Indiana Tribüne, Volume 22, Number 149, Indianapolis, Marion County, 17 February 1899 — Page 1
A 00 O rlC AA riO Kl AA OO W W VV W y y y w v Office : No. 18 Gät Alabama Otraße. Telephon 1171. 3 Indianapolis, Zndiana Zreitag, den 7. $tbvuat (899. Jahrgang SS,
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v AMWvyUM , Samstag, den 18. Februar 1899, in der Mozart-Halle. Eintritt . ... 25c a Person. Frau Sclma Goldzier 00 9ten Zjork, mild am Tountag, 19. jyebniar 1899, Abtnd 9 Uhr, unttr dn uspljtea bei Teutschen Klubs uud Musikvereins. - im Auditorium des Deutschen Haus.S, da Tram HU.&JLT2zin.siXllji.99 , Ludnmana, citlren. Dsl Publikum ist freund ltchft iziabn. Eintritt 25 (5entö a Person. Our nee? display of Pcrfumes, Tollet waters, Socius, Potvders. pi Onceused, öUlVing CKam-Always used Sachet Powder.-Ineentatrs Crabapple and Violet Extra sine. Captol "4.711 ' Ilalr-Toiiic. 61jas.ftXayEiiÖa 29 i31 SBeBSBaldinstonttr. Sichere die Zukunft.... Jedermann der bei seinem Tode Eigenthum hinterläßt sollte ein T st iment machen und seinen letzten Willen in bindender Form nie derlegen. ES ist unrreise diese Pflicht zu der säumen. Die Union Trst Co. ladet zur Eonsultation in Betriff der Anfertigung lktztwilliger Verfügungen und Trusts ein. Wo die Gesellschzst 1 alleiniger Erecutor genannt mirs werden Testamente kostenfrei angefertigt. .Tistamente können kcstensrei deponirt werden. Office: (däude der Gesellschaft) o.ll und 122 Ost Market Str. Einbezahltes Kapital 8600,000 Ueberschuß.Zond .... 05,000 Verbindlichkeit dcr A!tio nare 9600,000 B eamte : Job . vollidZh. Prksdnt. Ilddlson (l. Harrt?. I.ic,.PrZlfld,nt. Henrl, tkttel, . vtc,'Piastdnt und echatzmiister. $.571. tt?l. C,?rilr. Pommersche Gänsebrüste und Gänseschlegel, Kieler Bücklinge und ZNeler Sprotten, soeben eingetroffen bei John h. (lnding, Nachfolger ven Edward Müller. 310 Ost Washington Otr. Telephon 987. Meinen Freunden und Bekannten zur gefälligen Anzeige, daß ich das JEFFERS0N HAUS, 115 119 Ost Louth Straße, üb,rnommei.' habe, und mich freuen werde, sie daselbst zu begaben. BoardinghauZ mit echt deutscher Kost. Lchw.igZvoll, Geo. Peter Hfinirnerle. ßeo ETerriMamim .KV-.-fiXL rm$&: -z. M !. . .'ll "S. ' - ' ainvsüü - P tv --f T"--T J Ofsice: 26 Süd Delawarestr.Ställe , 220. 222, 224, 226, 223 Ost Pearlstr. T,lepi.on 911. Offen Tag und Nacht.
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Editorielles.
Die Glanzperiode der deutschen Presse in Amerika ist vorüber. Die ..?llinoi Staat, eituna". eines der! -------- W ' ältesten und bedeutendsten Blätter be fiidet sich in Händen eineö Müssender wZlterö. Sie schuldet der Chicago Nationalbank rund $31,500 und diese ist nicht der einzige Gläubiger Die Straßenbahnsrage steht wie der im Vordergrunde der öffentlichen Interessen. Sine neue Gesellschaft hat sich organifirt, welche die Rechte und den Bestand der jetzigen Gesellschaften übernehmen will. Sie will einen neuen Kontrakt mit der Stadt machen und dabei ist ibr vor Allem daö Gesed im Wege, welches einen Fahrpreis von 2 Cent? vorschreibt. Diese? Gesetz will sie widerrufen baben. Sie will eine Konzession aus 34 Jahre und verspricht dafür im Laufe dieser Zeit der Stadt $1,500,000 zu bezahlen, ihr den Fair Kiew Park für die Dauer dieser Zeit für $1 per Jahr zu vermiethen und nach Ablauf derselben zu schenken. DaS Fahrgeld soll ö TentS betragen. Die Legislatur sollte in dieser Angelegenheit mit großer Vorsicht zu Werke gehen. SS ist zwar richtig, daß die Stadt noch niemals einen so gfin stigen Kontrakt gehabt hat, aber der Umstand, daß Seitens der Stadt biiher deren Interessen nicht gewahrt wurden, ist kein Grund, diese Jnteressen nicht in der Zukunft in vollstem Maße zu wahren. Wir halten ei für im höchsten Grade bedenklich, unter heutigen Verhältnissen eine Konzession für einen so langen Zeitraum wie 2 Jahre zu gewähren. Die Idee der Uebernahme der öffentlichen VerkehrSankalten durch Staat und Gemeinden findet immer mehr Anhänger und in Anerkennung dieses Umstände? ist die Stimmung im Publirum mal zu unnen von Konzessionen sür längere Fristen als zwanzig Jahre. Innerhalb zwanzig Jahre mögen sich die Verhältnisse derart ändern, daß die Stadt Willens und in der Lage ist, die Straßenbahn selbst zu übernehmen. Ganz entschieden aber find wir der Anficht, daß das Publikum nicht WillenS ift, sich für die nächsten 24 Jahre ein Fahrgeld vo? 5 Cents dorschreiben und jede Möglichkeit einer Herabsetzung desselben innerhalb dieser langen Frist nehmen zu lassen. $1,500,000 ist eine sehr große Summe, aber aus 24 Jahre vertheilt, ist sie gar nicht so sehr groß, da kommen ausS Jahr rund $44,000. Die Gesellschaft will sich auch derpflichten, zwischen ihren Geleisen pflastern zu lassen. Hier fehlt die Bestimmung, den Grundbesitzern, welche bereits für daS Pflaster bezahlt haben, ihre Auslage zurückzuerstatten. DaS erfordert diesen gegenüber die Billigkeit. WaS die Schenkung des Fairdiew Parks betrifft, so hat daS auch seinen Haken. Die Schenkung soll erst nach Dblauf der 24 Jahre erfolgen. SS dürfte also nichts dazwischen komme, daS der Konzession früher ein Snde machte. Bis dahin aber scheint unS die BtLmiethung an die Stadt die Wirkung zu haben, dab die Kosten der SrHaltung desselben von der Gesellschaft auf die Stadt übergehen. Die Vermiethung der sogenannten Privilegien dürste wohl kaum diese Kosten decken. Alles in Allem ist ja. wie gesagt, daS Anerbieten viel vorteilhafter, als das bisherige Verhältniß, aber der großen Masse der Bevölkerung, namentlich der arbeitende Klasse, den Clerks, den Verkäuferinnen usw. wird eS vor Allem um eine Herabsetzung deS Fahrpreises zu. thun sein. Für diese Klasse der Bewohner unserer Stadt ist dies eine Sacke so viötia. vie der Preis der LebenSmittel. 3 Hinsicht darauf scheint eS kaum geboten, daß die Legislatur daS Gesetz ändere. ZImhlMWell. Wetterbericht. SchoneS Wetter beute Nacht und Samstag. Höchste Temperatur inner halb der letzten U Stunden 46 Lrao, niedrigne 35 Grad. ii Der Handelsvertrag mit' Deutschland. Washingtsn, 16. Febr. Die Unterhandlungen mit Deutschland ve
gen Abschlusses eines neuen Handel- . i X r.t. l.isH.i
oerlragev uiuqen nur cyt iunyiuun Fortschritte. Man sieht hier mit Be - dauern, dab die amerikafeindliche Partei der Agrarier Unterstützung in o'fiziellen Kreisen findet, doch glaubt man nicht, daß eS zu einem Zollkrieg kommen wird. Am meisten Schwierigkeit macht die Deutung der Klausel betreffs der meist begünstigten Rationen. Sine Zeitung in Schmu li täten. Chicago, 16 Febr. Die Älli nois StaatSzeitung" befindet fich in Sünden eines Massenverwalters. Die Zeitung ist im Jahre 1865 mit einem Kapital von $100,000 gegründet wor den, welches 1876 eine Erhöhung auf den vierfachen Betrag erfuhr. Sin .ablunaS -Urtbeil. welche von der Cbicaao Nationalbank in Söhe von $31,586 .30 gegen die Geschäftsführung der I. St. 3. Co. erwirkt und das nicht befriedigt werden konnte, führte zu einer Befeblaanabme durch den Sheriff, worauf die offizielle Bänke-rott-Trklärung erfolgte. Auf Antrag deS Anwalts der Bank wurde sodann die Massenvervaltung der Squitable Trust Co. übertragen. Wie hoch die Schulden insgesammt sich belaufen, muß erst durch eine vorzunehmende Bücher. Untersuchung festgestellt werden. Andererseits verlautet, daß daS Ganze ein Machwerk von HintermSnnern sei, um vura einen gewaltsam herbeigeführten Zusammenbruch sich deS Unternehmens für ein Butterbrod be mächtigen zu können. Großer Schaden. Atlanta, Ga, 16 Febr. Die Associated Preß" erfährt auf eine Anfrage betreffs deS Frostschadens in Florida aus Jacksonville : Der Schnee bedeckt ganz Florida, von Tampa an der fernen Westküste bis St. uguftine an der südlichen Küste. Alle GewächsHäuser find zerstört. ES ist schwer, ktzt schon den Schaden in den OrangeHainen zu taxiren. Die Bäume standen im Llüthenschmuck und die Kälte ödtete denselben. Die ErnteauSfichten n den Orange-Bezirken find aus alle Fälle sehr magerer Natur. Die Fleischinspektion. B erlin, 16. Febr. Der BundeSath pasfirte heute die Fleisch-Znspek-ionSvorlage. Dieselbe geht nun an den Reichstag. Der Fall DrehfuS. P ar i S, 16. Febr. Der Senat ernannte kürzlich einen Ausschuß, um die Vorlage betreffs Verweisung von tteVistonen an den ganzen Gerichtshof zu prüfen. Fünf Mitglieder des AuSschusseS waren für und vier gegen die Vorlage, als heute Bericht erstattet wurde. m Die B u l g a r i a". NewSork, 16 Febr. Die vom Dampfer Bulgarla" geretteten Seeleute haben vor dem deutschen Konsul in Ponta Delgada Aussagen gemacht, welche er, vie folgt, hierher telegraphirt hat : Während eines heftigen NordweftSturmes am 2. Febr brach daS Steuerruder und drei große und fünf kleine Boote wurden fortgerissen. Das fteuerlofe Schiff stampfte furchtbar und wurde schließlich leck. Am nächsten Tage stand 8 Fuß Wasser im Kompartement 4 und der Dampfer legte sich aus die Backbord (linke Seite) Mehr als 1000 Säcke der Ladung wurden von Backbord nach Steuerbord hinüber geschasst, aber ohne Srsolg der Dampfer richtete sich nicht mehr. Am . gedr. sichteten wir den Weehawken" und ersuchten um Hilse. DaS erst voot der Bulgaria" nahm zehn Passagiere auf, aber ehe eS noch mehr Personen aufnehmen konnte, wurde eS von einer schweren See fortgerissen. DaS zweite voot mit. dem zweiten Offizier SchergeS und vier Mann wurde gleichfalls vom Schiffe abgetrieben, ehe eS überhaupt Passagiere aufgenommen hatte, und wir verloren daS Schiff außer Sicht. Weehavken" brachte zwei Boote ab, eines davon schlug sofort voll Wasser und dem andern gelang eS acht Personen zu retten. Weehawken" blieb bis zum 6. um die Mittagszeit in der Nähe, ohne aber die Oulgaria" wieder in Sicht zu bekommen. Noch zwei andere unbe-
kannte Dampfer befanden sich nahe der ' 03 1 tat tnt(Tn Tltfflf .
,,vuhmim , vi ' welche Hilfe sie dem Schisse brachten, j T o d deS Präsidenten VON ' rmniit ffl. u -------- Paris, 16. gebr. Felix gaure, der Präsident der französischen Republik wurde. heute Abend um 6 Uhr vom Schlage gerührt und war um 10 Ubr eine Leiche. Seine Sekretäre waren zur Zeit bei ihm. Aerzte wur den herbeigeholt, aber erst um 8 Uhr rief man die Familienmitglieder her bei. Premier Dupuy machte sofort nach eingetretenem Tode dem Präsidenten deS Senats, dem Präsidenten der De vutirtenkammer. den Ministern und anderen hohen Beamten Mitthei lungen, telegraphirte an alle Präsekte und Subpräfekte und wieS sie an auf ihrem Posten zu bleiben. Die Nachricht verbreitete sich rasch durch die Stadt und große Menschen mengen sammelten sich in der Nähe deS ElhseeS an. Die Stadt ist vollständig ruhig, aber sie steht auf einem Vulkan. Premier Dupuy hat das Militär in den Käsernen eonsignirt. Die Minister werden nach Sinbalsamirung der Leiche zusammenkommen und die Zeit sür daS Zusammentreten derNationalversammlung, welche einen Präsidenten zu wählen hat, festsetzen. Dieselbe besteht auS den Mitgliedern deS Senats und der Deputirtenkammer und wird wahrscheinlich am Samstag zusammentreten. Der Kamps wird wahrscheinlich ein sehr scharfer werden und man glaubt, daß Dupuy die beste Chance hat. Die Armeepartei wird BeaurepaireS Kandidatur unterstützen. FrancoiS Felix Faure wurde am 20. Januar 1831 in Paris geboren. Sr wurde in einer Privatschule erzogen und zu seiner Ausbildung auf zwei Jahre nach England geschickt. Sein Vater war Möbelfabrikant. Nach seiner Verheirathung ließ er sich in Havre nieder und betrieb ein kaufmännisches Geschäft. Er wurde daselbst Präsident der Handelskammer und Bürgermeister. 3a 1831 wurde er in die Deputirtenkammer gewählt. Er wurde UnterftaatSsekretär i Kolonialministerium und trat 1891 i daS Ministerium Dupuy als Marineminister. 3n 1895 wurde er als Präsident gewählt. In 1897 stattete er dem russischen Hofe in St. Petersburg einen Besuch ab. gaure starb an den Sorgen, die ihm seine hohe Stellung bereiteten, an dem Rausche, den sie in seinem Kopse schuf. Lein Geist war zu klein für die Stellung, seine Eitelkeit riesig. Sr gehörte zu jenen Menschen, welche Mokiere in seinem "L Bourgeois GentilKomme" lächerlich macbte. Selbst Ludwig der Fünfzehnte hielt nicht so viel auf Etiquette als Faure. Selbst kein Senator und kein Devutirter durste zu ihm sprechen, ohne dazu ausgefordert zu sein. Er erkundigte sich stets nach dem, was an anderen Höfen vorging und suchte eS nachzuahmen. Er war stolz darauf, so und so vielen Königinnen die Hand geküßt zu haben, er umgab sich mit Wachen und Dienern. Seine Begleiter mußten' sich stets in ehrfurchtsvoller Entfernung von ihm halten und er umgab sich mit der ganzen Etiquette eines Monarchen. Sein Aussehen war schon seit einiger Zeit ein seh? schlechtes. Ein Berichterstatt erwähnte dies kürzlich Cleaenceau. gegenüber und dieser antvortete : Ich habe eS auch bemerkt. Wenn Herr Faure nicht bald aus dem Amte tritt, dann stirbt er an den Folgen deS Größenwahns. um OHlffö.NaHriylen. Angekommen in : Philadelphia: WSSland" von Liverpool. Liverpool: Majeftic" von New Sork. allerlei. Eine Eheschließung mit romantischem - Hintergrund fand in Paterfon, N. I., statt. Der Bräutigam war der Millionen reiche Eisenfabrikant James W. Quintaro und die Braut Hedwig Johanna Ballenderger. Eine geborelli Schweizerin, war die Dame die Erzieherin der minderjährigen Kinder des Millionärs und wußte als sslche den Letzteren so für sich einzunehmen, daß er ihr Herz, Hand und Vermögen anbot. Sie ist Lbriaeus Qmntaro'Z vierte fäm.
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woynenve Farmer Joseph Sanders ist in seiner Scheune dadurch um's Leben gekommen, daß zwei Tonnen Stroh auf ihn fielen. Als Sanders von sei. " w (j V V . V, V, , nen Angehörigen vermißt wurde und . n .e W ! . sy . r t mun iuy uu uic ucge machte, san? man ihn aufrecht stehend unter dem Stroh erstickt. 5k n Tr x a n 1 1 i n. Va.. ha b t! 102 Jahre alte John D. Elews, txn K. cn:: . i a w - vt ?iuuciicgc9 uno ors Krkges mit Mexico die Frau Sarah tY 1 - 3 9 . nrn i i ' vs-icros, ine AUttiw von 100 "Tatiren. geheirathet. Die glückliche Braut ist eine Cousine Abraham Lincoln' und ihrer ersten Ehe entsprangen 4 Töchter, 1 Söhn und 25 Enkel, welche sich sämmtlich am Leben befinden. V H- A n d e r o n un o z,yaS. F. James ertranken lm St. Mary's See bei White Plains, N. N.. beim Schlittschuhlaufen. Sie waren Bet tern. Anderson zählte 23, James 19 Jahre und beide galten als gute Schllttschuhlauser. Wie Augenzeugen sagen, fiel einer zu Boden, der andere auf ihn und 'durch das Gewicht wurde das Eis eingedruckt. Beide sanken so fort und ertranken, ehe man ihnen Hilfe leisten konnte. Es wurde die Öeffnung im Eise vergrößert, aber die jungen Leute kamen nicht an die Wasseroberfläche. Die Vettern wohnten bei F. T. Jameö, Eigenthümer des Arawaupum Hotel - Stalles. Anderson war aus Long Bridge, Conn., und befand sich bei seinem Vetter zum Besuch. Gegenwärtig befinden sich in den Ver. Staaten 15 Fabriken, die aus Rüben Zucker herstellen, in Deutschland sind allein in dem Mag. deburger Distrikt 460. Im Jahre 1897 kamen 7,385,000 Tonnen Zucker in Handel, hiervon waren 4.92S,000Tonnen Rübenzucker und 2,460,000 Tonnen Rohrzucker. Deutschland produ cirte einen Betrag Rübenzucker, welcher dem an Rohrzucker der ganzen übrigen Welt gleichkam. Die Zuckerindustrie bietet besonders den Staaten Jndiana und Illinois ausgezeichneteAussichten. In den Ver. Staaten kommen jährlich 66 Pfund Zucker auf den Kopf der Bevölkerung. Diesen Bedarf zu decken, würde 300 großen Rübenzuckerfabrisen genügende Beschäftigung gewähren. Wenn der Farmer auf dem Acre 15 Tonnen Rüben erntet und $4.50 für die Tonne erhält, verdient er mehr, als wenn er Weizen zu $1.00 den Vushel pflanzt o r wenigen Tagen wurde die Banca d'Jtalia in Rom um 50.536 Lire betrogen. Es muß ein sehr wohl bewanderter Schwindler sein, der den Streich ausgeführt hat; er stellte sich an der Kasse der Bank mit einer Zahlungsanweisung des SchatzMinisteriums über obigen Betrag als Zinsen italienischer Staatsrente ein. die sich im Besitze der Congregation der Propaganda und bei der Bank befindet. Nachdem der Kasstrer ay. nungslos die Summe ausgezahlt hatte, stellte sich heraus, daß die Anweisung falsch war und die Propaganda noch keinen Auftrag zur Erhebung der Zinsen gegeben hatte. Es ist noch nicht ermittelt. wer so erfolgreich in ihrem Ramen an den Schalter der Bank gerom men l t. Nachts stahlen drei Diebe aus den Stallungen des Landwirths Stassin zu Rosoux in Belgien fünf werthvolle Pferde und galoppirten damit davon. Mehreie Knechte des Gutes setzten den Einbrechern gleich falls zu Pkerde nach und näherten sich ihnen aus einem Bahnübergange. Um die Diebe zu veranlassen, ihre Beute aufzuaeben. feuerten die Knechte mehrere Revolverschüsse ab. worauf die gestoblenen Thiere erschreckt auf den Bahnhof Rosoux zueilten. Dort wur- j c . f. i. m.. oen vier von iqntn ovn einem uu) viers kommenden Güterzuge zermalmt. Von den Spitzbuben und dem fünften Pferde wurde trotz aller Nachforschungen noch nichts entdeckt. Ein seltsamer Vorfall wird von der Kohlengrube Grand Conty bei Charleroi in Belgien gemel. det. Eine von der Grube etwa eine englische Meile weit abgelegene Wiese war infolge des anhaltenden Regens überschwemmt worden. Plötzlich, bildete sich in dieser Wiese eine Boden, senkung und die aanze Wassermasse ergoß sich unter schrecklichem Getöse auf unterirdischem Wege in die Kohlengrübe. Zum Glück wurde zunächst nur eine außer Betrieb stehende Zeche überschwemmt. Von dort ergoß sich die Fluth langsamer in die anderenGange, sodaß die Arbeiter rechtzeitig zutage gefördert werden konnten. Die Klagen der Presse über die seit Monaten stetig wachsende Unsicherheit deS Lebens und Eigentbums in Rom finden eine ernsthaste Bestätigung durch die statistischen An. gaben, die der Generalstaatsanwalt Forni im römischen Appellhos gemacht y . a v or jc hat. anacy nno un jocrgicicg zum Jahre 1897 die Verbrechen während des Jahres 1893 an Zahl ganz erheblieh und in allen Arten gewachsen, die Mordthaten von 114 auf 128. die Raubthaten von 137 auf 159, dieDiebstähle von 7396 aus 8393 u. s. w. Von beinahe 2000 Verbrechen, und meist schweren, blieben die Urheber unentdeckt, während 35 Procent der Angeklagten freigesprochen wurden; insgesammt sind 40 bis 50 Procent derVerbrechen ungesühnt geblieben.
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