Indiana Tribüne, Volume 22, Number 138, Indianapolis, Marion County, 6 February 1899 — Page 1

-N 3 I S f i M fr r r1 A ! A ' etf N m V y y o W .ä V V Office : No. 18 GßS SUabansa Oteahe. Telephon 1171. Jalirgang 22. Indianapolis, Zndiana NIontag, den 6 zebruir 1899. NoiI38

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desInd'pls Sckwrizerdundes in der Mozart-Halle ! S7N Dienstag, den 7. Februar 1899. Eintritt 25 Gen 3 di: Person. LNusit don Beiskr'S Oichefter. PROPYLAEUM. Kunst - Slnsstell uns, Irr nfetv tt VTostom A rt UtV nnlrr fcin Ktifniitltt ier AKT A-0wlATl0' 94 3. Ftdru, di li Ftd uar inilusiv. Offe . Täzl ch (3i-frlt 55 ) von 10 Uh, M "g u di lo Uh? Ave rs. S.rnt g (S'ir ti von 1 UH:Mi' tags bis v U.r A'nd?. i'iitglied.'r frei MnsKen und Fastnächte Waaren! Narrenkappen für den Ifennsrchor Maskenball, FieiKa, den 1,0. Februar. is. jVsayerj!Jo 29 & 31 West WMngtonKr. Sichere die Zukunft... Jkdcri?an'' rer sei sein-m Tode E-antHum hirteilaß . s.-ll e ein T st me t rnudjeu und seinen t$tn 33 'lim n v'nserd?r o,m l ie der'e en. $ it unu?e se d eie Pflich' zu ver sSumin. De Un on ?r st ISo labet zur Cc;iWltatto i tn .23 triff ter Ar k tigii'g Utz williger Pkrküau?flen und T usti ein. Wo die ?fell,chast ali all.ii'ger Ez cutcr gmarnt wir), werden Testamente kottewrei anzefec-iz T.st:ente lönien kostenfrei dtpsnnt werden. Office: (SekSude der Gesellschaft) o. US und 122 Ost Market Str. Cinbezalzltes Kaptal $600,000 Ueberschuß-Fond 105,000 Verbindlichkeit dcr Altio. rare 8000,000 -Beamte:Job . Loll v,. Prsidnt. dd'svn Zd rr'S. t.Vict,r!std,ut. Hkvrv Eitel. 2. rikV Lsidknt und LchahVeisttr. i. NolY ctr r. Schuhe für Alle ! Fragt nach Modc'S $2.00 li. 3.00 Die besten in der Stadt. M. MODE, 143 Ost Wasbinqton Ott. z, tt x n c t Bau- und Spar-Verein macht Hypotheken-Anleihen zu den niedrigsten ZinSNaten. Abzahlungen der Schuld nach Belieben. Man erkundige sich bei den Beamten: lldert S. Metzaer. r?'Ndnt. LouiS 2tttn. ri,PrSstdkt. 2imio Bob. etrtfi. Carl v. Lieber, echaimttstn. Veesammluna jeden Samstag bend im Deutscken HauS. Gei). Sli'iTBaiiaini J?: C.lt-J? u li rs- , v-"-w ' tT'r: - ife S&sr : ""c - -'" r ' - t 5 !.- rv.S7-t?o'i. - ii'il , . r . -a' - JT X i . mtmmmm' XCR3H3SSS yvf vvv yyvvyvvvv Office: 26 Süd Delawarestr. Ställe , 220, 2.'?, 2N. 22S, 223 Ost Pearlstr. Telephsn Oll. Offen Taz und Nacht.

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There were scarcely two dozen people who came to the rneetings of the AntiSaloon Lcague neverthelcss one must admire their persisttnce, which wouldbe worthy of a better cause. They siiould have leamed by experience that that which !s to thousands a desire and a want cnn not bs driven fro the wo'li. Experience bas sufficienrly laughr, that if public saloons ure abolished, secret saloons, the speak easies and otber contrlvances ok tb!s gort, taks tke!r place. Lalooris rnay bave tbeir disad vantaz;es, but plces stiere I!o.uor is secretly dispen5ed bave a tbsu sand times more 5 them than pub lic sjloons. Vice is not annihilated by criving it into corners. Vice is rever as unhind-ed and unchecked in open light as it i in dark corners. Ihe ways of our temperance people, upon whi h th y also want to force legislition, are completely sahe. Moderation and temper ance are not furthered in such manner. Man is a social being, he serks the places where he can have social intercourse and a social drink. The more public these placs are, the more decently pople will go there, the more decent people will behave there. Legislation will aecomplish nothing good if it sets itself in Opposition to the wants and de-ires of thousands. It ca Js forth hatred and obstinaey and furthers vice and not virtue. This experience is as o!d as legislation itseif. UM DraQüiQcQricöicu, . Wetterberickt. Schueegestöber Heute Nacht, trübeS Wetter morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 22 Grad, niedrigste 13 Grad. Da haben wir 5ie Vescheerung! Sine Schlacht. große Verluste aus beiden Seiten. Washington, 6. Febr. Fol. gende Depesche lief von Gen. Otis von Manila ein : Die Insurgenten gr ff.'N unsere äußeren Linien letzten Abend vor 9 Uhr an und wiederdo'.ten den Angriff M!lzim,l wahrend der Rächt. Alle Angriffe wurden zurückgeschlagen. Bei Tagesanbruch trieben w'r die Jnsur Renten über die Linie zurück, die sie vorder inne hatten. Wir nadmen medrere Dörfer und Vertheidigung reike. Der Ver'ust der Insurgenten ,n Todten und Verwundeten ist sehr goßWir schätzen unsere Verwundeten auf 175, Wenige find lebenSg'sädrllch deriinret. Die Trupsen nid entdunaftlfch. Die Marine leistete Aukge. kichneteS. Die Stadt blieb rubig Die Insurgenten haben viele Mauser g'wehre, einige Feld und mehrere Schakllfeuer-Geschütze mit Munition." OtiS. Später telegraphirte OtiS : Die S'ge ist befriedigend. Ja der Stadt herrscht vollkommene Ruhe. Truppen in ausgezeichneter Verfassung. Admiral DewkY telegraphirte wie folgt : Die Insurgenten unternahmen heute mehrere Angriffe. Die amerikanisch: Armee und Marine waren erfolgreich D e Insurgenten wurden zurückgetrie bei und unsere Linien rückten vor. Keine Verluste in der Marine. DevkY. Die Nachricht hat hier sehr unangenehm berührt, obwohl sie nicht überraschend war. Man wußte, daß die Situation eine seh? gespannte war Ve allgemeine Anficht gebt dahin, dab diese Nachricht die Ratifikation des griedenioertrages sichert. Der Vräfident hat bisher an die Möglichkeit geglaubt, Feindseligkeiten i verhindern. Der Umstand, daß die Znsurgenten die Feindseligkeiten er-Sff-eten, bebt die Abmistration übe? manche Schwierigkeit und Rückficht weg. Die Otärke der Insurgenten ist nicht bekannt, an schätzt pe aus 0,000.

gut diSjiplinilt, . Manila, 6. ft,be. Der seit Lan g m ertsartete Bruch zwischen den Amerikanern und den ftlirpino8ist gekommen. Kurz vor 9 Uhr gestern Abend liefen tret wagdalfige F'lippmoS an den Vorposten deb Nebraökae? ! Regiments vorbei, liefen aber wieder weg, a!S sie angerufen wurden. Sie wl-berholten die? noch zwei Mal und Heim dritten Male schoß der Posten UÖ töötete einen der - ftilippmol. (Ile'ch darauf erössieten die F lippmoi ' 0a Feuer auf der ganzen Llnie. Die Amerikaner erwiderten da Feuer mit ungeai'iner Heftigkeit und dr Kreuzer Chrleston und das Kanonenboot on eard beschrssen ebenfall die feindlichen Linien. Bki Tagesanbruch rückien die Amerikaner vor. Die Verluste der FilippinoS find un bekannt, find aber j?b?kfalls fehr schwer. Die AgoratiS kämpften behaarlich mit Pfeil und Bogen Die Amerikaner haben etwa zwanzig Todte und 125 Berwandete. Wie die Nachricht in Malolos, dem Sitze der philippinischen Regierung aufgenommk wurde, weiß man noch nicht. Londnn, S Febr. Die Mor' niig Post" sagt, daß während der Nacht die Insurgenten medrmals die amerikanischen Linien angr ffen. aber zurückgeschlagen wurden. Bei Tageö' anbruch betheiligten sich der Kreu,er Charleston, das Kanonenboot t5allao und der Monitor Monadnock am Kampfe. Dir Verlust der Philippiner soll sehr groß sein. Die Amerikaner hatten etwa 200 Verwundete, aber wenig Todte. In einer spateren Depesche meldet daö Blatt, daß die Fll,pp,nos s.hschwer gelitten haben und die Ameri kaner auf den Angriff vorbereitet waren. . Aguinaldos Vrivatsekretär wurde in Manila als Spion verhaftet. Voll ständige Ruhe herrscht in der Stadt Mehr als hundert verwundete Filip pinos werden von den Amerikanern verpflegt. Neuesteö von Manila. Washington, 6. g.br. Eine von heute datirte Depe'che lief im Kkiegsbkpzrtkment ein. Dieselbe lauiet : Manila.' 6 Febr. An den Marinesekrelär : Insurgenten griffen Manila an. Die Boston" geht beute nach Jloilo ab, wahrend die Baltj. more" hierherkommt. Zwei Mann gestern auf dem Monadnrck" verwundet, einer gefährlich. Dewey. Man glaubt, baß diese Depesche von Manila 12 Stunden spater abging alS die andere, und daß die Insurgenten inen nochmaligen Angriff unternrmmen habe. Man hegt jedoch keine Befürchtungen hier. gort. Washington, S Febr. Llgoncillo ist von hier nach Montreal geflohen. Die Samoa -Affaire. Berlin, 6. Febr. Die deutsche Regierung hat Berichte aus Samoa erhalten, welche die Minister durchaus nicht geneigt machen, sich bei der Be haupiung zu beruhigen, daß die deut sche Beamten alle Schuld an den letzten dort stattgesunbenen Wirren tragen Ein hoher Beamter sagte : Unsere Berichte enthalten die dekaillirte Darstellung der Ereignisse, welche dem Auibruche des Sturmis vorausgingen. Wir sehen j tzt etwas klarer. Seit einiger Z:it schon haben ernste Reibe reien zwischen dem Oberrichter Chambers und Dr. Raffel und Dr. Rose bestanden, die sich auf gegenseitige Kritiken der amtlichen Thätigkeit und persönliche Differenzen begründeten. ES scheint, dab Herr Shamd.rS stark die Agitation der Malietoa. Partei gefördert hat. JallS sich da bestätigt, so werden wir eine Erklärung derlangen müssen, da eine solche Handlungweise in direktem Widerspruch mit dem Berliner Vertrag stehen würde, der besonder bestimmt, daß der Oberrichter sich nicht in die National. Wahlen einmischen,sondern strikt neutral verhalten soll. Es scheint, daß Herr Chavbers sich an den Intriguen der englischen Misfionäre betheiligt bat, welche sürch teten, die protestantischen Interessen könnten durch die Erwählung tes ka lholischen Nataasa leiden.

f Aber sie find weder g s m a obi.

j Die deutsche Regierung geht nickt jso weit, zu beb.auvien, daß Herr ChamberS so gehandelt Hit, aber wenn die Berichte sich bestätigen, so werden wir eine Erklärung verlangen Vel

leicht wird von amerikanischer Seite nachgewiesen werden, daß auch unsere Beamten ihre Autoriiät überschritten haben. Wenn Beschwerden erbsben werden, so werden sie mit Unparteilich keit und mit freundschaftlicher Bereit willigkeit untersucht werden. Bi j tzt find noch von keiner der betheiligten Regierungen Beschwerden erhoben worden, und augenscheinlich liegt all seitig der Wunsch vor, die ganze An gelegenheit in aller Freundschaft zu erledigen. Bezüglich de letzten Vorfalles scheint e festzustehen, daß ein Deutsiher ezcedirte, Fenster einschlug etc., aber wir köinen nicht einseben, woher Herr Chambers die Verpflichtung adleitete, ihn unter seine Jurisdiktion zu Kellen, statt ihn der konsularischen zu übcrlassen, wie die Samoa. Akte daö vorschreibt Auch dieses Vorgeben von Herrn Chambers bedarf der Erklärung. Aber diese Sache ist nebensächl'ch, Unsere Berichte lassen schließen, daß im Allgemeinen j tzt Ordnung in Samoa herrscht. Der Botschafter White, dem der Korrespondent dieses Interview mittheilte, sagte, e stimme mit seinen Nachrichte überein. Er fügte hinzu, er babe von Wash'nzton keine weitere Nachrichten erhalten, und er bege keinen Zweifel, daß die drei Mächte die Angelegenheit freundschaftlich orbnen würden. Min Neuer errath Naney. Frankreich. 5. geb. Ein Haftbefehl wurde hier heute gegen einen penfionirten Lleuenant der In sanierte erlassen, welcher beschuldigt wird, einer ausnä tigen Mcht militäusche ! Dokumente ausgeliefert zu haben. P a r i S. 5. geb. Die Polizei verhaftete K'er heute einen früheren L ru tenant der franzSki'chen Infanterie, gegen den ein Haftbefehl littet der Beschuldigung der unerlaubten orre' spondenz mit einer fremden Regierung bezüglich miliiär.scher Geheimnisse auS Nancu ergangen irt. Der Mann heißt Durant und hatte fich als HandlungSreisender bezeichnet. Er war auS der Armee vor zwei Jahren entlassen. Bei der Durchsuchung seiner Z mmr fand und beschlagnadmte die franzö che Polizei eine Reihe pdotoarapdrscher Aufnahme von sran zöji'chen Festungen und anderen BesestigungSmeik'N. ,,, Die D r e y s u . A f f a i r e. Marseille, 6. gebr. Bei einer hier abgehaltenen Versammlung der Oreyfus'feindlichen Patriotenlia in der Aldamdra-Halle wurde eine feindliche Demoistration von DreyfuSfreunden in' Werk gesetzt, welche ,u einem Straßenkawpf mit Revolvern führte. Die Polizei unterdrückte den Skandal, aber viele Personen wurden verl.tzt und viele Verhaftungen vorgenommea. Algier, ö. gebr. Henri Rochefoit wurde hier be, seiner Anku' fl mit einer k.i, .,kt I im jjiunmn Keuivnuraiion um Qay empfangen und eS gub viele feindliche Zusammenstöße, so daß die Polizei eingreifen mußte. Algier. 6 gebr. In Folge der Unruhen hat der Polizei. Prätekt den Miiyor und den Stadtrath sulpendirt. , , Die Freigabe der Spanier. Madrid, 5 geb. General Rios berichtet aus Manila, daß Aguinaldo fich vorbereitet, die spanischen Grfan. genen gegen' Zahlung von I500.0C0 und Ueberlassung der den Spaniern gehörigen Geschütze, Gewehre und 3.000.000 Patronen freizulassen. Die Regierung hat aber Verhandlungen darüber abgelehnt, weil darin eine indirekte Parteinahme für die Insu?genten liege, welche Spanien VerPachtungen gegen die Be?. Staaten zuwider läuft. Es ergiebt fich, daß Aguinaldo die gefangenen Civilisten und Mönche noch gefangen Kalt. Rdeumal,mus ,m Rücken, in den Schultern, Hüften, Aenk.ln. sibogen ober Handgelenken enftedl durch zu viel Säure im Blut. Hood'S Sarsaparilla Heilt Rheumatismus. Hood's Pillen find die beste Udluvr-uno ever-Medizin für Fai liengebrauch. 2$f.

5Hi5ö.Na6irichtSV.

Angekommen in : New Sork: Norge" von Hambürg ; Edam" von Rotterdam ; Lucan'a" von Liverpool. l Liverpool: Pennland", von . Pol abelotiia. I Halifax: Siberian" von Glas. )WiV. allerlei. n c i n e m S e ! 5e. d a s e r a u L ca. 800 Kravatten herg:stellt hatte, hat d:r 5cz6o!) - Duke" Tacktt Ted seine F.ut aus dm Gefängniß zu Larz mie. Wyo., bewerkstelligt. Der Bur sche suchte seinen Stolz drin, eh: möglichst grobe Anzahl schreiend bn ter Nraral.en vcn theuren Stoffen zu bltzen. und zeden Dollar verwandt: cr zur Befriedigung dieser Manie. Da scin Lohn nicht weit reichte, wurde er zum Viehdieb und den Erlös au sei--nen Tiebstählen icntc er ebenfalls in Cravatten an. Schließlich wurden seine Dlebereien entdeckt und Ted mußte in's Gefängniß wandern. Als besondere Vergünsuauna erbat und crhielt er die Erlaubniß, seinen Kosfer mit den Cravatten tn seine Zelle rnii nehmen zu dürfen. Eines schönen Morgens war cr aber aus d:r im dritten Stockwerk belegencn Zelle verschwunden: das aufeinander gebogene Gitter und ein aus den Kravatten geknüpftes Seil zeigten den Wcg, den er geiiommen hatte. In Pr:scott. Mich., ver(eirathete sich kürzlich der LSjährigs John A. Cameron mit der 20jährigen Anna V. Van Doran. Kurz vorher hatte in derselben Ortschaft der 53jährige Hugh C. Cameron, Sohn des vorgeRanntenJohn A. Cameron, Frau George Van Doran geheirathet, die verwittwete Mutter der vorgenannten Anna B. Van Doian. Diese Doppelheiraih Hai :inen wahren RattenZönio absonderlicher Verwandtschaftsver hältnisse ergeben. Frau .ugh C. Cameron ist nunmehr ihres Schwiegersohnes Schwiegertochter und ihrs Gatten Schwiegec-Großmutter. Frau JohnA. Cameron wurde ihresSchwieervaterö Schwiegermutter . und zugleich dessen Stiefmutter; sie ist ihres Gatten Stief-Enkelln und ihres Sties Schwiegersohnes Sties - Schwieger tcchtcr. John A. Cameron wurde sei ner Schwiegermutter Schwiegervater und seine? Schwiegertochter Schw'eaersobn. Huqh C. Cameron wurd Frau John A. Cameron's Schwiegcr john und zugleich deren Schwiegerva ter: er ist seines BaterZ Sties-Schwie gervatcr und seiner Gattin StiefSchwiegermkel. Falls den beiden Frauen Kinder geboren werden sollten. Würde die Geschichte noch erheblich verwickelter werden. Seit einigenTagen hatte sich nahe der Stadtgrenze von Fenton. Mich., eine Zigeunertruppe niedergelassen. die sich bald bei den Bewohnern des Ortes sehr unbeliebt machte und daher von der Polizei auffordert wurde, weiterzuziehen. Da die Leute sich aber weigerten, dies zu thun, erhielten 20 Mann der Fenton Light Guards Order, mitGewehren nach dem Zigeunerlager zu marschiren. in der Erwartung, daß dies den unwillkommenen Gästen so imponiren werde, daß dieselben schleunigst aufbrechen würden. Aber auch diese Hoffnuna erwies sich als trügenzch und erst als dtc bra den VaterlandZverty'ld-.ger rtre Baio nette aufgepflanzt hatten und, das La n rt i l r" rt fTli ger umfleueno, oen zigeunern w au j nuten Zeit gaben, um aufzupacken und ' weiterzuziehen, entschlossen sich diese endlich, nachzugeben. Das Kurioseste ist aber, daß man die 20 Mann dann am Abend gefeiert hat, als ob sie minbestens zwei spanische Heere im Lause des Tages vernichtet hätten. Fabrik ließen die Dampfxfe!f:n ertcn'n, die Helden paradirten durch de Straßen und später fand große Gratulalionscour statt, in der den Tapferen der Dank ausgesprochen wurde, daß sie die Stadt von einem so schlimmen Feinde befreit hätten. Photographen waren während der Straßenparade und nachher thätig, um das Ereigniß für die Nachwelt gebührend zu verewigen. Die Vollendung der transsibirischen Bahn wird u. a. auch von einschneidender Wirkung auf den Theehandel des Weltmarktes sein. Die zwei hauptsächlich am Theehandel bs theiligten Länder sind England und Rußland. Rußland hatte einen gro ßen Theil des vcn China eingeführten TbeeS bisber auf dem Landwege über Kiachta bezogen. - Durch diesen Weg . . -7 i r ' I wurde ver .oee naiuiucg icgr verryeuert; aber der zu Lande beförderte Thee ist dafür auch viel geschätzter, da der Thee durch die Seereise an Aroma und daher auch an Werth verliert. Auf der transsibirischen Bahn wird Rußland den Thee auf schnellstem Wege und mit viel geringern Kosten nach Europa bringen können. Auch Deutfchlanv, dessen Thee-Eiafuhr im- Jahre 1897 einen Werth von 2,380.340 M. hatte, wird die Concurrenz des russischen TheehandelS in unangenehmer Weise derspüren. soweit eS nicht selbst.' wie dieS über Königsberg- bisher geschehen, diese Bewilligung zu einem lebhafter -Laischenhandel ausnutzt.

I Der17jllhrigeSohndes Böttchermeisters Richter in Suderode wollte in der ihm befreundeten Familie Schneider in Gnnrode Sylvcster verleben und hatte gegen 8 Uhr Abends dazu von einem Kaufmann eine Flasche

. Punsches, enz geholt. Aus dem Ruckivege oegcgiicie 19111 tu pausen junger Burschen, mit dencn er aus irgend ei- . c i. ;t r...p. r.em Grunde in's Handgemenge gerieth, wobei er einen tiefen Stich in die rechte Achselhöhle erhielt. Er hatte kaum noch so viel Kraft, sich in die Wohnung der Frau Schneider zu schleppen, wo er zusammenbrach und balo an Verblu tung starb, da der Stich die große Schlagader durchschnitten hatte. Die Polizei hat zwei der That stark Verdächtige, den Metallarbeiter F. Riebenstahl und den Hüttenarbeiter G. MultHaupt, beide vcn Gernrode, festnehmen und in das Gefängniß zu Ballenstedt abführen lassen. Der Mörder des Präsidenten von Uruguay Jd'.irte Borda, Adelino Arredondo, der in erst.r J.tstanz zu 13 Jahren Gefängnch verurtheilt wordin war, ist in zweiter Instanz freigesprochen worden. Es sei, so entschied das Gericht, zwar bewiesen, daß der Angeklagte am 25. August 1897 einen Schuß gegen den Präsidenten abgefeuert habe, dagegen sei nicht bewiesen, daß die durch -diesen Schuß entstandene Wunde den Tod des Präsidenten verursachl hat. Eine Autopsie des Leichnams habe nicht stattgefunden. und könne ebenso gut der durch das Attentat erlittene Schreck die Todesursache gewesen sein. (!!) Zudem habe Arredondo aus Patriotismus gehandelt und mit dem Wunsche, dem Vaterlande einen Dienst zu erweisen, weil der Präsident öffentlich als Verschwender des Staatsvermcgens gekennzeichnet worden war, der die Landesgesetze mit Füßen trat. Mitei.i erpikanten Erbschaftsgcschichte hatte sich das Kammergericht zu beschäftigen. Eine Beamtenwittwe setzte, unter Enterbung ihrer einzigen Tochter, in 'ihrem kurz vor ihrem Tode abgefaßten Testamente drei nicht vr'randte Personen zu Erben ein. Die Enterbuna erfolate wegen unsittlichen Lebenswandels der Töchter. Die'e focht das Testament an. Das Landgericht gab ihrem KlaLearltrag auf Herausgabe des Nach lasses Folge.- Mu den Einspruch der Erben entschied das Kammergericht folgendermaßen: Nach der in diesem Falle allein maßgeblichen Gesetzgebung dcs romllcykn Kai eis Justiman könne eine Tischler wegen unjlttlichen Lebens nur dann entcrvt w:rd:n, wenn die Eltern für eine passende Ehe für die Tochter gesorgt haben, die Tochter aber diese ausgeschmgen hat und dann uderl'.ch geworden iir. Da dies im corlka.nde Falle nicht zutrifft, ist die Erbschaft der Todter a :zuivrechzn. Der New 7ork tore yj 11 (dtafilirt 1853.) MÄ,n, Buttnick Muster I Einzcliie Particcn von Strumpfwaaren, welche wir den Fadiikanten abnahmen, gehen zu halbem Prei. Kommen Si, D'enstag und holen Sie fich Ihren Tbeil. 25c StrNmpfe. J2c 35c Strümpfe ?c 50c Strümpfe 25c Ostgang. m m m wk Pommersche Gänsebrüste und Gänseschlegel, Kieler Bücklinge und Kieler Sprotten soeben eingetrrssen bei John h. (Tnding, ?!achkolge? von Edward Müller. Äo Ost Wasbington Otr. Telephon 087. Theo. F. Smither, ' geschiötn und zuverlässig DachdeöerM Pech- und Kiedächer. Dächer von Akpdalk und llsonit. Engros'Hllndlir ta all, rt van V ch 1 1 !(. Telepvo UR 301 West Mary land St. e&bartftlld mU WHfifftspt na tSttUmk Ctt WMM u 1 1 I M aa I on. caa e bd Mtworabiv. oy d. f m r r . maaaa '. -Muy or om, na ta 'Mm l:ti.Wf täsmmt itx. Hwm . m " vmtuf. lai.Mft, WO IM.

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