Indiana Tribüne, Volume 22, Number 159, Indianapolis, Marion County, 27 February 1899 — Page 2
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CJWVWW VIVUU Erscheiuf Täglich und Sosntcf, Die tägliche, Tridüne" kostet durch enXrlgtt J Stntl per Woche, die Sontag,TribaeSextl per Woche. Seide usasvee IS TentI l IS Cent! per Clixit. Vr V,ft KerhaU tt ufc zgZchi in ,ri,Hl V p 31. Cfß 10 Süd Vlaaa C Indianapolis, Ind., 27. Februar 1899 Elektricität und PflanzenwachS, ttzum. ' Auf der letzten Jahresversamiulung der British Association- hielt Prosesso? Selim Lemström von der Univers: tät in HelsingforS einen längeren Vrtrag über die Einwirkung der ölektuzität auf das Wachsthum der flar zen. Auf Grund umfassender Untersuchungen kommt Prof. Lsmström Z'l dem Resultat, daß die dauernd vrrhandene elektrische Strömung in der Atmosphäre von wesentlichem Einslusse auf das Wachsen der Pflanzen ist und daß dieser Einfluß in der Hauptsache kein direkter, sondern nur ein indlrekter ist, indem die strömende Elektrizität beim Durchgang durch die Luft Ozon erzeugt. Wir geben nachstehend einen kurzen Auszug aus dem jetzt im Wortlaut vorliegenden Vortrag. Die Einleitung enthält eine kurze geschichtliche Uebersicht über die einschlägigen Untersuchungen anderer Forscher bis zum Jahre 1879. Der Erste, der sich mit dieser Frage emgehender beschäftigt hat, ist v. Maimbray, der im October 1746 an Myrthen Versuche anstellte; er fand, daß die elektrisch beeinflußten schneller wuchsen und früher Blüthen ansetzten, als die unter normalen Verhältnissen wachsenden. Dies günstige Ergebniß veranlaßte in den nächsten Jahren den llbbe Nollet, ferner Jallabert in Genf. Bose in Wittenberg und Abbe Menou in Stuttgart zu ähnlichen Untersuchungen, indem sie theils die wachsenden Pflanzen, theils den Samen vor der Aussaat der Einwirkung der Elektricität aussetzten. Bei allen diesen Versuchen wurde ein merklicher Einfluß auf das Wachsthum beobachtet. Im Jahre 1783 veröffentlichte Abbe Bertholon eine Abhandlung über diesen Gegenstand, worin er auf Grund verschiedener Beobachtungen die' Anficht ausspriHt, daß die Elektricität der Atmosphäre auf die Pflanzen einwirken müsse, :::ib dann über eine Anzahl von Untersuchungen berichtet, die diese Ansicht unterstützen. Zr hat dabei gefunden, daß die Beschleunigung de Wachsthums größer ist, wenn die Pflanzen der Elektricität nur mit Unterbrechungen ausgesetzt sind, als wenn die Einwirkung ein dauernde ist; die elektrisch behandelten Pflanzen zeichneten sich durch stärkeren Geruch der Blüthen und besseren Geschmack der Früchte aus. Kurz nach Brtholon. im Jahre 1737, beftritt der Botaniker Jngenhouß auf Grund einer Reihe von Versuchen jede förderliche Einwirkung der Elektricität auf das Wachsthum. In den nächsten zehn Jahren beschästigte sich ine ganze Reihe von Forschern mit ähnlichen Untersuchungen, darunter Carmoy, d'Orrwy, Bertholon, Vassali von Turin, Roziöres und Bilsborrow, die alle eine günstige Ein Wirkung beobachteten, während Rouland wieder eine solche nicht feststellen konnte. Alexander von Humboldt und .Sennebier äußerten 1801 ihre Ansicht dahin, daß die bisherigen Versuche zu einseitig und in zu beschranktem Maße angestellt worden seien, um in sicheres Resultat zu erzielen. Auch die Untersuchungen der folgenden Jahre von Reuter, Bischoff. Forster u. A. brachten .widersprechende Ergebnisse und auch die in den Gärten des Herzogs von Devonshire in großem Umfange angestellten Versuch ergaben nichts Sicheres, während Solly bei sorgfäl tigster Ausführung von Versuch in dem Garten der Horticultul Societ-, in London keinen Unterschied zwischen elektrisch behandelten und gewöhnlichen Pflanzen feststellen konnte. Erst nach einem größeren Zeitraume wu.-den in den Jahren 187773 derartige Untere suchungen von Grandeau, Leclerc und Eli wieder aufgenommen. Grandeau fand, daß Pflanzen, die der freien Einwirkung der atmosphärischen Elektricität ausgesetzt waren, besser gedichen als solche, die mit einem geerdeten Käfig aus Metalldrähten umgeben und dadurch gegen jede elektrische Einwirkung geschützt waren. Durchweg blieben die Pflanzen in dem Käsig unter sonst gleichen Bedingungen in der Entwickelung um 50 bis 70 Procent hinter den nicht geschützten zurück. Zu einem ganz ähnlichen Ergebniß sührten um die gleich Zeit die in ganz anderer Weise angestellten Untersuchungen von Cli und ebenso die von Lecken, während Raudin 1879 bei iner Wiederholung der Versuche von Grandeau zu gerade entgegengesetzten Resultaten kam. Maccagno in Palermo kam bei Versuchen an Reben zu keinem sicheren Resultat. Die seit dem Anfang der achtziger Jahre angestellten Untersuchungen von Specnerco, Paulin, Delötrez, Narkewitsch-Jodko ji. A. erwähnt der Verfasser nicht. Lemström behandelt nun sehr ingehend die von ihm aus Spitzbergen und in Finland seit dem Jahre 1832 angestellten Beobachtungen und Versuch, und ebenso die von ihm in SüdFrankreich seit 1883 geleiteten Untersuchungen. Die Versuchsanordnunz war in allen Fällen die folgende: Uebr den Pflanzen war in isolirtes Netz uö Metclldrähten ausgespannt, die mitMessingspitzen versehen waren; daS Netz stand mit dem positiven Pol einer Holtz'schen Elektrisirmaschine in Verbindung, dessen anderer negativer Pol geerdet war. Der Verfasser hebt zunächst hervor, daß er auf seinen Expeditionen auf Spitzbergen und durch Lappland eine Wegetation vorgefunden habe, die narnentlich in Bezug auf das ungew'öhn lich kräftig Wachsthum der inzelnen ßflamen aam anders sich darstellte.
Warnung.
Da Publikum wird vor gewissenlosen Händlern gewarnt, die gewöhnliches Glaubersalz, oder eine Mischung von ge wöhnlichem Seidlitz Pulver als Karlöba der aljV Sprudel.Salz, Deutsches sGennan) Salz", Künstliches Karlsbader Salz-, und unter vielen anderen Bezeichnungen zu verkaufen suchen, unter der Anpreisung, daß diese eben so gut" seien wie die echten Produkte von Karlsbad, welche direkt aus den weltbe rühmten Quellen genommen werden. Dies beruht nur auf einer Tauschung des Publikums des größeren Verdienstes wegen, den der betreffende Händler an diesen Fälschungen macht. Jede Flasche des echt importirten Wasser? und Sprudelsalzes muß obiges Stadtsiegel, sowie die Unterschrist der Agenten Eisner & Mendelson Co., New York," auf jeder Eti. kette haben. Zu haben in allen Apotheken. Man hüte sich vor Fälschungen. Der Stadtrath : Karlsbad. als i7;:n ?3 tßiit erwarten io:iin, wenn nun tun der initiicKU Jahreuuipeiutr.r und den piiztin auzemei iien clttnaiischen Äschallaissen ausging, erjcy'.edene Umstände, besonder seine in dcnJahien 18G8 bis 1883 ln jenen Ländern angestellten Untersuchungen über die atmosphärische Eiettricität, brachten ihn immer rnc;r und mehr zu der Ueberzeugung, daß die in jenen Areitezraden besonders stark auftretenden eiöltrischen rscheinungen mit dem starken Wachsthum der Pflanzen in Zusammenhang ständen. Um die Nichtigkeit dieser Annähme zu prüfen, hat der Verfasser dann, hauptsächlich in den Jahren 1885 bis 1887, an verschiedenen Stellen in Finland und in großem Umfange sehr eingehende und sorgfältige Untersuchungen angestellt; diese erstreckten sich 1. aus Weizen, Roggen, Hafer. Gerste, Runkelrüben, Pastinaken, Kartoffeln, Radieschen, Sellerie, Bohnen. Himbeeren, Erdberen. mehrer? Kohlsorten und Zwiebel, die sämmtlich in ihrem Wachsthum beschleunigt wurden, und 2. auf Erbsen. Karotten, Kohlrabi, Kohlrüben, Weißkohl und Tabak, auf die die Elektricität nachtheilig einwirkte. Um dann festzustellen, ob dieselben Resultate um anoeren, ganz aoweichenden climatljchen Veryattulssen su) ergeben, stellte der Verfasser im Jayrc 18LL auf zwei Gütern nahe (lyazond-sur-Saone weitere, sehr ausgedehnte Untersuchungen an, die sich außer au, einen &i)eil der oben genannten Pflanzen auch auf iöiais, even, Htl1W' Pflaumen, Kirschen, Aepsel und aus einige Gemüsearten erstreckten. D:e Ergebnisse stimmten tm Allgemeinen gut mit denen der sinländisazen Versuche überein. Wie schon Eingangs betont, kommt Prof. Lemström zu dem Schluß, datz die Einwirkung der Elektricität feint directe, fondern eine induecte ist, indem durch die electrische Entladung in der Atmosphäre Ozon erzeugt wird. Die Grannen an denAehren der Halmfrüchte und ebenfalls die Spitzen an ten Radeln der Radelhölzer, vermuthet der Verfasser, haben den Zweck, die elektrische Entladung zu rleichtern. Bei den verschiedenen Pslanzenarten kann das Wachsthum durch elektrische Behandlung beschleunigt und dieTragfähigkeit erhöht werden, ebenso wie sich die Gerüche der Blüthen und der Geschmück der Früchte auf diesem Wege verfeinern lassen; indessen muß du Stärke der Einwirkung bei den verschieden! Pslanzenarten verschieden bemessen werden, um das günstigste Resultat zu erzielen. Shr häufig wird das Wachsthum zurückgehalten, wenn z. V. die Einwirkung zu stark ist. Ein öfters unterbrochene Behandlung scheint besser zu sein.als eine dauernde; u. A. scheint es nachtheilig zu sein, gleichzeitig eine intensive Sonnenhitze und die Electricität auf die Pflanzen einwirken zu lassen. Die Versuche Lemstr'öm's haben von Neuem bewiesen, daß das Wachsthum der Pflanzen mit Hilfe der Elektricität beeinflußt werden kann; ob seine Annahme, daß in dieser Hinsicht die Elektricität im Haushalt der Natur eine wichtige Rolle spielt, richtig ist. muß vorläufig dahingestellt bleiben. Mehr als diese Frage interessirt uns jedoch die andere, ob es wirthschaftlich möglich sein wird, in der Garten- und Landwirthschaft in practisch durchführbarer Weise die Elektricität sozusagen als Düngemittel zu verwenden; aber darüber geben die Untersuchungen Lemstr'öm's noch keinen Ausschlub Unserer Pferde Ahnen. Es ist noch nicht gar lange her, da& über die, mit drei Zehen behafteten Vorfahren unserer heutigen Rosse für welche Vorfahren sich vielleicht sei nerzeit die Wissenschaft viel mehr interessiren wird, als für die modernen Nachkommen derselben zum ersten Mal Näheres bekannt wurde, und einige amerikanische Gelehrte haben sich besondere Verdienste um die Erforschung jener Pferde Ahnenzeit erworben, vor Allem Dr. W. D. Matthews, vom Amerikanischen Museum der Naturgeschichte. In hellen Haufen galoppirten ehedem diese dreizehigen Vor Pferde u. A. am östlichen Abhang der Rocky Moun tains entlang dahin, aber in diesem Falle wird sich wohl auch der kühnste Zeitungscorrespondent nicht zu der Vehauptung versteigen, daß noch in irgend einem abgelegenen Winkel das eine oder andere überlebende Exemplar dieser Pferde Ahnen zu finden sei, wie man dies vom Mastodon vor noch nicht langer Frist behauptet hat. Denn jene Zeit liegt so beiläufig eine Million Jährlein hinter uns! So haben wenigstens etliche Gelehrte ausgerechnet, und wir Anderen müssen uns dabei bescheiden, kommt eö doch auf eine Null mehr oder &ni&tt auä aar nickt an. wenn
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der grauesien Vorzeit im Pelz geklopft ' werden soll. Die Skelette jener Vorpferde blieben ungeheuere Zeiträume hindurch wohlerhalten unter etwa 300 Fuß Sandstein in den Schlimmen Ländereien" von Colorado liegen und würden wohl ...... . . - r, ii. noch heute dort schlummern, stall proochenweise im Laboratorium des Dr. Matthews in eingefettete Lumpen gewickelt au liegen, wäre nicht die Natur selber entgegengekommen, indem ein Fluß sich durch jenen vorzeitlichen Friedhof" hindurch mächtig Bahn brach und dabei etliche der interessanten Gebeine bloßlegte. Dr. Matthews drang dann eifrig sozusagen in den neu eröffneten Forschungsschacht ein und machte sich in der ganzen Wissenschaftswelt einenNamen damit. Er ist indeß noch lange nicht mit seinen diesbezüglichen Arbeiten zu Ende, sondern hat noch immer mit der vollkommenen Zusammensetzung der gefundenen Bruchstücke zu thun. Doch hofft er binnen etwa einem Jahre diese Knochen genau in der Lage wieder zusammengefügt oder auf einander gesetzt zu haben, wie die lebenden Thiere sie besaßen. Zum Mindesten erwartet er, ein vollkommenes Skelett aus seinem UntersuchungsMaterial zusammenzubringen, wie ein solches bis jetzt noch nirgends in der Welt aufzuweisen war. Man glaube übrigens nicht, in diesen zusammengestellten Ueberresten die Gebeine der ä l t t st t n Vorfahren unseres Pferdes anerkennen zu dürfen. ' . . . , rsr . . Vielmehr wird dem Publikum versichert, daß auch dieser Ahne noch einer ( verhäliniwäbig neuen Zeit angehöre. und man noch um viele Millionen Jahre weiter in die purpurne Fin-. sterniß" der Vorzeit hinabsteigen. müsse, um jemals zu den entferntesten . Ahnen gelangen zu können! Vor etwa j 9 Millionen Jahren so wiro mnzugefügt soll die erste natürliche Spaltung dieser stolzen Vierfüßer-Rasse bezüglich der Zahl der Zehen eingetreten sein, und dann so ungefähr alle JahrMillionen einmal sich eine weitere Spaltung in Unterrassen entwickelt haben, je nach der Verschiedenheit der Lebensverhältnisse, bis schlieblich die Zehen gar verschwanden, resp, sich aus je eine ermäßigten. Das sind ZahlenAngaben, bei denen Einem schier schwindlig werden kann,, wenn man nämlich Lust hat. sich wirklich in sie zu vertiefen, und sie seien hier lediglich der Vollständigkeit halber angeführt. Uebrigens zeigt die Entwickelung des Pferdegeschlechtes, daß nicht in allen Fällen in der Natur eine Veränderung von gröberen zu kleineren Gestalten stattfindet. Soweit man nämlich nach den Ueberresten annehmen kann, war das besagte Vorpferd (noch nicht der entfernteste Ahne, sondern der Forschungs Gegenstand des Dr. Ä!atthews) nur ungefähr so groß, wie heutzutage ein großer Hund, und auf dem bloßen Vermuthungswege wird angenommen, daß der e r st e Begründer dieses erlauchten Hauses" (zu dessen fernerer Verwandtschaft auch Ochsen, Antilopen, Hirsche, Nilpferde. Tapire und verschiedenes Andere gehören) nicht viel größer als eine Moschusrattc in unserer Zeit gewesen sei! Das liegt freilich noch weit hinter dem sogenannten Tertiär - Zeitalter zurück. Festzustehen scheint übrigens auch.. daß die Vorfahren der Pferde sich auch keilleswegs durch Schönheit auszeichneten, im Gegentheil vergleichsweise häßlich waren. Vielleicht wird einmal irgendwo eine weitere tiefgreifende Natur - Veränderung dem Menschen Gelegenheit bieten, auch vom entfernteren Vorpferde Ueberreste an's Tageslicht zu ziehen, die mit Sicherheit als solche erkennbar sind. Mit Sicherheit. denn die gelehrte Welt ist schon bezüglich verschiedener anderen Ueberreste aus weit neueren Zeitperioden in recht komischer Weise lange genarrt worden! Der 'Reinfall z. B. mit angeblichen Schädeltheilen thurmhoher Riefen ist noch nicht in Vergessenheit gekommen. ZliralcN'ZZirk. Eine CeemannSerinneruna von Christ. Benkard. Füer to Luward!Jch hatte gerade von einem Korallenriff geträumt, gegen das wir anrannten, und sprang mit beiden Füßen zugleich aus der Koje und die Kajütötreppe hinauf. Wo is dat Füer?" Der wachthabende Steuermann war auf den alarmirenden Ruf hin auf die Back geeilt, jetzt kam er aber schon zurück und berichtete, halb ärgerlich, halb belustigt: So'n DLZkopp! Kiekt den Mond for 'n FLer an." Dem betreffenden Döskopp" einen kräftigen Fluch widmend stieg ich wieder hinab; die Mosquitos ließen mich aber nicht mehr zur Ruhe kommen, weßhalb ich mich ankleidete und an Deck ging, un: oben wenigstens die kühle Nachtluft zu genießen.' Die rothe Mondsichel war mitterweile ganz über dem scharf abgeschnittenen Seehorizont emporgestiegen ; der Widerschein ihres Lichtes zitterte purpurgolden auf den schwarzblauen Fluthen des indischen Meeres. In den Tropen hat schon mancher Seemann ein aufgehendes Gestirn für einLeuchtfeuer angesehen, aber der Malaye auf dem Ausguck hätte mich doch darum nicht aus dem Schlafe zu brüllen brauchen. Döskopp! Rauchen besänftigt; ich zündete mir also eine Pfeife an, warf einen Blick auf den Compaß und einen zweiten nach den Segeln. Erheiternd war's just nicht, was ich dabei bemerkte: Der frische Slldostpassat, der uns von del Sandelholz-Jnsel Sumba in zwei Ta. gen bis unter die Südküste von Lombok gebracht hatte, war in einen flauen Nordostzug übergegangen, mit dem wir nur langsam vorwärts kamen. Kaum daß die Segel ordentlich vollstanden. Und den Landwind besser ausnutzen zu können, ließ ich dichter unter dir Küste Kalten. Der veränderte Slurl bewirkte, daß der gewaltige Kegel des , i'ihtr WOfitr f nrfi I viT-wv 411 tUUVOVktl
Vulkans Nindjani unS'bas MondNcht wegfing, und obwohl die Sterne des Südens gleich leuchtenden Scheiben cm Himmel standen, segelten wir im Schatten der steilen, dichtbewaldeten Küste in fast völliger Dunkelheit. Doch das thut nichts zur Sache, denn hi:r im Süden der kleinen Sunda-Jnseln hatten wir keine Riffe zu fürchten. En Schip!" sagte nach eine Weile der Steuermann lakonisch und deutete nach einer schwarzen Masse zwischen uns und der Insel. Ungläubig blickte ich auf. Was Äx ein Schiff hätte das sein können? Größere Segler liefen doch nicht ganz so dicht unter Land, und Fischer konnten in so tiefem Wasser höchstens mit der Harpune etwas ausrichten, dazu wr aber ein weithin leuchtender Feuerbrand vor dem Bug des Bootes als Lockmittel unerläßlich. Und dennoch Das ist wahrhaftig ein Fahrzeug", stimmte ich jetzt dem Steuermann bei. nachdem ich aufmerksam durch dzs Nachtglas gesehen. Ein ziemlich großes Schiff war's, weder eine chinesischeDschunke noch eine malayische Dhau. Der Bauart nach hätte man es für einen holländischen Schooner von der Größe unserer Brigg halten können, wäre man nicht an der Takelage irre geworden; diese eigenartig geformten schwarzen Flächen, das konnten nur Mattensegel sein. Während, wir noch hin- und herriethen, flaute' der Wind noch mehr ab, so dab unsere Segel klatschend gegen die Masten und Stengen schlugen, wenn die Brigg in der ziemlich hohen Dünung nach Luward überholte. An den phosphorescirenden Infusorien außerbords sah man deutlich, daß wir sast stille lagen. Der geheimnißvolle Segler dagegen ging sonderbarer Weise noch ganz gut durch's Wasser. Jetzt hielt er auf uns ab, und obwohl er unsere Positionslaternen sehen mußte uno wir überdies zur Warnung ein Blaufeuer abbrannten, kam er uns immer näher. .Chip ahoi!" Drüben bliebt still und dunkel wie auf einem Gespensterschiff; das einz'ge Geräusch, das zu uns herüberdrang, glich dem von schweren langen Ruderschlägen. Da sah ich den Steuermann an. der Steuermann mich, und wie aus einem Munde sagten wir: Piraten!" Die Seeräuberei ist im malayisch-n Archipel noch viel zu sehr im Schwange, als daß es den die entlegeneren Insein besuchenden Kauffahren an einer nothdürftigen Armirung fehlte. Unsere Zwölfpfllnder-Drehbaß vorn auf der Back, unsere Enterpiken und Zündnadelgewehre waren . sogar gut im Stande, und wir konnten ein Tänzchen wagen, wenn's sein mußte. Bald jedoch sahen wir ein, daß lrir die Rechnung ohne unsere Mannschaft gemacht hatten. Wie auf holländischindischen Küstenfahrzeugen üblich, waren nur die Chargirten an Bord Europäer, die malayischen Matrosen aber rannten nach dem ersten Alarmruf wie besessen am Deck umher, als säße ihnen das Messer an der Kehle. In ihren glattrasirten Köpfen spukten alle die seit Menschengedenken auf den Inseln kursirenden Seeräubergeschichten, in denen es ohne Zur.genreißen und Händeabhacken natürlich nicht abging. Ob nur einer der Kunden sein Gewehr hätte laden können vor lauter lngst? Die beste Deckung ist der Hieb." Diesem Wahrspruch zufolge luden wir unsere Drehbaß mit einem der zu diesem Zwecke vorbereiteten Segeltuchbeu t:l voller Nägel. Glassplitter und Bleistücke, um beim ersten Schuß unseres Gegners diesem die ganze Ladung an Deck zu feuern. Gelangte diese? Gruß an die richtige Adresse, dann war mit ziemlicher Sicherheit anzunehmen, daß die Piraten sich schleunigst empfahlen. Das Fahrzeug kommt näher und näher, aber es hält sich, sehr geschickt manöorirend. vorsorglich in unserem Kielwasser, mit unserem einzigen Geschütz können wir ihm so gar nicht beikommen. Schon sieht man. wie es an seinem Oberdeck von menschlichen Gestalten wimmelt; gelingt einer solchen Menge die Enterung, dann Da blitzt drüben ein Schuß auf, im gleichen Augenblick fällt eine von uns gänzlich unbemerkte Böe in die Segcl, unser Schiff dreht und perdautz! kracht's vorn auf der Back. Ein vielstimmiges Schmerz- und Wuthgeheul unserer Gegner bekundet, daß die Ladung eingeschlagen. Bevor eS verhallt ist, brassen wir dem veränderten Wind entsprechend die Raaen, die Segel füllen sich, und bald oerschwindet das Piratenfahrzeug hinter uns im Dunkel der Nacht. Die Bewohner der malayischen Insein sind Mohamedaner, aber sie treiben's nicht heftig, wie man zu sagen pflegt. Nur das Verbot geistiger Ge tränke gilt ihnen heilig, und damit d ,e Enthaltsamkeit mit der Einkehr d:s Christenthums nicht schwinde. treibet'S auch die Holländer nicht heftig mit dem Bekehren. Das ist zwar recht klug, aber der trinkbare- weiße Mann hat doch insofern Schaden davon, ass er nur in den größeren Städten WirthZHäuser vorfindet, im Uebrigen 'Ist er auf Wasser, KokoSmilch und allenfa.ls noch Limonade hingewiesen. Selbige Getränke, hübsch lauwarm genossen nun der Leser wird begreifen, daß auch die Trinker es dort nicht heftig treiben. Immerhin gibt es in Mataram, der prächtig gelegenen Hauptstadt der Sudainsel Lombok, un Cafe de Paris. Der Name ist insofern berechtigt, als man darin Alles verlangen kann, waö man in Paris kriegen kann, indessen besitzt der Wirth eine Eismaschine, und so kann man bei ibm dock we. nigstenS einen kühlen Trunk genießen. Was Wunder also, daß ich bald nach meiner Ankunft in Mataram meine Schritte nach seinem gastlichen Haule lenkte. ' i Es war noch früh am Tage und in dem hübsch kühlen Gastzimmer erst ein nziger Gast anwesend, ein rnij B?-?
lüchyoe und duntfarbtgem Laumwollt Hemd bekleideter ' bärtiger Europäer, der, vor oder vielmehr hinter einem Glase Genevre sitzend, der Thür den Rücken zuwandte. Als ich eintrai, kehrte er sich um und unsere Blicke begegneten einander. Zwar sah er rasch wieder weg, ich hatte ihn aber bereits erkannt und aufrichtig erfreut streckte ich ihm die Hand entgegen. Piraten-Dirk! Wie kommen Sie hier in diesen Wald hinein?" Die Anrede gefiel ihm offenbar schlecht, denn er musterte mich mit cinem mißtrauisch-mürrischen Blick und reichte mir nur zögernd die Hand, und zwar die linke; die rechte ruhte, mit einem Tuche dicht umwickelt, in seinem Schooße. Bin schon lange hier draußen," brummte er. Dies war kein herzlicher Empfang dennoch setzte ich mich, für mich geeistes Sodawasser und Cognac bestellend, zu ihm. Seine Begegnung hatte die Erinnerung an meine fröhliche Seemannsstudienzeit wachgerufen, da ich mich auf der Emdener Navigationschule zum Kapitänsexamen vordere:tete, während er im Schweiße seines Angesichtes die Berechtigung zum Steuermann auf kleiner Fahrt zu erringen suchte. Er hatte seines unbc,holfenen verschlossenen Wesens halber manche derbe Neckerei ertragen müssen, sein Geist arbeitete zu langsam, als daß er die Streiche hätte pariren lönnen, mit der Hand hätte er es wohl fertig gebracht, aber sie zu gebrauchen war er im Gefühl seiner überlegenen Körperkraft zu gutmüthig. Seines guten Herzens wegen, das sich mir zufälliq in verschiedenen Zügen offenbart,
hatte ich ihn stets geschätzt. Jetzt schien er rauher geworden. Auf meine Frage, was er denn treibe. entaegnete er barsch, was ihm rade vorkomme, und eben habe er sich auf der Nachbarinsel Bali einen großen 5)olzsplltter in dic.and gerljzen, weßhalb er in aller Früh nach Mataram zum Militärchirurgen gefahren sei. Der habe an der Wunde herumgeschnitten und eine Salbe aufgestrichen, die höllisch brenne. ..Der verfluchte Pflasterkasten!" stöhnte er schmerzlich und wollte aufstehen. Um ihn länger festzuhalten, begann ich von verschiedenen gemeinsamen Bekannten zu erzählen und fragte dabei auch: Ist Ihnen Hardenfels noch nicht begegnet? Ich hörte einmal, er sei in den holländischen olomaldlenst getreten, und wenn ihm die Atchinesen nicht inzwischen das Lebenslicht ausaeblasen haben, ist er wohl Das Wort erstarb mir auf den Lippen beim Anblick Dirks, der sich plotz lich entfärbte und förmlich die Zähne fletschte. Der elende Hund!" schnaubte er. Nur der ist schuld, daß ich soweit gekommen bin, nur der! Hzstig stürzte er den Nest dis schrfen Branntweins hinunter, ich abcr fürchtete, das Wundficber hab? ihn plötzlich gepackt, denn der starke Mann bebte am ganzen Körper, daß der Tisch erzitterte, auf den er sich stützte. Piraten-Dirk nannten sie mich, weil ich einmal mitgeholfen hatte, ein herrenloses Wrack auszuplündern; darum war ich aber noch lange kein schlechter Kerl. Uivo die Henny war auch nicht schlecht, wenn sie auch hinter dem Schänktisch stand. Was brauchte mir der Nichtsnutz von einem Hardenfels das schmucke Ding wegzukapern ? Von dem Gelde seines kaum verstorbenen Vaters hat er ihr schöne Kleider gekauft und eine goldene Uhr, und ich altes Walroß hab' nichts gemerkt, bis na, bis cs zu spät war! Mein erster Gedanke war, dem feinen Herrn Obersteuermann den Schädel einzuschlagen, aber er hatte sich sammt der Henny bei Nacht und Nebel davon gemacht, natürlich, um sie bald darauf in Armuth und Schande sitzen zu lassen. Wissen Sie, wo und wie ich sie nach Jahr und Tag wiedersah? Im Ostende von London war's, und zwei Polizisten hatten ihre liebe Noth, die betrunkene Dirne fortzuschaffen!" Der Erzähler schlug sich in unbändigem Schmerz mit der Faust vor die Stirn, daß es nur so krachte, dann griff er nach dem abermals gefüllten Glas, und bevor ich es hindern konnte, leerte er es auf einen Zug. Mir kam eine dunkle Erinnerung, einmal gehört zu haben, daß bald nachdem ich Emden verlassen, auch der Piraten-Dirk plötzlich verschwunden sei, man vermuthete, weil ihm der leichtsinnige Hardenfels sein Liebchen .abqespannt" habe. Als der leider durch mich so verstörte Landsmann sich nun zum Gehen anschickte, forderte ich ihn auf, mich einmal an Bord zu besuchen. Sie brauchen die Brigg blos anzurufen, dann schicke ich ein Boot an's Land.Die Amsterdam" ist Ihr Schiff?" fragte er erstaunt und blickte mit einem ganz eigenthümlichen Lächeln, nach seiner verwundeten Hand. Dann sagte er bestimmt: Nein, ich muß nach Bali zurücksahren; hier in Mataram habe ich nichts mehr zu suchen. Adjüs!" Am Nachmittag meldete ich dem holländischen Residenten pflichtgemäß meine Ankunft und gab die nächtliche Piratenaffaire zu Protokoll. Zum Hafen' zurückkehrend, sah ich Dirk dc Vries gerade mit einem kleinen Segelboote abfahren. Dieses steuerte indessen nicht nach Bali hinüber, sondern in die offene See hinaus, wo am nördlichen Horizont ein größeres Fahrzeug kreuzte. Sechs Wochen später lag ich im Hafen von Mangkasar (Jnse! Celebes), als eines Morgens ein holländisches Kanonenboot mit einem arg zerschössenen Fahrzeug im Schlepptau hereindampfte. Ich sah durch den Krimstecher hin und rief plötzlich dem Steuermann zu: Da haben sie die Piraten abefangen, die uns bei Lombok zu Leibe gingen!" Auch der Steuermann erkannte das Fahrzeug wieder, und kaum war das Kanonenboot zu Anker gegangen, da fuhr ich an Bord, um dem Kommandanken meine Schiffsapotheke zur Verfüsung zu stellen. ..Bitterbös sah es
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MW auf bem Oberdeck aus, an der Reiling lagen Todte und Verwundete, Blutlachen überall. Ein Officier und 11 Mann todt, 18 verwundet, von dem Verlust der Piraten gar nicht zu reden; es war eine förmliche Seeschlacht", sagte der Kommandant kopfschüttelnd. 5eute Nacht?" Ja, ich hatte auf Betreiben unseres Residenten in Mataram den verwegenen Burschen längst gesucht, heute Nacht gelang mir's. ihn in einer Bucht in die Enge zu treiben. Ich wollte den Kerl wie es ja öfter vorkommt, war der Führer ein Weißer leben dig haben und dachte, er ergiebt sich ohne Kampf, da geht er plötzlich zum Angriff über und sucht uns zu entern. Und geschlagen haben sich die Piraten wie die Löwen, ihr Führer focbt wie ein Rasender, trotzdem er nur die linke Hand gebrauchen konnte. Lang: dauerte es natürlich nicht, da kriegten wir sie unter, aber um welchen Preis!" Ist auch der Piratenführer gefallen?" fragte ich mit einem forschenden Blick nach den mit einer Flagge bcdeclten Leichen. Nein, er wurde nur schwer verwundet, und nachdem es klingt ganz wunderlich, dieses Nachspiel. Er lag scheinbar leblos an Deck seines Fahrzeuges, und ich beauftragte Lieutenant Hardenfels, einen meiner Officiere, ihn herüberscbaffen zu lassen. Als oer Verwundete angefaßt wird, schlägt er die Augen auf, springt mit einem furchtbaren Wuthschrei dem Lieutenant an die Kehle und reißt ihn mit sich über Bord. Wir konnten weder den Einen noch den Anderen retten. Um Gottes willen!" rief ich aus. War Lieutenant Hardenfels ein Deutscher?" Ja, ein Hannoveraner, so viel ich weiß." Das stimmt ganz genau. Und der Piratenführer?" Seinem Kommando nach zu urIty'üm, ein Holländer oder ein Ostfriese. Seine Mannschaft weiß es offenbar selbst nicht, und unter seilien Sa dien fand sich nichts, wodurch sich seine Persönlichkeit feststellen ließe, hin Nrief, keine Papiere. Nur diese Photographie könnte vielleicht einen AnhaltsPunkt abgeben! sie lag wohlverwahrt in einem Kästchen, das wir in seiner 5ioje fanden." Hastig griff ich nach dem unbeschrie benen Briefumschlag, den der Kom Mandant seiner Brusttasche entnahm, und zog die schon stark verblaßte Photographie heraus. Das hübsche, dunkeläugige Mädchen, das mir aus 'dem Bilde entgegenblickte, erkannte ich trotze dem sofort; es war Henny, die ungetreue Geliebte des Piraten-Dirk. Die Moulton ötll Weinkellcrei in Eloverdale, das Eigenitjum von I. Landsberzer aus San Francisco, brannte nieder. wobei 200,000 Gallonen Wein vernicht tourd:u. Zwei Den vornehm st en Familien angehörende Türken. Söhne des ehemaligen Großvcziers Haireddin Pascha, von denen der eine Obcrstlieutenant und Adjutant des Sultans, der andere höherer Beamter auf der Pforte ist, flüchteten auf einem französischen Dampfer in's Ausland. Im Palast des Sultans ist man sehr ärgerlich darüber, da man befürchtet, daß die Flüchtlinge sich den Jungtürken anschließen werden.
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Iwischen den MuSkrln und likdern schleichen sich die Schmerzen von Rheumatismus in. Auf demselben Geleise schleicht sich St. Jakobö Oci in. ?5 dringt durch, sucht und vertreib die Schmerjen.
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