Indiana Tribüne, Volume 22, Number 152, Indianapolis, Marion County, 20 February 1899 — Page 2
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Zndwna Äriöüne. Erscheint Taglich und Sonntazb. Die tZgttch .Tribane" kostet durch den Ira, J Xct per Voch, die Vonntag.Dribae ?k,tl pe, Oochk. Leide lustxrac 1! TentB IS Senil t. Vtt yft uierhald li SU Mgescht in ,raui,ahlng V t 91. CTOi 10 ca& VlaVarna Ctxtu Indianapolis, 3n., 20. Februar 1899 Unfalls.Verühmth 'n. Man könnte eine lange Liste SoI cher vorführen, welche lediglich durch Zufall soweit man diesen Begriff überhaupt gelten lassen will oder auch im Lichtschein Änderer berühmt geworden sind. Nicht örade groß aber ist die Zahl Jener, deren Nuhm nicht nur ein zufälliger und ganz unfreiwilliger war, sondern auch lediglich auf etwas Erlittenem beruhte, statt auf ei ner That, die aber dennoch in dieser leidenden Eigenschaft sich verdient um die Menschheit machten. Eine unserer ärztlichen Zeitschriften bringt neuerdings verschiedene solcher eigenthümlichen Unfalls - Berllhmtheiten in Erinnerung, welche für die ärztliche Wissenschaft epochemachend geworden sind und auch im Andenken des Laien - Publikums weiterzuleben verdienen. Da ist u. A. der schlichte Canadier Alexis St. Martin, welcher bis zu seinem 18. Jahre ein unbekannter Jäger und Fallensteller in Diensten der American Für Co." war. aber 1822 mit einem Schlag, oder vielmehr mit einem Schuft zu einer Weltberühmtheit und sozusagen zu einem KatechismusNamen für jeden Studenten der Physiologie wurde. Der Schuß ging nämlich ganz zur Unzeit los. und die Ladung, bestehend aus Pulver und Rehposten, drang St. Martin in die linke leite, riß von einer Körperfläche, so groß wie eine Hand, Haut und Muskeln weg. sammt der Hälfte der sechsten Rippe, zerriß ferner den unteren Theil der linken Lunge und das Zwerchfell und durchdrang den Magen! Dr. Beaumont. ein bekannten Stabsarzt der amerikanischen Bundesarmee, konnte ihm binnen dreißig Minuten Beistand leisten, und unter sorgsamer und geschickter Pflege erlangte St. Martin wirklich im Lauf eines Jahres seine allgemeine Gesundheit wieder. Ja er verrichtete auch nachher alle Dienste eines allgemeinen Arbeiters, verheirathete sich, wurde mehrfacher Vater und erreichte ein Alter von 80 Jahren. Sein Ruhm aber gründete sich ausschließlich auf die merkwürdige Art, wie sein Magen zuheilte: Es blieb nämlich eine etwa zweizöllige Oeffnung für immer bestehen, und über dieser bildete sich nur ein dünnes Häutchen als eine Klapp - Falte; diese Falten - Klappe konnte man jederzeit zur Seite schieben, und dann' lag der Magen offen da. und man konnte den Verdauungtzproceß vollkommen beobachten! Eine solche Gelegenheit war noch nie dagewesen, undDr.Beaumont, in dessen Dienst der Canadier einige Jahre blieb, konnte mittels dieser außerordentlichen Beobachtung viele gewagte Experimente erfolgreich ausführen und unsere Kenntniß von den Verdauungs - Processen, über welche bis dahin sehr verworrene Vorstellungen geherrscht hatten, wesentlich bereichern. Dieser einfache Canadier hat auf passivein Weg mehr zumWohle der Menschheit beigetragen, als eine Menge activer" Berühmtheiten, deren Namen in der Weltgeschichte glänzen! Ein anderer sehr denkwürdiger Fall ist derjenige des Amerikaners Phineas 2. Gage, ebenfalls eines schlichten ArbeitsmanneZ. Eineö schönen Tages im Jahre 1855 war der damals Löjährige Gage mit einer Steinsprengung beschäftigt, als eine vorzeitige Explosion erfolgte, und ein Stemmeisen von 3z Fuß Länge und 13 (wohlgemerkt, dreizehn!) Pfund Gewicht dem Arbeiter vollständig durch den Kopf schoß! Es drang am Winkel der linken Kinnlade ein, ging aufwärts und rückwärts und fuhr durch die oberen Hirnkammer wieder heraus; unterwegs war es auch durch den Sehnerv gegangen, hatte noch sonstiges Unheil angerichtet und mehr als zwei Unzen Hirnmasse weggerissen! Mit Blut und Hirntheilchen bedeckt, wurde es in einigtt Entfernung "aufgehoben. So UNglaublich es auch klingt: Gage konnte kurz nach diesem gräßlichen Unfall (der ihm für den Augenblick das Bewußtsein raubte) nach Hause gehen, eine Treppe hinaufsteigen und den Vorfall zusammenhängend erzählen. DasWunderbarste aber war, daß er vollkommen wiederhergestellt wurde, auch seine normale Geistesverfassung wieder erlangte und bis zur Zeit seines Todes der allerdings schon zwölfJahre später eintrat schwere körperliche Arbeit verrichten konnte! Unter den Aerzten der ganzen Culturwelt rief diese Genesung das höchste Staunen hervor, und der amerikanische Stemmeisen - Fall" ist eine Berühmtheit für alle Zeiten geworden, nicht blos wegen seiner selbst, sondern vor Allem, weil er geradezu eine n:ue Epoche in der Heilwissenschaft einleiteie. und viele frühere Meinungen über " den Bau deS Menschengehirnes und die Functionen seiner einzelnen Theile über den Haufen warf. Da doch einmal von Hirn und seinen Geheimnissen die Rede ist. so mag auch noch an das französische Leidens-Wun-derlyid Alexandrina Lombrosse erinnert sein, daß im Alter von 11 Jahren starb, und an welchem man erst nachher entdeckte, daß es gar kein Kleines Gehirn- besessen hatts! Das Kind konnte niemals deutlich und zusamrnenbänaend sprechen, konnte bis zum Sten Jahre nicht aufrecht stehen und verbrachte auch sein übriges Leben großtentheüs halb liegend. 'Mi c v u t ut( v i uiii jicn, gibt .es in den Ver. Staaten. Mehr als 60,000 Oelbrun-
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An dieser Nase scheint eine ganz romantische Vorvergangenheit zu hängen, wenn man gewissen Actenstücken, welche erst neuerdings im Staat WestVirginien, und zwar imCounty Hampshire. gefunden wurden, vollen lauben schenken will. Kenner sagen, diese Aktenstücke, die ungefähr doppelt so alt sind, wie Pokagon zur Zeit seines Äblebens war, stellten über jedenZweifel hinaus die Verbindung des Häuptlings mit einer der ältesten und hervorragendsten Familien West-Virgi-niens fest. Es rollt sich da ein Enoch Arden-Drama (viel älter, als Tennyson's Enoch Arden") und gleichzeitig eine Pocahontas - Liebesgeschichte vor uns auf. und es lohnt sich, einige Augenblicke bei diesem weiß-rothen-Ro-man stehen zu bleiben. So sei denn in Kürze wiedergegeben, was vergilbte Blätter erzählen: Im Jahre des Heils 1759 kam John Colston mit seinem Weib und einem Kinde in das obengenannte County, errichtete sich ein Blockhaus und führte ein entbehrungsvolles Grenzerleben. Nach dem ersten Schneefall des Jahres unteinahmen er und etwa zehn andere Ansiedler von nah und fern eine Expedition den Ohio hinauf, um Pelzthiere zu jagen. Obwohl das Heim der Pottawotomies viel weiter nördlich und westlich lag, unternahmen oft Schaaren derselben große Streifzüge nach Süden zu. Ein solcher Schwärm stieß mit der Colston'schen Partie zusammen. es gab einen hitzigen Kampf, und die Weißen verloren zwei Getödtete und zwei Gefangene. Unter Letzteren war auch John Colston selber, der Führer der Expedition. Die Indianer nahmen die beiden Gefangenen mit sich nach Norden, und in ihrem Heimathsdorf, über welches der Häuptling Pokagon, der Urgroß vater des jllngstVerstorbenen, herrschte, wurde über das Schicksal der Gefangenen berathschlagt. Colston's Leidensgefährte wurde einem anderen Zweig dieses Stammes überwiesen, aber Colston selbst sollte lebendig verbrannt werden! Denn er hatte zwei der Pottawatomies, die in jenem Treffen fielen, getödtet, und dasBlut dieser Krieger schrie um Rache. Das Todesurtheil harrte nur noch der Gutheißung durch den alten Pokagon: da trat Kleine Wachtel-, eine Tochter de Häuptlings, in den Kreis, und flehte in echt pocahontasmäßiger Weise für des verurtheilten Blaßgesichtes Leben. Denn sie hatte sich mittlerweile in Colston verguckt". Das Auftreten der Kleinen Wachtel rettete Colston zunächst vor dem Flammenpfahl. aber alsbald erhob sich eine neue böse Schwierigkeit für den Gefangenen. Hatte eine Indianermaid, besonders wenn sie Häuptlingstochter war. sich so weit über alles Herkommen hinweggesetzt, wie KleinWachtel es gethan, so blieb nichts weiter übrig, als sie so schnell wie möglich mit Demjenigen zu verhei rathen,' für den sie sich moralisch geopfert hatte. Dieses Programm fand jedoch einen entschiedenen Widerstand an Colton ! Er erklärte dem Häuptling frei heraus, daß er bereits eine bessere Hälfte habe, die er liebe, und daß schon seine Religion ihn verhindern würde, eine Andere zu nehmen. An den Flammenpfahl mit ihm!" riefen wiederum die Pottawatomieö. Doch abermals widersetzte sich Klein-Wachtel mit aller Macht der Verbrennung. Sie erklärte in leidenschaftlichen Worten, gerade seine Ergebenheit für sein Weib habe ihr den Gefangenen um so werther gemacht, ein solcher Mann würde ein sehr schätzenswerthes StammesMitglied abgeben, und niemals werde sie zulassen, daß er getödtet werde. Und auch diesmal setzte sie ihren Kopf durch. Sie that noch mehr! Zwei Jahre darauf, als diese Pottawatomie-Sippe einenFreundschaftsbesuch bei weit südlich wohnenden Indianern machte und Colston mitnahm, fodaß dieser zu seiner Ueberraschunz in die Nähe seines alten westvirginischen Heims gelangte, da lieferte ihm Klein-Wachtel ungebeten heimlich ein schnelles Pony nebst einer Flinte und Vorräthen für einen Tag und forderte ihn selber auf, zu seiner Gattin zu reiten. Colston erreichte sein Heim auch wohlbehalten. aber nur. um zu finden, daß seine Gattin. die ihn längst für todt gehalten. einen Andern genommen! Was that Colston? Ohne sehr langes Besinnen ließ er inen vollständigen Veracht auf seine bisherige Gattin gerichtlich ausfertigen, sprengte zu den Pottawatomies zurück und eilte in die Arme von Klein-Wachtel,' die in seinem Herzen schon fester saß. als' er sich selbst hatte gestehen wollen. Natürlich wurden die Beiden - ein glückliches Paar. Und daber kam ur. j yiuiiy uuj ine um Simon Pokagon l sprünglich die angelsächsische Nase von
(Ol'iO.Y PATCH KS.
Trc-tz der niedria.cn und noch von Jahr zu Jahr sinkenden Preise des P-odults. trotz der fortwährenden Er.naljnungcn, die Anpflanzung der Büumwollstaude zu beschränken, wächst der Ern.'certrag von Jahr zu Jahr, weil ton Jahr zu Jahr mehr Baum wolle angepflanzt wird. Man hat versucht, dies damit zu erklären, daß ieder Pflanzer von den A n d e r e n die Befolgung jener Ermahnungen erwartete, selbst aber glaubte, mehr pflanzen zu müssen, damit er von den erwarteten höheren Preisen doppelt profitiren könne, und bis zu einem gewissen Grade wird diese Erklärung zutreffend gewesen sein, besonders für die Zunahme im ersten Jahre nach dem Beschluß der VaumwollpflanzerVereinigung, die Anpflanzung zu beschränken und eine Verringerung des Baumwoll - Areals allgemein anzuempfehlen. Aber für die noch immer andauernde Zunahme in der VaumwollProduktion kann eine solche Erklärung nicht mehr qelten, denn die südlichen Pflanzer müssen schon längst gemerkt haben, daß die Hoffnung auf die EhrlichkeitAnderer trügerisch ist. Es mußten andere Ursachen vorliegen, und man hat beim näheren Hinsehen solche auch entdecken können. Die Savannah News" hat sich die Aufgabe gestellt, der für den Süden brennenden Baumwollfrage" auf den Grund zu gehen, und dabei gesunden, daß die Ursache der vermehrten Produktion nicht in einer Vermehruna des Baumwolle-Areals der großen Pflanzer zu suchen sei. Die Zeit der großen Baumwolle - Plantations" im alten Süden ist, nach jenem Blatte, schon seit Jahren dahin. Der Grund der stetigen Zunahme der Baumwollproduktion ist vielmehr in der Umwandlung der ehemaligen Viehweiden in Texas in Baumwollefelder zu suchen, mehr aber noch in der stetigen Zunahme der sögenannten Cotton Patches" in den alteren und eigentlichen Baumwollestaaten. Cotton Patches" nennt man .kleine Feldstücke, die oft nicht mehr als einen Ballen Baumwolle abwerfen, ja noch weniger, und zumeist von Farbigen bepflanzt werden. Zu ihrer Bepflanzung sind weder Maschinen noch Arbeitsthiere noch fremde Arbeitskräfte nöthig und nur wenig oder gar kein Kapital. Eine Hacke ist so ziemlich daö einzige Geräth, das gebraucht wird, und die führt ein Mitglied der Familie. Die Ernte wird, ohne die Verausgabung von einem Cent, eingebracht von dem Manne, der Frau und den Kindern, und auch für eineScheuer ist kein Bedarf, denn die Baumwolle wird in dem Wohnhaus irgendwo verstaut, unter dem Bett, auf dem Dachboden oder sonstwo, und wird nun zu dem Händler oder Ginner" gebracht und verkauft, wenn irgend etwas aus dem Store" verlangt und nöthig wird. Die Baumwolle ist in solchen Fällen ein Nebenprodukt; während sich das Hauptaugenmerk auf den Bau der zum Leben nöthigen Nahrungsmittel richtet, dient die Baumwolle dazu, das bischen nöthige Baargeld zu beschaffen. Man kann jetzt schon in den altenSüdstaaten zehntausende solcher Cotton Patches" finden und ihre Zahl ist nach dem Gewährsmanne der ..News" in schnellem Anwachsen. Die Baumwolle, welche früher den stolzen südlichen Baronen" ihre Titel verlieh, ist also auf dem besten Wege a poor rnan'a c rop" die Stütze l!nd hauptsächliche Geldquelle des armen Mannes zu werden. Zu bedauern ist das sicherlich nicht, aber es zeigt die Hinfälligkeit aller künstlichen Mittel zur Beschränkuna des Anbaus der Baumwolle. (Ch. Abp.) Erdgeruch. In einem interessanten Aufsatz hat G. Clarke Nuttall die Ergebnisse der Untersuchungen über die Ursachen des von frischem Erdreich ausgehenden, eigenthümlichen Geruchs niedergelegt. Seinen Ausführungen zufolqe repräsentirt eine Hand voll Erde, die einem Garten oder Feld entnommen ist. nicht blos ein Häufchen anorganischer Substanzen, sondern das Heim oon Myriaden der winzigsten Pflanzenkeime, wleche so klein sind, daß man noch vor wenigen Jahren ihre Existenz n'cht einmal ahnte. In einem Gran gewöhnlicher Ackererde findet sick nahezu eine Million dieser mikroskopischen Keime und eine Schaufel voll enthält ihrer 11,000 Millionen eine Zahl, von deren gewaltiger Größe sich der Mensch keinen Begriff mehr machen kann. Diese Keime sind durchaus nicht gleichartig, in dem wund.'cvaren Haushalt der Natur haben si: vielmehr höchst verschiedenartige Aufgaben zu erfüllen. Aber bis jetzt hatte man den der frischen Erde eigenthümlichen (!c ruch mit diesen Organismen nicht in Verbindung gebracht und die Entdeckung. daß derselbe ein dire:tes Ergebniß ihrer Thätigkeit ist. verdient daher Beachtung. Unter den Diesen Lebewesen, welche das Erdrecch bevölkern, ist besonders eins genau beobachtet worden. Dasselbe findet sich, wie alle seiner Art. in großen Mengen, welche ein kreideweißes Ausfttn haben, und da es in Massen den eruch feuchter Erde verbreitet, hat man ihm den Namen Cladothoiix odori fera" beigelegt. Eine einzelne Ela dothorix gleicht einem farblosen Fädchen und ihre Vermehrung geschieht durch Abtrennung von Körpertheile.!. Seine Nahrung entnimmt dieses Lebe Wesen gewissen Bodenbestandthe:l?-r und während seines WachslhumZ entwickelt es aus diesen den flüchtigen Stoff, welcher den Erdgeruch enthält. Welcher Art dieser Stoff ist. hat man noch nicht ermittelt, allein es ist bereits festgestellt, daß ihm der Geruch anhaftet. den man früher der Erde zuschrieb, und daß er unter ähnlichen Verhältnisen wie das Wasser verdunstet. . Wenn die Sonne nach einem Regen aus der Erde Wasser in Dunstform zieht, dann Zleht sie zugleich die eigenthümlich tit cyenden ?ltome dieses Stoffes einvor
und wenn die Atome mit unseren (St ruchsnerden in Verbindung kommen, sagen wir: Wie frisch die Erde nich dem Regen riecht." Wiewohl diese Bakterien bis zu einem gewissen Grade der Feuchtigkeit zu ihrer Thätigkeit bedürfen, so liegt der Hauptgrund, weshalb der Erdgeruch besonders nach Regen so wahrnehmbar ist. wohl in dem Umstand, daß der merkwürdige Stoff sich vorher in der Erde angehäuft hat. Wir riechen nur Substanzen, die sich in Gasform befinden und da der Stoff wie Wasser verdünstet, nimmt er erst Gasform an. sobald der Regen aufgehört hat. Aus demselben Grunde nehmen wir den Erdgeruch auf einem frisch gepflügten Acker wahr, wenn auch in einem geringeren Grade. Der durch den Pflug nach oben gebrachte Boden enthält mehr Feuchtigkeit als die Erdoberfläche und deshalb beginnt sofort die Verdunstung, welche wir mit unseren Geruchsnerven wahrnehmen. Auch an warmen Tagen ist der Erdgeruch stärker. als an kalten und im Sommer intensiver als im Winter. Dies ist auf den Umstand zurückzuführen, daß mäßige Wärme die Vermehrung der in Betracht kommenden Organismen in hohem Grade fördert und Derselben im Sommer eine viel lebhaftere Thätigkeit entwickeln, als im Winter. Bewundernswerth ist die Vitalität der Cladotliorix odorifera. Wegen Mangel an Wasser kann ihre EntWickelung vollständig aufhören, aber die Lebenskraft bleibt latent und mit der Zufuhr von Wasser tritt dieselbe wieder hervor. Aber auch giftfest ist die Eladothorix. ja sie kann sogar eine gute Dosis von Sublimat, dem schlimmsten Feind der Pflanzenwelt, vertragen. Giftige Substanzen, die in den Boden gebracht werden, können ihre Entwickelung wohl eine Zeit lang verzögern, aber zu tödten vermögen sie sie nicht. Die Entdeckung der Ursachen des Erdgeruchs muß als ein Fingerzeig, welcher auf weitere Untersuchungen in dieser Hinsicht hinweist, angesehen werden, vielleicht wird durch solche noch ermittelt, welchen Einfluß die Thätigkeit der Cladothorix auf das Keimen deS Samens, die Fruchtbarkeit des Bodens u. s. w. hat. Kostspieliges Linnen.
Heutzutage dürste die Bemerkung Salomos, daß Purpur und köstliches Leinen eine Tracht für Könige sei, ebenso angebracht erscheinen wie zur Zeit des weisesten aller orientalischen Herrscher. In Anbetracht der ebenso mühsamen wie kunstvollen Arbeit, die gegenwärtig auf jede Art von LeinenWäsche verschwendet wird, kann dieses Gewebe jetzt unendlich viel theurer sein, als die schönste Seide. Wie aus Brüssel berichtet wird, suchen die reichen Belgierinnen sich gegenseitig darin zu überbieten, wahre Wunderwerke von Leinendurchbrucharbeit in Form von Taschentüchern, Kissenbezügen. Paradehandtüchern, Bettdecken und Tafelzeug in ihren Besitz zu bringen. Die feine Leinwand wird von geschickten Händen durch Ausziehen der Fäden lnd das Besticken des zu den reizendsten Mustern geordneten zurückbleibenden Gerippes in den duftigstenSpitzenstoff verwandelt. Tafeltücher zu 24 bis 36 Personen werden in ihrer ganzen Länge und Breite mit dieser mühseligen Arbeit ausgestattet und aus einer Unterlage von zartfarbigem oder scharlachrothem Atlas nehmen sie sich in einem eleganten Speisesaal außerordentlich prächtig aus. Die Tafeldecorationen dürfen dann nur aus wenigen schlanken Vlumenvasen bestehen, um so unter affektirter äußerster Einfachheit die größte Verschwendung zu verstecken. Ein solches Tischtuch dürfte nämlich nicht für weniger als 1- bis 3000 Francs zu haben sein, welcher Preis um so mehr ins Gewicht fällt, als der spinnwebfeine Spitzenstoff sehr unhaltbar ist und schon nach der ersten Wäsche seine exquisite Schönheit einbüßt, da die Muster sich verschieben, die einzelnen Fäden zusammenkleben und sehr bald reißen. Selbst das künstliche Reinigen hat bei wirklich feiner Durchbrucharbeit nicht gerade das beste Resultat. Jede Hausfrau, die in der beneidenswerthen Lage ist. ihren Tisch mit einem so unpraktischen Kunstwerk zu bedecken, beobachtet daher mit ängstlicher Sorge die Bewegungen ihrer Gäste, und wehe dem Unglücklichen, der das Mißgeschick hat, den Inhalt eines Glases Rothwein über das kostbare Tafeltuch zu schütten. Er wird für alle Zeiten einen dicken schwarzen Strich neben seinem Namen finden, welcher auf der von der Dame des Hauses geführten Besucherliste prangt. peik Labersack's Schreibebrief. No. 7. Geöhrter Mister Edithor! Ich hen jetzt mit den Christ en Unnerstending, daß mir in die Rutscher so keine toffe Mittel mehr juhse wolle, for unser Kampehn zu führe. Ich hen Jhne in mein letzte Schreibebrief riepohrtet, was ich for en Trubel mit den Lehdies Clobb' gehabt hen. Sell war awwer noch nit all. Wie mir an die Stritt komme sin, do hen se all so gut gefiehlt, daß se all en Kiß von mich hen hawwe wolle, Ich hen gekickt wie alles, awwer die Missus Kruckelbuckel Hot gesagt, sell wär ahlreit, der Habbsen hätt sich von e koppele Dausend Lehdies kisse lasse un es hätt Niemand fbbeö Wir aefunne. un for in Nie
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sen, do wär's aach ahlreit, warnt sie mich kisse d'hte. Wie ich gar kein annere Weg aus gewißt hen, do hen ich gesagt, well, dann sollt mich die Katie en Kiß im Name von den ganze Clobb gewwe, dann wollt ich 's schkwehr kahle. Wisse Se. die Katie war die gutguckigste von se all un Hot das Fehs nit so voll Schrinkels gehabt, wie der Rest von se. Sell Hot se awwer aach nit gesuht un ich hen schließlich e gute Eidie kriegt. Es is nämlich grad en Bliesmann komme un ich hen gesagt, sie sollte den for mich kisse, der deht wenigstens e Juniform wehre un deht aach e wenig gucke, wie der Habbsen. Die Missus Schwertmaul Hot gedenkt, der Kapper dehts am End nit gleiche, awwer ich hen gesagt, einiger Mann deht gleiche von so gutguckige Lehdies en Kiß zu kriege. Do wäre se sattisfeit UN ich sin heim, ich hen for e Ecksjuhs gesagt, ich hätt ariges Bellerehk. Es war schon zwei Uhr, wie ich in mei Bett sin komme, awwer in so ebaut e Stund un e halb, do ringt uff eemol Jemand an die Dohrbell. als wann er die Dohr abreiße wollt. Ich sin aus mei Bett getschumpt un an die Dohr. Do hott der Kapper gestanne un sagt ich sollt emol reiteweg in die Stehschen komme, for die Lehdies eraus zu' behle. Was for Lehdies? hen ich gefrogt. Wei. die Lehdies, wo in Ihre Kompenie wäre, sagt der Kapper. Se hen mich all kisse wolle, un do hen ich se eingeronnt. Ich hen alle Kappers erbeigewisselt un mir hen en schöne Vatter gehabt, bis daß mir se in die Stehschen gehabt hen. So ebaut e Dotzend sind geschkippt. awwer den Rest hen mir all sehf. Sie wolle jetzt von Jhne eraus gebehlt sein, bikahs se sage. Sie wäre an all ihrm Unglick schuld. Bei Galle, hen ich zu mich gedenkt, do sin ich awwer in e schöne Ficks. In leß denn no teim war'n ich in die Stehschen un hen Order gewwe. daß die Lehdies reiteweg dißschartscht worde sin. Ich hen mich off Kohrs befohr, daß se autseit komme sin. fortgcschniekt un hen zu mich im Stille geschwore. daß ich nie nit mehr en Lehdies Clobb uffmache wollt. Wimmenfohks is e ganz schönes Ding, awwer mer is am allerbeste ab. wann mer se nit brauche duht. Ich hen die Affissers in die Stehschen die Warning gewwe, daß se die Geschicht unner ihren Hut behalte müßte, sonst dehte se nie in ihr Lewe promohtet wer'n, wann ich's helfe könnt. Den Weg hen ich's aus den Pehper gehakte un die Zittiscns hen aach nicks derfon erfahre. Nur eine Person Hot derfon gehört un das war die Selma. denChrist seine Altie. Sie Hot off Kohrs nit gewißt, wer mit die Wimmenfohks zusamme war un do Hot se's reiteweg an den Christ geputt. Sie war arig mähd driwwer un der Christ Hot hoch un theuer geschwore. daß er nicks dervon wisse deht. awwer sie Hots ihn nit geglaabt. Se Hot so arig driwwer geworid. daß zwei Tag später soOwends nach Sopper, wie's schon schön dunkel war, die Selma mit den Christ zu mich komme is. Ich sin purtinier gesehnt, wie ich die zwei in mei Ruhm hen komme sehn. Der Christ Hot kei Wort sage könne un is ganz nier zu dieDohr stehn gebliwwe. ich denke, er war esfreht. ich deht ihn mein Buhtschäck an de Kopp drohe. Die Selma Hot mich dann ihren Kehs vorgetrage un Hot mich gefragt, sie zu sage, wer eigentlich der Sinner war, wo mit die Lehdies war. Do hen ich gesagt: Selma. sieh hier, sell sin i ch gewese. Der Christ weiß gar nicks davon un is so unschuldig wie e neigeborenes Kalb, wo noch kei Eidie von Hot, daß es aach emol en OchS gewwe duht." Sell Hot die Selma Widder arig gut fiehle mache und sie sagt, sie hätt noch ebbes uff ihr Herzche. Well, dann feier eweg. hen ich gesagt. Do sagt sie denn, es wär doch gar nit schön, daß ich ihren Hoßbend so mien triete deht un ihn bei all die Piebel schlecht mache deht, das hätt sie doch nit um mich verdient. Sie hätt doch einiges for mich gedahn un deht immer noch e ganze Latt von mich denke, awwer was nit recht wär. da,; wär nit recht. Ich hen of Kohrs ni: unser Siekret eweggewwe gewollt un do hen ich blos gesagt: Ja, weischt, sell is Palliticks un do unnerstehn die Lehdies nit viel davon. Ich hen jetzt e wenig Bißnes mit den Christ zu tahke un ich deht arig gleiche, wann Du uns e wenig allein lasse dehtst." Sie Hot angeketscht un Hot sich rettig gemacht, for heim zu gehn. Sie Hot mich blos gefrogt, den Christ nicks zu dhun, bikahs er wär an e roffesTriet ment nit gewöhnt. Dann is se fort. Ich hen dann e Battel Wein geholt un wie der Christ e paar Gläser gedrunke gehabt Hot. do Hot er mehr Korretsch kriegt. Jetzt denke Se emol, Mister Edithor, Hot das Kameel doch schuhr genug geglaubt, ich wär mähd an ihn! Ich sagt: O, du dreieckiges Rindvieh, du bist so dumm, daß du en Esel for en Hausknecht halte dehst, wann er e weiße Ehpren wehre deht. Is es dann nit d e i n e Eidie gewese. daß mir den Weg äckte wolle, for die Assis dett schuhr zu kriege? Hoscht du mich denn nit selwer konwinzt, daß sell de einzige Weg wär. daß m?r nit gelefft wer'n sollte?" Do Hot er e Fehs dohin gemacht, als wie en Ochs, wo vor e Bondel Heh geführt werd. Er war so surpreist, daß es e koppele Minnits genomme hat, bifohr er Hot tahke gekönnt. Dann sagt er: Is das so? un ich Schoosskopp hen immer gedenkt,-du dehtft das alles meine." Ich kannJhne sage, Mister Edithor, ich hen in mei ganzes Lewe nock kein Mensche gesehn, wo so häppig gefiehlt Hot, wie der Christ. Ich hen zu ihn gesagt, daß er off Kohrs Niemand nicks sage derft, bikahs das deht unser ganzes Erehnschment speule. Das Hot er mich geprammist, awwer er sagt, er wär efsreht, die Gefchicht deht nit so gut gehn, wie mir gedenkt hätte. Er hätt schon ge hört, daß die Temperenzleit in die Zittie nit gleiche dehte, for ein von uns zu wohte, bikahs mir dehte zu viel in die Saluhns hocke, un es deht schon dervon getahkt wer'n. daß se noch en Kändiedeht uffstelle dehte, wo kei am
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X -s Nicht glücklich! Wer kann ti sein mit . .
?ys?c?!!e und schlechten: Mczcn? Wir sind viel ,u nachlässig tn Vchandlung dieser Leiden und wknu mir dagegen etwas thun ist ci gewöhn lich ,u spät. Wcßhald gebrauch man nicht ein einfach und sicheres Hcllmitttl
Dr. Anglist Kocnig's Kamkrger Tropfen, trclrfic tö ga;e Ctjslcr.i ändern und wolil thuend aus den L?!agrn etnwlrkcn. ....
My work as a school teacher often brings on a statc of intensc nervousness, which prevents di-stion and results in severe headaches. I have found that by watching my feelings and taking
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1 whenl feel rnyself becornkig tired and nervous Iget relief at tne tirne and prevent further trouble.
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LAXIR BON-BONS KURIEREN VER5T0frUNQ NIHW . 2? nere Drinks nemme deht. wie Wasser. Sell is of Kohrs e deeses Ding, hen ich gesagt, awwer ich weiß, was mir duhn. Du mußt uns aus die Verlegenheit helfe. Von heit an, derfst du nit mehr in de Saluhn gehn un mußt dich bei die TemverenUeit Trends mache Dann wohte se for dich un mir kriege .! t ..Lr-ii. i.!i..i t:. o .tl icrn viuijcu nanoioeqi in oic Jivyv .Sell kann ick nit". Kot der Christ ar sagt, sell wär mein Doht. Ich muß mei Biercke ben. Iiewer will ich aar nit laufe." Du bist arig dumm", hen ich aesaqt. du brauchst nor in Poo lick Temperenzler zu sein, in dei Haus oder in mel aus. do kannst du soviel Drinks nemme wie du willst, do gibt Niemand ebbes drum. Wann du nur an die Autseit diesent bist un nicks drinke duhst, das ist all was du brauchst." Well, mir hens den Weg gesettelt un hen aach gefickst. daß der Christ alle Nacht zu mich komme sollt, for mich zu rieporte. Dann hen mir uns e wenia riefrescht. Ei tell juh. mir hen ein Battel nach die annere gedrunke un es Hot rnt lang genomme. do ben mir en Duft krieat wie e Haus. Der Christ is die ganze Nacht bei mich gebliwwe un am nächste Morgen, do hen ich ihn aus meiHaus geworse, vlos for die Nehbersch zu zeige, daß ich nicks mit ihn xu dhun hawwe will. Soweit war alles gut. awwer was Hot die Sach noch for t schreckliches End genomme! In mei nächste Schreibebrief do solle Se alles erfahre. Mit beste Riegahrds Juhrs trulie Meik Habersack. Eskweier und Scheriff von Apple Jack, Holie Terror Kauntie. N u r d e u t ch. Junge Frau: Friedericke, gehen Se doch mal zum Musikalienhändler und sagen Sie ihm, ich ließe um ein paar neue Salonstücke bitten. Friedericke (im Musikalien. laden): Meine Madame läßt bitten um ein paar neue Stücke für die gute Stube!" I m Referendar - Examen. Herr Candidat Silberstem. erläutern Sie den juristischen Vcgriff Sache!" Candidat (kann die Frage nicht beantworten, nach einigem Ves'nnen): Verzeih'n Se. Herr Professor. mer soll nich sagen, was 'ne Sache 's!" Schmeichelhaft. Er (zu seiner Gattin): Hast Du auch schon davon gehört, daß Ehegatten einanoer im Lauf der Zeit immer ähnlicher werden?" Sie (seufzend): Ach ja schöner werden wir Frauen leider nicht mit den Jahren." Praktisch. Aunde (zum Schneider): Warum varsümiren Sie stets Ihre Rechnungen so sehr?" Schneider: Das geschieht varum, da mit die Herren meinen, sie kriegen einen Liebesbrief, sonst werfen sie den Wisch uneröffnet weg." Ein Rein fall. Officier: Aber Madame, wo ist denn der fade Kerl hingekommen, welchen ich vor meinem Garnisonswechsel immer an Ihrer Seite sehen mußte?" .Dame: Der ist ja mein Gatte geworden." (
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