Indiana Tribüne, Volume 22, Number 138, Indianapolis, Marion County, 6 February 1899 — Page 2
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gaDlQtig Tribüne. Crlchrun TägliH hhö i&Ä&s Die tägliche Tribüne- kettet fcurch den Xxistx A ttcntk per Woche, bte 6onntas.Zrt&ac" Etctl per Woche. Beide uf araro IS SctttS ein tt Senk p ri,t. per P, ZerhaU bei td geschtSZ t Sö,riiH!? aU. Öffcm US Giw VlZSKGWQ a?&fc 3nbtanaöolU, Ind., 6 Februar 1S99 Fünf Tchtte?ftürme zugleich! In den letztem J2r:n hat man wcia, Ne!gunz. irgend et.vas. daZ zum Lumpenstaat" 9itiaba gehört, irnpo nirenb oder bewundernZwerth zu f:nden, und es wäre nicht zu verwundern, toenn unter diesem Vorurtheil ooec vielmehr 5iach-Urtheil, welches achselzuckend fragt: 23a3 kann es in Neraba noch Gutes geben?" auch Virginia City zu leiden hätte. Aber es gibt doch noch manches Schöne in Nevada, und vor Allem hat sich die Natur selber nicht geändert und bietet des Imposanten mancherlei. Diese Natur - Vorstellungen finden allerdings nur selten noch ein Publikum von auswärts und stehen deshalb in Gefahr, unverdienter Äerschollenheit zu verfallen, soweit die große Welt in Betracht kommt. Wenige Städte Amerikas liegen so günstig für einen unfassenden Genuß großartiger Scenerien und Naturvorgänge. wie Virginia City. Und namcntlich in der Nocky Mountains-Re-gion gibt es nur äußerst wenige Stätten, an denen ein weiterer und vielseitigerer Ausblick jemals möglich wäre, als gerade in diesem Städtchen. Nicht ein lokalpatriotischer Bewohner desselben, sondern ein gelegentlicher Besucher erzählt neuerdings Folgendes über eineu sonst sehr gewöhnlichen Naturgenuß, den er dort an einem schönen Oktobertage gehabt hat, der aber auch zu anderen Jahreszeiten öfters in der eineu oder anderen Form wiederkehrt: '.""ES war ein-höchst überraschendes, bewegliches Panorama, wie ich es so eindrucksvoll in meinem ganzen Leben nicht wiedergesehen habe! Man denke sich: Fünf völlig verschiedene Schneestürme zu gleicher Zeit im Gebirge und in den Wüsten nach Osten zu, während in der Stadt selber kein Flöckchen Schnee fiel. 2Mc Stürme stellten alle Grade von Heftigkeit dar und erstreckten sich über ein Areal von mehr als hundert Meilen, und das Alles war' für uns in bunt wechselnden Bildern überaus deutlich sichtbar, während wir so wenig davon berührt wurden, als ob wir uns in einem Luftballon hoch über der Erde befänden. Der entfernteste. Schneesturm nach Osten zu, und 'desaleichen der äußerste nördliche, waren so schwarz wie.eine Gewitterwolke, so dicht waren die gewaltigen wirbelnden Schneemassen, die vielleicht zehn Meilen im Durchmesser hatten. Wer in der Mitte eines solchen Sturmes gestanden hätte, der würde sicherlich darauf geschworen haben, daß V derselbe über den ganzen Nordamerika! schen Continent ausdehne; wir aber sahen am nördlichen Ende die stattlichen Berggipfel frei aufsteigen, ganz gebadet in glänzendem reinem HerbstSonnenlicht. Alle hohen Hügel, die jenseits der Sturmregion lagen, waren wie durch einen ungeheuren sckwarzen Vorhang abgesperrt. Es war unge fähr, als ob man Himmel, Erde und Hölle gleichzeitig in einer theatralischen Darstellung von nie dagewesenem Umfang leben und untergehen sähe! - Die Schneesturme nach dem Süden zu wa ren nicht von ganz so dunklen Schattirungen, aber noch immer dicht genug. Wunderbare Farber.spiele und Contraste gab es hier in Menge, besonders durch die vielen hellen Berggipfel und die zauberischen Wirkungen des Son nenl'ichtes auf die Ränder der Sturmwölken verursacht. So weit das Auge sehen konnte, eine Fülle unbeschreibli.cher Großartigkeiten, die man gesehen haben muß, um einen Begriff von ihnen zu haben, und an denen der genialste Weltunteraanas - Maler nock unerschöpfliche neue Anregungen hätte finden können, alles das mit einem Mal! uch eine Schissbruch.Ursache. Die .Magnetberge mit ihrer gewalti? gen - Anziehungskraft, durch welche ganze Schifte unmittelbar ins Verderben gezogen werden, gehören natürlich dem Reich der Sagen und Märchen an. Aber es kommt doch da und dort etwas vor, das in besch:id:nekni Maße ein wenig hieran erinnert. Lange Jahre gehörte es zu den unergründeten Geheimnissen des S u p eriorsees, wie ein Schiffs-Compaß den Schiffslenker irreführen könnte. Aber einer der Vootsleme, dessen Boot erst unlängst auf diesem See verunglückte, wenigstens in großer Gefahr gerieth. gibt jetzt eine Erklärung, die in Schiffskreisen für durchaus glaubwürdig gehalten wird. Er sagt nämsich, daß eisenhaltiger Sand in gewisseil Gegenden des Superiorsees eine Anziehungskraft auf Schiffs-Compasse üben.. könne, genügend, dieselben mehr oder weniger von ihrer Richtung abzulenken. Das Schiff dieses Bootführers gerieth unlängst, während es genau nach der Comvaß Richtung aelenkt wurde. ; auf eine Sandbank, etwa 20 Meilen östlich von Duluth. ein- beträchtliches Stückchen auZ seinem Curs weg. Es hätte wenig gefehlt, so wäre es in . Stücke geganzen; so aber wurde es glücklich durch ein Schleppboot flott ge inacht. Der Bootführer kam aber zu der festen Ueberzeugung, daß nichts AndenZ als ein großes Bett Sand, das viele magnetische Eisentheilchen ent ; hält, Zm Üebrigen durch die Abschwemmungen'von Quarz'- Sand, der von den Felsen des SeeZ kommt, bedeckt ist. durch seine Anziehung die Ablenkung der Compaßnadel verursacht habe. In Uz Nähe derselben Stätte ko:ne fchon feit Jahren in jeder Saison
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Gegen Magen leiden, INagencatarrh, Dyspexsia empfehlen Prof. Zien'ssen, Gcamain See, Ledert, kcube, LwalS und die bedeutendsten Aerzte (Euro xa's und Amerika's das natürliche karlsbader Wasser. Dr. knstig schreibt in seinem Werke über die Karlsbader Vuellen wie folgt : Bei chronischen Unterleidsbeschwerden besitzen wir kein wirksameres, rationelleres und cinsacheres lzeilmittel, als die Karlsbader Quellen." Man hlitc sich vor Nachahmungen. Die natürlichen Aarl-dadcr Ivasscr halen das Siegel der Stadigemei,:de Karlsbad, sowie die Namcnsuntcrschrist von Äsner & Men dclfoit Co., XUw York, auf dem fjalfe einer scdeii Llasche. wegcn Gebrauchsanweisung und weite ren Informationen wende man sich an is ner & Mendelson o., Agenten, New York. ein paar Unfälle vor, welche ganz desselben Charakters zu sein scheinen, und deren manche einen viel schlimn.eren Verlauf genommen haben, als der obige! Ist obige Erklärung in dem einen Fall zutreffend, so dürfte sie daher noch viele andere Fälle erllürcn, und vielleicht sogar beschränken sich Fälle solchen Charakters nicht auf den Superiorsee allein. Weitere Aufklärung über derartige Fälle wäre namentlich deswegen sehr wünschenswert weil man vielleicht dann auch genau feststellen könnte, wie viel die Ablenkung der Compaßnadel unter den betreffenden Umständen überall beträgt, und alsdann diese Abweichung mit in Berechnung ziehen und Unh:il vermeiden könnte. Bessere Bahttsignal-Systeme. Die neuesten Schnellzug - Rennleisiungen über unseren Continent hielten wesentlichen Vorschub durch die erhöhte Tüchtigkeit des Signal Departements, und thatsächlich hätten ohne solchen Beistand diese Schnellfahrten überhaupt nicht mit Sicherheit ausgeführt werden können. Je mehr die Fahrgeschwindigkeit und die Zahl der Passagier- und Post - Eilzüge steigen, desto mehr sehen sich die Eisenbahnen genöthigt, bedeutende Summen auf die Verbesserung und weitere Ausdehnung ihrer Signal - Einrichtungen zu wenden. Im Allgemeinen sind im verflossenen Jahr darin wieder bedeutende Fortschritte gemacht worden, und dieselben kamen keineswegs zu früh! Die westüchen Bahnlinien schenken diesem wichtigen Zweig des IngenieurWesens und seiner Vergrößerung besondere Aufmerksamkeit. So hat die Santa - Fe Bahn im Lauf des vergangenen Jahres wieder mehrere Hundert Meilen unter das Block - Signalsystem gebracht. Nach der Ueberzeugung von unabhängigen Sachverständigen kann überhaupt nur in wenigen Beziehungen . des Bahndienstes Geld vortheilhafter angewendet werden, als für die Ausrüstung der Linien mit den bestmöglichen Signal - Vorrichtungen, wie schon die kosten eines einzigen Unfalls für die Bahngesellschaft selbst darthun. Der Hauptfortschritt in der Herstellung solcher Signal - Vorrichtungen im Jahre 1898 bestand in der Ersetzung des Holzes durch Eisen, resp. Stahl. Diese Verdrängung geht noch immer in ziemlich raschem Tempo vor sich, und abgesehen von ihrer größeren Dauerhaftigkeit, verursachenEisen und Stahl für diese Zwecke nur sehr unbedeutend größere liosten als Holz, brauchen seltener erneuert zu werden und erfordern weniger Raum-Aufwan Vaeillen in der Butter. Daß die Milch perlsüchtiger Kühe lebende Schwindsuchtskeime enthält, steht wissenschaftlich fest. Nicht bloß bei ausgesprochener Eutertuberkulose, fon' dern auch bei anderen Formen dererl sucht '.' können nachzewiesenermaßen Tuberkelbazillen in die Milch gelangen. Die Gefährlichkeit der Milch wird dort am größten sein, wo die Perlsucht unter dem Rindvieh am verbreitetsten ist. während nach den allgemeinen Ersahrungen über die Perlsucht der Kühe auch anzunehmen ist, daß in vielen Gegenden die Milch nahezu frei von Tuberkelbazillen sein würde. Alle Milch der Molkereien und alle Marktmilch ist aber Mischmilch. Eine einzige perlsüchtige Kuh kann mit ihrer Milch Tuberkelbazillen in die Milch von hundert anderen Kühe hineinbringen, und daher erklärt es sich, daß z. B. die Trline? Marktmilch, wie Dr. Kuno Obermüller vor Z Jahren nachwies, in einer hohen. Zahl von Fällen lebende Tuberkelbazillen enthält. Wie ist es nun mit der Butter? Gehen die T?'.5er kelbazillen der Milch in den Rahm über, dann müßte auch die Butter Tuberkelbazillen enthalten. Und in der That, die Untersuchungen haben gelehrt, daß auf der Schauder beim Ausscheiden, des Nahms viele Keime mitgerissen werden und so in die Rahmschicht übergeben. Beim Berbuttern werden in den Molkereien wiederum Rahmsorten verschiedenen Ursprungs zusammengegossen; die Möglichteit, daß in der Butter Tuberkelbazillen enthalten sind, wird dadurch also noch, vermehrt. Das Beroiinst, die Frage nach den Tuberkelbazillen in der Marktbutter zuerst beantwortet zu haben. gebührt Dr. Kuno Ob?rmüller. Im December 1895 begann er im hygienischen Institut der Berliner Universität seine Versuche iifcr die Berliner Marktbutter. DaS Ergebniß war, daß sämmtliche Butterproben ohne Ausnahme giftigeTuberkelbazillen ent hielten. Berlin liegt nun freilich in einem Landstrich, in welchem die Perlsucht unter dem Rindvieh hochgradig herrscht? in anderen Gegenden, wo die Seuche nicht so verbrei'kt ist, werden wie bei der Milch, so auch bei der Vut. ter. di: Versuche Anderes eraeben: eZ brsut alte ntät cZt in itenM Zt v
kindliche Butter und Milch Tuberkel
bazillen zu enthalten. Dafür schienen ; auch zunächst die BersuchZergebnij!e zu sprechen, die das kaiserliche Gesundheitsamt und Dr. Lydia abinowitsch erzielten. Sie fanden nach ihrer Methode zunächst le!ne Tuberlelbazillkn in der Butter; allerdings entdeckte Dr. Petri cZnen Pscudotuberkelbazillus''. der indeß keine echte Tuberkulös: zu er-1 zeugen vermag, somit also lein ,uverkelbazillus sein kannInzwischen sind nun doch die Funde Dr. Obermüllers von anderen Forschern. Dr. Hermann, Oberarzt Dr. Morgenrath. Dr. Lvdia Rabinowitsch bestätigt worden. Ter unanfechtbare Beweis, daß die Butter lebende Tuberkelbazillen enthält. I''cß sich nur dadurch bringen, wenn es gelanq. bei Meerschweinchen durch Einimpfen von Butter Tuberkulose zu erzeuaen. Diesen Beweis hat De. OberMüller mit Äilfe eines sinnre'chm r'crfahrens ganz unanfechtbar erbracht. . Wurde Meerschweinchen flüssige Butter in die Bauchhöhle gespritzt, so gingen sie in der Regel ra!d an Bauchlleiltzündung zu Grunde. Das Fett reizte das Bauchfell zu sehr, war also bei d-m Versuch binderlich. Durch eine sinn reiche Versuchsanordnung hat nun Dr. Obermüller das hinderliche Fett ausgeschaltet. Er schmolz Butter im Was serbade bei 37 Grad C. und brachte sie dann in Röhrchen auf die Schleuder. Wie bei der Milch trennen sich auch bei der Butter auf der Schleuder die l-ich-teren von den schwereren Bestandtk:!len. Die leichteren sind bei der Buiter das Fett; es zeigt sich als bernsteingelbes Oel zu oberst in det Röhre und läßt sich abgießen, auf dem Boden der Röhre sammeln sich dann die Flüssigleitsreste an. weißlich und öuttermilchäbnlick. die iede Butter in sich schließt. Auf der Schleuder, die mehrere tausend c il. . C V' (Yl..ll. l umoreyungen mauzie, ivuroe icimn durch zeitweiliges Erwärmen immer flüssig gehalten. Die obersten Schichten ließen sieb ohne Umstände abgießen; es bleibt aber über'dem Milchreste eine dünne Schicht stehcn, die sich nicht abgießen läßi, wenn man nicht Gefahr laufen will, daß der milchige Vodensatz mit überschießt. Um das zu verhüten, ließ Dr. 'Obermüller das letzte Fett in Eis gefrieren, dann konnte er es wie einen Talgpfropfen herausziehen. Der milchige , Bodensatz, der jetzt völlig ftei von Fett war, wurde nun Meerschweinchen in die Bauchhöhle gebracht sie wurden sämmtlich tuberkulös; in allen erkrankten Organen ließen sich echte Tuberkelbazillen nachweisen. Es ist also leider kein Zweifel mehr, daß die Butter Schwindsuchtskeime beherbergen kann. Aber ihre AnWesenheit ist nicht, wie Dr. Obermüller in seiner letzten Abhandlung über diese Frage in der soeben erschienenen Num mer der Hygienischen Rundschau" bemerkt,. gleichbedeutend mit der Annahm me, daß die Butter einen Hauptweg zur Ansteckung mit Schwindsucht bilde. Wie groß die Ansteckungsgefahr ist. da rübcr liegen Erfahrungen noch nicht vor. der Nachweis muß erst erbracht werden. Für die Ansteckung durchMilch kennt di: medizinische Literatur allerdings eine Reihe von Beispielen. Auf jeden Fall hat jedoch der Genuß von Butter hiernach gesundheitliche Bedenken. aus denen heraus sich nach Dr. Obermülle? zweiForderungcn ergeben? Verbreitung der Kenntnisse über die Gefahren der Tuberkulose durch Genuß von Milch undVutter und über die Möglichkeit der Abwendung der Gefahr durch Selbsthilfe. Die Sitte. Milch nur im abgekochten Zustande zu genießen, findet ja mehr und mehrEingang. Die Butter würde darunter leiden, wenn man sie auf diese Weise ke'mfrei machen wollte; man müßte schon den Rahm erhitzen (pasteuristrc.'). und das ist vielfach schon gebräuchlich. Namentlich in Gegenden mit Zuckerrü benbau. wo daö Milchvieh r.M Schnitzeln gefüttert wird, erhitzt man den Rahm vor dem Verbuttern, w:il erfahrungsgemäß dieButter dann nicht den Beigeschmack hat. den sie sonst nach Rübenflltterung des Milchviehs leicht bekommt. Das Grundübel liegt ab-'i in der Milch. Und da wäre es Aufgab: deZ Ctzates, ruich flrmze Aufsicht und Beobachtung der Viehbestände diePerlfucht auszumerzen und die Verw:ndung perlsüchtiger Kühe zur Milchgewinnung nicht zu dulden. Die britische Landwlrthfcheft. Groß Britanniens Abhängigkeit von anderen Ländern, soweit die Beschaffung von Lebensmitteln inBetrach! kommt, hat zu so vielen Speculationen Veranlassung gegebe.i, daß ein Blick auf die landwirthschiftlichen Verhältnisse des durch seine gew.iltige Marine mächtigen Jnselreiches wohl am Pla' ist. Nach Ausweis der officiellenStati stik dienten im verflossenen Jahr in Groß - Britannien 76,729,491 Acre? der Landwirthschaft und davon entfielen auf: England. . . . 32,595.312 Acre Wales - 4,722 573 Acres Schottland . . . 19,083,659 Acres Irland 20,327,947 Acres Von diesem Areal befanden sich 19. 813.665 Acres unter dem Pflug und davon waren wieder 8,816! 53 Acre5 mit Cerealien bestellt; Nur 2.15Z.479 Acres dienten dem Weizenbau, während auf dem Rest Gerste, Hafer, Roggen, Bohnen und Erbsen gezogen wurdzn. Für den Anbau von grünenFeldflüchten wie Rüben, Wicken Raps u. s. w. fanden 4.261,432 Acres Lerwen dung, mit Klee und Gras in Rotation waren 6,210.851 Acres bestellt. 155,364 Acres trugen Flachs, Hcpfen usw.; und 369,202 Acres lagen brach, und permanente Grasländereien umfaßten 27,973,809 Acres, über ein Drittel der Gesammtfläche. Ein Vergleich mit dem Jahr 1897ergibt eine Abilahme des unter dem Pfluge b?findlichen LandeS um 130,173 Ac2, dagegen eine Zunahme des Graslandes um 54,099 Acres. Bemerkenswerth ist die stetige Abnahme d:S Kartoffelbaus inJrland. Während im Jahre 1871 auf der grünen Insel über 1,000X00 AcreS diese Knollenfrucht frugen, waren eS in 1883
bloS 804.508 uno ftt gar hüt
664,912 Acrcs.luch die Flachscultur in Irland hat einen bedeutenden Rückgang erfahren. Das mit Hopfen bestellte Areal war geringer als zu irgcnd einer Zeit während der letzten 40 Jahre. Die meisten Hopfen bezog Eng. land aus Deutschland, namentlich aus Bayern. Obstgärten bedeckten imJahre 1893 226.059 Acres d. h. um 1943 Acres mehr als in dem voraufgegangegangenen Jahr, allein die Obsternte brachte in Folge einer Insektenplage eine Enttäuschung. Bemerkenswerth war das Jahr 1L93 durch seinen hohen Weizenertraa, der sich auf 34.74 Bushels pro Acre stellte, während der Durchschnittscrtrag der letzten 10 Jahre nur 29.16 Lushels betrug. Auch Gerste lieferte gute Erträge, n'ämlich 40.76 Bushels pro Acre, während die Haferernte sich auf 40.76 Busbels stellte. Im Ganzen wurden von diesen Cerealien geerntet: 73.023.856 Bushels Weizen, 63.051.913 Bushels Gerste und 118.920.917 Bushels Hafer. Die Zunahme der Gras- und Weideländereien hatte, wie zu erwarten war, ein Anwachsen des Viehbestandes im Gefolge. Es wurden in 1893 amtlich gezählt: 11.149.212 Stück Rindvieh. 31,102,339 Schafe und 3,719,819 Schrceine; diese Zahlen bedeuten eine Zunahme von 145.173 Stück Rindvieh, 535.293 Schafen und 36.400 Schweinen gegen 1897. In der Anzahl der Ackerpferde wurde einRückgang um 29.522 Stück, von 2.069.852 auf 2.040.330 constatirt und diese Abnähme wird durch die vermehrte AnWendung von Maschinen bezw. Dampfkraft in den landwirtschaftlichen Betrieben motivirt. Besondere Aufmerksamkeit wurde der Steigerung derProduction durch künstliche Mittel gewidmet und in dieser Beziehung erzielten zweiFarmern hervorragende Resultate. Dort wurden neue Weizenvarietäten gezogen, deren Körner durchschnittlich 50 Procent schwerer sind als die der gewohnlichen Sorten. Vorzügliche Resultate ergaben auch die Versuche ' mit Kleinwirthschasten, denn auf . solchen wurden in mehreren Fällen über 70 Bushelö Weizen vom Acre geerntet, d, h. zweimal so viel, als der Durchschmttsertrag betrug. Aus dieser That sache ist ersichtlich, daß Groß-Vritan nien mehr Nahrungsmittel als bisher produciren kann, wenn die Kleinwirthschaft in größerem Maßstabe eingeführt wird. Ter Asse. Eines schönen Abends san inStraß bürg i. E. eine Anzahl von Officieren in fröhlichster Laune bei einer Bowle. Da erschien em Dreboraelsvieler. ui ner Abstammung nach ein Savoyarde ode? Italiener, mit dem bei seinesalei chen unvermeidlichen Affen auf der Schulter, m dem Wirthschaftsgarten. Die fidelen Herren ließen ihn eine Weile dudeln. Als er aber anfing, den üblichen Obolus einzusammeln, machte Einer von ihnen dcn Vorschlag, man Möge doch auf gemeinschaftliche Kosten, um dem Fremdlinz zu helfen, seinen wissen lausen. . Allgimeines Hursah: Nun ging ein großes Handeln los. da der Sohn der Fremde seinen Ernäbr, Freund" u. s. w. nur für ganz unveryaltnißmaßige Summen abtreten wollte, bis er schließlich erklärte, ei wolle sich, nur den Herren zu Liebe", für lumpige 40 Mark feines besten Freundes' entaurn. De 43 Mark wurden gesammelt, der B cd:rmann zog ab, sein Affe ward in einer Ecke angekettet und die Bowle mehrmals erneucrt. Schließlich aber erhob sich die Frage: Wer soll nun den Affen behalten? Man einigte sich dahin, ihn auszuknobeln , und si:he da: tu Würfel entschieden für einen bchäbigen, des süßen Weines schon recht vo len Hauptmann. , Als er später mühsam nach Hause abschob", geleiteten die jüngeren Herren ihn feierlich bis zu seiner Thür. Dcs edle Thier hatten sie ihm auf die Schuller gehoben, wo eS auch, alter Gewohnheit treu, ruhig sitzen blieb. Am folgenden Vormittag einem schönen Sonntag wachte der Hauptmann mit schmerzen dem Schädel und völlig verlorenem Erinnerungs - Vermögen zu ' später Stunde cuf. Er blickte traurig um sich und sah plötzlich auf seinem Bett, aus den warmen Decken am Fußende hervorragend, das grinsende Gesicht des Affen, der sich dort ein behagliches Lager gesucht hatte. Da erfaßte den Hauptmann - kalter Schrecken. Stürmisch riß er an dem Glockenzug, und als sein Bursche erschien, schrie er ihm zu: August, sieh' dort hin. Wenn Dr dort.nichts sehen kannst, hole gleich der.' Sfobsarat." Herr Hauptmann, dc sitzt ein Thier.- Was sitzt dort?' Ein Affe. Gut. Du kanns gehen." Beruhigt drehte sich mit die sen Worten der Hauptmann um unt schlief weiter. UZodebericht. Was getragen wird, was Mode ist. interessirt die Frauen immer, auch dann, wmn wir in eln.r ge.rissrmbea todten Saison leben; denn Winterkleider schafft sich die Hausfrau jetzt'nicht mehr an, und um an den Frühjahrsanzug zu denken, dazu ist's ihr. 'noch zu winterlich in der Natur. Einer großen Beliebtheit erfreut sich' äugenblicklich das. Tuch; auZ Tuch fertigt man die S.traßenkleider, auS Tuch werden Haus- und Besückskleider hergestellt, und' selbst im Vallsaal findet sich Tuch. Jn den letzten Jahren glaubte man zu, einem Balle nur ein seidenes Kleid,anzieh:n zu können. ' Wie gesagt, findet sich jetzt eine AbwechSluna in den Toiletten; denn.Damen, die die allerttste Jugend hinter sich haben,.-wählen Tuchkleider, .während ganz junge Mädchen gern in leichten wollenen, mit sei, denen-Mustern . durSwebten Stoffen gesehen -. werden. . Bei . GesellschastZ. unv alltteloern .erscheint .es ganz selbstverständlich, daß Rock und Lciöchen auö . einem Stoff gearbeitet wer den; dagegen findet man beiHaus un) auch bei Concert- und Tbeatertoileltea
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vielfach vom Rock dutQ fettig uno!
Stoffart abstechende Blusen. Dieser! Mode sagt man ab?r zur Abwechselung ' mal wieder den Tod vorars; zwar sol-. len die Blusen sich halten, an ihrer Le-, bensfähigkeit scheitern allmälig clle Versuchs einer itnür, av:r. man roiu, UM in den Anzug mehr Einheit zu bringen, die Bluse von jetzt ab vom Stoff des Rockes arbeiten. Belebung bringt in solch ein Kleid eine bunt. farbige Krawatte, wie überhaupt I'.b hafte Farben in nächster Zeit die Mode beherrschen sollen. DieserWünsch nach farbenprächtigerem Aussehen sin det auch Berücksichtigung durch eine besondere Vorliebe der Mode fürSchmuck. In letztererZeit hatte man demSchmuck weniger Beachtung geschenkt; aber seit in Paris wieder viel und reich:? Schmuck getragen wird der beliebte Türkis allmälig dem Topas zu weich :n beginnt interessirt man sich auch bei uns für diese Zugaben der Toiletten, um die sich manche Frau, die eine hübsche, reiche Auswahl besitzt, den Neid ihrer weniger bevorzugten Mitschwestern zuziehen wird. Hellkupferfarbenes Tuch ist für das hübsche Kleid in der ersten Abbildung verwendet, an dem der mäßig weit geschnitten? Futterrock mit sechs abgestus ten, leicht übereinander fallenden Serpentinevolants besetzt und oberhalb dieser schooßartig mit einer schönen Verschnürung von kupferfarbener und rosa Seidensoutache b:näht ist. Vorn schließen die Volants einen schmalen. reich mit Soutache. verschnürten Tuch einsatz ein. Die glatte, vorn jäckchmartige Taille hat hintm zwei runde, übereinander liegende Kragen aus Tuch, die auf der Achsel unter dcn langen. mit kupferfarbenem Sammet und jchoner (Lulpurespitze bedeckten Ausschlügen enden; an die Aufschlag? schließt sich ein gleicher Umlegekragen an. Das Jäckchen begrenzt einen Westentheil aus weiße: Seide, der mi! durch Kräuschen und Rüschen verzier. ten Gazevolants besetzt ist und .ben Mit einem breiten, ganz MltGaz:krauseben bedeckten Stebkraam endet. Unten verschwindet der Westenth:il in einem Tuchgürtel, der dem Rock aufliegt und vorn mit einer Schnalle g'schlosser wird. Die am Handaelenk mit kleiner Ansatztheilen versehenen 'Acrmel sind mtt einer jchonen Verschnurung ausze: stattet. An dem Kleid aus violettem Sam met, Figur 2, ist der mit Chinchio umrandete Rock mit einem hohen, vorr spitz geschnittenen Serpentinevolan besetzt, dessen Ansatz ebenfalls cii Chinchillastreifen deckt. Dem obere: Rand des Rockes schließt sich eil schwarzer, mit Rosette und Straßraffe aeschlossner Msqürtkl rn Die geschmackvolle, seitwärts geschlossene Taille hat eine Passe aus Helllila Spiegelsammet, die in wirksamer Weise mit schwarzer Chenille und wciß'r Seide bestickt ist. Unterhalb der Passe ist die Taille mit weißer Tuchupplikation und schwarzer Chenillestickerei geziert. Die am Handa.'lenk mit gleichem Schmuck versehenen Aermel haben oben ein paar Querfalten und kleine, der Passe angeschnittene, mit Pelz besetzte Epauletten. Der gestickt? Stehkragen aus helllila Sammet ist seitwärts mit hohen Spitzen geschnitten. Der große, tief in die Stirn zu tragende.Hut aus lichtbraunem Sammet hat eine Chinchilla - Umrandung. Die vorn spitz gebogene Krempe ist hinten -hochgeschlagen. Unterhalb der Krempe ist ein Vügel angebracht, den- einStrauß schöner Varmaveilchm ziert. Um den glatten Sammetkopf legt sich, den Kopf, überragend, ein , breiter, gefaltete? Sammetltreifen. der vorn mit ,
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St. Zakovs Gel. b if ein guter Freund in der Koth; es heil, sicher.
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The lion of strcnjtli and vior soactiir.es becornes cntanglcd and hc!d ia the net of disease. The fable hos it that once a llltlc rnouse releascd a lion frona tae teils that beund hirn. BWHfcAS TabuJes
are simple little things, but they possess tlie peculiar qualities that will serve to releasc every unfortunate from any thrall of knots and threadj of disease that was ever created by a disordered stO-T.ach, a disarrangei digestive apparatus, or a sluggisu liver. Ripans Tabuks ARE AN INSURANCE. POUCY AGAIXST S1CKNESS, and can be carr'ed in the pocket or portemonnaie. Cne Ripans Tabula taken after each meal will set a dyspeptic free from the entangling meshes of disease ; because nearly every ailment is a direct result of a disorde'ed digestion, and Ripans Tabules overcome the cause and eure ths disorder.
7(py$ 11 BON-BONS ji ItoeMlö SwKURIEREN VERSTOPFUNG,'' V4fif TU s. nun wc auuoim fcijl vatni.tM j
zwei von einem Samm:tln?ten g:taltenen, zuzespitzten Enden abschließt. Vier hochstehende bräunliche Federposen sind hinter dem Knoten angebracht. Sehr beliebt sind die PelzcollZerZ und Kragen, die aus dem ganzen Balg der Thiere bestehen, wie der hier ab?:bildete Blaufuchs. Der P:lz wird entweder lose umgenommen oder durch den aus silbernen Haken und Kette mit Kugel bestehenden Verschluß zusammengehalten. Silbergrauer covert-coat ist für den hübschen Anua. Figur 3, gewah.t, der eineGarnitur v?n weißer Ziehtresse zeigt. Diese garnrt den Rock theils glatt, theils in Schlingen aufgenäht am unteren Nande und am AnsaÄ d.s nach hinten aufsteigenden SerpentineVolants und schmückt die Rander d:r anschließenden Jack:nthei!e, die vorn iibereinandertrctend mit Hakenschlus versehen und im Taillenabsch'ug mi-. zwei Knöpfen verziert ist. Den vsrn spitzen, hinten runden Ausschnitt ve: Taille füllt eine Plsse von in Säumch:n genähtem, h:llgrau:m Tafset nebst Stehkragen, den vorn eine gleiche, mit krausem, weißem Bändchen umrandete Krawattenschleife schmückt. Eine Boa von Blaufuchs vervollständigt den Änzug, dessen Aermel in abstehender. Manschetten enden. Die hübsch'. Bluse auZ blauem Taffet, Figur 4, ist vorn siebenmal, hinien dreimal gruppenweise in schmale Säumchen genäht, von denen die hinteren drei und vorn die mittleren iünf an einem viereckigen Ausschnitt cnd:n, den vorn und h'nten Einsätze aus schmalen, in S'äumchen genähten und mit Hohlnähten von w:ißer Seid: v:rzierten Taff:tstreifen füllen. Die gleich: Berzttruna aeiat der Stebkraa.'n nebst Uebcrfalltheilen. D;n Einfag b:grenzen gelbliche (LUlpureeinsatze, d:e aus mit Säumchen umrandeten Seid:nstreifen liegen. An dem seitlichen Schluß der Bluse befindet sich ein :abotartiaer Garnitult(eil aus Tastet mit 5ohlnähten. - Die leicht gefalteten Aermel sind oben glockenförmig arrangirt und haben daselbst horizontale Sä.zmchengruppen, am 5)andgzlcnk kleine Ansätze mit Durchbruch- und! Säumchenumranduna . Cause Muezo's Oeft Hadan Ci:2Zi."
Arbeit
4 5? v? Mk ipy'Jmm LM-sMs tiUPV -!V'"kV,V -t a ri 9 vv j ssaf e mcM$y, s &"3je x ' V) X 4 Zuge nach Shelbyville, ilreensburg und Cüicn.c5iL aa3m.SQ."CtiI 8SVorm iäüUA: 415 Vorm. ti Vä: 7 Poi rn mit Ausnahme v n eonniaq ; 10 IQboxm mit Ausnahme von Sonntag; i il ach, täglich; 6 2U 3utra tüfllld). Verbindung im Union Bahnlzvf mit O.&C, L & N., B.&O.S.W. und C. & O. nach allen Richtungen südlich, süröstlich und östlich. Ecda'wage nack, Wa5bgto an htm t5 plid um V 20 kcbm. aisohrenven ug. stür Xitfrtt und vo"e Aud'unfr 1p rd) mn vor in der t liefet O'iicr. Ns. 1 Oft Waihtnglou Ekrabe unk unlon Bahnyos. H. M . Bronson. 91. . 2 Die populäre ist die beste Linie no$ CHICAGO Vier Züge! HertAfftn ?tnhornBoft I 7 00Ünt 115033m . ..... 3 25Jim UU HaitiÄnf uiift tn ttbtecod Ut OOint S 6S benln r40ft 7 Mit txcftcn iter tln i 5 LOVm 7 KSLm uze nenk ,ter et.... Mtn imtm Täglich auSgen eonntaß. Xtc neuesten trötflertcn cftibulc Wgen, Wngner chinfwngen clcgaittc Parlor-Wagen und Eßwagen. Lokatc,chiaswage in Judianapoltl ftehk SO denö bereit. BeriSgl Ctjtcaflo 2 45 Morgen, fiann jede' Zelt nach 9 80 dend denätzt erden. Z5 MtS Waskitsat 'Ztrah, 5Üat,QfNtt8 Union alznHos, Ptaachu. latl'nlt fett, ve. alznlzos und U. iraizi. cn - - . o f aifr rw . " i u b i ) gi i 'i stui vu!. H ' ' U. . SHcXofl 'Präs vnd Oerl. Mar. I? k. I C ialf I (a..JI uuv.v-vivu m i i'i.viuuubi. Uco. i3. Hayler, iit $ff. flgtnt. Cincmnati Züge ! 0. ll. & D. B. E, Abfahrt Indianapolis bfahrt 458m 8 05m m 10 45'Cm 2 45NM - 4 45M Ankunft Cincinnati n?unft 7 80?m . Ilötm . 2 im , VON , 7 469? 7 00M 10 5092 m Tayton Züge, C. H. & D. N. R. Abfabrt Ankunft Indianapolis Dayton bfalzrt 8 0Sm nknnft 12N3VM , ':uoin m JisRm m 1 ?!M m m 20M 7m II l 4 45 M 7 0031 Toledo Tetroit Züge. C. H. & D. R. R, übfabrt Ankunft Ankunft Znd'plS: Toledo: Detroit dwbrtZm nk'ftS4NNm Snk'ft84tt'km , 7 0011m , 4 09 8a , ISBm ) VuSaenomme Sonntagl. Ticket Office : Union Station und to. 25 West Washington Straße. Ecke Menoian. n,,if min toitui hm m wnrk fvr ai, br inn r,, Awl. irxi. aml jno. Hnn, lolrdo, Ohio rtt. Otkmarrduior- w t.." funiarara ,. w uHatk. Tm r.U ib work mn4 N J rl intr nrr nixlj ttmivg tnm I M ilttada.. Allar. Wbow jroahow a! bunt, km rM mn. Um b. M un y. i rom im n naM r all h iiM. ÜlcMMrMwtr. Filii r aaknowa imoi thm. 9 Sta QXlmM. Ojyrt, ifi.I .'aUna KKW and vtnniWAil Partlnlan Araal
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