Indiana Tribüne, Volume 22, Number 145, Indianapolis, Marion County, 13 February 1899 — Page 1

o Cf rC ACir rir v W 1 US A T l I N I ä4 V Ky iy y w V y w O V, 7 '. Offtce : No. 18 Süd Qlabacza ZZtratze. Telephon 1171. Indianapolis, Zndiana Montag, den 13 Februar 1899. Jahrgang SS, Not 145

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WetterberiSt. Wärmere, scböneS Wetter beute ,N,icb' und Dienstag, ö.tfte Tem. peralur innerhalb der legten 24 5 tun den0 Grad. niedrigSe 17 lSrad. Der Bericht der Untersuch ungS Commission. Washington, 12. Feo. Der Bericht der UntersuchungS-Eommission wurde heute der Oissentlichkeit übergeben. Derselbe ist ein sehr umfangreicheS Dokument, daS ungefähr 65.000 Worte enthält. Der interessanteste Theil desselben ist der, worin gesagt wird, daß die Soldaten stetö gutes und kein einbalsamirteS" Fleisch be kommen haben. Der Generalarzt Day und General MileS werden sehr getadelt, daß sie, wenn sie wirklich schlech teS Fleisch fanden, nicht sofort Beschmerde erhoben und Meldung machen. Einen Tag vor Santiago augenommen, hatte die Soldaten auch immer genügend LebenSmittel. Die Commission siedet auch, daß den Lieserungen und bei der Auöwabl der Lager Seitens der Beamten und Ossiziere alleS ehrlich zugegangen sei und oaß Keiner dabei in unrechtmäßiger Welse prrsitirt habe. Die Unzulänglichkeiten, welche entkae hen, seien sämmtlich dadurch hervorgerufen worden, daß man eben in keiner Weise vorbereitet gewesen sei. Die Aktion bei Manila. Manila, IS. Febr. 4 Uhr 60 Abendk. Den allgemeinen Erwartungen entgegen blieb heute aus der ganzen Linie Alleö ruhig, und es ereignete sich nichts, waS die Sonntagsruhe gestört hätte. W a s h i n g t o n, 12. Febr. DaS KriegSdepartement erhielt heute fol gende Depesche: Manila, 12. gebr. ES wird berichtet, daß der Vertreter er Insurgenten in Washington telegraphisch Aguinaldo gerathen hat, die Amerikaner vorüber Ankunft von Beritäkkungen zu vertreiben. Die Depe che ging in Hongkong ein und wurde nach Maloloö per Post befördert, wo man beschloß, den Angriff am 7. d. M. in'S Werk zu setzen. Die Kamps. begier der Insurgenten verfrühte daS Engagement. Die Gefahren deö Siseß. Chicago, 12. Febr. Sechzehn Schlittschuhläufer auS der Vorstadt Lake Forest wurden heute von CiSchollen in den See hinausgetragen Zehn davon find gerettet. Von den ehlenden sechs sind zwei kicherlich errunken, die andern vier möen noch auf einer Scholle auf dem See herumreiben. Die Mannschaft der Leben. rettungSffation war die ganze Nacht aus der Suche nach ihnen. Unter den Sechsen befinden sich zwei Stubenten und der Advokat BrotherS mit seiner Familie. , , , Schlimme Aussichten für Louiöville. P i t t ö b u r g. 12. Febr. Noch nie hat die Schifffahrt hier so vollständig still gestanden wie jetzt. Die Flüsse find zugefroren. Viele Schiff; sind gestrandet. Acht Millionen Busdel Kohlen zwischen PlttSburg und LouiSllle liegen rettungslos fest. Dazu kommen die Schneemassen an der Wasserscheide deö Monogahela und des Ällegheny, so daß die Gefahr beim Eintreten deS ThauwetterS eine außerordentlich große ist. Vor zwanzig Zahren ergab derselbe Zustand außerordentliche Verluste. errn von Vülow Rede. Berlin, 12. Febr. Die deutschen Zeitungen find beute einstimmig der Anficht, daß die gestrige Diskussion im Reichstage über die Zuterpellatlon des Ägrarier-FührerS, Grafen vsa Kanitz, ezüglich der Handelsbeziehungen zwi schen den Ver. Staaten und Deutschland, ein Creigniß von größter Bedeutung war. Alle sprechen die Hoffnung auS, daß die präcisen Erklärungen deS Staatssekretärs deS Auswärtigen, Herrn von Süloo, der Fabrikation von deutschfeindliche Ge rächten und Nachrichten in der amerikanischen Presse ein Ziel setzen werden. London, 12. Febr. Der verliner Correspondent deS Standard bespricht die Dichtigkeit der Nede de5

Fürsten Herbert BlSmarck im Reichstage vom Samstag und sagt : Die Debatte wird der deutschen Regierung schwerl'ck Nutzen dringen Im 'egentbeil, t" deleocht te? lbeilweis, mzhlll.n Ausdrücke (?r sen

von jtjni wird . die Regierung sich Vielleicht genöthigt sehen, sich bei den Verbandlungen entgegenkommender zu zeigen trotz aller Bemühungen um die Erhaltung ihrer Rechte. L o n d o n, 12. Febr. Der Berliner Correspondent der Daily NewS sagt Wag Rußland für Deutschland au dem politischen Schachbrett ist, ist ihm Amerika auf bandelSpolitischem Gebiet. Daher die ü-erströmende .Liebenöwürdigkeit in der Debatte am Samstag, welche, wenn auch sicherlich in DeutschlandS Interesse gelegen, auch theilweise von der Erwägung der englischamerikanischen Annäherung herrührt. Den Ver. Staaten soll gezeigt werden, daß nicht nur Cngland ihr Freund ist Herr von Bülow hat einen glänzenden Erfolg erzielt. Die letzteShre. H a v a n a. 12. Febr. Die Generäle Brooke, Ludloa und Lee nahmen am Begräbalß von General Cal'slo Gar eia theil. Die kubanischen Genetäse und Solbaten, welche am Begräbnlß tbeilnedmen wollten, zogen sich zurück, well ldnen nicht gestattet wurde, zwischen Gen. Brooke und seinem Stäbe zu mirschlrea. Die Aufregung und M,ßstimmung unter den Cubanern ist groß. Deutsch -ameri k. HandelsBeziehungen. Berlin, 12 Feb. Im Reichstag interpellirte Graf Kan'tz die Regierung über die deutsch. amerikanischen Handelöbeziehungen. Herr von Bülow beantwortete dieselben. Gras Kanitz sagte, eS sei unnöthig, sich über die bestehend. n Verträge zu beklägen,da'die Amerikaner an ihrem Theil nicht festhielten. Man müsse Amerika klar machen, daß eS nicht nothwendig sei, daß Deutschland seine Vedüisa'sse gerade dort decke. Wenn eia Land seine Märkte dem anderen verschlösse, könnten die Handelsbeziehungen nicht bauernd gute sein. CS liege im Interesse der deutschen Landwirthe, die Kaufkraft ihreS Landes gegen Amerikas Maßregeln zu schützen. Ein Zollkrieg sei nicht zu wünschen, aber wenn er geführt werden müsse, habe Amerika dabei mehr zu verlieren alS Deutschland. Zum Schluß sprach er die Hoffnung auS, die Regierung möge vorsichtig, aber auch mit Festigkeit vorgehen. Herr v. Bülow antwortete, AngefichtS der schwebenden Verhandlungen sei eS unmöglich, eine eingehende Darftellung zu geben. Ja dieser belonde ren Frage beständen die Hauptd'sserenzen in der Auffassung der Ctausel über die Rechte der meistbegünstigten Nationen, welche im Vertrag von 1828 zugestanden seien. (Zwischenrufe von den Conservativen.) Die deutsche Regierung hat stetS angenommen, daß dieser Vertrag die unbegrenzte Behandlung alS meistbegünstigte Nation gewährleiste. Andere Concessionen, welche die Ver. Staaten einem dritten Staate gegen besondere Compensationen gewähren, würde Deutschland nur gegen correspondirende eigene Zugeständnisse fordern. Von dieser Stellung kann Deutschland nicht weichen. Im Verlaus seiner Rede erklärte Herr von Bülow, Deutschland beabfichtige Leben und Eigenthum der Deutschen in den Philippinen zu schütze, und fügte hinzu : Wir find sicher, daß unter dem Schutze Amerikas unsere LandSleute in den Philippinen sicher find. Wenn man unS andere Gründe unterschiebt, so ändert daS NichtS an der Thatsache, (eisall ) Ueber die Behauptung, der deutsche Konsul stehe mit den Wassenverkäufen an Aguinaldo in Verbindung, sagte er: DaS ist eine der fettesten Enten, die je auS einem Tntenteich aufgestiegen find. Die Beziehungen zwischen den deutschen und amerikanischen Ma-rine-Otfij'eren waren nicht nur freundschastlich. sondern auch höflich. Die Rede deS Botschafter White am 4. Zuli sei Deutschland gerecht geworden. Weiterhin sprach er von den perfiden Entstellungen in der Presse beider Länder", und betonte die historische Freundschaft derselben. ES wird gut sein, diese Bande nicht zu zerreißen. Oir werden alt den

Ver. Staaten okne Provocation, aber

auch ohne Schwäche verhandeln." Der Kanzler Hokenlohe schüttelte Herrn von Büloa? nach der Rede die Hand. Oer Prrnz von Coburg. London, 12. gebr. Der Tod deS Prinzen Alfred von Sachsen Co-burg-Golha, dem einzigen Sohn und Thronerben deS herzoglichen PaareS, ist die Folge seiner auSschveisenden Lebensweise gewesen, und daS erhöht natürlich den Schmerz der Angehörigen. Sr ist bekanntlich der Enkel der Königin, und während der Jubiläumösestlichkeiten erregte er mit seiner hohen schlanken Figur in der glänzenden Husaren - Uniform hier einige Aufsehen. Nach Berlin zu seinem Regiment zurückgekehrt, kam er in schlechte Gesellschaft und wurde in die Spielerskandale verwickelt. Der Kaiser versetzte ihn unter Beförderung zum Hauptmann in daS Coburger Regiment. Zaiei andere Offiziere wuröe kasfirt. Aber daS Spiel war nicht sein einziger Fehler gewesen. In Folge seiner Lebensweise hatte er sich eine unheilbare Krankheit. ua-,ogen, dieselbe, der König Alpdoid XIII. von Spanien erlegen ist. Anfang Januar erklärten Speziallsten seinen Zustand für hrssiungSloS, und seine Nachfolge auf dem Thron a!S ausgeschlossen vea ettlichkelten zur Silberhochzeit seiner ältern wohnte er im Rollstuhl bei. Vier Taae vor seinem Tode bildeten sich Able.sse in der Schädeldeck,, welche ein qualvolles Ende verursachten. Er starb im Delirium in einem Sanatorium in Tirol, ohne daß Jemand von den Seinen bei ihm gewesen wäre. Nur zwei Aerzte waren am Sterbebette, alS der Tod ihn abrief. Dadurch wird die Erbfolgefrage. in Coburg wieder in daö öffentliche Interesse gerückt. Der Herzog von Connaught ist der nächste Erbe. Sr ist der dritte Sohn der Königin. Sei der schwankenden Gesundheit seineS LruberS, deS Herzogs von Coburg, mag die Frage, wofür er sich entscheiden will, bald an ihn herantreten. Falls er sich für Coburg entscheidet, wird er seine Carriere im englischen Heere aufzugeden haben, in welchem er einer der bellebteften Generäle ist, und die Aussicht bar, dereinst der eommandirende General zu werden. Die Herzogin von Connaught wird dabei zu Rathe gezogen werden. Sie ist eine patriotische Deutsche, und Tochter eS Prinzen Friedrich Carl von Preußen, des rothen Prinzen". Vermuthlich wird sie ihren Elr flaß für Sachsen-Coburg geltend machen. Aber die herrschende Anficht ist die, daß der Herzog von Connaught zu Gunsten seines Sohne. deS Prinzen Arthur, der am 13. Jan. 1883 geboren ist, Verzicht leisten wird. Der Tod deS Prinzen Alfred ist ein schwerer Schlag für tie Londoner Saison, da biS Ostern Schwarz getragen werden wird. Die Saison begann mit der Eröffnung deS Parlaments. Brand eines Irrenhauses. S a n k t o n, S. D., 12. Febr. 3n einer der CottageS deS Staat. IrrenhauseS brach heute Morgen um 2 Uhr Feuer auS. Siebenzehn Patienten fehlen und find wahrscheinlich in den Flammen umgekommen. Die EntftehungSursache deS FeuerS ist noch nicht ermittelt. In der Cottage befanden sich vierzig Patienten und zwölf Wärter. Bei der furchtbaren Kälte, 22 unter Null, war eS eine schwierige Sache zu löschen und die Cottage brannte vollständig aut. , OHtttö-NaMriHten. Angekommen in : Rotterdam: Werkendam" von NewSork. Antwerpen: FrleSland" von NewSokk. M o v i l l e : Tthiopia" von New Sork. Hav re: Sa Gakcogne" von New S'rk. Liverpool: Britannie" von New Sork. !! ,, Unfall der Bulgaria." Ponto del Gada, Azoren, 12. Febr. Der britische Basfindampfer Weehawken. Kapt. Casey auS Philadelphia, welcher auS Hüll hier eintraf, hatte 25 Passagiere von dem Dampfer Kif Amfiiiv?1miFitttf At Qtni V yMiNVMig - HiiNitiVtfbH W l M t fr Bulgaria," Kapitän Cchcitt, an

Lord, welcher am 28. Januar vcn New

Fork nach Hamburg abging. Der Weehawken berichtet, die Bulgaria" treibe dü floS 800 MeUen von den Azoren entfernt. Ueber da Schicksal der. übrigen Passagiere ist hier n.chie bekannt. Wer einen Catar'rh heilen will, muß mit dem Blut anfangen. voob'S Sarsavarilla beleitiat die Ur suche dieses Uebels und heilt Katarrh vavurcy, vap sie das Blut reinigt. Ho od'S Pillen wirken milde aber rasch und sicher auf die Leber und den Magen. 2S. allerlei. Der 12 Jahre alte Emeron B. Probasco und John Rue aus reebold, N. I., brachen beim Schuttchuhlaufen auf dem Eise auf Snyers Teich em und sielen m's Wasser. Probasco's älterer Bruder und Rue's Later eilten den Ertrinkenden zu Hilfe und dabei brach Rue selbst durch das Eis. Probasco erreichte die Stelle,- wo der Bruder und John Rue eingebrochen waren, und rettete letzteren; sein Bruder war aber nicht mehr zu sehen, er war bereits ertrunken. Auch Rue fand den Tod im Wasser. , In dem Wohnbause des ewige Meilen von Manistee, Mich., ansässizen E. L. Barne waren die Ve:bmdungsröhren des Heißwasserbehälters eingefroren. Herr Varney und sein'Schn thauten sie auf und begaben jich, nachdem sie annahmen, ihren Zweck erreicht zu haben, und den Slt sei frisch gefüllt hatten, an ihre Arbeit. Kaum waren sie wenige Schritte aus dem Hause, als eine fürchterliche Deionation erfolgte. Der Veh'ältcr war ezplcdirt und hatte das 6 Jahre alte TLchtcrchen des Herrn Aarney gelödtet, seine Frau gefahrlich verletzt und das Hans zertrümmert. Für die misirale Disciplin unseres famosen VoliZh-ercs' liefert die Uusmulierunz dcZ 0. Virginia Regiments (Neer) einen ernsten Beweis. Die Off'cier-, samn'tl Neger, erwlesen' sich durchweg 'als n::brarchbar und sollten sich dehlö ri ner Prüfung unterziehen. Sie xdzu gerten sich, dies zu thun, dagegen legten sie ihre Stellen freiwilli.z nieder. Darauf ernannte der Gouverneur Virginia Weiße zu Ofae:n für da Regiment, allnn diesen verwciqei.-en die Negersoldaten offen d?n GehOrsa'n-. Bei dieser Wendung de? D'.ng: ersuchte der Oberst bei sei-?. Vorgeft?ten um Beistand und nmtw'eöt lurd. das ganze Regiment in KuorviLe ge. fangen" gesetzt. Um Gewalühaten 'zu verhüten, wurden mehrere andere Regimenier zur Bewachung der Meuterer aufgeboten. Die weißen Ofsiciere wollten darauf resigniren, doch wurde ihnen dies nicht gestattet, dagegen ordnete der Gouverneur die Ausmusterung des ganzen Regiment an. D r. H. C. Dunavant, P rä sident der statistischen Sanitäts . Behörde von Arkansas, berichtet, daß in dem Orte Salem in Fo'.ton County, Ark.. d'e Blattern in schrecklicher Weise auftreten, doch keine Vorsichtsmaßnahmen gegen die ansteckend: Krankheit von den Behörden angeordnet sind. Die Aerzte im Orte weigern sich, der Krankheit den richtigen Namen zu geben. Nach ihrer Behauptung leiden die Patienten nicht an den Blattern, sondern an einem ungefährlichen, mit Fieber verbundenen Hautausschlag. Dr. Dunavant aber hat festgestellt, daß mindestens 400 Leute im Orte während der letzten beiden Monate an den Blattern erkrankt und viele Patienten gestorben sind. . Er fand Kranke, die mit Blatternausschlag und ungeheilten Blattern - Narben umhergingen, auf der Straße zusammenbrachen. In Folge der Fahrlässigkeit der OrtsbeHorden hat die Krankheit sich bereits nach den Orten entlang den Eisenbahnlinien verbreitet. Frl. Manda Sione und Harry Kreiß gernthen beim Schlittschuhlaufen auf dem Beaver - Flusse bei Beaver Falls, Pa., auf dünneres Eiö und brachen durch. Sie faßten den Rand des Eises und versuchten sich heraus zu ziehen, aber bei jedem Bersuche brach das Eis ab. Als sie von der Anstrengung und Kälte fast er schöpft waren, erfaßte Kreiß seine Unglücksgefährtin mit .einem Arm und rieth ihr. ihren Arm so leicht als möglich ausgestreckt auf das Eis zu legen, und that das Gleiche mit seinem and:ren Arm. Inzwischen hatten die anderen Schlittschuhläufer nach Stricken und Stangen gesucht, um den Berlinglückten zu Hilfe zu kommen, fanden aber nichts. Da legten sich einige junge Männer einer hinter dem anderen platt auf das Eis, wobei immer der hintere die Füße seines Vormannes erfaßte, so daß sie eine lebendige Kette bildeten. Sie kamen nahe genug, daß d vorderste Kreiß seinen Ueberzieher zuschieben konnte. Dieser hielt daran fest und wurde auf das EiS gezogen, Frl. Stone nachziehend. Die Geretteten wurden sofort in ein nahegelegenes Haus gebracht. Ein herbeiqerufener Arzt erklärte, daß daö kalteBad schwer, lich ernste. Folgen habe pzerde.

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hauslotterie der Vertrieb der Loose in den preußischen Provinzen cnNassau, Rheinland und Westfalen, sowie in der bayerischen Rheinpfalz genehmigt ist. Auffallender Weise hat die badische Regierung den Vertrieb in diesem Nachbarstaat nicht gestattet, obwohl man so oft von einem angeblich besonders lebhaften Interesse des badischen Großhcrzcgs für das Elsaß reden hört. Der Reichskanzler Fürst Hohenlohe hat sich persönlich für die Sache interessirt. Jn-dempfölzischenDörf--chen Jmmetshausen wurde die 84jährige Maurerswittwe Katharina Dilly auf dem Ofen ihres Wohnzimmers liegend, todt aufgefunden. Da die Leiche äußere Anzeichen eines gewaltsamen Todes trug, auch angebrannt war, vermuthete man sofort einen Mord und man nahm die Schwiegertochter der Todten, die mit ihr in standier, Feindschaft gelebt hatte, in Haft. D:e Frau leugnete ecst, dann aber legte sie im Wolfsteiner Amtsgerichtsgefäng nisse ein unumwundenes Geständniß ab. Danach hat sie die alte, arbeits unfähige Person mit einem' Holzscheite niedergeschlagen, aber nur zu betäuben vermocht. Darauf legte sie ihr eine Schnur um den Hals und erdrosselte sie. Um aber jeden Schein ein.s unnatürlichen Todes zu verhindern, verfiel sie auf einen teuflischen Plan. Das Scheusal legte die Tode auf den Ofen, trug Spähne und Stroh zusammen, tränkte die Kleider der Frau mit Petroleum und zündete sie an. Doch fand man die Frau nur wenig verbrannt. Di e 18j a h r i g e u n v e r e y elichte GoldschmiedgehilfinHelene Franz von Oberstein wollte sich von ihrem Vater, einem gewaltthätigen, dem Trunk ergebenen Menschen, befreien. Sie entwendete in einer Fabrik Cyan kali und that dies in eine Tasse Kaffee, die der Bater nach dem Abendessen zu trinken pflegte. An dem Tische saß auch das anderthalbjährige uneheliche Kind. der Franz; es wurde unruhrz und verlangte auö der vor demGrogvater stehenden Tasse zu trinken. Der alte Franz erfüllte, von d:m verderbenbringenden Inhalte der Tasse nichts ahnend, den Wunsch des Kindes, das nach kurzer Zeit an den Wirkungen es Giftes verstarb. Die Mutter war uf daS Jammern des Kindes herbeigeeilt und hatte dun Vater die Tasse entrissen. deren Inhalt sie auf die Erde aoß. Jetzt merkte der Alte, daß der Gifttrunk fdt ihn bestimmt war. Die Franz wurde nunmehr vom Schwurgericht zu Saarbrücken wegen MordVersuchs und fahrlässiger Tödtuiig ihres Kindes zu 21 Jahren Zuchth.iuö verurtheilt. Auf Anzeige eines entlassenen Re'ervisten wecn rers hieben r Unregelmaßigkelten m der 7. Compagnie des in Konstanz garnisonirendcn Infanterie - Regiments hat die Militärbehörde eine umfassende Untersuchung eingeleitet. Gegen den Compagnicchef Hauptmann Ferncw, sowie gegen die Feldwebel Dörflinger, Schulz und Dimmler, ferner gegen den Sergeanten Klingbein und gegen den An? zeiger selbst, Musketier Häberle, wucde Anklage erhoben. Häberle. der sich in der Schweiz verheirathete, wurde bei der nächsten Controllversammlung, Dörflinger in der Nacht von einerFestlichkeit weg verhaftet, der Hauptmann außer Dienst gestellt. Dieser Taae fand in Freiburg i. B. vor dem Kr.eg?gencht die Verhandlung statt. Das Urtheil liegt z. Zt. dem Kaiser zur Bestätigung vor. Es verlautet, der Anzeiger sei wegen Nichteinhaltens deö Dienstweges, Verschiceigung von Unregelmäßigkeiten während seiner aktiden Dienstzeit und' weil er nicht alle Behauptungen beweisen konnte, mit mehreren Jahren Festung bestraf: worden. Inwieweit außerdem noch Strafen verhängt wurden, ist z. Zt. noch .militärisches Gebeio:niß". scr C! ew tore (ÖtaMitt 1853.) V'..,. Buttnick Muster I abrlk'Reste Verkauf wird die ganze Woche fortge setzt. vergessen Sie dieses nicht. mi w im 13 t.

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