Indiana Tribüne, Volume 22, Number 160, Indianapolis, Marion County, 28 February 1899 — Page 1
O s sV0 rlC O fl 00 M o o ss M As C U l IV vK y W V v w o o Ay v Office: No. 18 Süd Mabama Gizafie. Telephon 1171 Indianapolis. Zndiano, vienstag, öen 23. Februar 1899. Jahrgang SS. CkllGO
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Lditorielles. DaS HauS hat die Straßenbahnbill passirt. ES werden jetzt von Sei ten deö Commercial Clubs Anstrengungen gemacht, die Passieung der Bill im Senate zu verhindern. Die Bill mag ihre Borzüge haben, sie hat aber auch ihre Nachtheile. Sie kam zu spät vor die Legislatur, um genau nach allen Seiten hin erwogen werden zu können. Vielleicht war das auch die Abficht. Eine so tief einschneidende Angelegenheit wie diese, sollte im Anfange einer Session eingebracht werden, so daß da Volk, welches so großes Interesse an derselben hat, sie nach allen Seiten hin sorgfältig erwägen kann. Wir find wie immer der Anficht, baß die Stadt durch Zuwarten nicht? verliert. Seit wir Vorstehendes schrieben, hat auch der Senat die Bill passirt und somit scheint die Sache in der LegiSlatur zu Ende zu sein. Spät gestern Nachmittag pasfirte daö Repräsentantenhaus die CountyResormbill. Die Demokraten machten dabei den großen Fehler, daß sie sich aus Seite der organifirten Countybeamten stellten und der so nothwendigen Reform opponirten. Der Kampf lag zwischen Parteiinteressen und Volksinteressen und die demokratischen Mitglieder deS Hauses stellten sich auf die Seite der Parteiinteressen. DaS war ein moralischer und taktischer Fehler. ES waren gestern allerhand Gerüchte im Umlauf über Bestechungen und dergleichen, eS wurde von großen Summen gesprochen, welche die Organisa. tion der Countybeamten zum Zweck der Beeinflussung der Legislatur aufgebracht hat. Da nunmehr die Bill Pas firt ist, lohnt eS sich kaum, näher auf die Sache einzugehen, aber eS mag wohl etwas Wahres daran sein. ES ist doch erfreulich, daß die Macht der dreiköpfigen County-Monarchie endlich gebrochen ist. Welche Nachtheile die Zersplitterung der Gewalten immer mit sich bringen mag, für die eigenthümlichen Zustände unseres SandeS überwiegen die Vortheile bei Weitem die Nachtheile. Wir zweifeln nicht daran, daß in Zukunft die Corruption in der Verwaltung der (oun tieS bedeutend geringer sein wird, als bisher. Seit vielen Jahren liegt die Stadt im Kampf mit der Straßenbahngesellschaft und wenn die Entrüstung, welche schon oft vorhanden war, mehr als ein Strohfeuer gewesen ist, dann wird man Nichts und Niemand anhören, oder ansehen, das oder der irgendwie mit, dieser Gesellschaft in Verbindung stand. WaS immer die Legislatur für ein Gesetz pasfiren sollte, die Hauptsache kommt erst nachher, wenn eS sich um Abschluß eines Kontraktes durch die Stadtbehörden handelt. Da sollte eine energische entschiedene Bewegung Seiten der Bürger jede Uebervortheilung verhindern. Unter gar keinen Umstanden sollte man sich auf Bestimmungen irgend welcher Art einlassen, welche aus langer als zwanzig Jahre Geltung haben In unserer Zeit wäre es geradezu ein
Verbrechen, wollte man ander han-
deln. Wie hat nur die Einführung der elektrischen Kraft den Betrieb verbilligt! Jetzt werden ausgedehnte Ezperimente mit der Einführung der verdichteten Luft als Motorkraft gemacht. Diese würde den Betrieb noch weiter verbilligen. ES mag sein, daß in venig Jahren ein Fahrgeld von zwei CentS schon gewinnbringend ist. Da nehme man sich in Acht, daß man sich nicht für viele Jahrzehnte hinaus an eine Gesellschaft verkaufe, so daß von allen technischen Fortschritten diese allein den Vortheil habe und die Bürger gar keinen. Die Stadt sollte sich das Recht vorbehalten, den Fahrpreis festzusetzen, sie sollte Vorschriften in Bezug auf den Betrieb nicht nur machen, sondern auch durchsetzen können. Die lumpigen 5700.000 welche die Gesellschaft für eine 34jährige Konzesston geboten hat, find gar nicht der Rede werth. Bei der Ausdehnung der Stadt aber kommt eine bedeutende Herabsetzung des Fahrpreise für die große Masse der Arbeiter, Fabrikund Ladenmädchen, schlecht salärirter ClerkS u. s. w. in Wirklichkeit einer Verbesserung der Lebenshaltung gleich. ES wird dem Arbeiter die Erwerbung eineS HeimS in den äußeren Stadttheilen erleichtert und indirekt hat der allgemeineGeschäftöbetrieb seinen Vortheil dabei. Man lasse sich nur nicht wieder überS Ohr hauen ! ArahlAchlchleii. Wetterbericht. Regen oder Schnee, viel kälter heute Nacht; kälteres, schönes Wetter morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 38 Grad, niedrigste 30 Grad. AuS dem Congreß. Washington,' 27. Febr. Die Bill zur Reorganisirung der Armee wurde heute Abend im Senate passirt. Die Versuche Vestö und GormanS, die Bill dahin zu amendiren, daß die Armee nicht vermanent und keinesfalls über den 1. Juli 1901 hinaus vergrößert werden solle, schlugen fehl. Best gebrauchte seine ganze Beredtsamkeit gegen die Bill, aber dieselbe wurde mit 65 gegen 13 Stimmen passirt. Unsere Ver si ch er u n g ö - Gesellschasten in Preußen. Washington. 27. Febr Die deutsche Regierung hat einen Beweis davon gegeben, daß sie beabsichtigt, freundschaftliche Handelsbeziehungen zu den Ver. Staaten zu fördern, indem sie Schritte thut, um zu ermitteln, ob eS möglich sein wird, die Hindernisse deS Betriebes der amerikanischen VersicherungSgesellschasten in Deutschland zu beseitigen. ES wird gemeldet, daß die deutsche Regierung zwei Beamte, die Staatsräthe Baron v. Bieberstein und Hoppe. als Vertreter deS Ministerium deS Innern nach den Be?. Staaten schickt, um mit den Leitern der drei großen zu verhandeln, welche besonder? an der baldigen Wiederaufnahme ihrer Geschäfte in Preußen interesfirt sind. ,,, Die Flottenvergrößerung. Washington, 27. gebr. DaS Marinecomite hat beschlossen, dem Bewilligungscomite dm Bau von nur 6 neuen Kriegsschissen, statt 12 wie die HauSbill vorschlägt, zu empfehlen, und zwar sollen zwei Schlachtschiffe, zwei armirte Kreuzer und zwei leichte Kreuzer gebaut werden. DaS Senatseomite ist auch gegen jede Erhöhung de Preises der Panzerplatten über $445 per Tonne. Molineur beschuldigt. New F o r k, 27. gebr. Vor längerer Zeit starb eine Frau AdamS an Gift, das ihr per Post zugeschickt vorden war. Man fand später aus. daß ein gewisser Barnet aus dieselbe Weise gestorben war. Sine lange CoroverSUntersuchung folgte und dieselbe schloß heute damit, daß Roland B. Molinevx der That besöuldigt wurde. Er wurde sofort verhastet. Der Angeklagte ist der Sohn eineS Farbenfabrikanten, der allgemein für einen Millionär gehalten vird. Er pflegte sich in der besten Gesellschaft zu bewegen.
Kipling.
NewJork, 28. Febr. DaS Befinden Rudyzrd KiplingS hat sich ein klein wenig gebessert, und die Aerzte haben wieder etwas Hoffnung. Der Biedenseld'sche Prozeß. Chic ag o, 27. geb. Heute begann unter starkem Zulauf deS Publikum der Prozeß gegen den Baron Eurt E. von Biedenfe'.d vegen Erschießung deS ConstablerS ChaS. McDonald in einem Saloon am 22. November v. I. Ohne oratorische Ergüsse ging man an die Bildung der Geschmorenenbank. ES heißt, die Vertheidigung werde den Akt der Erschießung nicht läugnen, sondern sich darauf beschränken, LeumundSzeugnisse für den guten Ruf deS Angeklagten beizubringen, und nachzuweisen, daß McDonald den von Liedenseld wiederholt bedroht hat, so daß er fortwährend für sein Leben fürchten mußte, und die Tödtung McDonalds sich als berechtigter Todtschlag darstellt. . McDonald war früher Detektiv für eine Agentur gewesen, mit der von Biedenfeld zu thun hatte. Herr von Biedenfeld ist ein Deutscher, und gehörte früher der deutschen Armee alS Rittmeister an. In Chicago heirathete er eine Nichte deS verstorbenen mehrfachen Millionärs ColumbuS R.CumMtngS. Bis zum Schluß der Sitzung waren vier Geschworenen beeidigt und man glaubt, morgen mit der Bildung der Geschmorenenbank fertig werden zu können, so daß die Zeugenvernehmung am Mittwoch beginnt. m , OchissS.Nachriyten. Angekommen in : London: Europe" von New Fork. Antwerpen: Kensington" von New Jork. R e v S o r k : La Normandie" von Havre. ,,,,, Deutsche Zoll - Erleichter u n g e n. B erlin, 27. Febr. Das auswärtige Amt hat der amerikanischen Botschaft mitgetheilt, daß fortan amerikanische Orangen, Citronen und Rosinen ohne Untersuchung zugelassen, und die Durchfuhr von allen amerikanischen frischen und gedörrten Früchten unter Zollverschluß durch Deutschland ohne Untersuchung gestattet werden wird. Viese Beschlüsse find in Folge der günstigen Berichte der nach Amerika gesandten deutschen Sachverständigen gefaßt worden. Die Frage, ob die gedörrten Früchte unschädlich find und ob damit die San Zose - SchildlauS und andere Jnsekten verschleppt werden können, und ob die Früchte ohne Untersuchung zuzulassen find, ist noch offen gelassen. Die Wahrscheinlichkeit ist für eine den amerikanischen Interessen günstige Entscheidung. Die Mittheilung wurde von der Botschaft sofort nach Washington gekabelt. HM Ein Gerücht. London, 27. Febr. Eine Pariser Depesche behauptet, daß der Präsident bereits ein Dekret unterzeichnet habe, durch welche: Gen. Zurlinden abgesetzt und Gen. Biguet, der sich stets zu Gunsten von DreysuS auSsprach, zum Mitärgouvernör von Paris ernannt wird. - Der Fall DreysuS. P riß, 26. Februar. 3m Senat führte heute Herr Verninat den Vorsitz. Der Juftizminifter, Herr Lebret, verlangte die Dringlichkeit für die Vorlage der Regierung bezüglich deS gerichtlichen Verfahrens in Revision?fällen. Herr Mazime Lecompte opponirte der Vorlage, weil sie verfassungSwidrig sei und einen Angriff auf die Unabhängigkeit der Gerichte darstelle. Der Vorfitzende deS Comite, Herr Bisseuil, vertheidigte das Gesetz aus' dem Grunde, weil eS einen gesetzlich . .v : niAi.. v l. . ; . x. i uccuuujitycu iuujicc vuiq ein gcaqtetet Tribunal erseje. (Beifall.) Nachdem Herr Beranger die Borläge angegriffen und gefordert hatte,' daß die Revision deS DreyfuS-Pro-! zesseS nach den bestehenden Gesetzen er-, folge, besprach er die groben Zrrthümer, deren sich etliche von den Chefö' der Armee feZnldig gemagt hätten.'
Der Premier, Herr Dupuh, aber trat
für die Armee ein, deren Disciplin und Achtung vor dem Gesetz niemals erschüttert worden sei. Hierauf Vertagung. allerlei. Nur ihrer Geistesgegen wart haben zwei polnische Schwestern Namens Lawinski in Pittfield, Mass., die Rettung ihres Lebens zu veroanken. Die Mädchen befanden sich '4 der langen Eisenbahn Brücke iiCir den Hoosatonic River in der Nähe von Glendale, als ein Zug heranbraujte. Eine Rettung schien unmöglich, und mit großartiger Geistesgegenwart schwangen sich die beiden Schwestern über einen Balken der Brücke. Sie schwebten zwischen Himmel und Erde als der Zug vorüber braust-. Ter Zug wurde angehalten und zurück zur Stelle gebracht, wo die Mädchen noch mit eiserner Willenskraft sich festhielten. Sie wurden schnell aus ihrer g:fährlichen Lage befreit, und nach Great Barrington gebracht. Der größte Heiraihsschwindle?, den es wohl jemals im Lande gegeben hat, Carl Hecking. ist vor einigen Tagen im Zuchthause in Sing Sing gestorben. Er war am 20. September vorigen Jahres verhaftet worden, auf die Anklage einer Frau Mary Doer, einer Wittwe in New Nork, die er unter dem Heirathsversprechen um $i.00 betrogen hatte. Er bekannte sich schuldig und wurde zu mehrjähriger Zuchthausstrafe verur theilt. Seine Laufbahn war eine eigenthümliche. Als er vor Jahren wegen Beschwindelung von Heirathslustigen Wittwen, auf solche hatte er es stets abgesehen, zu Zuchthausstrafe verurtheilt war, erzählte er. daß er wohl 70 oder mehr Frauen betrogen habe, und daß er eine ganze Anzahl geheirathet hätte, nur um zu deren Geld zu gelangen. Wie oft er sich hatte trauen lassen, wußte er garnicht. Im Jefferson MarketPolizeigericht. New York, spielte sich neulich eine amüsante Scene ab, als zwei Farmer, Vater und Sohn, aus irgend einem Krähwinkel in Massachusetts Magistrat Brann auf die Beschuldigung der Trunkenheit vorgeführt wurden. Die beiden Männer waren der 70 Jahre alte Joseph Morgan und sein 43 Jahre alte Sohn Henry A. Morgan. Die Landonkel befanden sich auf der Reise nach Jacksonville, Fla., und hatten beschlossen, in New York einen kurzen Halt zu machen, um sich die sündhafte Metropole gründlich anzusehen. Das besorgte denn das Paar auch so ausgiebig, daß es in bedenklich schwankender Haltung im Broadway nahe Prince Straße von einem Polizisten aufgegriffen wurde. Vater und Sohn versicherten, sich sehr gut amüsirt zu haben, obwohl die Geschichte etwas kostspielig gewesen sei. Die Landonkel erklärten auf Befragen, es sei das erste Mal in ihrem Leben, daß sie einen Rausch gehabt und der Magistrat lieft sie straflos frei. L. Aronson, ein Chemiker und Vicepräsident der Art Metal Works in Newark, N. I., will das Problem derHerstellung Phosphor- und giftfreier Streichhölzer gelöst haben. Vor einiger Zeit offerirte die belgische Regierung einen Preis von 50.000 Francs für die Entdeckung, StreichHölzer herzustellen, welche sich ohne Rauch und Geruch leicht entzünden. Herr Aronson glaubt, dieses Problem gelöst zu haben, denn er demonstrirte, daß das von ihm hergestellte Streichholz völlig harmlos ist. Er biß die Köpfe, mehrerer Streichholzer ab, kaute und verschluckte sie. Die Bestandtheile, seinen Mittheilungen zufolge, sind billig und kosten etwa zwei Cents per Pfund, während das Pfund des Materials. welches jetzt zur Herstellung von Streichhölzern benutzt wird, mehr als einen Dollar das Pfund kostet. Aron' son ist der einzige amerikanisch: Vewerber für den von Belgien ausgesetzten Preis. Wenn sich seine Erfindung bewährt, so würde die ganze Fabrikation von Streichhölzern eine Umwälzung erfahren. Er ist auch der Erfinder eines Streichholzes, das beim Wind nicht verloscht. Nach dir neuesten Auffiellung der Silk Association of Ameri-ca-befinden sich gegenwärtig in den Ver. Staaten 861 Seidenfabriken, die sich auf 223 Orte in 19 Staaten vertheilen. Die meisten Fabriken und Ortschaften mit Seidenfabriken finden sich in den Staaten New York, New Jersey und Pennsylvanien, und zwar steht letztgenannter Staat, der Zahl der Orte mit Seidenindustrie nach, mit 47 an der Spitze. Danach folgen New Fork mit 43 und New Jersey mit 41 Seidenfabrik-Orten. Der Zahl der Fabriken nach überragt New Jersey die anderen Staaten bedeutend, indem sich daselbst 257 Seidenfabriken befinden. gegen 223 in New Fork und 172 in Pennsylvanien. Massachusetts zählt 59 Seidenfabriken in 31 Ortschaften, Connecticut 66 solche Fabriken in 23 Orten. Sonstige Staaten mit mehr, als 10 Seidenfabriken sind Rhod ISland mit 26 Fabriken in 9 Ortschaften und Illinois 13 Fabriken, sämmtlich in einem Orts vereinigt.
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