Indiana Tribüne, Volume 22, Number 149, Indianapolis, Marion County, 17 February 1899 — Page 2
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ors cYtirvnrt (jv;vu fyr Erschein Täglich nnb ToMtag?. Di tllsliche.Tridan kostet durch lenXtlacc 3 ernt r Woche, die eontaBXri&Üe'l Cent! pe, Ooche. eide mlasmc 15 (Ecntl gestt ??t IXttt. Per Vft ttrt5at6 ci GU Agchi Im SixtullcitlUna V O! Cffrt 10 CO labama Ctt5 Indianapolis, Znd., 17. Februar 1899 Die kostbarsten Metalle. r Unter den Nichtkennern findet man ziemliche allgemein den Glauben verbreitet, daß das Gold das kostbarste Metall sei. Dem ist nun durchaus nicht so, denn es giebt nicht weniger als 26 Grundstoffe, die werthvolleG sind als Gold. Freilich ist der Werth der zu nennenden Elemente eigentlich ein eingebildeter und ist überhaupt nur nach ihrer Seltenheit zu schätzen, da bei den meisten von ihnen ein praktischerNutzen schon wegen ihres geringen Vorkommens garnicht bestehen kann. Als der kostbarste Stoff wird das Element Gallium genannt, das 1875 von de Boisbadrau in einer Zinkblende aus dem Pyrenäengebirge entdeckt und spater auch in anderen Zinkerzen gefunden wurde, aber stets nur in äußerst geringen Mengen. Am nächsten verwandt ist es dem Aluminium und ist ein Metall von bläulich - weißem Glänze. Sein Werth wird auf 787.500 Francs pro Kilogramm angenommen, es wäre demnach etwa 220 mal theurer als Gold. mi dieser Kostbarkeit bleiben alle anderen Stoffe weit zurück. Als das werthvollste Element ist demnächst das Vanadium zu nennen, das in seinen Verbindungen zu verschiedenen technischen Zwecken benutzt wird, das reine Vanadium wird auf den Preis von 123.750 Francs für das Kilogramm geschätzt. An dritter Stelle wird das Rubidium mit dem Werthe von 112.500 Francs genannt, dann folgen Thorium, dessen Preis aber infolge der Entdeckung größerer Lager in Norwegen zweifellos bald sinken wird, mit 95,600 und Glucinium r.iit 6. 000 Francs pro Kilogramm. Drei weitere Stoffe werden auf den Preis von je 56,250 Francs geschätzt, diese sind Lithium, Lanthan und Kalcium. Man wird erstaunt fragen, warum denn das Kalcium, das den Hauptbestandtheil jedes gewöhnlichen Kalkes bildet, so werthvoll und 18 Mal theurer als Gold sein soll, aber die Herstellung des reinen metallischenKalcium ist erst in der allerneuesten Zeit gelungen und erfordert ganz außerordentliche technische Hilfsmittel, im Handel dürfte man es überhaupt schwerlich schon erhalten, zumal es sich an der Luft sofort verändert. Vier weitere Elemente: Indium, Tantalium, Fttrium und Didymium, haben einen Werth von 50.650 Francs pro Kilogramm. Es werden jetzt noch folgende Grundstoffe aufzuzählen, sein, die sämmtlich erheblich kostbarer als Gold sind, nämlich Strontium (43,200 Francs pro Kilogramm). Erfium (42.100). Ruthenium (30.900). Niobium und Rhodium (je 28.100). Barium (22.500), Titanium (12.650), Zirkon und OSmtum (je 11.940). Uran (11.250), Palladium (6430). Tellur und Chrom (je 5625). Nach diesen allen erst solgt das Gold mit einem Preise von 3444 Francs pro Kilogramm. In der Slrena. Madrid, Anfang Februar. Das gab hier wieder einen Capitalspaß! Denken Sie sich 'mal: Auf der Arena des Stiercircus kämpfte ein Stier gegen zwei Löwinnen. Solche Aufführungen bekommt man hier nur im Winter au sehen. Während dieser Jahreszeit haben nämlich die Größen der Tauromachie, wie Guerrita, Mazzandini, Reverte, Ferien, weil angeblich die Kampfthiere im Winter nicht wild genug sind. Da der Impresario deS Circus aUx nicht sein Unternehmen brach liegen lassen will, so organisirte er im Winter allerlei sogenannte MojigangaS oder Mummereien. Zu -die-sen gehören die Kämpfe zwischen Stieren und anderen wilden" Thieren, wie Löwen, Bären, Tigern, Wildschweinen u. dergl. Dies schmeichelt den Herren Stiersechtern ungemein, denn da der Stier gewöhnlich seinen thierischen Gegnern den Garaus macht, so bilden sie sich ein, da er ja gewöhnlich ihnen erliegt, sie seien stärker und muthiger als die Löwen, Bären, Tiger. Wild- . schweine u. dergl. Man hat aber noch nie gesehen, daß ein Stierfechter mit einem Löwen hat kämpfen wollen. Da die wahren Aficionados (Liebhaber) solcher After Corridas" nicht beizuwohnen pflegen, so befleißigt sich der Impresario, dls übrige profane" Publikum zu solchem anzuziehen. Den Kampf zwischen zwei Löwinnen und einem Stier" kündeten schon seit acht Tag:n große Anschlagzettel an, auf welchen daS Blut in Strömen lief. Da sah man einen Stier, dessen Weichen ganz zerfetzt waren. Auf seinem Hintertheil hatte sich ein Löwe sestgebissen und festgekrallt, während sein College, mit bluttriefenden Pranken, von den Hörnern des Stiers aufgespießt und in die Lüfte geschleudert wurde. Diese Affiche übte auf daS große Publikum eine so starke Anziehungskraft aus, daß die Aufführung vor ausverkauftem Hause vor sich ging. Der Unternehmer des CircuS hatte weiter durch die Zei tungen verschiedene Einzelheiten versjfcxeiien lassen, die geeignet waren. freunden von starken Ausregungen den Mund wässerig zu machen. Der Stier, der sich den zweiWüstenköniginnen entgegenstellen sollte, hieß Paudereto und war ein directer und gesetzmäßiger Nachkomme von Terdigon, dem Stier, der vor einigen Jahren in hiesiger Plaza den unglücklichen und vielversprechenden Stierfechter Cspartero tödUte. Die Löwinnen, die gegen Paudereto kämpfen sollten, hießen Sabina und Nemea. Der Impresario verjicherte, daß sie noch vor 3 Monaten in
AttniscHe Erfahrungen über den Gebrauch des Carlöbader Wassers. Profkffor lawa,,k hat durch klinische kkrpni mente dargtlhan, daß Earttdader Wasser, ob zu Hause oder an der Quelle gebraucht, genau die nZm liche Wirkung ausübt und sein, Heilkraft durch den vlport in keiner Weise einbüßt. In kaltem Zu stände genommen, ist die Wirkung die nämliche, die Temperatur de Wasser kann jedoch nach Belieben durch Wärmen erhöht werden und hängt die ganz von der Neigung de Vatienten ab. Bewegung ist ein! von den Haupterfordernissen für Diejenigen, deren Leiden vornehmlich durch die sitzend Lebenkart verursacht wurde. Angemessene Mulkelthätigkeit fördert die Absonderung de Zer setzungSfloffeZ, der sich an verschiedenen Theilen de? Körper? infolge de vielen Citzen angesammelt. Bewegung, d. h. Cpajierengkhen c., soll aber mlßig und dem Befinden de betreenden Patienten an gemessen sein. Ma hüt sich vor Nachahmungen. Da? echt Wasser wird unter Aufsicht der Stadt llarttbad in Flaschen gefüllt; k? trägt da? Etadtstegel und die Unterschrist von EISNER & MENDELS0N CO., Zlkleinkge Vgcnttn, Sie York, am Hals jeder Flasch Pamphltte frei zugesandt.
der Wüste Sahara Gazellen und Antilopen gejagt hatten. Der spanisch: Stier ist wahrhaftig das wildeste und unbändigste Thier, das es auf Erden gibt! Der Löwe und der Tiger ducken sich vor der Peitsche des Bändigers, der Stier vor nichts und vor Niemandem. Es ist nicht selten, daß ein Kampfstier sich einem heranbrausenden Eisenbahnzuge entgegenstemmt und von ihm zermalmt wird. Aus der Madrider Plaza hat schon öfters in Stier mit einem Elephanten gekämpft. Der Stier hat bis zum letzten Athemzuge gekämpft, bis ihm der mächtige Rüssel des Dickhäuters das Genick brach. Vor einem nach vielen Tausenden zählenden Publikum fand nun der Kampf zwischen Paudereto und Sabina sowie Nemea statt. Die zwei Löwinnen stürzten mit furchtbarem Gebrüll auf Paudereto, aber dieser gab der einen einen kräftigen Fußtritt, nahm die andere auf die Hörner und schleuderte sie wenigstens 5 Meter hoch in die Lüfte. Die so geschleuderte LöWin duckte sich auf den Boden nieder und wollte nichts mehr vom Angriff wissen. Die andere raffte sich auf und schlug dem Stier eine Pranke in's Maul. Der Stier aber bückte den Kopf und bohrte sein spitzes Horn in die rechte Schulter der Zöwin. Nun hatte diese auch keine Lust mehr, anzubinden, und streckte sich, an allen Gliedern zitternd, auf den Sand aus. Der Stier lief noch einige Male herum, warf mit den Hörnern die Löwinnen wie Lumpensäcke herum, ohne daß die gelben Katzen auch nur zu murren wagten, und schaute dann das Publikum herausfordernd an. mit hocherhobenem Kopfe. Das Publikum brach in endlose Beifallsbezeigungen aus, denn es ist einmal hier ausgemacht, daß der Stier das Symbol des spanischen Volkes ist. Sobald den Löwinnen ihre Zwinger geöffnet wurden, flüchtet sie hinein und brüllten von dort aus fürchterlich. Am nächsten Morgen lag eine der Löwinnen infolge der erlittenen Verletzungen in den letzten Zügen. In Kamerun. Eine höchst interessante Federzeichnung entwirft ein Eorrespondent der Köln. Ztg.- von Kamerun. D weitaus interessanteste Theil der ganzen Stadt ist das Quartier der schutztruppe. Am Eingang befindet sich die Wache, dieser im Winkel gegenüber an einem freien Platze ein wohl eingerichtetes Wohnhaus für die weizen Unterofficiere. An dem Lazareth und dem Arrestlocal vorbei, die beide ;te! einigermaßen besetzt sind, gelangt man in eine Straße, die eine Doppelallcc von jungen Eocospalmen aufweist; auswachsen dürfen diese Pflanzen leider nicht, weil sonst die Vorübergehenden Gefahr laufen würden, von einer herabfallenden Eocosnuß erschlagen zu werden. Auf beiden Seiten befinden sich in schönster Ordnung die Hütten, in denen die Soldaten mit ihren Familien leben. Die Haussa, oder besser die Angehörigen derjenigen Stämme, die Sprache und Sitten der Haussa angenommen haben, sitzen in den freien Stunden vor den Hütten und flechten vortreffliche Matten, die ihnen von den Europäern gern zu mäßigen Preisen abgenommen werden. Für diese Leute, die dem Islam zugethan sind, ist ein besonderer Jmam vorhanden, ein sehr freundlicher älterer Mann, der aber, wie man glaubt, vom Koran nicht mehr als die erste Sure kennt. Abends herrscht ein buntes Treiben, indem die den verschiedensten Küstenvölkern entstammenden Mannschaften, die außer Dienst die Uniform mit einer gewissen Eilfertigkeit ablegen, sich nach ihrer heimischen Art zu unterhalten pflegen. Die Verschiedenheit der Herkunft thut der Disciplin keinen Eintrag: unter den Waffen fühlen sich Alle eins. Daß in dem Soldatendorf Zucht und Ordnung herrscht, dafür sorgen zwei Waibel, invalide Unterosficiere der Truppe, die als Abzeichen ihrer Würde eine schwarz-weiß-rothe Schärpe quer 'über die Brust tragen. Sie halten auch auf Reinlichkeit, und während es bei den Dualla nicht gerathen ist. die Rückseite der vorn sehr nett aussehenden Häuser zu erschauen, herrscht hier zwischen Vorderseite und Rückseite kein Unterschied. Die jetzige tadellose Anordnung desDorfes ist dem gegenwärtigen Commandeur, Hauptmann v. Kamptz, zu verdanken, der die früher vorhandenen unordentlichen und unreinlichen HUttenaruppen unerbittlich niederreißen ließ. Am Ende des Dorfes liegt ein großer Ezercierplat. Schon von Weitem vernimmt man die Klänge der Trommeln und Querpfeifen oder der Hörner: eö sind dieselben Weisen wie bei unS. Aber auch das Auftreten dr schwarzen Soldaten un terscheidet sich nicht von dem unserer bestgedrillten Mannschaften. Der Anzug besteht aus einer gelben Bluse, gelder Kniehose, rothem, zusammengeklapptem FeS mit einem kupfernen Reichsadler und rothem Gurt. Vorn werden die Rekruten gedrillt. ES ist eine bekannte Thatsache, dak die aftf
kanischett NaturkinDer die Giweyr. griffe und sonstigen Anfänge des Dienstes leichter erlernen, als ein europa:scher Bauernjunge, dem die schwere Arft ,Z. vererbte Schwerfälligkeit ver-
leiht. Die schwarzen Rekruten wollen die Anfänge in kurzer Zeit überwinden. 1 . W mm 's C a u 1 X ' weshalb manche licy nacn oem xnnyi durch ältere Soldaten nocy pciicrn i.nirT!if(m TniTn- So aam alatt gebt 4iW w.w - J 11 es indeß nicht ab, und man vernimmt aus dem Ezercierptage gar wunocrnc Laute von den schwarzen Jnstructeuren. Das pflegt auf Deutsch zu U ginnen, mit Schafskopf und Ochse, dann geht es zum Pidschm Englisch 9 t- v. fttf & f.vn Vinn uoer, oas aiiu ucu iiuunu w..twander stehenden Küstennegern zur mrmmTnrm des Qerkebrs dient, hier . bei der Truppe geradezu unentbehrlich ' ' ' . mmw 4 I ? I ist und im Jnterette der gmen Ausollduna namentlich von den weißen Unterofficieren erlernt werden muß. Monkej- und bushmaii oder bush nigger sind die gewöhnlichsten KoseWorte in dieser Sprache und wenn diese nicht mehr mit dem Zorne des Gewalt!gen gleichläuft, muß die Togosprache mit bemelo (Buschmann) und berne laga (großes Buschthier) auöhelfen. zuletzt noch die Haussasprache mit birrl (Affe) und mankatschi (Narr). Das Rekrutendrillen nimmt indeß trotz des fortwährenden Zu- und Abganges bei Weitem nicht den Raum ein wie das Compagnie - Exercieren, und da muß man besonders die Erfolge der militärischen Ausbildung bewundern. Die Maschine' klappt aus's Beste, wie zu Hause. Der Boden erdröhnt, wenn eine Compagnie dieser barfüßigen Mannschaften im Tritt vorbeimarschirt. Das Schwärmen und die Bildung von Schützenketten sind geradezu bewundernswerthe Uebungen wegen der Gelenkigkeit der Soldaten und ihrer Fähigkeit, sich dem Gelände anzupassen. Ebensolche Anerkennuna verdient das Schießen. Die Schutztruppe ist. wie man weiß, keine Spielerei, oayer wiro, um eine richtige Ausbildung zu uzielen. in ausreichendem Maße scharf ge schössen. Ich wohnte in dem 250 Meter langen Schießgraben dem Salvenschießen eines Zuges bei. Die Mannschaften knieten au zebn in der Reibe und erzielten auf den Bilderscheiben . , ... r . - Tresserzaylen, vie jeoer europaijcnen Truppe zur Freude gereichen könnten. Es wird, was bei einer Negertruppe sehr in's Gewicht fallt, verhaltnlßma ßig wenig Munition vergeudet. Daj auch Uebungen im freien Gelände statt , in r.en..n",: b siNveN, il.1 1CIU1UCV11Uuuu. veschlchtt eines LiiesenzaunS Aus den abgetretenen Sioux-Län-dereien kommt die Meldung, daß die berühmt gewordene ungeyeure ViehEinfriedigung an der Nordgrenze der Pine Rldge-Reservation entlang endlich sogut wie vollendet ist. Sie ist eine der größten, die es überhaupt für diesen Zweck im Westen gibt, und hat eme Lange von etwa 70 Meilen. Be merkenswerth ist sie aber besonders durch ihre Geschichte. Früher waren dieRefervations- und die .getretenen Landereien nur durch den White River getrennt, und wenn derselbe im Winter zufror, bildete er keinen wirksamen Schutz gegen das Eindringen des Hornviehs von Weißen, das mit den Schneestürmen nach dem Reservationsland zu getrieben wurde. Daraus entwickelte sich ein ganzer Rattenkönig von Streitigkeiten und Reibereien. Die Indianer pflegten das Vieh in Beschlag zu nehmen oder in Oblmt u nehmen, je nachdem man sich von dieser oder jenerSeite ausdrückt und forderten später, wenn die Besitzer es zurückholten, ZI pro Stück für die Pflege. Das erschien den Viehzüchtern unverschämt hoch. Der Congreß. die Jndianer-Verwal-tung in Washington und andere Instanzen wurden an der Angelegenheit interessirt, die sich jedoch immer mehr verschlimmerte, besonders unter Einfluß unversöhnlicher und streitsllchtiger Elemente auf beiden Seiten. Da entschloß sich endlich der Jndianercommissär, diese riesige Einfriedigung errichten zu lassen. Dieselbe kostet pro Meile etwa 200, und was das Anstößlichste auch für das conservativere Element rxr Indianer ist: dieses Geld wird aus dem Fonds genommen, welcher im Schatzamt in Washington als Guthaben dieses Indianerstammes hinterlegt ist und laut ursprünglicher Absicht des Congresses aur für Erziehungszwecke verwendet werden soll! Daher sandten die Indianer einen Vertreter nach der Bun dcshauptstadt und ließen entschieden zcgen die Errichtung dieser Einfriedi,ung auf ihre Kosten Protest erheben. Sie versicherten auch, daß sie im Grof;en und Ganzen mit den Weißen auf gutem Fuß ständen, die Klagen der Viehzüchter arg übertrieben seien, und die Einfriedigung sogut wie zwecklos sei. Was Letzteres betrifft, so wird ja wohl der Erfolg bald entscheU?n ; die befürchtete gewaltsame IndianerAuflehnung gegen dae Ausführurg des Planes ist nicht eingetreten. rde als Nahrung. Seit Alexander von Humboldt die wissenschaftliche Welt auf das merk würdige Volk der Otomaken am Orinoco, die Thon in großen Mengen verzehrten, aufmerksam machte, haben mehrere Forscher mit der Verbreitung dieser Sitte auf der Erde sich beschäftiat. Auck die Gründe, die den Kenuk der Erde bedingen, hat man zu erklären verbucht. Diese Forschungen haben nun auch zu Tage gefördert, daß die Sitte des Erdessens sich nicht allein bei soaenannten .wilden" Völkern findet. sondern daß sie auch unter Angehörigen. von kulturvollern verbreitet war oder noch ist. ja dak eö im lieben Deutsch. land Gegenden gab oder vielleicht noch givl, wo vle menschen Erde aßen. In Krieaszeiten ist das ia nickt verwunderlich. So wurde nach Angaben des Chronisten Micraeliuö in Pommern bei Camin zur Zeit deö 30jährigen nege? irve unter das Brot verbacken: dasselbe nrfftnh fiel V?,,ski, in "W ' - " JW t 7 " der Lausitz. beiKlieken im Dessauischen, sfeXI t. 1 Ti s tfrnn ! t. ivuii, uviu an? uuy Jkioo. iix yef te
pung Wittenberg. 'ö)ie unter das Brot verbackene Erde führt den Namen Bergmehl und stellt eine sehr weiche und zarte Infusorienerde dar. Ihre
Schalen sind so klein, daß sie beim Zu-1 sammenbeißen der Zahn; ?:: n:ti:Mi werden. In den - Kyffhäuser strich. ' . nen semen Thon, WC u( Steinbutter-, auf das Brot, ebenso die Arbeiter im Franzensberg bei Ebsdorf im Lüneburgischen. Diese als Bergmehl bezeichnete Erde wird im äußersten Norden von Schweden, in Lappland, zu Hunderten von Waggonladungen unter das Brot verbacken und genossen. Auch in Finland mischte man solche Erde hie und da zum Brote. Ebenso wird auf der Halbinsel Kola ein fein zermalmter und geschlämmter Kaliglimmer genossen, der nicht den aeringsten Nutzen für die Ernährung besitzt und nur durch Anfüllung des Verdauungscanals das Hungergefühl beschwichtigt. In Oberitalien (bei Treviso) und in Steiermark wird ein seiter, an Infusorienerde reicher Thon genossen und sein Wohlgeschmack gerühmt, ja ihm mit großer Bestimmtheit nährende Eigenschaft zugeschrieben. Auf der Insel Sardinien wird. Brot und Eicheln nicht blos mit Erde verbacken, sondern Erde wird auch wie andere Lebensmittel auf den Markt yebracht, dann zu kleinen Kuchen, Platzchen und Röllchen geformt, ger'öftet und als Naschwerk, genossen. Auch m Persien, im malayischen Archipel, auf Jada, Borneo. in China, bei den Tungusen, in Afrika ist die Sitte des ErdeessenS verbreitet. Stellenweise wird die Erde geradezu als ein Nahrungsmittel angesehen und auch als solches gegessen, anderswo gilt sie nur als Leckerei. Auch in manchen Gegenden der Ver. Staaten gibt es heute noch Erdeesser. Bei der großen Verbreitung deö ErdeessenS kann das natürlich nicht immer aus übler Angewohnheit oder geradezu auf verkehrter Geschmacksrichtung beruhen. Beim weiblichen Geschlecht wird fast überall der genossenen Erde heilkräftige Wirkung zugeschrieben, namentlich bei Geburten. anderSwo gilt die Erde als ein mildes Abführmittel, stellenweise erscheint der Erdgenuß auch mit religiösen Beweggründen verquickt, wie z. B. auf Timor, wo bei Leistung eines Eides ein wenig Erde' gegessen wird. Am dunkelsten erscheint die Verwendung der Erde alö Nahrungsmittel; denn ' die chemische Untersuchung der zum Genusse dienenden Erden hat ergeben. daß sie ohne jeden Nährwerth sind. Sehr wenig hat die Anschauung für sich, daß der Mensch in Nachahmung der Thiere auf das Erdeessen verfallen sei. Viel wahrscheinlicher ist schon die Erkläruna, die Dr. Richard Lasch in einem soeben in den Mittheilungen der anthropologischen Gesellschaft in Wien- veröffentlichten kritischen Arbeit über Geophagie gibt, daß nämlich auch eine des Nährwertbes vollkommen entbehrende Erde trotzdem einen gewissen Wohlgeschmack im Munde hervorrufen könne er meint. Jeder würde das bestätigen können, der als Schulknabe einmal Siegellack gekaut oder gegessen hat. Abgesehen von dem Wohlgeschmack, muß auch noch daran gedacht werden, daß viele Erdarten, namentlich Thonsorten, salzhaltig sind, entweder von Natur aus oder durch Aufnahme von Salz aus den beigemengten organischen Ueberresten, so daß der Genuß der Erde in manchen Fällen als Ersatz des Salzgenusses angesehen werden könnte. Die Vermengung des Mehls mit Erde, wie es in Europa noch vorkommt, erinnert an die von Lebensmittelfälschern noch heutzutage vielfach betriebene Verfälschung des Mehles mit mineralischen Bestandtheilen (Kreide. Schwerspath. Alaun).-welche das Gewicht des Mehles erhöhen, verdorbenes Mehl aufbessern und es wieder backfähig machen sollen. Aus den erwähnten Gründen könnte früher auch Erde unter das Mehl verbacken sein, wenn damit auch eine wirkliche Verfälschung nicht beabsichtigt sein mochte. Jedenfalls haben grundverschiedene Ursachen die Veranlassung zum Erdessen abgegeben; nur der Genuß von Erde in so großen Mengen, wie er bei den Otomaken vorkommt, läßt sich noch nicht zur Genüge erklären, und es muß trotz der gegentheiligen Angabe Humboldt's an die Möglichkeit einer krankhaften Gewohnheit gedacht werden. Denn nach den Beobachtungen der Aerzte tritt auch krankhaftes Erdeessen im Verlaufe verschiedener, scharf charakterisier Krankbeiten auf. t Vom Anlande. Einen Cakrus von 232 Fuß Hohe gibt es in Arizona; wahrscheinlich ist dies der größte Caktus der Welt. Die Goldfelder im Cripple Creek - Distrikt haben im Monat Januar eine goldene Ernte im Werthe von Z1.542.000 ergeben. , V k-n je 10,000 Bewohnern unsers 5 Landes sitzen 13 im Gesangmb und 17 sind Insassen von 5lrrenanstalten.. - In Cannelton, Ind., starb Frau Gertrud Fusting im Alter von 104 Jahren. Die Verblichene erblickte w' Hannover, in , Deutschland,, das Licht der Welt und wobnt seit nabezu 50 Jahren. in Cannelton. Jyrenl05.Geburtstaghat in auter Gesundbeit in New Bedford. Mass., Frl. Mary Spooner, genannt Aunt-Mary-, gefeiert.. Sie ist die ocyler emes Soldaten des Unaoyangigkeitskrieges. : Marsckall5kobnson. der 12 Iabre alte Sobn von .ames ?!obnson, eines angesehenen Bürgers von Montrose, Jll., wurde von seinem jllngeren Bruder durch Unvorsichtigkeit mn emem Revolver erschojjen. Auf die äukere Ersckei. n u n a hält man etwas inTeras. selbst bei Galgencandidaten. Als John B. yam neulich tnDauas aeyentt wurde, trua er einen eleganten schwarzen An. zug, schwarze Cravatte und schwarze anojcyuye. DeröOJahrealteMetzgergeselle . Ernst Thoeleke in Columbus, Montana.' brachte seinem . Vrimival
Äldert Carletön und dtsse'rf Müller nut einem Revolver leichte Schußwunden bei. worauf er sich selber durch einen Schuß in den Kopf tödtete. NachdemCasparSch oller
in Nascoutah, Jll.. ohneUntcrbrechung s,-.'.Z Tage lang acföluc'': d.'tte, ist ci gestorben, ir.x :-:r sächlich zu 2:i:. r: 0 ,.c alt, in Deutschland geooren und hinterläßt eine Wittwe und Familie. Die Pottawatomie - Ind i a n e r in Michigan wählten Chas. Pokagon. den Sohn des verstorbenen Simon Pokagon zum Häuptling. Der Häuptling Charles versprach, die Ansprüche seinesStammes auf Chicago'er Grundbesitz ebenso energisch geltend zu machen wie seine Vorgänger. In der Pfarrkirche von Jsle of Orleans, Canada, fand dieser Tage eine ungewöhnliche Feier statt. Der Patriarch des Eilands, Pierre Pouliot. feierte die goldene und sein Sohn die silberne Hochzeit, während zwei seiner Enkel ihre Herzallerliebsten zum Altar führten. Vor weniZen Tagen mand e r t e Jacob Craß, ein schwachsinniger Patient des Hospitals in Clarksbürg. W. Va., von dieser Anstalt fort. Nachforschungen nach ihm waren anfänglich erfolglos, bis man ihn in einem Maisschober nahe Reynoldsville, 20 Meilen von Clarksburg entfernt, erfroren auffand. I o h. R. K n o d e l. e i n bekannter deutscher Bürger und früher Agent der Zang'schen Brauerei in Creede. Col., ist in Kokomo durch eine Lawine get'ödtet worden. Des Verstorbenen Familie lebte in Denver, während er selbst den größten Theil seiner Zeit in Kokomo verweilte, wo er in Minen interessirt war. Er hinterläßt eine Frau und drei unerwachsene Kinder. Auf einer Brücke über den Cumberland - Fluß bei Nashville, Tenn., wurde die halbbekleidete Leiche einer Frau entdeckt. Offenbar lag die Absicht vor, die Leiche in den Fluß zu werfen. I. D. Clark, ein Holzhandlungs - Reisender, ist als muthmaßlieher Mörder verhaftet worden. Die Frau wurde als die Gattin Clark's identlfKirt. Der 55 Jahre alte James L. I o n e s ist m seinem Heim zu Oazlettville, unweit Dover. Del., von einem farbigen Mordgesellen. Chas. Dukes, erschossen worden. Der Letztere war in die Küche des Hauses eingedrungen und hatte mit den dort An wesenden Streit vom Zaune gebrochen: als Jones nach der Küche eilte und den Neger entwaffnen wollte, feuerte dieser den todtlichen Schuß ab. In dem Hause von Thomas Nally. der mehrere Meilen von Neosho, Mo., ansässig ist. sind dessen drei Kinder, welche im Alter von 5, 7 bezw. 9 Jahren standen, verbrannt. Abends brachten die Eltern ihre Kmder zu Bett und gingen in die Kirche. Bei ihrer Rückkehr fanden sie das Haus in Flammen. Frau Nally konnte nur mit Anstrengung zurückgehalten werden, sich in die Flammen zu stürzen. Admiral George Dewey bat dreißia Acres Landes auf Gerrish Island, zwischen Maine und New Hampshire, käuflich erworben und beabsichtigt. nach seiner Rückkehr auf dem Grundstück eine Villa zu errichten,' um dort sein permanentes Heim zu machen. Die Insel gehörte seiner Zeit seinem verstorbenen Schwiegervater. Schabod Goodwin, dem vormaligenGouverneur von New Hampshire. Im Armenhause desJlli noiser County St. Clair ist im Alter von 112 Jahren der Neger James Edwards gestorben. Er wurde als Sclave in Virginia geboren und ging nach dem Tode seines ersten Herrn als Eigenthum an den General Stonewall Jackson über. Nach Beendigung des Bürgerkrieges kam Edwards nach St Clair County. wo er sich bis zu seinem hundertsten Lebensjahre als Arbeiter ernährte. Vom Auslande. In Camvobasso (Unteritalien) ist der angeblich letzte Soldat der Großen Armee, Angela Mabera, im Alter von 109 Jahren gestorben. Er besaß ein Belobungsdecret NapoIcons i. und hat als alter Mann noch k. l. . .". TJ . un tfciuaubn zarioaiois lyellgenom men. Der40-jahriaeverbei-rathete Bauerngutsbesitzer Karg von uelyeryaus zwischen Roth a. . .Yi lf sin rnii f uu yupuiijicin in 2iciiitixan "n gelegen er cdok seine D enst magd Stengel, mit der er ein intimes Verhältniß unterhalten hatte, und darauf sich selbst. Beide waren äugenblicklich todt. DieeiserneHochzeit(65jährige) feierte der LLjährige Arbeiter Wilhelm Pegelow- und seine 86 Jahre alte Ehefrau Wilhelmine geb. Appe in Berlin. Pegelow stammt aus Freiberg im Oderbruch und diente beim brandenburgischen Füsilier-Regi-ment No. 35 in der damaligen Bundesfestung Mainz. Seine Frau ist aus GerlachSthal bei Landsberg a. W. gebllrtig, wo vor 65 Jahren in der Dorfkirche die Hochzeit stattfand. BeieinemVersuche, den Gipfel des Adamello von Pinzalo aus zu ersteigen, gerieth der Fürst Scipio Borghese aus Rom mit seinen Führern auf dem Gletscher von Salarno in einen Schneesturm. Der Führer Collini und der Träger Cherigini retteten den Fürsten mit größter Mühe, erfroren sich aber dabei die Füße derart, daß eine Amputation nothwendig war. Collini verlor alle Zehen beider Füße und Cherigini den rechten Unterfuß und die Zehen des linken Fußes. Auf der Bühne mahnsinnig geworden ist der beliebte und talentvolle Bariton der kaiserlichen Oper in Petersburg, Tschernow. Während er die Rolle des Toreador in Carmen- spielte, brach der Irrsinn beuhm aus. Die mitwirkenden Künstler, sowie das Publikum konnten sich anfangs das Benehmen des Künstlers nicht erklären, das. sich in sonderbaren Gesten und .unerbörtem Falschsinaen
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gasten, Erkältungen, Dronchitk, Inflvkna, Asthma, etc. Der echte Thee ist ebenfalls bekannt, als das bkfl Heilmittel iur Heilung von . , Grippe. Er örmt das Blut, vermindert den 9?,, fürst, stellt wieder her und hellt.
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Most people hardly realize that headaches and dyspepsia and other nnseriea all oome from one cause, and that taking a separate remedy f or eaoh lymptom ia like picking the leavea off an obnoxioua tree instead of striking at the root. Ileadache, or eluggiahneaa, or diaordered stomach or constipation or offensive breath show that ither the stomach or bowels or the liver are not doing their natural woxk, and R I P A M S TABULES Go to the root of all these dimoulties by immediately correcting the stomach and gently stimulating the liver and bowels tohealthy action. These Tabules are the accurate prescription of a regulär physiclan ; they are a simple remedy, as mild yet certain as nature itself. To people of sedentary habits, prof eesional and business men, and particularly to women. these Tabules insure a regulär habit, comfortabla oigestion, and a clear head ; preventing many a serious illnesa with its longtrain of ßuffering and expense. The two most important processea of life (assimilation of food and elimination of waste) depend almost entirely upon the stomach, liver and bowels ; their healthy action. maintained by Ripans ml 1 J i l . x fi a n i i i I 2 1
iuuiuö, uispeis long usc 01 aumenis. r or neouacues, uiuigwtjon. dyspepsia, biliousness, constipation, dizziness,
nunenng oi tne neart, sluggishness, poor sleep, loss of appetlte, depression, heartburn, nausea, bad taste in the mouth, sallow ekin, and all the ilb caused by a dis ordered stomach. take a K1PAN3 TABULE. One Will do you good. t7 äußerte. Alsbald Kurde er rn vre Irrenanstalt übergeführt. DieinRostocklebenden Verwandten des Dr. Martin Vachmann erhielten auf telegraphischem Wege die Trauerkunde von dem jähen Tode ihres Sohnes und Bruders, der cm i ' l i . w . ... Mliglieo ver oeutcyen Tiessee - Expedition war. Der junge Forscher wurde an Bord des Expeditions - Schiffes Valdivia" vom Schlage getroffen und i....s.X!.V .f as .ti cm , m w vczo)izo alsoaio. carlln acvmann entstammt einer Rostocker Professorene r f " ' - samltle. icrn qon vor zayren verstorbener Vater war der Consistorialrath Bachmann, der an der Mecklenburg!schen Landes - Universität eine Pro sessurder Theologie inne batte. Ein blullger Zusam menstoß fand im Forstdlstrltte o?s Grafen von Westerholt bei Haltern statt. Der Förster Lohs und dessen Neffe trafen vier Wilddiebe an. Auf den Anruf des Försters rissen dicKerlc das Gewebr an die Backe und feuerten: eine Kuae! drang dem jungen Lohf in den Oberschenkel. . Gleichzeitig hatten auch die Förster Feuer gegeben und klner der Wilderer war ebenfalls getroffen worden. Während der Förster sich nun um seinen Neffen bemühte, ergriff der verletzte Wilddieb, unterstützt von seinen Genossen, mit diesen die Flucht. ' Hohe Preise für werthßolle Hunde sind in England etwas Gewöhnliches, allein 500 Pfund Sterl. für einen Foxterrier war bis in die letzten Tage doch nocht nlcht bezahlt worden. Es ist der stichelhaarige Hund Go-Bang, der, nachdem er aus einer Menge von Hunde-Ausstellungen und neuerdings auch wieder in LiverPool die ersten Preise davongetragen hat, am Schlüsse der Ausstellung für die genannte Summe in den Besitz eines amerikanischen Liebhabers übergehen und mit seinem neuen Herrn nach den Vereinigten Staaten auswandern wird. Bisher war als höchster Preis 470 Pfund St?rl. für den glatthaarigen Foxterrier Vice Regal gezahlt worden. Die ungeheuren Summen, die man in England zuweilen in Ausstellungskatalogen als Verkaufspreise für preisgekrönte Hunde vermerkt si:ht, sind gewöhnlich relne Phantasienotlrungen, die nur bedeuten, daß der genannte Hund in Wirklichkeit nicht verkäuflich ist. EingestocheneDornenoder Splitterzuentsernen. Zieht man einen Splitter oder Dorn sogleich heraus, so hat die Verwundung welter keine Folge. Kann er aber nicht sogleich herausgezogen werden oder bleibt ein Theil davon in der Wunde, so entzündet sich dieselbe und wird zu einem Geschwüre. Um dem zu entgehen, muß man sogleich einen kleinen Schnitt wagen; geht dies nicht an. so sind LeinUmschläge zu machen. Eit?rt dieWunde dennoch, so muß man sie, sobald es angeht, öffnen. Es gibt Beispiele, wo der Verlust einer Hand oder gar der Tod die Folge davon gewesen waren. daß eine unbedeutende Dornen-, oder Splitter - Verwundung nicht beachtet wurde.
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