Indiana Tribüne, Volume 22, Number 161, Indianapolis, Marion County, 1 March 1899 — Page 1
o 0.0 V Ci r1VA rlC kym v k?v V v y ys y W V V kMJ ov Office : No. 18 Gab Mabama Otraße. Telephon 1171 Indianapolis. Zndiano, Mittwoch, den . März 1899. Jahrgang SS. nciiGi
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Propylaoum. Das (onnoä Quartett In einem Persischen Garten von Liza Uhrnaiin. Freitag SUbtnb, deu 3. März. Q tntrttt SO 6nt8 Rtservirtt 61M ob" ?rtta
itzahluvg bei Rich & McL,, 113 ld PtnI?lala ad zum raus. Meinen Freunden und Bekannten zur gefälligen Anzeige, daß ich daS JEFFERSON HAUS, 115 119 Ost South Straße, übernommen Habe, und mich freuen werde, sie daselbst zu begrußm. BsardingHauS mit echt deutscher Kost. chtungSvoll, Geo. Peter Häramerle. Zum Kaiser Friedrich Nordwestecke Delaware und South Str. dem Big Fom Frachibahnhgs gegenüber. Nur die besten Getränke und C'garren, :: guten Lunch :: und zuvorkommende Behandlung bei Franz Bnddkcker. SX2 POINTS, 401 und 4S Virginia Ave. j. P. SCHILTGES. Sichere die Zukunft.... Jedermann der bei seinem Tode Eigenthum hinterläßt follte ein T,stime t machen und feinen letzten Wrllen in brndender ftoirn nie, dnleqen. ES ist unme'se d?ese Pflicht zu ver fäumen. Die Union Tr st Co ladet zur Consultatio in Betreff der Afe tlgung letztwilliger Verfügungen und Trusts ein. Wo die Gefellschaft al& aUnniger Exekutor genannt wir?, werden Testamente kostenfrei angeferiigt. Testamente können, kcstenfrei deponnt werden. Office: (ebäude der Gesellschaft) tto. 118 und 122 Ost Market Str. Einbezahltes Kapital 8600,000 Ueberfchuß.Fond .... 105,000 Verbindlichkeit der Aktiv uäre 8600.000 B eamte : Jod v. volliday. PrSstdint. Zlddlson 6 H rrtS. 1. Vie.VrMt. Henry Eitel, 2. LtePksideut und Echasmtstr. $.3tt. ftol er'5r. Bei schlechtem Wetter braucht man gute Schuhe. Bei v m 01 siaden Sie die besten in der Stadt, alle möglichen Sorten. Sprecht vor und überzeugt euch selbst. 13 Oa Wasblnaton Otr. (Keo. nflenTiiiiasnim 5ZsiHsnbeßstteV, Office: 26 Süd Delawarestr. Otalle , 220, 222, 224, 226, 228 Ost Pearlstr. Telephon 911. Offen lag und Nacht. St. Andreasberger Canarien'vögel, Papageien, Roth Vögel und alle Sorten Sing und Zier Vögel. Eine große uiwahl aller Sorten Käfige, AauariaS. Globei. (Zoldfiscöe ic. Ferner dai beste Epottvozelfutter, besten Vog?''S'amen zu 7c vas Paaet, 6 Pzcrete für 20 bentS. . C.F.Klepper, 438 VtZ4ftt tsch Bmust.uk ichtga Ctta&i.
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Lditorielles. Die Leser finden heute zwei Nach richten angenehmer Natur. Erstens,
daß Deutschland seine Schisse von Manila anrückaeloaen. und damit der bökwllligen Verbreitung fernerer Ge rächte über da? Verhalten Deutsch land jeden Boden entzogen hat, und zweiten?, daß das Repräsentantenhau in Washington die Blll zur Errichtung eineö neuen PostgebSudeS angenommen hat. Wie die Sache liegt, ist dadurch die baldige Inangriffnahme des LaueS sicher. . Die Verhältnisse in Frankreich scheinen sich bedeutend zu bessern. ES ist offenbar, daß der Tod FaureS sich für daS Land als vorteilhaft in seinen Folgen ergeben hat. War Eitelkeit oder sonst etwaS die Ursache, Faure neigte sich den Radauelementen zu, den kompromittirten Offizieren, den Antisemlten und Anderen, deren Eebahren den Stand der Republik, oder zum Mindesten die öffentliche Ordnung ge. sährdete. Diese Elemente hatten an Faure bis zu einem gewissen Grade eme Stütze, dagegen ist offenbar, daß sie von dem neuen Präsidenten Loubet nichts zu erwarten haben. Die Nachricht, daß Loubet bereits ein Dekret zur Absetzung deS Generals Zurlinden als Milltärgouverneur von Paris unter zeichnet habe, mag vielleicht nicht richtig sein, trotzdem ist sie sehr bedeutsam. Sie zeigt, vaS man von Loubet erwartet. Daß General Rouget die Radaumacher, welche, wie sie selbst sagen, ihn zum Aufruhr verleiten wollten, der Polizei übergab, statt ihnen Beachtung zu widmen, zeigt, daß die Hetz- und Aufruhrelemente sich in keiner Weise. wie man befürchtete, aus daS Militär verlassen können und damit ist auch ihr Einfluß verschwunden. Dazu kommt nun noch daS energische Vorgehen der Regierung gegen sie, daS sie wohl völlig machtlos machen wird. All dieS läßt hoffen, daß man sich nicht länger fürchten wird, dem Gefangenen auf der Teufelöinsel und dem Obersten Picquart Gerechtigkeit angedeihen zu lassen, und daß Frankreich die Krisis ohne Schaden übersteht. Die Berichte von den Philipp!nen, daß die Hitze ansängt, sehr beschwerlich zu werden, lassen einstweilen ahnen, waS kommen wird. In ein paar Monaten wird die Regenzeit eintreten und wir haben seinerzeit von Santiago auS erfahren, waS die Re genzeit in tropischen Gegenden zu bedeuten hat. ES ist wahrscheinlich, daß dann die Krankheiten im Heere ungemein zunehmen werden. Dann werden HiobSposten überHioböpoften kommen. Die größte der Inseln ist Luzon, aus welcher Manila liegt. Sie ist voll von Sümpfen und tropischen Wäldern, welche den Insurgenten stekS einen sicheren Aufenthalt bieten und wohin thnen die Truppen nicht folgen kövnen. WaS an amerikanischen Soldaten auf den Inseln ist, wird so wie so nöthig sein zum Schutze der Städte. Von diesen Sümpfen und Wäldern auS werden die Insurgenten Städte und Truppen unaufhörlich belästigen und die Umgebung der Städte unsicher machen. Sie werden keinen offenen Kampf annehmen, sondern einen kleinen Buschkrieg führen, der sich, wer weiß, wie lange hinziehen kann. Und so kann die Geschichte fortgehen, Jahre lang, wer kann eS wissen ? Und Geld wirds kosten ! Schandmäßig viel Geld. Und daS alles größtentheils deshalb. weil man zu keiner Zeit recht wußte, waS man mit den Philippinen anfangen wollte, daS beißt, lreil unser unselbständiger Präsident eS nicht wußte, der sich immer nicht entscheiden konnte. ich welcher Seite er hiohorchen sollte. Größtentheils deshalb, weil man diesen Barbaren nie eine offene Antwort auf ihre Frage nach unseren Absichten geben konnte oder wollte, weil diese Barbaren" allen Glauben an unsere Ausrichtigkeit und Ehrlichkeit verloren haben. ES dünkt uns, wir holen unS bei dieser Geschichte nicht viel Vergnügen, nicht viel Ruhm und nicht viel Ehre. Der gestrigen Meldung, daß die Filipinos bereit seien, die Waffen niederzulegen, l-gen wir einstweilen nicht viel Werth bei. Gen. OtiS weigert sich, mit ihnen zu unterhandeln, so
lange sie sich nicht bedingungslos eraeben und eS siebt einkweilen nickt dar-
I ' nach auS, daß sie daS thun werden. Besser wäre eS freilich, für sie und für unS. -- ArsylzMilhlei!. Wetterbericht. TrübeS Wetter, vielleicht Regenschauer heute Nacht und morgen. Höchke Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 50 Grad, niedrtgke 26 Grad. Ein veueSPoSgebaude für Indianapolis. Washington, 1. März Die Bill zum Bau eineS neuen PoftgebäudeS ging mit anderen ähnlichen Bills an ein Konferenz-Comite. DiefeS Comite einigte sich rasch und heute wurde dessen Bericht in beiden Häusern deS CongresseS passtrt, so daß nur noch die Unterschrift deS Präsidenten nöthig ist. Deutschland und die V e r. Staaten. Washington, 28 gebr. Die deutsche Regierung hat mit einem Schlage allen ferneren böswilligen Gerüchten ein Ende gemacht und gezeigt, daß sie Freundschaft der Ver. Staaten wünscht. ES war ein diplomalischer Meifterftreich. Herr von Holleben, der deutsche Gesandte in Washington meldete heute dem Staatssekretär, daß Deutschland augenblicklich seine Schisse in chinesischen Gewässern brauche und sie deshalb von Manila zurückgezogen habe. Nachdem diese Meldung geschehen, stellte der Gesandte an daS StiatSdepartement daS Ersuchen deutsche Personen und deutsches Eigenthum auf den Philippinen in Schutz zu nehmen. Der Staatssekretär gab keine sofortige Erwiderung, sondern kovferirte erst mit dem Präsidenten. Dieser sagte ohne weiteres Zögern sofort zu, trotz der großen Verantwortung, welche unsere Regierung dadurch übernimmt. Man nimmt in offiziellen Kreisen an, daß diese Verantwortung kein zu hoher Preis ist für die Vortheile, welche den Ver. Staaten aus diesem Verfahren Deutschlands entstehen. Die Insurgenten haben ohne Zweifel stets Hoffnung auf die Hilfe Deutschlands genährt und diese Hoffnung ist jetzt völlig zunichte gemacht. Und auch die Spannung, welche herrschte und welche Seitens der Insurgenten leicht dazu benützt werden konnte durch allerband Umtriebe einen Zusammenstoß zwischen amerikanischen und deutschen Matrosen herbeizuführen, ist auS dem Wege geräumt. Obwohl die offiziellen Beziehungen beider Länder zu keinerlei Besorgnissen Veranlassung gab, konnten doch unbedachtsameZ Aeußerungen der Presse Zwistigkeiten herbeiführen, die zu ernsten Folgen führen konnten. ES ist jetzt kein Grund vorbanden, warum die alte Freundschaft wischen beiden Ländern nicht wieder bestehen sollte. In diplomatischen Kreisen gliubt man, daß England diesen Schritt nicht sehr günstig betrachten wird, zumal nicht daS Absenden deutscher Schaffe nach China. Rudyard Kipling. N e w I o r k, 28. Febr. DaS Lesinden Rudyard KlplingS hat sich nur wenig gebessert und sein Zustand ist noch immer ein sehr kritischer. Hamburger Dampfer gescheitert. Gloueefter, Mass., 28. gebr. Der Kapitän einer Fischerbarke berichtet, daß der Dampfer Moradia, welcher am 18. Jan. von Hamburg nach Boston fuhr, am 12. Febr. an der Nordostküste von Sable Island schelterte. Lebenszeichen auf dem Schiffe wurden nicht bemerkt. Der Agent der Hamburg - Amerikanischen Linie hat Auftrag, einen Dampfer nach Sable Island zu sch'cken. Deutschland und China. Berlin, 28. geb. Ja der heutigen Sitzung der Budget. Commission deS Reichstag gab der Staatssekretär des Aeußeren, Herr von Bülow, eine Erklärung bezüglich der Angelegenheiten in China ab. Er sagte in Anbetracht der sremdenfeindlichen Otlmung, und der Thatsache, daß nehme
Deutsche in Tientfin am letzten SamStag gröblich insultirt und später mißhandelt worden seien, habe er den deutschen Gesandten in Peking, Baron von Heyking, beauftragt, dort vollkommen klar zu stellen, daß, wenn solche Akte nicht strenge bestraft würden, oder sich wiederholten, die Folgen für die chinesische Regierung sehr ernst sein werden. Wir beabsichtigen nicht, sagte der Minister, unS in die inneren Angelegenheiten China'S einzumischen, aber die Pflicht zwingt unS. Leben und Eigenthum der Deutschen zu schützen. Bezüglich der Behauptung auSlänbischer Blätter .über die angebliche Aktion deS deutschen Kriegsschiffe
Irene" bei den Philippinen und Ab miralS Dewey'S Drohung, die Dampf Pinesse der Irene" in den Grund zu bohren, sagte Herr von Bülow, die Geschichte gehöre zur Kategorie der fetten Enten, von denen er schon früher gesprochen. Soviel ihm bekannt, sei du Irene" in Hongkong und nur die Kaiserin Augufta" weile in Manila ES gebe eine beträchtliche Anzahl cui scher Kaufleute auf den Philippinen welche die deutsche Flotte während deS spanisch amerikanischen Krieges zu schützen wünschte. Wir hoffen jedoch, schloß der Mini ster, daß unsere Landöleute unter amerikanischem Schutz vollkommen Sicherheit siaden werden. , ,, , DieRevisionSbill im französischen Senat. Paris, 23. Februar. Der Senat setzte heute die Berathung der RevistonSvorlage fort. Der Justizmimster plädirte ernstlich für die Annahme und führte an, dah die Verhandlung im Plenum deS KassationShofeS öffentlich und wie jeder andere Prozeß geführt werden würde. Er fügte hinzu, er habe von Ansang an nicht für möglich gehalten, daS Urtheil gegen DreyfuS ohne einen Prozeß zu kassiern. Die Regierung wünsche, daß Jedermann daS ganze Beweismaterial kennen lerne, und deshalb werde sie eS ganz drucken lassen. Er wisse nicht, wie daS Schlußverdikt lauten werde, aber er wünsche dringend, daß eS so ausfalle, daß Jeder eS respektier, der kein Narr oder unzurechnungsfähig sei. Der Premier erklärte, die Regierung werde die Annahme der Vorlage zur Vertrauensfrage machen. Eine allgemeine Dkbatte folgte, worauf ein Antrag zur Diskussion deS Wortlauts der Vorlage überzugehen mit 1öS gegen 125 Stimmen angenommen wurde. Darauf Vertagung Die Lag e in Paris. P ar i S, 28. Febr. Der Rappel und andere Blätter sagen, die kürzlich beschlagnahmten Papiere der Royaliften zeigten klar die Ex stenz einer orleaniülschen Verschwörung, welche von gew'ssen ausländischen Souveränen mit Geld unterstützt würde. Der Plan sollte von einem General zur AuSsührur.g gebracht werden, von dem man erwartete, daß er bald Kriegsminister werden würde. Sobald dieS geschehen war, sollte losgeschlagen werden, aber DerouledeS Streich verdarb AlltS. Der Figaro glaubt nicht, daß eine Verschwörung nachgewiesen werben kann, aber die Behörden find davon überzeugt, daß sie eine gefährliche Verschwörung erstickt haben. ,,, Der Papst ist schwer krank. Rom, 23. gebr. Der Papst wurde heute Morgen plötzlich krank und alle Audienzen wurden abgesagt. Im Laufe deS Vormittags hatte der Padst einen schweren OhnmachtSanfall. Morgen. wird der Osservatore Romand ein offizielles Bulletin veröffentlichen. In' der Zwischenzeit hüllen sich die klerikalen Blätter in Schweigen. um OyissS.NaSrlyten. Angekommen in : New Sork: FrieSland" von Antwerpen; Bovie" von Liverpool. QueenStown: Wäsland" von Philadelphia. Sout hampton: Lahn" von New Sork. Liverpool: Georgie" von N w Sork. Schieben Sie nicht auf morgen auf, vaS heute geschehen sollte. ! Wenn Ihr Blut unrein ist und Sie sich schwach und müde fühlen, so nehmen Sie so schnell wie möglich HoodS Sarsaparilla.
(Allerlei.
ÄieNestedeSgrötztenbekannten Thieres der Erde wurden von Professor Need in Juraschichten bei Laramie, Wyo., aufgefunden. Das Thier, das zu der ausgestorbenen Reptiliengattung des Dinosaurier gerechriet werden muß, mag eine Länge von , 130. Fuß besessen haben. Diese SchaVung, Die man nach den noch ausgcsundenen. Skelettresten hat vornehmen können, verweist auf ein Thier, wie man es großer bisher noch niemals aufgefunden hat. Die Gegend von Laramie ist gerade wegen ihres ReichthumS an Resten ausgestorbener riesiger Reptilien weltberühmt, jedoch gehörten die Funde zum größten Theile oer ttreioezelt an. Das Uppertendom von New York scheint vor Langeweile nicht mehr zu wissen, was es anstellen soll. Erst neulich hatte es einen HundeKirchhof gestiftet" und jetzt fängt es an, , großartige Katzenbegräbnisse zu veranstalten. Das erste Begräbniß dieser Art wurde von einer Madame Adams, die zu den oberen Vierhundert New Fork's gehört, veranstaltek. Ihr Kater war verendet und sein Cadaver wurde in einen Sarg gelegt, der mit grüner Seide ausgeschlagen war, denn grün war die Lieblingsfarbe des Katers; eine schwarze Sammetdecke hüllte die Reste deZ hohen Verstorbenen ein.. Ein Grabstein wird die Stätte zieren, wo liegt, was sterblich war von diesem Kater der Madame Adams.' Die 5lndianersckule in Pierre, S. D., wird zur Zeit von 147 e r , . . Jogiingen oeiucyl. L)le jayl der X!eyrkräfte. einige Indianer - Assistenten nicht mitgerechnet, ist 13. Die Kinder begreisen im Durchschnitt schnell und aut. ,Ein Lebraeaenstand mackt eine Ausnahme, und dieser ist Mathematik. zagegen ezcelllren sie tn den praktischen und Kunstfächern. Die Knaben machen rasche Fortschritte im Zeichnen und Malen und zeigen sich besonders gewandt in der Sattlerei und im Schreinerhandwerk. Aber troudem werden nur wenige Zöglinge dauernd der Civillfatuin gewonnen. Kaum haben sie die Schule verlassen und sind auf die Rescrvation ihres Stammes zurückkebrt. so nehmen die Meisten sofort ., wieder alle Äewoynizelten der zWuden an., JndemHause deS wohlhabenden Bürgers George Coleman zu Lancaster. Pa., wurde mit Hülfe eines Wunderdoktors und einer lärmenden Weiberschaar. der Teufel aus einem tranken Kinde ausgetrieben. Seit Wochen ist ein Kind der verheirateten Tochter Coleman's schwer krank; es leidet an. einer Art Auszehrung, deren Ursache die Aerzte nicht zu erklären vermochten. Eine weise" Frau aus der Nachbarschaft aber flüsterte der besorgten Mutter zu, daß das Kind behezt fei, den Teufel im Leibe habe. In abergläubischer Furcht wurde nun ein Wundeidoctor kimuattoaen. um den Bösen auszutreiben. Unter geheimnißvollen Beschwörungsformeln gmg der Zauberer an's Werk. Im Krankenzimmer ließ er eine schwarze Katze au einem mitaebracbten Sack und erklärte den in gläubiger Furcht zuhörenden Leuten, dak der Teufel aus dem Kinde in das Kakenviek gefahren sei. Dann packte er das arme Thier und rief eingen oeyerzten Scannern zu, dasselbe scönell zu todten, damit der Teufel zur Hölle gehe. Mehrere Schusse wurden dem Tyier m oen elv gejagt, wahrend die umstehenden 2Bet der laut aufschrieen und daS kranke Kind zu weinen begann. Die Katze aber war durch Kugeln nicht umzubrinaen. und schließlich wurde ihr mit einem Beil der Kopf abgeschlagen. Nach diesem Jauoer erklärte oer :munderdoctor. daß der Teufel nun wieder zur Hölle gefahren sei, aber man sollte recbt vorttcktla sein, oamlt der Bote nicht zurückkehre und dem Kind ein Leid anthue. :rm" Derdn - Qotelin Bury (Lancacshire) erschienen ein Herr und eine Dame. Der etwa 35 Jahre alte Herr wurde für einen Franzosen ti v i:. ct . v:. wt.s gcgancn, Kayuuu uiz juurnc, uic üici leicht fünf Jahre jünger war, eine Deutsche oder Hoüanoerln zu - sein sckien. Beide batten dunkelbraunes Saar. Nachdem der Herr mit etwa? erregter Hand den Namen Müller und Co. m das Fremdenbuch geschrieben batte. lieft er sich den Weg .,u einer Apotheke zeigen und begab sich dann mit der Dame auf .em mmer. Was Paar wurde seinem Wunsche gemäß am nächsten Morgen nicht gestört. Nachmittags um zwei Uhr aber öffnete man daS Zimmer und fand beide mit den Armen umschlungen im Bett liegen. Sie hatten sich beide vergiftet. Ein Brief lag im Zimmer, worin sie mittbeilten. es sei unnük. nach ihrer Jdentität zu forschen, und es sei ihr Wunsch gewesen, im Tode vereint zu sem. Wer Geldbetrag von etwa 13 Pfund Sterlina. den sie bei sich batten. und derErlös ihrer Effekten sollte dazu dienen, die Hotelrechnung und die Begräbniß kosten zu decken, der Überschuß sollte den Armen gegeben werden. Um jede Spur zur Erforschung ihrer Identität zu verwischen, hatten die Selbstmörder auch die Initialen aus ihrerWäsche hercuögetrennk.
Wie ist Ihre Grippe ?
Ihre Gesundheit bessert sich nicht, wie Sie erwarteten ? So geht eö mit Grippe. - DaS Gift, daS sie im Körper zurückläßt, zerstört die Ledevökraft und UNterMlNlkt blt Gesundheit. an verliert den Appetit, die Sierven wericu zerrültit und schließlich kommt irgend eine chronische Kranthert. Nehmen e Dr. Mrles' Nervine. ehe es so weit kommt. Ss ist die größte Nervenmebizin, die eS je gegeben hat und Tausende von Opfern der Grippe haben durch sie ihre Gesundheit wieder erlangt. 3b hatte einen seh? schwachen Magen und jedeS Mal, wenn ich versuchte, zu 'ssen, wurde mir übel und manchmal suhlte ich mich erst besser, wenn ich mich erbrochen hatte. Meine Nerven wurden affizirt und ich war mehrere Morate lang fast blind. Schließlich begann ich Dr. Mlleö' Nervine zu gebrauchen, und sobald ich eine Flasche genommen hatte, suhlte ich mich besser, Nach zwei weiteren glaschen war mein Magenleiden ganz verichwunden und seitdem find drei Jahre vergange, ohne dah es zurückgekehrt ist. Frau L. L Win terS, Groynneville. Ind. Sin Probepacket für Dr. MileS BeHandlung der Grippe, bestehend auS Dr. MileS' Nervine, Dr. MileS' Anti Pain VillS und Dr. MileS' Nerve and Liver PillS wird völlig kostenlos Jedem llugefchickt, der d,e Zusendung per Postkarte verlangt, seine Adresse und den Namen dieses Blatte anaiebt. edreibl an Dr. MileS Mebical Co.. Elkbart. Ind. Auf dem Geleise der schmalspurigen Bahn von Heyst-op den Berg nach Antwerpen war die verstümmelte Leiche eines seit mehreren Jahren erblindeten, in der Umgezend unter dem Namen Boerke Moris" bekannten Kleinbauers entdeckt wurden. Den Mörder verhaftete die Po!?: in der Person des 22iabriqen Btlwiolines des Ermordeten. Namens Ernst Dillen. Seinen umfassenden Gestcwd' nissen zufolge hat ihm. als Boer Moris in's Wirthshaus gegangen wr, Frau Moris ein Seil mit den' Worten überreicht: Da. sich zu. daft der A"e nicht mehr wiederkommt." Dillen gmg dem Alten auf den Weg entgegen und erwürgte ihn. Da cr jedoch vergessen hatte, den Strick mit nach H.iuse zu bringen, kehrte er Abends um 10 Uhr zur Mordztelle zurück, trennte dcn Strick vom Halse seines Opfers und überbrachte ihn seiner Pslez.':ni.tter. Gegen 2 Uhr Nachts würd? er von d':?. ser geweckt und aufford-rt. o';t L." . zu verstümmeln und auf dZ Äih.i2 leise zu tragen, um die Pol z.'i u fuhren. Aucy diesen. Zezehl lz-.-VhlTim nnrh y)it WnrMh' ntr ,. drei Monaten geplant. Die AnJHf rin derselben ist infolge dieser Gestandnisse dingfest gemacht worden. v .vv,t w v jv Ä)er Gipset. .Lnpriq: das neue Zuchthaus allen Anforderungen der Humanität?" Und ob! Neuhch mußte ein entlassener Sträfling losort eme Entfettungskur durchma chen." Der poetische Bursche. A. (früh neun Uhr): Kann ich nicht Ihren Herrn sprechen?" Bursche: !m, ne.w. derHerr Lieutenant schlaft noch und gefährlich ist's den Leu" zu wecken. HoodS Villen furnen alle Leber leiden. Nur 2e durch die Post ,u bl,ieben von L 3. Hood & Co., Lewell, Ncss. - Der Hew 7ork tore U U: (Stablirt 1853.) "M!.,k. Butterick Muster ! 100 große Spezialosserten - für Donnerstag. Kommen Sie und sparen Sie! Geld. m m m Pommersche Gänsebrüste und Gänseschlegel, Kieler Bücklinge und Kieler Sprotten soeben eingetroffen bei John h. Ünding, Nachfolger von Edward LUUler. 30 00 Washington Otr. AeleHho C37.
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