Indiana Tribüne, Volume 22, Number 154, Indianapolis, Marion County, 22 February 1899 — Page 2
i
-jgj.v iszzsjsa3mw n t '
ZndZans Tribüne. Erschew TäzliÄ und Sonstsg?. tc tZglich TrlkSue kostet durch den Xxlo J et per Joch, die onntagS.,Trtbae'I Scxtl per Woche, eide ,usave IS TentS In U deut per I3ct. per Vft Krha bei Öttk sgfchtckt l Vru)k,ehlnz t p ' DU. 0fft, 10 oüd Nladas Etrsch Indianapolis, Ind., 22. Februar 1899 Torfleben am Jahrhunderts.c?nde. ? Jedermann kennt den Einfluß der modernen industriellen Verhältnisse auf das Leben in unseren Städten zur Genüge, und unzählige Schilderungen aller möglichen Art sind darüber verbreitet. Noch wenig dagegen ist der umgestaltende Einfluß dieser selben Verhältnisse auf unser modernes Dorfleben geschildert worden, und doch ist auch er ein ganz gewaltiger, nament lich in den älteren Theilen unseres Landes, und in vielen Beziehungen kein erfreulicher! So verblüffend ist der Unterschied zwischen dem Leben, das heute in diesen Dörfern herrscht, und demjenigen vor vierzig Jahren, daß alte Leute, die sich der idyllischen Dorfzeit noch persönlich erinnern, sich oft verwundert fragen, ob dies noch dieselbe Welt ist, in der sie gegenwärtig leben. Dem Städter mag freilich dieses Dorfleben noch heute idyllisch genug vcrkommen; aber jene betagten Landvet tern haben eine ganz andere Meinung davon, oder vielmehr, sie legen einen ganz anderen Maßstab zum Vergleichen an. Und sie haben ihr gutes Recht dazu. In den Ateren Zeiten war jedes solche Dorf (es sind, bei diesen Vergleichen natürlich keine solchen Dörfer gemeint, die lediglich Vororte von Städten bilden) b:3 wahre Centrum des Lebens der ganzen Nachbarschaft, die Quelle der Vottserilhung, der Handelsmarkt, das Forum der politischen Debatte und überhaupt der Vermittler des Gedanken Austausches im geselligen Verkehr. Gewöhnlich bildete die Kirche nicht blos den religiösen, sondern den ganzen geselligen Sammel platz, und der ländliche Kaufladen stellte gleichzeitig den Club- und die Handelsbörse- dar. Damals (nicht blos vor vierzig Jahren, sondern zum guten Theil noch lange darnach) war in jedem, einigermaßen gedeihlichen Dorf jedes gangbare Gewerk vertreten, und die Bevölkerung der Nachbarschaft konnte alle ihre Bedürfnisse, wenn sie nicht ungewöhnlicher Art waren, von einem solchen Dorf Centrum aus befriedigen. Kein wohlgeordnetes amerikanisches Dorf war z. V. ohne eine Gerberei und eine Wagenschmiede. Es gab hier Uhrmacher, Tischler. Zimmerleute, Weber, Schuhmacher und Schneider, natürlich auch Anstreiche und Mauxtx Der Uhrmacher war gewoynucy zugleich Vüchsenschmied, und dann hatte man Grob- und Hufschmiede von vielseitiger Geschicklichkeit. Solche Leute waren die hervorragenden Bürger des Dorfes und standen auf der gesellschaftlichen Rangleiter beinahe oder ganz ebenso hoch, wie Doctoren und Geistliche. Den Laden- und Gasthaus Besitzern standen sie unter allen Umständen gleich. Ihr moralischer und politischer Einfluß in der Gemeinde war bedeutend. Wie sehr hat sich dies Alles geändert unter den Wirkungen unserer modernen industriellen Verhältnisse, welchen selbst das entlegenste Oertchen mehr cder weniger unterliegt! Die Tischler z. B. sind in diesen Dörfern so gut wie verschwunden; denn diese geschickten Handwerksleute können längst nicht mehr mit den billigen, von der Maschine dutzendweise gemachten Möbeln der städtischen Fabriken concurriren. Die Kleidermacher sind ebenfalls fort, wie konnten sie daran denken, mit Schwitzbuden und Bargain Counters" in Mitbewerb zu treten? Gerber gibt es schon seit vielen Jahren keine mehr; die betreffenden Fabrik - Anlagen schlug:n sie aus dem Felde schon lange, ehe sie selber von den allmächtigen .Trusts" aufgeschluckt wurden. Dahin sind auch die Uhrmacher und Büchsenschmiede, statt der Schuhmacher gibt eö nur noch armselige Schuhslicker. und so geht es fort, eine lange und traurige Liste hindurch! Mit diesen geschäftlichen Veränderungen hat sich auch das ganze gesellschaftliche Dorfleben gewaltig geändert. Und obwohl das alte Dorfleben einen idyllischeren Charakter hatte, war es gleichzeitig lebhafter, als das heutige! Es bewegte sich sprichwörtlich langsam, aber so vielfach ist an Stelle der langsamen, gesunden Bewegung ein krankhaftes Stagniren getreten! Das Dorfvolk im Ganzen ist ärmer geworden, geistig und geschäftlich ab hangiger, sein ganzes Leben ist auf einen niedrigeren Ton gestimmt, und das allgemeine Menschenthum ist zurüögegangen, im selben Verhältniß, wie die unabhängige Selbstherrlich k ei t zurückgegangen ist. So ziemlich der einzige wirkliche Beruf, welcher den jungen Leuten im Dorf nock offen stebt. ist die Feldarbeit, nebst den zugehörigen Verrichtungen inHaus und Scheune. Trotzdem natürlich die modernen industriellen Verhältnisse auch ihre Vorzüge hinsichtlich größeren Komforts, häufigerer Unteryattungen gewisser Art. u. f. w. auch weit auf das platte Land hinaus , verbreitet haben. ist daö Leben hier eintöniger geworvin, sä t zuvor, wenn, man es im Ganzen betrachtet. Der Unterschied zwischen erniaen weniaen Reichen und der übrikien Masse macht sich auch auf dem Land immer stärker geltend, und mit dech bescheidenen allgemeinen lüjogi stand von ehedem ist es t?otz alles flim mernden Ersatzes vorbei! ES ist viel leichter, der Qahiheit in'S Gesicht zu schlagen, als ihr in'S Gesicht zu seyen.
w-atLm1 M,.atama.!Axj
Natürliches Karlsbader Wasser wirkt gelinde abfuhrend, theils indem es die wurmformige Lewegnng des Darmkanales beschleunigt, theils die in demselben vorhan denen Stoffe, zZhcn Schleim und Galle, verdünnt, vertrocknete Kothmassen mecha nisch auflöst, die Absonderung der Darm sZfte anregt, vermehrt. Für keber und Nierenleiden, Nlagenkatarrh, Bile und Bile Pigment hat es sich als ein 5pecificum er. wiesen, das bei regelrechtem Gebranch un bedingt Heilung tzerbeiführt. EISNER & MENDELS0II CO., Alleinige Agenten. Skew York. yur Behandlung des Schnupfens. Selten oder fast nie wird, schreibt Dr. Maz Nassauer in derWiener ßli nisÄ, Therapeutischen Wochenschrift", unsere Hilse beim Schnupfen angerufen. Ohne mich auf die nähere Definition und Besprechung der Krankheit Schnupfen" an dieser Stelle einlassen zu wollen, meine ich damit den meist bei Winterbeginn epidemisch auftretenden gewöhnlichen Schnupfen. Es gibt wohl kaum eine häufigere und allgemeine Erkrankung des menschlichen Geschlechts o.ls diese. Wer sich auf den Standpunkt stellt, stets die Allgemeinheit im Auge zu haben, der wird, wenn er die Summe der kleinen Leiden, die ein Schnupfen bringt, addirt und mit den gefährlicheren, aber selteneren Erkrankunge vergleicht, sagen müssen, dafc die Menschheit im Ganzen wohl von kaum einer Krankheit mehr belästigt wird, als von dem einfachen Schnupfen und dessen Folgeerscheinungen in Rachen, Kehlkopf, Bronchien. Gewiß hat schon jederCollege die Ohnmacht seines therapeutischen Könnens am meisten erkannt gesehen bei eben diesem Leiden. Nicht einmal einen Schnupfen könnt Ihr heilen wird da gesagt, und der Nachsatz verschluckt: geschweige schwere Krankheiten-. Unsere Wissenschaft hat sich auch in der That ein wenig daran gewöhnt, nur den ernsteren Leiden zu Leibe zu gehen, und vernachlässigt leider zu oft leichtere Assectionen. Blellncht, well sie zu gering erscheinen und man mit Kanonen nach Spatzen zu schießen vermeint, oder im Bewußtsein der Macht gegenüber schweren Erkrankungen oder auch der Ohnmacht gegenüber den leichten. Meines Erachtens aber gehört es gerade zu unseren vornehmsten Aufgaben, dem Kranken an kleinen Leiden zu zeigen, daß uns daö stete Wohloefinden dcr Menschheit am Herzen liegt, daß wir ebenso gerne bereit und auch fähig sind, nen Schnupfen zu yeilen, wie etwa eine Geschwulst zu exstirpiren. Vom rnn empirischenGedanken ausgehend, daß der epidemische Schnupfen eine sehr leicht und sehr schnell übertragbare Jnfectlonskrankheü ist, wenn man auch den specisischenBacillus nicht kennt, habe ich vor Jahren rein emplrisch versucht, die Krankheitserreger möglichst schnell wieder zu entfernen, sobald sie sich angesiedelt hatten. DaS ist mir gelungen. Kommt man mit Jemandem, der einen Schnupfen hat, in nahe Berührung. so wird man schon nach kurzer Zeit durch Niesen, Prickeln in der Nase usw. gemahnt, daß man ebenfalls in siart ist. Das ist eine alltagliche Erfahrung. Es haben also die Schnupfenerreger sich in unserer Nasenschleimhaut angesiedelt. Beobachtet man diesen Zustand weiter, so wird man nach einiger Zeit allgemeines Unbehagen, auch geringere Fiebererscheinungen u. s. w. bemerken, ein Zustand, der anzeigt, daß eine Allgemeininfection stattgefunden hat. Da man, wie gesagt, durch die Reactlon der Nasenschleimhaut auf den erngedrungenen Reiz glücklicherweise sehr bald daran gemahnt wird, daß man inficirt ist, da ferner der Ort der Jnfection für therapeutisches Handeln ungemein zugänglich ist, ist man im Stande, den Schnupfen sofort zu coupiren. Und ich gebe den Herren Collegen und, da die Anwendung ungemein einfach ist, dem Laien das Mittel zur Hintanhaltung deö Schnupfens mit seinen lästigen Folgeerscheinungen kund, daö mich und viele, viele Betroffene in der Weise vor dem Uebel bewahrt hat, daß ich schon seit vielen Jahren nie mehr an einem Schnupfen gelitten habe. Von einer starken Lösung von hypermangansaurem Kali in Wasser (etwa eine kleine Messerspitze voll auf ein halbes Quart Wasser) werden ' ein Paar Tropfen in warmes Wasser gegeben, so daß dieses schwach rosa gefärbt ist. Diese dünne Lösung kommt in ein Nasenschiffchen. Es genügt auch ein gewöhnliches Wasserglas. Damit werden abwechselnd beide Nasenhöhlen ausgespült, nachdem vorher tüchtig geschneuzt worden ist. Es ist gut, die Lösung sowohl durch die jeweilige andere Nasenöffnung, als auch durch den Mund auskaufen zu lassen, da bei letzterer Procedur auch die Hintere Wand des weichen Gaumens mit der Lösung in Berührung kommt. Hierauf wird rein-mechanisch durch Watte, die in eben diese Lösung getaucht ist, die Schleimhaut der Nase mit einem Finger tüchtig ausgerieben. Dadurch werden, soweit die Watte hingelangt, aller Schleim und auch alle Jnfectionstrager des Schnupfens aus der Nase entfernt. Hierauf werden kleine trockene Wattebäuschchen in beide Nasenhöhlen hoch Hinaufgesteck und nun läßt man von der Lösung nochmals bei nach hinten geneigtem Kopfe in beide Nasenhöhlen einlaufen. Die Watte saugt die Kai. per mariß.-Lösung auf. Die Watte läßk man etwa eine Stunde liegen, was ohne jegliche Beschwerde geht. Durch kräftiges Ausschneuzen in ein Taschentuch wird sie leicht entfernt. Dies die ganze Procedur. ES keuch'ei ein, daß das Auswischen der Nase die Jnfectionsträger entfernt; die lienblcibende Watte' wirkt ctenfrU
bacilNntSblekd, anvereriens icynnr jie, ähnlich dem Prießnitz'fchen Umschlage, durch feuchte Wärme zu wirken. Das Kalium permanganicum scheint fast specifische Wirkung auszuüben. Es ist natürlich, daß diese einfache Manipulation am meisten Erfolg verspricht, tonn die Jnfection noch recht frisch ist. Da, wie allgemein bekannt, der Schnupfen sich sehr bald bemerkbar macht, ist Jeder leicht im Stande, denselben zu coupiren. Ein schon bestehender Schnupfen wird ebenfalls ungemein günstig beeinflußt. Der Pfahl" im Bayerischen Wald. Die bayerische Negierung hat Vor kehrungen getroffen, um die hervorragenden Parthien des sogenannten Pfahles im Bayerischen Wald zu erhalten. Der Pfahl ist ein mächtiger Quarzzug, der den Bayerischen Wald wie eine gezackte Felsmauer ungefähr 20 Stunden lang und in einer Breite von 50 bis 500 Schritt von der öfterreichischen Grenze am linken Ufer des schwarzen Regen bis in die Gegend von Cham durchzieht. Der Quarz liegt da als mächtige Felsader zu Tage, stellenweise ist die Felsmauer 20 25 Meter hoch, dann zeigt sie wieder Lücken oder es ist die Oberfläche dem Erdboden gleich. Vegetation ist im Bereich des Quarz fast gar nicht vorhanden. Malerisch ist der Pfahl namentlich bei Regen und Viechbach. In Viechbach ist nun ein Quarzchotterwerk errichtet und gegen die aufräumende Arbeit desselben richten sich die Maßnahmen der Regierung. Daß in mitten des lagenreichen Bayrischen Waldes auch der Pfahl seine Sagen hat, ist begreiflich. Forderten die w:!den unwirthlichen Parthien deö Pfahles doch geradezu zur Volksmythenbildung heraus. Die Sage weiß über die Entstehung des Pfahles ein kleines Tannhäuser Geschichtchen zu erzählen. Ein junger tugendsamer Rittersmann war mit einem frommen Edelfräulein verlobt. Als er einmal durch den Wald ritt, ward er müde, HUU Rast und schlief ein. Da träumte ihm, der Berg öffne sich, eine wundersame Frauengestalt trete heraus, nehme ihn bei der Hand und führe ihn m die bergkrystallene Halle. Ringsum Gold, Edelgestein und wunderbare Feuerfontainen. Ein schimmernder Thronsaal. Neichgeputzte Herren und Dam:n. Die Frau setzte sich auf einen goldenen Thronsessel und verkündete dem Ritter, dies Alles solle sein eigen sein, wenn er ihr Gemahl werden wolle. . Ter verzückt dastehende Ritter nickte zustimmend. Da stieg sie vom Thronsessel und steckte ihm einen blitzenden Ring an den Finger. Im selben Augenblick erwachte der Ritter. Er lag im Walde neben seinem Pferde. Sein Blick fiel auf seine Hand, und wahrhaftig der Ring steckte an seinem Finger. Von dieser Stunde an war der Ritter wie umgewandelt. Sinnend schlich er in einsamen Waldrevieren umher. Er vermied es, seiner Braut zu begegnen, und heiße Sehnsucht nach der Bergkönigin verzehrte ihn. Aber so oft er an die Waldstelle zurückkehrte, wo er von ihr geträumt, sie erschien ihm nicht wieder. Da schlug er eines Tages zornig mit der Hand, an der er den Ring trug, gegen den Felsen und rief nach ver Bergfrau. Der Ring gab hellen Klang gegen den Stein, der Berg Lffnete sich und die Bergfrau trat hervor. Holdselig lächelnd sagte sie zu ihm: Solange hast Du mich auf Dich warten lassen! Konntest Du es denn nicht errathen, daß ich Dich nicht eher wieder sehen durfte, als bis Du mich mit dem Ringe riefest! Ein süßes Stündchen verplauderten sie mitsammen, und als sie scheiden mußte, sagte sie: Komm morgen wieder, wenn der Schatten jener Eiche auf den moosbewachsenen Felöblock hier fällt. Zünde ein Feuer an und hebe den Stein empor! Du wirst eine grllnschillerndeEidechse sitzen sehen. Diese nimm, stelle Dich vor das Feuer und rufe dreimal laut: Königin vom krystall'nen Stein, ' Mach mich los von Fleisch und Bein, Deinesgleichen will ich sein! Beim dritten Male wirf die Eidechse in die Flamme." Und dann?" Dann, im selben Augenblicke wird sich der Berg öffnen und ich werde Dich an der Spitze aller meiner Getreuen holen in mein Reich." Am nächsten ' Tage that der Ritter, wie ihn die Krystallkönigin geheißen. Schon hatte er zweimal den Zaubervers gesprochen. Eben wollte er zum dritten Male beginnen und die Eidechse, wie ihm geboten war, in die helllodernde Flamme schleudern. Da erscholl plötzlich eine angstvolle Stimme hinter ihm im Gebüsche: In Gottes Namen halt ein, halt ein!"Sofort ertönte aiis dem berstenden Felsen ein gräßlicher Schrei. Feuer schlug aus dem Erdboden empor, verschlang die Bäume und fuhr am Rasen stundenweit dahin durch die Gegend wie eine Riesenschkange. Dann war wie-
der Alles still, und die Sonne schien vom blauen Himmel herab über den verbrannten Landstrich. Ueber dem ohnmächtig zu Boden gesunkenen Ritter kniete seine Braut. Sie war es geWesen, die ihn in der Wildniß aufgesucht hatte und gerade recht gekommen war, um durch ihren Zauber den Iunker zu stören. In ihn Armen erwachte der Ritter wieder zu neuem Leben. Ein stark verschwächlichter TannHäuser, wie man sieht! Soweit das Feuer auf dem Boden wie eine Schlange fortgeschossen war, war aber alle Vegetation verschwunden und die Erze zu Krystall zusammengeschmolzen. So entstand der Pfahl. Eine Ahnung vulkanischer Kräfte geht durch diese Sage. Verschnappt. Vackfischchen: Erlauben Sie, ist hier nicht irgendwo ein Liebesbriefkasten in der Nähe? Anders gemeint. Bankier: Mein Kassirer ist mit der Kasse durchgegangen." Frau: So ein Elender! Und er hat so oft versichert, er ginge für Dich durch'S Feuer.- Bankier: Gesagt hat er durch'S Feuer-, ge meint hat er über's Wasser-!-
ssllrop ö i sch e Vund sch au. ?rrd!nz Vrandenbariz. Berlin. Ter zur Zeit älteste Prediger Berlins, der Superintendent a. D. Dr. theol. Philipp Vuttmann endete sein 90. Lebensjahr. Durchgebrannt ist der Schuhwaarenhändler G. Potolowski aus der Alten Schönhauserstraße 46 unter Zurücklassung seiner Familie und bedeutender Schulden. Hof - Wurstwaarenfabrikant Hefter ist zum Ehrenmitglied der Berliner Fleischer - Innung ernannt worden. Aus diesem Anlaß hat derselbe 20.000 Mark zur Gründung eines Heims sür in Noth gerathene Meister gestiftet. Auf dem Wannseebahnhof erhängte sich der 40 Jahre alte Schankwirth Franz Poltz aus Potsdam in einem Closeträum. Er hatte sich mit einem leinenen Tuch an einem Kleiderhaken aufgeknüpft. Verschmähte Liebe trieb die 28 - jährige Näherin Hedwig Neumann in den Tod. Sie hatte Jahre lang ein Verhältniß mit einem Kaufmann, doch dieser ließ sie sitzen. Aus Gram darüber stürzte sie sich aus dem Fenster ihrer Wohnung. Frankfurter Allee 123, auf die Straße hinab. Selbstmord durch Erschießen verübte der in der Leipzigerstraße 66 wohnhafte Goldschmied Vogel, ein gutsituirter Mann im Alter von mehr als siebzig Jahren. Dieser Tage wurde die Braut- des sejner Zeit in Rizdorf verhafteten Einbrechers Eiteljörg, die separirte Nielsch, wegen Hehlerei in Untersuchungshast genommen und nach Moabit transportirt. Dort hat sich die Nielsch im Untersuchungsgefängnisse erhängt. Zu erwürgen versuchte der 24 - jährige Kellner Max Hasse seine 28 Jahre alte frühere Geliebte, die Arbeiterin Ernestine Liegesch, weil diese ihm den Abschied gegeben hatte. Hasse wurde noch rechtzeitig in seinem Vorhaben gestört; er wurde verhaftet. Die schwerverletzte Liegesch brachte man in die Charite. Erhängt hat sich der 62 Jahre alte Bronzewaaren - Fabrikant Friedrich Schultze in seiner Wohnung Boeckstr. 21. Zerrüttete Vermögensverhältnisse scheinen die Veranlassung zum Selbstmord gewesen zu sein. Frankfurt a. O. Generalarzt a. D. Dr. Otto Neubaur ist nach langen, schweren Leiden im 76. Lebensjahre verschieden. Provinz Ostpreußen. Königsberg. Der verstorbene Rentner Löffler hat seinen Nachlaß zu einer Stiftung bestimmt, aus welcher bedürftige Wittwen aus dem Bürgerund Beamtenstand jährlich StiftsPortionen von 150 Mark erhalten sollen. I Alt - Katzheim. Erhängt hat sich die dem Trunk ergebene Instmannsfrau Rosine Jophien, geb. Wittrin. Bieberswalde. Beim Holzfäl. ken wurde der Arbeiter Christoph Salewski von einem Kieferstamm erschlagen. Der niederstürzendeBaum fiel ihm gerade auf den Kops und zertrümmerte ihm den Schädel. Der Verunglückte hinterläßt eine Wittwe und fünf unerzogene Kinder. Heinrichswalde. Auf Anweisung des Justizministers zahlte das hiesige Amtsgericht an die Loosfrau Friederike Statscheit aus Obschruten fünfhundert Mark für unschuldig erlittene Untersuchungshaft. Frau Statscheit hatte wegen Verdachts der BeiHilfe zum Morde an dem Besitzerssohn Rudat in Obschruten fast ein Jahr in Untersuchungshaft gesessen. Provinz Weslpreußcn. D a n z i g. Für das neue Polizeigebäude ist als Bauplatz eine 4090 Quardratmeter große Fläche des ehemaligen Fesiungsgeländes südlich von Hohenthore in Aussicht genommen. Der an den Militärfiskus zu zahlendePreis betragt 245.000 Mark. B r a k a u. Seine goldene Hochzeit feierte das Tischlermeister Ruck'sche Ehepaar. Buchenhagen. Während der Abwesenheit der Eltern machte sich die 4jährige Tochter des Jnstmanns Bralentin am brennenden Ofen zu schaffen. DaS Mädchen stand alsbald in Flammen und die erlittenen Brandwunden führten nach kurzer Zeit den Tod herbei. B o r n i tz. Maurer Gnifke hatte im Gasthause des Guten zu viel gethan. Als er nach Haufe kam, empfing er dafür heftige Vorwürfe von seiner Frau und Tochter. Aus Aerger hierüber ging er, nachdem er erst noch sei nen Wirthschaftsgeschäften nachgeganaen war, auf den Heuboden und erhängte sich. Provinz Pommern. Stettin. Beim Schlittschuhlaufen auf dem Vorfluthkanal brach der 13jährige Sohn deö Molkereibesitzers Wagner ein und ertrank. Gegen die unverehelichte, 20jährige AlwineBeilke, die ihr neugeborenes Kind umbrachte, hat der Gerichtshof aus 4 Jahre Gefängniß erkannt. Dem min. In der MaschinenFabrik von Klinkmann u. Lorenz wü thete eine Feuersbrunst, durch welche ein großer Schuppen mit Gußeisentheilen sowie mit seinem Vorrath von Heu und Häcksel in Asche gelegt wurde. Gestorbei ist die älteste Einwohnerin von Demmin, die verwittwete HauptZollamtsrendant Johanna Meyer, im 102. Lebensjahre. Grabow. Auf einem Neubau stürzte daö Treppenhaus ein und verschüttete den Maurerpolier Liesner und den Arbeiter Thurmann. Lkesner erlitt nur eine Kopfverletzung. Thurmann wurde erschlagen. Greifenhagen. In unserem Nachbardorfe Woltersdorf brach in einem Viehstalle deö Händlers Johann Schmallenberg Feuer aus, welches sich in kurzer Zeit auch auf das Wohnhaus erstreckte und dieses sowie den Viehpall vollständig einäscherte. . Vnvinz Cö!ekvsg.Holstew. Schleswig. Am Friedrichsberg toiiU von der Pferdebahn die Frau
ass,
des Lehrers Munim Überfahren und getödtet. Weil eine Frau in einem Grenzdorfe Betten über den Zaun gehängt hat, ein weißes Oberbett immer neben ein rothes Unterbett, so hat sie ein Strafmandat bekommen, da das die Farben des Danebrog sind. A l t o n a. Durch Erhängen machte der 19jährige Comptoirist Kirchner in der elterlichen Wohnung seinem Leben ein Ende. Pastor emer. Carl Viernatzli ist im Alter, von 84 Jahren gestorben. He hm. Ein Raub der Flammen wurde das Gewese des HökerS Piepgras. Horst. Die 60 Jahre alte Frau des Klempnermeisters Kruse stürzte im Dunkeln die Kellertreppe hinunter und brach das Genick. Der Ehemann glaubte, seine Frau sei ausgegangen, und legte sich schlafen. Am anderen Morgen fand er sie als Leiche vor. rcvinz Schlesien. Buchwäldchen. Im benachbarten Schönborn feierten die Korbmacher Ritter'schen Eheleute ihre goldene Hochzeit. Görlitz. Der Stationsassistent der südnorddeutschen Verbindung--bahn, Rudolf Tieber, welcher zugleich als Fahrkartenkassirer in Seidenberg auch die von preußischer Seite eingehenden Gelder zu kassiren hatte uno daselbst einen Betrag von 3000 Mark veruntreut hatte, wurde vom hiesigen Schwurgerichte zu vier Monaten und einer Woche Gefängniß verurtheilt. G o g o l i n. Bei dem siebenten Soh ne des PostVerwalters Emanuel Schol tissek hat der Kaiser Pathenstelle angenommen. G o l d b e r g. Schwer verunglückt ist der im Gasthos zur Eisenbahn" in Stellung befindliche Haushälter Geisler dadurch, daß derselbe, als er auf dem Heuboden beschäftigt war, sich an die auf die Straße führende Thür anlehnle, wodurch dieselbe aufging und Geisler kopfüber auf die gepflasterte Straße stürzte. Provinz Posen. Posen. Das Rittergut KrolikcwZ hat der Direktor der ÄnsiedelungsCommission Döring für 766.000Mark käuflich erworben. Krolikowo gehörte der Wittwe des verstorbenen Herrn v. Rogalinski. M o g i l n o. Vom Tode des Ertrinkens rettete Hotelbesitzer Constantin Derdau. 60 Jahre alt. die 9jährige Tochter des Gastwirths Lemke von hier, welche auf dem Swierkowiecer See eingebrochen war. 0 st r o w o. Bei einer Ausfahrt des Lehrers Sieg und dessen Ehefrau aus Dombrowo brach der Wagen durch eine Brücke. Sieg erlitt hierbei einen Bruch des Brustbeines und eines Armes; der Frau Sieg wurde das Kreuz zweimal gebrochen. In Flammen aufgegangen ist die Besitzung des Wirthes Kaukus in Strzyzew. P i n n e. Als der Arbeiter Wilhelm Abraham aus Vuschewo im 5kominer Walde mit Holzfällen beschäftigt war, fiel eine mittelstarke Espe in unbeabsichtigter Richtung und traf den Abraham so heftig.daß er sofort besinnungslos niederstürzte. Er liegt schwer krank darnieder. Provinz Sachien. Erfurt. Verhaftet wurde der Schuhmachermeister Müller, weil er sich seiner 13jährigen Pflegetochter gegenüber der Vornahme unzüchtiger Handlungen schuldig gemacht hatte. Dachrieden. Das Albrecht'sche Kalkwerk ist durch einen Brand völlig zerstört worden. Heuckewalde. Auf dem hiesigen Rittergute gerieth der jugendliche Verwalter Dietrich, der in dem Moment, als die Dreschmaschine losging, noch das Einölen derselben besorgte, von einem Balken herabstürzend, zwischen die die Kraftübersetzung vermittelnden konischen Zahnräder. Schwer verletzt wurde Dietrich aus dem Getriebe befreit. 1 l v e r S g e h o f e n. Als der Lehrling des Barbiers Moritz den Arbeiter Kinne rasirte, wurde dieser plötzlich wahnsinnig, ergriff einen Stuhl und hieb wüthend auf den Ueberraschten ein. Mit genauer Noth rettete sich der Lehrling durch die Flucht. Er ist schwer verletzt. Der Wahnsinnige wurde festgenommen. K ö l l e d a. Im benachbarten Bibra Provinz Hannover. Hannover. Bon der Straßenbahn wurde der taubstumme Kaufmann Karl Groß überfahren. Im Krankenhause mußte dem Verunglückten das linke Bein amputirt werden. Groß starb jedoch bald nach der Operation. Er war verheirathet und Vater von 8 Kindern. Maschinendirector a. D. Kirchweger, ein Ehrenbürger unserer Stadt, ist im 90. Lebensjahre verschieden. Duder st ad t. Knecht Jacobi, der den Pastomnibus der Strecke Du-derstadi-Herzberg zu fahren hatte, erschoß in Herzberg die Köchin des Mirthes Krüger aus Unvorsichtigkeit. ' Der Thäter wurde verhaftet. Elze. Auf der Poppenburger Chaussee stürzte der 40jährige Maurer Heitmann, der sich in angetrunl?nem Zustande befand, von seinem mit Holz beladenen Fuhrwerk und gerieth unter die Räder. Man fand Heitmann als Leiche auf. H a r b u r g. Ertrunken ist der 12 Jahre alte Sohn des Schlossers Karl Paul. Jmmenrode. Dem Ackermann Bosse brannte der große Hof- nieder. Es wird Brandstiftung vermuthet. Provinz Westfalen. Vurgsteinfurt. JnderBehrmann'schen Brennerei explodirte ein estillirapparat. In kurzer Zeit standen das ganze Etablissement und die Nebengebäude in Flammen. Der Eigenthümer ist schwer, wenn auch nicht lebensgefährlich verletzt. Dortmund. Seine von ihm getrennt lebende Frau verwundete Bergmann Schwarz schwer durch Scküsse und scbok s:cb dann selbst in
.r5. - rT-K-'.;".-sw-e,
Der Grippe specifisches Seilmittel.
Die Grkppe tritt wieder epidemisch auf. Alle er,e wissen, da sich dieselbe in Zsolge von Fr kältungen entwickelt. Sie greift stet, die scl.wa. chen Punkte de menschlichen System, an, darin lieg, eben da, gefährliche dieser Krankheit. Dy.AuzusiUniK's . Zailiburger lZrnstlhkc
st mit solch großem ffrfolg gkgen diese, fchmerchaftk Leiden angewandt worden, da vl Aerzte dessen Werth fchäven ,:nd denselben bau ver. sckreiben. ?r wärmt da, Blut, beruhigt die S?erv,n. linder ben Keil, narkt da, ganze System und bkseitizt dadurch die bvantbtit. kZoti,! stur in lDriglnai.Vackeirn verkauft, und der echte hat die Unterschrift von Xt, August König auf jede,:, Uittschlag. r wird nlemal, los rerkauft.
1
ant prepared srom a preseription widely used bj practicinj phjrsicians, as being an effcctual eure for Pvspcpsia, Ileadache, Constipation, !)!??!. Bilioiisness and all disorders of the Stomach, Liver and Bowels. Most all of humaa ills are caused, or augmented bj, failure of the digestive Organs to properly transforai food into blood, mu9cle and tissue. Years of medical experience bave evolved thls formula as the best for the correctioa of stomach disorders, and the Stimulation of the digestive orgaas to a proper assimilation of food. Ripans Tabules are convenlent in form, permanent in excellence, infallible in caring all disordcri of thd Stomach, and diseases arislng therefrom, aad
ONE GIVES die Brust. Die Verletzungen beider sind tödtlich. Dortmund. Die 48 Jahre alte Frau des Kaufmanns Hohrath vom Burgwall ging zur nördlichen Badeanstalt, um dort em Wannenbad zu nih men. Als die 'Frau länger, als dies vorgeschrieben ist. in ihrer Zelle verblieb, forschte die Wärterin der Ursache nach; öffnete die Thür und fand die Frau todt in der Wanne. Ennigerloh. Pfarrer Blankensteiner wurde todt im Bette aufgefunden. . Gronau. Ein Theil der Warpsstärkerei ist durch einen Brand zerstört worden. Der Betrieb wird in vollem Umfange aufrecht erhalten. Hilchenbach. Im Ferndorfbache ertrank der Tagelöhner Fritz Neus jr. Es liegt anscheinend ein Verbrechen vor, denn die Leiche trug verdächtige Verletzungen. Man nimmt an, daß er tn den Bach gestoßen worden ist. Rbnnprovlnz. Aachen. Der Vorsitzende der Repräsentantenversammlung der Synagogengemeinde, StadtverordneterJsaak Herz, starb im Alter von 71 Jahren. Dem Stadtverordnetencollegium gehörte der Verstorbene beinahe 25 Jahre ununterbrochen an.' Bonn. Auf der Strecke BeuelObercassel wurde' Abends der Hilfsbahnwärter Richarz aus Rheindorf vom Zuge überfahren und gräßlich verstümmelt. Der Mann war bald eine Leiche. Düsseldorf. Feuer wüthete in der Malzfabrik von Ruthemeier. Die aufgespeicherten Malzvorräthe wurden zerstört. E u p e n. Fabrikant (Zeheimer Kommerzienrath Arthur Gülicher, langjähriger Stadtverordneter, segnete das Zeitliche. Provinz Hessen-Nassau. Frankfurt. In einem Gasthof in Bockenheim erschoß sich der Lljährige Paul Schäfer aus Marburg. Nach hinterlassenen Briefen war er lebensüberdrüssig. Mit seinem Zweirad überfuhr in der Seilergasse der Packer Emmerich eine 60jährige Wittwe, die Näherin Anna Eisele. Dieselbe starb wenige Minuten später; ein Herzschlag führte den Tod herbei. Emmerich befindet sich in Haft. H a n a u. Abends beim Ranyiren gerieth der 23jährige Rangirer Hummel aus Hüttengefäß auf dem Ostbahnhofe unter einen Wangen. Der junge Mensch erlitt l:bensgefährliche Verletzungen. Hom bressen. Nachdem der seitherige Bürgermeister Tölle sein Amt niedergelegt, fand eine BürgermeisterWahl statt. Unter den aufgestellten Eandidaten entfiel die Wahl auf den Bäcker Heinrich Tölle. Homburg. Der 18jährige Fuhrknecht Ruth gerieth bei der Fahrt von der Saalburg den steilen Weg nach Homburg hinab unter die Pferde und erlitt derartige schwereVerletzungen am Unterleib, daß er im hiesigen Krankenbaule verstarb. j
LAXIR JJ BON BONS J lMMMtz NwKURIREN '.'.wHflJJj t."SS- mtkLtm M UMCjrra jmiun ' . SS7
MMMS
RELIEF. BIG FOTO. "Tho-Sea Level Boute" -TO Double Daily Service. Wagner Sleeping Cars. Dining Cars. W.iS Jngalls. Präsident. 1S. O. ZNeCormi. VnrehrSdirirtor. Warren 3, Lynch, sst. Eenl. Pass. & Ticket gt H L?t.Bronson...P. . evi- u..rx flTnVm'iiTfiif?icfuvmiuc ruujmi'MUjLtry ttim-v v y fu" ' ist die beste Linie nach G I-l I G A O. Vier Züge! R,?s, n,,. ( 7 008m II LSR iSÜttNachld nrus..htca joot 8öfic treffe litt etn.... ! SQVm 7e?m ot,mm v crn.... mtm 4 87fljn Täglich aukgen Eonntag. Die neuesten verbeffertea Vestibüls Wngen, Wsner Schlfn?ngsn elegaxte Parlcr Wagen und vßwageu. LokalScklafwagen tn JndtanapoltS fteht u 8Mbend berett. Berlügt Chicago 145 Morgen. Sann jede, Heu aa, 9 80 mvenv oenttfet werve. 15 Wek Wasiinato Strafte TlffttaDfftfcä Union Bahnhos, Masiachu AlttH'WllW . sen, ve. Bahnhos d . , eiraBi. ftranf I R eed, enl Pass. Vgevt. W. H. Vk cD ae l. tcePrSs. und Senl. Mgr Ehal. H. Rockwell, Trasstc.Managrr. e o. W. H a y l e r, Dtft. Pafs. gent. Cincinnati Züge! V. H. & Ö. R. ß. Abfahrt . Indianapolis Abfahrt '.Bm 8 VLB , 10 52, 2 W!m , 4 45-j;m . 7 OOiHm Ankunft Cincinnati nkunft 7 809?m II S0m , , 0091m . 7 4591m 10 KONm Dayton Zuge. G. H. & D. N. N. Abfahrt Ankunft Indianapolis Dayton Abfahrt 8 05m nkunft 1103rn , '10 4SVM , 14SM , 4 4SNM 7 VON m m m i sicm NNm 7!SNm II URM Toledo ü Detroit Zuge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'vl: Toledo: Detroit bfahrt:4m ?'ft6 46?!Bl Knrft840ttm m4m i ro x m ..oo 0 i ww m M v lo-o ui ) AnSgenomme onntacl. Ticket-Ofkicen : Union Cfcttas und Slo. 25 Qeft 0afhb;tca Ctrij j, Ct NerMau. rar MiMikmtNiM work for hy Im Atari o, 1x, and jno. lotn, ToMde, lto. tbnan4oiB( awl. a. ? oen (uiiwl..MI no"tk. To aa da th wwk aad Ur " born, araarvirar ytm ara. fc.a fca. "" art aaa.Ix aanü fraaa (i a i 1 adjy. All I'. Wii w jtm t k ijo. c -.r- iti' , UUl U' t 1 ! f"- I r - 1 7
New
York
tp V t i j X-" . ) . - ' . - ' . 0tir:;:cc
KsOsts-MWeiltt
von Indianapolis. Pianos und Musikalien. Carlin & Lennox, 5-9 Ost Market St. (andwirtHschaftl.GerätHe u.lVagen Holten W. B. Mfg. Co., 339 Ost Wash. IL T. Conde ImplementCo., 27 N- Capitol Atc Bau und (cih'Vereine. German-American Bldg. Ass'n, 154 N. Delawarc St International Bldg & Loan Ass'n, 143 Ost Market St Suckerwaaren (lvholesale.) Daggett & Co., 18 West Gcorgla St Riemen und Leder. Taylor & Smith, 243 S. Meridian St öchnittwaaren. Murphy, Ilibben&Ca, 135 S.Meridian 3ce Cream. Fumas R. W., 212 N. Pennsylvania St Bauholz. Coburn Henry, Georgia St. Weißblech. Tanner & Sullivan, 216 S. Meridian St Putzwaaren. Fannley Sa McCrea, 240 S. Meridian St Bäckereien. The Parrott & Taggart Bakery, Tel. 800 Bryce's Bakery, 14 Ost South St. Schuhe und Stiefel, (Wholesale.) Hendrioks & Cooper, 127 S. Meridian Hüte, Handschuhe etc. Ilendrick3on, Lefler & Co., 131 S.Merid Eisen und Schmiedewaaren. Layman & Cary Ca, 111 S. Meridian St Clemens Vonnegut, 184 & 186 E. Wasn. Eisen und Stahl. Iloliiday W. J. & Ca, 107 S. Meridian Farben, Gel und Glas. Burdsal & Ca, 34 S. Meridian St. Indianapolis Palnt & Color Co., 240248 Massachusetts Ave. Kutschen und Reparaturen. Robbins, Irvin & Ca, 32 O. GeorgiaSt.. Spiel und Spielwaaren. Mayer Charles & Ca, 29 W. Wash'gt. Banken. Capital National, 23 S. Meridian St. Droguisten (tüholcfale.) Indianapolis vru? Ca, 21 0. Maryland Ward Bros. Drag Ca, 120 S. Meridian St. (Srocerics (lvholesale.) Kothe, Wells & Bauer, 223 S. Meridian O'Connor M. & Ca, 47 S. Meridian St. Geschirre und Sättel. - Indianapolis Harness Ca, 10 McCrea Vefen und Heerde. Home Stove Ca, 125 S. Meridian St. Sagen und Werkzeuge. R C. Atkins & Co.. 402 410 S. Illinois St Trust-Compagnien. Indlana Trust Ca & Sakety Vault. AdoSph IFrej", (OU rrcodom Higit.) Votary Public, Translator, Correspondent etc. No. 970 West Walnut St. TaVe Blak St. C . ndiana ?f tote Dj 5nchWz5 Sonntags - Blatt bietet eine FäÜ r.tokit 9aU LsffeS Ver WonnementS - Preis d täglichen Tribüne ift I2c, les Sontsgkölätts Sc, öeider zuferu 15 Ot3, Per Woche i oUt OÖ Ct3 Per Nonst. Durch die derset,. kostet tal Tc:k!l-tt 02, i-Z Cctz::llzit C3 P 27, tdU jusini Im f 4. . T äch m . ' r- ' Jl ( i-r
(LnB
4
i Y I i , r ' V r .., v; i V V j d V-i ( 4 ., r I . c j 'U
iII
