Indiana Tribüne, Volume 22, Number 158, Indianapolis, Marion County, 26 February 1899 — Page 5
aMmirnm. ..Qia Vandwnr. weniatten 18 ffuk kam zu taue, al ich groci &a tfcaxct genommen. 5 roar stchnlich bie Ursache für mein schlechte? Beftn. &n während der letzten drei Jahre. Ich nehme och Tacal. da einzige Re,lqnnasm,ttel das die Be chtunz vrrnünstizcr Personell verdient.' Seo. W. Bowle. Baird. Mass. nzenehm, schmaekbaft. wtrklam. Schmecken gut, tvua gut, märten te trank der fdjroaA, vernrlacde keine schmerzen. ioc, 25c, suc. Heilen Berftopfnng. tcr0agRte4y Ctmptmj, Ctl, lulml, 5w Trfc. 513? n Tft Tl P verkantt und garantiert ton all? lU-lUlJitepot6eern ,Ut Heilung VN Tabaks. gttvobnheU. Dr. J. A. SntclifFe, W u n d - A r z t, Geschlechts, Nrin und HecturnKrankheiten. Olsice: 155 OstMarketstr. Tel. 941 Oksiceftunden : 9 Ui 10 Uhr Vorm.; 2 ii 4 Uhr Rm Die Office von Dr. H. PINK und Dr. C0LE, befindet f.ch in No. 24 Ost Ohio Straße. Telephon No. 927 wie bisher. C. C. EYEKTS, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8 Nord Pennsylvania Str. a S wird auf Wunsch angsvandt. Dr. Louis Burckhardt, No. 1134 Süd Meridian Straße. Svrechftunden: 8 9Morzen und7 bend. Willoughby Block. 224 Nord Meridian Straße, prechftnnden: 1 4 Nachmittag. tXSf Tel. 2321. r.G.G.Maff hat leine O fice nach dem Willoughby Gebäude. No. 224 Nord Meridian Str., eifte Etage, verlegt. Gffice2tunben : Von 3 US 4 Uhr Nackmittag Telexho: Olsice 29S-Wohnnng 9Z. Tie Wohnung befindet stch wie bisher : 1c37 Nord Pennsylvania Straße. Müllers Leber - Pillen ist das beste und nebenbei auch gelindeste Mittel aegen Unverdaulichkeit, Verstopfung. Lebleiden'tc. LZ Cents die Schachtel bei Kerd. A. Müller, Apotheker, Ecke Cast und Washington Str. ) ach in 2ta andere LpoHeken. Dr. I. Wühler, 120 Gst PlcSnrty Ltr. Sprech funden : 8 6U 9 Nhr Bor. ; 2 618 3 1 b? NaK.: 8 biZ 9 Uhr AdendS. Telephon 1446. Dvrvd: ,taa nux Vormittag. ;Ai!hiHaiiw sin 4 Stunde werde narrtzi ,v AukftllI au 9tn url riane durch Santtl.Ri'H ?,kisd Ijnc UndequeUlchkli. Prei $1.00, bei lle tjifc der V. O. ffic; 2osi. e Vorl. r&rrz: jmLccsai rw Alle Teutsche Ninken Seebacks Thee. (Deutfche Schweizer Kräuter.) r kf;llit rtvve. reinigt 8n, Mge. re,ulirt dU geber, ftlrkt die Stter . befördert ewhlgang; tesonder ffrane- zu empfehle. $jtful 50c. Igtnten e;Ungt. B. Seebach. Peru. Jll. FARMSAIVJEN! Tt. frntlrr. V. Treti. ist 850 ?. Eal in' I siir tj'ct: r. rs,. itcaina. rt- Jt'iO Cu. aIfT kcxnt Z. freie. tifctcctt. fcitJ.. 1TS fco. aljrr' cnu i. tfctt Sa iobnt ttctt talrt ttrnrn fauntiit artn Crntra. 1ct' ItUf atasTJi(unt rru gt S tu linncu uiU uU iifi xr, ckerl zSame,l?!lrtossel nr 51.2!) ? ai. sio für Ave. Vrlefmsrkkn.. V ?".i,ek K mdkN z erk,.i wk IV g4l.i4Hun:ibs(ii J. J B k tw. ?mul jninru, a jurrgTa Kap ux taa'l, cal .xwxiT-n, rraicic. ucrrau, . re., tca i Bn9 . I.ncn niTiTi uma iu 3mmi JKTBIC T0I11UI ,) I. JU FR IU VHI . MJ.m I , Fünfzig Jahre unermüdlichen deutschen Strebens in Indianapolis von THEODOR STEMPFEL. Sest-Schrift zur Jeikk der Vollendung t? Deutschen yauses Srochirt 50c ; gebunden tzl.00, Pofiporto beträgt 15c. la!e i der Ofsti, dn .Triikni.' lch iet der . tU5n ., i bn Ossi dz .IifJflr i risch kaust nd .)
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AcrZcheintodle. 5?on Freiherr t. eu)H4t. 5)'fsn und fhrV-! fr t Tpfrnrthrn?
" " f j- - .... ich habe vor dem Lebendigbegraben- j werden einen nicht unbedeutenden Ne- i spekt und habe demzufolze in mcincm Testament Andrdnungen getroffen, die j es ausschließen, daß ich als Schein- ' todter bestattet werde. Ich denke es mir furchtbar, zu leb.en und doch todt zu sein, oder, was dasselbe ist, todt zkl sein und dennoch zu leben. Vielleicht fcjr.mt meine Abneigung, um kein stärkeres Wort zu gebrauchen, gegen dcn Scheintod daher, daß ich als Soldat so viele Scheintodte kennen lernte. Deutlich steht der Herr Major vor mir, groß und stark, von Gesundheit" strohend, immer vergnügt, immer lustig, das Urbild jenes braven Mannes, der ein Glas Nothwein liebt und die nächsten dreiundzwanzig nicht verachtet. In einer kleinen Garnison war er Selbstherrscher aller Reußen, und das Schild an seiner Hausthür und der Posten, der das Pflaster vor demHause abtrat, kündeten an, daß der Herr Major Commandeur des Jäger - Bataillons war. Hätt's der Mzjor nicht an den beiden angeführten Kennzeichen täglich bemerkt, ich glaube, er hätte selbst nicht gewußt, was er war. Er war der angenehmste Vorgeschle, dn man sich denken konnte, die Hauptleute und die Herren Lieutenants konnten thun, was sie wollten, im Winter ließ der Herr Major sich wochenlang in der Kaserne nicht sehen, die Aktenstücke zur nöthigen Unterschrist wurden ihm in die. Wohnung gebracht, im Uebrigen ließ er die Karre laufen wie sie lief. Du großer Gott, wozu hatte er denn seinen Adjutanten, wenn er nicht einmal in Ruhe seinen Winterschlaf halten konnte? Der Adjutant gönnte seinem Herrn die Ruhe, so lange es irgend ging war das Frühjahr aber ins Land gezogen, dann klopfte der Tintenspion seinen Brotherrn aus dem Schlumi7..'r und sagte: Hr Major, morgen müssen wir Vataillonsexerziren abhalten." So, müssen wir?" klang es traurig zurück; können wir es, nicht noch ein paar Tage verschieben?" Aber der Adjutant war hart und unerbittlich. Na, wenn's eben sein muß. dann nur zu, veranlassen Sie das Weitere. Und der Adjutant befahl Alles, Zeit und Ort des Rendezvous, Stärke der Compagnieen, Anzug, kurz Alles, und der Herr Major las dann den Bataillonsbefehl und freute sich, wie kurz, klar und bündig er das Alles wieder einmal in höchst eigener Person angeordnet hatte;, selbst sein Adjutant hätte das nicht besser machen können. Beim Ezerziren commandirte der Major, was der Adjutant ihm vorsagte, und er tadelte was diesem auffiel, und er hörte auf. wenn dieser ihm sagte: So, nun ist's genug." Dann ritt er stolz mit gezogenem Schwert an der Spitze seines Bataillons in die Stadt zurück und ließ sich von der voran marschirend:n Capelle unterwegs die schönsten Märsche vorspielen; einer Erholung und Ermunterung hedurfte er doch, wenn er sich imDienste deZ Vaterlandes so angestrengt hatte. Seine Leistungen glichen einer großen Null mit einem vorangestellten Minuszeichen, jeder Mann wunderte sich, daß er immer noch nicht in die Wurst" gethan wurde, 'und in stillen und seltenen Stunden reuiger Einkehr wunderte er sich selbst darüber, daß er als Soldat noch lebte. So oft ein Militär - Wochenblatt zur Ausgabe gelangte, dachte man: So, nun ist er erledigt, nun ist er todt." Aber man irrte sich, er blieb am Leben und so erhielt auch er gleich vielen Anderen den Beinamen Der Scheintodte". Unter diesem Namen war er im ganzen Armeecorps bekannt, selbst die Leute seines Bataillons nannten ihn nie anders. Fünf Manöver hatte er schon mitgemacht und was noch mehr sagen wollte, ausgehalten manches Mal hatte er Dinge zu hören bekommen, die schon nicht mehr schon waren. Einmal hatte er sich mit seinem Bataillon, das die Avantgarde bildete, derartig verlaufen, daß er den Feind überhaupt nicht fand. Vor der Kritik hatte selbst er Angst gehabt, und selbst sein Gaul hatte sich in richtiger Ahnung der Dinge, die sein Reiter zu hören bekommen werde, geweigert, zur Kritik zu gehen -r- kurz vor dem Feldherrnhügel, auf dem die ExzeHnzen hielten, hatte der Gaul jedesmal Kehrt gemacht und war mit eingeklemmterRübe davongejagt. Kommen Sie nur, Herr Major, kommen Sie nur", rief ihm der Commandirende nach, aus Sie warten wir gerade". Das kann ich mir lebhaft denken, stöhl.te er rn seinem Inneren und zu seinem Adjutanten gewandt, sagte er: .Vassen Sie auf nun hin ich todt. Der Adjutant gab für das Leben seines Patienten nichts, garnichts. nickt einmal für einen Groschen Milch in zwei Tüten, trotzdem sagte er: Nur " . - . n!.i Muth, Herr Maior, incgi vm sich's nicht." Bei der Besvrechuna wurde demMa Zor der Qut derartig eingetrieben, daß er ihm schließlich nicht nur auf der Nase, sondern auf den Schultern saß er sah und hörte nichts mehr von dem. was um ihn herum vorging. Trotz der bell leuchtenden Mittagssonne umgab ihn finstere Nacht, er merkte es nickt, daß sein Gaul, niedergedrückt von den , Vorwürfen, die. qüj seinen Herrn herniederfielsn. - in die ftnitt gesunken war. die Excellenzen gleichsam demuthig um Mitleid und Ervarmen mit seinem Gebieter anfle hend,. ' Die ältesten Excellenzen, und waS noch viel inehr sagen, still, seshst die
Mgsten Lieutenants, die man doch Wahrhaftig nicht mit Glac6 - Handschuhen anfaßt, konnten sich nicht entsinnen, jemals einen derartigen Angriff, wie er dem Herrn Major zutheil wurde, in Empfang genommen oder
auch nur angehört zu haben. Jeder schwur darauf, daß der Scheintodte nun thatsächlich eineLeiche sei, aber das Unglaubliche geschah, er blieb am Leben. Der Herr Major las das MilitärWochenblatt, das seine Verabschiedung nicht enthielt, fünf. Mal, zuletzt mit seinem Adjutanten und zu allerletzt wettete er mit seinem Tintenspion zehn Flaschen Champagner gegen einen Cognac, daß sein Abschied in dem Blatte stehen müsse, aber der Herr Major verlor und betrank sich an diesem Abend mit seinem jungen Freunde bis zur Bewußtlosigkeit erst am nächsten Morgen merkten sie, daß sie von den zehn Flaschen Sekt zwölf ausgetrunken hatten. Der Scheintodte lebte und er lebte vielleicht heute noch, wenn ja wenn es eben kein Wenn gäbe. Es war Rekruten Vorstellung und der commandirende General hatte sich, in unangenehmer Erinnerung des letzten Manövers, zu diesem Ehrentag der jungen Soldaten", wie man etwas euphemistisch zu sagen pflegt, angemeldet. Das Erscheinen des hölzernen Pferdes in. den Mauern Trojas kann kein größeres Entsetzen hervorgerufen haben, als in der kleinen Garnison die Nachricht,, daß Excellenz käme. Ein Zittern und Beben ging durch das Jägerbataillon: zuerst zitterten die Rekruten: daß sie wenig konnten, hatten sie ja gewußt; daß sie aber gar nichts konnten, wurde ihnen jetzt klar gemacht, daß ihnen die Augen Loergingen. Die Leute zitterten vor ihren Unterofficieren, Officieren und Hauptleuten, die Unterofficiere vor ihren Lieutenants undHauptleuten, die Lieutenants vor ihren Compagniechefs und Alle zusammen vor Se. Excellenz. Vor dem Major zitterte Keiner, der zitterte nur vor sich selbst, wenn er sich im Spiegel sah an ihm zitterte Alles: von den Haaren seines Toupet bis zu dem Hühnerauge am linken großen Zeh. Der Major war kein Feigli?, o nein, er hatte den letzten Feldzu' Nitgemacht und das eiserne Kreuz ist Classe schmückte seine Brust, feige war er nicht, aber ein Unglück lag in der Luft, ihm ahnte nichts Gutes. Excellenz kam und war. was Keiner zu hoffen gewagt hatte, sehr gnädig. Der wahre Grund seines Erscheinens in der Garnison befand darin, daß er dem Major durch eine gute Vorstellung seiner Rekruten Gelegenheit geben wollte, die letzte Scharte auszuwetzen. Die Rekruten der beiden ersten Compagnieen standen tadellos angezogen und fein säuberlich aufgebaut auf dem Kasernenhof, alz die Excellenz mit dem Herrn Major erschien. Ein freundliches: Guten Morgen, Jäger!" begrüßte die Leute, dann wandte sich Excellenz an den Herrn Major: Ich bin nur als Zuschauer hier, bitte lassen Sie sich durch meine Anwesenheit nicht im geringsten stöen." Das hieß auf deutsch: Mein Sohn, mache was Du willst, ich werde später kraft meines Amtes den dazu gehörigen Senf geben." Der Herr Mazor dienerte und dienerte von solcher excellenten Güte gerührt und wandte sich dann an hie Hauptleute und Lieutenants, die seiner Befehle harrten: Bitte, lassen sich die; Herrn durch meine Anwesenheit nicht lm geringsten stören. Excellenz machte ein merkwürdiges Gesicht Einer mußte doch schließlich die Besichtigung vornehmen, und nach den Bestimmungen war derMajor doch der nächste dazu, wie Fritz Reuter sagt. Der Blick Sr. Ercellenz brachte den Herrn Major wieder zur Besinnung, gute Tage sind schwerer zu ertragen als schlechte, ihm hatte dieGnadensonne so lange nicht geschienen, daß sie ihm nun momentan durch denHelm brannte und er für Secunden einen Sonnenstich befürchtet hatte. Jetzt gab er seine Befehle und die Rekruten führten vor. was sie sollten: der Erne nahm Gewehr über und der Andere nahm Gewehr ao. nachdem er vorher das Gewehr über genommen hatte, und der Dntte prasentirte, nachdem er' vorher das Gewehr über nahm. Ohne Gewehr über geht es nun emmal nicht das Gewehr über" ist das Einmaleins und das A B C oeim. Militär: der Soldat, der m Mwm nicht auf her. linken Schulter hat, ist nur ein halber Soldat. Da bemerkte der Herr Major, aß Se. Excellenz den Leuten den Rücken wandte und sich angelegenttichst m dem Adjutanten unterym! ein wai res Glück, daß Excellenz den Ärifs nicht sah, den der Rekrut' machte der war hundsmiserabel! " - Gut. mein Sohn, sehr gut-, lobt der Major - trotzdem, mit lauter Stimme, damit Excellenz es hört. Excellenz hyrt es und dreht sich um. er ist ja nur gekommen, um zu loben, was zu loben ist. Machen Sie Ihren Griff auch mir einmal vor.-. Der Rekrut thut's und bringt sich beinahe dabei um. - Nur ruhig Blut, mein Sohn, ich thue Ihnen nichts, versuchen Sie eZ noch einmal." Wer nichts kann, der keiftet nichts, weder mit ruhigem noch mit unruhigem Älut, und fo wird denn auch dieser Griff jammervoll. Schafskopf", brummt Excellenz m f C r . ncy oin, uno es vicioi ungewiß, wen er mit diesem epithetoa ornans meint. ob den. Rekruten, der so wenig leistete, oder den Vorgesetzten, der sich übe, solche Leistungen in Loheshymnen i am, . -
" Die größte Dummheit, die ein Un tergebener machen kann, besteht ent
schieden darin, daß er die Vorgesetzten
Är!!!mfdnSÄ'b.Uebrraschnde LrklSrung üb katarrhalische kciden.-Dr. yartma
Frauen sind diejenigen, von denen man Nicht spricht, die besten, klügsten und verständigsten Untergebenen diejenigen, die selbst nicht sprechen. Hätte der Herr Major sein Gut, mein Sohn, sehr gut" für sich behalten, so hätte Excellenz sich ruhig mit dem Adjutanten weiter unterhalten und am Schluß der Besichtigung gesagt: Das, was ich gesehen habe, hat mich in jeder Weise befriedigt". Das hätte ganz der Wahrheit entsprochen, wenn die Excellenz garnichts gesehen hätte, konnte auch unmöglich irgend etwas nicht befriedigt haben. Nun aber war Excellenz hellhörig und helläugig geworden man ist doch schließlich nicht zum Spaß Excellenz und für nichts und wieder nichts bezieht man doch auch nicht sein hohes Gehalt, und sich ein 3 für ein U vormachen lassen wollte er doch auch nicht, und wenn der Major glaubte, daß er ihn, die hohe Excellenz, zum Narren haben könne, so irrte er sich ganz bedeutend. Jammervoll", sagte da Se. Excellenz ohne jede weitere Einleitung und ohne jeden weiteren Schluß. Sehr schlecht", beeilte sich der Major dem Nelruten zuzurufen, der eben die schöne Wendung Links um" gemacht hatte. Wenn ich sage jammervoll, Herr Major, dann ist es jammervoll und nicht sehr schlecht, ich wünsche nicht, daß Sie meinen Tadel durch Ihre Bemerkungen abschwäche::, mein Urtheil ist das allein maßgebende." Ei verflucht! Der Major wollte sich, weil er so vorlaut gewesen war, auf die Zune beißen, aber selbst das konnte er nicht einmal, denn die Zunge klebte ihm vor Angst am Gaumen und war trotz allen Zuredens nicht zu bewegen, ihren Platz zu verlassen. Jetzt werde ich einmal besichtigen sprach Excellenz, und Alle, die es hörten, fielen innerlich in Ohnmacht. Ziehen Sie sich einmal den rechten Stiefel aus", befahl er einem Soldaten der thats und hatte ein Loch im Strumpf. , Jammervoll," knurrte Excellenz, wenn die Leute so angezogen sind, können sie natürlich auch nichts leisten." Niemand widersprach folglich behielt Excellenz Recht. Nach mehrzren Stunden, in denen auf dem Kasernenhof. Heulen und Zähneklappern geherrscht hatte, verabschiedete sich der hohe Herr und seine Kritik lautete: Meine Herren, was ich sah, waren keine ausgebildetenRekruten. sondern militärisch gekleidete Civilisten. die in den Händen-eme Waffe tragen, mit der sie nicht umzugehen wissen." Dem Herrn Major schwollen bei dieser Kritik, die gerade keine allzu optimistische Auffassung von den Leistungen der jungen Soldaten enthielt, die Zornesadern auf der Stirn. Nachdem die Excellenz abgereist war, suchte er seine Wohnung auf, und dort fand ihn bald darauf sein Adjutant todt in seinem Lehnstuhl er ha'.te sich thatsäcklich toot geärgert, todt geärgert nicht über den Vorgesetzten über die sich zu ärgern hatte er sich schon lange abgewöhnt , sondern er hatte sich über sich selbst todt geärgert, über seine eigene, grenzenlose Dummheit, die da lobte, wo nichts zu loben war, und die dadurch den Zorn des Gewaltigen heraufbeschwor. ÄufdemHausball. Frau (leise): Max. dem Referendar Pechmeier sind ja gaz keine Erfrischungen angeboten worden," Mann: Das habe ich so angeordnet, weil er gar nicht tanzt. Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen," -Schlau. Junge Frau: Hast Du geseh'n, liebes V!ännchen, die Frau Gruselich trug gestern schon ihre dritte Sommertoilette." Gatte: Na, das häßliche Weibsbild muß sich ja auch aufputzen aber so ein nudelsauberes Weiberl wie Du hat das nicht nöthigt --FrommerWunsch K'ochin; Gnä' Herr, wissen Eisö schov.hab' aufg'sagt, ich arm daZ Göschimpf und die, Schinderei von Ihrer Frau nicht, mehr'aushalten. I' geh' morgen!" Herr: GlllcklichesMädchen! Ich wollig ick könnt's auch so macke' Bl,.'j WaS sogen wir tbun ? , Sine ernste und aefäbrlicke Krank. heit herrscht in unserem Lande. Sie ist laulqeno uno kommt so' langsam, iafe sie sich festgesetzt hat, (fet vflan , recht merrr. Man kann fte in drei Stufen tiei lln. Zuerü Nierenleiden, Rheumatikmuö, Schmerz im Rücken, häufiges uno .wellen ,amer,daste llrintren. Schreitet die Krankheit weiter, so kommt ein Blasenleiden mit Schmerzen im Unterleibe, die Schmerzn beim Unnire nehmen zu, zuweilen wird t Änvenbung von Instrumenten y!hiK. Wenn sich Stein bildet, so $t Gefahr. Die dritte Stufe ift die Sriahtfd Nierenkranfheit. 'Y ist !ö gut zu wissen, daß Dr. itmer, d große Nieren-Svezialist, ein Mittel gefunden hat. das berührt ift wegen seiner wunderbaren Heilung solcher ffalle. ES ik Dr. ilmerS Swamp Rost. ES ift in allen theken zu haben. Nm seinen Werth zu beweise, vird e.ne Probeftasche und ein Buch, daS werthvolle Information enthält, auf Verlangen an Jeden geschickt, der sich an Dr. ilmer & o., Binghampto,, 5k. S.. wendet. Wen Sie söreiben. bemerken Sie, daß Sie die Offerte in der Jndiana Tribüne" gelesen haben,.
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Vl HartmanS vuch über chronischen Katarrh: eS
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John F. Haas, Seneca Falls, N. )., sagt: Pe,ru-na kurirte mich von chronischem Magenkatarrh, an dem ich lange Zeit gelitten hatte. Ich nahm viele Medizinen ; doch half mir keine, bis ich Pe-ru-na und Man-a-lin zu brauchen begann. Ich bin jetzt im Stande, alle meine Arbeit zu thun. Pe-ru-na hat meinen allgemeinen Gesundheitszustand in wunderbarer Weise gebessert, und ich werde Pe-ru-na allen meinen Freunden empfehlen.Frau J.N.Averr),Brown Balle, Minn schreibt: Ich bescheinige hiermit, daß ich jahrelang an Nasenkatarrh litt, von dem ich durch den Gebrauch von sechs Flaschen Peru-na vollständig kurirt wurde. Ich möchte nicht ohne Pe.ru.na im Hause sein.Briabtlche Nierenkankbeit ist Katanh der Nieren. Gleich den meisten katarrhalischen
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dieselben kurirten den Kalarrh und die right'sche . . ' . . . .
ren litt. Ich wiege jetzt wanztg Psunv mehr TbomaS McKemie. Warrior. Aa.. sagt :
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