this remedy as heartily as I do if I didn't believe in it. I am not rauch of a medicine taker. I am opposed to medicine, oa principle. There ought to be no need of medicine pust as there ought to be no poverty but there is. If people lived nght they would be well. Sunshine, atr, exercise, fun, good food plenty and not too much are the best medicines, the natural ones; trat men are tjed to their desks, and woraen to their Korne cares. and both are tied to f&sh ion. Civilixed existence is artificial and needs artifidal regnlators. I recommend Ripans Tabules and talce them rayelf. I know they are both harmless and effective. (I know what they are made of.) They are the best remedy I know anything about for headaches, or Indigestion, or biliousnes, or any sort of stuggishness In the System. And they are ia the handlest possible shape to carry in the pocket."

ästeinbrinck im 54. L?b:n5 ermibt wird der 23 Jahre alte Ingenieur Huqo Sommer. Aus vorgefundenen Briefen ist zu schließen, daß er sich mit Selbstmordgedanken trug, die durch ein langjähriges Leiden verursacht wurden. Kronberg. In Mammolshain explodirte vorzeitig ein Salutböller. Ein gewisser Georg Fuchs wurde dadurch getödtet. Mitteldeutsche Staaten. A l t e n b u r g. Der GerichtsVollzieher Löffler war vor Kurzem wegen Unregelmäßigkeiten vom Amte suspendlrt worden. Er ist letzt fluch tig geworden und wird steckbrieflich verfolgt. In den Altenburgischen Staatsforsten wurden während des vergangenen Jahres 612 Kreuzottern gefangen, für welche die Staatskasse den Betrag von 192 Mk. 60 Pf. (30 Pfennig für das Stück) als Belohnung an die Otternjäger auszuzahlen hatte. A p o l d a. Der seit einigen Ta gen vermißte Bauunternehmer Gott fried Krause von hier ist in der Nähe von Wittenberg erhängt aufgefunden worden. Blankenbura a. 6. Der Musiklehrer und Pianist Rudolf Na thusius, der erst kürzlich von Stettin hierher übersiedelte, ist nach kurzem Kranksein verschieden. E o s w i g. Im Alter von 57 Jahren erlag der Bahninspektor Burk hardt einem Herzschlage. E i s e n a ch. Landgerichtsdirek tor Paul Kühn ist, 52 Jahre alt, einem Schlagansall erlegen. G e i s a. Stadtpfarrer Dechant Bogt ist nach langem schweren Leiden gestorben. Nahezu 20 Jahre hat der selbe als Dechant hier gewirkt, nach dem er zuerst 11 Jahre Kaplan in Amöneburg und 6 Jahre Pfarrer in Schetda gewesen war. Dessau. Der 27 Jahre alte Paul Kestner von hier, welcher in Weißkirchen (Böhmen) mehrere Uhren, Schmuckgegenstande und Baargeld ge stöhlen hat, wurde von der Gendarme rie verhafte! und dem Strafgerichte in Kratzau eingeliefert. OeZZerreich-Unz?!. Wien. In seiner Wohnung. IX. Bezirk, Porzellangasse No. 21, ist der ä teste Arn-.e..ra!h und früh:re Gemeinderath Wenzel Schwanzar im Alie? von 86 Jahren gestorben. Plötzlich verschieden ist derTheaterdirector Heinrich Jantsch. 54 I.. alt. Der Zimmcrmann Herr Mathias Wewerka feierte die goldene Hochzeit mit seiner Frau Eva. Nach längerem Leiden ist der Professor an der technischen Hochschule in Wien, Hofrath Rupert Bock 64 Jahre alt gestorben. Aussehen erregt- die Verhaftung des Tuchhandlers Emil John. Chefs der Firma Emil John. Tuch, und Scdafwollwaarenhändler.Jofephstädterstraße No. iiü 22, wegen betrug. Die Lehrerin Agnes Nopal, Mieden, Schleifmühlaasse No. 15. wurde unter dem Verdachte des Kindesmordes verhaftet. Der Agent Franz Nebehay durchschnitt sich in einer Badeanstalt in Währing die Handgelenke. FamilienZerwürfnisse haben den Mann zum Selbstmord getrieben. Der Tischlerm Fjt-C r - geyllsr 'jtKoiau oixaiq lcgon icinc Geliebte, das Dienstmädchen Rosa Pfalz, an.' und richtete dann die Waffe gegen sich. - Die Kugel aina tönt mitin : ducck'z He?z .und der Tod t::c

nach wenigen Minuten ein.

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