Indiana Tribüne, Volume 22, Number 139, Indianapolis, Marion County, 7 February 1899 — Page 2

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USreil r?z?i:, Yrr sx3i?35;J sr GUI z?y" 5x f53s!ii):2Tii J r VU?. V??MS ÜS Gi ZiSOML !?fe SnttanapoltS, Ind., 7. Februar 1899 stticr;r4Mscte Jinzzgrul?c:. 55t2 jetzt stehen die Ver. Staaten in ini ZZnnbeförderungs - Industrie noch W5it in der Hintergasse. und Engsand und Australien sind auch für uns die Haupt. - Zinnlände? geblieben und müssen auii) für die jung: amerikanische WeMech - Industrie das meiste Material liefern. Von Zeit zu Zeit sind inbefe allerhand Versuche in unserem Land gemacht worden, Zinn zu fördern. BereitZ im Jahre 1840 wurde in Californien Zinn entdeckt; doch nicht vor dem Jahre 1868 kam es im Goldstaat zum Zinn Bergbau; auch dann wurden diese Zinngruben nur kurze Ztit betrieben, um darauf bis 18S8 geschlzssen zu werden. Alsdann kaufte eine ameriianische Gesellschaft das betreffende Eigenthum auf; eh? jedoch p Jahre verflossen r?aren, hatte sie eZ an ein englisches Syndikat verkaust. Bis jetzt haben sich diese Gruben nicht bezahlt, obwohl sie im Ganzen für nahezu $60,000 Zinn lieferten. Am Harney Peak bei Custer City, S. D., wurde ebenfalls ein, aber bis jetzt noch weniger erfolgreicher Versuch gemacht, Zinn geschäftsmäßig zu fördern; auch an diesem Unternehmen betheUigte sich englisches Kapital. Fcrner hat man noch in den Staaten Ala bama. Nord Carolina und Virginien zinnhaltiges Gestein gefunden; doch ist hier noch gar kein Versuch einer systematischen Ausbeutung gemacht woroen. Alles m Allem sieht es nicht darnach aul; alS ob die Der. Staaten in abfehlaitz Zukunft ein Zinnland zu werden bestimmt seien. - Gprachschatz-Vercicherung. Jahr für Jahr kann man interessante Studien darüber machen, wie die Cultursprachen sich aus dem Schatz geschichtlicher Erfahrung beständig vergrößern. Mehr, als mit jeder anderen Sprache, ist dies aber mit der englischen der Fall; gerade weil dieselbe UU neu Orizinal-Charakter hat, ist ihre Bereicberungsfähigkeit eine sehr große. Alle politischen und sonstigen 2a ges-Ereignisse in Krieg und Frieden, die Werkstätte, das Laboratorium, die Concerthalle, die Kneipstube und unzählige andern Factoren geben fort während Anlaß zum Entstehen oder AnN?N?on-von Wörtern und Ausdrücken, deren viele in das Wörterbuch übergehen . und eine dauernde Bereicherung des Sprachschatzes bilden. Natürlich hat auch der amerikanischspanische Krieg mächtig dazu beigetragen. Wer hat früher bei uns z. Ä. Worte? wie Rcconcentrado", In communicado", Zrocha" gekannt? Wie Viele haben von dem Khaki"-Tuch gehört, aus welchem fortan die Uniformen eines wichtigen Theiles unserer Arm hergestellt werden sollen? Eine ganze Reihe Jargon- oder Slang"Ausdrücke. derenAnführung hier nichts zur Sache thut, ist seit-einigen Monaten den Amerikanern geläufig geworden. Bekanntlich leiten auch fchon viele Speisen und Getränke ihre Namen von Manila," San Juan u. s. w. ab. Kurzum, hinsichtlich der Sprachberei cherung ist jedenfalls ein entschiedenes .Ezpansionsfieber" vorhanden! Was Entdecker suchen. Ein bedeutender Theil dessen, was bei Forschungsreisen in Polar- und anderen Gegenden bekannt wird, ist zunächst, nicht durch eigene Anschauung verlangt worden, und auch nicht vom Hörensagen.' Durch Beobachtung scheinbar sehr geringfügiger Thatsachen kann ein Entdecker von Beruf oft zu vielen wich tigen Schlüssen bezüglich einer neuen Oegend gelangen. Wenn er z. B. an die Mündung . eines Flusses kommt, und daS Wasser sieht milchweiß aus. so weiß n, daß dasselbe direct von einem Gletscher kommt. Oder aber: Er mag die Sletscherberge selbst gewahren und das Wasser bafai klar finden. Dies bedeutet für ihn,- daß der Fluß in seintm Laus einen See. hat, welcher daZ Wasser filtrirt und den ganzen Schlamm der Gl:tsch:rmassen zurüäbehalt. Ist der Flug trüb . roth, so kommt ex aus einem lehmigen Land; sieht er braun, aber klar aus. so kommt er von einem Sumpf oder Wald. Zeigt ich daS Wasser beim Waschen hart", o bedeutet dies eine Kalkstein-Negion. Inb so erzählen dem Forscher dieKiesfteinchen im Flußbett, die Farben von Uferfelsen, die Steilheit oder Flachheit btz Ufer, und' noch vieles Andern eine Fülle vonGeschichten über die Geographie "ündden allgemeinen Charakter weite? Gegenden, u; die er niemals eineu Fuß gesetzt, und von denen ihm kein Mensch etwas berichtet! Durch keine .Anleitung läßi sich dergleichen vermitteln: der sindige Forscher muß. ebenso wie de? echte Erfinder, geboren sein. Walter'.Watts, 17 Jahre alt. und Frl. Mury Sinclair. 18 Jahre alt, brachen auf dem Hudson Utver. nahe New Windsor. N. beim ("Slittschuhlaufen durch das Eis und )nken. Mehrere Begleiter machten .irische, jedoch öergebliche Anstregunien. das junge Paar zu retten. WattS atte ftö wabrscökinllÄ in Sicberbeit drinaen können, wenn er das Mädcken IsZtlafttn hatte, allein er vze'erte sich unö ging mU ih? unter.., :

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Vcvs mm mm IST ÖAHWfT XnJj mun 13 II ü Cltft ti:.u.:,Jj: Kr'.eSzerz!-. Es sei hier nicht loeiter auf dal denkwürdige Kriegsgericht über drn General Eagan und sein Magazinkanonen - Feuer von Schimpfwörtern eingegangen. Nur das Eine mag beiläufig bemerkt sein: Eagan kann sich jedenfalls rühmen, viele. Leidens. nossen- in der militärische Geschichte unseres Landes zu haben, und darunter zum Theil eine sehr distinguirtt Gesellschaft. Denn unsere Geschichte wimmelt von sensationellen KriegsgerichtsSchwulitäten, deren erste bis in die Tage von George Washington und den Anfang des amerika .ischen Revolutionskrieges zurückgehen. Der talentrolle Eolonialheer-Osfi-cier Gates, welcher Vurcyne besiegte, bildete mit einer Anzahl Politiker einen Ning. der auf nichts Geringeres hinarbeitete, als Washington hinauszubeißen und Gates an seinen P!atz zu setzen. Das Eomplott schlug fehl, abe? es zerriß dem Vater des Vaterlanvet das Herz sehr. Da war nech ein ganz anderes Material zu einem Kriegs:richts - Drama, als der Eagan Miles'sche! Indeß kam es nicht zum Aeußersten; Gates war freilich fortan im Eolonial - Heer unmöglich. Der ersten Kriegsgerichts Verhandlung in modernem Sinne gegen einen Eommandeur wurde, ebenfalls unter Wash ington,' Generals Charles Lee unterworfen, wegen ungebührlicher Aufführung vor dem Feinde. Heutzutage wäre er erschossen worden; das Kriegsgericht verhängte über ihn aber nur Suspension von Rang und Commando auf ein Jahr. Lee schrieb indeß noch einen höchst unverschämten Brief an den (5olonial - Congreß; dort machte man i?eniger Federlesens mit ihm. er würd.' ohne Weiteres aus d:r Armee gestoßen. Auch er war ein Neüepuh!er Wash ingtons gewesen. Wegen Hochverraths wurden General James Wilkinsvn und noch eine ganze Reihe anderer Osficiere kriegsg:richtlich processirt; General Wilkinson kam frei, aber der Verdacht, daß er tief in die Aaron Burr'sche Verschwörung verwickelt war. hastet bis zum heutigen Tag an seinemNamcn. KeinGering:rer, als General Winfield Scott wurde, weil er den soeben Genannten mit Schimpfnamen belegt hatte, kriegsgrichtlich processirt und mußte froh sein, daß er mit Suspension für 1 Jahr davonkam. Der einzige höhere amerikanische Officier. welcher in tr!?sgeric:.:tlichem Verfahren zum Tode verurtheilt wurde, war übrigens Generalmajor William Hall; er war der Feigheit bei der Uebergabe von Detroit an die Briten angeklagt. Indeß wurde das Urtheil nie vollstreckt, und die Ge schichtsforschung hat später sein Andenken gereinigt. Ferner gehörten zu unseren kriegSgerichtlich processirten -Befehlshabern u. A.: General John C. Fremont der berühmte Pfadfinder" und Präsident schafts - Candidat; General Custer. der von den Sioux - Indianern 1876 getödtet wurde, und vor Allem der jetzige Kriegssekretär Alger selbst. Alger war der Abwesenheit ohne Urlaub angeklagt; Präsident Lincoln, dem eZ glaublich gemacht wurde, daß kein Akt von Feigheit vorliege, gestattete ihm, zu resigniren. Auch der jetzig: General Adjutant Corbin würd: in seinen jüngeren Dienstjahren unter der Anklage, der Feigheit processirt; doch erfolgte keine Einigung deö MilitärGerichts. ; Sie gehörnten Leefayrr'Heere. Der Transport von Lebendvieh aus den Ver. Staaten nach auswärti gen Ländern bringt -ährlich nach den Äer. Staaten mehr Gold, als in irgend einem Jahre von der Klondike Region gekommen ist. seit die Vonanza.Jerg. werke daselbst eröffnet worden sind.So aurte sich kürzlich ein Kenner. und wohl nicht mit Unrecht. Vine be stimmte .statistische Gesammt - AuZtunft darüber ist freilich schwer zu erlangen. Von der gewaltigen Ausdehnung, welche diese Industrie gerade in der neueren Zeit erlangt hat, haben auch viele Amerikaner noch keinen zulänglichen Begriff, so oft sie auch von den Ei-senbahn-und den Seedampfer- Viehtranöporten gelegentlich lesen, und vielleicht so manche? lange Liehzug an ibnen vorbeisaust. 53 ist ein weite? Weg von den texanischen Weideplätzen und den Kansase? Prairien bis zur Mittagstafel eineZ europaischen RindfleischesserS. Aber die modernen Besörderungö- und UmladungS - Methoden haoen eö vollkommen möglich gemacht, daß ein Ochs oder eine Kuh ode? ein Kalb, daS beispielsweise am 1. Sfccembe? noch daS Pampa GraS der texanischen Ebenen abgeknubbert hat am 1. Janua? da?auf im Verschlage eineS Londoner ode? sonstigen Schlachthauses steht und am 1. Februa? wenn Alles klappt, viel leicht durch hundert Mäuler da drüben wandert! Eine Dampfe? Flotte, denn gesammte? Tonnen Gehalt unsere VundeSma?i tief in den Schatte? ütllen könnte, wird feftaftfcix ia Ur

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HABE BEI ALLEN APOTHEKER!! UND GROCERN jchluh an die ienvayn - sy',i:me, vamit beschäftigt, den übervölkerten Ländern Europas dieses Leber,dvieh zuzuführen. Tausende von Männern finden regelmäßig, und noch viele Andere zeitweilige Beschäftigung dabei. Der !!ew Jorker Hafen erhält natürlich unter den verschiedenen Häfen meist den Löwenantheil des Vieh - Bersandts über den Atlantischen Ocean. Bekanntlich haben wir Gesetze, welche die Behandlung deZ Lebendviehs auf dem Wege vom fernen Westen bis nach dem Hafenplatze regeln und wenigstens bezüglich der nöthigsten Rast und des Futters unterwegs einige wohlthätige Bestimmungen enthalten, Bestim-, mungen, deren Durchführung auch den ; -rx-surx.- cm..ic v.? m:.f.? (.X&t I yciuiuucii ;cocuij uca jicip niyuw Äas Gesetz fordert ferner ärmliche Untersuchung dieses Viehs durch einen Regierungs - Veterinär und Bescheini gung dieser Prüfung am Ohr des gehörnten Reifenden in Gestalt einer Blechmarke, welche mit einem Drahtring befestigt wird. Letzterer Proceß bildet so ziemlicb die einzige schmerzliche Erfahrung", welche die vierbeinigen Seefahrt Heere auf der amerikaNischen Seite ihrer großen, tragischen Reise durchmachen müssen. Nach ihrer Ankunft im Osten werden die brüllenden Passagiere zunächst nach einem großen Viehhofe gebracht, welcher mit einer Viehbörse in Verbindung steht, und wo ein ganzes Heer von Leuten mit Telegrttphiren, Telephon!ren, Schreiben u. s..w. zuthun hat. Hier werden riesige Kaufs- und Verkaufsgeschäfte abgeschlossen. - Nicht alles Vieh, das aus dem Westen gekommen ist, hat das Vergnügen- - einer Europa - Reise vor sich; ein betracht!! eher Theil wird auch zu einheimischem Verbrauch abcommandirt. Aber meistens ist das zum SeetranSPort bestimmte Rindvieh schon vom Westen aus ganz programmmäßig gereist, um auf ein bestimmtes Schiff gebracht werden zu können. Wahrschein' lieh hat zur selben Zeit, in welcher daS Vieh von KansaZ oder Texas abgereist ist, das betreffende Schiff den englischen oder deutschen Hafen verlassen und wartet jetzt am Ankerplatze auf seine vier- und seine zweibeinigen Passagiere. Ein Dutzend großer Boote (riesige Dinger mit doppeltem Verdeck und einem Fassungsraum für je 300 ode? meh? Stück Hornvieh!) werden beständig für die Verbringung deS Viehs nach den eigentlichen Ocean - Transportschiffen in Anspruch genommen. Noch bedeutend größer sind freilich die letzteren selbst; aber dafür sind es auch keine bloßen .Lighters- oder Abladeboote. Schifssriesen wieCymric-. Cevi:". Ormiston-, Georgic- und andere sich dem Vieh - Seetransport widmende Liniendampfer haben die denkbar vollkommensten und modernsten Einrichtungen für diesen weck. Ihre betrefsenden Räume für die Vierfüßer können sich mit den schönsten Ställen messen (außer an Größe), und außerdem können sich diese Schiffe auck als regelrechte assagierdampfer sehen lassen. Nicht selten aber werden auch Tramp" - Dampfer für den Viehtransport verwendet; auf diesen hat der Schiffszimmermann allemal ganz gehörig zu thun, ehe sie für einen solchen Dienst fertig find! Daneben gibt es noch viele regelmäßig fahrenoe, wenn auch kleinere Vichdampfer.' Die groKen Vieh - Versender bevorzugen aber meistens die Liniendampfer, welche bei vollem Cargo im Ganzen (die Versicherungs - Raten und Anderes mit in Betracht gezogen) auch nicht theurer kom men, als die anderen. Die Beförderung des Rindviehs an Bord .deS Oceanfchiffes ist eine besondere Kunst, bei welcher die Mithilfe deS Leitstur nicht entbehrt werden kann. Itttere.e nc. Auch den meisten Palmen Liebhabern in nordischen Ländern dürfte eine merkwürdige Palmengattung unbekannt sein, die namentlich in Guyana und anderen Theilen Südamerikas wächst. Sie wird vom Volk schlecht weg Kohlpalme" oder Cabbage Palm" genannt und erreicht da und dort die erstaunliche Höhe von 170 Fuß. - Ihren besagten ?!amen hat sie daher erhalten, daß die Herzchen. auS denen im Frühjalzr 'die Blätter hervorkommen, vielfach in derselben Weise gekocht werden, wie wir den Kohl kochen. Damit ist die Nützlichkeit dieser Palme aber noch lange nicht erschöpft. Die abfallenden unteren Blätter deS gewaltigenBaumeS liefern in dem breiten . Theil des unteren Stengels eine Art hohlen hölzern :n Trog, der groß genug ist, daß ihn farbige Mütter als Wiege für ihre Säuglinge benutzen! Man kann aus diesem Holz auch vorzügliche Verbandschienen für Brüche schneiden. Aus dem Innern der grünen Blätter läßt sich ein ausgezeichneter Ersatz für Velin gewinnen, und -auö den zarten Häutchen innerhalb dei .unteren Stengel .läßt sich gutes Schreibpapier machen.' Das Holz deS Baumes selbst, das sehr hartnd dicht ist''läßt sich u. A.; der Länge nach gespalten, zu Dacbrinnen verarbeiten und . auch zur Krikation von Csuierstöcken mit Lzrtkeii ttrwenden.'

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Von F. v. Zsapss'senther. Draußen peitschte der Negen de V Herbstabends an die Fenster und der Wind die noch spärlich belaubten Bäume in den eleganten, stillen Straßen des Cottage" - Viertels. Es war eine vornehme Pension in Berlin W. Hu? wohnte Herbert als alleinstehender Herr". Bei diesem Unwetter hatte er empfindliche Schmerzen in der linken Schulter und darum keine Lust, auszugehen. Allerdings, der kalte Ausschnitt, den man ihm hingestellt, reizte ihn nicht, und der Thee war nicht nach seinem Geschmack. Er war bitterlich.

yalle zu.iang: gezogen er nm unb abermals nichts!? Jeerweckte eme verblaßte Ermneruna an Vn rt2 ' v.

f. r . . , r, . r , feine Frau, derenStolz es gewesen ihm eine Tasse underghchen Thees er jetzt rechtsgiltig geschieden. Mit der letzten Post hatte der arme Briefträger, der noch immer in Sturm und Regen unterwegs 'war, das Erkenntniß" des Reichsgerichts gebracht. Also endlich geschieden, nach einem mehr als zweijährigen, peinlichen, überaus kostspieligen Scheidungsprocesse.. Herbert hatte sich in Schlafrock und Schlafdecke gehüllt, auf seine Chaiselongue gelegt und die Akten durchblättert. Wegen böswilligen Verlassens" war die Scheidung ausgesprochen worden. Die Frau war die Schuldige". Sie hatte ihn verlassen und alle Ansprüche an ihn verwirkt. Natürlich hatte er, in seiner auskömmlichen Stellung, ihr eine sog. Alimentation" angeboten, die jedoch zurückgewiesen war. Dies in feierlichstem Gerichtsstyl abgefaßte Erkenntniß" erschien ihm heute chinesisch, chaldäisch, unverständlich, obgleich es die in den betreffenden Taufscheinen angeführten Namen auf den Buchstaben getreu enthielt. Obgleich sonst alle Daten stimmten! Obgleich er es einmal heiß ersehnt hatte, jenes kleine. Mädchen, die Schauspielerin Helene Adler heirathen zu können! Ja, wenn er damals freigeworden wäre! Es schien ihm ein halbes Menschenalter her, seit er Helene Adler heirathen wollte, und doch war seither nicht viel mehr als ein Jahr verflossen. Seine Frau verließ ihn, als irgend ein unvorsichtig lancirter Brief ihr in die Hände fiel. Aber gerade als Josephine, seine Frau, diesen Brief las, war die Sache noch im allerersten Stadium, und nur eines ehrlich guten Wortes der gekränkten Frau hätte es bedurft, um dies leicht aufflackernde Flammchen einer leicht aufflackernden Liebe zu ersticken. - Er war angestellt im Bureau einer allerersten Theateragentur, die Versuchung groß; er war damals noch cm sehr stattlicher, lebenslustiger Mann, verheirathet mit einer Jugendliebe, einer wenig hübschen, 'im Alter fast gleichen Frau, zugleich ein Schatz an Liebe und Hingebung nicht nur, auch an Charakter und Klugheit. Und dennoch lief sie damals gleich davon, darum das böswillige Verlassen-, das doch so ganz unwahr und unwahrscheinlich war. Wieso wird so viel Aktenpapier vollgeschmiert und amtiren ernsthafte Richter in unzähligenTerminen, um Dinge, die nicht wahr sind? Um lauter Fiktionen! Denn Josephine wäre ja so gerne zu ihm zurückgekehrt. Und die Sache mit dem böswilligen Verlassenwar gar nicht stichhaltig, weshalb man, d. h. die Anwälte, zu dem Paragran von d r unü i wi deiche. i Abn igung" griff. ,. Jedoch auch diese muß motivirt werden, und das ging schon gar nicht an. Die Anwälte zerbrach: sich den Kopf, und einTermin nach dem anderen wurde .vertagt, weil immer noch keine. Beweise erbracht waren. Dann kam man auf das böswilligeVerlassen zurück, das endlich nach langem Kampfe zum Siege führte.' Es siegten die beiderfeitigen Anwälte. Sie hatten jeder ein kleines Kapital verdient. . Zu dumm,", sagte. Herbert, und unwillkürlich fiel sein Blick in den großen 5wnsolspiegel . Da sah er sich selbst, jämmerlich eingewickelt, mit grauen Haaren, als gebrechlichen, alten Herrn. Während deö langen ScheidungsprszesseZ hatte er' graue Haare und einen sehr, schmerzhaften Rheumatismus bekommen. ..Schon lange war ihm de? ganze' Scheidungsprozeß glcichgül.iz. Er dachte zurück. ' Ja damals, als seine Frau ihn derließ.' hätte er die kleine hübsche Schauspieltrin gern geheirathet.' - Abe? cS hätte gleich sein müssen, denn e? hatte mit-seinen dreiundvierzig Jahren keine Zeit zu verlieren. Als der Sch.'idungSProzeß -sich schier endlos .m die Lange zog, schnappte die-schöne Helene- cb und nahm men Anderen, einen ,Eharakterkomiker", einen CoÖcg:n. - - Vamit wai der Anlaß zu d.m Schei dungsprozek; erledigt. Aber Josephine grollte noch immer,' daß der Mann sie, die treue, erprobte, hochgebildete Frau, hatte so preisgeben können. Und er grollte, -weil sie grollte. Und so führ, ten die, Anwälte . daS Scheidungsfpiel weiter.. ; Und nun war das Z:el erreicht; daS Ehepaar geschieden. - Jose phine, sie sollte vor Kummer ein bischen dick und ebenfalls alt -geworden fciiü '.Ach; in einem gewissen Alte? geht eS fabelhaft schnell mit dem Altwerden.' Ja ja! Die arme Frau lebte in. einem pfhionablen Vorort von ein paar'Gro lchen Rente, und vermiethete Zimmer' an Kältere,' kränkliche Damen ode? Her-' ?en- Shr war eine Jdealistin, hatte ihren Mann sehr verhätschelt,, verfüttert und vergöttert, brauchte aber selbst äehr wenig,.'- , Und. wie sehnte sich heute ?erbert.nach ihrer Pflege. Zu dumm! Wa?um wa? sie auch, gleich so eifere süchtig geworden. Im Grunde hatte e? sichäuS der kleinm Schauspiele?!, gar nicht. so viel gemacht. Wa? e? doch gewohnt an die , seelische Intimität .'-mit eine? hochgebildeten Frau.'. .Abe? eö' hatte' ihm doch geschmeichelt, daß dieö blühendes junge We.b sich tn ibn verliebte, in ihn, de? schon die ersten SUbe?faden" in Bart und Haupthaar entdeckte.: Ja hätte Josephine damals ni&t den .dummen" .Briek gefunden. ,

- te&. ; Matt sii nicht gleich 5;l5uf;N. Zl. ! dumm! Warum hatte er tch euch gai ; nicht entschuldigt? Warum? Er war ; doch der Schuldige! Warum? hatte c: i gefragt. Zu dumm! Und hatte sie nicht eben jetzt auch das Scheidungsdekret? Cing es ihr nicht wie zweischneidige Schwerter durch die Brust? Denn sie hatte ihn geliebt! Und er stellte sich vor. wie es wäre, wenn dies Alles nicht geschehen. Wie würde sie ihn jetzt higen und pflegen! Welcher Thee! Welche Bouillon! W:!ch: sanfte Theilnahme! Genug, welchen Zauber weiblicher Fürsorge! Dann erfaßte ihn wieder Zorn. Wie kann ine gescheidte Frau so - albern eisern suchtig werden und gleich dadonrcnncn, I vvuv. ivus iwuui vu ivuuii iiuil I x mi(n Erkenntniß des Reichsgerichts ..... Er seufze tief schr.. Wenn man einsteht, eine Dummheit begangen zu haben und die Sache doch nicht gut machin kann Denn das Reichsgericht hat gesprochen. ! Und wenn auch Josephine in diesem Augenblick ebenso erschüttert ist wie er sie sind geschieden, sie gehen einander nichts mehr an! Da ist nichts zu machen. Er nahm sein Portefeuille aus der Tasche und suchte ein Stückchen Papier ... r i iw i yeroor, aus oein eine Annonce aus ocr Zeitung aufgeklebt war.... Ein permanentes Inserat: Der ältere, kränkliche Herr"! Die arm:, verlassene Frau! Sie wollte Jemanden pflegen! Und er entsann sich, daß sie ihm biswnlen lästig geworden mit ihrer Fürsorge für ihn. Manchmal hatte er sie ausgelacht, manchmal sie mit inem schrob fen Wort zurückgestoßen. Ja. damals! Damals war er gesund uno jugendl.ch für sein wirkliches Alter und jetzt!? Und er schrieb auf einen Briefbogen: Em älterer, kränklicher Herr bittet um Aufnahme.- Nichts weiter. Er unterzeichnete mit seinem vollen Namen, zog noch einmal - den Schlafrock aus und die Stiefel an, um den Brief noch in d:n Kasten zu werfen. Aber cs erfolgte keine Antwort. Gewiß, sie hatte angenommen, daß er einen bösen, herzlosen Scherz mit ihr treibe, mit ihr, der Einsamen, der Verlassenen, die nun nicht mehr seine Frau war. Ach, und er hatte es so ehrlich gemeint! Aber sie waren ja geschieden. Wie sollte sie ihm glauben? Und weil ihr Brief immer und immer nicht kam, den er erwartete, setzte er sich auf die elek irische Straßenbahn und fuhr hinaus, wo er bei hereinbrechender Dämmerung eme entlegene, sehr bescheidene Villen straße fand mit entlaubten Bäumen, versumpften. W:gen und spärlichen Lichtern, unsäglich öde und ausgestorben. Irgendwo in einem Landhausch:n, das im Winterschlaf zu liegen schien, klingelte er, und eine ältliche Dame kam ihm entgegen, die er kaum erkannte, mit graugemischtem Haar und auseinanderflicßender Gestalt. Er erschrak in den Tod. Diese dritthalb Jahre Scheidungsproceß. was hatten die au3 zwei Menschen in d:n sogenannten besten Jahren gemacht? Beide, bestürzt von dem Anblick des inzwischen hereingebrochenen Alters, waren weder trag'.sch noch sentimental gestimmt. Der Schreck macht nüchtern. Sie war häßlich geworden. Auf einer gewissen Altersstufe werden dieFrauen zu dick oder zu mager. Josephine zerfloß. Und er war mit dreiundvierzig Jahren gebrechlich, weil bei diesem Herbstwetter sein NheumatismuZ ihn quälte. Und die grauen Haare! Ein älterer, kränklicher Herr!" Sie saßen neben einander und starrten die beiden Scheidung'dekrete an, die dicken Aktcründel, die jedes von ihnen wie ein unvermeidliches Schicksal zur Hand hatte. Sie waren geschieden und wollten doch so gern beisammen sein. KeineL von ihnen hatte das noch ausgesprochen, aber sie dachten es Beide. Man kann ja noch einmal auf's Standesamt gehen, wie es ein berühmter. deutscher Schauspieler im gleichen Falle gethan. Aber sie fühlten nicht den.Mulh. sich diese? Lächerlichkeit preiszugeben. Zu dumm! Wie darüber hinwegkommen, daß sie geschieden waren? . Wir sind ja, alte Leute," sagte er resignirtwir können als Freunde neben einander leben!" i Und sie erwiderte: O. wenn es doch keine Ehescheidungszefetz: ?äbe, dann wären wir " Nicht so dumm geiref'-'.,' clq?nzte er. Aber w:nn wir doch' nur.- v.üi'ftig geworden sind?" -' Ihre. Hände. ruhten mit. h:. )vrua inemanoer.. e waren ja ttfit.. einander von Herren zu helfen, obzleic') sie vom Netchsgencht geschieden waren. Und sie waren alte Leute! !Jn:!dtr GemeindeauSl Q) u. & f i fe u g. Ausschußmitglied: Was machen, wir denn mit'miserm alten Polizisten, der kann ja kaum mehr krabbeln?" Bürgermeister: Den hab ich sbon beim hiesigen Postamt als Txpeschenbcte untergebracht!-. - - . Des i n i t x o n. "Was ist eigentlich .daS'Vodagra.'liebcr- Onkel?" Das kann Ich Dir leid:r ganz genau sagen: DaS Hodagra ist: Wenn du laufen, sollst, hast du keine Füße und wenn du arbeiten' sollst,' hast bu seine Hände, aber wenn der, Schmerz - angeht, hast du zehn Paar Füße und zehn Paar Hände!-.. .. .. . r . rr Fa ch kennini ß.. Weinhänd ler (einem, früheren. Lehrling c begegnend): Na.' Meyer, haben Sie Stcllung gefunden?- ' Ja, eine außerordentlich gute sogar!" Waö habe ich Ihnen gesagt, werbei mir gelernt hat, den : kann -man überall gebrauchen... wo sind Sie denn jetzt?" In einer Essigfabrik." ' , : E i n H e l d. Erster Gast (seine Kriegöerlebnisse-'erzählend) : Plötzlich ehe ich. aus einem Busch . die. rc then Beinkleider eines Türken hervorleuchten.'. Ich, in zwei Sätzen d'rauf los und haue' ihm beide Leine ab." Zweiter Gast: Aber warum hauten Sie .denn da. nicht erst den Kopf ab Erster Gast: Der der war schon cb."

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Der Grippe specifisches HciZnittel.

Die Grippe tritt wieder epideniisck, auf. Alle Aerzte missen, kaß fi dieselbe in Folg.' von C?r kältunzen entwickelt. Zit greift fl:t die schwa. den Punkte des m?nsct,licke Systems an, tatin liegt eben das gefährliche dieser Krankheit. D.Au2UÄAaen:g,'s iZlüniZurk? Vrzlßihke

ist mit seid) großem crf?lg kgrn ieses schmerzhafte Leiden angemandc ,vor?k. daß vir'.e Zier;: dessen L?,r:d schäeen uui denselben t)5i;;ij ver. schreiben. (?r wärmt daZ LZIut, der,:k,'s! die 5??rve::, lindert de 5?eiz, slältt das ganze 2yi?cm unk dcsei:it kaiuri die Krankheit. ??o;n! ZZuT itt Oticinatt3i;ten verkaust, und der c.'te bat die Unterschrift vsn Ir. AuguK s3n!jj ar.f Witn Nmschle. Er !rd uiemalö lcsc rerkast.

tafü)ÄIIS nllO

"I am sing: those Tatulcs you tecommendai and I would not hc without them now for any moncy One day last weck I went to an evening party and atc a hearty supper at !! o'clock. I had feit sd well alter sing: ttc first half docen Tabules that I thought that I was cered of my dyspepsia, but I teil you I just suffered the next day. Oh l how sick I was. Lvt 7. took two Tabulcs and they fcroug:ht me out of fced the satne day. Now I take one after each mcal and feel sine." jfijfijjfijfijfijjjfij f

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JoYtt BttU. Der Ursprung des Namens Jobn iBull" für die englische Nation ist eine Frage, für die trotz r.:ler Versuche eine cndgiltige Lösung noch nicht gefunden ist. In dem soeben erschienenen clrchiv für das Studium der neueren Sprachen" wird nun eine neue Hypothese darüber aufgestellt, die viel jür sich hat. Der Name John Bull" taucht zum ersten Mal auf in der bekannten politischen Satire von Arbu:hnot Die Geschichte von John Bull" aus dem Anfang deö 18.Jahrhnder.s. Da eine frühere Quelle für den Namen nicht aufzufinden ist, so wird wahrscheinlich Arbuthnot selbst die Erfmdung zuzuschreiben sein. Wie er dazu kam, läßt sich aber folgendermaßen erklären: Eine Hauptfigur der Satire ist Nic. Frog". der Frosch, der den Hol. länder darstellt. Daß Holland als eine Art von Sumpf mit vereinzelten troäenen Stellen und die Bewohner als amphibienartige Geschöpfe aufgefaßt werden, war namentlich in der französisch:n Literatur damals ganz gewöhnlich. Arbuthnot war mit dieser gut bekannt hat also auch wahrscheinlich die Fabeln von Lafontaine gekannt, da sie auch im Ausland einen großen Erfolg hatten. Die dritte Fabel des erZtn Buches handelt nun von dem Frosch, der sich ebenso groß machen will wie der Ochse. Arbuthnot, der ja den Spitznamen Frosch" auf die Ho länon anwandte, kann durch diese Fabel sehr rr.l auf den Gedanken gebracht sein, d:n ?Iamen Ochse". Bull, auf sein tlzzntz Volk anzuwenden, UN! dzs CVör'rZtniß zwischen Holland und Eng'.d ? t charaktzrisiren. Bei der polUisch '.k.'denz seiner Satire wäre dieie LcJ.. :?ohl möglich. ' ö'äüe r n fr.si: Yeater. Sohn (l:est aus fc::a Zn-ztcrz:ttel): ...Der zweite Thcil t:2 Sii'äcö spielt im Wmter." Bat.-?: O :zl und wir ham unsre Pelzrö' 2U'lassen !" Schmutzig. Franzel: m ; Tante, Du wäschstDich wohl auch nie. ! gern?" Tante: Warum denn, Kind? ' , Mnzel: Na, Papa sagte eben zu ; iL'ianta, die olle Tante wird von Tag ! zu Tag schmutziger." Theilnehmend. . Dame: I Sagen Sie meinem Bräutigam, der Strauß wäre für mich viel zu kostbar!" Bediente: - Ja, mei' Herr hat aber auch nit üb:l daui g'scufzt, als er das Geld für ihn hinlegte!" : Anzüglich. Eine junge Dame erzählte vei Tafel eine komische Geschichte von Gänsen. Famos, ganz famos," rief ein dicker GutLbesrtzer, sich vor Lachen schüttelnd, ich werde künftighin keine Gans sehen können, mein Fräulein, ohne an Sie zu denken." Unbedacht.' Fräulein (zu einem Professor): Ich kann mir noch i i rjci.t. . i :r.. immer mqi otn uniziqr.o zroiin Zufall undNaturgefetz klar vorstellen Professor: ".Sehr einfach: wenn .Sie einen Mann fuchen, so ist daS Naturgesetz, wenn er Sie heirathet Zufall !

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