Indiana Tribüne, Volume 22, Number 151, Indianapolis, Marion County, 19 February 1899 — Page 4
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ZQdiana Tribüne.
Ecfärä TägliÄ obp Srntep, Xit kägltch, .Tribüne " kostet durch d r,zi J eiul per Woche, die KonntZzS.rrtbae'I Xt per Woche. Bette iussme 15 t ' 14 gentl p, Vtxtt. Vr Voft uirha r Ub geschickt U irftUfl(t(Kns V pt Iah. Dffui 18 eüd lls5am SttckKe. Indianapolis, Ind., 19. Februar 1899 Sonntags - Ptterei. Die Illinois SlaalSzeitung" ist -in die Hände eines MassenverwalterS übergegangen. Sie schuldet einer Bank allein $32,000. Ich wußte schon lange, daß daS Blatt finanziell schlecht stand und daß die Aktien ziemlich ties in, Preise standen, eS hat mich deshalb die Nachricht nicht sonderlich überrascht. ES mag sein, daß schlechte Wirthschaft die Schuld daran trägt, aber ich meine, ein so großes Blatt, v'e die Jlli. nois Staatözeitung", daS in einer Stadt mit einer so riefigen deutschen Bevölkerung wie Chicago erscheint, könnte schon ein gut Theil schlechter Wirthschaft ertragen, wenn eS nicht mit den deutschen Zeitungen überhaupt rückwärts ginge. ES ist ja am Ende natürlich, daß der Nachwuchs der Deutschen amerikanisch in Sitte und Sprache wird und daß ohne einen stetigen Zustrom von EinWanderern sich speziell deutsche Jnstitutionea nicht für immer halten können, ES sind erst etwa zwölf bis fünfzehn Jahre her, daß die deutsche Einwänderung nachgelassen hat und erst etwa fünf biS sechs Jahre her, daß sie auf ein Minimum zusammengeschmolzen ist. 3a dieser kurzen Zeit brauchte sich daS Abnehmen der Einwanderung durchaus nicht so fühlbar zu machen, wie da in Wirklichkeit der Fall ist, wenn nicht die hier wohnenden Deutschen selbst die Schuld daran trügen. Da find ihrer nur zu Viele, welche in Vereinen und am Biertisch und be sonders wenn eS, um mich milde auS zudrücken, die Bekämpfung der Temperenzbestrebungen gilt, den Mund nicht voll genug nehmen können für Deutschthum und deutsche Sitte, aber daS Opfer würden sie nicht bringen. ein paar Cents wöchentlich für eine deutsche Zeitung auszugeben. Wenn das bloß bei Leuten der Fall wäre, bei welchen die kleine Summe wirklich eine Rolle im Budget spielt, so könnte man daS ja verzeihen, aber eS ist leider eine Thatsache, daß in dieser Beziehung die Wohlhabenden um kein Haar besser find. 3a Folge ihreS häufigeren Verkehrs mit Amerikanern ist ihnen die englische Sprache gelSufi ger, als den Arbeitern und sie glauben die deutschen Zeitungen entbehren zu können. Daß sie dadurch alle Fühlung mit dem Deutschthum und dessen Bestrebungen verlieren, daS wissen sie nicht. Vielen liegt auch daran gar nichts. SS giebt Deutsche, die gar zu gerne, ihr Deutschthum verleugnen möchten, wenn daS Englisch, daS sie sprechen nicht derart wäre, daß sie ihre deutsche Abstammung beim besten Willen nicht verleugnen können. Die Erbärmlichkeit ihrer Gesinnung be greifen sie nicht. Ebenso begreifen Diejenigen nicht, wie Unrecht sie thun, welche ftet.S betonen zu müssen glauben, wahrschein lich um sich vor sich selbst zu rechtsertigen, daß die deutschen Zeitungen so viel weniger bieten, als die englischen. Mit ein BiSchen gutem Willen könnte man doch einsehen, daß bei dem der hältnißmäßig kleinen Felde, daS die deutschen Blätter haben, eS ihnen eben einfach unmöglich ist, auch nur annähernd zu leisten, waS die englischen Blätter leisten. Selbst in so deutschen Städten wie Milwaukee können die deutschen Zeitungen nicht Schritt halten mit den englischen und eine so große Zeitung, wie die Illinois Stastözeitung" ist. ist sie doch klein im Verhältniß z den englischen Niesenzeitungen Chicagos. Und doch haben die deutschen Zeitanzen ihre Berechtigung und sie habea Anspruch auf die Nachficht der Leser. Sie sind bei alledem noch immer die Träger deS DeutschthumS, daS vermittelnde AgevS, welches gemeinschaftliche Bestrebungen der Deutschen möglich macht, und ohne welches daS Deutschthum macht- und kraftlos wäre. Die englischen Blätter nehmen von deutschen Bestrebungen venig Notiz, höchstens von den sogenannten vornehmereu Vereinen, von den anderen, vom allgemeinen deutschen Volksleben za? nicht.- Die Hälfte aller deutschen Vereine ginge sofort zu Grunde, wenn die deutsche Presse aufhörte zu eziftiren. Und dach wird daS früher oder spättt Ut Fall sein. Später,' wenn die Deutschen die Nothwendigkeit i)ut
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Sind Sie abgespannt, schlaff, übermüdet, so gebrauchen- Sie Johann Hoff'schcs Mch:l?ztrakt ES reizt den Slppetlt unv schasst Fleisch und Blut.
Dr. Carl (Srady von Tyron, N. C.,sagt in fernern Bericht über akute, tuberkulöse Kehttopsschwmdsucht: . . . . Auch kann ich mit Anerkennung von den ausgezeichneten Wirkungen deS c brauch? von Johann Hofj'schcn MalZ'Eztralt als Appetitrchkr sprechen. Ich habe noch kernen Fall gesehen, in welchen es nicht den Appetit ange. regt und die Besserung deS Patienten beschleunigt hätte.Man verlange daS echte JoKan Hoff'sche Malzextrakt. Meidet Fälschungen. Alle cjrtmn stob Ucrthlose Nachahmungen.
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Presse nicht erst einsehen, wenn eS zu spat ist ; früher, wenn sie eS nicht rechtzeitig einsehen. WaS ich denke und befürchte, will ich lieber nicht sagen, ich würde mich am Ende nicht enthalten können, grob zu werden, und daS .hatte ja doch keinen Zweck. Der Plauderer. Der lkhleDillk. Von Emil Mirring. Vor einem der palastartigen Mieths Häuser in der Lake Avenue zu Chicago hielt ein Cab. Ein hochgewachsener Herr mit Pelz und Cylinder stieg auS und drückte auf die elektrische Klingel am Portal. Der Thürhüter erschien und fragte, sich devot verbeugend: Zu wem wünscht der Herr?" Zu Mr. Richard Strumpf war die kurze Äntwort. Bitte, zwei Treppen.- Die Thür schloß sich wieder, und langsam schritt der würdevolle Besucher, die mit dickem, rothem Teppich belegten Stufen empor. Oben las er an einem kleinenMetallschild: Richard Strumpfs Cr klingelte wieder. Cin Mädchen öffnete. Herr Strumpf ist zu Hause?" Zögernd blickte die Dienerin um sich, un gewiß, was sie sagen sollte. Ich weiß, daß Herr Strumpf krank liegt,", fuhr der fremde Herr fort. Er yat mich aber schriftlich gebeten, ihn zu besuchen. Melden Sie Mr. Neybcns. Advocat." Sichtlich erleichtert ließ das Mädchen den Herrn eintreten und eilte dann hinweg. Nach einigen Minuten kehrte sie zurück und sagte: Mr. Strumpf läßt bitten." . Mr. Rcybons legte den Pelz ab und trat, dem Mädchen folgend, in das zweite Zimmer links. Es war elegant und behaglich ausgestattet. An der rechten Wandseite stand ein breites Bett, in dem ein sehr leidend aussehender Mann lag. Er begrüßte den Advocaten, welcher mit einem Guten Morgen!" eintrat, mit leichtem Kopfnicken und sagte: ES freut mich, Mr. Reybons. daß Sie meiner Bitte so schnell Folge geleistet haben." In Geschäftsfachen bin ich stetZ pünktlich," erwiderte der Andere in freundlichem Tone und ließ sich in dem neben dem Bette stehenden Sessel nieder. Womit kann ich dienend" Ich muß mich kurz fassen, verehrter Herr, denn ich bin ehr krank.- Mr. Reybons rückte ein wenig mit dem tuhle.. Der Kranke bemerkte es. Sie brauchen keine Furcht zu haben, meine Krankheit steckt nicht an. Es ist eine Nierenentzündung, und mein Arzt sagte mir, daß die Situation gefährlich wäre und ich gut thäte, meine Ängelegenheiten zu ordnen." Sagte er das?" fragte Mr. Reybons. Auf meine dringende Bitte. Da Sie nun wiederholt meine Geschäftsangeleaenheiten zu meiner vollsten Zufriedenhei.t arrangirt haben, bitte ich Sie, auch diese letzte zu regeln, mein Testament." Reybons schwieg , einen Augenblick, dann erwiderte er: Da müßte ich vielleicht einige Vorbereitungen treffen und einen Schriftführer besorgen." Das wird nicht nöthig sein," sagte der Kranke, mein letzter Wille wird nur wenige Bestimmungen enthalten, die Sie wohl selbst schreiben können. Papier und Tinte liegt dort in meinem Secretär." Mr. Reybons rwiderte nach einer kurzen Ueberlegung: Das Testament kann in dieser Form gemacht werden, falls es beim Gerichtshof hinterlegt werden soll. Außerdem wird es gut sein, da Sie ein Deutscher sind, es durch den deutschen Consul beglaubiaen und eventuell abschreiben zu lassen."" Bitte, ordnen Sie dies so," sagte Mr. Strumpf, ich bin zu schwach, um dies Alles zu besorgen." Mr. Reybons setzte sich an den Schreibtisch, tauchte die Feder in und schrieb: Letzter Wille des Herrn Richard Strumpf zu Chicago, aufgenommen durch Advocat Joshua Reybons, 2Xr Krank5 dictirte nun langsam: Mein Vermögen, das ich in 20 Jahren erworben habe, beläuft sich auf 124,000 Dollars. Hiervon erben mein einziger Bruder Albert Strumpf zu Breslau in Deutschland, Hollstr. 76, 100,000 Dollars, meine einzige Schwester Margarethe Strumpf in Berlin, Linienstr. 242, 20,000 Dollars, Herr Advocat Reybons als Testamentsvollstrecke? 2000 Dollars, meine Wirth, schafterin und Köchin Mary Smiles 2000 Dollars." Mr. Reybons verbeugte sich.. Herr Strumpf fragte: Haben Sie Alles?" Ja!" Dann fügen Sie hinzu: All' mein
Hausrath gehört derselben auch. Für meine Beerdigung sind 600 Dollars bestimmt, welche in meinem Schreibtisch liegen." Schön." sagte Mr. Reybons, und wo befindet sich Ihr übriges Vermögen?" 90.000 Dollars habe ich auf der Central RiverBank, 34.000 Dollars besitze ich in,Actien, welche neben den Bankscheinen in meinem Schreibtische links im zweiten Schubfachs. liegen." Mr. Reybons . :
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paütnc unv vacyle nacy. urtnen Augenblick sah er starr vor sich hin. Lauten die Actien auf den Inhaber?" Je!" So. so. Nun darf ich Ihnen -.vohl das Testament vorlesen?" .,Äi!te!" ie Vorlesung erfolgt?. Dann nahm ))lx. Strumpf die Feder, unterschrieb sebr deutlich seinen Namen und drückte sein Siegel daneben. Mr. Reybons Ifflie das Schriftstück, nachdem eine Abschrift angefertigt war, in ein Couvert. ließ dasselbe offen und sagte: Ich werde d.i Schriftstück 'in meinem Bu reau reaistriren und s dann alsbald beim Gericht deponiren." Ja, beei len Sie sich, bitte.' ich habe vielleicht nicht mehr vie.l Zeit." Morgen (Sonntaol ist das Gericht geschlossen, ich werde Ihnen schon am Montag den Depositenschein bringen. Ich danke Ihnen sehr. Mr. Reyöonö." Bitte, bitte, ich wünsche Ihnen gute Besserung: hoffentlich hat sich Ihr Arzt getäuscht." Die letzten Worte waren in herzlich flcm Tone aesat. dann ging Mr. Rey bons. zog den Pelz an, und bald rollte sein Coup6 davon. Zu Hause angelangt, ging er in sein Privatbureau und legte das Testament in em geheimes Schubfach seines Geld schranke. Lange schritt cr gevanken voll noch .das Zimmer auf und ab. Am Montag früh sandte er einen Bureauschreiber zu Mr. Strumpf und ließ sich nach dessen Befinden erkundi gen, indem er gleichzeitig miitheilte. daß er am Nachmittag selbst vorsprechen werde. Nach einer halben Stunde kam der Schreiber wieder mit derNachricht, daß Mr. Strumpf sehr leidend sei. Mr. Reybons sagte nichts darauf. Am Nachmittag, gegen sechs Uhr, be gab er sich wieder in die Wohnung. Das Madchen öffnete und sah verweint aus. Was ist geschehen?" fragte Mr. Reybons. Soeben ist Mr. Strumpf gestorben, ich war ganz allein mit ihm, vor einer Stunde waren noch die Aerzte da. Ach. es ist gut. daß Sie wenigstens kommen, mein Herr." Schließen Sie die Thür. Miß Mory." fagt; Mr. Reybons und trat ein. In seinen Zimmer lag Mr. Strumpf todt. Der Advocat warf kaum einen Blick auf die Leiche, dann äußerte er zu dem Madchen: Ich bin recht erschüttert. Aber e ist meine Pflicht, den Nachlaß hier sofort zu versiegeln. Holen Sie mir ein Licht!" Das Mädchen ging schluchzend hinaus. Mr. Reybons trat an den Schreibtisch, zog das zweite Schubfach links auf und nahm daraus ein Banlbuch und den Depositenschein. Beides steckte er ein, und als das Madchen nach ge raumer Zeit wiederkam, sah er zum Fenster hinaus. Dann siegelte er den Schreibtisch und legte auch ein Siegel an das Sterbezimmer. Bemerkens werth war hierbei die amtliche, würde volle Miene, die Mr. Reybons zur Schau trug. Mr. Richard Strumpf wurde Pomp haft begraben, sein Nachlaß gerichtlick aufgenommen und amtlich verwahrt. Er bestand in 34,000 Dollars Actien und dem Mobiliar. Die Wirthschafterin erhielt den fälligen Lohn, und Herr Reybons war so qutlg, eine Hundert Dollarsnote beizufügen als Freund des Verstorbenen. Seme Gute ging weit, dzßer dem Gericht nicht einmal eine Liquidation einreichte. Das Testa ment lag wohlverwahrt in seinem Gehelmsach neben den Barap:eren, . Die Central River - Bank war ein ganz imposantes. Gebäude, oft hatte Richard Strumpf ihre Stufen über schritten, um über seine Spekulationen Abrechnung zu halten. Cr war seh befreundet mit dem ersten Direktor der Bank, Mr. Lcdge Home, einem baxflosen Herrn mit klugen, stechenden Au . W' '1.1 w : l. mv f. n. yui, uic jctfi yciauc in vcl! viUyii einer großen Zeitung vertieft waren. .Da'trat der Diener ein. Er uberbracht eine Karte, auf welcher stand: Mr. Reybons. Advocat." Ich lasse bit ten," sagte der große Mann. Mr. Reybons trat ein und begrüßte Mr. Home, der ihm bisher fremd war. El nen Augenblick sahen sich Beide for schend an. zögernd. Dann begann Mr, Reybons; Sie wissen, Herr Director, daß Mr.' Richard Strumpf gestorben ist?" Ich habe es erfahren." Cr besitzt ein tÄuthapen von 90,00) Dollars auf.der Central River - Bank?" Der Director hielt jedes rort zurück und überlegte. Nach einer Minute erwiderte er: Ich weiß es nicht auswendig, werde aber nachsehen las sen." Das wird nicht nöthig sein. Hier ist der Depositenschein aus dem NachOtdönbeit fifci im Olut. Keine Olut bedeutet reine Haut. Ohne diese keine Schönheit. CakcaretS, Candy Cathartic reinigen daß Blut, kräftigen die Leber und entfernen alleö Unreine auS dem Körper. Fangeu Sie heute an, Pusteln, Oeschdüre, Mitesser und so weiter zu vertreiben. Schönheit für 10c. In allen Uvotheken. Zufriebenstellur axzz!' lu
latt Mr. SNumvlS.- xtx Director
griff danach. Der Advocat bemerkte: Natürlich nur in Abschrift, aber die Nummern werden stimmen, ebenjodie Endziffern aus dem Contobuch. Bitte, hier." Der Director warf einen i rvw c r ' W . !V aIa. slucyllgen na Daraus uno ciroiuci; In der That, ich erinnere mich jetzt. 90.000 Dollars." Mr. Strumpf." begann nun der Advocat, hat üb?? diese Summe testamentarisch zu Gur sten zweier in Deutschland lebender Geschwister verfügt.- Kennen dieselben das Testament?" fragte Mr. Home. Das ist ausgeschlossen, den.i Mr. Strumpf hat dies Testament mir erst zwei Tage vor seinem Tode in die Feder dictirt mir aLein," betonte der Advocat. Das Testament b findet sich bei meinen Papieren." Es ist auffallend." sagte Mr. Home, daß das Testament nicht gerichtlich deponirt ist." Der Sonntag lag dazwischen," meinte , Mr. ' Reybons obenhin, am Montag starb Strumpf schon, und ich hatte noch nicht Zeit, die einschlägigen Bestimmungen über die Deponirung in solchem Falle nachzusehen. Wahrscheinlich laßt es sich noch nachträglich deponiren." Wahrscheinlich." erwiderte der Director. vielleicht eilt es nicht einmal.- Die Beiden sahen sich wie Raubtiere an. .Und ist im Nachlaß nichts weiter gefunden worden?" Gewiß. 34.000 Dollars ,n Actien. und lern Hinweis auf das Bankdevot?" Nein, Herr Strumpf hatte mir ja diese Vaviere aeaeben." Hatte er das?" fragte Mr. Home. Nun, an ine Auslieferung ist unter dielen Umständen wohl kaum zu denken; die Bestimmungen über Depositen sind streng." Der Advocat sah ihn an. Mtt wurden schließlich doch den gesetz licken Erben ausaeliefert werden müs sen, deren ich mich warm annehmen wurde." Mr. Home sah. daß nichts zu machen war. Er fuhr deshalb fort: Würde es nicht sehr viel Umstände machen, die Erben zu finden, ginge es nicht einfacher?" Mr. Revbons erwl derte: Man müßte die Hilfe der deut' scben Bebörden in Anspruch nehmen Einfacher wäre es allerdina. " seine Stimme sank zum Flüsterton herab wir lyencn. Der Director schwieg. 45.000 Dol lars? Das lohnte. In den Büchern ließe es sich schon machen. Das legt Schwanken war beseitiat. Also re den wir offen, lieber Reybons. Sie überbringen mir den Original - Depositenschein und das Contobuch, lassen " er. ; j i c' -Cl i imcg aua) einen na m oay ciamcni thun. Dann aebe ich Iibnen eine An Weisung auf 45.000 Dollars." Der ich aber eine Anmerkung beizufügen bitte, daß Mr. Strumpf ein Depot in doppelter Höhe hatte.- Sie sind vorsichtig." lachte Mr. Home, dann bitte ich auch um eine Bestätigung von Ihrer Hand, daß das Testament bestand." .Sollen Sie habend saate der Advocat, der sich bald daraus empfahl. Schon am Nachmittag wurden die aeaenseltlaen Ancrkenneunaen des Ber brechens ausgetauscht und Bankpapiere und Testament sedr sorafalüa im m min verbrannt. Mr. Reybons erhob sodann an der Kasse 45.000 Dollars. Am anderen Tage richtete er einen Aries an die beiden Geschwister des Mr. Strumpf in Teutschland, in denen er ihnen den Tod ihres Bruders anzeigte und gleichzeitig mittheilte, daß derselbe U 1,000 Dollars in guten Actien hinterlassen habe. Ein Testament bestehe nicht, aber er sei bereit, die An. sorüche'der Erben zu vertreten und ihnen gegen ein Honorar von 400 Dollars die Suinme von 30.CC0 Dol lars an eine deutsche Bank Überweisel zu lassen, rrausaesett. dan sie alle er forderlichen Legitimationspapiere einsenden könnten. Mr. Revbons nahm sich der Suche wirklich sehr eifrig an. Die Papiere trafen ein. gleichzeitig mit einem Schreiben der beglückten Erben, daß sie mit der Provision einverstanden seien. Mr. Revbons reaelte Alles coulant und schon nach vier Wochen konnte er die 30,000 Dollars nacy Deutschland senden. Ein warmes Dankschreiben war ver oyn des wackeren Rechtsvertreters. ver nch ver Achtung seiner Mit bürger nicht nur als vorzügliche? Ju rist. sondern auch als makelloserEhren mann nach wie vor erfreut. Frauen sollten wissen. Viele Frauen haben schwere Leiden, deren Natur sie nicht kennen. Sie glauben, baß Gebörmutterleiben oder eine weibliche Krankheit irgend einer Äkl scyuld sei an den vielen Uebeln, weiqe grauen befallen. Neuralgia, slervonlak, Kops chmerzen, Nmae un ter den Augen. Rheumatismus, cymerzen m Nucken. Sckwaöe. Druck, schwacher Urin, der Bodensatz y meriapr, nnD Zeichen von Nieren oder Blasenbeschwerden. Diese Symvtorre Werken oft von Paklenlen e,nem Gebärmutterleiden oder sonst einer weiblichen Krankheit zugeschrieben. Deihalb finden Viele keine Heilung, weil sie nicht die Krankheit. sondern bloß ein Symptom derselben zu hellen suchen. S handelt steh dabei gewohnlich um Nierenleiden. denen Frauen ebensogut wie Scanner unterworfen find und Beide bedürfen derselben Mittel. 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