Indiana Tribüne, Volume 22, Number 139, Indianapolis, Marion County, 7 February 1899 — Page 1
v rt h X v , , N "V A. A. V I O w l 7 vs r n r N y y y w v Ky w sk V J y Office : No. 18 Süd Alabama Strahe. Telephon IR 71. Indianapolis, Zndiana Dienstag, tzn 7. Februar 1899. Jahrgang SS. NojI3
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uuutt üuu.
I 3n Berlin freuen sie sich über. ' Un Ut fj, 3stllfc; tf0bfl4tctfn Rück. ; gang ttx Äuöwanderung a den Ber Se... fit.; r.IK. Rflhr.
Staaten. Seit einem halben Jahr
hundert war die Auswanderung über scköht. Während de Kampfe beHamburg nach den Ber. Staaten nicht schössen die Keiegölch ffe einen mit 3a-
so aerina, al im lkb'en Jahre, da sie nur 8170 Köpfe betrug. Die Berlintr Post" wtll barin den Tirsiuß der amerikanischen Zoll- und Einwänderungö. Politik erkennen. Der Baltimore Deutsche Correspondent meint: Die amerikanische Einwanderung - Politik, welche die Unwissenheit der niederen Klassen seit 1892 der Republik aufgezmungen hat und die Vielen noch nicht schroff genug ist, hat wohl mit dem Rückgänge am meisten zu thun. Es ist sonderbar, daß die nächstliegenden Ursachen so oft am schwersten gesunden werden. Unsere Eir w,nderungSgesetze haben noch keine arbeitfähigen L'Ute, noch Niemand, der freiwillig einwanderte und gesund und kräftig war, von der Einwanderung abgehalten. Noch weit weniger haben unsere Zollgestze Jemand abgehalten, sein Giück hier zu suchen. Welche Veranlassung hätte denn heutzutage noch ein deutscher Arbeiter nach Amerika auszuwandern? Draußen ist zur Zkit überall Beschäftigung zu si.iden und hierzulande ist die Zidl der Beschästigung:osen in stetem Wach sen, hingegen der Arbeitslohn tn stetigem Sinken. Auch find die Zeiten langst vorbei, in denen e möglich war, nch verhaltnlßmaßlg leicht und rasch selbftäidig zu machen. Auch für den Bauer und Gärtner stnd die Verhältnisse schlimmer gewor den, und viele derselben müssen sich kümmerlich genug durchschlagen. Früher ließen hier Wohnende ihre Verwandten kommen. Man wußte, daß dieselben rasch Beschäftigung fii den konnten. Heute schreibt man ihnen : Bleibt zu Hause l Sollte e sich einmal fügen, da wir hier einen großen industriellen Auf ichwung bekommen und daß zu gleicher Zeit in Deutschland eine Depression eintritt, dann bekommen wir wieder eine starke Einwanderung, trotz Zoll und EiawanderungSgks'he. Eher nicht. AmhlNlhNlljlel!. Wetterbericht. Kalte, schöne Wetter heute Nacht und morgen. Höchste Temperalu, innerhalb der letzten 24 Stunden 19 Srad, niedrigste 6 Krad. ,,,, Weitere von Manila. Washington, 7. gebr. golgenbe Depesche tief h.'ute im Kelegbepartement ein : Manila, 7. F'br. Die Arme, ber Insurgenten ist. etwa 20.000 Mann staik, bei Manila konzentrier. Ein große? Theil derselben ist mit ausrr gewedren bewossaet. Sie haben medrere Schnellfeuer. Geschütz!. Wir haden zwei Krupp Kanonen erbeutet. Unter den Insurgenten b'sizdea sich viele spanische Soldaten, dre bei der Artillerie dienten. Die Insurgenten hatten Verschanz ungen errichtet, die wir genommen haben. Unsere Verluste belaufen sich ans 250 Mann. Die Verluste der Insurgenten sind sehr schwer. Wir habe etwa 400 Todte begraben und haben 500 Gefangen. Ihr Gesammlverlust beträgt etwa 4000 Mann. Wir nahmen gestern die Vuwpstatioa der Wasserwerke, sech Meilen vor der Stadt. Diele wird durch Eonben satoren mit Wasser versehen. T,up pen in tresflichem Zustande. Zur Zeit alle ruhig. Oti,. Manila,?, gebr. Die merikaner rahmen gestern die Wasserwerke. Die Insurgenten hatten die Maschinen unbrauchbar gemacht. Die Znsurgenten weichen überall vor den Amerikanern zurück. Madrid, 7. geb. yrivatnachrichten melden, daß e den Philippinern an Munition fehlt. ,,,, vom Kriegsschauplatze. Manila, S gebr. Sorgfältige Stzagen ergeben für die g.lippino einen Verlust von 200 Todten. Z500 . velwundete UNd 5000 Gefangenen. I ' ' I .a n ft.t. M. t.Ll
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Nachrichten von Manila besagen, daß die Rebellen 10 Meilen w.i. zurück,.. trieben wurden. Ihre Verluste werben ins 1 QH( T.M Itnh N,?MUndete Ot
aut 1900 Töbte und Berwunoeie ge lurgenten gefüllten Elsenbahnzug Oserst Wm. E. Smith vom elften Teonessee Regiment fiel während de Kampfe, vom Schlage gerührt, vom Pferde. i m i Agoneillo verduftet. Montreal. S Febr. Agoneillo, der Vertreter der Filipino, ist hier heute Morgen um 7 Udr 16 eingetroffen. Ihm ist angeblich von dem Eonflikt in Manila nicht bekannt gewesen, und er hat Washington nur verlassen, weil er vernahm, die Regierung werde ihm seine Depe'chen vorenthalten, die er hier sicher erhalten wird. Er hält den Cor flikt nicht für vorbereitet,, und seine Mission nicht für beendet.. . Auch Agore'Uo glaubt, daß die Amerikaner den Eonfl'kt provonrt haben, da sie sich schon lange bemühten, die Filipino zum Ausstande zu re'zen. Generat On that die durch Hausuchungen in Prioathäusern etc. Washington, 6 Februar. Agorcillo Genossen von der gil'pinv' Junta tr,ssen Anstalten, im Linse de Tage abzureisen, un) Agolllo Wohnung im Arlrngton Hotel ist bereit definitiv ausgegeben. Die Regierung wird schwerlich gegen Agoneillo Ausenthalt in Montreal vryteftiren, da die Aktion auf den Philippinen nur ganz im Allgemeinen von bter au geleitet wird und e deßhalb für die Filipino wenig oder nicht zu spioairen giebt Montreal, 6. Febr. Agoneillo und sein Sekretär werben durch zwei Fremde, anscheinend Leute vom amerikanischen G heimdienst. b obachtet Aore,llo war mit der Zstö uog einer Aazaht Dokumente beschäftigt. ' ' , Sin Karlsruher Skandal. Berlin, 6 Febr. Ein großart'ger Skandal bat sich in Karlsruhe ereignet Der dortige Stadtverordnete Bronner bat sich in Anbetracht seiner Eigenschaft als Armenratb SittlichkeitSverdrechen an mindeijädrigen Dstgedtfohlenen zu Schulden kommen lassen. Auf erfolgte Anzeige hin ist ee auf Veranlassung der StaatSan wsllschaft in Untersuchungshaft ge nommea worden und hat dort seinem Leben ein gewaltsame Ende gemacht Die Influenza in Berlin Berlin, S gebr. Die 3 fluen,a ist hier epidemisch und viele öffentliche Beamte, darunter der Staatssekretär de Aeußern, Herr von Bülow, leiden daran. Der Oberstaatsanwalt von Moo ist daran gestorben, und Prinz Geo'g von Preußen b. findet sich auf dem Wege der Besserung. Am Besuch de litzten Hosballe war dieHäl'te der Geladenen durch die Krankheit am Erscheinen verhindert. Ableben de Prinzen Qlsred von Sachse n.C,oburg und Gotha. M e r a v, Tyrol, 6 gebr. Prinz Alfred von achsenCoburg und Goiha ist hier gestorben, nachdem er lange an einem Gehirnleiden aekrankt batte. Der Prinz war der Sohn de Herzogs von Sachsen. Coburg und Gotha, zweiten Lohne der Königin Vctoria und war am 16 Oktober 1874 im Buck.ngham Palast in London geboren. Er war Hauptmann der preußischen Infanterie, unvermählt und der einzige Sohn und Thronerbe. Frankreichs Flottenpläne Rom, 6. Febr. Der Karriere della Oera-"ieröffentlicht ein Interviev it dem französischen Marineminister Lockeoa in welchem dieser erklärte, daß die französische MarineVorlage den Bau der größieu tZchlachtsch'ffe und Panzerkreuzer, so wie von Torpedoboo'jjgern und in terseeischen Booten vorsehe. Der inister soll gesagt haben : Wir werden dann im Stande sein, it England auf dem Meere zu rioalrfiren, und eventuell eine duröreisende n,,ckade enalischer Ske naen.km.n zu können.- Herr Lockeoy sprach die . Ansicht on. daß England's Krieg tüütiakeit lebe überlüskt werde, und I ktffirnarttte kerne? .i. N.s.t., ' "'ri" ta ff-iw-f. k...A (ti.ft..
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Eine ?!iederlage derLumpe. Pari. 6 Febr. Der Ausschuß
d,r Devuiirtenkammer, welchem die Vorlage der Regierung überwiesen war, wonach Revisirnen von dem t?as salionsdof in Plenum vorgenommen werben sollen, bat die Maßregel mit 9 gegen 2 Stimmen verworfen. Da Comite beschloß auch die Veröffentlichung de Belichte de Präsidenten Mazeau über die Beschuldigungen Beaurepaireö. Dupuy erklärt, daß er die Frage der Annahme der Vorlage zu einer VertrauerSsrage machen werde. Sine Depesche an die Patrie" von Cavenne sagt, daß dort Beseht eingelaufen sei, Drryfa nach Frankreich zu bringen Ein Sch.ff sei zu dem Zwecke abgeschickt worden. vÄtttö-Namrtcyzen. Angekommen in : New Fork: Champagne" von Havre. Liverpool: Tauric" von New Lolk. Swinemünde: Hekla" von NewJork. Haore: La Normandie" von N.wgark. Hamburg: Phöaicia" von New Sark. allerlei. 5i w e i o l l N) ä cö t e r d r a ngen, angeb! um des HauZ nach Con t e . i f V ! lreounoe zu omcgjucn, dzi einem irr cüen VesiK:r in iSoicotrctafc ein. Durck .Drohungen brachicu die Zollbeamten oie ane Frau oes Haujes loweil, oag sie d:n einen der Räuber zur Geldcasfette führte, während der andere de.i greisen Besitzer uad ein 14j'ähriJe2 Mädchen bewacht:. Als dieses zu schrei! begann, bind man :s und gab emen Nevolverschug ab, der das cao 'chen am chten' Schenkel verlebte. Der SreiS. der beim Anblick solch:? Bruta. lität ebenfalls um Hilfe rief, wurde einfach niederg-knallt. Daraus ent flohen die Zclibeamt:n-, um am nach sten Tag: von Carabin!:ri arretirt zu werden. Das sind alles die Frucht: d:r Camorra. Einen schrecklichen Tod hat der Buchhändler Haase in Hambürg funden. Er war Abends bei einer be'r:ud:ten Familie zum Besuch. Gemüthlich saß die Gesellschaft beim Kartenspiel b:isammcn, als plötz lich infolge eines Bruches des Hakenö die große, schwere Hängelampe herunterfiel und explodirte. Haase erlitt bei d:r Lampenexplosion Brandwunden im Gesicht u.'.d an d:n Händen. Während eS d:n übrigen ir.ö;l.ch war, auS dem Zimmer hinauszueilen, wurde Herrn Haase der Weg zur Thür durch die explodirte u. brennende Petroleum lampe abgeschnitten. In der Erregung, die durch die Brandwunden v:rursacht worden war, stürzte, sich o:r Unglückliche auZ dem F.'nfler d:r Wobnung. Durch den Sturz aus der ersten Etage hat Herr Haase schwere innere und äußere Verletzungen erlitten, die nach kurzer Zeit den Tod deL Verunglückten zur Folge batten. Eine ganz merkwürdige NechtSanschauung hat das deutsche Reichsgericht, ausgesprochen. Ein Bäckermeister in Sandau (Provinz Sachsen) war vom Stendaler Landgericht wegen Körperverletzung und dersuchter öthigung zu vier Wochen Gefängniß verurtheilt worden. Er hatte eineö Morgens seine noch im Bette liegrnde Frau bedroht und geschlagen, um s'e zur Herausgabe von Geld, das sie in die Eh: mitgebracht hatte und verschlössen hielt, zu bewegen. DaS Reichsgericht hob, jetzt dieses Urtheil auf, da nicht genügend beachtet worden sei, daß der Ehemann seiner Frau geeenüber gewisse Befugnisse bezüglich der Verwaltung und des VerfügungZrechtes über daS Eingebrachte habe. Wenn die Gattin sich dem widersetze, so sei der Mann befugt. Gewalt anzuwenden. um zu seinem Rechte zu kommen. Es wird also weitergeprügelt. rne a ise veuts che E rbkante befand sich auf der Reise von Dresden nach Wien, erkrankte in Prag, ward inS Krankenhaus überführt und starb dort. Die in Berlin wohnenden Neffen und Nichten der Erblasserin veranlaßten die Ueberführung der Leiche nach Berlin, um sie bier mit al- , len Ebren zu bestatten. Bei Eröffnung I deS SargeS machte man die Lberraseyende Entdeckung, daß sich darm statt der lieben guten Tante ein russischer General in voller Paradeuniform' befand. Man deveschirte nacb Braa: ? Hie? keine todte Tante, aber russischer General. Wo todte Tante?- Von Prag erfolgte die Antwort: Wenn todte Tante nicht dort, dann in St. Peters- ' bürg Depesche nckch St. P:tersurg: .WaS ist mit todtem General zu thun, wo ist todte Tante?" Die Antwort lautete: Begrabt russischen General in alle: Ruhe. Tante soeben hier mit hochI Key rnilita'risöen Ebren beiaele
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