Indiana Tribüne, Volume 22, Number 158, Indianapolis, Marion County, 26 February 1899 — Page 1
o 4 r AV rlO l n. WO K fl (YY r o l W o y w Office : No. 1s Md Alabama Otrahe. Telephon 1171. Jahrgang SS, Indianapolis, Zndiano, Sonntag, den 26. Lebruar X899. LKZ1K8
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sin auf 4000 Mann nicht mehr all ein
Brigade General und auf 12,000 Mann nicht mehr als ein Generalmajor entfallen. Zu den Freiwilligen versetzte Offiziere verlieren ihre Stellung in der regulären Armee nicht. Keiner
der ernannten Generäle bleibt langer im Dienst als bis zum 1. Juli 1901. Die reguläre Armee wird 3 Generalmajorö, 6 Brigade-Generäle, 10Negimenter Kavallerie zu 12 Troop, 7 Regimenter Artillerie zu 14 Batterien und 25 Regimenter Infanterie zu 12 Compagnien zählen. Die Departements deö General-Ad-jutauten und deö General-InspektorS bleiben unverändert. Verdiente Hauptleute von der Linie können zum Stäbe kommandirt werden. Die Zahl der Kadetten wird um 100 vermehrt. Auch die Zusammensetzung der übrigen DepartementS bleibt unverändert. Sobald als möglich muß der nicht durch diese Bill genehmigte Ueberschuß von Offizieren und Mannschaften der Freiwilligen-Armee ausgemustert werden, doch dürfen die Mannschaften in die reguläre Arm?e bis zur bewilligten Stärke übernommen werden. -- Bessere Stimmung. New I ork, 25. Febr. Eine Depesche an die Tribune" von Havana sagt : Der kubanische Patriotismus ist zufriedengestellt. Die Insurgenten find durch die Straßen von Havana marschirt," haben dabei ihre Waffen getragen und General Gomez ist mit militärischen Ehren von den amerikanischen Befehlshabern empfangen worden. Von denselben umgeben, hat er über 2500 seiner Soldaten Revue abgehalten. Gen. Gomez hatte eine Konferenz mit General BrookeS wegen der Auflöfung der kubanischen Armee, eine Angelegenheit, welche noch wichtiger ist. alS'die Stimmung. Die Festlichkeiten fanden nicht bloß zu Ehren von Gomez ftatt, sondern auch zur Feier deö vierten Jahrestage? deö Beginnes der Revolution. Die Sterne und Streifen waren während der Feier fast überall zu sehen und eö zeigte sich deutlich, daß die Stimmung immer mehr zu Gunsten der Amerikaner umschlägt. Auch die Spanier versöhnen sich immer mehr mit den gegenwärtigen Verhältnissen. iin Starb. Nizza, 25. Febr. Baron Paul Julius von Reuter, der Gründer des Reuterschen DeveschenbureauS ist gestarben. Au ö P ariö. Paris, 25. Febr. Die Regierung legt eine ganz unvermuthete Festigkeit an den Tag und die neuesten Ereigmsse haben klar gezeigt, daß die sögenannten Patrioten einen Lärm zu machen wissen, welcher in keiner Beziehung ihrer Stärke entspricht. Die Regierung ist entschlossen, energisch vorzugehen und hat durch den Staatöanwalt an die Deputirtenkammer um Erlaubniß ersucht, die verhafteten Deputirten Deroulede und Hadert strafrechtlich zu verfolgen. Der Staatöanwalt theilte mit, daß General Roger ausgesagt habe, ein Land, an deren Spitze die Herren Deroulede und Habert sich befanden, sei seiner Lrigade gefolgt und in den Hos der Kaferne eingedrungen, und die beiden Führer hätten die Ossiziere ausgefragt und sich auf V?rlangen geweigert, sich zu entfernen. Sie seien dann festgegenommen worden und hätten zuge geben, sie wünschten die Truppen zu einer revolutionären Bewegung zu veranlassen und die parlamentarische Republik durch eine PlebiScit-RePublik zu ersetzen. Die Beschuldigung, welche gegen die beiden Deputirten erhoben wird, b'e steht in dem Versuch die Soldaten von ihrer Pflicht abwendig zu machen, und das vollständige Fehlschlagen deö VersucheS zeigt, in welch schwerer Täuschung sich die Anti-Revisionisten befan den, wenn sie glaubten, sie könnten die Armee zu einem Staatsstreich benutzen. ES zeigt zugleich, wie überflüssig die Furcht der anderen Seite war. Die Anti - Revisionisten hielten Genera Roget für einen ihrer stärksten AnHänger wegen der Rolle, die er in der
Dreyfuö-Assaire gespielt hatt,. So kam eö, daß, alö er auf Derouledeö erste Aufforderung nicht antwortete, sondern den Marsch in der Richtung nach dem Elysee fortsetzte, die Patrioten zu dem Glauben kamen, ihren Zweck erreicht zu haben, und jubelnd mit den Soldaten marschirten. Sie
wurden jedoch bald enttäuscht. DaS allgemeine Publikum ist deö LobeS voll über General Roget und eö herrscht die Ansicht, daß der Einfluß der Patrioten durch diese Begebenheit derart gesunken ist, daß sich Niemand mehr Furcht von ihnen einjagen lassen wird. Die Deputirtenkammer beschloß die strafrechtliche Verfolgung zu gestatten Sie können bei scharfer Anwendung des GestzeS schwer bestraft werden, um so mehr, da Deroulede in ejium Briefe an Premier Dupuy zugegeben hat, daß er die Truppen aufreizen wollte, olle Wahrscheinlichkeit aber spricht dafür, daß man ihn mit einer gelinden Strafe durchschlüpfen lassen, und sich wohl hüten wird, ihn zum Märtyrer zu machen. Emil Welti todt. Bern, Schweiz. 25. Febr. Herr Emil Welti, der bekannte schweizerische Staatsmann, welcher sechsmal das Amt deö Präsidenten der Eidgenossenschaft bekleidete, ist im Alter von 74 Jahren gestorben. Auö Deutschland. Berlin, 25. Febr. Im Reichstag kam eS gestern wieder zu hitzigen Auseinandersetzungen, als Dr. Heine, der sozialdemokratische Abgeordnete deS 3. Berliner Wahlkreises, das Löbtauer Urtheil sich zum Angriff erkor. Hz sagte, daß der Wahrspruch deö Oberlandeögerichtö in Dreöden in Betriff der Vertheilung sozialistischer Wahlzettel eine Rechtsprechung sei, die direkt im Widerspruch zu mehreren Entscheidungen deö Reichögerichtö und zu den Reichögesitzen stehe. . Kaum hatte Dr. Heine geendet, alö kampfbereit der Sozialistensresser Freiherr v. Stumm da? Wort ergriff und mit chwerem Geschütz loölegte. Nach seiner Anficht sei der Lebtauer Krawall in Folge von sozialistischen Hetzereien hervorgerufen worden, denn die sozialiftischen Agitatoren ließen sich keine Gelegenheit entgehen, um Unzufriedenheit zu stiften. Diese Agitatoten," so 'fuhr Herr Stumm fort, verwandeln Menschen in Bestien; sie gehören zu allererst in'S Zuchthaus." Der sozialistische Abgeordnete Stadthagen (6. Potsdamer Wahlkreis) erwiderte hierauf, daß Freiherr von Stumm überhaupt nur noch von pathologischem Interesse sei (OrdnungSrus), und daßihm jegliche Wahrheitsliebe abgehe. (Große Unruhe rechts ) Wie eö scheine, haben Kavaliere vom Schlage Ltumm'ö ihre Studien im Stalle gemacht, feuerte Stadthagen nach .der Rechten zurück. Wie die Nordd. Allgem. Zeitung" berichtet, hat Fürst Hohenlohe dem Kaiser gestern einen längeren Vortrag gehalten. Möglich ist eö, daß der Reichskanzler dibei seinen Rücktritt als Hauptthema benutzt hat; die agrarische Deutsche TageS-Zeitung". will dieses Mal mit Bestimmtheit in Erfahrung gebracht haben, daß der Fürst bald nach seinem 80. Geburtstage hie Bürden seines Amtes anderen Söul tern überlassen werde, und daß der derzeitige Botschafter in St. PeterS bürg, Fürst Radolin, zu seinem Räch solger auöersehen sei. In den Spalten deö Organö der Agrarier, der Deutschen Tageö-Ztg." wird der Kamps gegen daö Fleischschaugesetz mit ungeschwächteu Kräften fortgesetzt. Heute wird gegen den deutschen Botschafter in Washington, Dr. von Holleben, Gift und Galle verspritzt, weil dieser zur Mäßigung an räth und sich versönlich ausgedrückt hat. Die Folgen der Grippe erden durch Hood s Sarsaparilla beseitigt. ES reinigt daö Blut, 'stärkt den Magen, kräftigt die Nerven und bringt daö ganze System in Ordnung. Ein vegetablischeö Präparat auf daö an sich verlassen kann Hoodö
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tcrnlein Edelweisz. (5s war einmal ein kleines, goldfunkelndes Ste'.n'.ein; das blinzelte schon viele tausend Jahre auf die (irbe hinunter. Und wenn es in den warmen Augustnächten gerade über dem Genfer See stand und die schaukelnden Gon 'dein sah mit verliebten Leuten darin, die den Mond und alle Sterne ansängen. so Überkam es die Sehnsucht nach der Erde da unten., wo die Menschen so schon singen konnten, während oben am Hinlmel die lautloseste Stille herrschte, wie in einer Schulstube, in welcher die Klasse ein schweres Exempel ausrechnet. Früher war es da oben nicht so still; da hatte jeder- Stern seine besondere Stimme die kleinen eine hohe, die größeren eine tiefe, und der Mond brummte den Baß dazu, und das gab einen ganz wunderbaren Akkord, den sogar die Gelehrten der Erde gehört haden wollen. Aber da hat sich einmal ein vornehmer Gast zum Besuch angemeldet, ein Komet mit einer langen Schleppe von purem Golde, der aber stumm war wie eine Kaulquappe, und der sich deshalb über jede Musik ärgerte - - und wenn sie selbst von Mozart geWesen wäre. Temzuliebe mußten die Sterne vier Wochen lang mucksmaus chenstill sein, und als er wieder abgezoen war und das Concert von Neuem losgehen sollte, hatten sie alle das Singen verlernt: nur der Mond brummte noch ein wenig aber es war auch danuch. , Unser kleines Sternchen, das einen gar hellen Diskant gchabt hatte, bedauerte dies am meisten, undes g' ihm immer einen Stich durch's Herz, wenn von der Erde Gesang zu ihm heraustönte. Es bat denn auch die heiligen drei Könige, die im Himmel die Aufsicht über . die kleineren Srernc haben, es doch so lang? auf die Erde hinunter zu lassen, bis diese sich erweichen ließen und ihm ein Freibillet sür die nächste abfahrende Sternschnuppe ausstellten. Schnell genug ging die Fahrt, und unserem Guckindie'welt verging dabei n'.cht nur da Singen, son dern auch das Hören und Sehen, und es brauchte lange, bis . es, in dem stil len Thale des Trient angelangt, zur Besinnung kam.' '' Da war es also auf der Erde, aber' Gesang hörte es nicht, denn die Menschen schliefen alle, bis aas den NachtWächter, und was der singen nannte so gut hatte es der Mond auch gek nnt. Das Sternlein fror, denn sein goldenes Kleid hatte es im Himmel lassen müssen, damit die Menschen nicht merken sollten, daß einer von den Sternen fehlte; bald aber stieg die Sonne über den Forclaz enpor und wärmte eZ wie Alles auf der Erde, ob es nun vom Himmel stammt oder irdisch ist. Dann wurde es lebhafter im Thaleeine Herde schöner Kühe trottete aus dem nächsten Stalle und vergnügt in den frischen Morgen hinein. Die schönste Kuh aber war schneeweiß und hatte rothe Bänder an den Hörnern, und ein hübsches junges. Mädel ging neben ihr mit rothen Backen und rothen Lippen und himmelblauen Augen. Dem Sternlein wurde es angst und bange, denn die Kühe kamen ihm näher und näher uno schnupperten bedenklich am Boden. Doch das' Madchen bückte sich Plötzlich zu ihm nieder und mit dem Ausrufe: Eine Sternblume.... so früh am Morgen schon .ganz aufgeblüht - das bedeutet GlüaT hob es das Stern'ein zu sich empor. Tiefem aber bedeutete eß kein Glück, denn fcac schöne Kind zupfte ihm alle se'.ne Straf), len einzeln aus und murmelte, dabei; .Er lieht mich liebt mich nicht und als es zum ledtenmale Er liebt mich nicht" gerufen hq'.te. warf es den zerpflülten Stein weit von sich und weinte bitterlich. Da fing unser Sternlein auch c.n zu weinen und sehnte sich nach seinem Himmel zurück, und wei'. der ihm so dicht über den Bergen zu hängen schien, kroch es höher und höher hinauf, bis es am Trient-Gletscher zwischen Felsen und ewigem Eis todtmatt liegen blieb. Der liebe Gott aber hat Erbarmen selbst mit fronen verirrten Sternen; in den Himmel konnte er's nicht w'eder nehmen, nachdem es seine . St-.ah'en verloren hatte, aber er lies; ihm einen warmen weißen Pelz wachsen, wie ihn die Edelleute nicht schöner hahen und schenkte ihm Kinder; hi? hatten alle denselben silberweißen, welchen Pe.!z an, und die Menschen, die das sahen, nann ten die Sternlein Edelweiß" und sgngen laut vor Vergnügen, wenn sie eines gefunden hatten. So lebten sie sy glücklich und zufrieden, a's uian cs am Rande des ewigen Schnees nur se'.n kann. Monate waren vergangen. Bonden Bergen stieg der Winter herunter an die Seen, und Kühe und Menscben lagen in ihren warmen Hüllen im Tha'.e. Unsere Sternchen hatten sich unter eine Felsplatte versteckt, und rings umher war eö so still geworden, daß man die Schneefloen konnte fallen hören so still m.e im Himmel. Da kam mühsam den Berg herauf eine schwankende Gestalt, oft zusammen-
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vrccyenv und leise scylucyzend, und als sie sich näherte, erkannte unser Sternlein das Mädchen, das ihm seine Strahlen geraubt hatte. Ach. auch diesem war kein Strahl der Jugend und Schönheit geblieben! Ein hochzeitliches Kleid hatte es an, aber nicht seine Hochzeit war gewesen. Sein Brusttuch hatten die Bergkiefern zerzaust, sein Röck. chen die Dornen zerrissen; die Haare flatterten ihm im eiskalten Winde, und dieWangen waren bleich und abgchärmt. Er liebt mich nicht-, sprach eö. leise vor sich hin, dann sank es um, und der Schnee häufte Flocken auf Flocken und bettete es, unter weißer Decke. Und wieder nach Monaten zogen Leute desselben Weges und fanden das Mädchen. Aber Niemand kannte es, und so begruben sie es, pflanzten auf sein Grad die weißen Sternlein, in deren Nähe sie es gefunden hatten, und setzten ihm ein kleines schwarzes Kreuz; auf das schrieben sie mit weißen Buchstaben: .Edelweiß". Tie weißen Sternlein hielten auf dem Grabe treue Wacht und blühten fort und wuchsen und mehrten sich, und als das Kreuz im Wetter vermodert und zerfallen war, da wanderten sie von einer Berasvitze zur anderen und
dort blühen sie noch und laden den ldoyn der Berge, daß er emporklimmt mit Gefahr seines Lebens, die leucktendBlume zu pflücken und sie der Liebsten zu onngen zum Gruße und Zeichen der ewigen Treue und der Todes verackten. den Liebe. Mancher Saivriker ist blos ein degenerirter Humorist. Wegen Taubheit ecschob sich John L. Alston, ein früherer E!eschäftsmann von Brookkyn, in der Wohnung seinerTochter, Frau Aleran der Martin, zu Plainfreld, N. I. Alston war 72 Jahre alt und wohlhabend. Er verlor den Muth o:n Lcben, weil seine Taubheit ihm die Bcwegung im Kreise seiner Freunde erschwerte. , Von einem entsetzlichen Tode wurde der 62 Jahre alte Charles F. Rayman, der bei Hyndman, Md., wohnte, ererlt. Er war der Werkfuh rer einer Sägemühle und wurde quer über einen Stamm vor die Säge gewarfen und in dieser Lage durch seinen Rock festgehalten. Sein Kopf wurde gespalten, sein Leib in Hälften gesägt und ein Bein und ein Arm abgeschnitten. D,er Farmer Hakon Haagenson. der erst seit Kurzem verheirathet ist, fand bei Sharon, Wis., seinen Tod beim Sprengen von Baumstümpfen mittelst Dynamit. Drei Zündschnüren wurden angesteckt, von denen eine nicht brennen wollte, bis Haagenson dieselben untersuchte. Dann aber ging der Schuß los und Haagenson, welchem ein Stück des Baumstumpfes an die Brust geschleudert wurde, fand einen augenblicklichen Tod. In Richter Smith's Gerichtszimmer in Drews. Wright, Co.. Iowa, kam es zu einer mörderischen Schlacht, in der Charles Hall und Fred Bartfield tödtlich und sechs Andere durch Schüsse und Hiebe mit Feuerhaken, Stühlen etc. schwer vermundet wurden. Die Bevölkerung der Ortschaft ist 'wegen des Baus einer Brülle in zwei Parteien getheilt, und diese' geriethcn bei einer Besprechung der Anaeleaenbeit n einander. Drei Soldaten, die be: Omdurman mitgekämpft hatten, waren aus dem Militärhospital in Netleiz entlassen worden und wollten über London in ihre Heimat zurückkehren. Als der Zug, mit dem sie reisten, auf dem Londoner Bahnhöfe WaterlooStation angekommen war. fand man die drei Krieger bis zur Sinnlosigkeit betrunken im Coupö vor, so daß sie wie Leichen aus dem Coupö herausgehoben und auf den Perron gelegt werden mußten. Dann transportirte man sie in ein Hospital, wo man mit Magenpumpen, und dergl. an ihnen operiren mußte. Zwei Mann wurden auf diese Weise wieder zumBewußtfein. gebracht, der dritte aber, einer der mit öcuhm be deckten 21. Lanzereiter war todt. Großes Aufsehen erregt in allen Kreisen der deutschen Colonie von Neapel der Selbstmord des Zoologie - Professors Schönlein am Aqua rium, Prof. Schönlein, aus Sangershausen in Thüringen stammend, hat sich in seiner Wohnung erschossen. Hausleute, welche den Schuß gehört hatten, kamen mit Schutzleuten herbeigeeilt und fanden den Unglücklichen sterbend. Auf dem Transporte zum Hospital verschied er. Prof. Schönlein. der als ein sehr fähiger, aber . etwaö excentrischer Mensch bekannt war, scheint durch hausliche Zwistigkeiten zu dieser That getrieben worden zu sein. Der 4Zjährige Mann war feit einigen Jahren verheirathet. lebte aber getrennt von seiner Frau und die gerichtliche Ehescheidung sollte in den nächstes Tagen ausgesprochen werden. Der Verstorbene hinterläßt ein einjähriges Kind, , .
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