Indiana Tribüne, Volume 22, Number 145, Indianapolis, Marion County, 13 February 1899 — Page 2

gnDSotsa Tribüne. Erschewt Täglich und SoMtZZ.

XU tägliche Xxil ine- kostet durch en Xxlg i Ztutl der Woche, dle eontagZ.rritüe' Seat Ooche. Bctbc ujsmni IS (Ecttf be, IS tttntl per Et. Ver V shalb i lgtschitt Ix BixtttlStiOUna V a w. CtMi 10 Cft labama Ctt Indianapolis, Ind., 13. Februar 1899 iuch ein ylotten.Judiläum. Jungst war ein hundertjähriger Gedenktag. welchen das jetzt so viel beschäftigte amerikanische Volk sogut wie unbeachtet gelassen hat, obwohl die Ereignisse der letzten paar Monate ihm auch für Andere, als für Erforscher unserer Landesgeschichte, ein gewisses Interesse verliehen haben. Am 3. Fevruar waren es nämlich aenau 100 Jahre, daß ein amerikanisches Kriegsboot den ersten Schutz gegen einen auswärtigen Feind abfeuerte, denn Großbritannien war ja, streng genommen, beim Beginn deZ Revolutionskrieges noch kein auswärtiger Feind, sondern der erste Krieg auswärtigen Characters mit England war der von 1812, von welchem aber hier keine Rede sein soll. dieser erste Schuß wurde auf einen französischen Feind abgefeuert, und er traf so gut, daß kein zweiter nöthig !var, um das betreffende Schiff zum Sinken zu bringen. D:e zugrundeuegende Geschichte war folgende: DasDirectorium, welches 1793 über Frankreich regierte und nicht aus erfahren! Staatsmännern bestand, machte sich damals den Ver. Staaten auf verschiedene Weise lästig und im angenehm. Es wollte haben, bafe Ameitfn sozusagen aus Dankbarkeit für die Dienste von Lafayette u. s. w. den Kamps mitaufnehmen sollte, der sich damals mit England entsponnen hatte, und für welchen die Ver. Staa ten indirttt mit verantwortlich gehal , V . VI lf. ? n wurocii. jjaoDii roouic cic aineriia nische Regierung jedoch nichts wissen. Darauf verlangte dasDirectorium von den Ver. Staaten fmancielle Kriegs Unterstützung. Auch diese wurde verweigert, und darauf begann eine Art Plankelkrieg zwischen den beiden Nationen. Französische Freibeuter eröffneten denselben, indem sie mebrere amerikaNische Kauffahrteischiffe caperten. und oic Amerikaner fanden es für nöthig, den Franzosen .eme Lektion au er theilen." Die Amerikaner hatten ja eine ganz neue Flotte, die manche m In stunasfäbiasten Sckiffe ibrer Art um fatzte. obwohl keines derselben viel groger war, als gewöhnliche Fregat ten. Diese Motte brach nach den West indischen Gewässern auf, wo sich die vcempeleten aroktentheils abspielten. Interessant ist auch die Thatsache, daß zu jener Zeit amerikanische und britische Krieasboote infolae des kran zösisch . britischen Krieges zwei- oder Dreimal eyr nake daran waren. rt. thümlicherweise. Feuer aufeinander zu eröffnen, da jede der beiden Partien die andere für eine französische hielt. Damit Solches nicht mebr vorkommen könne, einigte man sich auf eine Art piioaier Signale zwischen den amerikanischen und den britischen Krieasschiffen. Au einem Bündnik kam es jedoch nicht, obwohl Beide bis iekt das einzige Mal in der Geschichte zur 3i einen gemeinsamen Feind be I Ärnhf f Uiilf Ikil. Tim Iabre 1799 waren . schwader amerikanischer Kreuzerboote im xytiDt. )vas eine wurde vom Eapitän Thomas Truzton, das andere von apttan John Barry befehligt. DaS Nlaaaensckiff des UMfm schwaders. eine sebr auh RrfnnH am Morgen des 3. Februar 179,,, fern der Insel Martinique und wartete auf eine Gelegenheit zum Anbinden. ES dauerte auch nicht lange, so tauchte ein Boot von anscheinend französischem Modell am ßoriaoni auf. unk nia hr Tag Heller geworden war, wurde in ver yat festgestellt, daß es ein französisches Freibeuter - Schiff war. ßin lebhafte Brise brachte es in den Bereich der amerikanischen Geschütze; bei den Segelbooten war natürlich der m?nh der Hauptfactor. AIS der Franzose die Gefahr bemerkte, wandte er das Boot sofort um und suchte, den Wind für lein nirommen auszunutzen. Capitän Barry gab jetzt Befehl, einenSchuß adzufeuern, eigentlich nur, um zu zeigen, . daß er eö ernst meine. Ein Vierund--zvannavfunder wurde abaevrokt? die Geschosse solcher Geschütze waren kaum größer, als diejenigen der 13 - zölligen Geschütze unserer Tage. Aber derSchuß traf, als wäre er vom Nerbännnik i selbst abgefeuert worden! Amour de iar atrie- dies war der melodische Name de französischen FreibeuterBootes füllte sich unheimlich rasch tmnaner uno vegann zu sinken. Man bemerkte von der amerikanischen er?,. Igatte aus die schreckliche Panik auf vem aperjcyiN und traf schleunig RettungZvorkehrunaen. Die Freibeuter . waren dermaßen außer sich, daß sie rnajt mxtct mit den Booten der ameriikanischen Fregatte weaaebracht werden jkonnten; sie sprangen Alle (80 Mann) uoer Äorv, wurden aver sämmtlich ge rettet. i Mit diesen Gefangenen fuhr Capitän Barrv nach dem französischen Sa--a.uuwtiwuf c, iuu uf eine '.aiijuiji 1 . . l - " ' ;rj. rr i 5. .cwf u rr& . of . . &f ciut.ici uuitiiiaiiiuyti j.uu uiici &Mt befand. Gr bofste. einen 9Iu8, tausch der Gefangenen bewerkstelligen zu rönnen, um jo meor, als er unterrstaZ noch ein französisches Caverboot casenommen stalte. Aber dieseErwartun erfüllte sich nicht. Die Behörden Ä . I . . ? von luaoeioupe zogen eine roeiLe TZlcact auf und aaben dann 5?euer. Barry fuhr um den Hafen herum und zahlte fort und, fort in gleicher Münze. ResultatloZ, oisohl ruhmvoll, fuhr er , . i. . k ? r jt nnttvj 4J, nacjonn eriemnen q Un gethan.

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in klares Auge, klare Haut, ein klarer Kopf, ein klares System sind die Segnungen, welche das Karlsbader Sprudelsalz Euch beschert. Theilweise ist dies semcr reinigenden. vurificirendcn Wirkung auf daS Blut, anderntheilS seinem lösenden, kräftigen den, stimulirenden Einfluß auf die Leber, Nieren, den Magen und die Eingeweide zuzuschreiben. ES versetzt diese in natürlicher Weise wieder in einen gesunden, natürlichen Zustand. Man lasse sich nicht von gewissenlosen Händlern täuschen, welche versuchen. Euch eine Mischung von Seidlitz.Pulver oder GlauberSalz als verbessertes ('ivaprov sä") Karlsbader Salz- oder künstliches Karlsbader Salz, "Grman Salt" oder unter anderen Namen zu verkaufen. . m a . 4 4 Bejteht varauf, oen eazien xinnci zu erhalten, der die Signatur Eigner & Mendelson Co., Alleinige Agenten, New York-, auf jeder Flasche haben muß. oesundheitliches von Fischen nnd Nüstern. ?ln neuerer Aeit werden auch immer mehr experimentelle Forschungen bezüglich der gesundheitlichen Bedeutung von Wasserthieren als Nahrungsmittel für den Menschen angestellt, und Äergleiche zwischen den einzelnen Gattun gen dieser Nahrungsmittel gezogen. flDrttt ift firfi nnrf ntrf in nffen linf Mil . tMf M. , y " ten einig, obwohl dies im Interesse des ganzen Publikums, mit Ausnahme der strengen Äegetananer, jeyr zu munschen wäre. Oefter hatte man sich darüber gestritten, ob die Süßwasser oder die Salzwasser - Fische die gesunderen seien; gegenwärtig herrscht in wissenschaftlichen Kreisen die Ueberzeugung vor, daß keine dieser beiden Gattungen an und für sich gesundheitlichen Borzug vor der anderen verdiene, dah jedoch die Fische, die aus klarem, r a ltem und tiefem Wasser kommen, im Allgemeinen gesunder seien, als dieienlgen aus seichtem oder warmem Wasser. Manche Fische, z. B. die bekannten Alosen oder Maifische (liad") sind gerade wahrend ihrer Laichzelt im besten Zustand als Nahrungsstoff; aber die meisten anderen sind in dieser Jahreszeit weniger gesundes Nahrunasmlttel. und manche sollten über Haupt nicht in dieser Zeit genossen werden, und werden es gewöhnlich auch nicht (da sie dann nicht so leicht erhalt lich sind.) Uebrigens hat auch die Art, wie sie gefangen werden, gar nicht wenig mit den gesundheitlichen Werth der Fische zu thun. Fische, welche an den Kiemen gesan gen werden, und welche man im Wasser t p r, , r i . W! 3 langsam oamnueroen iaßi roic oic z. B. gewöhnlich der Fall ist. wo Kiemen - Netze angewendet werden gehen rasch in Zersetzung über und sind als Nahrungsmittel unbedingt gesahr lich. Dagegen bleiben Fische, die so fort nach dem Fangen getödtet werden. gewöhnlich in festem Zustand und er. tragen auch den Transport oejier Schade nur. dak der" Konsument, wenn er mcht die Fische aus erster Hand bekommt, nur höchst selten in der Lage ist, Solches und Anderes hinterher festzustellen! Doch können auch Solche, welche selber Fische sangen, eine Lehre daraus ziehen. Natürlich geht in kal ter Jahreszeit die Zersetzung im All gemeinen weniger rasch vor sich, als in der warmen; doch behalt auch rn erste rer das Gesagte seme Giltigken. Was oben von der Gefährlichkeit mancher Fische in der Laichzeit gesagt wurde, trifft auch auf die Austern zu. Neuerliche umfassende Untersuchungen, welche bei uns bezüglich des Wach thums und des NährwertheS der Austern, und betreffs der sie heimsuchen den .Schmarotzerthierchen und Krank heiten angestellt wurden, ergaben, daß Austern, wenn sie einmal aus dem Wasser genommen sind, sich außerhalb desselben ohnehin nicht gerade lange in gutem Zustand erhalten, haufia sich sogar rasch verschlechtern, und zwar infolge der gahrungserzeugenden Wir kung bestimmter Bactenen, daß indeß Austern in der Laichzeit unter solchen Umständen noch viel schneller schlecht werden, ks wird daher von Manchen letzt gänzlich davon abgerathen, Au stern in dieser Zeit ihrer Entwickelung überhaupt zu genießen, und mögen auch die weltestgehenden Vorsichts Maßnahmen dabei getroffen worden sein. Uebrigens fallt die Laichzeit m den Sommer, wo ohnedles derAustern genuß eine geringe Rolle spielt, in deß kann sie sich noch in den ersten neuen R-Monat, den September, hm ein erstrecken. Vom Nährwerth der Austern haben Manche noch lmmer eme etwas über trieben? Vorstellung, wie ja auch von denzenigen der Fische als Hlrn-Nah-rung." oder von denjenigen der Eier. Indeß steht eö fest, daß ein Quart guter, frischer Austern dieselbe Menge wirklichen Nahrungsstoffes enthält, wie ein Quart Milch, oder ein Pfund Rindfleisch, oder zwe: Pfund Kabel jau Lcom8h"). Nicht allgemein ist dem Publikum ein, bei den Austern bandlern vorkommender Brauch be kannt, welcher mit der Steigerung des Aromas und auch der Erhöhung der Kosten zu thun hat. ES ist dies nam lich der sogenannte Mästungs-Prozeß, bei welchem Jbie Austern mit der Schale auf etwa fiS , .Stunden entweder in ! C Wm T m m ftk. S. Mll. l4 jUBtUC iu in iiu mußity im Salz versetztes Wasser, kommen. Sie ce5n aiei ui uni erhalten e.7.:n

yoyerett ÄerkausSwerth; auch ihr Nährwerth wird dabei gesteigert, aber ihre Lebensdauer wird um ungefähr die Hälfte verringert, die Zersetzung erfolgt schnell, und sie werden daher eine gefährliche Speise, wenn sie nicht rasch weggegessen worden sind.

Schließlich sei noch einer bemerkenswerthen Erscheinung gedacht, nämlich des Grünwerdens von Austern. Man hat dieS auf Krankheit, auf Schmarotzerthierchen, oder auch auf daS VorHandensein von Kupfer zurückgeführt. In neuerer Zeit wird jedoch erklärt, daß vielmehr in den meisten Fällen nur gewisse harmlose grüne Lsalzwaiser - Pflanzen, von welchen sich oie Austern mitunter nährten, damit zu tbun hätten. In manchen anveren Ländern werden solche grüne Austern ; sogar vor den anderen bevorzugt. Hörbare Kälte und Hitze. Natürlich ist die obiae Aufschrift nicht in dem Sinne aufzufassen, daß man die Wärme- und Kältegrade d u rec t hören könne; denn obwohl die moderne Wissenschaft die verschiedenen Temperatur - Grade lediglich als verschiedengradige Schwingungen der Atome aller der vetressenoen orper erklärt, ist man noch nie im Stande gewesen, diese Atom - Schwingungen unmittelbar mit dem Gehör zu vernehmen, wie wir überhaupt von den Ato men als solchen gar Nichts durch Ersahrung wijsen. Indeß, ist es seit Kurzem möglich. die Wärme- und Kälte - Grade mduect mit dem Ohr wahrzunehmen, und zwar durch ihre Wirkungen auf eine einfache Draht - Rolle. Und die be. treffende Vorrichtung kann bei allgemeinerer Anwendung noch einen großen praktischen Werth erlangen. Diese Vorrichtung ist ein elektrisches Instrument, welches von Dr. G. C. Whipple erfunden wurde und Gelegenheit gibt, alle die verschiedenen Tempe. ratur - Grade in einem gewöhnlichen Telephon - Schallbecher zu hören. Von außen sieht das Ding wie eine der kleinen Elektrisirungs - Batterien aus, welche in Krankenstuben benutzt werden. Von der einen Seite des Kästchenö aus erstreckt sich ein sehr langer ' r i . r l w.rr rr je iioilrier raoi, an oeen naj eine kleine, freiliegende Draht Rolle befindet, und von der entgegengesetzten Seite des Kastchens gehen Drahte aus. die einen Telephon - Schallbecher halten. Sobald letzterer an das Ohr aehalten wird, hört man sozusagen die Temperatur, welche in die Draht-Rolle gefahren ist. Aber auch das Auge findet Beschäftigung. An dem besagten Kästchen befindet sich ein Zifferblatt angebracht, welches wie die obere Seite eines gewöhnlichen mechanischen Thermometers aussieht, aber mit emem beweglichen Zeiger versehen ist. Angenommen z. B., es soll die Tem peratur eines Eimers Wasser gehört" werden. Zu diesem Behuf kommt die freiliegende Draht - Rolle in das Was ser. und der Beobachter halt den TelePhon Schallbecher an das Ohr. Zuerst vernimmt er einen stark summen den Laut; dies kommt daher, daß der besagte Zeiger sich zur Zeit mcht an der Ziffer befindet, welche die wirkliche Temperatur des Wassers angibt. Der Beobachter schiebt den Zeiger von Zahl zu Zahl; je näher dieser der richtigen Zahl kommt, desto schwacher wird leneS Geräusch, bis dasselbe schließlich ganz aufhört, sowie der Zeiger an der richtigen Zahl steht. Die Temperatur des Wassers ist zetzt genau bekannt. Die praktische Bedeutung dieser Ein richtung 'besteht darin, daß sie es ermöglicht, die Temperatur von Räumen zu bestimmen, ohne daß man sich in dieselben zu begeben braucht. Einen guten Gebrauch kann man z. B. in großen Kühl - Lagerspeichern davon machen und thut es bereits in .einer Reihe Fällen. Früher mußte man eine solche Kühl Anlage beständig unter Hochdruck betreiben, weil eS unmöglich war, die Temperatur irgend eines der einzelnen Räume zu bestimmen, ohne dieselben zu öffnen, was nicht immer räthlich ist; daher blieb nichts weiter übrig, als sämmtliche Räume stets so kalt wie irgend möglich zu halten. Das besagte elektrische Thermometer enthebt jedoch dieser Nothwendigkeit und macht es möglich, die Temperatur jedeS der Räume 'eines solchen Gebäudes von außen her zu erkennen, und zwar sofort. Aber auch in vielen anderen Bezie hungen, im Fabrikleben, auf KriegS schiffen (besonders in Pulvermagazi nen derselben!) und anderwärts hat diese Einrichtung noch eine große Zu kunft. Peary wird eines dieser Instrumente mit nach der Nordpol-Re gion nehmen, wo e? es sehr erfolgreich zu verwenden hofft. Z?as Zreibillek. on E. Otten. Weg, verloren! Unwiderruflich der loren war die unschuldige Fröhlichkeit meiner neunzehnJahre meines bislang s orgenfreien Lebens ! Verschwunden, für immer! Am Tage keine Ruhe mehr, kein Appetit, des NachtS kein Schlaf, denn ich war verliebt! Ich hatte le' gesehen Ella"! , Herr des Himmels, wie viel Setter Wasser habe ich damals getrunken! Das ging einfach literweise ! Sie?war ' nämuch eine Kohlensaure Jungfraul in emer ver Trinkhallen m Nark: vor' Pflegte ich dann des Abends zu stehen lVt C Ij 7 ' ir lüiuyicuu im xdcu m seiierroaner theils in Liebe schwelgte.'Und wenn es nur wenigstens keinen Himbeersaft aegeben hätte! Ich kann nichts SüßeS vertragen und dennoch hätte ich um alles m der Welt nicht Ja" gesagt wenn die Angebetete meines Herzens micy frug: Seiter ohne?" Unser Ge spräch pflegte meistens denselben. Ver lauf zu nehmen; wenn ich kam, lachte ne ue:s. unv fo konnte ich unsere Un keryaltunz jedeSmal'mit der mehr oder pivrjt geistreichen . Frage einleiten: Warum lachen Sie eigentlich, mein Sr&IrinT' i . , u

Weil ich mich freue, daß Sie kommen." !oaS! Das wird wohl einen anderen Grund haben!" Sie lassen das Wasser ganz warm werden," mit dieser Bemerkung pflegte sie sich dann der Beantwortung dieser etwas mißlichen Frage zu entziehen. Oh ja mein Selterwasser brrr!" Das war nun aber einmal nicht zu ändern. Und übrigens thaten die Helden aus der Ritterzeit für die Dame ihres Herzens noch ganz was anderes, als daß sie ein paar Glas Himbeerlimonade mit Selterwasser tranken. Nach und nach wurde sie vertrauli-

! cher und ich kecker; manchmal wagte ich 5 es sogar, ihr einen schüchternen Beweis meiner Zärtlichkeit zu geben, eine er ErnLÄ'X3 Air'1"", r"" Sie konnte bei derartigen Anlassen so t for-nh-rftftfiAt &m,mT. .

ü7n y ,.la oV ' cher al er Brummbär Allmälig aber lLi m u L fafite ich Muth. Es konnte sich hitt entglaubte mich bereits für ihren bevor- U?,, ,,r ,m , WJrnhmf,

zugten Liebhaber halten zu dürfen. Aber wie ganz anders wurde mir zu Muthe, als ich, eines Abends an dem Hauschen vorübergehend, einen Briefi . fl W 9 . lrager oavor neyen iay, ver äugenfcheinlich in ein sehr eifriges und sehr vertrauliches Gespräch mit seinem" Schatz vertieft war. Ich kam fast um vorEifersucht; aber ich zwang mich zur Nuhe und behielt das Pärchen scharf ,m Auge. Wenigstens eine Stunde lies ich in der gegenüberliegenden Allee auf und ad. Wie die Beiden sich amusirten! Um zehn Uhr schloß sie die Bude; Beide traten hinaus, stiegen in die Pferdebahn und fuhren davon. Ich stand da, dem davonrollenden Wagen stumpfsinnig nachblickend. Die Erinnerung an oas, was damals m memem Gemüth kochte, wühlte und brauste, läßt mich nocy yeme ercyauern. Endlich ging ich heim, und dort, innerhalb meiner vier Wände, ließ ich meinen Wuthausbrüchen freien Lauf! Der Schurke! Der Elende! Alles kochte in mir. Meine rollenden Augen erblickten einen alten Schläger, der an der Wand befestigt war. Ich riß ihn herunter sausend fuhr die Klinge durch die Luft. Jeder Hieb zehn todte Briefträ ger. Zitt're, königliche Reichspost! Zwei Tage blieb ich der Treulosen fern. Am dritten kehrte ich zu ihr zu rück. Sie begrüßte mich, als sei nicht das Genngste vorgefallen, nur wun derte sie sich darüber, daß ich mich so lange schon nicht mehr hatte blicken lassen; wo ich doch nur gesteckt hätte? So 'ne Schlange, mochte da kommen, was wollte ich mußte Gewltzhelt haben: Wer war jener Bnes träger?" Einen Augenblick schien sie verstört. gleich darauf, aber begann ein vielsa gendes Lächeln um ihre Lippen zu spie len. Das das war mein Bruder, der mich abholte. Er thut das sehr häuslg! Sie sagte es mit einer solchen Be stimmtheit und dabei so unschuldig. flott und arglos, daß ich an der Wahr heit ihrer Worte unmöglich hätte zwei feln können! Ach, wie innig bat ich, die Reine, die Anbetungswürdige.' mir zu verzeihen, daß ich so mißtrauisch hatte sein können. Ihr Bruder! ' Jauchze auf. befreite Seele, ihr Bruder!" An jenem Abend trank ich noch 'mal so viel wie sonst. Die Folgen davon waren nicht gerade sehr angenehm, aber was hatte das zu sagen angesichts der Gewißheit, daß es nur" ihr Bruder war. Am nächsten Tage, nachdem meine Ekstase nach und nach einer ruhigen Ueberleauna Platz gemacht, hatte ich ei nen guten Einfall. Ich beschieß nämlich beim ersten besten Wiedersehen auf die Begleitung ihres Bruders anzuspielen und ihr mit einer kühnen Wendung meinen Schutz für den Heimweg anzubieten. Gedacht gethan. AVer es gmg nicht so leicht, als ich gedacht hatte. Nein, nein! Daö war unmöglich. Die Pferdebahn hielt fast direkt vor ihrem Hause und ihr Vater war so streng! Ach wirklich, ist der so streng?" Und wie! Er bekleidet nämlich eine öffentliche Stellung, wissen Sie. So?" sagte ich theilnehmend. Und wo denn, wenn man fragen darf? Er ist bei einem großen Unternehmen angestellt. Aber Sie müssen nicht so furchtbar neugierig sein", fügte sie ziemlich kurz angebunden hinzu. Ich ließ mich indeß nicht so leicht entmuthigen, und beschloß, einem verzweifelten Spieler gleich, alles auf eine Karte zu setzen. Ich wagte den Schlag. Konnten wir nicht 'mal zusammen einenAusflug machen, nach Wannsee z. B. oder nach dem Grunewald oder wo hin Sie sonst gern mochten?" Das ist leider auch unmöglich; in der Woche bin ich immer hier beschäftigt und Sonntag . . . muß ich immer mit memen Eltern spazieren gehen. Schon war ich im Begriff, alle Hoffnung aufzugeben, als meine Dulcinea selber Balsam auf die Wunde legte, indem sie fortfuhr: Aber Sie könnten mir doch gele gentlich ein großes Vergnügen machen; nehmen Sie Mich 'mal mit :n's Thea ter. Ich will versuchen, mich für einen Abend frei zu machen; ich habe eine Freundin, die mich gewiß gerne vertre ten wird. Ich meine, Sie hätte mir 'mal gesagt, daß Sie haung Freurn lets bekommen können. Also, wäre Jhnen daö recht Natürlich war es mir recht und die Sache mit den Freibillets stimmte auch, denn ich hatte einen Freund, der Theaterrezenfent war und daher fast immer über Freibillets verfugen konnte. - Ich ging also zu ihm und er hatte gerade ein paar Billets da, die. er. mir mit Vergnügen überließ. Eines derselben gab ich früh Morzens,. mit .ihrer Adresse versehen, auf die - Post; sie mußte es dann noch lm Lause des Vor mittags erhalten und konnte also' in aller Gemüthsruhe die nothigen Maß regeln treffen. - Mit zwei rothen Rosen in der Hand, erwartete ich sie Abends eine halbe Stunde vor Beginn derVorstellung am Eingange des Theaters; allmälig bellann oas aus na iu imien. allem ne i

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erschien nicht. Möglicher Weise hatte ich sie, trotzdem ich wie ein Falke nach ihr ausgeschaut, doch übersehen; ich betrat deshalb den Theaterraum sie war nicht da. Dann wieder hinaus vor die Thür sie kam nicht. Endlich setzte ich mich auf meinen Platz, denn die Vorstellung konnte jeden Augenblick ihren Anfang nehmen. Meine Rosen zogen die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich. Einzelne der Theaterbesucher lächelten vielsagend, andere wieder , neidisch, manche sogar mitleidig. Es klingelt der Vorhang geht in die Höhe und in demselben Augenblicke zwängt sich ein großer dicker Herr mit einem schwarzen Backenbart und barschem , Gesicht durch unsere Reihe und läßt sich, behaglich knurrend, auf

Virn für mpin? Wnnphfiftf firttimmtm mrh nither Anfangs ließen mich Erunen und Entrüstung verstumm?.,, unstat: eine: f,?:k.sz. bezaubernden Zungen Dame e n haßlischieden nur um ein Mißverständniß handeln, das sich um jeden Preis aufklären mußte, da ich noch immer hoffte, daß Ella sich wohl nur ein klein wenig verspätet habe und noch kommen werde. Verzeihen Sie, Sie haben wohl irr thümlich einen falschen Platz eingenom men? begann ich hoslich. Der Dicke sah mich mißtrauisch an und schwieg. Darauf wandte er sich ruhig wieder der Buhne zu. Ich wiederholte also den Anfall, diesmal etwas kräftiger: Verzeihen Sie, Sie sitzen auf einem verkehrten Platze." diesmal ianoririe er micv voukommen. Die neben und um uns herum Sitzenden begannen aufmerksam zu werden. Emer zischte. Der Wiae sah mich wutyenv an, schüttelte den Kopf, wühlte mit zwei Fingern in der Westentasche herum und forderte' endlich nen zerknitterten Jet tel zu Tage, den er mir dicht unter die Nase hielt. . Das war mein Billet, mein Freibil let! Ich "erkannte es auf den ersten Blick!. Das ging denn doch zu weit! Me kam lener Mensch dazu? Plötzlich ging mir ein Licht auf: ge wiß hat sie es verloren und er hat's gefunden. Jawohl, so mußte eS sein. Mein Herr!" raunte ich ihm so leise zu, als es mir bei der Wuth, die in mir kochte, nur möglich war. Das ist mein Billet. Sie haben eS gefunden Teufel auch, Sie fangen an, mich zu langweilen." brüllte plötzlich der Difo mit Stentorstimme. Die Wirkung dieses Anrufes war eine entsetz liche. Ssssst! Ruhe! Raus! Mund hal ten!" so brach eö von allen Seiten wie em Sturmwind los. Da erscheint ein Schutzmann. Meine Herren, darf ich Sie bitten. mir zu folgen! Das Herz klopfte mir bis in den Hals hinein. Spießruthen laufen kann nicht schlimmer sein, als an all' diesen hohnischen neugierigen Gesichtern vor übergehen zu müssen! Draußen stand der Direktor, der unsere Billets zu se hen wünschte und sie sofort als Frei billets erkannte. Nun, meine Herren, Sie hätten sich aus Dankbarkeit für die Freibillets wohl anstandiger betragen können, sagte er wüthend. . Auf den Dicken übte das Wort Freibillet" eine Wirkung aus wie ein rothes Taschentuch auf einen wilden Stier. Wüthend fuhr er auf: Was, Freibillet? Ich habe kein Freibillet! Ich habe mein Billet bezahlt!" Der Director lächelte ungläubig. So. so! An wen sind diese Billets gestern abgegeben worden?" frug er den Eassirer. . An den Berichterstatter des Glüh lichts"," antwortete dieser, nachdem er in seinem Buch nachqeschlaaen hatte. Ja, das stimmt, von dem habe ick sie auch bekommen," fuhr eS mir her aus., . So!" sagte der .Director. darauf wieder. Aber wie kommt dieser Herr denn zu dem selmgen? Das . .'. das . . . das hatte ich verloren, stotterte ,ch. Das ist wohl möglich, aber ich habe es von einem Kellner bei Bauer gekauft und noch Aufgeld obendrein bezahlt", warf der Dicke ein. Hm; ich werde die Sache untersuchen lassen," ' versprach der ; Director. Eine sehr trostvolle Aussicht für mich. Das fehlte mir noch. Wenn die Sache aufgeklärt wird und mein Freund dann erfährt, welchen Gebrauch ich von seinen Freibillets gemacht habe . . . . , Darf ich um Ihren Namen bitten?" Hätte er diese Frage wenigstens nur zuerst an mich gerichtet, dann wäre ich dem entsetzlichen Manschen, der mich fortwährend - mit wüst .rollenden Au gen anglotzte, höchst wahrscheinlich ent. kommen. Nun war er vor mir draußen und' erwartete mich natürlich auf der Straße. - Kaum hatte ich meineRosen wüthend auf den Boden geschleudert, als er auch schon auf mich losstürzte. . Mein Herr! Was hat das alles zu bedeuten? Ich" mochte wohl 'mal wissen. ..." 'Lassen Sie mich zufrieden brummte ich ihm zu. ,. Nein, ich verlange eine Erklärung von Ihnen." Die möchte ich selber gerne haben!" ' Nun machen Sie sich nur nicht obendrein noch lustig über mich; ich warne .Sie, verstanden?" sagte -bei Dicke drohend mit unheilverkündendem Zorn. Plötzlich kam., mir ein . guter Ge danke. Ich sah' auf meine Uhr. Um 10 Uhr, wird der. Kiosk geschlossen. Also noch massenhaft Zeit. : . ' Gut, kommen, Sie dann nur mit," rief ich, den Weg nach dem Park einschlagend. Und der Dicke hinter mir her. - ; ...'Das erste,- was . ich sah, war der Briefträger, Mi nn Kioök saß und in ' r , W r. i. iVr nn jeor verlrauncyes Veipraco mnua

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Der Grippe specifisches Heilmittel.

Die Grippe ritt leder epidemisch auf. 3 Berit isse, da sich dieselbe in Folg on r kältungen entwickelt, i reist stet die schwa. chen Punkte des menschlkche Systems an, darin liegt eben da gefährliche dieser rankheit. AiI.AMlsbKnig Samburger iirujNhcc

ist mit solch großem Erfolg gegen dieses schmerzhafte Leiden angewandt worden, daß viele er,te dessen Werth schäeen und denselben häufig er. schreibe, r wärmt das vlut, beruhigt die Skerven, lindert den Reib stärkt das ganze yftem und beseitig dadurch die rankheit. Vkoti,! Nur in Originai'Pac?ktkn verkauft, und der echte hat die Unterschrift von Dr. Auguft önig aus jedem Umschlage. 5r wird niemals lose verkauft.

Freedom and sunshine are not more wclcomo so ene who hu been languishing in prison tturn the relief and comfort jjiven hy't EW-M'S TATOUES Every Symptom of headaches, backaches, biliousness, dixriness, constipation and other derangements leaves at once vrhen Ripans Tabulea come to the rescue. Thes Tabules reach the root of such disorders. . The stomach ii toned and strengthencd, tho liver reeeives a gcntle Stimulus, the beweis aro regulated hu aiding regularity in all the functions. The whole plmicalbeing is renovated and re-inforced by the capacity to expel waste and reeeive nourishment. All people of sedentary or confining occupations men or women will ensure better diestion, clearer minds, and increased power of application and enjoyraent by tha use of Ripans Tabules.

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"T? Was! Noch ein paar majestätische Schritte und ich stand vor ihr. Was haben Sie mit dem Billet ge-macht?-. Sie erschrak nicht wenig, als ich so plötzlich vor ihr auftauchte, erholie sich indessen gleich wieder. : Beruhigen Sie sich gefälligst! Was fällt Ihnen nur ein. Einem einen folchen Schrecken einzujagen! Was ich mit dem Freibillet gemacht habe? Darüber brauchen Sie nicht einen solchen Spektakel zu machen! Ich konnte es leider nicht benutzen, da es meiner Freundin unmöglich war, mich heute Abend zu vertreten, und da habe ich es meinem Vater gegeben !" So! Und wie kommt es denn zu einem Kellner bei Bauer?" . .Das das ist mein Vater!" antwortete sie. - . . , Diese Erklärung überraschte mich allerdings nicht wenig. Und ras nannte sie: eine öffentliche Stellung! Sagen Sie 'mal, wenn Sie vielleicht. meine Braut noch mehr zu fragen haben, dann eilen Sie sich, bitte, ein' wenig!" sagte der Briefträger iro nisch. Sprachlos starrte ich ihn an. Seine Braut! Das war also der Bruder! Hatte ich dafür soviel Selte.rwasser mit Himbeersaft .... Ha! ha! ha!" lachte ich höhnisch. Ihre Braut?" Ja; finden Sie das etwa so lächerlich? 's .ist Ihnen Wohl nicht recht?" sagte der glückliche Liebhaber. . Ach, mein liebes Fräulein, würden Sie wohl so freundlich' sein, mir' ein Glas Selterwasser zu geben? Ich derschmachte vor. Durst," ließ sich Plötzlich die zuckersüße Stimme des. Dicken hören, der bis jett die Entwicklung des Dramas schweigend und mit größtem Interesse verfolgt hatte. Gewiß, mein Herr! Ihnen vielleicht auch etwas gefällig?" wandte sich die Schöne nun boshaft zu mir: Zur Abkühlung!" Danke bestens: Adieu!" ' Mit diesen Worten machte ich mich aus dem Staube um eine Erfahrung reicher, wie ich mir zum Trost allerdings zu einem sehr . zweifelhaften .klar zu machen versuchte. Und ein! paar Tage darauf erhielt ich einen Brief von meinem Freunde zweite Erfahrung- der mir schrieb taß er mich, nach dem eigenartigen Gebrauch, den ich von seiner Liebenswürdigkeit gemacht, . .dringend ersuchen müsse, ihn .in. Zukunft mit Anfragen um Freibillets zu' verschonen. Und noch eine dritteErfahrung sollte ich machen Ms. ich spater wieder einmal in's Theater ging,- allein und .ohne Rosen wen sah ich da in einer. Loge? Meine Dulcwea, und neben ihr den dicken Bullenbeißer! ' Moderne Mitgift Bewerber: Und waö bringt mir Ihre Tochter in.die Ehe mit? Vater: Den Titel Dokwr der Philosophie." ; . S..YM p a t h i scher Ls.nkl.aai9 .Schaffnern Hier .ist.. ein Räuchcoupö." Gebirgler:' ' Haben S' vielleicht auch a Raufcoupö?"

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