Indiana Tribüne, Volume 22, Number 148, Indianapolis, Marion County, 16 February 1899 — Page 2
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ZNdZsns Tribüne. Erschein! Täglich und Ssnntsz Dt tZgllch .TrtdSne- kostet durch IcnXxlatt J Jnt per Woche, die Vonntag,IrtbSe"S Xtl per Soche. Bcibc ,usse 15 et5 IS t ptt Vtott. Ve, Vft uierljald dei Cttb zgeschjt Im V,raleihlng V P JHr. Cfiii 50 Oüd Vlaaa CfrßS SnMcmapoltt, Ind., 16. Februar 1899 Qei indianischen Holzfällern. Schon öfters ist das eigenthümliche Leben in unseren westlichen Holzfällerlagern geschildert worden, welche freilich im Lauf der Zeit auch einigermaßen civilistrt" worden sind. In allen betreffenden Fällen jedoch handelte es sich um Weiße; von einer anderen, ganz für sich bestehenden Classe Holzschläger und Sägemühlen - Bediensteten mag hier einige Augenblicke die Rede sein. Am südlichen Gestade des Superiorsees gibt es Holzfäller - Lager, die einem Abkommen mit dem BundesJndianeramt gemäß betrieben, und in denen lauter Nothhäute beschäftigt werden. Letztere bekommen nicht allein Geld für das Balkenholz auf ihren Ländereien (welches Geld von der Regierung zinsbringend angelegt und ihnen ratenweise ausbezahlt wird), sondern sie werden auch, so lange das Holz auf ihren Ländereien bleibt, mit seiner Verarbeitung beauftragt und so an einen bestimmten Beruf gewöhnt. Auf der Red Cliff-, der Bad River- und der Lake Flambeau - Reservation werden in Verbindung mit dieser Einrichtung auch Sägemühlen betrieben, und alle arbeitslustigen erwachsenen Jndianer auf diesen Reservationen haben das ganze Jahr über zu thun. Mit der Zeit scheinen sich ihre und ihrer Familien materielle Verhältnisse immer mehr zu heben. Im Gegensatz zu ihren meisten Rassegenossen, welche ihr ursprüngliches Gebiet verlassen mußten, haben diese Indianer noch zu keiner Zeit wirklichen Mangel gelitten. Und doch wurde seinerzeit das obige System nur Versuchsweise, und nicht ohne Zaghaftigkeit, in Gang gebracht. Aber es hat sich vollkommen bewährt, und es bewährt sich noch immer mehr. Einiges hinsichtlich der bisher gemachten Erfahrungen mit diesen Holzfällern und Holzarbeitern ist von speciellem Interesse. Man hat die Wahrnehmung gemacht, daß stets drei solcher Leute für Wt Arbeit bereit gehalten werden müssen, welche zwei Weiße verrichtn wilrden; zwei regulären Arbeitern muß allemal noch ein Aushelfer oder Ersatz mann beigegeben werden. Denn wie gut der indianische Arbeiter auch sein mag: er arbeitet nicht lange in einem fort. Von Zeit zu Zeit muß er sich beurlauben und sich in seinem Zelt sozusagen auf seinen Lorbeeren ausruhen. Darüber ist nicht hinwegzukommen, und der Ersatzmann hat dann die Force vollzählig zu erhalten, bis auch er wieder in den gleichen Fall kommt. Die Rothhäute erhalten denselben Lohn, wie die Weißen vom gleichen Arbeitsgrad. Außer beim Holzfällen und den allgemeinen Arbeiten in den Sägemühlen werden diese Indianer auch als Köche. Wagenschieber, Aufschichter und zu sonstigen Arbeiten verwendet, die man nicht zu den verantwortlichen im engeren Sinne rechnet. In der Facharbeit bewähren sie sich theilweise auch, aber dabei arceiten gewöhnlich zwei Chippewas mit einem Weißen als Führe? zusammen. Doch gibt es auf jeder Re.servation Jndner, welche über diesem Niveau stehen und auch als Geschäftsleute unabhängig mit vollkommenem Erfolg thätig sind. In Fällen, in denen iie kr.nen Erfolg hatten, lag es daran, daß ihre Rasseg?nossen ihnen nicht gehorchen wollten, während sie sich einem weißen Aufseher oder Vorsteher fügten. Im heurigen Winter sind nicht weniger als 45 Dtillionen Fuß Bauholz auf den genannten Reservationen geschnitten worden. Das Leben gerade in diesen Kreisen hat nichts von den abenteuerlichen Beigaben an sich, die man in den Holzsäller-Lagern von Weißen so vielfach findet; in die sem Fall vertritt vielmehr gerade der Indianer das mehr spießbürgerliche Element! Vras Leiermann". Earl Voullett ist todt, er ist im Al ter von 71 Jahren in seiner Londoner ittepcnj verstorben.' Und mit ihm !fi t af . 'Z! ner ver icynurrlgsten und untr bittlicksten Käuze oäbin aeaanaen Sein Nachfolger abr im Titel und im tfVt P 1 T . m. - - euv meyrerer ver yerruchsten -chlos-se? in ixr Grafschaft Somerset ist ein Londoner Leterkaltenmann. eine der stadtbekanntesten Persönlichkeiten in cngilicyen Metropole, Discount Hinton. btx älteste und erbberecktiate. aber verstoßen und enterbt gewesene boy des nunmehr dahingegangenen Grafen. Wohl jedem, der einmal längere ütit in London gewellt, lst dieser absonderlicke Menscb. der lieber zum ambulanten Künstlerthum greifen und 4. "V l Pi t , . mm' 1 vle Zwittlgietten jetnes Hauses aus die Gasse tragen, als einem bettelhaften Adelsstand entsagen und gut bürgerlich arbeiten wollte, üder den Weg gelaufen-. In abgeschabtem Röckchen, hai treue Abbild eines Costermongers", zog er in Begleitung seiner beleibten, aesckminkten und aukaedonnerten Ehehälfte von Straße zu Straße unv oreyle seine aürgei, aus der ln gro ttn Lettern die Worte vranaten Helft mir, liebe Freunde! Ich bin Vlscount Hinton, der älteste Sohn des Grafen Poullett. Mein Vater hat mich verstoßen, ohne daß ich ihm irgend welcye ursacye zu svlazer rausamrelt gegeben. Da habe ich denn zu diesem Mittel, mich zu ernähren, greifen müssen!" Ueber den Grund der österlichen Hartherzigkeit laufen verschieden: Gezüchte um. Der akw'öbnliche Matsch
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Verdient VopttlaritA und hat sie kkrelgt. Wat könnte dem Erzeuger des besten von allen nährenden tonischen Präparaten mehr Bksriedigung gewähren, al, daß dessen PopiUatt. tät von Jahr jix Jahr zunimmt, und welche bessere Empfehlung köilnte einem Artikel zn Theil werden, al, dag ihm seihsnnZfieizig yreise al, eben so viele Belege für seinen Werth und ferne Superw ' ruät zuerkannt werden. , .. . Da, Johann Hoss'fcht MalZ.Sktrakt hat die ZeUprode bestanden, iss izat der Menschheit über ein halbe, Jahrhundert lang gute Dienste geleistet und während dieser fünf Decennien hat e, Preis nach Prei errungen, bis die enorme Zahl 76 erreicht war. yiW nur seine lange Karriere unbestreitbarer Nützlichkeit zum Hell derer, die es gebrauchen, oder der wunderbare Erfolg auf demebiete der Preiskonkurrenz, indem es sich allen anderen Präparaten überlegen er wies, empfehlen e, dem Publikum, sondern auch die vielen Anerkennungen und Zeugnisse von Aerzten, Künstlern, Sangern, Schau spielern, Staatsmännern und selbst von Königen und Kaisern srem der Länder. Ocrn verlange das echte Johann Hoff'sche Nalz.Extratt.
3 jjjLs Vor Falsifikaten sei oeyauptet, dieHeirath des jungen Sausewlnd mit einer Tmgeltangel-Scho-nen haben den Alten zu seinen harten Maßregeln veranlabt. In WirklichIcit aber soll Blscount Hrnton, noch ehe er geboren worden, schon von seinem Water verstoßen worden sein. Es zst daö eine trübselige, peinliche (seschichte, die Geschichte der ersten Aermählung des Grasen Poullet. Er befand sich ein t, kaum m's Jünglings alter getreten, in Gesellschaft lustiger Cumpane an Bord eines Schusses, aus der Heimreise nach England. Beim Glase Wein kamen allerhand Tollheiten aus's Tapet, und Gras Poullett verschwor sich im Uebermuth, das erste junge Mädel heirathen zu wollen. üas lym bei der Landung entgegen kommen würde. Elne dahin gehende hohe Wette wurde unter den lustigen Brüdern eingegangen. Graf Poullett gewann sie: denn er hielt Wort. Die erste Schöne, die ihm begegnete die Tochter eines Lootsen in Portsea, Elisabeth Lavlnia Newmann, nahm er entschlossen bei derHand und bot ihr sein Herz und seine Grasenkrone an. Natürlich ließ sich die hübsche Gifte das nicht zweimal bieten, nahm an und wurde diGattin deS erst fahrigen Carls. Leider war die so wild geschlossene Ehe auch von nicht minder wilden Folgen begleitet. Denn der erste Sohn und zukünftige Erbe des Grafen, der bei den Poulletts stets den Titel eines Biscount Hinton annimmt, soll schon so früh geboren worden sein, daß dem entrüsteten Vater" nichts übrig blieb, als Mutter und Kind zu verstoßen. Doch setzte er seiner Frau eine Rente aus, die dann bei ihrem 1871 erfolgten Tode erlosch. Von seinem Sohnwollte er nichts wissen, und er gerieth n Raserei, wenn nur seines Namens erwähnt wurde. Er verheiratete sich noch zwei Mal wieder, und seine letzte Frau beschenkte ihn wieder mit einem Sohn, der jetzt 16 Jahre alt geworden ist. Nun erhebt sich beim Tode des Alten der Kampf zwischen beiden Söhnen um die Erbfolge. Das Ahnen schloß der Poulletts, das herrlich gelegene Hinton Sanct George, ist bereits in förmlichen Belagerungszustand versetzt worden, um dem dorthin abreisenven einstigenDrehorgelspieler den Eintritt zu verwehren. Ob man ihm auf die Dauer sein Erbe wird vorenthalten können, erscheint aber recht fraglich, da er jedenfalls in der Ehe geboren worden ist. Als die Kunde vom Tode seines Vaters Viscount Hinton erreichte, befand dieser sich gerade unterwegs in einer der belebtesten Straßen Jslingtons. der Londoner Vorstadt, die er mit Vorliebe aufsuchte. Er hatte eben eine Spielpause gemacht, sich den Schweiß von der Stirn gewischt und eine Eigarette angezündet, während seine Frau bei dem Publikum mit dem Teller herumging und Kupfermünzen einsammelte, als ihm ein Reporter die seltene Glücksnachricht überbrachte. Er schien einen Augenblick wie vom Schlage gerührt, die Sache kam ihm so unerwartet. Er konnte es nicht fassen, das er nach vielen Jahren der Demüthigungen und der Noth nun endlich doch die Möglichkeit erhalten solle, die lang ersehnte, Tag und Nacht erträumte Stellung zu gewinnen. Seine Frau dagegen, die künftige Gräfin, schien sich schon schneller in ihr Glück zu sinden. Bedaure aufrichtig" sagte sie, indem sie die Sammlung abbrach und sich auf ihren Stock stützte thut mir wirklich leid, daß der alte Herr todt ist. Aber und nun wandte sie sich an ihren noch immer sprachlosen Mann Willi, mein Junge, um Deinetwillen freut es mich, wie glücklich bin ich, daß Deine Leiden jetzt vorüber sind!" Endlich fand der gräsliche DrehOrgelspieler Worte, um in die kleine hochdramatische Scene, die sich da eben mitten in dem Wirrwarr und Trubel der Straße abspielte, redend miteinzugreifen. Gottlob!- sagte er. Nun dlich ist es auS mit dem Leierkasten. SUlnt Walze rühr' ich mehr an. Genug, daß ein Viscount hinten in den Straßen sein Brot sich hat erorgeln müssen, in Earl Poullett soll das nicht mehr nöthia haben. Endlich! Endlich ist die Noth vorüber, und ich kann rasten! Ich glaube, ich habe mir diese Ruhe ehrlich verdient!" Damit wandte r sich zur Heimkehr nach seinem ärmlichenLogis, und rollte gemeinsam mit seiner Frau den alten treuen Räder-Leierkasten vor sich her. Tie waren jetzt Graf und Gräfin Poullett, Besitzer einer Rente von Hunderttausenden. Der Oustav'Jede". Ä)ie französischen Blätter melden die Vollendung eines neuen Torpedobootes, das alle bisherigen Torpedos in jeder Hinsicht übertrifft. Der neue Torpedo führt den Namen Gustave. 36d6" und ist auf den Wersten von Toulon hergestellt. Er hat 266 Tonnen Gehalt, ist 43 Meter lang, aus schließlich elektrisch und auf Grund seiner vollendeten Seetüchtigkeit ' im Stande, völlig selbstständig zu han. deln. Die Versuche, die mit dem Gustave-Z6d6- angestellt wurden, übertrafen alle Erwartungen. De? Torpedo legte die 75 Kilometer lange und 7 Stunden dauernde Fahrt von Toulon nach Marseille zurück, .obne
man auf der Hut.
auch nur ekn einziges Mas gezwungen zu sein, sich des mitfolgenden Schleppschiffes zu bedienen. Die Mannschaft konnte sich ohne Schwierigkeit die ganzen 7 Stunden in dem fest verschlössenen Torpedo aushalten. Als dieser in Marseille ankam, besaßen die Accumulatoren noch genug elektrische Kraft, daß der Gustave - Z6d6- die Rückreise von Marseille nach Toulon hätte antreten können, ohne auf's Neue verpro viantirt zu werden. Der Torpedo kann somit ohne Unterbrechung eine Strecke von 150 Kilometer zurücklegen. Die Versuchsfahrt wurde bei starkem Winde vorgenommen und trotz hohen Seegangs konnte sich der GustaveZ6d6 bei einer Geschwindigkeit von sechs Knoten ohne Schwierigkeit über Wasser halten und mit bewunderungswürdiger Leichtigkeit manövriren, was seine Seetüchtigkeit außerZweifel stellt. Hinsichtlich seiner militärischen Verwendbarkeit hat sich der GustaveZ6d6" als ausgezeichnete Waffe erwiesen. Zweimal lancirte er seine Torpilles auf das Panzerschiff Magenta"; das erste Mal lag der Magenta" vor Anker, das zweite Mal fuhr er mit einer Geschwindigkeit von 8 bis 10 Knoten, und beide Male ist die Attacke des Torpedos geglückt. Der Torpedo selbst ist so gut wie jeder Gefahr entrückt: unter Wasser (im Stande, bis in eine Tiefe von 17 Meter hinabzutauchen) ist er völlig unsichtbar und unangreifbar und über Wasser nur auf eine Entfernung von 1,8 Kilometer bemerkbar, in welcher Entfernung der Torpedo zum Angriff untertaucht. Die Kuppel des Torpedos, die allein und immer nur für kurze Sekunden aus dem Wasser emportaucht, ist zu treffen kaum möglich, selbst nicht im Augenblick, wo der Torpedo seinen Gegner anbohrt, da die Kuppel durch einen Panzer von genügender Stärke geschützt ist. Was dem Torpedo allein noch fehlt, sind die Augen, mit denen er unter Wasser sehen kann, was über Wasser vorgeht, und die ihm ein zu häufiges Auftauchen zwecks Orientirung ersparen. Doch selbst die Augen hofft man diesem merkwürdigen Seefisch zu geben, und zwar mit Hilfe des Periskops, einer Zusammenstellung von Prismen und Spiegeln nach Art der Camera obscura, die nach allen Richtungen gedreht werden .kann und im Innern des Torpedos Alles widerspiegelt, was sich in seinem Gesichtskreis befindet. Der Gustave - Zöd6" ist nach alle dem ein ideales Torpedoboot zur Küstenverthei diaung und allen bestehenden Torpedos besonders dadurch überlegen, daß er bei Tage mit ebenso großem Erfolg verwendbar ist, wie Nachts. Die Bedeutung der neuen Erfindung erhellt genügend aus den Worten des MarineMinisters Lockroy, der von dem Gustave - Z6d6 bemerkt: Das Problem ist gelöst, und wenn alle unsere Eolonien ein ähnliches VertheidigungSmittel besäßen, so hätten wir keine Marine der Welt mehr zu furchten. Ja, es fehlt nicht an begeisterten Generalen, die die Erfindung des neuen Torpedos mit der Erfindung der Konone und des Zündnadelgewehres auf eine Stufe stellen und erklaren, der Traum Jule! Verne's sei nunmehr verwirklicht Schon hat der Matin" einen Aufruf erlassen, in dem er das französische Volk ermuntert, aus eigener Initiative dle Herstellung eines zweiten Torpedo bovtes la Gustave-Z6d6" zu betrei ben und die dazu erforderlichen Mittel auszubringen. Mit 6000 Francs aus eigener Tasche hat der Matin" seine Subscrlpnon eröffnet, und schon nach Verlauf von 24 Stunden waren 36,000 Francs gesammelt. Wenn dies so weiter geht, durften die nothwendigen 2 Millionen Francs bald gezeichnet sein. Dieser Erfolg kann um so weniger in Staunen versetzen, als der Francais", wie man das projectirtc Torpedoboot getauft hat, der ganzen Welt zeigen fall, daß das französische Volk trotz aller Dreysusards und Antidreyfusards, trotz Patne francaiseLigue und Droits de l'homme - Ligue fest zu einander hält, wenn es sich um die Vertheidigung des Vaterlandes handelt. . Deutsche LokaI'5klchriSten. Hkssw-Taru:5a . Als he im. Hier beging Lehrer Stroh die Feier des fünfzigjährigen Berufsjubiläums. Im Sommer vorigen Jahres hat sein College Marx dasselbe Fest gefeiert. abenhausen. Der Braumeister der Michel'schen Bierbrauerei Enderes ist in Folge eines Herzschlages im Alter von 41 Jahren plötzlich verschieden. Biebesheim.- Abends stürzte der 84 Jahre alte Zeitungsträger Rothermel die Treppe seiner Wohnung herunter; er war auf der Stelle todt. Groß-Gerau. Ueber die Gemeiirderathssitzung bringt der GroßGerauer Anzeiger" folgenden interessanten Bericht: Der Verkauf der ausrangirten Ziegenböcke wurde genehmigt und der Verkauf der Faselochsen No. 1 und 2 beschlossen, ebenso die Anschaffuna zweier Faselochsen, wozu die Herren Gemeinderäthe Huß und Stein gewählt wurden." .
Bavern. München. Nachdem kürzlich der Stadt München die Gemeinde Nymphenburg einverleibt worden ist, besitzt München eine Größe von 70 Quadrat-
kilometer Flächeninhalt, ist also die räumlich größte Stadt Deutschlands. Der Maurerpolier Max Bogenberger stürzte durch einen sogenannten Räucherkamin in der Westendstraße No. 18 drei Stockwerk hoch herab und zog sich erhebliche Verletzungen zu. Bogenberger, der in dem nebenliegenden Neubau beschäftigt war, wollte den Kamm revidlren, da man emen Einsturz befürchtete. Auf demHeimgange von der Schule an der Wilhelmstraße in Schwabing zog der 11-jäh-rige Volksschüler Sandmaier einen Revolver, schoß und traf den etwa 13jährigen Schüler Blank so schwer, daß Letzterer nach wenigen Stunden im Schwabinger Krankenhause verstarb. Augsburg. Der Cand. phil. Ad. Henle von Schwörsheim, wurde wegen Betrugs und Unterschlagung zu vier Monaten acht Tagen Gefängniß verurtheilt. Bogen. Die Frau des bekannten Vauernbundführers Dr. Gach wurde auf einem Balle in Schwarzach kurz nach ihrem Eintreffen von einem Herzschlage getroffen und verschied unmittelbar darauf. Ebersberg. Das sogenannte Feitlhaus - Anwesen. Eigenthum des Handelsmannes Winkelbauer, ist niedergebrannt. Eichendorf. In dem benachbarten Dornach stieß ein 3$ Jahre alter Knabe des Bauern Kantner einen Topf mit siedendem Wasser um. Dabei erlitt der Kleine so schlimme Brandwunden, daß er am nächsten Tage starb. H i n t e l s b e r g. Das Anwesen des Bauern Hingerl und ein Getreidestadel des Bauern Engel sind abgebrannt. Eine Anzahl Kühe, Pferde und Schweine verbrannten. I n g o l st a d t. Hier sprang der Ablöswärter Buchinger von Berolzheim bei der Einfahrt eines Güterzuges verbotswidrig aus dessen Packwagen, dabei gerieth er unter einen anderen Zug und wurde getödtet. K a p p e l. Auf der hiesigen Haltestelle wurde der Bäckermeister Ferdinand Heer aus Pfronten - Kappel von dem Lokalzuge erfaßt, eine Strecke mitgeschleift und sofort getödtet. Langenkampfen. Der Taglöhner Stock wurde auf der Kiefersfeldener Straßenüberfahrt von einem Zuge überfahren und getödtet. Württerlberg. Stuttgart, Auf dem Fangelsbachfriedhof wurde unter großer Theilnähme der 63 Jahre alte Apotheker Albert Zwick bestattet, welcher infolge Zusammenbruchs eines Baugerüstes den Tod fand. Prälat Qberkonsistorialrath a. D. Ernst v. Binder ist im Alter von 78 Jahren nach längerem Leiden verschieden. Bissingen. Schon, seit Austuft vorigen Jahres herrscht die Diphtheritis hier in bedenklicher Weise. Die Krankheit hat wiederholt zahlreiche Opfer gefordert. E s s i n g e n. Ein im Wohnhaus des Bauern Johannes Streicher entstandenes Feuer Pflanzte sich auf die Nachbargebäude der Wittwe Beitele und des Herrn G. Wiedmann fort. Alle drei Gebäude fielen dem Brande zum Opfer. Feuerbach. Angenehm überrascht wurden die Angestellten und Arbeiter der Firma Karl Feuerlein hier, die aus Anlaß des Abschlusses des hundertsten Geschäftsjahres ihres Stammhauses jeden nach der Maßgäbe des Dienstalters mit einem ansehnlichen Geldgeschenk bedachte. G o s s e z u g e n. Auf dem steilen Bergabhang an der Ostseite unseres Ortes fand ein großer Erdrutsch statt, wodurch der ganze Verkehr auf "der Hauptstraße Zwiefalten - Mllnsingen geyemmt war. H e i l b r o n n. Rechtsanwalt Mohr, der nach VerÜbung eines Slttlichkeitsvergehens das Weite gesucht hatte, fiel in Trieft der Polizei in die Hände. K r a i l 8 h e i m. In großer Lebensgesahr. schwebte die Familie des Uhrmachers Aug. Reuß. Durch Bruch eines Gasrohrs der Hauptleitung drang das Gas unter der Erde in das Schlafzimmer genannter Familie ein; nur durch rechtzeitige Entdeckung konnten die Kinder, welche schon bewußtlos waren, dem Tode entrissen werden. L a u d e n b a ch. Die bei Küfer Adam Popp hier bedienstete, ledige, 23 Jahre alte Genoveva Mühleck von Mulfingen wurde am Rechen des Mühlkanuls der Schloßmühle todt ausgesunden. Lombach. Dienstknecht Georg Kopp von Wittendorf. 49 Jahre alt. wurde in der Sägemühle beim Abladen von Sagholz von einem Sagklotz so unglücklich getroffen, daß der Tod auf der Stelle eintrat. " Baden. Karlsruhe. Nach kurzem Krankenlager starb der Professor an der hochbautechnischen Abtheilung der Baugewerkeschule, Ernst Häberle. Er war 1854 in Stuttgart geboren. Kaufmann Seligmann Schmamann, gegen den wegen Wuchers ein Strafverfahren eingeleitet worden war, machte seinem Leben durch Erhängen ein Ende. Wegen Kindsmords erhielt die ledige Dienstmagd Marie Wehrle aus Löffingen 2 Jahre 3 Monate Gefängniß. A d e l s h e i m. Dieser Tage waren es 23 Jahre, daß Herr Herold das Amt eines Stadtrechners bekleidet. Der Gemeinderath überreichte dem Jubilar ein Geldgeschenk. Bräun lingen. Unser Ort zählt zu den reichsten Gemeinden des Landes. Nicht nur sind alle Einwohner von jeglicher Gemeindeumlage befreit, sondern die Bürger erhalten zudem noch eine recht ansehnliche Bürgergäbe, nämlich 9 Ster Hölz und 18 Mk. baar. B r u.ck s a l. Auf dem Bahnhof !
rnrirA-'-iirTiMr nmmm wurde Rangirer Leiling, Äater von 2 Kindern, als er an einem Wagen den Hemmschuh anlegen wollte, von einem heranrollenden Wagen erfaßt und erdrückt. D i n a e l s d o r f. Bei der Ersatzwahl für den verstorbenen LandWirth Karl Wilhelm Matthäus Huber wurde Landwirth Karl Wilhelm zum Gemeinderath gewählt. E h i n g e n. Der 28jährige Paul Haug von Mllhlhausen brach beim Umbau der Oelmühle auf der Obertenne durch und stürzte 3 Meter tief herab, wobei er einen Bruch der Wirbelsäule erlitt. Der Verunglückte wurde in's Hospital nach Engen verbracht. Haug war der Ernährer seiner alten Mutter. Friedrichsfeld. Unter einen Güterzug gerieth der Obmann der Rangirer, Maaß; demselben wurde dabei der rechte Arm oben am Gelenk abgefahren. G r e n z a ch. Hier kam der Monteur Scherer von der Firma Ruß & Eie in Basel beim Ausmessen des Holzbelages der Bahnüberführung für die elektrischen Leitungen nach der Fabrik Seiler & Eie mit dem Leitungssträng in Berührung; Scherer wurde sofort getödtet. Taglöhner Schättgen, der den Monteur von Draht befreien wollte, verbrannte sich die Finger und mußte 4 Stunden auf dem Kasten der Ueberbrückung inTodesängsten zubringen, bis der Strom abgestellt war. Scherer war aus Norddeutschland gebürtig. kheinpsalz. B ö h l. In der Scheune des Kaufmanns Schwager entstand Feuer, das aber noch im Entstehen von der Frau Schwager's entdeckt und gelöscht wurde. Friedelsheim. Aimmermann Laux von hier, em noch junger Mann balk auk dem Zelde einen Baum fällen Plötzlich fühlte er sich unwohl und schon nack wernaen Minuten sank er von einem Qerzscklaae aetroffen. todt zu Boden. Er hinterläßt eine Frau und eine Tochter in durstigen Verhattnijjen. Ludwigshafen. Beim Ueber schreiten der Geleise wurde die 10iäh rige Tochter des Kieslieferanten Weinenburaer. Elisabetba. von einem Eisenbahnzuge erfaßt und zur Seite geschleudert. Das Madchen erlitt levensgefährliche Verletzungen. Elsaß-Lothnngen. Straßburg. Friedrich Kettner - Straßburg, hervorragender elsässischer Dialektdicht'er, ist im Alter von 33 Jahren in Oran (Algier), wo er seit Jahresfrist bei Verwandten wohnte, an einem Herzschlag gestorben. Kettner war bis vor Kurzem auch publizistisch im Sinne der elsaß - lothringischen Demokratie thätig. Mecklenburg. Schwerin. In Folge eines Schlaganfalls starb im Alter von 68 Jahren der Oberzahlcommissar a. D. Friedrich Schneider. G r a b o w. Innerhalb kurzer Zeit brannte es hier zum vierten Male. Das Wohnhaus der Wittwe Witting aus dem Wandrahmen wurde dies mal ein Raub der Flammen. Man vermuthet Brandstiftung. G U st r o w. Der frühere langjahrige Stadtförster, jetzige pensionirte Oberförster A. Pries, feierte mit seiner noch rüstigen Gemahlin im Kreise seiner zahlreich versammelten Familie das Fest der goldenen Hochzelt. Oldenburg. Oldenburg. Hier besteht ein Mlub der Eisbaren , welche noch taglich ihr kaltes Bald in der Hunte nehmen. Allen voran der Obereisbär Queße. welcher jetzt sein 87. Jahr vollendet hat. D i n k l a g e. In dem Wassergraben an derEhaussee von hier nach Badbergen wurde der 58 Jahre alteSchlosser Ludwig Friedrich Wilhelm Westerhoff aus Jserlohn todt aufgefunden. Freie Städte. Hamburg. Musikdirektor Henry Kniep, einer der bekanntesten und vielbeschäftigsten Hamburger Musiker, ist nach schwerem Leiden gestorben. Erschossen hat sich in Friedrichsruh in nächster Nähe des fürstlichen Schlosses der Schauspieler Fischer von hiei, der extra zu dem Zwecke dorthin gefahren war. Nach Veruntreuung von 2000 Mark ist der in einem hiesigen kaufmännischen Geschäfte angestellte BuchHalter Ed. Fr. Wilh. Tornow flüchtig geworden. Die Veruntreuungen bat Tornow durch Fälschung der Bücher zu verdecken gewußt. Der am Billwärder Ausschlag wohnende Schlachtermeister Kroner wurde unter der Beschuldigung bedeutender Wechselfälschungen verhaftet. Auf dem Dampfer Alesia" wurde der Schauermann Warnke durch einen umstürzenden Ballen Stückgut in denRaum geschleudert. Der Unglückliche brach das Genick; er war auf der Stelle todt. SSwetz. Aar au.. Im Alter von 76 Iahren starb Oberrichter Fridolin Schneider. Er wurde 1822 in Herznach geboren. Appenzell. Letzter Tage hat sich in der Nähe des Jakobsbades ein Unglück- zugetragen. Beim Steinsprengen verunglückte Bauunternehmer Wehinger zur -Eintracht" dahier. Am Hinterkopfe und am Gesichte trug derselbe schwere Verletzungen davon. Basel. - Der Polizist Altenbach wurde durch einen Straßenbahnwagen eine Strecke weit geschleift; das Unglück ereignete sich, als er aus dem Wagen stieg. Er erlitt sehr schwere Verletzungen. " Weggingen. Die allein wohnende. 84 Jahre alte Wittwe Elisabetha Blum, Maurers, wurde in ihrer Wohnung todt aufgefunden. Die Todesursache ist bis jetzt noch nicht bekannt. Eine Untersuchung ist eingeleitet. ' Bern. Der Werth der seeländischen Weinernte des Jahres 1893 wird von der Rebaesellschaft Twann-Liaer-
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Der Grippe specifisches Heilmittel.
Die rippe tritt wieder epidemisch aus. Alle er,te wissen, da siel, dieselbe in Folg, von Er. kältungen entmtkkelt. Sie greift ftet die schwa. chen Vunkte de menschlichen Systems an, darin lieg ,b,n ,a gefährlich, dieser Krankheit.
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Ifl mit solch großem ffrsolg gegen diese schmerjkaste Leiden angewandt worden, da viele Aerie dessen IZerth schären und denselben häufig ver
,arriorn. vrv wärmt ,a Biue, crruQigt tu vkerven, lindert den Keiz, stärkt da ganze System und beseitigt dadurch die Krankheit. k!otk, ! Zlur in Originat.Packeten verkauft, und der echte hat die Unterschrist von Dr. August Llönkg aus jeden. Umschlage. (St wird niemal Isse verkauft.
Lifted Back RIPAflS TABULES help people back vou come to Bds the Ingrediens Uckin g In the food. Digestive poorly cooked, or hastily eaten. Most digestive trouble pation of the bowtls : and slutrtshness of the Iiver. Thv areecriouathinra if vou set thm run on. Thev
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II the ills uffered re traceable to some form of Indigestion. It is afe to say that it people would ke their digestive organ activ and healthy, nobody would ever be very ick.
DIDATIC TA Dill PQ re made of the thlng, rnast otten prescribeZ by phy,Zck,n for dys ll i Hllw IHDULtw pepsia, indigestion, sour stomach, bilious headache, constipation and all other disorders of the stomach, Iiver and bowels. They make the appetite better, digestion easier and
more thorough, bring clearnes to the head and uew tßvmtun . -8X7 Tüscherz auf 1,312,400 Francs geschätzt. Bollen. H:er brannte ein den Gebrüdern Hermann und Josef Lüthy gehörendes, zu 7000 Francs versichertes Haus vollständig nieder. Das Haus war von Wittwe Elisabeth Meyeruthy, dle dann eme Wirthschaft betrieb, und von Job. Bögli, Gypscr, bcwohnt. Oesterreich-ttngarll. Wien. Nicht weniger als 17.504 felbstständige gewerbtreibende Frau:n gibt es in Wien. Im 89. Lebensjahr ist der Componist Joseph Brixner gestorben.' Der alte Janschky" ist aus dem Leben geschieden. Der Verstorbene, welcher 89 Jahre alt geworden ist, war der Reformator des Fuhrwesens der vormärzlichen Zeit. Der Hoftischler Johann Wenzel Müller ist, 57 Jahre alt, gestorben. Der Beamte des Wiener Bankvereins Herr Alfred Schütz wurde in seinem Bureau in der Herrengasse No. 8 vom Herzschlage getroffen und stürzte an seinem Schreidtische todt zusammen. Nach einem Streit mit den Eltern hat sich der Hilfsarbeiter Franz Tacher, X., Schrödtergasse No. 3, im Stiegenhause erhängt. Im Tunnel der Stadtbahn wurde der Geschäftsdiener Johann Kamir von einem Zuge überfahren und getödtet. Wegen vieler Schwindeleien wurde der Kaufmann Alexander Rose. Marienstraße No. 2. verhaftet. Die große Bankfirma Haller & Co. ist in Zahlungsstockung gerathen. Die Passiven betragen eine Million, denen 750.000 Gulden Aktiva gegenllberstehen. B o z e n. Hausbesitzer Benedict Hofer überfiel auf offener Straße zwischen Tilliach und Jnnichen seine eigene Frau und ermordete sie in bestialischer Weise. Hofer dürfte die That in einem Anfall? von Geistesstörung vollführt haben. F r e i w a l d a u. Die Wittwe Bartsch aus Adelsdorf ourde unter dem Verdachte, ihr Kind ermordet zu haben, verhaftet. Die Kindesleiche ist im Stalle vergraben gefunden worden. Luiemburz. Lurembura. 3n der Bäckerei Peppinger auf dem Krautmarkt hat ein Brand erheollchen Schaden angerlchtet. E ch t e r n a ch. Der Gemeinderalb hat das Projekt der Regulirung des .Kavellenbackes".' welcher so viel Unheil bei den letztjährizen Ueberschwemmungen verursacht hat. genehmigt, und werden die Arbeiten nächstens in Verdina aeben. Der Kostenvunkt beläuft sich auf 7000 Franken. Sechs Damen vom Ballet der LLiener.Hofoper haben eine' Tugendbund gegründet, dessen Mitglieder sich verpfllchten bloß von lhrer Gage zu leben, verfänglichen Redensarten ihr Ohr zu verschließen und alle verdachtigen Annäherungen mit Entschiedenheit zurückzuweisen. Präsidentin des Bundes ist Fräulein Eugenie Reingruber, die oberste Tugendoundlerrn lst eine gluthäugige Schönheit ersten Ranges. . . ..." . . :
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