Indiana Tribüne, Volume 22, Number 155, Indianapolis, Marion County, 23 February 1899 — Page 1
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Jahrgang 32.
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Lditorielles. mt der Blatterngefahr scheint eS zu Ende zu sein. ES befindet sich kein Blatternkranker, von den Reconvaleögenten abgesehen in der Stadt. Wir müssen die energischen Bestrebungen unserer GesundheitSbehörde in der Bekämpfung der Krankheit vom ersten Austreten derselben an lobend anerkennen. ES war vollkommen richtig, von vornherein keine Kosten zu scheuen. DaS billigste Verfahren in der Be kämvkuna einer Seucke fi,ft,M hirin Öun stDrm Anfange an, ohne Rückficht auf Kosten voranzugehen Unsere Behörden haben mit Umficht und Energie gehandelt. DaS Kabel berichtet, 'dah" die Antrittsrede deS neuen Präsidenten der französischen Republik mit Beifalls, salven entgegengenommen wurde. DaS Kabel übermittelt zugleich einen AuS. zug auö seiner Botschaft und eS ist im AllakMeineN aNlUNkbmkN. daK MSN in ciucui uviU icio uuo äU3ia)ii8ne,uno Interessanteste mittkeilt. Wir können . , . tndth in dem übermittelten Auözuge WicktioeS nock Interessante n. ..- oen, ,onoern nur Pora,en uno ajiag warte. Wir VermutKen d, kalk, fcflfe - " I - y der große Beifall gerade diesem Umiianoe zu verdanken ist. Die Situa. tion in Frankreich ist im Augenblicke derart, daß die Männer der Regierung kein offenes Wort, kein offenes Bekenntniß wagen, und daß sie ebenso wenig wagten, einen Mann als Präfident vorzuschlagen, der irgendwie in neuener öen ,n einer oer jqwevenven Angelegenheiten entschieden Stellung 1 ? . m Uty lautet der Name McKinley. Loubet ist allerdings kein Reaktivnar, und selbst die äußerste Linke stimmte für ihn, weil andernfalls Gefahr war, daß Meline, der von den Antisemiten und der Patriotenliga Befürwortete, gewählt wurde, aber kein Sterblicher kann zur Zeit sagen, welche Stellung Loubet, der doch schon lange im öffentlichen Leben steht, in der DreyfuS-Angelegenheit einnimmt, und aus seiner Antrittsrede kann man daS auch nicht lernen. I" ?en en Fehler gemacht, Loubet als ihren TM. A3 ..... V . a.n r r i .l'n uno zu oesemoen. Wer wtl, oo ne ,yn mqr oavurq erst in M Lager der Dreyfusarden gedrangt haben. Man nimmt an, daß ittouoci ein viuiwvaiz ver ieoinon sei, weil er sonst das Ministerium t . cn.c.i..i. v -.f m m u'xbtlitrt 5ttt- 96cl etpcn, ist das Ministerium Dupuy schwach und hat sich erst kürzlich durch seine Gegner in eine schiefe Stellung durch Einbringung der RevifionSvor läge bringen lassen, welche den Zweck hat, die DreyfuSsache der Kriminalabtheilung deö Kassationkhofeö abzu nehmen. Und zweitens kam der Tod FaureS und die Wahl Loubetß so plötzlich, daß auS der augenblicklichen Unterlassung einer Aenderung sich durchaus kein bettimmter SSlu kür dle Zukunft ziehen läßt. , t r i O C . 1 C . i n r mm UUUU yl NCQ UIS 3AlnmtPt0tt Niemals als ein Mann von Energie und Entsebiedenkeit aeeiat. ' 9 9 9 1 toirb wohl als Präsident auch nich k r.:. anders elll.
ZlrchlMlsMe,
Wetterbericht. Viel kälteres Wetter mit Schneegeftöber heute Nacht; s.hr kaltes. schönes Wetter am Freitag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 42 Grad, niedrigste 30 Grad. Untergang der B u l g a r i a". Baltimore. 22. Febr. Der britische Dampfer Viktoria, Kapitän Wetherell, landete hier heute 4 Leute von der Mannschaft deS Hamburg Amerikanischen DampferS Vulgaria. Die Geretteten sind der zweite Steuer mann O. SchargeS, die Quartiermeister Carl Lüdtke und Johann Schnlz und der Matrose Wilhelm Starke. Sie wurden von der Bittoria in einem offenen Boot der Bulgaria ausgtfischt, in welchem sie 3 Stunden unter 40 Grad nördlicher Breite und 43 Grad westlicher Länge am 6. Februar umberaetrieben waren. Sie und die 25 Personen, welche von dem Dam pser Weehawken in Ponta Delgada auf den Azoren vor einer Woche gelandet wurden, find dle einzigen Ueberlebenden von 89 Seeleuten und 41 Passagieren der Bulgaria, die am 28 Januar von New Vork nach Bremen abging, von denen man biö jetzt weiß. Nach dem Berichte deö zweiten Ossi, zierö brach am Abend deö ersten Fe. bruar ein Sturm loö, der mehrere Tage dauerte und daö Schiff in schlimmen Zustand versetzte. Um 4 Uhr am Morgen deS 6. Februar wurde Befehl gegeben, sich zum Aussetzen der kleinen Boote bereit zu machen. DaS Wasser überschwemmte den Maschinenraum und 4 Pumpen konnten eö nicht mehr bewältigen. ES stand bereits bis an die Feuerroste, aber den Heizern gelang eS noch, daS Feuer breunend zu erhalten. Jedem Passagier und jedem Seemann wurde ein RettunaSaürtel gegeben. und die verbliebenen Boote wurden in Bereitschaft gesetzt, und verprovianlirt. Kurz noch Tagesanbruch kamen nach einander drei Dampfer, der Weehawken, Bittoria und Koordist,n, in Sicht. Der Weehawken war der erste, der Hilfe zu bringen fuckte, indem er zwei Boote sandte, in welchen 25 Frauen und Kinder untergebracht wurden. Sie erreichten glücklich den Weehawken, aber dann steigerte sich wieder die Hesigkeit deS SturmeS. Eines unserer Boote wurde zerschmettert, und eö wurde fast unmöglich, ein andereö auözusetzen, weil daö Schiff zu weit nach der Backbordseite, und in Folge dessen die Steuerbordseite, auf welcher die Boote angebracht waren, zu hoch lag. Ein weiterer Versuch wurde jedoch gemacht, und eö gelang, noch ein Boot aukzus. tzeo. Ich und die drei Männer, welche mit mir gerettet wurden, sprangen hinein und griffen zu den Rudern, als ein unglücklicher Zufall das Boot loSriß. Wir sahen och. wie die Leute an Bord sich ohne Erfolg bemühten, noch ein Boot auszusetzen. Nach Aussage deS zweiten Offiziers betrugen sich die Mannschaften und Passagiere vorzüglich. Besonders tapfer hielten sich die grauen. Er glaubt, daß venig Aussicht war, daß die Bulgaria sich während der Nacht noch halten konnte, da sie schon sank als er daS Schiff verließ. Der Koordistan, da? große Schiff, welches die Noth der Bulgaria sah, ohne wegen der furchtbaren See helfen zu können, ist am 19. in Bremen angekommen und berichtet, daß die Bulgaria gesunken ist. Der zweite Offizier SchargeS versichert positiv, daß, nachdem er daS Schiff verlassen, niemand mehr gerettet wurde, wonach man annehmen muß, daß 101 Personen mit derselben untergegangen find. Die Bulgaria hatte keine KajütenPassagiere, sondern alle Passagiere fuhren im Zwischendeck. Sie waren meist Deutsche auS verschiedenen Theilen der Ver. Staaten. Daö Schiff war kein reguläres Linienschiff, und war in den Dienst der Hamburg-Ame-rikanischen Dampfschissfahrt - Gesellschast vor etwa einem Jahre eingestellt worden. MIM DieHochflnth inOhio. Cineinnati, O., 22. Februar. Der Ohio Fluh ist im Steigen be- . . 4 tl m griffen uno srer von vi mir Ausnahme dessen, welches aus dem Licking kam, jedoch keinen Schaden der-
ursacht hat. Opezialdepeschen an den
Indianapolis. Indiano, Donnerstag, öen 25. Februar 1899.
Times Star" von Wheeling und Marietta besagen, daß die Eisstauungen daselbst gebrochen find. 3 C. Risher verlor zwei Barken Kohlen bei Wheeling. Auö Marietta wird .'gen meldet, daß der angerichtete Schaden daselbst ein großer ist. Besorgniß herrscht um die Kohlenschlepper, ,die unterhalb Marietta liegen, die Gefahr dürste jedoch infolge deö milderen Wetterö vorübergehen. Fair Play", ein großer Sanddampfe?, wurde an den Red House .Bänken, oberhalb Richardson, Ky., von dem Eiö entzwei geschnitten. Rudyard Kipling krank. New 2 or k. 22. ffebr. Der englische Dichter Nudyard Kipling liegt hier gefährlich krank an der Lungenentzündung darnieder. Sein Zustand ist höchst kritisch. ES heißt, seine älteste Tochter sei ebenfalls erkrankt. , ' Magistrat gegenPolizeiPräsidium. Berlin, 22. Febr. Der Magistrat der Reichöhauptstadt hatte, wie kürzlich gemeldet, beim OberprLfidenten, Dr. v. Achenbach, eine Beschwerde gegen den Polizeipräsidenten Herrn von Windheim wegen Vernachläsfigung der GrSder der Märzgefallenen im Friedrichshain vorgebracht. Heute ist diese Nachricht dahin zu vervollständigen, daß der Magistrat auch oeiut Bezirksausschuß Klage gegen den Po lizeipräfidenten erhob, weil dieser die nöthige Bauerlaubniß zur Errichtung eiaeS Friedhofportalö an der Einfriebigung deö Begräbnißplotzkö der Märzgefallenen im Friedrichthain verweigert hat. Inzwischen hat nun aber der Minister deö Innern, grhr. v. d. Recke, alö höchste Instanz seine Entscheidung in der Angelegenheit deö Kirchhof? der Märzgefallenen abgegeben. Er wieZ daö Berliner Polizei - Präsidium an. die Erlaubniß zum Bau deö Gitterö, wie eö von der Stadtverordneten'Versammlung vorgeschlagen ist, zu verweigern und dieö damit zu begründen, daß daö geplante Portal am Eingang deö Friedhoseö eine demonstrative Ehrung der Märzgefallenen und damit eine Verherrlitunz der Revolution sei. Gegen eine einfache Umfriedigung, und selbst gegen die Inschrift Friedhof der Märzgefallenen" würde die Regierung keinen Einspruch erheben. Wie verlautet, sind nun Stadtverordnete und Magistrat deö langen Haderö müde; auö diesem Grunde, und vielleicht auch aus Betreiben deö auf seine Bestätigung harrenden Bürgermeisters Kirchner, ist eö wahrscheinlich, daß der Magistrat nun seinen Entwurf für die Umsriedigung deö Kirchhofe im obigen Sinne ändert. Der Samoa-Radau. Berlin, 22. Feb. Nach dem halbamtlichen Hamburgischen Correspondenten hat daö deutsche auöwärtige Amt, einer Petition von Deutschen in Samoa entsprechend, die Regierung in Washington ersucht. Oberrichter EhamberS abzusetzen. MM Deutschland und Amerika Berlin, 22. Febr. Die deutsche Presse bespricht in freundlichem Tone die Ankunft deS Handelsexperten, welchen Präsident McKinley alö Spezialcommission nach Cuba und Porto Rico schickte, Herrn Robert P. Porter, und druckt seine jüngste Erklärung ab, welche nach der Depesche der Assoc. Presse auö London sagte, eö könne zwischen den Ver. Staaten und Deutschland keine commerciellen Schwierigkeiten geben, weil, abgesehen von England, die Ber. Staaten durch Bande der Verwandtschaft und deö gegenseitigen Interesse mit Deutsch land näher verbunden seien, als mit irgend einer anderen Macht. Die halbamtliche Berliner Post bezeichnet das Interview alö beachten werth. Daö Berliner Tageblatt sagt : Selbst wenn Herrn Porterö Mission unofsiziell ist, wird er finden, daß ihn sowohl die amtlichen, alö die privaten Kreise willkommen heißen, und daß man überall bereit ist, ihm jede 3nfor mation zu ertheilen, welche er wünschen mag. Eö wird immer schöner. Manila, 23. Februar. Feueröbrünfte haben ungemein großen Scha
den angerichtet. Man glaubt, daß
die Insurgenten, daö Feuer angelegt haben. ES wird sogar behauptet, die Löschgeräthschaften seien zum Theil unbrauchbar gemacht. Während der Nacht fanden mehrere Straßenkämpfe mit Insurgenten statt und eö gab Todte und Verwundete. Zwischen sechshundert und siebenhun dert Häuser find niedergebrannt. Daö Feuer brach an mehreren Stellen der Stadt zugleich auö. Eö war eine Schreckenönacht. Die Löschvorrichtungen waren völlig unzu reichend. Eö bedürfte riesiger An strengungen, daö Feuer zu löschen und noch größerer, Ruhe undOrdnung aus recht zu erhalten. Der Schaden, den daö Feuer anrich tete, ist ungeheuer. Die Gefahr, welche von den elekirischen Drähten drohte, machte eö nothwendig, den Strom und damit die Beleuchtung der Straßen abzustellen. Während der ungeheuren Aufregung sausten obendrein noch fortwährend von Insurgenten abgeschossene Kugeln in der Lust herum. Hunderttausend Soldaten in d er Stadt. Pari, 22. Febr. Die Polizei beschagnahmte heute Morgen 10,000 Medaillen, welche daö Bildniß deö Herzog von Orleans trugen. Um Unruhen bei dem morgen stattfindenden Begräbniß Faureö zu vermeiden, wurde die Verhaftung Aller verfügt, .welche aufrührerische Abzeichen tragen oder aufrührerische Rufe auöstoßen. Präsident Loubet wird den Trauerzug vom Anfang biö zum Ende mitmachen. Der Patriotenliga ist ein Platz in der Prozession verweigert worden. Militär wird von allen Seitcn herbeigezogen und eö befinden sich 100,000 Soldaten in der Stadt. Sitze der Route entlang werden zu enormen Preisen verkauft. Der Soir" theilt mit, daß GeneralProkurator Manau in nächster Woche seinen Bericht in der Dreysuö-Sache einreichen werde. Er wird die Umstoßung deö Urtheilö 'ohne Anordnung eineö neuen Prozesses beantragen. Sollte die richtig sein, so würde die zeigen, daß daS Beweismaterial nich' einmal darthut, daß daS Verbrechen, für welches DrehfuS verurtheilt wurde, überhaupt begangen worden ist, da nach dem Gesetze der Kassationöhof ein Urtheil ohne weiteren Prozeß nur dann aufheben kann, wenn Beweise vorhanden sind, daß daö Verbrechen nie begangen wurde. um Scht??S.5!achrlSten. Angekommen in : New-Iork, Furnesfia" von Fürst Biömark" Gibraltar, von New Jork. allerlei. Im Kanton Baselland hatten sich unlängst zehn junge Mädchen vor dem Strafrichter zu verantWorten, weil sie an einer regelrecht einaeleiteten und durchgeführten Prügelei betheiligt gewesen waren. Ursache war natürlich eme Llebschast. ov weicher sie Klägerin und dieHauptbeklagte an einander gerathen waren. Die Erste kam aus einem Kochkurs und wurdeAbends 9 Uhr in der Kantonshauptstadt Liestal von der Anderen, die eine Anzahl Freundinnen zur Ezekution eingeladen hatte, in Empfang genommen, zu Boden geworfen und an den Kleidern sowie an den Haaren und der Gesichtshaut beschädigt. Die Aastifterin des Ueberfalles hatte auch den Liebhaber als Reserve herbeicommandirt, vermuthlich auch m:t derebenabsicht. hm den gehörigen Respekt einzuflößen und ihm jede Lust, etwa wieder mit der Anderen anzubändeln, auszutreiben. Das kann ja eine nette Ehe werden! Ein grauenhafter Mord wurde in der Fabrik - Cvlonie von Haunstetten bei Augsburg vollbracht. Heimkehrende Arbeiter fanden die 17 jährige Fabrikarbeiterin Margaretha Wirth durch einen Dolchstoß in's Herz ermordet vor ihrer Behausung liegen. Der Verdacht lenkte sich sogleich auf den 43 - jährigen Maschi. nenführer der Haunstetter Weberei. Bauer, der schon längere Zeit mlt der Ermordeten ein Liebesverhältniß un terhielt, auf dessen endgiltige Lösung von den Eltern der Wirth gedrungen wurde. Bauer wurde noch in der Nacht in Augsburg verhaftet und gab auch den ihm zur Last gelegten Mord unumwunden in cynischer Weise zu. Nach einem bei dem Verhafteten vorgefundenen Briefe batten beide Liebende ae-
'Pommcrschc Gänsebrüste und j
Gänscschlcgcl, Kieler Bücklinge und 5lieler Sprotten soeben eingetroffen bei John h. (Tnding, Nachfolger von Edward Müller. 340 Ost Washington Otr. Telephon 987. St. Andreasberger Canarien'vögel, Papageien, Roth, Vögel und alle Sorten ? . . t rs. mg- uno Zier.Zvogel. Eine große Auswahl aller Sorten Käsig', Aquarias, Elvbes, Goldfische :c. Ferner dak beste Spottvogelfutter, besten ogei-saamen zu 7c das Packet, 3 Pactete üt 540 ken. C F. llepperf 433 Nassachusettl vtnue. milche Lnmovt uud Michigan trab. Ourlirie'ok EBÖNY G00DS cornplete and ttie goods are new. HilitaryBnislies, Mirrors, Hat Bruslies, Cloth Bruslies, etc, Oup line of Sterling Silver Tollet Goods rnore cornplete than ever. Agents for Kirnbairs Anti Rheumatic Ring, 6Jias.VayEi1Öo 29.d 31 West Washingtonkr. meinsam zu sterben beschlossen, doch scheint es dem Thäter nach der Ermordung der Geliebten an Muth gefehlt zu haben, Hand an sich selbst zu legen. - Die Ausfuhr von Vier aus Deutschland nach überseeischen Ländern Hai in den letzten Jahren ganz erheblich abgenommen. Der Werth ging in den letzten fünf Jahren von 14 auf rund 10 Millionen Mark herunter, während sonst fast eine regelmaßige Steigerung des Bier Exports zu verzeichnen war. Am bemerkenSwerthesten tritt die Abnahme für Javan in die Erscheinung, welches in früherenLahren eines der ersten Exportlander war. 1889 wurden dorthin noch für 522.470 Mark ausgeführt. 1892 nur für 266.610 Mark und 1897 nur für '21.920 Mark, während die EinEinfuhr dorthin feit dem 1. Januar ganz aufhören mußte, da ein Zollsatz von 40 Procent vom Werthe erhoben wird. Die frühere Abnahme ist gerade wie bei Brasilien auf den Umstand zurückzuführen, daß in Japan massenhaft, meistens nach deutschem Muster, Brauereien gegründet worden sind. Prinzudwig, Herzog der Abruzzen, der über Weihnachten nach Italien zurückgekehrt war. ist wieder auf Reisen gegangen, um seine Nordpolfahrt weiter vorzubereiten. Er hat sich in Begleitung seiner beiden Adjutanten zunächst nach Paris begeben, von wo er nach Ehnstlania gehen wird. Dort wird seine Unternehmung ausgerüstet, die im kommenden Sommer sich zunächst nach Spitzbergen oder Franz Josephs - Land richten soll. Nach erfolgte? Uebe. Winterung an einem dier ä. , . , nr" " t 4jnc geoenii oer Prinz im ruojähr 1900 auf dem 3ise so weit wie möglich nordwärts vorzudringen, wofür er im Spatherbst 1893 die erforderlichen Schlittenhunde in Sibirien erworben hat, und hofft, im August 1900 von seiner Nordpolfahrt zurückkehren zu können. AusdemFerungs-Ge-fängniß in Spandau wurde der Dragoner Sch. vom Dragoner - Regiment zu Ludwigslust plötzlich entladen. Er war trotz seiner Unschuldsbetheuerungen tom Kriegsgericht zu einer läng?ren Freiheitsstrafe verurtheilt worden, weil er mit fernem Säbel der Gelegen heit einer Schlägerei einen Kameraden schwer verletzt haben sollte. Als das Urtheil beim Regimentsappell bekannt gegeben wurde, trat ein Kamerad des schon nach Spandau gebrachten Dragoners vor und bezeichnete sich als den Thäter. Da er auch vor dem untersu chungführenden Officier diese Selbstbezichtigung aufrecht erhielt, so wurde das Urtheil umgestoßen und der unschuldig in's Gefängniß gebrachte Sch. von Spandau abgeholt. Der wirkliche Thäter entgeht zwar seiner Bestrafung nicht, doch erntete er von all' seinen Vorgesetzten wegen seines ehrenvollen Benehmens großes Lcö. WaSdieLcute über HoodS Sarsaparilla sagen, ist, daß eS kurirt, denn alle anderen Mittel nichtt helfen. Darum sollten Sie HoodS Sarsaparilla allen anderen Mitteln vorziehen. HoodS Villen kuriren Hartkeiiigkeit. Durch die Voft für 2Sc zu beziehen v?y 3. ooü & Hov Lovell, Nass.
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