Indiana Tribüne, Volume 22, Number 136, Indianapolis, Marion County, 4 February 1899 — Page 2

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es SJlfcrtzr 5nJ!lld no rcra & lttfisU2r'.öÄae" tVi dch den rrlge jt 8ttii per Ooche, ble eovntagS-.Trtbüe'k ?et per 3o4t Beibe uTsne 1 rat JS 3tntl pcx Rstt. Yer V uinhaU c rfftii z'.S! ls S873i:ns V 5 2-!-. Giwe 20 GÄö VSsSSWÄ SndlanapottS, Ind., 4. Februar 1899 2le HerrscheriZkscklechter Europas. Man schreibt un: In die 41Throne und Tbrönchen Eurcpas theilen sich segcmoaitig 24 Fürstenhäuser, - von denen allein schon das Hau Wettin (Sachsen) acht Herrschersitze behauptet, nämlich 'in den Königreichen Sachsen, Belgien und Portugal, in Weimar. Meiningen, Altcnbnrg, Coburg-Gotha n::b Bulgarien, wozu nach dem Tode dr Königin Lictoria von England auch noch dieses Weltreich hinzutreten wird. In 4 Staaten (Rußland. Dänemarf, Griechenland und Oldenburg) regiert dasHaus Oldenburg (Holstein) und je 2 Throne besetzen die Häuser Hohenzollern (Preußen und Rumänien), Mecklenburg, Schwarzburg, LteuH und Lippe. Insgesammt zählen die 24 Herrscherfamilien rund 1000 Angehörige, darunter 445 männliche. Das zahlreichste Geschlecht ist das Haus Oldenburg (Holstein) mit C5 männlichen Sprossen, und zwar 28 der Linie Sonderburg (11 in Dänemark, 8 in Griechenland, neun . nicht regierendeGlüäsburger und Augustenburger), 37 der Linie Gottorg (30 in Nußland, 7 in Oldenburg). Es folgt das Haus Wettin (Sachsen) mit 56 Prinzen. Die jüngere albertinische Linie im Königreich Sachsen besitzt deren 9, die ältere err.estinische 47, von denen 10 auf den Ast Weimar entfallen. 37 auf den Ast Goihz, der wiederum 6 Meininger, 4 Altenburger und 27 Cobur5r (9 in Coburg und Gotha, L England. 3 Belgien, 4 Portugal. 3 Bulgarien) umfaßt. Mit 44 Männern erscheint sodann das Haus Lippe; 29.von ihnen gehören zumHause Lippe im engern Sinne (darunter 10 Grafen von Aiesterseld. 18 von Weißenfeld). 15 zum Hause Schaumburg-Lippe. Das Haus Bourbon, das jetzt nur noch in Spanien herrscht, zählt 40 Prinzen, und zwar gehören 25 zu BourbonAnjou (5 des spanischen, 11 des sicilischen und 9 des parmesischen Astes), 15 zu Bourbon-Orleans. Dann kommt das Haus Lothringen-Habs bürg in Oesterreich-Ungarn mit 32 Erzherzögen, einschließlich 12 der u nie Tostana, die alle durch den Namen Salvator kenntlich sind. Ebenso viele männliche Sprossen zahlt das Haus Neuß. nämlich zwei der älteren und 30. der jüngeren Linie (worunter 26 Reuß-Köstritz, eingerechnet vier erbberechtigte Grafen von Plauen). In 29 Prinzen blüht das Haus Hohenzollern, darunter zehn der fürstlichen Linie, von denen drei in Rumänien sind. Das Haus Wittelsbach (Bayern) besitzt 22 Prinzen, sieben von ihnen zur herzoglichen Linie in Bayern" gehörig. Hierauf folge, die Häuser Liechtenstein mit 18 männlichen Sprossen, Osman in der Türkei mit 17, Lrabant in Hessen mit 14 (worunter 11 der landgräflichen Linien), Mecklenburg mit 13 (7 Schwerin, 6 Strelitz), Savoyen in Italien mit 11. Waldeck mit 10 (worunter 6 der gräflichen Linie), Württemberg mit 9 (worunter 8 der herzoglichen Linie), Bernadotte in Schweden und Norwegen mit 7, Zähringen in Baden, Anhalt, Este-Welf (BraunschweigLüneburg) in England, Schwarzburg und Petrowitsch-Njegosch in Montenegro mit je vier Prinzen. Nassau in Luzemburg, Obrenowitsch in Serbien und Goyon-Grimaldi in Monaco mit je zwei männlichen Mitgliedern. Dei Abstammung nach sind von den 24 Herrschergeschlechtern 16 deutsch. Die Häuser Bourbon, Svoyen und Este-Welf sind zwar romanischem Boden entsprossen, aber aller Wahrscheinlichkeit nach ebenfalls germanischen Ursprungs. Vielleicht gilt dies . auch von den Goyon-Grimaldi, so daß vermuthlich die Bernadotte die einzige gentlich romanische Fllrstenfamilie sind. Von slavischer Abkunft sind nur die Häuser Mecklenburg, von ' dem Obrotitensürsten Niklot abstammend, Obrenowitsch !und Petrowitsch-Nje-gosch. Türkischen Ursprungs endlich ist das Hau Osman. Es erübrigen noch einige Angaben über die Religion der 24 Herrschergeschlechter. Im an zen sind wir berücksichtigen im Folgenden nur die männlichen Mitglieder von ihren 445 Männern, 211 evangelisch, 171 katholisch. '46 ' griechisch und 17 mohamedanisch. Im Einzelnen sind rein evangelisch die neun Häuser Zähringen. Brabant. EsteWelf, Nassau. Anhalt, Schwarzburg, Reub, Waldeck und Bernadotte. Ueverwiegend evangelisch sind die Häuser Mecklenburg mit zehn evangelischen und drei katholischen Prinzen, Lippe mit 36 evangelischen und 3 katholi schen, Hohenzollern mit 19 'evangelischen, 9 katholischen und 1 griechischen (Prinz Karl von Rumänien), Wettin mit 30 evangelischen, ' 24 'katholischen und 2 griechischen (Söhne des Fürsien von Bulgarien). Von den 9 Prinzen deZ HauseZ Württemberg sind 8 katholisch. 1 vangelisch, von den 65 Oldenburgern 28 evangelisch und 37 griechisch. 'Ganz katholisch sind die 6 Häuser Lothringen-Häbsburg. Bourbon, Savoyen, Wittelsbach, Liechtensiein und Monaco, ganz griechisch Obrenowitsch ' und Petrowitsch-Nje osch. ganz mohamedanisch endlich ist vaS HauS Osman. Frau Reöecca N. Vrosenberger, welche in . Princeton, Ind., ihr kleines Söhnchen Aka ermvrdete, um das Versicherungsgeld zu erlangen, wurde zu nur sieben, Jahren Freiheitsstrafe in der Frauen Reformanstalt oerurtheilt. Die Mörderin, mischte Chlorkalk in die Speisen ihres sin . -

-$ Der echte A

Johann Voss'sche s-i Malzextrakt ü tnrtrf ! Fleisch und Blut. : Zoliann Zjoss. 1 m m im t 4 . Wtrim, vtcne iuu Wtö Ai w nrirnnr via. 1. rr .io Yi - Zparis, iauz r l'Echianter. New Äort, 15G Franllin Str. Polygamie in Onkel Sam'S Somäne. Die Mormonen sind nicht die einzigen Polygamisten in Onkel Sam's Domane. - Mit geringen Ausnahmen huldigen alle Indianer, welche noch an ihren alten Ueberlieferungen hängen, der Vielweiberei, trotzdem die Bundesbehörden ernstlich bestrebt sind, diese Unsitte auszurotten. Der in Polygamie lebende Indianer bezeichnet gewöhnlich das älteste Weib seineI Haushalts als seine Frau" und die anderen als Schwestern seiner Frau"; in Wirklichkeit aber sind sie alle seine Frauen. Vielweiberei herrscht bekanntlich bei den meisten Negerstämmen Afrikas, namentlich an der Westküste des schwarzen" Continents, woher in früheren Jahren unser Land die meisten Sklaven bezog. Die von dort importirten Neger huldigten, so weit sie dazu in der Lage waren, auch in der Sklaverei den heimischen Sitten, darunter der Vielweiberei, und unter den Vollblutnegern, welche trotz der Emancipation auf der früheren niederen Culturstufe verblieben sind, finden sich polygamische Verhältnisse häufiger, als man gemeinhin annimmt. Auch die Bewohner der zu unseren alaskanischen Besitzungen gehörenden Aleuteninseln treiben Polygamie und zwar dürfen die besten Jäger sich die meisten Weiber leisten. Als Grund dafür machen die Aleuten geltend, daß diejenigen Männer, welche durch ihre Gewandtheit als Jäger die größten Quantitäten Lebensmittel zu beschaffen vermögen, auch die zahlreichsten Familien unterhalten sollten. Wenn eine Frau dem Manne nicht mehr gefällt, wird sie aus fa;on ihrer Familie zurückgeschickt. Der Eskimo hat gemeinhin zwei Weiber, selten mehr, und er behandelt dieselben ausnahmlos sehr gut. Die Eingeborenen der Sandwich-Inseln haben zwar dem Namen nach das Christenthum angenommen, allein die ehelichen BeZiehungen unter ihnen sind sehr lax; gesetzlich wird Polygamie freilich nicht geduldet, aber sie ist durchaus nicht selten. Auch auf den Philippinen gibt es Völkerschaften, welche der Vielweiberei huldigen. Die Bagobos und Mangyans nehmen mehr als eine Frau, wenn sie die Mittel zu ihrem Unterhalt beschaffen können. Darüber, daß die auf den Philippinen wohnenden Mohamedaner Polygamisten sind, braucht man eigentlich kein Wort zu verlieren, erlaubt doch der Koran den Gläubigen mehr als eine Frau. So kann es nicht Wunder nehmen, daß der Sultan von Sulu, der jetzt amerikanischer Unterthan" geworden ist. sich einen staatlichen Harem hält. Aber nictjt blos der Polygamie wird von zahlreichen Schutzbefohlenen Onkel Sam's gehuldigt, sondern die Polyandrie ist nicht selten, namentlich auf den Aleuten. In Onalaska haben viele Weiber zwei Männer und dies kommt daher, baß es dort viel weniger Frauen als Männer gibt. Die Deutschen in China. Singt die Nachtigall noch so schön, ohne Ntgenwllrmer kann sie nicht be stehn. Was aber für die Nachtigall die Regenwürmer, das sind für eine Zeitun außer den Inseraten auch . die Abonnements.- Das ist der Stobseuszer. mit dem die erste deutsche Zeitung in Deutsch China, die DeutschAsiatische Warte" daö Licht der Welt Äcy.rübt. Die erste Nummer dieses lmtlichen' Anzeigers des Kiautschouaietes-. der fortan wöchentlich im flftlflcri Picker und. Pickardt in Tsmtae"erscheinen wird, ist zwar, was die technische Ausführung betrifft, nicht ganz tadellos ausgefallen, aber sie ist mit ftttn sechs Seiten Text undAnzeigen ewe Ueberraschung, denn Niemand hat geahnt, daß es schon jetzt, nachdem eben erst ein Jahr seit der Besitzergreifung verflossen, schon möglich wäre, eine deutsche Zeitung herauszugeben. Daö Kunststück ist denn auch dank der Unterstützung einiger Jünger der schwärzen Kunst auö dem Seeba taillon zustande gekommen. Die erste Nummer bringt die Beschreibung der Einweihung des DiederichssteineS am 14. November, dem Gedenktage der Elaggenhissung, eine ausführliche Beuchtung der Lage Chinas in einem Pekinger Brief, die Stadtneuigkeiten aus Tsintau, eine Darstellung, der Mißhandlungen,' die der Missionar Stenz zu erdulden hatte, amtliche Bekanntmachungen. einen Witterungöbericht undAnzeigen; für die nächsteNum mer wird auch der Beginn eines NomanS angekündigt. Die Anzeigen gestatten uns einen Einblick in das Leben und Treibzn in Deutsch China; da macht daS .Restaurant Trendel" U kannt. daS Prima dunkleSCulmbacher frisch eingetroffen ist-, und die Wein stube von de Souza kündigt ihre bevorstehende Eröffnung an. Wir erfah ren, daß im .Hotel zum Bairischen HauS" w Tsintau .jeden Sonntag und Feiertag-Concert de? Hauökapelle im Theaters'aal mit Aüffübrun'a von komischen Scenen Duetten, Soli u. s.' w. stattfindet' daß dort mobNrte Zim-, mer, Kegelbahn und Badestrand zur ' Verfügung stehen, daß es warme und kalte Speifm zu jeder Tageözeit gibt, daß aber fcii Grccüliiät der Lehiuder,

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Heimann aus München Vairische ' berknödl sind. St:ine, Dackziegel und frisch gebrannten Kalk empfiehlt die im Bilde vorgeführte Dampfziegelei von Andreas ' Vogt, Schreibmaschinen, Graphophor.es und Edison. - Phonoaraphes A. Schliewkensky, beide in Tsintau; zwei junge Kaufleute, denen eS in Tsintau an der nöthigen Damenbekanntschaft fehlt", wünschen auf , diesem nicht mehr ungew'öhnlichenWege .mit hübschen deutschen Mädchen aus guter Familie zwecks Heirath in Cor respondence zu treten", das Hotel Aegir. Tsintau. Marktstr. 62 63, hält.Fremdenzimmer stets disponibel", dort findet im .Restaurant und Wintergarten" auch jeden Sonntag Großes Streichconcert der Kapelle des kaiserl. I. Seebataillons statt, deren neueste Darbietung: .Fidele Deutsche in Kiautschou" von H. Jensen hoffentlich ihre Zugkraft lange bewähren wird. Danach schemt also Tsintau ein ganz fideles Eefängnib zu sein. Llebesgram und Katzenjammer. Ein nicht uninteressanter Schwurzerichtsprozeß spielte sich dieser Tage in Offenburg in Baden ab. Auf der An klagebank saß der 22 Jahre alt: Lau ernbursche Eduard Wähle, angeklagt des Todschlagversuchs, beganzen . an der 17jährigen Luise Kern, zu ve? der junge Romeo in heißer Liebe entbrannt war. Sie konnten aber zusammen nicht kommen, denn Wähle's waren katholisch und Kern's protestantisch, so daß der junge Wähle sich f.ist .hinterdachte- und sein Gemüthszüstand sich immer mehr verdüsterte. In glühenden Liebesbriefen gab der A:rmste jeinem Schmerz Ausdruck,' zugleich ober euch den Gedanken an Selbstmord. Aber nicht allein wollte er sterben, sndernsich mit der Geliebten im Tode vereinen. Zu dieser gedrückten Gewüthsstlmmung kamen die Folgen'einer mehrtägigen Kirchweihtrinkerei und in diesem Zustand begab er sich nach einem dem Vater der Kern gehörenden Acker, auf dem Luise mit ihrer Schwester mit Welschkornbrechen besch'äftigt war. Er reichte seiner Angebeteten einen Zettel, auf dem er ihr mittheilte, daß er g:sonnen sei, mit ihr zu sterben, da er sie nicht lebendig in den Armen eineZ Anderen sehen könne. Die Dorfschöne war aber weniger romantisch veranlagt, sie lachte ihn einfach aus. Das brachte den armen Wähle vollends aus dem Häuschen vnd er gab aus allernächster Nähe vier Schüsse auf die Geliebte ab, die zwar alle trafen, aber keine erheblichen Verledungen im Gefolge hatten. Hieraus begab sich Wähle in die Wohnung des Gendarmen und legte den Revolver mit den Worten auf den Tisch, er habe seine Liebste erschossen, die ihm untreu geworden sei; er habe sich auch selbst erschießen wollen, habe aber keine Pa trone mehr gehabt. Vor Gericht weinten sie beide, er auf der Anklagebank, sie auf der Zeugenbank, indem sie schluchzend ihren Nachbarn versicherte, daß sie .ihren Eduard trotzdem heiraihm werde." Und das kann bald geschehen. denn nach einem glänzenden Plaidoyer des Rechtsanwalts Oskar Muser sprachen die Geschworenen den Angeklagten frei. LandwirthschaftlicheS. Druse. Diese Pferdekrankheit ist in manchen Gegenden unseres Landes zu einem Schrecken der Pferdebesitzer geworden. Im Frühjahr, zur Zeit deS Häarwechsels werden die Thiere davon befallen, besonders die jungen, und wenn nicht rechtzeitig Hilfe geleistet wird, gehen sie zu Grunde. Die Krankheitsursache ist Erkältung, die bei dem geschwächten und empfindlichen Zustande während des H.'arwuchses, zusammen mit dem wcchselvollen, kalten und nassen Wetter dieser Jahreszeit diePferde leicht heimsucht. , Hierin liegt nun die beste AnWeisung, wie der Krankheit vorzubeu gen, nämlich die Pftrde in dieser Zeit vor Erkältung zu schützen, um so mehr, wenn die Druse in der Gegend bereits auftritt ; in letzterem Falle ist auch Vorkehrung gegen Ansteckung zu tref sen und besonders sollten Pserde nicht an öffentlichen Tränkplätzen saufen. Es liegt hier überhaupt immer die Ge fahr vordaß diese Plätze AnsteckungsHerde verschiedener Krankheiten sind. Kennzeichen der Druse sind: trübe Augen, verminderte Freßlust, gerathete Rasenhaut, heißeS Maul, das Thier fröstelt und hustet, auS den Nasenlo chern fließt anfänglich eine wässerige Flüssigkeit, die später schleimartig und dick wird. In der Kehle bildet sich eine Geschwulst, daS äußerlich untn dem Halse zwischen den Kinnbacken saustgroß und oft größer hervortritt.' Bei gutartigem Verlauf bricht dieses Geschwür auf, und durch Absluß deS Eiters ist meistens alle Gefahr beseitigt.? Man sucht deshalb dies Aufbrechen dadurch zu fördern, daß man warme Leinsamenumschläge auf die Geschwulst legt. Warmhalten, leichtes Futter, wie Kleie- und Schrotsaufen, Schutz gegen Zugluft stellen, in 9 10 Tagen das Thier gewöhnlich- wieder her; .das Trinkwasser sollte , nicht zu kalt sein.' Die Wunde wird täglich - gewaschen und mit Fett und Terpentin gleiche Theile von beioen emgeneben. ' Doch nicht immer verläuft dieKrank heit so leicht, besonders dann nicht, wenn den Thieren nicht gleich von An. fang die sorgfältigste Pflege zu Theil wird. Man macht dann einen Brei auö Maismehl und Wasser und mischt mit' diesem drei Unzen Spießglanz Antimony , 3 Unzen Schwefel Sulphur , j Unze Terpentin ' und eine gute' Handvoll von irgend einem Conditionspowder-. Diese Masse muß dem Thier während eines Tages gege ben werden, indem davon 3 bis 4 Mal rof; die Zunge - gestrichen wird, etwa Morgens, Mittags und Abends vor dem Füttern Da Druse auch - für Menschen ge. fährlich ist.isollte:-d!e größte Vorsicht beobachtet werden,' daß nicht etwa von dem Ausfluß auö 2?af od Geschwür

In eine Mine Wunde geratye. Wa? rind man sich mit dem kranken Thier beschäftigt, trage man Handschuhe und einen alten Ueberrock; letzterer bleibt nach beendeter Arbeit im Stalle und wird später verbrannt; die Hände sollten außerdem noch mit Carbolwasser gewaschen werden. Fehler in der Hühnerzucht. ' Bald ist die Brütezeit der Hühner wieder da; es ist deshalb wohl zeitgimäß, auf einen Hauptfehler hinzuweisen, der in vielen Fällen und besonders c?uf den Farmen die Ursache ist, daß die Hühnerzucht wenig einbringt. Dieser Fehler ist die Inzucht. Jahr für Jahr, vielleicht schon z:hn od.r mehr Jahre hat der Farmer alljährlich einige von den selbstgezogenen Hähnen laufen" lassen und zur Zucht verwendet. Aus Erfahrung bei anderen Thieren weiß er aber, daß sich schlechte Eigenschaften bedeutend schneller und sicherer vererben als gute; so kommt es denn, daß dieHllhner schwächlicher und kränkliche: werden, alle Augenblicke liegt ein todtes Huhn im Stall", und an fleißiges Legen ist gar nicht zu denken. Es ist das alles die ganz einfache und natürliche Folge der Inzucht. Die Hühnerzucht würde sich bedeutend gewinnbringender gestalten, wenn sie nach vernünftigen Regeln und Grund sätzen betrieben würde. In der nahe bevorstehenden Brütezeit bietet sich hierzu eine vortreffliche Gelegenheit, die Hühnerzucht zu einer Quelle der Freude und guter Einnahmen zu machen. Man suche jetzt durch Tausch oder Ankauf Setzeier einer der besseren Hühnerrassen zu erlangen; welche Nasse gewählt werden soll, muß vor Allem die Vorliebe des Züchters und der Nutzzweck der Hühner, ob Fleisch und Eier, oder eins von den beiden allein angestrebt wird. Gerade für die Frühbruten sollten solche Eier anaeschafft werden, denn diese liefern, , die stärksten und besten Thiere für fernere Zuchtzwecke. Vorzügliche Fleisch- und Legerassen sind: Plymouthrocks, Wyandottes, Javas, Houdans; gute LegeHühner aber wegen kleinen Körpers schlechte Fleischrassen sind braune und weiße Leghorns. V: Man sollte von diesen ausgezogenen Küken aber keinen Hahn zur Zucht auswählen, sondern einen jungenHahn derselben Rasse im Herbst anschaffm. Durch jährlichen Wechsel und Ankauf guter Hähne kann in 2 bis 3 Jahren der Hühnerhof in solcher Beschaffenheit sein, daß 25 bis 30 Hennen vollauf so viel einbringen als eine gute Kuh. Unkraut. Jetzt thut's zwar keinen Schaden, aber lano.e wird's nicht mehr währen und die Klage des Farmers wird wieder laut: Wenn doch das elende Un

kcaut nicht Ware. Unkraut hat auch seinGutes; gar mancher Farmer würde noch em Blschen v.a, sagen wir langsamer sein, wenn itn das Unkraui nicht zur Arbeit triebe. Für den Mann aber, für den diese gute ?elte veafaut, bleibt vor Allem die Fr.ize bestehen: Wie vertilge ich dasUnkraut am schnell sten und sichersten. Es gibt viele Borschlüge und Anweisungen, die uns von den Pslanzengelehrten als sure eure" angepriesen werden; die meisten Mittel gleichen denen gegen Zahnschmerzen, - sie helfen nicht; die alleinige Hilfe heißt: 'raus damit. Das ist auch' ein sehr erfolgreiches Mittel beim Unkraut, aber es läßt sich doch nicht immer anwenden. Ja. wenn wir während deS ganzen Sommers ein verunkrautetes Stück Land jeden Monat einmal pflügen und eggen könnten, so würde daS reinen Tisch', oder besser gesagt, reineS Feld machen; doch das Land soll Ernten bringen und die Arbeit jeoeS Jahr bezahlen; der Farmer ist selten so gestellt, daß er seine Feldarbeit auf viele Jahre hinaus zinslos stehen' lassen kann.' Darin liegt nun dieSchmierigkeit, daß wir wegen der Nutzpflanzen dem Unkraut nicht so recht beikommen können. Alle Pflanzen, selbst das mtserafielst Unkraut, gebrauchen Lust und Licht; können wir ihnen dies entziehen, so sind sie alle'. Wenn wir also ein verunkrautetes Stück Land mit einer Frucht bestellen, die so schnell und dicht daS Land bedeckt, daß sie den anderen Pflanzen das Licht gänzlich entzieht und auch nur sehr wenig Luft ihnen zukommen läßt, so müssen diese einge hen. Wir haben nun mehrere solcher Kulturpflanzen, die in kurzer Zeit eine dichte Decke bilden und Pflanzen anderer Art ersticken. Vor Allem ist da der Buchweizen zu nennen; schon seine späte Bestellung nn Frühjahr ermöglicht ein mehrmaliges Egg:n zu einer Zeit, w:nn die Unkrautpflanzen fortwährend in großer Zahl auS dem Erdboden kommen; hierdurch wird nun gleichzeitig daö Land gut für Buckweizen heraerichtet und ist eS aicht zu kraftlos, so wächst diese Getreideart schnell zu einer dichten Decke.' Auch Wicken und Erbsen können als Nn krautvertilger verwendet werden, müssen dann aber ziemlich dicht gesäet wer den. . Ganz vorzüglich lassen sich die Pasti naken zu solchen Unkrautvertilgern ge brauchen.'. Diese Pflanze ' wächst' so schnell daß-sie sich von keinem Unkraut .überholen 'läßt; sie nimmt bald daö ganze Feld .ein und ist schließlich selbst ein lästiges .Unkraut 1 wenn' man keine . Schweine ' hätie. ' ' Die 'Wurzeln der Pastinake werden sehr gerne vom Lieh - und ' auch ' besonders von ' den Schweinen gefressen, mit dem Vortheil bei den letzteren, daß diese sie selhst äuögraben. Der Winter tödtet ' die Wurzeln selten alle und außerdem tra gen. sie reichlich Samen und sorgen so für ihren Bestand. - Ein Feld zwei Jahre in dieser Art als Schwcineweive benutzt, ist rei von Unkraut und sollte dann'mit Mais oder Nartoffeln.bepflanzt werdend ' ' ' Die Pastinakwurzeln können auch von Menschen gegessen werden;' sie ha ben einen sellerleartigen Geschmack. - .Grünfutter. Je naher die Zeit der Feldarbeit heranruckt, desto klarer und fester muß der Plan für. die Arbeiten des kommen.

den Jahres bestimmt werden. Eine Hauptstelle in jedem Arbeitsplane der Farmer nimmt die Futlerfrage ein. natürlich in der einen Gegend mehr als in der anderen. Es gibt aber wohl kaum eine Farm, auf der nicht die Weide in den Monaten Juli. August und September unter Hitze und Dürre leidet und damit auch das Vieh. Die Insektenplage jener Monate ist dann gerade ebenfalls am größten und so geht das Milchvieh schnell zurück in Milch und Fleisch. Futternoth und Fliegenplage kann verhütet werden, wenn der Farmer jetzt schon seinePläne und Arbeiten für die verschiedenen Felder so einrichtet, daß je nach der Größe der Heerde einige Acres mit Grünfukter bestellt werden. Ein wenig Nachrechnen zeigt, daß kaum eine Arb.'it so viel baares Geld einbringt, wie diese Bestellung des Grünfutters. besonders in der Nähe von Städten und Butterfabriken. Um vollen Werth aus dem Grünfutter zu ziehen, sollte das damit bestellte Ack:rstllck in der Nähe des Hafes oder Viehstalles liegen; die Thiere können dann während des Tages von 10 Uhr Morgens bis Abends nach dem Melken im dunkeln Stalle bleiben und sind vor den Fliegen geschützt, erhalten während dieser Zeit zweimal reichlich Grünfutter und brauchen nicht in der Hitze draußen herumzujagen; während der Nacht sollten die Kühe auf die Weide gehen. , Die Arbeit des Mähens und Einholens wird schon durch das Ansammeln des Dunges bezahlt, der sonst auf der Weide zerstreut liegt und durch die Sonne ausgedörrt und fast werthlos gemacht wird. Die Frage ist nun: Welche Pflanzen eignen sich am besten für dieses Grünfutter, d. h. welche geben das beste und gleichzeitig das meiste Futter? Die meisten werden sogleich an Mais denken; dieser thut's auch vollkommen, wenn nichts Besseres zur Hand ist. Es mebt

aber Pflanzen, die ebenso gutes und bedeutend mehr Futter liesern. Dahin gehört vor Allem der Sorghum; ein Acre Sorghum, mit der Drill dicht gesäet um so zarter sind ja die Stengel . ernährt 10 Kühe während zwn Monate in der anaeaebenen Weise: 'er schlägt wieder aus und dieser Nachwuchs sollte nicht grün verfüttert, son dern wie Maisstroh getrocknet und für den Winter aufbewahrt werdcn. Eine andere vorzügliche Futterpflanze, die aber infolge des theuren Samens kostspieliger wird, ist Teosinte. Diese liefert auf gutem Boden eine cußercrdkniliche Masse Grünfutter und hat auch bedeutenden Nachwuchs. Von allen drei Pflanzen. MaiZ. Sorghum und Teosinte, sollte anfänalich mit Vorsicht gefüttert werden, bis sich die Thiere an das saftreich: Futter gewohnt haben. Dann ist zu bedenken, daß alle Pflanzen ihren größten Nährwerth haben, wenn sie in der Vlutye sind oder ansangen, Samen anzusetzen; vorher sind besonders die drei genannten Pflanzen nicht viel mehr als Wasser, die Thiere fressen sich dann wohl davon voll, ernähren sich aber .nicht so. daß sie in Milch und Butter bessere Erträge liefern.' Wollen wir also Vortheil vom Grünfutter haben, so muß eZ so zeitig gesäet und gepflanzt werden Teosinte . wird wie Futtermais gepflanzt und bearbeitet . daß es Ende Juli in Blüthe steht, zum wenigsten ein Theil, der sür 2 bis 3 Wochen als Stakfutter ausreicht. Es empfiehlt sich, nicht gleich das ganze Stück für Grünfutter zu besäen, son dern in zwei oder dreimal mit 2 bis 3 Wochen Zeit zwischen jeder Aussaat; es wird das Futter dann nicht zu früh hart und trocken. Diese Arbeit sollte jetzt nach allen Seiten hin überlegt werden; Mais gibt 3 bis 10 Tonnen Grünfutter von Acre; Sorghum 14 bis 15 Tonnen. Teosinte 25 bis 30. unter günstigen Verhältnis, sen auch wohl bis 40 Tonnen. Wie konserviert ma am besten Eier? Unzählige Mittel werden zur AufbeWahrung dieses so wichtigen - Nahrungsmlttels empfohlen, , aber es ist schwer zu entscheiden, welches- davon nun eigentlich daö empfehlenswertheste ist, nämlich das zugleich, billigste und auch sicherste, das es ermöglicht, Eier mindestens i:n halbes Jahr lang frisch zu erhalten. . Man bat jüngst in Frei. bürg einen Msassmden Versuch angestellt, welches von den zwanzig bekanntesten Mitteln zur Conservation von Eiern sich als daö beste erweisen würde. Vierhundert, ganz frische: Eier wurden nachjenen .zwanzig. Methoden behandelt und dann acht Monate lang aufbewahrt, worauf man sie in Salzwasser auf ihre Qualität hin prüfte. Bekanntlick bleiben im Salzwasser die verdorbenen. Eier wegen der in ihnen enthaltenen Gase an: .de? Oberfläche, während- die. anderen zu' Boden sinken. i .Die ' bemerkenswerthe Untersuchung ergab' unter jenen zwanzig Methoden folgende acht Abstufungen: - - - , 1. Eier, die man. einfach -die ganze Zeit in Salzwasser, hatte. liegen lassen waren sämmtlich verdorben. , -; ; : '. ' 2. Von Eiern, die in Papier: -einge-, wickelt! oder än Salicylsäure.- der.'gewohnliches Glycerin eingetaucht.warin. erwiesen sich 80 Procent als.schlecht. . ; 3. Unter einer Anzahl von Eiern, die theils, mit' Salz eingerieben, theils in' Thon aufbewahrt, ..theils in SalicylGlycerin ; oder in ' Paraffin ' getaucht lZrden waren, befanden sich siebzig Procent nicht conservirte. . 4. Vom Eiern, die zwei Sekunden lang in kochendes Wasser gelegt oder in eine ' Alaunl'öfung oder concentrirte Salicylsäure getaucht ' worden waren, hatten sich fünfzig Procent nicht erhalten. -- y. . . 5.' Die fünstt Gruppe ergab schon ein etwas besseres Resultat, wenigstens waren hier, nur 40 'Procent der Eier verdorben..' ES waren dies die 'Eier. die man in verdünntes Wasserglas gei . c ;i t.n.!Xi illULZl oocr Nil! ouooium vtiuiijiu hatte.' - - - : ' " 6. Von Eiern, die einfach lackirt waren, hatten sich sogar 80 Procent gut conservirt. ' -' :.. . - 7. DaS gleiche Ergebniß lieferten die

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Der Grippe specifisches Scilmittcl.

Die Grippe tritt wieder epidemisch aus. Alle Serzte wissen, daß sich dieselbe in Folg, von Er, kältungen entwickelt. Sie greift ftets dk schwa. chen Punkt de menschlichrn Systems n, darin liegt ben a gefährliche dieser Krankheit. RyAugUÄAN!S'S Sambnrgcr Vrnstthce

lft mit solch großem Srsokg gegen diese schmerzhaste Leiden angewandt worden, daß vie'.e A?r;te denen Werth schaden und denselben häufig vrr schreiben. Er wärmt da Blut, beruhigt die Nerven, lindert den Reiz, flärkt da ganze System und beseitigt dadurch dk Krankheit. Rot!,: 7kur ln Origtna,.'vacketkn verkauft, und der echte bat die Unterschrift von Dr. Auguft kiönig ans jedem Umschlage. Er wird iemal lose rekkaust.

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New York Company of manufacturlng chemtat, the Rlpaot Chemical Company, plaeed upoa the market about üre jears go medklnal tabletor "tabule" comixWd of compressed powdertd preparatkm of ceruin meuklnal drugs whlcb bad ten ascer talaed 10 te of mors gen rai uae amoug rr.etlical tuen tnan any other, für the eure or alle via; Ion of auch UU common to man a hav tbeir origln in an Im palred cllgestiou or

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that ererrthlnc tnusrimr lnt the parket anould li. casa wita the oraer lu trery case. v.u, jaiand dui ro-senoen sjceiQoocn: iSier tn Holzasche oder in Potasche gelegt,- oder in Wasserglas mit einem Zusatz von Vorax getaucht. ' 8. Als die besten ConservirunäSMethoden aber erwiesen sich Einreiben ter Eier mit Vaseline, oder ständige Aufbewahrung in Kalkwasser' oder Wasserglas. Eier, die in dieser Weise behandelt worden waren, hatten sich sämmtlich in vorzüglichem 3utano er Kalten. Da die Kosten der Conservi runa nur aerinae sind, dürfte man vielleicht bald allgemein von diesen drei letzten Mitteln Gebrauch macyen. UmderweiszenWasche, besonderS den Tischtüchern, Servietten und dergleichen em besonders hübsches Aussehen und den Glanz ganz neuer Wäsche zu geben, setzt man dem Blauwasser folgendes zu: Auf zwei kleine Körbe Wäsche nimmt man ein Pfund weiße Stärke, löst sie in siedendem Wasser auf und rührt sie tüchtig unter das gewöhnliche Blauwasser. Auö dieser Mischung'zieht man dann zuerst die schwereren, größeren Stücke der Wäsche. zuletzt die Heineren. Hat mn Spitzen und hellfarbige Musseline. zLZ. Einsätze, Krag'N,' Blusen und dttgleichen, so giebt man diesen ein neueö Ansehen und glänzendeAppretur, wenn man sie in einer Seifenbrühe wäscht, die man auö wachshaltiger Seife bereitet hat. Ais 10 Theile Seife setzt man 1' Theil weißeö Wachs zu. schmilzt dieses und rührt beides tüchtig durcheinander. Flaschen und Gläser zu reinigen. Wenn Flasch:n, Gläser u. s. w. gespült werden sollen, nehme man lauwarmen Essig und Sand Hlermlt werden die Gefäße tüchtig ausgespült und dann mit lauwarmem Wasser nachgespült. Es ist dies ein Mittel, um selbst die vernachlässiasten Gefäße schnell und sicher zu reinigen. ohne daß das Glas darunler leidet. .Im Alter vonTIJah ren ist in Amesbury der Sonderling Reubcn I. Smith gestorben und, seinen Testamentsbestimmungen entsprechend, in ungewöhnlicher Art beigesetzt worden. Zu Lebzeiten hatte der Mann ein furchtbares Grauen vor d:m Begrabenwerden und deshalb ließ er sich auf einem Hügel im Prospect Friedhof ein Mausoleum, dessen Mauern einen Fuß dick sind, über der Erde errichten. Die Backsteinmauern sind mit Marmor ver kleidet und die Tbür besteht auS ein6UlT SJMhf. ' 1 iiutb" w... sj Mausoleum wurde Smiths Leiche auf einem Armsessel placirt und darauf die TbL bermktisa verscblossen. m ,, . - Oüöobeit sltzt i Olut. ' Neweö Llut bedeutet reine Haut. Ohne diese keine Qchönbeit. Caöca. retö, Eandy Eathartic reinigen daS ulut, rrastlgen die Leber und evtsernen alles Unreine euI be Körper. Fange Qxt heute er, ?n?eln, Ce schsöre, Mitesser sa r?eit rz dtttnid:. O::it für 10:. 3 Cn - P"'"! n-r..-.-"." . V.w., 4. I . . . . 1

and prorected a to retain 1U qualltiei lnact and nulinpatred üirough sey txtecded lapse of Urne in nr climate. Ouly the cholcest drufr ahuuld be used. their preparatlon snuuld bela aoounlance wlth the latent perfe-ted meihodsof modern evience.tbetaliule packed tn Klasa, protert-d by abaorbeut cotton, and tet-urtly corked. Kven the corka used bare been ot a grade tn high ln lts requlrements that no manusf ctuier cf these rerr day atoppera coiüd aupply more than a mall Proportion from bis outrut tbat wouUl meet tu exactln pecltlcationa. The frlasa vlals 're In turn packed In coxea of qaatlty not aurpasa in beauty aud perfectlunof orkmani-blp by triroe usen l.y the mot f attldloua denlers In jewelsaud ornatm maof gold. bavingiet ibrirblph Standard, and nerercomentlnff to Vary from lt.the i roprletus resorted to tl e acce ted modera methodaof maklng thelr commodlty known. and aeve bundred thonoand dollara ln veated wlthla flve yeara ln nwtpaper adv-rtistng hns lnform-d erery American cltlzea ConcerninK tu aunerlor and aurprLsing qualltle of Kipans Tabulea. Blng tnouirhtf ul anl painstaklng ooswrer of the chanped cosdltlons that rwrep OTer the commerclai worlo. aud careful to Note every clrcumtbnce bavicg n t Bring upon the auooesaf ul prosecutl n of thelr trode. tbe manarer of tb Company rare not-d that th-w la a present jnitent demand ior a lower ptice for every ar lele tbat reachea or approaohes an ttnlTersal use. and tbat tbe pei.ple, altbout h requlrlnir the best of erery thlnn, resent beintc called ron t pay beavy perrentaxea for supeifliu ua wrappln? and packlng or unnecessary p rot et Ion airatnict deterloratlon that mlpht reault In yeara, but ts ueedless ln the ras of a purohuae Intended to conrumed In a week. It ha also beendlscovered, and proved by the ttof tlmeond acrual experlenc, that these Tabulea do not h.nre the tendency to loss of qunlitles or dlmtnntion of ex cellence from exposure that mlicht at fir' bare been xpeeted, Innmvjch aa. ander f avorable condltlona. those that bae laln loose in a drawer, a trareltngr bner or rocket for aereral weeka or months ara so und to be pracücUy aa freah and aa efScaeloua aa rer. Actlnqrnpoc theae aurretlons, and notln partleularly the nnlmpalred pro? perl ry of greitnewspapersnowaoM for a cent lnsread of the old rate of flve ilmes tbat emount, and the ireneral tendeney In 11 dlreciloia toward low ntea and lnoreaed ale, the eoinpany ha entered ttpon the experiment of putttn? np R pans Tabul- In pasteboerd cartons, whlch they will offer to the trade unon terms vrhich will i ermlt or a packace kein aold by the dm?zlst or stor-keeper at a prlce lower that erer nef re adopted kor proprietary m-diclne FIVE CEsTS ten tabules.or dosw, for oDMialf a cert earh. Th Company will not dlseontlnue the ma vfacture and sale n tbe form lkb wblk'k the peoale have learned to Know and value the Ripans Tabulea. but wlllofTer the cbeaper aorf xperlmentiUT for th" benefltof such aa mnydpslre t hem. Irbould be,,ialnly understood thtt the'qnality of the medicine ia Hentlcal In b th aorts, the only dlffrrerce betn In the form and coranaratlr' po6t of raeklnx or put p on. Tb stre-cent pack airesara not yet to be had of all dealers. althoiteh It 1 probable that alrnost any drog. gtst wtllobtaln asupply when reqneted br a rusromer to do ao ; bnt In anrese a slnge carton, containlng ten tabulea. will be senk. pos'a?e rnld, to anr addre? for flve cerm In t inipt. forwardea to the Klpan Chemical C .. No. 10 Spmce St, New Ysrk. Fntll tba ltovlsare thomneMr Introdnced to the trnde, eeenrs and peddler will be nppl'ed 8t a rTlce whlch will allow thm e. fair min of proflt, Tr. ; 1 doren cirton for40oenta. 1 dozen (Ul cartons) for U.n S gross (7 cartona) for fSQJSX 13 grou (.3,600 cartoiu) tot

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