Indiana Tribüne, Volume 22, Number 144, Indianapolis, Marion County, 12 February 1899 — Page 5

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..SeckS Iah lanq wr ich ein Cfcfet? feer DNOPlps in ii)rer icgiimutiicu trriii. J, sonnte mit i'en au'rer iiiildj.Ioai"f. uns junjeticn (onntr lsein SDlagen jelj'l bai ntt fce )Q!t:i ini'3 tctöaucn. Steten ?1utj bc31-.1t i.1 tit ß a 5 c a r e t S ju trct;m:rt. Uni itüDcm lun i3) ftet:j iejiecge.?or?cn. tu iy Mich jctzt lo 5hl i:l)ls rcu z: in ir.cia?m Lcdcn. David H. Nurphu. iKtwarf. C. tf& LAXIP EON-BOMS ngeneim. i?imackbast. wirksam. Ccbmccken flirt, tfctttt ein. inaxn nie krank Zrr fdjuja-1, uerurfacben feine kchmerje. ioc, jk,!mc Heilen Berftopsnng. Surllrf Risrty Conpaay, Clika?. 9ontrcal, Xew York. 3?l XTI-Tsl-TJ t ' tauft un c"- on csTcn 11 VXU'MV; tjatttetn jut Heilung ker TadalS geaclpSelt, Dr. Louis Burckhardt, No. 1134 Süd Meridian Strafte. prechkunden : 9 borgen und? - dad. Willoughby Block. 224 Nord Meridian traf. inantin: 4 Nachmittag. Tel.2St. Dr. I. Gü!)!er. liJU Dsi carrr? Srr. !?v,zttunsten: tMll&r V.Trr. . V d,e l -iat:n.; 8 die 5de:?c. T?l-pbo 1440. srr-4tit8tfn : tJmrr.?3( ai lHotattrio Die Ofsiee vr? Dr. II. PINE und Dr. ( OLE, t-tfrnjet sich in No. 24 Ost OU'to Strafte. Telephon No. 927 wie bisher. Dr.O.G.Maff 5at seine O lcc na dem Willouqhbv Cebäude, No. 24 Nord M.ridian Stt., txftt Etage, verlegt. Cfüce2tunben : von 2 ttt 4 Uhr flatrnlttaa Tel-rtzo: O'ftc? 2V2 Wohnung I. Sie Woknung tiftnoitrtct) tote bisher : 1 37 Nerv Pennsylvania Straße. MliUers - 2ci)cx - Pillen ist da beste un n'benbei auch geli-des! Mittel arkeic Un ervmiql.tt, erftocfuutf, Lebcrleiden tc. 2Z entS die Sckachcl bei fferd. A. Müller, pothekei', Scke ?ou inb Wosdivgron Str. d auch tu alltn anderen potltfin. rflyjwr'.sn vrrr? A!lfAlle Teutschen ti inken Secbach's Thee. (Drntf $e Schwelle? Kraute-) Qx Willigt Hpe, rclnfgt B V! an. rtflultttfcit ?f-, ftltft dl, -Hrr b rd , i I ?tuh'g,ag; tiionfcert j mpf$1 V,ftflS?. geaten .langt. s. övrdaed.Peru, ll. FÄHMücil ial Ufnt t-rt ?iin(n aataruit teit (J-r.:n. i Ä'.c-;T.i'!r.i'. J'nni'fi r tu gtu tuO Isnn. Hu uu4Dl L:U( i k.i JKPC&x:ziCz?.:l :? t!.20 piz f-r 10c. rlcfrnarfc!. Ttrn 0.! vrat .mbf fi frrirnn, m'n tolt j;fi5i a t .U.V-ÄCTT, z'(ütcie0 4itaii4niimw3i(n. twr.tit c. ijin. iv wr.w, rcraiu iicri-, i.i Lunciijni . . -. iv. . i u . tu n . T Bin ta.Ttk um (tncit nnnn rjratt ma&tn), ammi x.naio naa'mrtang ob iu umij an suiu HrUMi' l anittje www 2IScSSn,Ii"32S23 CHCE IBej.;,V-!iSED. 1 1 c ' VrVfl txiv-ö4,-w ; ,' . 1. " t 8 rofc W4MW. ClUMli. blMi BÄR FIXTURES OltAIW BOARDS ; NO AU J T.n, riric, Drass cietJöf. z nicket and oll seltenen and Z Platod Utensil Clctu. Wood, Mt:rb!fc, v h estain. Etc, ? f CEOffCE WM MOFfMAN . 8iJvutr 4 tiojrwi WHtfcta St . Ioaoi. 8 !HE BlR-SEErW FHSESS ZttttZ5-:STttJi. Mi j-r-- rmr vvw i Zum Verkauf in Avothek, 55 Cent vtt Vkund. T. E. EircgeH, Leichen Veftatter, ' Wieder auf dem alten Platz, sta, 221 n. 223 R. DelaOUt Gtr.

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N:m:ne Se einol an, ich sin doch en Mann, wo ( Zu vuttlnier t iOocn adsch:s belange duht un mer muß doch als emol wann un dann zu die Mietungs tende, dnn mutz mer sich aach als emol dann un wann jeden Owend in den Saluh sehn losse, sonst denke jo die Leit, mehbie der Philipp is doht un das deht ich eich nit gleiche. Awwer die Lizzie iZ d? drin ar:g pertickeler. Mas die erni'l in ihrn Kopp Hot, das will se cach hawwe. Ich hen mit den Wed.sQ.i.er die Sach iwwergetahkt un der sagt: Du bischt e Nmdsvlcch von eme Ztamee!, wann ou oem schone Platz im g:wwe willst. Wann du dem Saluhn tappe duyst, dann start ich en n:ie, odder ich kaafe dich aus. W:i,- gibt's dann uss die ganze Welt e schöneres Bißnes, als wie das Saluhn-BibneZ? Off Kohrs, wann emer t Schk is un sich immer triete läßt un nit aach einol, mitaus daß mcr mit d:n Tahrndohr gewinkt kriegt, sich liwerahl zeige duht. (Jn Saluhnkttper, wo mt liw:rahl l, der soll sei Biknes uffg:ww: un sich begrawe losse. Messer, dieselwe Min nit. wo du dein Platz zumache duhst, mach ich ihn Widder uff un das is was die Matter is." Sell Hot mich zu denk: gewwe. Ich hen zu die Lizzie gesproch:, awwer die sagt: WattS de Diff? For was hen mir dann unser Geld, wann mir nit das Lewe inscheue solle. Mer duht nor einmol lewe un ich will nit mei ganzes Lewe do hinne in den dunkle Loch hocke." Do hen ich gesagt: .Will hen ich gesagt, m bic erachte Lein, is dei ganzes Lewe aut of westschen, bikahs, du Host schon en diesente Part dervon errunner geschafft. BiseidZ das hzst du jo das Loch hinne gewischt un nit ich. Du Host mich mache den Saluhn starte un unser Vilding in die Väckiahrd mubfe. Ich hen dich dasFehwer gcdahn un jetzt w TTk . i ms -r ozxi ou aacy mi iiut. izcy um schuht eckspeckted, daß die Lizzie en orfel RunlpuZ rehse deht, aww:r se Hot's nit gedahn. Sie sagt, well, ob sie nit aach emol en Mistehk mache könnt, ob ..ich mehbie nit aach schon ein oddr zwei gemacht h-tt. Mit den neie Bildung deht se awver kein Mistehk mach: un wann ich nit derzu t:nde deht, dann d:ht sie derzu tende un ich könnt dann emol sehn, wie das schaffe duht. Ich hen gewitzt, daß die Lizzie BißneZ meint un hen ihr g?sagt, was d:r Wedesweiler ron halt: deht. Do sagt je: Off KohrZ Hot se gesagt, ich wun. n:r nit, daß der so svrech: duht, awwer du weißt doch, daß der toll von Trick) is un daß mer den nicks glaaw: kann. So viel iZ schuhr, mich kann er : suhle." An demselk Owend is der WedeZweiler in mein Platz komme un do hen ich im verzehtt. was die Lizzie von ihm denke duht. Do sagt er: IS dat so, also sie denkt, ich kann sie nit suhle. Well, die wolle mir emol diesent fickse Er ist dann in unser H?us zu die Lizzie gange un sagt: Seh. Missus Sauerämper, ich hen gehört, sie dehte gleiche, e neisis Haus in die Kontrie zu bilde. Ich kann gar nit b:gre:fe. wie Jhne Ihr Mann dodergeg: kicke kann. Ich denke, 'es is e forschtkläß Eidie, Wann Sie e schöne Latt kaafe wolle, wo aach ziemlich riesenebbel in Preis is. dann kann ich Jhne so ebbeZ riekommende. Ich weiß e Latt. sell is e Dehntie un e Pieisch." Do Hot di: Lizzie wisse gewollt, wo die Latt sei, bikahs sie wollt ganz alleinS hingehn, bikahs daS alte Kameel wollt nicks d:r. von wisse. Der W:dc2weiler Hot ge sagt, mit dem alte Kameel do hätt se mich gemeint. Sell hätt ich schon von selbst gewißt, das hätt er mich gar nit m saae gebraucht. Well, ich hen nit sehn könne, was de? WedeZweiler for e2 Abschickt gehabt Hot, die Lizzie aach noch recht zu gewwe. Am annere Mo?g:n nach den V?eckfest iS die Lizzie fo?t. gange. Se Hot sich von den Wedesweifc? ganz ecksäcktli: disk?eiwe aelosse. waö fo? en Weg se zu gehn hätt un er rot sie aach gesagt, deht se höchstens Zlwanzia Minnits nemme. Fo? den Niesen Hot se sich aach keine Kahrfeh? mitgenomme. Sie Hot ?u mich gesagt, se wä? in e kurze Weil widde? heim. Ich hen in mein Saluhn geschafft un . . . -m t M M M . hen plenti zu duyn geyavt. uss ven Weg hen ich aach ga? nit genohtist, daß eS schon Dinnerzelt war. So um halb nach zwölf Uhr :S der Karlie heim komme. Ich hen mich ihn reiteweg getackelt un hen ihn mach: den Saluhn tende. bikahs ich hen in'S HauS g:he wolle, for e wenig Dinner zu esse. Äie ich an die Dohr komme sin, do hen die Kids do gestanne un hen gehallert, bikahs die Dchr war gelackt un se hen nit inseit aekönnt. Bei Galle, hen ich gedenkt. waL iZ dann die Matter mit die Lizzie. di: bringt am End di? Latt gle'ch mit heim. Ich hen dann die KidS t wenig Belohnte un e paar BretzeU gewwe un hen se e PeintchSier gewwe, öikahZ se hen doch ebbeS drinke ge müßt. Ich hen aach t wenia kalte Lunch nomme un Un dann wibd:r u

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mei Lißnes geknd. rdm Nachmittag do is der WedeZweiler komme UN b?t mich aefrogt. ob m:i Altie die Latt gekaaft hätt. Er hct dabei mit das Zinke Allsi! gewinkt un pt gelacht. Ich hen zu ihm gesagt, daß ich die Liz?ie seit teit Morgen noch nit gesehn hätt un do sat er, das hätt er sich g:dzn!t, bl kahs der Platz, wo er siz hingeschickt hätt, der wär wenigstens zehn Meils weit. Awwer er währ schuhr, sie deht bei den Tripp alle Lust verliere, aut cff Taun zu g:hn. Ich muß sag:, iwwer d:n letzt: Vahrt war'n ich froh, aw.e? dicselw: Zeit hen ich doch keinder sarrie for dic Lizzi: a:fiehit. EZ is ttin Fonn, zwaahunnert Pund Mut im Lohns zwanzig Meils eiumzuschleppe. Well, es sin noch mehr Kosticmir'ch komme un ich hen nach e kleine Weil gar nit mehr an die Lizzie g:denlt. Wie'S Sopperteim geworde iZ, do Hot mein Stommeck getnorrt als wie cn Trämp seiner, wann er in drei Woche kein warm: Löffel im Leib gehabt Hot. Ich sin in'3 Haus, awwer, was wer'n Se denke, die Lizzie war immer ,wch nit do. Bei Galle, jetzt war'n ich awwer doch keinder geschkehrt. Ich sin zu den WedeZweiler gange un hen gesagt: Sieh hier," hen ich gesazt, wann du dein Monkieschein mit mich mach: willst un mich fühle willst, dann geb ich nicks drum, awwer do muß die Sach aach stappe. Wann du awwer mei Aktie suhle willscht. dann hoscht du's mit mich zu duhn, die werd so oft von mich gefühlt, daß en Ann:rer gar nit zu helfe braucht. Ich kar.n nit stende, daß du mit mei ftiui dein Fonn Host, sieh?" Bei Tschinko, ich sin mähd aewese! Wei, ich hätt den W:d:swett5r e Bierbattel uff d: Kopp schmeiße möge, daß er gedenkt hätt, eZ wär e Torpiedo. Well, ich hen noch so ebaut zwei Stunde gewart, do iZ uff emol die Dohr usfgange un die Lizzie iZ inseit komme. Awwer, wie Hot die geguckt! Ihr Dreß war alliwwer verrisse, ihr Hoor hen erunner gehängt, als wann sie e Schippsie wär un ihre Aage wäre roth un geschwolle von lauter Greine. Ich hen sie schnell e gute Witzkie gewwe un das Hot se e wenig, besser sichle mache. ' Sie Hot uns dann verzehlt, daß sie de ganz: Dag for die Latt gesucht hätt, mitaus daß sie se sinne konnt. Feinellie is se in die Watts komme un hoi nit mehr gewißt, wo se enaus sollt. In ihre Angst is se uff en Trie gekleimt un Hot gehallert, wie alles. Do iS en Mann komme un Hot se von d:n Trie erunner geholt un bot se uff de richtige Weg gebracht. Die Lizzie Hot gesagt, sie hätt sich geschämt wie alles, wie se der Mann von dm Trie erunner getackelt Hot. bikahs er Hot se gar nit schentelmenleik angepackt. Den Wedesweiler Hot se gar nit anqeguckt. Sie iS reiteweg in ihr Bett ciange. awwer von sellen Owend an. do Hot se kei Wort mehr von e neies Bilding gesagt. Ich denke, eZ war doch gut, daß der WedeZweiler den Trick er. si: gespielt Hot. Womit ich verbleiwe Jhne Ihrn liewe? Philipp Sauerampfe?. MKusZ. (Eine culturlzt,:orische Tki'ze.) Der nachfolgend: kleine Beitrag zur Geschichte des Busses dürfte gerade jetzt zeitgemäß sein, da wo. -lien so v:et getuLt wird, wie in der eit von Weih nachten bis Neujahr. Zer Kuß, welcher den Meisten cin natürlicher, dem Mensch! anzeoorenel Brauch scheint, den Xiord yron so. gar als einen Nest desParadiejes noch auf Erden" besang blickt wie jede Cultursitte auf eine lange, wechselre.chk Geschichte zurück. Dag der toiß ai& BeZrüßungsart, als Ausdruck der Zuneigung, der Zärtlichkeit nicht von vornherein in der Natur d:S Menschen begründet liegt, beweist schon die Thatsache. daß er vielen Völkerschaften etwas gänzlich Unbekanntes ist. Weder die Japaner, diese Vorbilder der Höflichteit, noch die Eskimos, welche du seltsame Gewohnheit haben sollen, ihrc Naen zum Willkommen und zum Schutze gegen das Erfrieren gegeneinander zu reiben, wissen etwas von ihm, ebenso wenig wie jene afrikanischen Negerstämme, bei denen es Sltt: ist, zum Zeichen der Höflichkeit sich mit den großen Zehen zu berühren. . Die alten iKöm kannten den Kuß wohl, aber er galt ihnen, wenigstens in den 'ersten Zeiten der Republik, ein Vorrecht der Ehe. fast als ein Myperium. daö profanen Augen entzogen werden mußte. ES widersprach der guten Sitte, wenn Gatten 'sich im Beisein von 5?reunoen oder gar auf offener

Straße küßten, und wer einer unbescholtenen Frau einen Kuß raubte, der ward, so aut als hätte er Ehebruch getrieben, aum Tode verurtbeüt. Man sieht, von unserem Sprüche: Ein Küß chen in Ehren kann Niemand verweh war man damals noch weit ent fernt. Mit dem Kaiserthum und der immer mehr um sich greifenden Sittenverderbnik milderte sich indessen die ursprüngliche strenge Anschauung. Die Ehemanner scheuten sich niqt meyr, ihre Frauen in Gegenwart Fremder zu r- v 9 t . xuien, uueromgs rait una yctuy kei, sie hatt:n vles weniger aus uoer strömender Liebe als vielmehr, deswe aen so bäufia aetban. um bei der zu nebmenden Neiauna zum Trunke unter

dem weiblichen Geschlechte sich von der Enthaltsamkeit ihrer besseren Hälfte zu überzeugen. . Aber noch Kato bestraste einen Senator durch Ausstoßung aus seinem Stande, weil er seine Frau in Gegenwart seiner Tochter geküßt hatte. , Man könnte die Periode vom Anfange deS 16. bis zum Ende deö 17. Jahrhunderts die Glanzzeit deS KusseS nennen. So diel wie damals geküßt wurde, ist nie, weder do?-. noch nachhe?,' I geküßt worden. ES war die allgemein übliche, ja die von den Regeln d:S Anl Handel dem wohlerzogenenManne vor

geschriebene Form, jede Frau damit zu begrüßen, daß er sie auf den Mund küßte. Und da gab e keinen Unterschied zw.fchen Hoch und Niedrig, Alt und Jung, .üösch und Häßlich, so daß das Küssen nicht immer ein paradiesisches Vergi'ücen t?2r. Elisabeth von England lieblich vcn ihrem Günstling Lcicester, ohne daß dieser erst um Erlaubniß zu fragen brauchte, oft vor dem ganzen Hofe einen herzbaften Kuß 0.1s die Lippen drücken und vte andere.. Fürstinnen jener Zeit waren nicht priidcr als die jungfräuliche Königin. G:s:n diese übertriebene Ausdeh' uung der Kußsitte wurde indessen von S:it:n bcider Geschlechter Einspruch erhoben. Den Mannern war es nicht rccht. nicht ihre Auswahl selbst treffen iu dürfen, und die Frauen begannen tl tti eine Herabwürdigung anzusehen. einem Jeden die Lippen darbieten zu müssen, und so sch-iinkte sich dasKüsscr 2llmc.liz bis auf das Maß cin, in dem .'S heute gcübt wird. Aber die Rolle, welche es im Familienlebcn, im freundlichen Verkehr hrnt hzt, ist in den verschiedenen Länderk. eine verschiedene. Und seltsamerweise sind es nicht die südlichen, leidenschastlich angelegten Völker, sondern die nördlichen, im Grunde kühler empfindenden, bei denen das Küssen am mei-

sten im Schwünge ist. Nirzends kußt man so viel wie in Rußland, sowoh. unter Männern wie unter Frauen. Der orthodoxe Gottesdienst schreibt der. Gläubigen vor, das Kreuz, das Herngenbuch, die Hand des Priesters zu küssen, und diese Geexte befolgt der Zar ebenso genau wie sein ärmster Unterthau. Vom acsundheitlichen Standpunkte ließe sich dagegen Vieles einwen den, wenn man auch nicht gleich, wie manche Amerikaner, den Kuß aus Furcht vor Uebertragung ansteckender Krankheiten gänzlich in Acht und Bann -u thun braucht. Früher war eS in Rußland soga? Sitte, daß jede? Unterth?n den todten, auf dem Paradebette ausgestellten Kaiser zum Abschied küssen mußte. Als dies mit dem ermordeten Peter III. geschah, zeigten sich bei Allen, die seine Lippen berührt hatten Spuren ernster Krankheiten.- Ju Frankreich, Italien und Spanien geht man weit sparsamer mit dem Kusse um. Namentlich in Frankreich gilt ti wenn auch nicht so streng wie im al ten Rom nicht für passend, wenn eine Frau sich vor dritten Personen, von ihrem Manne küssen läßt, wenig stens in den höheren Kreisen der Gesellschaft, welche auch schon das Duzen zwischen Ehegatten, außer in der Familie, für ein Zeichen schlechter 6rziehung ansehen. Dasselbe trifft für Verlobte zu; der Bräutigam berührt wohl die Stirn seiner Braut behutsam und achtungsvoll mit seinen Lippen, er wurde ncb aber e:neS araen Verstones gegen die Regeln deö Anstandcs schuldig machen, wenn er ne aus den Mund küssen wollte. Da ist man in England weniger rigoros. Die jungen Misses verloben sich bekanntlich sehr leicht, und es ist keine Schande für ein Mädchen, zwei oder drei Mal ver- und entlobt gc welen zu sein öffentlich bekannt ge macht werden die Verlobungen deshalb auch nie. Und die Brautleute, denen es vielleicht mehr aus einen kurzen Flirt als auf wirkliche Hcirathsbsichten ankommt, kUuen sich nach HerzenSlust, mag eS Jemand sehen oder nicht, und Niemand findet etwaS daran auszusetzen. Ich glaube, daß wir Deutschen im Allgemeinen im Küssen das richtige Maß halten und daß man sich eines Ausdruckes seiner Gefühle, wenn sie von Herzen kommen, niemals zu schämen braucht, selbst auf die Gefahr hin, fremde Spottlust zu reizen. Indessen ist man auch in Deutschland gegen früher enthaltsamer im Küssen in mancher Beziehung geworden. Die vielen Pfänderspiele, ohne die eZ bei geselligen Vergnügungen nie ,nbging, und die stets darauf ausliefen, daß die jungen Mädchen einen Kuß auS Strafe erdulden od?r zum Lohne selbst ertheilen mußten, sind längst nicht mehr so verbreitet. Vielleicht sind wir bösen kin-6l?-siöcle - Menschen nicht mehr so genügsam und hirmlos, wie unsere Großeltern eS waren, obwohl daS mündliche Verfahren jetzt häufiger stattfindet als früh. - ; Pedanten. Klage. Gsm. nasialprofessor: Zwei Punkte ha: meine Braut in ihrem letzten Briefe wieder fortgelassen! Wie soll da un- ': Ehe glücklich werden?!" Wie man es auösindet. ' Lullen Sie eine ttlolcde oeer ein ae aöynllchkö Älab wll Ukln und lessen sie tt 24 Sluneen stehen. Cm Xt Octlchiog zeigi eiven ungesunden Zu Nand eerNleren. Hä.sigeS etü,ku,ß in Vewkis, baß Mieten und Ölaji außer Ordnung find. Was thun? SS ist beruhlgeub zu w,ssen, daß Dr Kilmer's Swamp vkook, daö groß, Nieren Hellmmel, ÄheumatiimuS Schmerzen m Rücken, in den R,eren in der Leber, in ttt Blase tt. f. w turirt. deilt stetigen Drang unl ichmerzhaktts Uriniren. sowie olle tchlimmen Folgen de O nusse von quör, Wein oder Bi.r, Häufigkeit 0(9 eourfnisse und 0ftcic6 Uustt'hen in der Naedt. Tie milde und ouker ordentliche Wirkung dei Osamv Noot wird bald bemerkbar. Oeine Heilungen stnd wundervoll. Ei ikt die deke edi,in. Lei polhekern für 50 ClS oder $1.00. 0ic tönn? eine Vrob,fl,süe und ein vuü, rse'Skl alle erklärt, baben VeideK wird Jbnen fiel ver Voll iuoe, schickt, wenn Oie ?bre Adresse on ?t Ältni & (J.O.. vinobamvton. N. schiis,. 5?enn Oie schreib-, dann erträbnen Oie. ak sie diese Os?e?t, in

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Bündige Anweisungen für Fami'

klenvater zur erfolgreichen Be kainpfung des AatarrHs. VStmMls"

und Plackerei" sind Ausdrücke, welche das täglichs Leben der Männer illustriren, die den Lebensunterhalt für die Familie verdienen. Sind sie gesund.

alles gut; erden sie aber krank, dann ist das da. katarrhalische Krankheiten, die mit einer leichten Erkältung ' beginnen, machen das Leben deö Ernährers der Familie elend. ES ist nieder Zeit noch Geld vorhanden, um einen leichten Katarrh im Kspf zu beachten. Wenn derselbe die Lungen oder Nieren er .,., e. .,,. I . ..! ji icuyi, 0 uuu rnutt vttÜLu,:, ivcijj uvtl tucI, daß eS derselbe Katarrh ist,roeil man ihn an ders nennt. Diese Zustände nehmen über all wahr unter Handwerkern, Geschäftsleuten, Farmern, Verkäufern, Buchhaltern oder Bahnangestellte?:. Allen diesen Leuten kormncn die Segnungen Pe-rumas ganz besonders zu statten. . Pe-ru na ist rein vegetabUischer Natur. Sei über vierzig Jahrm hat es erfolgreich jede Form von Katarrh bekämpft und besiegt. Ei rottet Katarrh mit Stumpf und Stiel aus, eil seine Wirkungen auf der genauesten wissenschaftlichen Basis beruhen. Herr N. M. Gell, DeS MoineS, I 2 schreibt den folgenden Brief: Dr. S. B. Hart man, ColumbuS,O. Geehrter Herr ! Ich kann Pe,runa nahe n. - Kein rjt konnte mir helfen und nahm. Mit erne tfiaiqe cjaij mrr. Pu-ru, Begegnen Sie seinem Angriff sofort. Alle verursacht. Schreiben Sie an die Peru-na neuestes Buch über chronischen Katarrh. Wie 9BDalz TEilD'acil eld. Familiengebrauch durch baß Bottling. 1050. . Stahlherden der Stadt. Str.. Lquare östlich vom Tourthaut Nachfolger von Haueisen äc Hartmann.

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