Indiana Tribüne, Volume 22, Number 136, Indianapolis, Marion County, 4 February 1899 — Page 1

o s rlCVsV r1 rl n A0 W VS A A svs r N U v v iy iy w v w Office : No. 18 Oüd Alabama Strahe. Telephon 1171. Jahrgang 22. Indianapolis. Indiana Samstag, den 4 Lebruar 1899. OCJ130

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Editorielles.

Daö Repräsentantenhaus bat die Bill zur Vermehrung del stehenden Heere aus 100 00 Mann pasfirt. Die Opposition hat sich damit beschwichtigen lassen, da man dem Präsidenten daS Recheinräamte, die Mavnschasten auf 60,000 zu reduziren. Wie die Dinge llegen. vird der Präsident eine solche Reduktion noch sehr lange nicht vornehmen, denn seine ganze Politik ist derart, daß eö fraglich ist, ob man mit 100 000 Mann aufkommen wird. W r haben nicht den geringsten Zweifel, daß der Senat die Bill eben sallö passirea vird. Verschiedene der Herren werden sich wohl Anfangs etwal sträuben, aber schließlich werden sie Ja sagen. Aus dem Wege, den die Re gierung eingeschlagen, giebt ek kein Zurück, und den Präsidenten ird seine Partei keinesfalls im St'che lassen. So werden wir denn für lange Zeit ein stehende. Heer von 100.000 Mann haben, das zum Theil auf Cuba, zum Theil auf Porto Rico, zum Theil auf ven Philivoinea sein wird. Wa et kosten wird, eine Armee aus fernen tropischen Inseln zu erkalten, daS wer oen wlr zu unserem Schecken erfahren. Und die Werbetrommel, die wird in unserem Lande so bald nicht med? schweigen. Denn in dem mörderischen Klima j?ner Inseln werden die Solsäten massenhaft sterben und die Todten müssen immer wieder durch Lebendige ersetzt werden. Ein New Aorker Geistlicher von 00hem Ansehen sprach sich cahin auS, bah eS gSitl che Bestimmung sei, daß die öer. Staaten die Philippinen nehmen Wenn der Mann Rcht, dann muß eö auch göttliche Bestimmu" sein, daß Hunderte, vielleicht Tausende amerikanischer Soldaten dem tropischen Klima zum Opfer fallen. Sprach der Mann nicht eine Sötte, ästerung auS ? . Und wie vird die- PensionSlifte wachsen l Die wird länger und länge, werden, gerade so wie die Gesichter un. erer Patrioten, wenn sie sich nach Zahren den Schaden besehen werden. Amerikanischer Bürger l Thu Seld in deinen Beutel l Dafür bist du da ! Durch göttliche B.st'mmung 7 ES waren ihrer kaum zwei Dutzend, die sich zu den Versammlangen der Anti-Saloon League ein fanden, aber man muß die Beharrlich seit dieser Leute bewundern, die einer besseren Sache würdig wäre. Sie sollten doch endlich aus Erfahrung kennen gelernt haben, daß man das, was Tausenden ein Bedürfniß ist, nicht auS der Welt schassen kann. Die Erfahrung hat doch wahrhaftig genugsam gelehrt, daß wenn man die össentliche Wirthschaft durch da Gesetz verntchtet, man lediglich die geheime Wirthschaft, die speak easiea, oder ane sonst das olr solche lallen nennt, schasst. Die Wirtschaften mögen ihre Nach theile haben, aber die geheimen Wirthschaften haben tausend Mal mehr, als b,e öffentlichen. Man vernichtet das Laster nicht, indem man eS in die Winkel treibt. DaS Laster tritt nie malS vor dem Lichte der Oeffentlichkeit so frech auf alS im dunklen Winkel. Der Weg, den unsere Temperenzler einschlage und auf den sie die Gesetz gebung drängen, ist vollständig falsch Äuf solche Weise fördert man nicht die Mäßigkeit. Der Mensch ist nun ein mal ein geselliges Wesen, er sucht Plätze auf, an deen er bei einem ge selligen Trunke gesellschaftlichen verkehr pflegen kann. 3e öffentlicher diese Plätze find, je anständigere Menschen daselbst verkehren, um so an ständiger wird eS daselbst zugehen. Wenn die Gesetzgebung in dieser R,ch tung wirkt, wird sie Vernünftiges erzielen. Wenn sie aber sich mit den harmlosen Bedürfnissen Taufender in Widerspruch setzt, dann ruft sie nur Trotz und Widerstand hervor und sör dert eas Laster und nicht die Tugend Diese Erfahrung ist so alt, wie die Gestzgebung selbk. The AntiSaloon League has had its Convention and if it has not annihilated the Saloon, it has had at least the firm de ire to do so There were only ahandfuf of them, and one might well ignore these people with their patent-morality, if there were not always lawgivers and officers who unnetsarily allow

jthernselves to be influenced by 1.1 . . H

i thern. This is the only thiog about ! . ll x i n wnicn 15 io oe regreuea Is those who have a hobby horse want to ride it, we surely cannot take it arniss In our count'y people have a perfect right to be the apostles of aoy idea as leng as it leads not to crirne. Whether the idea is prudent or foolish has noth ing to do with the liberty of apostledom It does not follow from this, however, that a sensible man must hold the stirrup for every hobby horse rider or must tun after every apostle Every fool likes his cap, but a sensible man will beware of be coming a fool, because a fool s cap looks pretty Nevertheless there are people who fall in love with fool 's caps and there are ideas which find be lievers just because they are foolish To every one who has some Knowledge of the world and of men, the manner in which our apostles of temperance fight aga;nst the saloon, must appear as foolish hobbyhorseriding, which would be perfectly harmless, if there were not people, who hold the stirrups for those riders, because they hope thereby to gan an advantage some how and somewhere Even if we acknowledge that the temperance people have the good will to drive evil out of the world, it is still false to legislate against the means, which are used for maintainiug the evil, icstead of against the causes which create the evil And it is always cowardice to sight the means. not because they are harmtul in themselve?, but be cause they can be mi-used If those people would study a little more the social phenomena, their causes and etfects, they would perhaps ee their mistake as Rev, Parkhurst of New York -aw his, and they would give their effortsto ward temperance another direction. : I)inl)iiid)iissjlni, Wetterbericht. KalteS, schönes Wetter morgen Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 33 Grad, niedrigü, 15 Grad. Opfer der PhilippinenCampagne. Washington, 3. gebr. Zn Folge deS auSgesprochinen Verlangens oeS Senats wurde heute General Otit' Bericht über den Gesundheitkzustand in veantla unterbreitet, welcher von gestern datitt ist, und lautet: TodeösäUe unter den Truppen aus den Philippinen seit der Ankunft biS zum 1. Februar 220, darunter 41 in iZolge von Wunden und Unfällen, 5 TvphuS, 43 Pocken, 2 Dysenterie, S Malariofieber und der Rest verschiedene Krankheiten. Die Blattern er regen Besorgaiß, und daS ganze Kommando ist wieberholt geimpft woroen. und 12 Aerzte impfen seit mehreren Wochen die Eingeborenen. Die ungesundere Jahreszeit bilden die heißen Monate März, April, Mai, in welchen Fieber, Blattern und Dysenterie stärker herrschen. Gegenwärtig find 9 Prozent deS Kommandos krank, aber die Leiden find meist nicht schwere. Der Präsident an Somez. H a v a n a. ö. -gebr. Heute erhielt Herr Porter folgende Depesche zur Besörderunß an General Moximo Soaez : Der Präsident sendet seiven herzlichen Glückwunsch und Dank sür Ihre Depesche. Uebermittela Sie seinen Gruß und seine dankbare Anerkennung für die offene und freundschaftlich Depesche dem General Gomez. Die Mitwirkung deS Generals Gomez zur Vactsikatioa CubaS wird für beide Nationen von größtem Werth sein. (Sez) John Ha y, Staatssekretär. Ha van a, 3. geb. Lon Führern der Cubaaer wird behauptet. Somez sei nicht ermächtigt, in die Auflösung der Armee ohne Zustimmung der Cu-baner-versammlung zu villigen. Viele Sollten gar nicht glauben, daß er frei geh indelt habe und Einer von ihnen erklärte heute, die Cubaner-Oersa-

lang werde Grund haben, gegen Gomez einzuschreiten. Der Gedanke, drei Millionen al Geschenk der Ver. Staaten sür die kubanischen Soldaten anzunehmen, sei abschreckend und verletze d:n Stolz der Cubaner. Auch bei den I ... i ra.-A.Xf... f....f & s9r

cuuuniujcil ui(ii(iuiiu ynwf. rüftung. AuS Deutschland. ff) I l m frthr 9r( tkirhfne

Q , 1 1 ' 7 u 7 s; : ; . was die- weibm Ansiedler in nicht geZeitungen hatten die i tinv Gutms versetzt hat. Man breitet, daß der Konsul der Ber. Otaa- glaubt, daß es dieselben Leute sind.

ten Talbot 3. Albert in Braunschwkig m . . . k. m. M 1JL 1 am isevuttrlaae oev naiierv . ma., flaggte. Darob wurde ihm der Vorwurs der Ullhöfl'chkeit gemacht. Heult erlaßt aber der Konsul selbst ein entschiedeneS Dementi jener Nachricht, mit dem Bemerken, daß an dem betr.ffenden Tage die deutsche und die Ber. Staaten glagge von Morgens bis AbendS auf dem Konsulat enlsaltet gewesen sei. Der Senat der UiiverfitSt Wien hat argen Professor Schenk, welchem der Vorwurf gemocht wird, daß er für seine Geschl'chlSdtftlmmungS - Theorie ZeitungSreklame zu pekuniären Zwecken gemacht habe, eine DiSziplinaiuntersuchung eingeleitet. Der auS Reuß-Sreiz ausgewiesene frühere Redakteur der Sächsischen Ardeiterzeitung", 3. Helphand, hat sich entschlossen, seinen Wohnfitz in. der freien Schweiz auszuschlagen. Ludwig Schumann, der Sohn deS berühmten Komponisten Robert Schumann, der seit lange? Zeit in der 3rrenanftalt Colditz untergebracht war, ist gestorben. Der Sohn ist somit dem gleichen schrecklichen Schicksal wie sein großer Vater verfallen gewesen. Widersprechendes von S a m 0 a. Berlin, 3. gebr. Weitere auS Samoa eingetroffene Berichte zeigen. daß Oberrichter ChamberS sich zum politischen Wühler erniedrigte- und persönlich- sür Malietoa TanuSgittrte. Dadurch habe Herr Chambtr?, wie man hier erklärt, den Samoavertrag verletzt, um als Oberrtchter die KönigSwahl zu entscheiden. Washington, 3. Febr. Wie man vier vevauptek, )i oas Staats departement über die Borgänge auf Samoa besser insormirt, alS die deutsche Regierung, und zwar sollen die vorliegenden Thatsachen, falls sie volle Bestätigung fiiden, derartig sein, dak die deutsche Regierung nicht umhin können werde, die von ihren Bertretern gemachten Fehler zu rekttsiziren. 0chi?S?kariten. Angekommen in : QueenStovn: Campanla" Van Slev Volk: Pennland" von Philadelphia. Glasgow: State of Nebraska" vsn New Jsrk. -- allerlei. Efne ungewöhnliche Art son Doppelmission brachte den Sheriff E. Palm von Lagrange, Oldham County, Ky., nach Louisville. Der Beamte befand sich auf der Lrautfahrt und begab sich von Louisville über den Ohio nach Jeffersonville, wo er mit Fräulein Katie RigzS auö OwingSville copulirt wurde. Nach Vollzie-, hung der Trauung kehrte Palin nach Louisville zurück und pumpte sich von seinem dortigen College einen Gal gen. EmeS .solchen bedarf er namllch, um den zum Tode verurteilten Neger Henry Miller in den nächsten Tagen zu hangen. NurmitknapperNoth entgingen zwei Männer auS Marinette, WiS und sechs Flscher von Fish Creek txm Schicksale, auf einem Eiöfelde in den Michigan - See hinausgeführt zu werden. Als die Manner wäyrend eineö SchneesturmeS nordwestlich von ChamberS Island fischten, begann daS Eis plötzlich in Un See hinauSzutreiben und ehe sie mit ihren Schlitten an'ö Ufer gelangen konnten, war die Kluft schon zu breit, als daß sie hätten über dieselbe setzen können. Glücklicher Weise wurde ihre bedrängte Lage vom Ufer auö bemerkt, worauf eine RettungSmannschaft in Booten sie in Sicherheit brachte. In Camden,N.J., geriet h t n ThomaS und Edward Pierce am Sterbebette ihrer Mutter nxgen

der Theilung des Nachlasses in Streit sigen Marzipankuchen eingesandt, in und ThomaS wurde vom Bruder durch der Hoffnung, eine Prämie zu erhaleinige Stiche lebensgefährlich vcrwun-! ten und damit ihrem alten Vater eine det. Jeder der Brüder beanspruchte Geburtstagsfreude zu bereiten. EineS daö HauS. in welchem sie wohnten, und TageS, als die Familie bei Tisch saß, nachdem sie in ihrem Zimmer gestrit-kann denn auch ein arokeö versteaelteS

ten, begaben t iq an das Sterbelager der Mutter, um sie zu ein Erklärung aufzufordern, welcher von ihnen das Haus haben soll. Es kam zu Thätlichkeiten und Edward' zog ein Nasirmesser. mit welchem er Thomas mehrere furchtbare Schnittwunden

. beibrachte. Der Verwundete würd in's Hospital gebracht, der Bruder verhaf tet. Die Mutter starb bald darauf. JnUnionTownship. Craw ford County. Ind., hat sich kürzlich ne farbige Familie niedergelassen, a v: , : e. or;.vr. s welche von OllToWnshlp, Perry Coun ' 4 K tn4A (MMVk sIW i CTf -1 ---5 imo. 301z jjii heit der Bewohner von Union Town ship hat niemals zuvor einen Neaer qe sehen, und als vor einigen Tagen eine Tochter der Negerfamilie in einem Schulraum erschien, ergriffen dreivier tel der weisen Kinder die Flucht. Der Lehrer weigerte sich, das Mädchen in irgend einer Klasse aufzunehmen, ln dem er erklärte, er sei nicht angestellt, um in einer Negerschule zu lehren und vatz tnCrawsorv County keme &cmisch ten Schulen sich befänden. )aö OberbundeSgericht hat ,eneS Gesetz des Stetes Mmnesota für rechtskräftig erklärt, welches verfugt, daß Wucherschulden rncht be zahlt zu werden brauchen. Mit dem be treffenden Falle verhielt es sich im We S entlichen fo: Eine Trust Company atte einem Manne $1970 geliehen und dafür zehn Promisse - Noten zum Betrage von je $360 und eine Hypothek auf sein tgenthum genommen. Als der Schuldner $1230 bezahlt hatte, hörte er zu zahlen auf und klagte aus Vernichtung der Noten und der Hypothek. Die Trust Company erhob den Einwand, derKläger hätte doch wenigstens die geborgte Summe nebst den gesetzlichen Zinsen zurückerstotten müsen, ehe er die Zurückgabe öer Noten orderte. Richter ShiraS aber hat entchieden, daß diese Forderung im Biligkeitsverfahren durch das Strafgesetz beseitigt werde, das als Strafe für Wucher die Schuld des Capitals sowohl wie der Zinsen annullirt. JmOceanbeiAsdury Park, N. I., nahmen dieser Tage zwei junge Mädchen ein Bad. D Temperatur schwankte zwischen 20 und 22 Grad, ein kalter Wind blies vom Meere her, die Wellen schienen eiskalt und schluizen'schäumend an den Strand. Jede der beiden jungen Damen war mit einem Mant.'l bekleidet, unter dessenFalten em wollener Badeanzug sichtbar wurde. Auf der Strandpromenade angekommen, entledigten sie sich ihrer Mäntel, sprangen in die eisigen Fluthen und schwammen eine beträchtliche Strecke. Dann machten sie Kehrt, stiegen an's Land, zogen ihre Mäntel an und verschwanden so schnell, wie sie gekommen und geschwommen waren. DaS eine Mädchen war Josie TenBroeck, die 18 Jahre alte Tochter deö MatzorS; ihre Gefährtin war die. 19jährige Mabel Clowe. Ihre Schwimmleistung war Gegenstand einer Wette mit ihren Verlobten, welche nicht glauben wollten, daß ein junges Mädchen .bei die Kälte" es mit den Wellen des Oceans aufnehmen werde. Nachdem Pastor Benedikt Barth von der Ev. Lutherischen Chri stus Kirche in Paterson. N. I.. ver. schiedene Personen um Geldbeträge in Höhe von angeblich über $2000 erleichtert hat, ist er verduftet. Die Zahl der ihm nachtrauernden Gläubiger soll eine unheimlich große sein. Der Geistliche übernahm die Leitung der Gemeinde im Mai letzten Jahres und verstand es, sich schnell beliebt zu machen. Bor eini gen Wochen fiel es auf, daß Pastor Barth fortgesetzt bei Gemeindemitgliedern und anderen Personen Gelobeträge lieh, und als dahingehende Klagen beim Kirchenrath einliefen, faßte dieser den Beschluß, die Angelegenheit zu untersuchen. Das Resultat dieser Untersuchung wartete der Mann Gottes aber nicht ab.sondern er verschwand heimlich. Einen. Tag späte? räun?te seine Frau das in der Nähe der Kirche bewokznte Haus, und seitdem ist von dem Paar nichts mehr gehört worden. Auf Ansuchen verschiedener Personen wurden die zurückgelassenen Haushaltungsgegenstände mit Beschlag belegt. Der Kirchenrath selbst hat einen Berlust von etwa $140 zu verzeichnen. Ein gräßliches Unglück trug sich in dem Orte Laudenbach an der badischen Bergstraße zu. Die bildhübsche, brave, 13 Jahre alte Marie Elwet wollte am Sylvesterabend daö Fenster öffnen, um auf die Straße zu schauen. Plötzlich krachte ein Schuß und die Ladung bestehend auS Pulver und einem Papierpfropfen drang dem Mädchen in das linke Auge, zerstörte dieses vollständig und zerschmetterte ferne? den Vorderschädel. Der unsellge Schütze, der 18jährige Adam Leib, pellte sich sofort der Polizei. Er hatte mit einem alten Militärgewehr das Neujahr ansckieb.en wollen. Zu elne? l a n d w i ? t hschaftlichen Ausstellung in einer sckwedischen Provinzstadt hatten die beiden Tochter deS PastorS Hansen emen rie

Schreiben, welche? alfo"rauie5e: DaS Preisrichtercollegium der siebenten Gruppe, welche Stallgebäude und das zugehörige Baumaterial -umfaßt, hat den Fräulein Minny und Betty Hansen eine goldeneMedaille zuerkannt für die von ihnen ausgestellte Probe zum Bodenbeschlag ton Stallungen und Meiereien. Obgleich die Zusammensetzung der vorzüglichen Masse nicht wie es die Statuten erfordern genau angegeben ist, konnte das Richtercollegium nicht unterlassen, dieses Vorzugliche Erzeugniß zu Prämiiren. Selbst neubeschlagene Pferde werden nicht im Stande sein, einen mitFliesen aus dem eingesandten Material belegten Stallboden zu beschädigen." Folgenden Prozeß hat

ver romverger Unternehmer Braunz , . ! c rrn r n . vzi einem ver mauer lserimle an gestrengt.. Einem Colonisten in der Umgegend von Warschau wurde ein Sohn geboren, der an jeder Sand secbS Finger und an jedem Fuß sechs Zehen hatte. Davon hatte Braunz gehört W L w 0-1 1 . rn 1 unu rnii ccrn mauz einen enrag ao geschlossen, demzufolge dieser sich ver pflichtete, das Kind, wenn es 14 Jahr alt wäre, dem unternehme? abzutre ten, der dieses Wunder der Natur' dem Publikum für Geld zeigen wollte. Als nun daö Kmd daS festgesetzte Alter erreicht hatte, erschien Braunz bei den Eltern und war aus das llnanae nehmste überrascht, als er fand, daß der Knabe, wie zever andere Sterbliche, nur zehn Finger und zehn Zehen hatte. Es stellte sich heraus, daß die Mutter, die keinen Krüppel zum Sohn haben wollte, das Kind nach Warschau gebracht und ihm hier die sechsten Finger und Zehen hatte abnehmen lassen. Die Operation war glänzend gelungen. Der Unternehmer aber verklagte nun den Vater des Kindes auf Ersatz des Schadens, der ihm durch die Verwandlung des Naturwunders in einen gewöhnlichen Menschen erwuchs. Auf das Urtheil des Gerichts darf man mit Recht gespannt sein. - Daß nicht bloß den viel zeplagten Tagesschriftstellern, die mit der größten Hast arbeiten müssen, hier und da ein kurioses Versehen unterläuft, das dann alle Welt erfreut, sondern daß so etwas auch Leuten, die Jahrzehnte hindurch an einem Werk gearbeitet und auch in sprachlicher Beziehung daran hcrumgefeilt haben, passtren kann, davon giebt 919 deö neuen deutschen Bürgerlichen Gesetz buaeS einen Beweis. In dem sten Absatz dieses Paragraphen heißt eS: .Der Eigenthümer eines Grundstücks kann von demEigenthümer eines Nachbargrundstücks verlangen, daß dieser zur Errichtung fester Grenzzeichen und wenn ein Grenzzeichen verrückt oder unkenntlich geworden ist zur Wiederherstellung mitwirkt. JmaltenHoblenkloster in Kiew wurde ein großer Münzsund gemacht. Es sind u. A. gegen 10.000 s-lberne Thaler und mehr als 6000 Dukaten gefunden worden, ferner eme Anzahl ganz unbekannter Münzen. Die meisten Münzen sind polnische aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Von den in verhältnißmäßig geringer Anzahl gefundenen russischen Münzen stammen einige aus der Regierungszelt der Zaren Alerei Michailowitsch und Boris Godunow. Sehr werthvoll sind 160 hollandische Thaler, die das Mcskau'sche Wappen tragen, und besondere Jetons, die die Moskau'schcn Zarer. den fremden Gesandten zu schenken pflegten. Für Numismatiker bittet dieser. Mllnzfund ein großes Interesse. Der Schatz befand sich in vier Metallgefäßen und in einem Holzfasse, die in einer vermauerten Wandnische in der großen Klosterkirche verborgen waren. Diese Kirche wird schon seit zwei Iahren großen Ausbesserungsarbeiten un terworsen, die dem Kloster über 200. 000 Rubel kosten. Bei den Arbeiten stießen d:e Arbeiter aus die erwähnte Nische. In den Metallgefäßen befanden sich auch vergilbte Documente, die darauf hinwiesen, daß der Schatz einen Theil der Klosterkasse bildete. Siae wichtige E ntdeckung wurde in der vatikanischen Bibliothek gemacht. Der AbbS Cozza Luzzi. der Assistent der Bibliothek, untersuchte die StaatSurkunden auS dem 16. Jahrhundert und fand- dabei die Urschrift der Abhandlung von Gal. rrs r, iuco isaiuei uo:r oic iezetien. vsic ist vollständig in der eigenen Hand schrift deS großen Gelehrten geschrieben und am Ende mit dem Zusatz versehen: Geschrieben in Rom im Mebiet Garten, 8. Januar 1616." Ga lilei hat das Buch dem Cardinal Orsini, seinem Verehrer und Gönner, gewidmet. Der Papst hat großes Interesse an dem Fund genommen und läßt das Manuscript auf Kosten des Vatikans tn schöner Ausstattung herausgeben. Die Entdeckung dieser Ab. Handlung ist um so wichtiger, als lhr Inhalt wesentich von den Ansichten Galileis über den betreffenden Gegenstand abweicht, die man aus anderen Schriften entnommen hatte. m Salzsluh tritt oft auch bei kaltem Wetter, die innere Hand ergreifend und andere Körpertheile Hood'S Sarsoparilla, der große Blutreiniger heilt Oalzffuß. , Hood's Pillen wirke Vorzuglich nach der Mahlzeit und kuriren Kopfweh. 25

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