Indiana Tribüne, Volume 22, Number 157, Indianapolis, Marion County, 25 February 1899 — Page 2
SnDiatia Lrivüne.
Erscheutt Täglich und SoMtaps. Die tlgttch Xxilinf kostet durch den Xriget 1 Sem per Woche, die ontag,Xrt6u"l Scxtf per Voche. Leide usrae IS Cent ,d IS Smtf per Etontt. Vtt Vft Kerhali di ßttb gechi 1 BiTftttfteiMUna V p cmt 10 Cüb vlabama Cmfc Indianapolis, Ind., 25. Februar 1899 . Gehlrngewlcht und Geisteöstärkt. ! ' f Zu den wissenschaftlichen Fragen, die unter den Laien gar nicht zur Ruhe kommen wollen, gehört auch derGlaube an einen Zusammenhang zwischen einein großen Gehirgewicht und einer großen geistigen Begabung. Man nimmt es geradezu als etwas Selbstverständliches hin, wenn nach dem Tode großer Männer ein außerordentliches Gewicht ihres Gehirns festgestellt wird. Und doch ist es nach den gesammten Thatsachen zweifellos, daß das Gewicht des Gehirns keinen Maßstab, wenigstens keinen ausschließlichen für die geistige Bedeutung seines InHabers abgiebt. Simms stellt in der Zeitschrift Populär Science MonthI&" die wichtigsten Erfahrungen der Wissenschaft zusammen. Das schwerste bekannte Gehirn war das eines Londo.ier Zeitungsträgers, der etwas geistesschwach war, es wog 2485 Gramm. Das Gehirn von Rustan, einem unwissenden und unentwickelten skandinavischen Bauern, wog 2420 Gramm, das einer Indianer - Zwergfrau wog 2280 Gramm. Keiner unter den bedeutendsten Männern hat ein solches Gehirngewicht erreicht. Das schwerste Gewicht unter den Gehirnen berühmter Leute besaß das von Turgeniew mit 2130 Gramm, dann folgt der ausgezeichnete schottische Arzt Dr. Abercrombie mit 19.35 Gramm und der amerikanische General Ben Butter mit 1924 Gramm. Das Durchschnittsgewicht des menschlichen Gehirns überHaupt schwankt nach den verschiedenen wissenschaftlichen Untersuchungen zwischen 1565 und 1720 Gramm. Aber eine ganze Anzahl bedeutender Männer hatte ein Gehirn, dessen Gewicht erheblich unter diesem Durchschnitt zurückblieb, z. B. der Philosoph Huber, der holländische Rechtsgelehrte Grotius, Justus v. Liebig. der Mathematiker Babbage und endlich Gambetta, dessen Gehirn nur 1270 Gramm wog. Gambetta starb bekanntlich in den besten Jahren, und eine Schrumpfung seines Gehirns vor seinem Tode erscheint daher ganz ausgeschlossen. Für diejenigen, die es immer noch nicht glauben wollen, soll noch eine Gegenüöerstellun? vorgenommen werden. Das durchschnittlicheGehirngewicht von 60 berühmten Männern betrug nur 1585 Gramm, dagegen dasjenige von 10 Idioten und 5 Wahnsinnigen 1800 Gramm. Uebrigens ist auch die von Geburtshelfern oft geäußerte Ansicht, daß der Schädel mit der geistigen EntWickelung der menschlichen Rasse allmählig immer größer wird und daß infolge dessen auch die Geburten schwerer werden, wahrscheinlich ganz irrthümlich. Die Schädel, die in den alten Jndianergräbern gefunden worden sind, sind größer als der Durchschnitt der heutigen Schädel, und ebenso sind die Schädel der alten Pompejaner größer als die der heutigen Reapolitaner. Hoffentlich tragen diese Angaben dazu bei. das alte Märchen von dem Zusammenhange zwischen ehirngewicht und geistiger Bedeutung endlich in seiner Grundlosigkeit bloßzustellen. DaS Jubeljahr 1900. . Der Papst hat beschlossen, für 1900 das sogenannte Jubeljahr oder Giubi leo Universale dell' Anno Santo zu bewilligen, das im Ganzen das 23. sein wird. Damit schließt er sich der seit 430 Jahren festnähenden Gepflo genheit der Päpste an, alle 25 Jahre ein Jubeljahr zu feiern. Denn das letzte ward 1875 gefeiert, wenigstens das letzte reguläre. Wie frühere Päpste, hat auch Leo XIII. schon em außerordentliches bewilligt, und zwar 1879, zur ersten Jahresfeier semer Er Hebung auf den heiligen Stuhl. Es heißt, Leo XIII. gäbe viel darauf, daß das Jubeljahr mit großer Feierlichkeit begangen werde, und so wird, die Beranstaltung diesmal eine andere werden als 1875. Damals unterdruckte Pms IX.. um seine politische Lage als Ge fangener der italienischen Regierung deutlich ZU meajen, alle äußeren Cere monien. Am Weihnachtsheiligenabend beginnt das Heilige Jahr mit einer Procession, an der der Papst in der Sänfte theilnimmt, und die von der Capella Sntina ausgeht. Die Pro cession steigt die Scala Regia hinab in das Atrium der Kirche, deren Thüren sämmtlich geschlossen sind. Der Papst nähert sich der vermauerten Porta Santa und schlägt mit einem si'bernen Hammer dreimal dagegen. Jzm folgt der Groß - Porntennar, der zweimal darauf klopft. Dann brechen die Maurer die Thür durch, an der früher die Pilger mit großer Devotion den Mörtel und die zerbrochenenSteme aufsuchten. Darauf waschen die P'önitentiare die Schwelle der Porta Santa, und nun schreitet der Papst, in der Rechten das Crucisix, in der Linken eine Kerze, als erster hindurch, gefolgt von den Cardinälen und dem übrigen Elerus, der in weißen Festkleidern erscheint. In derselben Zeit vollziehen - in den oben genannten anderen drei Jubiläumskirchen drei speziell dafür abgeordnete Cardinäle ä latere genau dieselbe Ceremonie. Für den Schluß der Pforte ist das Ritual dasselbe, nur "wirft der Papst ein Paar Kellen Kalk auf die Schwelle und legt selbst drei Steine, in denen Erinnerungsmedaillen und Münzen versiegelt und ver.mauert werden. Sollte Leo XIII. noch selbst das Jubeljahr eröffnen, so ist wohl zweifellos, daß gegen Weihnachten dieses Jahres eine wahre BölZerwanderung nach Nom stattfinden pird. . '
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MMW T) m M ftmmM Mne LevenStragödke. In der kleinen Kolozser Gemeinde Kalota - Szent - Kiräly hat sich der stellvertretende Bibliothekar des Klausenburger Gymnasiums Johann Sz6kely erschossen. Ein tief unglücklicher Mann, der Zeit seines Lebens vom Schicksal geradezu verfolgt schien. Als armer Volksschullehrer schrieb er einst gegen den Schulinspector eine Vroschüre, weshalb er seiner Stelle enthoben wurde. Von da ab war er eine Beute des Mißgeschicks. Frau Koloman v. Tlsza erwirkte semem Tochterchen einen Platz im Waisenhause, allein der Mann forderte dann ungestüm sein Kind zurück, und als er es nicht sofort erhielt, bedrohte er Frau v. Tlsza in einem Briefe. Die Polizei nahm die Sache in die Hand und Sz6kely wurde auf die Beobachtungsabtheilung. später ins Irrenhaus geschafft. Von hier entsprang er allerdings erst nach Iahren , wanderte nach Großwardein und fiel wieder der Polizei in die Hände. Schulinspector Sipos erbarmte sich des Unglücklichen und erwirkte seine Freilassung. Auch Antonia de Gerando nahm sich des Mannes an und als man sah, über welch ungewöhnliche Bildung . Szkely gebiete, stellte ihn der Bischof Szäsz als Bibliothekar an. Szkely heirathete nun, aber sein Glücksstern sank bald wieder und schwere Krankheit, häuslicher Zwist imnachteten, wie es scheint, den Geist des bedauernswerthen Mannes abermals. Als seine Frau, die auf Scheidung drang, ihr Mobiliar wegschaffen lassen wollte, goß Szökely Petroleum auf die Möbel, zündete sie an und flüchtete, nachdem er erfolglos einen Selbstmordversuch verübt hatte. In Kalota - Szent - Mihaly gab ihm ein Bekannter Obdach und Szkely begann seine Memoiren zu schreiben. Da hörte er, die Klausenburger Polizei habe einen Haftbefehl gegen ihn erlassen, und daraufhin erschoß er sich. Eine lebende Encyklopädie" nannte Bischof Szasz den Unglücklichen, und man erzählte Wunderdinge, von dem fabelhaften Gedächtnisse dieses Mannes, der unter besseren LebensbedinJungen vielleicht eine Berühmtheit geworden wäre. .' Erziehung im (Sefüngntk. In England hat man seit einiger Zeit sehr interessante Versuche gemacht, die Erziehung der Strafgefangenen zu heben, und dieses wichtige Problem nach der in diesem Lande üblichen Manier gleich von der praktischen Seite angegriffen. In Wormword - Scrubs, dem bekanntesten Gefängniß von London, sind Unterrichtscurse für Gefangene an der Tagesordnung. Man hat sich zu diesem Zwecke mit dem CentralSchulcollegium der englischen Hauptstadt, in Verbindung gesetzt. Die Oberaufsicht für die geistige Hebung der weiblichen Gefangenen hat Miß Honver Morton. ein Mitglied dieser Behörde, in die Hand genommen. Sie hält in diesem Winter im Gefängniß einen vollständigen Samaritercursus mit praktischen Uebungen ab und gleichzeitig Vorlesungen über die einfachsten Grundlehren der Hygiene, über menschlicheErnährung. über die schlichtesten Formen der Kochkunst; kurz, über Alles, was sich auf das häusliche Leben bezieht. Man hofft, auf diese Weise die Sträflinge moralisch zu heben, indem man sie praktisch erzieht. Man glaubt, daß viele nur aus Mangel an wirthschaftlichen Kenntnissen auf die schiefe Ebene des Lasters und Verbrechens gedrängt wurden und hofft, sie würden, wenn sie erst gute hauswirthfchaftliche Kenntnisse besäßen, auch dasVerlangen haben, sie nach ihrer Freilassung zu bethätigen. Man ist mit den bisher erlangten Resultaten sehr zufrieden und ist entschlossen, die Versuche im großen Maßstabe fortzu setzen. Das schlimmste Hinderniß ist nicht die Störrigkeit der Gefangenen, sondern das gänzliche Fehlen vo.i Material und Geldmitteln bei den Directionen der Strafanstalten. Roch im Laufe der bevorstehenden Parlamentssession soll jedoch ein Antrag auf GeWährung eines staatlichen Zusc5?usseZ zu Händen der Strafanstalts - Dircctionen für diese Zwecke eingebracht werden. Der Lehm bei der Pflanzenkuttur. Eine Erdart, welcher bei der Pflanzencultur noch gar oft nicht der richtige Werth beigelegt wird, ist der Lehm. Dieser findet sich in verschiedenerForm und in abweichender Beschaffenheit in der Natur vor. 5r liegt entweder an der Erdoberfläche ganz zu Tage, oder tritt mit anderen Erdschichten, z. B. Sand, Kies, Kalk u. dergl. gemeinsam auf. Zu unseren Pslanzenculturen ist der Lehm, der zu Tage liegt und mit Pflanzen bedeckt ist, der vortheilhafteste ;denn dieser sogenannte vegetabilische Lehm gehört fast den aus orga Nischen Stoffen gebildeten Erdarten an. Der nicht zu Tage liegende Lehm, der sogenannte Grubenlehm", ist das Material, dessen sich die Töpfer, Maurer etc. bedienen, doch ist er für gärtnerische Culturen, wenn d:r Grube ent-
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F L. U nHDL . II AD er DU ALLLN APOTHEKERN UND GROCERN nommen, nicht gut verwendbar, vielmehr muß er erst längere Zeit, je nach derBeschaffenehit und der Tiefe, der er entnommen, bis ein Jahr und länger an der Luft gelegen haben und von dieser, unter öfterem Umstechen, mürbe gemacht und zersetzt sein. Er besitzt meistens keine oder nur wenige Nahrungstheile für die Pflanzen, wirkt also nicht direkt zur Ernährung derselben, wohl aber indirekt, indem er zur vollkommeneren und schnelleren Zersetzung der im Boden befindlichen Nährstoffe beiträgt, dieselben dem Boden länger erhält, so daß sie nicht so schnell versickern und sich verflüchtigen. Außerdem zieht der Lehm, sowie das demselben meist beigemischte Eisen, das Ammoniak aus der Luft und dem Wasser an. das ebenfalls ein wichtigen Faktor bei der Ernährung der Pflanzen ist. Desgleichen macht der Lehm den zu warmen und zu trockenenBoden kühler und hält ihn länger feucht, ohne eine Versauerung der Erde herbeizuführen. Der Sandboden erfährt daher auch durch ihn eine sehr wesentliche Verbesserung. Auch bei der Topfpflanzencultur verwendet man den Lehm im Allgemeinen noch viel zu wenig; jederBlumenfreund sollte stets eine mehr oder weniger groß.) Portion davon liegen haben. Am allerbesten und am zweckmäßigsten ist hierzu aber der Lehm alter, nicht mehr benutzter Backöfen, wie man solche noch vielfach auf dem Lande findet, desgleichen der von alten Lehmwänden. Solcher Lehm wirkt überraschend auf das Wachsthum und auf die Gesundheit der Pflanzen. Eine Beimischung von Lehm giebt der Pflanzenerde eine gewisse Kraft, einen Kern, der lange nahrhaft bleibt. Auch wird ein Verflanzen weniger oft sich nöthig machen, und man kann auch kleinere Töpfe verwenden. Wieviel Lehm man den verschiedenen Pflanzen beimischen darf, wird ein beobachtender Pflanzenfreund bald herausfinden. Gut verrottete Pferdedungerde, sögenannte Mistbeeterde oder auch Lauberde, mit einem Drittel Lehm und etwas Sand giebt eine herrliche kräftige Erde für eine ganze Reihe der gangbarsten Pflanzen, wie z. B. für Laurus tinus, für den Lorbeer, Oleander, Granaten, Magnolien, Kamelien, Myrthen, Palmen, Fuchsien, Koniferen etc. Im Allgemeinen kann man annehmen, daß starkbewurzelten Pflanzen, wie die ebengenannten, ein Zusatz von Lehm sehr dienlich ist, hingegen aber auf feinbewurzelte Pflanzen,Azalien, Begonien. Eriken u. s. w., die eine mehr leichte Erde verlangen, nachtheilig wirkt. t LandwirtkischafittcheS. . Frostschaden. Nach vielen milden und regenreichen Tagen hat der Winter ein ernstes Gesicht gezeigt und Schneestürme mit jtarkem Frost gebracht, mit Sorge denkt der Obstzüchter an seine Bäume. Er weiß, daß die milden Tage mit vieem RegenZweige und Rinde der Obst jaurne haben aufquellen lassen; der starke Frost bringt die Rinde und oft auch noch das Holz zum Ausspringen und & entstehen Frostrisse. Besonders leiden Kirschbäume in dieser Weise. Oft wird ein derartiger Frostschaden übersehen; denn mit dem Eintritt wärmeren Wetters schließt sich der Riß und verwächst an der Außenseite, eine lange hervorstehende Naht oder Leiste in der Rinde bildend. Der Unkundige denkt dann wohl, daß hiermit aller Schaden glücklich überstanden ist. Der Riß ist aber nur äußerlich in der Rinde verwachsen. dasHolz darunter nicht; deshalb zerreißt die Rindenaht im nächsten Winter beim ersten starken Frost wieder. Die Holzrisse verwach sen gewöhnlich nicht wieder, wenn sie sich selbst überlassen bleiben, die Rander sind vom Frost so stark beschädigt, daß sie keine Saftcirkulation mehr zu lassen, sondern in Fäulniß übergehen. Es ist also hier die Aufgabe, dieses todte Holz auszuschneiden und gegen Eindringen von Feuchtigkeit und Frost ferner zu schützen; diesen Schutz gewährt man dadurch, daß der ausge putzte Riß mit einem Mörtel von Lehm, Holzasche und Theer gefüllt wird; schwächere Risse werden mit Baumwachs ausgestrichen. Man kann diesen Frostschäden aber vielfach vorbeugen. Bäume auf niedrigem Lande und auch solche auf zu reichem Boden, leiden besonders. Im ti sten Falle muß daS Land durch Drainiren entwässert werden, ohne dieses wird' auf solchem Lande nie ein guter Obstgarten heranzuziehen sein. Auf zu reichem Lande, wie in manchen Gemüsegärten, darf daS Land unter den Bäumen nicht gedüngt werden; ein reiches Bestreuen mit Kakk gepulverter Baukalk und dann das Bepflanzen mit Gemüse, wird dem Lande bald genügend Kraft entziehen, um das zu üppige Wachsthum des Baumes' zu verhindern. Den größten Schaden aber richtet der Frost im Verein mit der Sommerdürre an und wollen wir deshalb unsere Bäume im Winter gezen Frost schützen, müssen wir in den trocknen Sommermonaten für genügend Feuchtiakeit loraen. Sommer-
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dürre und Frostschaden stehen bei den ' Obstbäumen in folgender Wechselwirkung: Tritt in den Spätsommermonaten größere Dürre für längere Zeit ein, wie es gewöhnlich in den Monaten Juli und August der Fall ist. so hört damit das Wachsthum des Baumes plötzlich auf; denn den Zweigen und Blättern geht kein neuer Saft zu, weil die Wurzeln keine Feuchtigkeit aufnehmen. Der Saftzufluß stockt und der Baum tritt damit jetzt schon in einen Zustand, in dem er sich erst beim Ende des Herbstes befinden sollte. Nach dieser trocknen Zeit im Sommer kommen aber später die Herbstregen und überall auch an den Bäumen setzt ein frühlinasartiaes neues Wachsthum ein. Zn
diesem Zustande überrascht nun der Frost den Baum; durch den Stillstand und bald darauf neuen Zufluß des Saftes ist er geschwächt, Rinde und Zweige sind nicht ausgereift; es ist kein Wunder, daß der Baum schon von ernem leichten Froste leidet. Wollen wir die Bäume also gegen derartige Schäden schützen, so müssen wir dafür sorgen, daß es den Bäumen während der trocknen Sommermonate nicht an Feuchtigkeit fehlt; dies können wir dadurch, daß wir das Land unter den Obstbäumen durch Eggen und flaches Bearbeiten mit dem Kultivator locker erhalten. Unter dieser Behandlung bereitet der Baum sich allmählich auf die Winterruhe vor und mildes Wetter und Regen während der Wintermonate können ihm wenig Schaden zufügen. Strohfüttern. Auf allen Farmen, wo Weizen, besonders aber Hafer gebaut wird, rechnet der Farmer das Stroh als Winterfutter für sein Vieh. In den nordwestlichen Staaten, wo der Hafer oft die bedeutendste Kleinkörnerfrucht uf der Farm ist, wird das Haferstroh beim Dreschen gleich derartig aufgehäuft, daß das Vieh gegen die rauhen Winde durch den Strohhaufen geschützt ist, eine Fenz umgiebt den ganzen Platz, das Vieh wird hineingetrieben und nun friß Vogel oder stirb". Es ist meistens das Jungvieh. Kälber, 5lährlinge. Stiere und Füllen, die am Strohhaufen überwintert werden. Im Frühjahr erzählen dann die Jammerbilder mit hervorstehenden Knochen, langem, rauhem Haar und müdem. schleppendem Gange, wie ihnen diese Kur bekommen; spat im Jum, oeson ders schwächliche Thiere noch im Herb ste haben sie ihr Winterhaar noch nicht verloren. Es dauert lange, bevor ein heruntergekommenes Thier wieder her ausgefüttert ist und bei jungen Thieren ist der Fehler oft gar nicht mehr gut zu machen. Der Farmer aber wundert sich in spätern Jahren, daß seine derartig aufgezogenen Milchkühe nicht recht Milch geben wollen, daß die Stiere sich nicht mästen und die jungen Pferde kuhhessig- sind. Die Kühe sind 5 Dollars das Stück, die Pferde oft 2025 Dollars weniger werth; auch die Stiere bringen jeder mttjxtxt Dollars weniger. So geht es alle Jahre; welch ein Verlust! Der Strohhaufen ist ein theurer Futter platz. Der Farmer rechnet das nicht immer nach und denkt nur: wenn sie nur am Leben bleiben durch den Win ter, im Sommer erholen sie sich schon wieder. Die Erfahrung sollte ihn aber bereits davon überzeugt haben, daß das nicht der Fall ist. Es ist nicht zu hoch gegriffen, wenn behauptet .wird, daß durch das Strohfüttern auf der Durchschnittsfarm ein jährlicher Verlust von 50 Dollars in minderwerthigen Thieren verursacht wird. Dieser Verlust könnte mit 1015 Dollars Auslagen jedes Jahr vermieden werden, wenn die Thiere nicht allein und ausschließlich auf Stroh angewiesen wären, sondern nebenbei täglich etwas Hafer- und Maisschrot mit emer klei nen Zugabe von Salz erhielten. Wie, auch wenn nur einige Handevoll taglich, das Getreidefutter den Thieren hilft, weiß zeder Farmer aus Ersahrung; eö sollte aber durchaus nicht fehlen, weil Haferstroh allein nicht alle die Stoffe enthält, um ein Thier vollkommen zu ernähren. Die Knochen, Muskeln, Sehnen bildendenStoffe enthält das Stroh in so geringer Masse, daß das Thier nicht genug davon fressen und aufnehmen kann, um sich zu ernähren. Und das, was es noch frißt, kann der Magen nicht vollkommen ausnutzen; denn im Winter werden die Thiere noch weit unregelmäßiger mit Salz versehen, wie im Sommer. Hin und wieder einmal, wenn ein schöner, sonniger Wintertag ist, geht der Farmer hinaus und gibt den Thieren etwas Salz. DaS ist von gar keinem Werth. 2aS Jungvieh sollte täglich jedes etwa j Unze Salz haben; sie würden dadurch das armselige Haferstroh weit besser ausnützen können. Wer sein Vieh im Winter Noth leiden läßt, darf sich nicht wundern, wenn es im Sommer schlechte Preise bringt. Spitzendürre. In Gegenden mit verwittertem Kalksteinboden und auch sonst wohl in Verggegenden besonders, finden wir in Obstgärten, in denen die Bäume in den ersten Jahren nach dem Aussetzen vortrefflich gedeihen, ein plötzliches Kränkein derselben. In manchen Fällen werden die Bäume 10, selbst 15 Jahre alt, zeigen gesundes Wachsthum und tragen herrliche Früchte; dann plötzlich hört es auf und die Bäume kränkeln, die Früchte sind klein und krüppelig und bald fangen die Spitzen der Zweige an, dürr zu werden. Wenn diese Erscheinungen auch besonders in den genannten Gegenden auftreten, so finden sie sich boch nicht nur ausschließlich dort. Wir treffen sie auch in Thälern und Ebenen, wenn auch nicht so häufig. Die Ursache der Spitzendürre liegt im Untergrund; der Baum kann mit seinen Wurzeln nicht in den Untergründ dringen, weil Felsen, harte Thonschicht, Kies oder ähnliche Hindernisse ihm den Weg versperren. Ein solcher Baum wird im Frühjahr, wo hinreichend Feuchtigkeit im Boden vorHanden ist, ganz regelmäßig treiben, wenn die Wurzeln auch bereits daS Hinderniß reicht haben; kommt dann
avek ein trockener Sommer, so hat die dünne Erdschicht nicht Feuchtigkeit genug, um den Baum ausreichend versorgen zu können; er muß also aufhören, zu wachsen. Bei später eintretenden Regengüssen gibt es wieder für den Baum Nahrung in Meßge; aber in den
Spitzen ist bereits die sastfuhrende Bastschicht unter der Rinde sammt letzterer eingetrocknet; er kann die Nahruna nicht mehr in diesen Theilen ver- . . c c r n T,-1L werlyen. tno oie auneriien piijeu auch noch nicht ganz todt und quellen sie auch noch auf, so daß die bereits eingeschrumpfte. runzelige Rinde wieder glatt und voll wird, so ist dies doch nur das letzte Athemholen, der Winter tödtet diese Theile vollständig. Es ist nicht immer Fels, Thon oder Kies, die den Baumwurzcln nur solche Hindernisse in den Weg legen, auch das Was- - 11 r c (. iTr?. ser kann veneiven icyaoigenoen influb ausüben, wenn es hoch im Untergründe steht, wie wohl in Thälern und niedrigen Ländereien. Es sollten solche Ländereien von vorneherein nur dann zur Anlage eines Obstgartens benutzt werden, wenn sie in genügender Tiefe drainirt sind. Bäume, die an stauender Nässe im Untergrunde leiden, kränkeln im Frühjahr besonders, die ersten Blätter sind klein und gelblich und erst später im Sommer wenn das Erdreich trockner wird erholt sich der Baum etwas. Auch diese Bäume, weil sehr schwächlich, erliegen bald dem Frost. Aber nicht immer liegt der Fehler im Boden, wenn Spitzendürre die Obstbäume befällt; es kann auch der alte Fehler sein, daß die Bäume beim Aussetzen zu tief in die Erde kamen. In diesem Falle kann leicht dadurch Abhilfe geschaffen werden, daß die Erde bis zum Wurzelhals etwas oberhalb, wo die Wurzeln sich vom Stamme abzweigen weggeschaufelt wird. Auf Kies- und Thonboden kann man dem Uebelstande durch sehr tiefes Umgraben, Rigolen auf 45 Fuß abhelfen. Vaumwllensamen-Mehl. Der früher so'ltzeworfene und als nothwendiges Uebel betrachtete Samen der Baumwollenpflanze ist heute ein werthvoller Theil der Ernte von den Baumwollenfeldern und spielt für den Farmer im Suden eine bedeutende Rolle. .Die Rindviehzucht und damit die Butterbereitung ist im Süden noch weit zurück: jener Landestheil trägt aber doch ein aut' Theil zur Butterfabrikation bei durch das Oel aus Baumwollensamen; die Städter kausen es als Oleomargarin oder Ochsenbutter". Damit wäre die Baumwollenpflanze ein Feind des nördlich: Farmers und Milchwirthes. Theilweise ja, anderseits ist sie aber auch sein Freund. Der gemahlene BaumWollensamen gibt ein ganz vorzügliches Düngemittel und ist den mineralischen Kunstdüngemitteln weit vorzuziehen. Daß er nicht mehr als solcher verwendet wird, liegt theilweise am hohen Preise und dann daran, daß der Farmer sagt: Ich verfüttere das BaumwollensamenMehl an mein Vieh und bringe es darnach als Dünger auf's Land und schlage so zwei Fliegen mit einer Klappe." Wenn Baumwollensamen - Mehl in richtiger Weise verfüttert wird, ist es ein vorzügliches Futtermittel vorausgesetzt, daß es nicht, wie so vielfach, stark verfälscht ist; gutes Mehl hat eine gelbliche, aber nicht schwärzliche Farbe; andernfalls kann es den Thieren leicht gefährlich werden. Als Mastfutter für Stiere sollten diese nicht mehr als 5 6 Pfund täglich erhalten und diese Mastzeit nicht über 3 Monate dauern. Als Mastfutter für Schweine ist es mehr schädlich als nützlich; ebenso wenig eignet es sich für Lämmer, Schafe und Pferde. Milchkühe sollten nicht mehr als 2 Pfund täglich erhalten. Die Butter erhalt darnach eine eigene, harte, schmalzähnliche Beschaffenheit; zu Zeiten, wenn die Butter zur Weichheit neigt, ist dies werthvoll. Nebenher müssen die Milchkühe genügend Langfutter -erhalten. In solchen mäßigen Gaben verfüttert, ist Baumwollensamen Mehl ein vorzügliches Futtermittel und der von den Thieren gewonnene Dung ist fast dvppelVso viel werth, als der gewöhnliche Stalldünger. Die Thiere fressen anfänglich das Mehl nicht gern; man mischt deshalb erst eine kleine Hand voll mit etwas Kleie und streut ein wenig Salz darüber; so gewöhnen sie sich sehr bald an die volle Ration. Gemelnna!jlgeö. Getrocknete weiße Bohnen sollten, um leichter verdaulich zu werden und an Wohlgeschmack zu gewinnen. 48 Stunden mit kaltem Wasser Übergossen stehen; nach Ablauf dieser Zeit wird das Wasser abgegossen und das Gefäß bedeckt. Die aufgequollenen Bohnen läßt, man nochmals 24 Stunden feucht stehen; dann erst werden sie gekocht. - Selbst alte Bohnen werden bei dieser Behandlung nach dreistündigem Kochen weich und gut verdaulich. Aufbesserung .von hart und salzig 'gewordenem Schinken, S p i ck g a n s u. s. w. Zu diesem Zwecke schneide man so viel wie erforderlich vor dem Gebrauche in recht feinen Scheiben auf. lege das ganze Quantum in eine Suppenschüssel. übergieße es mit so viel süßer Milch, daß es ganz bedeckt ist und lasse das Fleisch darin ca. eine Viertelstunde liegen. Nach dem Herausnehmen ist der salzige Geschmack sehr verringert; das Fleisch ist zart und hellroth, ganz wie frisches geworden. Das Behandeln frischer Wunden aller Art mit Asche, wird von dem russischen Arzt Dr. ' Paschkoff warm empfohlen. Man kann sich dieselbe sehr rasch und gut. verschaffen, indem man irgend ein' Stückchen reinen Wollstoffes oder Lein ' wand verbrennt; man thut aber gut daran, schlecht aussehende Wunden vorher mit einer Borazlösung auszuwaschen. Die Asche in Verbindung mit dem Blute bildet - nämlich eine
Der Grippe specifisches Heilmittel.
Die rkppe tritt wieder epidemisch auf. All erite missen, da sieh dieselbe tn Folge von ffr. käktungen entwickelt. Sie greift siets die schwa. ehe Punkte des menschlichen System an, darin liegt eben la gefährliche dieser Krankheit. A.A,TULiK,UK's Samburgrr Brustthee
ist mit solch großem t?rfolg gegen bkeses schmerzhafte Leiden angewandt worden, daß viele Aer,te ttfitn Wert schären und denselben häusig er schreiben. ?r wärmt a Blut, beruhigt die tterven, lindert den Rtlu Hatlt das ganze System und beseitigt dadurch die Krankheit. Notk,: ur in Origknak.Pacreten verkaust, und d,r ecltte hat die Unterschrift von ?r. August König aus jedem Umschlag. Gt wird niemals los verkauft.
A newspaper reporter in St. Louis ccnsulted his friend, a jrounj ptijrsidan, about itomach difficirty that had taused hin a gool deal of trouble, when tue doctor aaid: 44 You eat too mueb, and too fast, and at irregulär hour. You will never be well until jroa reforra your habits. There u no use of yourblowiag in jrour money for docton billa. Vhat you require U Ripaes Tabtules I hare been !nve,ti?at!a? the formula, and know !t to be an excellent remedy. The Tabulei will do for yon all that I can." So on thit advice the reporter reUtes: 4I tried the Tabules, and soon became enthusiastic over the reu't. Tne work of thee little Tabulei was marvelous. Although the doctor aaid I would nryer be well, they HAVE cured m corapletely. It is , weeka aince I hav had any trouble at all, and 1 am f eeling like a fighting-cock. Ripans Tabules axe a wonderf ul remedy, wooderfuL"
schützende Kruste, unter welcher die Wunde sehr rasch heilt. Von hundert Fällen, die auf diese Art von dem genannten Arzt behandelt wurden, verliefen nur fünfzig mit Eiterung, während die übrigen ohne jede Spur derselben heilten. Gelernt hat Dr. Paschkoff dieses einfache, bequeme und billige Verfahren bei seinem Aufenthalte im Lande der Don'schen Kosaken, wo es seit Menschengedenken von der ganen Bevölkerun.a. anaewendet w?rd. - Die KeimTüeorie. Line wichtige Entdeckung. Durch vrnenernng de Systems verde fast alle Krankheiten geheilt. ES ird in diesen Tagen viel über Pilze ,kk. l l 'i in. I?, - r . rVr, ? ttcivivujcu uiiu uuo) ii oies in muglaes ijc ede. DaS Mikroskop enthüllte die Thatache, daß viele Krankheiten durch einen beonderen Keim oder Pilz hervorgerufen rotx en. Ein eingehenderes Studium und fton; chungen zum Zwecke der Entdeckung eineL Mittels, welches diele Pilze aus dem System, entfernen würde, haben vor Kurzem ergeben, daß es nothwendig sei, daS System zu erneuern und das Blut durch die Beseitigung der Pilze zu reinigen, um die Heilung dieser Krankheiten zu erzielen. Es stellte sich herauS, daß Dr. Kay's Renovator daS vollkommenste Heilmittel für alle diese Krankheiten ist, daS bis jetzt entdeckt wurde. ES erneuert daS ganze System, reinigt das Blut, berei chert dasselbe, belebt daS svstem und verleiht dem ganzen Körper neues Leben und verjüngte Kraft. Um die wunderbaren Ergeb nisse beim Gebrauche von Dr. Kau'S Renovator in allen solchen Krankheiten vor Augen zu führen, aeben wir folgenden Auszug auS einem Briefe von Frau E. A. Adams, S. und Martha Str., Omaha, Neb.: .In Beantworrung yrer Anfrage, welchen Erfolg iy mit Dr. Kay's Renovator hatte, theile ich Ihnen mit, daß ich große Linderung fand und nun gesund bin. In erster Linie hatte ich die Grippe und eS dauerte geraume Zeit, ehe dieselbe zu weichen schien ; dann trat Malaria em und ich nahm hinreichend (Zhinin ein, um den Tod einer Person zu bewirken, verspürte aber keine Linderung, bis ich Dr. Kay'S Renovator gebrauchte. Ich litt an Unverdaulichkeit. starkem Kopfweh und hatte Schmindelanfälle, und eS war als ob feurige Zäden und kleine Sterne vor meinen Auaen gaukelten. ES freut mich, berichten zu tönnen, daß ich nach dem Gebrauche einer Schachtel JhreS NenovatorS große . Besse rung wahrnahm und gesund wurde, ehe die zmeue Schachtel zu Ende war, worauf diese mißlichen Uebel Dank Ihrem Renovator gänzlich ausblieben. Ich kann nicht um hin, denselben de? leidenden Menschheit zu empfehlen." Er ist das bette bestehende Hl Mittel, weil er alle Krankheiten heilt, bei wel chen sogar alle anderen Mittel vergeblich angewandt wurden, wie: Unverdaulichkeit, Leder und Nieren-Krankheiten,lVerstopfung, Kopfschmerz, Magenbeschmerden. Geschwüre, Ausschag, Schwäche, Niedergesülac'enheit, Schwindel, Frauenkrankheiten, Drüjenoer größerunq, Sodbrennen, unreines Blut, Schlaflosigkeit, Galligkeit, Verdauungsbeschmerden, Mattigkeit, Malaria, geistige Abaestumpftheit, RhsumatismuS, Neuralgia, Nervenschwäche, Schlaqfluß, Beulen, Salz, fluh. Skropheln ,c. Er hat eine wunderbare Wirkung auf den Magen, Leber und Einge neide; er steigert den Appetit, fördert die Verdauung und heilt alle Störungen dieser Theile. Er schmeckt angenehm, ist leicht zu nehmen, vollkommen sicher und mt dem Magen widerlich. Er ist in Form von Zeltchen, au eoncentnrten Ertracten zusammengesetzt und enthält zwei- bis viermal mehr Dosen alk die flüssigen Arzneien, welche für denselden Preis verkauft werden. Dr. Kay's Renovator ist nnn bei fast allen Apothekern zu vaoen. Preis aoe uns f i. sollte Ihr Apotheker denselben nicht vorräthig haben, dann sende man den Betrag und scbreibe an die Dr. B. I. Kay Medical Eo. (Westliche Ofsice), 620 südl. 16. Str., Omaha, Neb..orrauf Ihnen derselbe prompt per Post und zwar portofrei zugeschickt wird. Diet Firma veröffentlicht ferner Dr. Kay's Hand Book of Valuable Reeeipts and a Treatise on Diseases,- welche Broschüre nach Einsen- &. rvf . tc r t m C r ' r Man versäume nicht, seine Adresse einzusen den, denn diese Broschüre ist unentbehrlich, tfcuj'ft vienovator ird nun vnkautv
cung isyitv orene uno ngaoe oityn Zerrung Ihnen gratis zugeschickt wird. Viele Leute scbäden deren Wertb auf fünf Dollars.
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