Indiana Tribüne, Volume 22, Number 137, Indianapolis, Marion County, 5 February 1899 — Page 1

o V. , rN AA nC) I '''t -,.' AO AO A VV H y y v v V o W V v w Office : No. 18 Süd Alabama Qtraße. Telephon 1171. Indianapolis Indiana Sonntag, den 5 Februar 1899. Jahrgang 22, teil37

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W iS immer ine Perso rnn ihre Einkommen erspart, vermhtt Kapital. Wie viel ersparen Sie ? Wissen Sie, daß die

Indiana Trust Company Ihnen drei Prozent bezahlt auf alle ersparten Depositen von Vinc:n Dollar und auswärts? Osfice : Indiana Trust G:bäude ' Tanzkranzchen gegeben vom h ihhmH. fei:, am Sonntag, den 5. Februar, MANTEL'S HALLE. Qii rla,a Zlt. und Lirgini, vi. Eintritt für He.r und Tame.. 25 Cents A a . mm . A i A 4Hfcllf IWttLyC HH Wl . CSy tli Mi gkieder b(S Haurgari Eänikichsrl stuö bsodr tagv. Masken-BUll Ui Preußen Unt. Vereins , ' . in ver - , . Mozart-Halle, , ant Vonnerstag, 9. Februar 1399Eintritt 25 Cents a Person. Groszer Maskenball . ,(1 . $imawmwi w kr , Ä e7- . MlMWlizM Samstag, den 8 Februar 1899, - in b,r Moz a rt-Halle. Qititiitt . . ..' 25c a Person Masken und Fastnachtewaaren! Narrenkappen für den Hsnnerchor Maskenball, Freitag, den 10. Februar. 0as VayEiil5o 29 6 31 West Washingtons. föeo EEHcinrimiiaEiiffl -.t.Sv LNM'W' Twd iTVV.-P1 -. il .xyiwWTSCCe SCFäI KsichsnbepcMsy. Office: 26 SüL Delawarefte. Stelle , 220, 222, 224, 226, 223 Ost Pearlstr. ' XilVfn 911. Offen lag und Nacht.

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Smillnttrtilten,

Wird vorläufig nicht ratisizirt werden. Washington, 4. gebr. Die greunde des griedenSvertrageS gestehen offen, daß sie nicht glauben, daß sie die nöthige Zweidrittelmehrheit für die Rat.fizirung de griedenSvertrageS finden werden. Sillian Slauvelt verheirathet. New J ork, 4. Febr. AuS Rom wird gemeldet, daß die Prima Donna Lillian Blauvelt sich mit W. F. Pe. dleton, einem früheren Makler von hier, verheirathet hat. - ,,, Neue Trust. N e s S 0 r k. 4. geb. Sine Combination der Gießerei- und Gußröh. ren-Interissentea wurde heute Thatfache. Der Prospekt der United StateS Hast Jron Pipe & Foundrh Company wurde heute ausgegeben und danach werden folgende Firmen und Korporationen dem Trust beitreten: Llke Shore Found,y. Cleveland, O.; MeNeal P,pe & Joundry Co. Bur lington, N. 3 ; National Foundry & P,pe Works. Limited. Seottdale, Pa.; Bussalo Caft Zron Pipe Co.. Bussulo. N. I ; Ohio Plve Co., ColumbuS, O ; Äddyüon P pe & Steel Co , Cin. einnati, O. haben ihre Werke in Addyston, O. und Newport, Ky ; Dennis Loag & Co.. LouiSville, Ky ; Ameri can Pipe K Foundry Co. Habens ihre Werke in Chattanooga,Tenn.; South PttlSburg, Tenn ; ss,nr, Als.; Aaniston, Ala. und Bridgeport, la Die Gesellschaften sollen den grüßten Theil deö Gußröhren - Geschäfts des Landes in Handen haben. Die Gesellschaft wird 7prozent,ge PrioritätSaktien im Betrage von IS Millionen und ebensoviel gewöhnliche Aktien ausgeben, und drei Millionen von beiden Sorten werden einbehaltev, um weitere Fabriken beteiligen zu kön nen. Die Jahresproduktion an gubeisernen Röhren im Lande soll jährlich 600.000 Tonnen betragen, wovon die neue Ge'ellschast allein 450,000 Tonnen produziren wird. Chicago, 4 Febr. Ein Tru für Oatmebl und andere Bedürfnisse der Früdstückstasel ik in der Bildung begriffen und wird in wenigen Tagen unter dem Namen American Cereal Company unter dem Präsidenten gerninand Schumaker inS Leben treten DaS Aktienkapital beträgt IS Millionea. Wieder flott. Philadelph i a, 4 Febr. Der Dampfer Rbynland, welcher am DienStag bei Cotton Pate ShoalS auflief, i wieder flott. Er ist nicht schwer beschädigt. ,,, Der Milch Trnft. Chicago, 4. Febr. DerChleagoer Milch Trust, an dessen Opitze Joseph weiter steht, wird in New Jersey mit einem Kapital von zehn Millionen Dollars inkorporirt werden. G Frai; George SProzeh. Cavton, O., 4. Febr. Richter Taylor wieS heute den Antrag auf Niederschlagung der Anklagen gegen Frau Anna E. George ab. Ihr Anwalt Sterling war nicht zugegen, aber Anwalt SSelty 'meldete Berufung und einen Antrag auf Einstellung deS BerahrenS an, über welchen künftige Woche verhandelt werden wird. fH Willie NageagaftS To d. C l e v e l a n d, 4. Febr. Sine genaue wissenschaftliche Untersuchung hat ergeben, daß der Tod deS kleinen Willi Nageogaft am Starrkrämpfe durch seine vorausgegangene Impfung nicht veranlaßt worden ist, da mit berselben Lymphe in diesem Monate ISO000 Personen in Cleveland ohne achtheilige Folgen geimpft worden find Die Reinheit der Lymphe ist durch mehrere Untersuchungen zweifeüoe festgestellt worden. in. Sine Rede Wilhelms Berlin, 4. Febr. Kaiser OilHelm sagte letzte Nacht bei de On-

kett deS Brandenburger Provinzial-

tageS: Die Hohenzollern haben sich Gott gegenüber immer für persönlich verantwortlich gedalten und ein Gefühl der Verantwortlichkeit dem Volke ge genüber ist ihnen avgeerbt. AlS ich auf dem Oelberge stand. schwor ich aufS Neue nichtS'zu unterlassen zum Wohl deS Volkes." Er erinnerte daran waS Moltke nach dem deutsch-französischen Kriege zu BiSmarck sagte : Jetzt ist die Zeit den Baum wachsen zu sehen." Er fügte hinzu : ),ch will für den Baum deS deutschen Re'cheS ein guter Gärtner sein, alle Zweige absöneiden. welche sein Wachsthum beeinträchtigen, und widerspenstige Wurzeln auSreißen." Auf die FriedenSverfuche kommend, sagte er: Deutschland muß wie ein eberner FelS vereinigt gegen alle Versuche sieben, den Frieden zu störe. Friede muß zu Hause und in der gerne sein und dazu muß mir daS Volk der Mark Brandenburg helfen " ' ,, AuS Deutschland. Berlin, 4 Febr. Wie gemeldet, haben die Bank - Firma Felten & Guilleaume in Mühlbeim a. Rh.. ferner mehrere Kölner Banken und endlich die den Ludwig Laewe'schen Unterakhmuogen nachstehende Berliner Fmanzgruppe mit einem Kapital von zehn Millionen Mark eine Kabel -Gesellichaft gegründet, die ein direktes Ka bel zwischen Deutschland und Amerika ,u legen teabfichtigt.. BlS j tzt ist aber seitens der Regierung der Ve. Staa ten die Erlaubniß, daS Kabel dort landen zu dürfen, noch nicht ertheilt worden. Die Kölnische Zeitung bringt beute einen ansebeinend inspirirten Artlkel über die Tdronsolge-grage in Braunscdweig, in welchem sie mit Em Phase klärt: Die Weifen weiden den braunschweigischen Thron niemal besteigen." Eine KoblengaS Vergiftung en gros".hat sich in der Friedländer'schen Schloßbrauerei in Oopeln in Schlesien ereignet. Im Braustübl fand man dad ganze Brauereipersonal, daß sich dort an' der GambrinuSgobe erlabt ha'te, von mörderischen .Kohlendunst über wältigt, bewußtlos auf. Zvei Braue retarbeiter RamenS Krumm und Schram-ck, konnten nicht wieder zum Leben erweckt werden, sechs liegen in kritischem Zustande krank darnieder. Ja Essen erhielten 230 polnische Arbeiter den Befehl, alSbald das preu ßifche Gebiet zu verlassen. Der Ltlb-Poet der Hohenzollern, Ernst v. Wildenbruch, bat mit seinem Schauspiel Gewitternacht" im Ber liner Theater keinen Erfolg gehabt Obgleich daS Stück gut infzenirt und besetzt war, begegnete ihm starke OpPosition seitens deS Publikums. Die vervittvete OberregierungSRäthin Rüdiger, geborene Baronin Elise v. Hohenhausen, welche sich unter litzterem Ramea durch ihre Berühmten Liebespaare" einen guten Namen in der Nooellistik machte, ist in Berlin in dem hohen Alter von 87 Jahren gestorben. In Zürich ist ter Verleger Schabelitz und in Göttingen der ordentliche Professor der Bakteriologie Dr. me.d. Gustav Wolsshügel gestorben. . . Major v. Wißmann wurde in Windhoek, Deutsch. Südoeft. Afrika, bei einer Elephanten-Zagd durch den Pfeilschuß eines Eingeborenen vervundet. In Wolfenbültel find bei den AuSgraben eines BauschachteS durch rutschende Erbmassen die Arbeiter Klebe, Rusteberg und Müller verschüttet und getödtet worden. Fatales ersehe. ?ariS. 4. gebr. Durch ein unglückliches Versehen deS Kapellmeisters bei dem Banquet, welches Präsident Faure heute den Bureaux der beiden Kammern gab, intoairte die Kapelle, al 'der Präsident den Barquetsaal betrat statt die übliche Marseillaise die Ouvertüre "Li j'etais ro! " (Wen ich Köaig wäre ) , ,, , .Oo.lkSjuftiz inNizza. Nizza, 4. gebr. Zahlreiche ver-

Haftungen find hier vorgenommen

worden, und die Polizei scheint noch nicht damit fertig zu sein. Die Gefangenen stehen im Verdacht, ein hübscheS junge? Mäichen, mit Namen Boaazzi, auf der Treppe deS AsftsenaerichtS ermordet zu haben. DaS Mävchev wurde änlich wegen der Er mordung ihreS Geliebten- prozesfirt, und trotzdem die Zeugenaussagen gegen sie sprachen, wurde sie durch die Geschmorenen auS Rücksicht auf ihr Ge schlecht freigesprochen. Hierüber war die Bevölkerung dermaßen ausgebracht, daß sie die Mörderin, alö sie daS Ge richt verließ, ermordet. Die FillipinoS Hongkong, 3. Februar. Die philippinische Junta hat Folgende veröffentlicht: Gleichzeitig mit der Proklamirung der Republik hat Aguinaldo die spanischen Kriegsgefangenen alS einen Akt ber Gaabe freigelassen. Die Amerikaner erheben die Kopfsteuer mit größerer Strenge als die Spanier. Früher bezahlten die Aerm sten N und die Reichsten $37. Setz' befahlen die Aermften $5 und die Rtichsten 5t00. Hahaenkümpfe, Hazardsplele und andere amerikanische Mtßbräuche wir ken demoralifirend. Die Amerikaner scheinen sich daS korrupte spanische System zum Muster genommen zu haben. Die gilippinoö in Manila find ent rüstet, daß die amerikanischen Zkitanger, glauben, daß sie sich. ruhig zu Exoert menten der Kolonialvoltttker hergeben, und sie dessen, daß die Entscheidung des SenatS am Montag ihnen günstig sein wird. 2rlag setner Wunde. Hen,y ' M. Smith, der Plumber, elcher sich letzten Donnerstag Morgen eine Kugel durch den Kops schoß, erlag gestern Nacht um 11 Uhr der Berlitz, ung. Die Aerzte hatten eS kaum sin möglich gedalten, daß er länger wie 24 Stunden leben könne. ,, m SS lohnt sich. Sood'S Sar. saparilla zu gebrauchen. Bei reinem Blut brauet Ihr reine Angst zu haben vor Grippe. Lunaenentzünduna. Divd, teritiv oder Fieber. Hood'S Pillen find von den auSgesuchleften Pflanzen sorgfältigst zuberettet. Alle CigarremHandler verkaufen die berühmte Henry George Se Cigarre. allerlei. linQpferderFanatikek welche alle Krankheiten durch, l: ..Glauben" heilen wollen, ist wahr l'cheii.lich Ernst Nun Pet:r geworden Vor zwei Wocben sprang der junge Mnn cbsitlich 102 tut: gioß n Cit fernung auf eine Eisenbahnstange. di: ihm zehn Zoll tief in den Leib drang Er zog die Stange heraus, ging nach seiner Wohnung und fiel da in Ohnmacht. DieMitglieder der Secte betete:: an seinem Bette und derselbe eiklärte. daß er keine Schmerzen mehr verspüre. Die Wunde heilte und zrei Wochen lang war der Tollkühne anscheinend wohl, klagte jedoch übr Stiche. Vo? einigen Tagen erkrankte er. seinr Freunde heteien wieter für ihn. deck verschlimmerte sich se!n Sustand derarüg, daß ein Arzt gehct weid'n mußt.' Ehe dieser ankam, w p;t:r gesto'. ben. ' lluf einen Aus 1 g 5 , e fehl, d:n sein MiethZH: :tM (o: rcn im Orang: Distrikt!, j r'chi t:oz hatte, war der Farbige U'torc Z) n ner in Newark. N. I.. ge wthizt. szin Wohnung in 89 Parrow (-tr.,O:ange zu räumen. Die Au!setzmj soll e a'e: nicht ohne tragischen Zwisch.nfall sttt. finden. Fenner's Frau lag schwn krank an der Wassersucht darai:der und seine Tochter war erst vor e!n:a:n Tagen aus dem Memorial Hospital zurückgekehrt. Die geringe $cbt der Familie war zusammengepaßt. daZ HauZgeräth war bereits entfernt worden. Ein Polizist und zioei andere Manne? trugen die Patientin die Treppe hinunter, walkend Fenner. bitterlich weinend, hinierhnging. Am Fuß der Treppe stöhnte die Frau tief auf, machte einige Bewegungen mit ihren Händen und verschied. Mann und Tochter warfen sich über die Leiche und rannten nur mit Mühe überredet werden, von der Todten abzulassen.

Seinen 117 Geburtstag h!.t in Utica. N. F., Abraham Elmer,

der älteste Veteran und wahrscheinlich auch de? älteste Bürger unseres Lan des, gefeiert. Ter alte Herr ist am 26. Januar 1782 in Warren, Hertimer lounty, N. V geboren und als Mann von 20 Jahren m das von Eol.-Bel linger commandirte 4. Regiment eingetreten, mit welche er den Krieg von 1812 mitmachte. Der älteste lebende vsomi des Greises, der Zwar blind ist, sich aber sonst eines verhältnitzmäßig guten Befindens erfreut, zählt 60 Jahre. SeiteinigerZeitherrscht in Greenville, N. I., eine starke Rattenplage, der gegenüber alle sonst gebräuchlichen Mittel und sogar Katzen und Rattenpinscher machtlos scheinen. Auch George C. Grady, von Ave. E, hatte sehr unter der Rattenplage zu leiden Groß war daher seine Freude und sein Erstaunen, als er neulich Morgens seincnHühnerstall betrat und den Boden mitodten Ratten bedeckt fand.. Laut krähend wie ein Sieger stolzirte dazwischen einer seiner Hähne umher. Der Hafyi hatte die Nagethiere getödtet, indem er ihnen au de. Nücker: sprang und ihnen mit seinen scharfen Schnabel Löcher in den Kopspickte. Unter den getödteten Ratten befanden' sich einige stattliche Exemplare. eine derselben war. sieben Zollang Jetzt wird Grady von seiner Nachbarn mit Bitten bestürmt, ihne.' den Kampfhzhn zu leihen. Den fabelhasten Preil von 530.000 hat eine von Thomas F Galvin in Boston gezogene Nelke gr bracht und zwar hat Thomas W Lawson. nach dessen Frau die VIum genannt wurde, diese ezorbi'a t Sr: me enezt. Galvin hatte für die Nelk. verschiedene Angebote erhalten; so bo.H. N. Higinöotham. der Partner von Marshall Field in Chicago. M00. ein New Jorker Blumenhändler bot $15,(XX), während Lawson $7000 für eine einzige derartigeNelre zahlen wollte, die er der Stadt Boston zur Weiter, zucht schenken wollte, oder $30,000 für das ausschließliche Recht der Zucht unter der Bedingung, daß Gal rin dieselbe überwache und d.'n Verkauf leite. - Vor einigen Jahren hat Galvin sämmtliche damals ezistirenden Nelken dieser Spielart für $6000 gekauft; jetzt haben sich dieselben auf ca. 8000 vermehrt. , , ssox dsm Pollzetgerichte in Bowstreet in London stand Friedrich Wilhelm Schulze auch Franz Schröder genannt, seines Zeichens ein Kellner aus Lüderitz bei Stendal, unter Anklage des Mordes. Es handelte sich um einen Zusammenstoß am 21 Novem5:r vorigen Jihre, wo F. W. Schulze mit seinem jüngeren Bruder daheim von einem Gutsinspcctor auf Wildieberei betroffen und verfolgt wurde. Der jüngere Bruder rief, als er -bemerkte, daß der Jnspector bei der Verfolgung Boden gewann, dem alteren zu:.. Fritz, schieße!- und F. W. Schulze zog ein Gewehr hervor, legte ar. uud schrie den Verfolger an: Halt, oder ich schieße !" ' Mittlerweile war auf die Rufe des Jnspectors auch ein Aufseher herbeigeeilt. Der Angeklagte rief auch diesem Halt zu und schoß ihm, als er sich doch nicht abhalten ließ, eine Kugel durch den Kopf. Beide Brüder entrannen. - Der jüngere, d die That einer Pächtersfrau erzählt hatte, wurde kurz darauf an Ort und Stelle verhaftet. Der ältere ist jetzt in London festgenommen worden. De? Thatbestand wurde durc ZeugenauZr sagen vor dem Pylizeigerrchte nach den Anforderungen des Gesetzes erwiesen und dann vom Richter Sir James ssau'ghan die Auslieferung ausgespro. chen. Im Jahre 1885 wohnte in dem Hause Fürstenstraße 11 zu Vre5lau der damals 61 Jahre alte Schuhmachermeister Franz Hermann, dessen Ehefrau Anna plötzlich verschwunden war und über deren' Verbleib trod eifrigster polizeilicher cherchen nichts ermittelt werden konnte. Bereits damals entstand der verdacht, daß Hermann seine Ehefrau ermordet habe; er wurde auch in Untersuchungshaft genommen, mußte aber wieder freigelassen werden, da der Beweis dafür.' daß er diese That begangen habe, nicht erbracht werden konnte. Bald nach dem Verschwinden der Frau war Nämlich ein ihr gehöriger Schmuck in einem Breslauer Pfandleihamt von einem unbekannten Manne, der ober auch bis jetzt nicht ermittelt werven konnte, zum Versatz gebracht worden. Nunmehr wurden bei llmgrabunqen, die auf dem Grundstück Fürstenstraße 11 vorgenommen wurden, im Keller ziemlich tief unter der Erdoberfläche Leichentheile, Knochen, Ueberreste don Kleidungsstücken, Haare u. s. tf. aufgefunden, und . die Vermuthung - log nahe, daß diese von der vor 14 Jahren verschwundenen Ehefrau des Hermann stammen. Bei der Freilegung deö Kopfeö bemerkte man. daß die Schä-. deldecke zertrümmert war. Der noch lebende Ehemann Franz Hermann wurde daraufhin sogleich rsiederum m Hast genommen.' '. ' I

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