Indiana Tribüne, Volume 22, Number 147, Indianapolis, Marion County, 15 February 1899 — Page 2

Mdicms Tribüne.

Erschewz Titgiiiii uuo voto?:(??. Die tSgiiche .Tribüne" kostet dch den Xxlztx J gcntl per Joch, Die vntagS.rribaI lernt! pe, 3o4t. Leide lustsraca 1 Senil U ttmtl p, Vtt. fJct Vft tttttt(&li ki ÖU ,.schit 1 0ix(tul9tlsng tz? 'je. cnui ia cüd ZtMazxa Ctxtlu Indianapolis, Ind., 15. Februar 1899 Terkoustrulrt, Ehebruch. Ein ganz merkwürdiger Prozeß, der sich kürzlich vor dem Berliner Geschworenengerichte abspielte, hat in ganz Deutschland nicht geringe Sensation hervorgerufen und di: sogenznntkn Privatdetektive - Institute und deren Geschäftsverfahren in den Vordergründ des öffentlichen Interesses gerückt. Der Fall Grützmayer und Consorten" ist aber auch ein typischer gewesen; er warf ein grelles Streiflicht auf die Zustände, wie sie in vielen dieser Detektivebureaux herrsch?. Der Direktor des Privatdektive-Jn-stituts Greif", Criminalcommissär a. D. Grützmayer, die Cigarettenhändl: rin Weyrauch und" die unverehelichte Becker wren des Meineids angeklagt. Den Ausgangspunkt zur Anklage bildete ein in Lübeck geführter Ehescheidungsprozeß. in dem die drei Angeklagten, als Zeugen vernommen. Meineide geleistet und Grützmayer außerdem die beiden weiblichen Angeklagten zu falschen Eiden angestiftet haben soll. . Die Gattin des Kaufmannes und Consuls P. in Lübeck hatte gegen ihren Ehemann die Klage auf Ehescheidung wegen Ehebruches erhoben. Ihr Rechtsanmalt wandte sich nun an das Detektive - Institut Greif" mit der Anfrage, ob dasselbe geneigt sei. P. darübe? auszuforschen, ob er seiner Frau die eheliche Treue breche. Spater erhielt Grützmayer vom Äater der Frau P. die Mittheilung, daß Herr P. eine Reise an den Rhein antrete, indem ihm zugleich die Reiseroute mitgetheilt wurde. Ein Beamter des Greif" hatte m der Zwischenzeit den Auftrag gehabt, den Ehemann auf das genaueste zu überwachen. Da die Vorsicht oder wirkliche. Tugend des Herrn Consul es dem Kundschafter unmöglich machte, gravirende Momente an das Institut zu berichten, faßte Grützmayer, dem von Seiten seiner Clientin für den Fall der Ueberführung des Gatten reicher Lohn wink te. den Entschluß, dem Consul P. eine Falle" zu stellen und mit Hilfe der zwanzigjährigen Becker, die als ein sehr hübsches Mädchen geschildert wird, ihm einen Ehebruch zu beweisen,., die Untreue gegen die Gattin clo zu construi. ren. Als Consul P. in Köln ein Coupe deS Schnellzuges nach Bonn bestieg, fügte es der Zufall" daß eine elegante junge Dame, die zwanzigjährige Becker, von Grutzmayer wohl lnstrmri. sich in dasselbe Coupe verirrte. Man tturde bald bekannt und als Consul P. äußerte, er werde im Hotel deGreeffe" in Bonn absteigen, war er erfreut, zu hören, daß man seinem schönen Vis-a-vis gleichfalls dieses Hotel empfohlen habe. Sie stiegen also Beide dort ab. Grützmayer und Frau Weyrauch, welche die .Gaidedame" der Becker war. stiegen in einem anderen Hotel ab. Die Ehre" des Grei " stand auf dem Spiele. Nachdem er die Sache so schlau eingefädelt hatte, wäre es für Grutzmayer geradezu eme Blamage ge wesen, wenn er dem Consul nicht den bestellten Seitensprung hätte beweisen können. In der That machte Consul P., offenbar ein Mann von auter Erziehung, seiner Reisegefährtin einen viertelstündigen Besuch auf ihremZim mer, um sich wahrscheinlich nach ihrem Befinden zu erkundigen. 5113 sich die Thür zum Zimmer der Becker schloß, hielt der Vorstand des Greis- da3 Spiel für gewonnen. Ein Criminalcommissär a. D. muß genug Pessimist geworden sein, um Nicht an einen Heroismus der Gattentreue zu glauben. Xit scheLdungslustlge Frau Consul sollte zufrieden sein. Und sie war zufrieden. Die Becker machte vor Gericht die eidliche Aussa ge, daß es in jener verhängnißvollen Viertelstunde zwischen ihr und dem Consul zum Ehebruch gekommen sei. Ebenso beschworen der Chef des Greis" und dessen Begleiterin, daß ihr Zusammentreffen in Bonn ein rein zufälliges gewesen sei. Grützmayer hatte dem Madchen zweitausend Mark für die Aussage versprochen und ihr außerdem eine goldene Uhr geschenkt. In dem Meineidsprozcsse nun, der wegen vieler verdächtigender Umstände von der Staatsanwaltschaft gegen die ses Consortium bestellter Ehebrüche angestrengt worden war, hat das junge Madchen ein vollständiges Gestandniß abgelegt. Consul P. sei von ihr ver- ' leumdet worden. Schon damals, als der Consul ihr Zimmer verlassen, habe sie bestritten, dak etwas zwischen ihnen vorgekommen sei, die Weyrauch und Grützmayer hätten aber stets das : i .... t .i . - r :i t. : v genlyeu oeqaupiei,.ia lyr casicioe Dadurch förmlich zu suggeriren versucht, daß sie äußerten, sie hätten die Thür angebohrt und Alles gesehen." Dazu kam das Versprechen jener hohen Geld summe, so daß. sie sich zur falschen Zeugenaussage entschloß. Die Wey rauch und Grützmayer leugneten be harrlich. DaS Schwurgericht verurtheilte alle Drei zu längeren Zuchtk.auö strafen. ' ? Es leuchtet ein, daß solche Zustände, wie sie anscheinend ln vielen Detektiv bureauS herrschen, die Rechtssicherheit , auf daS ernstlichst? gefährden. Die Mitglieder diese? Gilde setzen sich zu meist aus gescheiterten Existenzen zu sammen, auf einem Gebiete, wo gerade . . m i SV f I I l. Ij Die avioiuleile iLyrenyasllgleli uno znlearttät die Vorbedingung einer er sprießlichen Thätigkeit bildet. Es ist selbstverständlich, daß nicht die auf dem " . ml. . Cl . P4 ixiUitn nwiaujcjcn niuu ANgeiang

Dr. B. Jlofmeister bltlt einen vortrag vor der Vkedi;knishen Gesell schast von London über den Gebrauch von ..arrsbader Wasser". wovon Folgendes ekn Auszug ist: ' Indem ich von d,n Leiden spreche, in denen die Nüklichkkit de arlbader Wasskr sich gezeigt hat. w. i rr i ..... ...I kiatjHU.M K.tAvAiifin tn.fifi.

Ul 144 f IIIIUJ HUI UU UKJlllltylii il!'""! , . . fit, die raft dtgeiben tn evidenter Weil Zeuz t ablegen. Surrst find die UnterieibSleiden , erwShnen. unter diesen und vor allen die chronisch'katarrlialt fch Sntiündun mit substantieller eränderung der Echletmhaut, Geschwüren und Ansammlung von dickem, oftmatt lästigern Schleim. Die unnatürlich Aktion de Magen. AlpdrUiken und Aufftoßen verursachend. Störungen in den Eingeweiden, die urn Magenkatarrh f übten, und Entzündung der Schleimhaut find di am häufigsten vorkommenden Arten des Uebel. Au diesen wie der entstehen die weiften Nieren und Leberleiden. Harnruhr, rheumatische Beschwerden und Gicht. Ich habe gesunden, das; durch den längeren Gebrauch von arlbader Wasser die unnatürlich Thätigkeit de Magen aufhört, die inneren Leiden derfchwin den und die Gesundheit wieder hergestellt wird. Xic harntreibende Wirkung de Wasser, sein Effekt aus den Magen und seine Heilkraft mit Bezug auf die Eingeweide, können gar nicht genug gerühmt wer den. Gicht wird bekanntlich dem eintreten von Viasen Seinsaure in' Blut Zugeschrieben. T ie wohlthätige Wirkung de arUbader Wasser unterstützt in der That diese Theorie. Tr. Luft, von Trplik hat ein Vamphiet geschrieben, in welchem er die Heilkraft von UarlSbader Wasser, wenn kalt genommen, bei henmatimu. akutem und chronischem, anerkenn. Sum Schluß habe ich nur noch der harntreibenden Wirkung de karlsbader Waffer ju gedenken, ohne deshalb alle di Leiden aufzählen zu müssen, in wel chen e zur Produzirung einer starke Tiuresi wün Ichenlwertd ist. Bielleicht lfl e nicht überflüssig, bei dieser ?e leaenheit in bemerken, daß Earlsbadn Wasser in keiner Weis ei blöke Abführmittel ist. wi die meiften Leute glauben, ö befördert den Stoff Wechsel in hohem Grade, verändert die Sekretion, wirkt lösend auf überflüssige Galle und Fett. EISNER & MENDELSON CO., Alleinige Agenten für die vereinigten Staaten, Vttw gork. len sich als geeignete Beobachter der Moral und Lebensführung Anderer darstellen können. Der Prozeß Grütz mayer hat daher symptomatische Bedeutung. Westliche Hexenversolgungen. Die schon genugsam geschilderten Hezenverfolgngs - Greuel in Massachusetts haben alles Aehnliche in gewohnlichen Schul - Geschichtsbüchern, sowie in der Borstellung fast des ganzen amerikanisch Publikums so vollständig in den Hintergrund der Erinnerung gedrängt, daß die meisten Amerikaner unserer Tage glauben, im Westen des Landes sei dergleichen bei civilisirten Ansiedlern niemals vorge kommen, und die Hexen-Hinrichtungen in Salem seien überhaupt die letzten ihrer Art in den Ver. Staaten gewesen, so hartnäckig sich auch der HexenAberglaube selber da und dort weiterbehauptet hat. Wie Wenige wissen z. B. daß mehr als hundert Jahre, nachdem die arme Rebecca Nourse in Salem gehängt worden war, ein Jllinoiser Gerichtshof einen Mann in gleicher Sache zum Feuertode verurtheilen und thatsächlich verbrennen ließ! Dieser Fall war nicht der einzige im Prairiestaat der freilich damals noch ein Territorium war er gehört aber zu zwei westlichen Hexenverfol gungs-Fällen, welche documentarisch wohlbeglaubigt sind. Erst kürzlich sind die betreffenden Aktenstücke wieder an's Tageslicht gezogen worden, und es lohnt sich, darnach einiges Nähere über diese beiden Justizverbrechen mitzutheilen. Man wäre vermuthlich nicht gerade zum Aeußersten" geschritten, wenn die betreffenden Unglücklichen Weiße und Freie gewesen wären; doch ändert dies natürlich nichts an dem greulichen Character der Processirun gen selbst und zeigt mindestens, daß die Größeren Männer" (wie ja das indianische Wort .Illinois" in wörtlicherUebersetzung lautet) bestimmt keine Ursache haben, in diesem Punkt geringschatzig auf . den Osten herabzublicken. Im Jahre desHeils 1779 war John Todd (aus der berühmten Familie, welcher die Gattin von Abraham Lincoln entstammte) Bice-Gouverneur des Territoriums Illinois, und dieses Gebiet war zu jener Zeit Virginien zuständig und wurde nach dessen Gesetzen verwaltet, einschließlich des Gesetzes gegen Zauberei und Hexerei! Getreu diesem Gesetz, wurde auch der Farbige Manuel in aller Form Rechtes processut, und unterzeichnete John John Todd den Befehl, ihn lebendig zu verbrennen. Manuel war nämlich der glückliche Besitzer etlicher Schweine aus seinen eigenen Namen. 1799 brach lviedr einmal eine Seuche unter den Borsten thieren in der Gegend aus, und viele der . Grunzer erlagen ihr. Manuel's Schweine gehörten aber zu denjenigen, welche verschont blieben. Dieses .Schwein" wurde für Manuel zu derhängnißvollem Vech". Denn einzig und allein daraus gründete sich dieAn klage der Hexerei" gegen ihn. Eine ganze Anzahl ehrenwerther Bürger war bereit, zu beschwören, daß er ein böses Auge aus sie, resp, auf ihre Schweine geworfen habe und mit dem Bösen im Bund stehe. Bor dem hohen Gerichtshof des Distriktes Kaskasia wurde der Prozeß mit furchtbarem Ernst verhandelt und das Gericht brauchte gar nicht lange, um den Angeklagten schuldig zu befinden. Kraft Gesetz, und um den Uriansbündler unschädlich zu machen, wurde verfügt, daß er am Pfahle verbrannt und seine Asche in alle vier Winde der Prairie zerstreut werde. Manche haben lange Zeit geglaubt, der Berurtheille sei schon auf dem Wege zur Richtstätte mit Kugeln - Eilpost in das Jenseits befördert, und nur die Leiche dann verbrannt worden; aberdas bis jetzt be kannt gewordene Akten Material da rüber unterstützt diese Annahme nicht. Man versäumte es nicht, Manuel eine Gelegenheit zu geben, seine Seele zu retten," wie ebenfalls schon in dem Hinrichtungs - Befehl verfügt worden war. Auf dem Wege nach dem Scheiterhaufen, in dem Städtchen ctohos, wurde an der Kirchenthüre Halt gemacht, und hier legte Manuel wirklich ein Geständniß" ab, daß er die Schweine seiner ganzen Nachbarschaft verhext habe, beichtete auch seine sonstigen Sünden und schloß Frieden mit dem Himmel, resp, mit den ibn peini genden Vertretern", desselben! Dann wurde er weitergeschleppt, und allem Anschein nach wurde haö ursprüngliche Urtheil in seiner ganzen Grausamkeit vollzogen. Der Vice - Gouverneur scheint noch einen gewaltsamen BefreiungSversuch gefürchtet, zu baben: denn zwei Taae naÄ Erlak ' des ;nri3 iunal Ächbls. 5N 55. Juni, erlieb

er nocy racy einen rganzungsvesehi zur Aufbietung einer Miliz - Abtheilung. Drei Jahre darauf ist Todd in dem berühmten Treffen zu Blue Licks,. Ky., im Kampf gegen die Indianer gefallen. Er hatte sein Amt vom Gouverneur Patride Henry erhalten. Aber die Hexenverfolgungswuth lebte weiter, und zwölf Jahre darauf wurde der Farbige Moreau in aller Form gehängt, nachdem er schuldig gesprachen worden war, durch Zauberei und Teufels Anrufungen seinen Herrn (nach dem er genannt wurde) getödtet und auch seine H:rrin zu tödten versucht zu haben! Sein Herr war eines ganz natürlichen Todes gestorben, aber irgend Jemand hatte gesehen, wie der Farbige zur Vollmondszeit um Mitternacht in einem Topf gerühr', hatte, und das entschied sein Schicksal. Die Hinrichtung fand eine Meile südöstlich von Cahokia statt. Uebrigens wurde anfangs dieses Jahrhunderts eine Weiße von englischer Abstammung, wohnhaft in Silver Creek, Jll., ebenfalls wegen Hexerei" verfolgt. Sie wurde wiederholt schrecklich geschlagen, und ihr schließ!! cheS Schicksal ist nicht mehr zu ermitteln. , Indiens Weizencrute. . Zum großen Theil gelangt der in den Vereinigten Staaten gebaute Weizen zur Ausfuhr und deshalb werden die Einnahmen unserer Farmer wesentlich durch den Stand der Weizenpreise auf dem Weltmarkt bedingt. Im Hinblick auf diese Thatsache erscheinen Nachrichten über die Ernteaussicht:n in fremden Ländern auch für den amerikanischen Farmer von Interesse. Soiveit Indien. Englands Kornkammer", in Betracht kommt, liegen jetzt ausführliche Mittheilungen der Regierung von BritischJndien vor. Darnach beläuft sich in der Präsidentschaft Bombay das mitWcizen bestellte Areal auf ca. 1.818.600 Acres, d, h. auf 5 Procent mehr als im Vorjahr. In den britischen Districten des Deccan und Carnatic. wo zur Zeit der Abfassung des Berichts das Säen noch nicht beendet war. dienen 459.000 bezw. 248.000 Acres dem Weizenbau, d. h. um 41 bezw. 33 Procent weniger als der Durchschnitt. In Guajarat sind L94.000 Acres mit Weizen bestellt, was 6 Procent mehr als der Durchschnitt beträgt; diese Zunahme wird darauf zurückgeführt, daß viele Baum Wollefelder durch zu viel Regen stark beschädigt und deshalb mitWeizen eingesät wurden. Das Weizenareal von Scinde wird mit 297,000 Acres beziffext, 16 Procnt weniger als der Durchschnitt, und dieserRückgang wird auf die niedrige Ueberfluthung sowie den allgemeinen Mangel an Feuchtigkeit zurückgeführt. Berar hat 352.714 Acres mit Weizen bestellt, oder 12.4 Procent mehr als jm Vorjahr ; in diesem District wäre da Weizenareal wohl noch größer gewesen, wenn die späten Regenfälle die Aussaat begünstigt hätten. Falls der erforderliche Regen ausbleibt, würden die dortigen Erträge aber trotzdem nicht mehr als 50 Procent einer gewöhnlichen Ernte betragen. Aus einigen Gegen den der Centras-Provinzen wird eine Zunahme des Areals berichtet, aber starker sowie andauernder Reaen und das Ausbleiben der gewöhnlichen Oc-tober-Niederschläge ließen die Saaten nicht ordentlich zum Keimen kommen; in dem District NagpuS sind die Aussichten nicht günstig, während in den besten Gegenden der Provinzen der Saatenstand mittelmäßig bis gut ist. Die nordwestlichen Provinzen und Oudh berichten ein den Durchschnitt um 10 Procent übersteigendes Areal, auch sind die Aussichten dort gut; immerhin hängt die Ernte von dem Winterweizen ab. wiewohl einzelne Distrikte künstliche Bewässerungsanlagen haben. Das Weizenareal des Punjab umfaßt 7.502.300 AcreS oder ca. 6 Procent weniger als in 1897; der Negenfall ließ dort viel zu wünschen übrig. Alles in Allem sind die Aussichten auf eine ergiebige Weizenernte in Indien ziemlich günstig und wenn nicht unvorhergesehene Umstände eintreten, wird die dortige WeizenauSfuhr sich in der kommenden Saison auf der durchschnittlichen'Höhe halten.

Cmopöifche'Rundschau. Vrodinz Vrandenkurg., Berlin. Der längste Krieger des deutschen Heeres ist jetzt der Garde-du-Corps Fritz Conrad.. Der zweiundzwanzigjährige Mann, .der, im dritten Dienstjahre steht, mißt -genau zwei Meter und drei Centimeter! . Dieser ersten Größe" folgen zwei Regimentskameraden mit je zwei Metern einem Centimeter, während, ein Mann . jm ersten Garde - Ulanen - Regiment genau zwei Meter mißt. Mil er seinen Hausschlüssel vergessen hatte und deshalb nichi.m das HauS gelangen konnte, rief der Arbeiter Ernst Ober in der' Swinemünderstraße durch den Feuermelder die Feuerwehr herbei, die ihm beim Erscheinen sein HauS öffnete, wodurch er seinen Zweck -erreichte: Mit Sublimat hat sich der Barbier Georgi aus der Fllrstenstraße' vergiftet, der unter dem Verdachte eines schweren SittlichkeitsverbrechenS stand und heshalb seine Verhaftung' befürchtete Reue über seinen Treubrüch gegen die Braut hat den 32 Jahre alten Lackirer Johann. Hankel auS der 'Fruchtstraße 53 in den Tod getrieben; er erhängte sich. Ein gefährlicher Kinderfreund ist der Droschkenkutscher Karl Cordoan aus Rixdorf, der Schulmädchen in feiner Droschke spazieren fuhr und sich an ihnen verging. - Die Strafkammer erkannte gegen den 36 Jahre alten, verheirätheten Wüstling auf fünf Jahre Zuchthaus. Der 56 Jqhre alte Kaufmann Sylvester Leopold, der fein Vermögen durch Börsenspekulationen verloren und sich dann von anderen Personen Geld unter falschen Vorspiegelungen erschwindelt hatte, stand dieserhalh vor dem Landqericht l.. Da der Angeklagte noch eine vom Land;:richt zu Güströw ngen ihn wegen 4ru2U erkannte SilZnznMrafk. r;n

fünf Monaten zu verVüß'en"?u!sc mußie auf eine Zusatzstrafe erkannt werden, die auf 1 Jahr und 6 Monate Gefängniß bemessen wurde. Um ihrem Mann eineFreude zu bereiten, that die in kinderloser Ehe lebende Frau des Tischlermeisters Klar so, als ob sie sich Mutter fühle. Sie verschaffte sich unter der Hand ein neugeborenes Knäblein, das uneheliche Kind einer armen Arbeiterin, und gab es für ihr eigenes aus. Das Geheimniß wurde bald entdeckt. Frau Klar mußte, vor Gericht gestellt, wegen Vergehens gegen den Personenstand und wegen intellektueller Urkundenfälschung 8 Tage Gefängniß verbüßen. Provinz Ostpreußen. Frauen bürg. Der Arbeiter

Ehlert wurde von einem Zuge übersahren und sofort getödtet. Glomsienen. Der Wirthin Karoline Wohlgemuth ist von der Kaiserin für 40jährige treu geleistete Dienste das goldene Verdienstkreuz vtrliehen worden. Gumbinnen. Ein kleiner Schüler brach auf der Pissa ein und kam unter die Eisdecke. Der Oberprimaner Hans Pfundtner versuchte sofort daS Rettungswerk, aber auch er brach ein, doch gelang es ihm, durch Schwimmen den Knaben über die Eisdecke zu bringen. Pfundtner, der sich an dem scharfen Eise die Hände blutig geschnitten hatte, gelangte mit vieler Anstrengung endlich selbst an's Ufer. - H e i l i g e n b e i l. Hauptlehrer a. D. Ewert ist nach schwerem Leiden gestorben. Etwa 40 Jahre hat er die hiesige Volksschule geleitet. Provinz Wejtpreußcn. D a n z i g. Feuer legte das Wohnhaus des Hosbesitzers Lebbe in Bohnsacker Weide in Asche. Bildschön. Lehrer Möller ist vom 1. Januar in den Ruhestand getreten. Möller ist 47 Jahre im Schulh'enste thätig gewesen, wovon 44 Jahre auf seine Wirksamkeit in Bildschön fallen. E l b i n g. Als Leiche zoa man die Arbeiterfrau Mai!? Wenthur, geb. Neumann, aus dem Hommelbach. Die Frau litt häufig an Schwindelanfäl len. Gollub. Auf eine 50jährige Amtsthätigkeit in hiesiger Gemeinde blickt demnächst Kantor Jacobsohn zurück, F i e d l i tz. Neulich fand man den etwa 60 Jahre alten . KorbwaarenHändler Labenz am Ufer der Weichsel zwischen Fiedlitz und Wessel. theilweise im Wasser liegend und an Händen und Füßen gefesselt, als Leiche. Der Mann war beraubt bnd dann ermordet worden. Plcdinz Pmmern. K o l b e r g. -Durch einen SchorN' steinbrand gerieth das Wohnhaus deZ Eigenthümers Tunnisch in Klein Garde in Brand. Das Feuer dehnte sich auf dasScheunengebäude des Gastwirths.Hastigsputh. sowie auf , das Stallgebäüde des Eigenthümers Hastigsputh aus. Das dreißigjährige Dienstmädchen Jost des Tonnisch kam in den Flammen um. Der Hotelbesitzer Friede hat durch eine Kohlen ozydgasvergiftung sein Leben verlo xen, K r a i g. Wohnhaus und Scheune des Bauern Maaß gingen in Flammen auf. ffrugsdorf. Dem Gasthofsbesiber Dittmann ist das Anwesen ni:dergebrannt. Köslin. In dem benachbarten Konikona hat sich die unverehelichte Zager an ihrem Schürzenbande an einer Thürklinke aufaehängt. Ukber das Vermögen des Kaufmannes PhiZipp Arndt ist das Concursversahren eröffnet worden. Arndt hatte ein Commissionsgeschäst und parcellirte außerdem mit einem Rentier zusam men Güter. Die Passiva betragen über 100.000 Mark. Provinz Schleevig-Holsteia. A l t o n a. In Abwesenheit der El. ternrank der 2jährige Sohn des Geschäftsmannes Carl Möller aus einer unter dem Bett stehenden Flasche mit Salzsäure. DaS Kind war nach drei Stunden eine Leiche. Aus einem Fenster im zweiten Stockwerke stürzte die Ehefrau Meister. Ihre Verletzungen führten nach kurzer Zeit den Tod herbei. Kaufmann Giese aus Fürttensee, zuletzt in Pinneberg wohnhaft, ist nach Verübung bedeutender Vetrü gereien flüchtig geworden. Barsbüttel. Ein gräßlicher Unglllcköfall ' ereignete sich auf. dem Hofe des Herrn Graumann. Beim Niederbinden eineö, Fuders Stroh brach der sogenannte Bindeb'aum und schleuderte den Knecht Möller der sich über den Vindebaum 'gelegt hatte, kopfüber auf das harte Steinpflaster, wo er entseelt lieaenMeb. . ' ' Prcvluz Sülesien. B r e s l a ü. Das Landgericht verurtheilte den Ziegelarbeiter Häusler aus Moserwitz wegen Maestätsbeleidigung zu 2 Monaten Gefängniß.Erdmannsdorf. Mühlkutscher Schecke! aus der Tyrolermühle ist auf dem Wege' von Steinseisfen .nach der hiesigen Spinnerei erfroren aufgefunden worden. ' G l a tz. Von der Strafkammer - wurde der vielfach vorbestrafte Schuhmache? Robert Hannig auS Schreckendorf zu neun Monaten Gefängniß we.gen Majestätsbeleidigung verurtheilt. - tÄ o I o b e r g. Schwer verunglückt ist im Steinbruch zu Kofendau der Steinschläger August Richter von hier. Derselbe war mit dem Anbohren von Gestein, daö gesprengt werden sollte, beschäftigt, als jich von der betreffenden hohen Felswand Theile lösten und herabstürzten. Hierbei, wurde Richter, der nicht mehr schnell genug'zu entweichen vermochte, von einem Steinblock so schwer getroffen, daß ihm beide Beine zerschmettert wurden. Predinz Posen. V o s e n. Die Strafkammer verur- ' theilte den Redacteur Szmyt deS pol- ' nifäen Mattes . Wielkovolanin eaen.

Verächtlichmachung von Staatseinrichtungen zu 100 Mark Geldstrafe. Rakel. Schmiedemeister und Eigenthümer Friedrich Schütt aus Friedenthal hatte Schweine hierher zum Verkauf gebracht; beim Führen des Gespanns glitt er aus und kam unter den Wagen. An den erlittenen inneren Verletzungen ist Schütt bald darauf gestorben. O b o r n i k. Auf dem Wege zur Kirche wurde auf der Czarnikauerstraße der neunjährige Knabe Hugo Bannasch von einem Pferde mit solcher Wucht an die linke Kopfseite geschlagen, daß er bewußtlos niederstürzte. Er erlitt eine so schwere Gehirnerschüttcrung, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. R o st rz e m b o w o. In voller RUstigkeit feierten die Waldwärter Lemke'schen Eheleute die goldene Hochzeit. P.-odinz Saüsen. Aschersleben. Nach nur kurzer Krankheit verschied der allgemein beliebte Oberpfarrer Heimerdinger. A r t e r n. Nachts wurde hier der Privatmann Selmar Vieling aus Bennungen von dem Fleische? Gustav Elke aus Jchstedt angefallen und nach einem vergeblichenVersuch, ihn in die Unstrut zu schleifen, mit einem Lattenstück schwer verletzt. Elke hat sich dem Gericht gestellt.- Wie es heißt, hat oie Ehefrau des Bieling den Mordversuch angestiftet, die gerne ihren Mann los werden wollte, um einen Anderen heirathen zu können. Die Frau wurde in Haft genommen. D i n g e l st ä d t. Jm Walde sand man die Leiche des erst kürzlich aus dem hiesigen Krankenhause entlassenen Hagedorn. Der Mann hat sich wahrscheinlich vergiftet. Provinz Hannover. Hannover. Drei Monate Gefängniß wegen Majestätsbeleidigung erhielt der Tischler Bähr. Aus einem Fenster der 3. Etage der Kaserne am Welfenplatze stürzte der Artillerist Moeller von der 6. Batterie. Er starb auf dem Transport in's Krankenhaus. Oberförster a. D. Malchus starb hier nach kurzem Leiden an einer 5)erzschwäche im fast vollendeten 79. Lebensjahre. Durch Erhängen machte der Sattler und Tapezierer Lange seinem Leben ein Ende.-

Eddigehausen. Der 83jährige Handarbeiter Ludwig Möller beging mit seiner im 81. Lebensjahre stehenden Ehefrau in voller Gesundheit und Frische das Fest der goldenenHochzeit. G e i s m a r. Unter dem Verdacht der Anlegung der drei größeren Brände in und bei Geismar wurde ein Mitglied der Familie zweier Abgeordneten, der 28jährige Christoph Martin, verhaftet. Provinz Westfalen. Münster. Einem Schlaganfall erlag ganz unerwartet der Maurermelster Bernhard Gering. Derselbe war lange Jahre Mitglied des Stadtverordneten - Collegiums. BadOeynhausen. Jm Alter von 75 Jahren starb nach längerem Krankenlager der Brunnenarzt Dr. Louis Lehmann. - - Bielefeld. Schwere Brandwunden erlitt die 15 Jahre alte Maria Kummer, welche sich beim Feueranmachen des Petroleums bediente, wobei der Petroleumbehälter explodirte und die Kleider des Mädchens in Brand geriethen. Der socialdemokratische Agitator Peter Heinrich Grundmann ist. 77 Jahre alt. verschieden. B u e r. In dem um Schloß Berge liegenden Teich ist der 17jährige Bäckerlehrling H. Schlatholt, Sohn des Wirthes Schlatholt von hier, ertrunken ' Der junge Mann lief auf dem zugefrorenen Wasser Schlittschuh, wobei er plötzlich einbrach. Er wurde durch den 17jährigen Grafen Max v. Kleist unmittelbar nach dem Einbrechen aus dem Wasser gezogen, war aber bereits todt. Rheinprovurz. Köln. In dem ersten und zweite Stockwerk des an St. Agatha gelege nen Hintergebäudes der Firma Leonhard Tietz entstand Feuer, welches große Lagervorräthe in Wollwaaren, Decken u. s. w. vernichtete. Steckbrieflich verfolgt wird von der hiesigen Staatsanwaltschaft der 40 Jahre alte Kaufmann Robert Losenhaus aus Wülsrath wegen Betrugs. Alstaden. Jm trunkenen Zu stände versuchte der BergmannSt. Kalitta vor Schluß der Schicht gegen ausdrückliches Verbot durch den Fahrschächt herauSzuklettern. was ihm jedoch nicht gelang.- Später wurde seine zerschmetterte Leiche gefunden. Provinz Hessen-Nassan. Kassel. Nach kurzem'Leiden ist hier der Privatbaumeister Friedrich Potente in vorgerückten Jahren verschieden.. Jm Pflanzenhause zuWilHelmshöhe verunglückte der 19jährige Schornsteinfeger Hartmann auf gräßliche' Welse: er erstickte in einem Kamin. in den er zum Reinigen eingestiegen war. - Berneburg. Das Fest der goldenen Hochzeit feierte der Bürgermeister a. D. und Standesbeamte Funk und Frau. Im Namen des geh. CivilkabineilS hat Pfarrer Lehnebach dem Jubelvaar die Ehejubiläums-Me-daille 'nebst Glllckwunick - Schreiben Vl - überreicht. Biebrich. Apotheker Wolf ist an Blutvergiftung gestorben, die er sich bei der Bereituna von vbosvborbaltiaen Pillen zuzo. Mitteldeutsche Ctaattn. Altenburg. Im 87. ' Lebensjähre verschied Kriminalrath Julius Adolph Wagne?. . .' ';. ' - Bernburg. Wegen Majestätsbeleidigung und Beamtenbeleidigung wurde der Schmied August Henze aus Magdeburg von der hiesigen Strafkammer zu sechs Monaten Gefängniß verurtheilt. -Braunschweig. Ein jugendliche? Maurer Namens Lehrmann, der sich wegen mehrfacher Schwindeleien

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' Vousee, to start with," said a OcTeland, Ohio, compositor, my work that of setting type at the ca allows me little Chance for exercise, and is too consining for anybody who is in the least subject to indiges tion or dyspepsia. That ha been my trouble for years, and I attrib ute the recent noticeable improvement in vaj phy.ical couditioa to ihe occasional use of WWÄUS TaiMes I first heard of them through a fellow-workman who, oa hearing my tale of woe, onc day ofTered me a Tabule and said he would jruaran tee it to act on the liver. I took it und er protest, but was surprised with the result. It was gentle but effective, and since then I have pradually noted an entire change in the working of my System, and I think that Ripans Tabules are the best remedy for liver and stomach troubles this side of anywhere. Thcy are really in my case a substitute for physical exercise."

LAXIR JJ BON -BONS Jk vMQtzMMQ XSKURItRtN yZRSTO?rUN& .iMi5iJi., Sl ilApPmium muMtärtr'41 " mtm-o. , 7

verantworten sollte, stieß sich im Gbäude der Herzoglichen Polizei ein 2aschenmesser in den Hals. Polizeibeamte hinderten Lehrmann an der Durchführung seiner Absicht und riefen ärztliche Hilfe herbei. C o s w i g. Auf hiesigem Bahnhofe wurde der tn Dresden - Fnedrlchjtadt stationirte Oberschaffner Böhme beim Ausrangiren eines Güterzuges von einer auslaufendenWagengruppe erfaßt und überfahren. Der Unglückliche verstarb an den hieroel - erlittenen Ver letzungen nach Verlauf einer Stunde. E i s e n a ch. Landgerichts - Direktor Kühn, etn ausgezeichneter Jurist, hochgeschätzt wegen seines lauterenCharakters, ist im 52. Lebensjahre gestorben. Sackien. Dresden. In der Fabrik für photographische Gebrauchsartikel der Firma Emil Wünsche in Reick brach Feuer aus, das einen Theil des Lagers zerstörte. Der Markthelfer Richard Fleischer, der bei der Firma Steigewald und Kaiser in den Geschäftsloka len der 1. Etage mit Fensterputzen beschäftigt war, stürzte herab und wurde anscheinend schwer verletzt vom Trottoir aufgehoben und nach dem Stadtkrankenhause, überführt. C h e m n i tz. Unter donnerndem Krachen stürzte die Nordseite des Daches der katholischen Kirche ein, den Hof vor der Kirche mit Ziegelstücken und Latten übersäend. Man nimmt an, daß das Dach infolge Abröstens der Nägel haltlos geworden und durch den Druck der eigenen Schwere geborsten ist. Verletzt ist Niemand. Crimmitschau. Von einem schweren Unfall wurde der Tischlergehülfe Gerold betroffen. Derselbe ging in der Nähe vom Restaurant Carthause" auf der Straße, als plötzlich ein Geschirr ihn zu Boden warf. Er wurde schwer an beiden Beinen und einem Arm verletzt. ' . F r e i b e r g. Lohgerbermeister Stadtrath Karl Steyer kann auf eine 25 - jährige ununterbrochene Thätigkeit im Ehrenamte eines Gemeindevertreters zunächst als Stadtverordneter, . seit 6j Jahren als Rathsmitglied - zurückblicken. Sein 50 - jähriges Bllrgerjubilaum beging der Privatier, vorm. Sattlermeister Wirthgen. ' Falken st ein. Erhängt hat sich der 64 Jahre alte Webermeister Karl Kummerlöwe auö Nahrungssorgen. F l ö h a. . Der in das hiesige Gefängniß eingelieferte Handarbeiter August Wiedemann aus Glückelsberg tnt leibte sich durch Erhängen. Frankenbera. Der ebemaliae Fabrikant Schwartze, wilcher in Dresven veritorven und hier seinem Wunsch gemäß beerdiat wurde, bat die Stadt Frankenberg zumUniversalerben seines IjJC ic " m muyi uuveocllienoen ermogens eingesetzt. Das Kapital soll für das Bürgerhsspftal Verwendung finden. Schlau. A.: .Also. Sie ken nen den Kerl, der ?kbren Ueberzieber gestohlen; warum drohen Sie ihm nicht mit Anzeige?" V.: Werd' ich schon machen aber erst, wenn er ihn hat repariren lassenl-

irgend clue Weise

zwischen den Muskeln und Elikdern schleichen sich dl Schmerzen von SkheumatiömuS ein. Aus demselben Geleise schleicht sich St. Jakobs Ocl in. sz dringt durch, sucht und vertreibt di Schmerzen.

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