Indiana Tribüne, Volume 22, Number 135, Indianapolis, Marion County, 3 February 1899 — Page 2

gnDtost rivüns. TrsHeun Tdzltch uns oxrnng. rie tZgltch.Tr2ne" kostet durch ben kg, j Seat per Joch, die Contaai.XJrtbÖel Cents p cyoche. KtlU if umn IS CtartS d IS CnttS pn Statt. Vn njerhalb c GUd .zcht ix SfTftffMUrta V 01. Cmi 10 C0& MaDama Cwr Indianapolis, Ind., 3. Februar 1899 tJltntllt auf btm Lttchterstuhl. ' Mit den Wessinieril ist nicht gut Kirsch eA essen. .Dss haben zu ihrem Schrecken die Italiener erfahren, das muß aber auch fortgesetzt der abessimsche Negus selbst empfinden. Bis in die letzten Tage hinein ist in,, kurzen Zwischenräumen immer.., wieder, can Aufständen eines einzelnen Ras oder von kriegerischen Bewegungen-Mene liks zur Unterdrückung aufrührerischer Unterkönige' gemeldet worden. ;- Wenn man nun darüus schließen wollte.. daß in Abessinien alles drunter nd, drübcr ginge, so würde man sich einer schweren Täuschung hingeben; es - existirt eine, natürlich den' Verhältnissen gemäß, geordnete Rechtspfleg:, ' die besonders schweren Verbrechern gegenüber gewahrt wird. 'Hier die Schilderung eines französischen Reisenden über die Art und Weise, wie der Regus zu Gericht sitzt: . Jüngst geschah es, daß die franzö sische Colonie von, Adis Abeba durch Kaiser Menelik eingeladen, wurde, einem Gerichtstage beizuwohnen. Ein unvergeßliches Schauspiel, für alle ZeuM des Vorgangs.' Nicht in einem kalten, öden Gerichtssaal, sondern unter dem ewig blauen Himmel Abessiniens schlug Menelik seinen Richtersitz auf. Auf einem um etliche Stufen erhöhten, rothen Diwan, der von-Tep-pichen, Fahnen und Guirlanden, Pal-v-.en und Pfauenwedeln überschattet ist. sitzt nach orientalischer Art der Kaiser, links neben ihm die Franzosen. Zur Rechten des NeguS aus dem mit.Teppichm belegtes S.fcn sitzt.der AffaNeguS, genannt. der Mund. deS Kömgö-, der Oberlichter' des Reiches, unter ihm sitzen die Richter mit ihren weißen Turbans. Zu beiden Seiten des Gerichtsplatzes steht das Volk. Ein wundervolle Bild giebt die Landschaft mit ihrem Ausblick auf. die Stadt und' die sie- lagernden Gebirze. Die weißen Mantel mit ihren rothen Bändern werden getragen wie die Togen der römischen Senatoren, und wären t nicht die schwarzen Gesichter, so hätte man glauben mögen, man befände sich im Alterthum und an den Ufern des Tiber. Der Angeklagte wird vor den Thron geführt. Er ist nach Landesbrauch an zwei Unschuldige, welche ihn in ihrer Mitte führen,' angefesselt, angeschuht das, um zuverlässige Wärter zu haben, die auch einen Selbstmordversuch hindern. Der kleine, : armselige Bursche weiß, was ihm bevorsteht, und sieht seinem Schicksale gefaßt entgegen. ' ' Warum hast Du gemordet? fragt der Neguö. Ich wollte stehlen!"' " Einen" anderen Zweck hatte Deine Missethat nicht?" Ich bin Bettler; der Bote hatte Thaler, und ich durchschnitt " ihm den Gürtel, um die Thaler zu nehmen." - Es ist gut; man wird Dichbthun. Hast Du noch eine Bitte?" , Begnadige mich.'und Du, wirst einem Gotie gleich sein ' Nun wendet sich ' der Kaiser an die Menge und befragt'd Alten. Ein GreiS erklärt, das sei daö scheußlichste Verbrechen.. daS er erlebt habe; der Angeklaate solle gehängt werden. Ein zweiter fordert, daß der Bursche lebendig verbrannt werde . Alle, sind einig, daß eine' fluchwürdige That zu sühnen sei, und leder sucht durch seine Beredtsamkeit die Beachtung" des'Negus zu gewinnen. DaS sind nicht etwa Advokaten, sondern schlichte. Bürger' die ihr ehrliches Empfinden mit" ungeheurem PthoS und Schwulst äußern. Run steigt .der Affa Negui .die Stufen he.ab. stellt;, sich Idem'Throne gegenüber und beginnt sein Plaidoyer. Man kann forgloZ nach PZassauah. nach Djibouti und bis zum' wüsten 9tfl ehern ' Ew'Weib.' kann' im Reiche : des 5!e;uZ von Rafp nachGondar.wandern, und dieser f erbärmliche Bursche hat seinOpfe?-im Schlafe', gemordet. Hier muß Gleiches mit Gleichem vergölten werden. Ein Richter 'bringt daS Gesetzbuch herbei und liest vor: Wer tödtet und durch sein Verbrechen Unwillen zeugt in der Stadt, soll lebendig verbrannt' werden." ' ' v Der König der. Könige -Aethiopienö aber läßt christliche Milde walten und befiehlt: Der Mann, soll gehängt wer-den.- - Der Angeklagte Mrd .von .seinen Wärtern losgebunden. I Der Nächrichter fesselt ihm die Hände auf, den Rücken, legt 'ihA ' den Strick ' um den Hals, und so' geht ' der Zug, von der Menae begleitet, m die Stadt auf den Marktplatz. Die' Weiber:'stürzen ' aii den Hütten und, erheben Geschrei und Schmähreven gegen den Delinquenten, dei.lchnell.d;m.Richtplatze. zuschreitet, Sieh bar den Baum dort wirst Du ste?b:n So sagt ihm der Nachnch. Ut. Der Angeklagte hebt daS 'Haupt, aber schon ist der Strick über den Ast gewsrfea und wird angezogen , ; .Zwanzig Minuten . vor 7 zehn Uhr &at daS Urtheil verkündet, und um zehn Uhr war der Gerechtigkeit Genüge gethan. Ein furchtbareS Verbrechen versetzt dieser Tage-Paris in Aufregung. Die Spezereihändlerin Jstt, eine 66 jährige Frau wurde in ihr7l Laden in der Rue Pierre-Leroyx (Qi,-riel.der Militarschule)' mit ihrem eigenen Brotmesser erstochen und ihre Easse ausgeplündert, indeß ihre 10 jährige Enkelin in einem Rebenraume Qxzlzi schlief. . Bon den Missethätern hat man bisher. noch.kkwCpur.- '

Nach NarlSbad gehen ist heutzutage nicht nothwenbig. Karlsbad ; kommt zu u?s oder wenigstenS dessen Gesundheit erzeugender Theil. DaS Karlsbader Sprudelwasser und Sprudelfalz enthält die ganze Heilkraft, welche den Platz seit ÄahrHunderten so berühmt gemacht hat, d. h., wenn Sie den echten Artikel erhalten. Hütet Euch vor den vielen werthlosen Nachahmungen, welche als verbessertes ("improvetO oder künstliches Karlsbader Salz verkauft werden. Diese sind nur Mischungen von gewöhnlichem Glaubersalz oder Seidlitzpulver, die von geissenlösen Händlern deö größeren Verdiensteß halber.en sie abwerfen, verkauft werden. , Nehmt nur daS echte, importirte, natürliche Wasser und Salz. Auf jeder Flasche davon ist der Namenszug der EiSner & Mendelson Co., Allemige Agenten, New Jork, zu sehen. Schreibe um Pamphlet. Die Universität Zl'Hazar. Die älteste, berühmteste und reichste Hochschule des Islam ist die Universität El-Hazar in Kairo, so genannt nach der Moschee gleichen Namens. Der Belgier Minnaert, früher Rath am Appellationsgericht zu Kairo, hat ihr- einige Seiten 'seines im letzten Jahre veröffentlichten Buches Le Cair et la justice internationale en Egypte" gewidmet. Dank den reichen Vermächtnissen, die der Universität im Laufe der Jahr!underte zugefallen sind, verursacht ie nicht allein dem Staate keine Kosten, sondern gewährt auch ihren Zoglingen. deren Zahl sich oft auf 10,000 beläuft, -freie Kost und Unterkunft. Die Professoren find freilich sehr genügsam die! meisten begnügen sich mit einem Gehalt von 12 1500 Francs. Sie haben so geringe Bedürfnisse fügt der Belgier hinzu, wahre Bene-diktiner!-Täglich werden an die Studirenden 30.000 Brote ausgetheilt,, darin besteht aber auch ihre ganze Nahrung Allzu klein scheinen die Brote jedoch nicht zu sein, denn wenn die unbemittelten Hochschüler, die auf die Spenden der alma mater zu ihrem Lebensunterhalt angewiesen sind, sich satt gegessen haben, bleibt von ijren täglichen drei Broten minbestens eins zumVerkauf an die Händler übrig, die immer vor den Thoren warten, bis sie mit den armen Studen ten ein kleines Geschäft in dieser EßWaare gemacht haben. - Im Uebrigen theilen Diejenigen, welche von ihren Angehörigen mit Geld und Lebensmitteln versehen werden, nach demGrundsatz der muselmännischen Brüderlichkeit ihre Schätze mit den in dieser Hin sicht weniger begünstigten Commilitonen. AuS den , verschiedensten Nationalitäten ergänzen sich die Besucher ElHazarS; man findet dort Armenier. Kurden, Syrier, Albanefen, Tripolitaner, Macedonier, und Beduinen auö Arabien wie aus Qber-Egypten. Et versteht sich von selbst, daß die ganze muselmännische Wissenschaft in allen ihren Abstufungen auf der Universität . zu ! Kairo' gelehrt wird, aber auch die, europäische . geht dort keineswegs. leer.auS. - Hörfäle giebt es nicht; in dem gewaltigen Mittelsaal der Mo, schee sammelt ein Professor an einer Säule seine Schüler um sich. Von Bänken ist keine Rede, man setzt sich auf Matten nieder und das Audito rium ist fertig. Der Belgier schreibt, beim Eintritt in die-gewaltige Halle klinge, ein 1 wirres . Durcheinander mur melnder Stimmen an's Ohr, aber eö löse sich sofort auf. wenn man sick zu einer der zahlreichen Gruppen niederbeuge. Dann vernehme man deutlich jedes Wort auö dem Munde des betrefsenden Professors ' . In den"Nebenhallen der Moschee bietet sich dem Besucher derselbe Anblick dar: überall Gruppen von Lehrern .. und aufmerksam zuhörenden Schülern Eine solche Grupplrüng aus einem kleinen Raume hat nach der Ansicht:- MinnaertS 1 gewisse Vorzüge. Sie überhebe' den Professor der Nothwendigkeit, . laut zu sprechen, und bringe ihn nicht in die Versuchung, sich einer hochtönenden Redeweise zu überliefern,' die auf europäischen Universitäten oft. .als .Mantel SeisteSarmuth verhllllenrnü '? Und dann" habe die örientalischk ' Vorlesung - twaS Vertrauliches. Väterliches an sich, und die MlQittereNähe - deS Lehrers halte die Aufmerksamkeit deS Schülers auf recht.:- '. - r. "sv- . Ausschließlich muselmännisch Studenten haben zu der Universität ElHazar Zutritt. Sie ist nicht allein ein Herti deS' Lichte, sondern auch ein Herd vaterländischer Begeisterung und vaterländischen Widerstandes. Napoleonl. hat daS erfahren, und die Engländer wissen auch sehr wohl, dak der .HechHule-zu- Kairoder Haß gegen sie als rüc5sichtSlöse"'Eind'ringlinge und Erobern immer von Neuem geschürt wird. El-Hazar besitzt auch einen Karzer, dessen: vergitterte Fensters zui Ebener Erde nach' demHos'hinauSliegen,- so daß die Widerspenstigen, die dort einkerkert find, beirn Anblick ihrer die Freiheit genießenden Eommilitonen sich um so besser schämen können, . ES gilt nämlich 'den 'mohamedänischen Studenten alS eine wirklicke Schande, hinter Schloß und Riegel m der Uni versität zu sitzen, .und t& kommt Keinem in den Sinn iraend velch: larmende Kundung für die drZMheit Beraubten zu veranstalten. . Jede Nationalität hat ihre Wblie. thek für'sich-Die Studenten jrnd auch, vaS die Wohnräume anbet.ifft, nach ihrer O?lll2stammun? von e!ni ender. crvW'Lnstt.'

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rn einfache Matratzen.' In den Arbeitszimmern undSchlafzimmern giedt es weder Tische noch Stühle. Be, der Arbeit hocken die udenten auf. dm Bodens ein -Tintenfaß neb'N sich und ein ' Buch auf den Knieen. Was wird ausser Jugend, die diese g'waltige Hochschule verläßt? Sie rerl"--i-tet sicb nach allen Himmelsrich'.ungen über die Länder deS Islam, als '!:chter, Priester, Aerzte und Beamte d verschiedensten Rangstufen vom zu künftigen Minister bis zum einfachen Postbeamten. Ohne Ausnahme sind sie vom muselmännischen Geist bis in das innerste ihres Wesens durchdnip n und bestimmt, ihn nach ihrem Ein fluß und ihren Fähigkeiten auszubrei I t ' V . .1 ten und aufrechtzuerhalten. J:d?s Jahr ziehen aus den Thoren El-Ha-zars neue Derwische gen Süden. Sie brauchen keine Boote zur Fuhrt aus dem Nil. denn sie wandern zu Fuß durch die endlose Wüste. Zur Nahrung genügt ihnen trockenes Brot. Hitze undEntbehrungcn fechten sie nicht an, daran sind sie gewöhnt. Die unbekannten Stämme, unter denen sie sich niederlassen, heißen sie willkommen, denn sie sprechen dieselbe Sprache wie sie und murmeln mit dem Zauberklang des Namens Allah auf denLippen auch dieselben Gebete. Diese Gebete aber sind das starke Band, das die Völker des Islam mit einander verknüpft. Farbige Herrscher im Exi?. Noch immer zeitigt die Weltgeschichte ihre romantischen Paradoxen. Wabrend die Prätendenten auf die französische Kaiser- beziehungsweise Königskröne, der Prinz Victor Bonaparte uat der Herzog Philipp von Orleans au5 Frankreich exilirt sind, beherbergt du dritte Republik selbst eine beträchtlich? Anzahl von Herrschern, die sich mehi oder minder gut mit dem Schicksal, das-sicum Thron und Krone brachte, abzufinden suchen. Wir wollen nich: von Spaniens Exkönigin Jsabella sprechen, sondern von den exotischen Herrschern, deren Reiche im Laufe de: letzten Colonialkriege unter französisch? Herrschaft kamen. Da ist zunächst die Königin von Madagaskars liebenswürdige Ranavalo IE; welche ihre stillen Tage in St. Deniö, der Hauptstadt der JnseZ Neunion. verbringt. Die Ex-KLniglr. ist 39 Jahre alt, sieht aber viel jünger aus. Noch immer sehr kokett, tragt sie. wie in ihrer früheren Residenz Tananariva, helle, grellfarbige Kleider. Ihre Hute bezieht sie von einer guten Modistin in St. Denis, ist aber untröstlich, daß sie sich ihre Toiletten nicht aus Paris kommen lassen kann. Der Verlust ihres Reiches hat ihre gute Laune nicht sehr getrübt; sie lebt im Kreise ihrer Familie und Dienerschaf! recht angeneh n, liest alle moonnen a, riser Romane undkann mit ihre? Rente von 25,000 Francs in St. DeniL guten Haushalt führen. Ihre Lublingsbeschaftigungen sind, mit lh-rer-Schwester Rasendranovo zuadeln und auf. dem mechanischen Clavier zu spielen. Der Exkönig von Dahomey, Behan zin, oder wie er eigentlich heißt Bedoa zin Boaidjern ; Hossu Bowele. das Ei. der Welt , der Sohn des HaifischS- lebt auf Martinique und muß dort mit 12.000 FrcS. jährlich auskommen. Der Tlger.von ehedem ist sanft geworden wie ein Lamm. Die Gesanaenichast lastet physisch und mo ralisch schwer auf ihm. Er verbringt seine Tage damit, auS seiner schönen Pfetfe zu rauchen, welche ihm die Ko main Dada reicht, während eine Nebenfrau den Spucknapf hält, oder auf dem Durun zu spielen, emer Art Gurtarre aü3 einer Kokosnuß mit Hölzernem Arrn und Saiten auS Schlangen häut. " Behanzin hat sehr gealtert, nur s eine großen, schwarzen Augen blicken noch lebhaft; er ist etwa 67 Jahre alt. und sein Stolz ist eS, die guten Fortschritte in vernehmen, we'che seme Sohne aus der Schule m Manl'nique machen. Er hat für sich nur noch einen Wunsch, er möchte gern zur Ausstellung nach Paris ' kommen.- und er hat sein Ehrenwort gegeben, daß er keinen Fluchtversuch unternehmen wird. ' Eine andere abgethanene Majestät ist Ham-Ngi, der ehemalige König von Annam, der dem General Courvy lange tapferen Widerstand leistete.- - Er bewohnt eine reizende Villa rn Algier, 'ist ein junger Mann in-den D'reißi'gern,' sehr intelligent und kunstsinnig. !Ham-Ngi widmet 'sich der 'Musik. und 'der. Malerei,' und seine Landschaften 'sollen recht hübsch gemalt, sein. -.Im .Vorjahre' erhielt er die Erlaubniß, ei, 'nige Wochen w Paris zu verbringen, 'und. besuchte, damals häufig den' Äudre, die, Ausstellung auf dem Maröfelde und die Oper. Auch in Alaier ist er .'Habitue , der Oper, .und in seinem Hause werden oft musikalische Abende deranstaltet. Am liebsten., hört er Motzartsche und Richard Wagnersche Musik..' - Noch ist unter den gefangenen Negerfürsten der in Senegal internirte Dinah-Salifou zu erwähnen, der sich dort mit einer kargen Pension von 8000 FrcS.- jährlich , behelfen muß. Dafür-' werden seme Söhne auf Staatskosten erzogen. Eenfo der Sohn eineZ kürzlich im Exil, verstorbenen Sudan-Fürfien iAmadu. der sich Ab du-Läsu' nennt und' als Zögling der Militärschule in St. Cyr aufgenommen wurde.- um einst unter Frankreich? Fahnen zu dienen jedenfalls ein besseres-Schicksal, als das des ThumelicuS, ,deS .SohneZ - Hermanns, . der d:n Sieg seines. Vaters .im . Teutoburaer Wald mit der Schmach deS' Gladiators sühnerc mußten -.. ' : v . -. . Unter, dem Pantoffel. Kellner: Der'Herr Pünschen?? Herr: Bzfte, - Caroline, waS wünsche ich denn? : ' . O weh l Nun,: wie lebst Du mit Seiner jungen Frau?" , Sie hat mirh'eute unter, Assistenz der Schwie(ermuttjr nArjedendiktirt,"..

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11, Zwei Axathische. HumoreNe von Siegfried Nagel. ' Mei Freund Siegdcrt wackelte mit seinem Scyädel, auf vem sich die weni gen Haare in steter Flucht nach dem Hinterhaupt befanden. Wenn mein Freund Siegbert wackelt, dann will er gewiß reden. Und dann thut jeder an. dere-gut, zu schweigen, weil sonst Siegbert wild wird. Und dann ist er unge. müthlich. Ich wellte aber eigentlich vom Wackeln erzählen. Ich schwieg natürlich mäuschenstill und ließ ihn auswackln. Er sing schon von selbst an. Das war damals," begann er, indem er das Jllustrirte Wiener Extrablatt" in den Lüsten schwang. . n C -tl IC . X ? . Vtl was den Kellner des Cafös, in dem wir saßen, anscheinend in tiefgehende Aufreauna brachte. Ich schwieg noch immer. Das war damals köstlich, wie er und ich. wie wir uns beide ver dutzt ansahen." Wer?" fragte ich endlich schüchtern. Na, Mayer und ich." Ich begann wieder zu schweigen. Na also," rief er. der Recensent Mayer, der heute sein Jubiläum feiert und dessen wohlgetroffenes Bild Du hier siehst. Und bei diesem Anblick erinnere ich mich, wie wir uns zuerst sähen. Und das war eben das Köstliche. Weißt Du, das war damals bei meiner Premiöre. Sie gaben damals in einer kleinen LsterreichischenProvinzstadt , sie ist so klein, daß ihr Name fast mehr Flächenraum bedeckt, als die, Stadt selbst sie gaben damals ' ein Stück von mir. Zum. ersten Male" stand auf dem Zettel. Du kannst Dir meine Aufregung ' vorstellen, besonders wenn einer achtzehn Jahre alt ist. In'., der Frühe sah ich .in dem Grunde meines Kasfeehäferls immer Druckerschwärze und Setzertypen, die sich zu vernichtenden Kritiken formten. Alle Sottisen dachte ich mir aus, die man-mir 'an den Kopf, werfen werde. Ich stellte mir vor, wie ein Kritiker', einer langbeinigen Spinne vergleichbar, in der ersten Reihe sitzen würde'und mir mein bischen. Herz mit seinem durchdringen den -Blick bis, in die . Hosen bohren würde. Hundertemale in der Nacht wachte ich auf und recitirte denSvruch: Ich danke .im Namen deS Auto.rS'!" Denn, " daß ich nicht im Stande sein Würde,. selbst zu danken. daSerschien mir sicher.'' Der. bloße Gedanfän daS Verbeugen ließ mir meine Kniee und meinen Unterkiefer schlottern. ' Und daS will was heißen. DaS waren zwei von einander ganz unabhängige Zeugen meiner Seelenangst und. eine Verabredung war. da ausgeschlossen. Bei Tag aber stand ich Stunden lang vor dem Spiegel und verbeugte' mich vor meinem Bilde; den großen Spiegel hatte ich meiner Zimmerfrau mu. gro ßer Mühe abgeborgt. Ich hatte ihr nur. erlauben müssen, sich wenigstens ; ede halbe Stunde anschauen zu dür en. Die schaurige Zeit nahte . ihrem 5nde entgegen. Ich Hatte mir natürlich nicht nehmen lassen, bei den Proben meiner Premiere anwesend ' zu. sein; Jugend schützt 'bekanntlich vor' Thorheit nicht. Ich reistealso nach der kleinen Stadt mit dem großen Namen ab. In dem Gasthof zur blauen Birne" stieg ich ab und verwendete die erste Zeit dazu, die Volks Phantasie zu bewundern,- die sich m so kühnen Ge bilden, wie solche eine-blaue. Birne ohne Zweifel darstellt, gefällt . Dann aber begann ich Erkundigungen fanw zyen. as.Hausmaocyen,. oas nn mal in Berlin neben Sudermanns ae dient hatte und Heine's Romanzen, irr Liebhaberausgabe besän. unterrichtete mich über - die literarischen Bestrebun yen deS Ortes. - Viel war eS nicht:. wußte nur;, daß der Oberlehrer sebr gescheidt sei. und dak die einzige Sau tung deS OrteS von einem Journals sten Namens Mayer geleitet "werde welcher sich besonders durch seine sckarfen Ausfälle gegen alleS, waS ihm nicht aesiel vemerkba? machte. N; ich danke," sagte ich zu mir, obwohl ich nicht wußte, wofür. Meine Kni und mein Unterkiefer begannen ein Terzett zu schlottern. Soll ich Dir die Proben beschreiben? Die Schauspieler waren nicht sehr geistreich. Der ine sprach meine jambischen Verse durchaus tro"ir -t. v r i. 1- . -- ' o)Qiuff uuo iianorrie ern q?ozz Hacker. Der andere konnte wieder nicht begreisen, daß man nicht mit lachendem' Munde wehklagen darf und berief, sich auf seinenLehrer Wendelin Roßwirschl in Ritzebüttel, der S ebenso mache.' Der intelligenteste erschien -mir der Vorhangaufzieher, dem, man seinen' Geist schon an der Nase ansah.- Ich hatte dabei . alle Hände voll zu thun ; meine Schlotterei hatte rmchgelassen, und eine Nervenabspannung kam über mich. ' Am Tage der Vorstellung war mir alleS Wurst.- Nur an den Kritiker Mayer-durfte ich nicht. denken., Denn daß alles schief gehen werde daS wußte ich tm vorhinein. Der Abend kam. Die Leute sprachen meineVerse zum Zähnereißen. 'Nacb der dritten Scene scblicb ich mich in die Theater-Restaurätion. ut Vi r 1 a? ivouie nicyis meyr yoren nocy und nur meinen Jammer . vertrinken. Ich' saß.kaum eine Minute. alS ein anderer Herr herauskam. Alsoer erste, der ausreißt," . jammerte ich', innerlich. Aber der Herr, schritt auf mich'zü-ünö fraate'.oSer.bei mir Platze nehmen dürfe. Ich ärgerte - mich über den Kerl, der mich noch frozzelte.' Er.sejtt sich- Ich freue muh," begann erdätz endlich einer'auS d?m Saal herauskommt.. Sagen Sie mir, wie gefällt das Stück!" Ich' sah ihn so geistreich an; daß selbst meine Großmutter, die. wie- sie behauptete, schon einmal ' den Teufel gesehen hatte, sich' vor' mir ent sett. hätte. - - Waren Sie ' denn nicht drin," fragte ich schüchtern. Ich min; ich! muß, heute noch die morgige Rum mer unserer Zeitung' fertigstellen und habe keine Zeit in's -Theater zu. gehen. Sie waren aber, doch drin, bitte, sagen Sie mir ungefähr, wie daS Stück aus' aenömmen wird." Ich war verdutzt,' bei mir dämmerte es, aber ich 'verrieth mich nicht. Ich stellte mich als Kritiker' auö Wien vor. der eigens hergekoM men,, aber nur auf - einen' Augenblick herausgegangen su. ' Dann begann :ich' von den -formvollendeten Versen,, von der (errlichen Idee, und soroeiterabtt .

xäscAxextum m-tiu?r.n

daß we ScyaUlpteler das Stück zum Entsetzen verulken, daß das Stück jedem Hoftheater zur Ehre gereichen würde und so weiter. So, so," sagte er. ließ sich von mir flüchtig den Inhalt skizziren und rannte davon. Mir ran nen Schweißtropfen herab, ich sandte ein Weißes Stoßgebet : zum Himmel.' und umarmte die Kassirerin. Nicht genua an dem, ich vergaß sogar, mir auf. meinen Gulden herausgeben zu lassen Der Abend verlief. Das Publikum applaudirte wohl sehr, aber mir hatte doch kein einziger recht zu. Danke ge. spielt. Halbtodt wankte ich nach. Hause.- . Am Morgen las ich die Zeitung. Da kam es ja. Nichts hatte er vergessen. Die herrliche Idee, die formvollendeten Werfe; zumSchlusse aber hieß es: Leider wurden da wie gewöhnlich die Per len vor die Säue geworfen. Die Schauspieler verulkten das Stück zum Entsetzen, ein Stück, das jedem Hoftheater zur Ehre gereicht haben würde. Das Publikum natürlich hat bei uns kein Verständniß für das Schöne, ja eS gab sogar Leute, die mitten während der Vorstellung in'ö Büffet liefen, um dort ihren leiblichen Genüssen zu fröhnen. Die Zustände unseres Theaters überhaupt . . ." In dem Tone ging eS weiter. Ich hatte aufgehört zu fchlottern, dafür lachte ich mit dem ganzen Körper. Eine Stunde später war ich bei dem Kritiker und dann lachten wir alle beide. Und dann ließ er einen Roderer holen und ich einen RüdeSheimer und tranken wir ünS Freundschaft zu. Jetzt ist das ' fast zwanzig Jahre her; er feierte sein Jubiläum und wir sind gute Freunde geblieben,. . Wenn wir aber daran denken wie wir beide damals apathisch im Busset gesessen sind, dann-lachen wir alle beide." Prohibition uud Wahnsinn. In besorgnißerregender Weise ist die Zahl der Wahnsinnigen im Staate Kansas im Zunehmen begriffen. Dies erhellt auö der Thatsache, daß der zur Zeit in .Session befindlichen Legislatur nicht weniger als 10 Gesetzesvorlagen, durch welche die Bewilligung, von Gel dern zur. Errichtung weiterer Staats Irrenhäuser angestrebt wird, vorliegen und der Staat an : die ' verschiedenen Counties für den Unterhalt der Mittel losen Wahnsinnigen, die in den überfüllten Staatsanstalten . Nicht unterge bracht werden können, jährlich über 5200,000 zu bezahlen hat. Diese erschreckenden Zustande sind nach derMei nung vorurtheilsfreier Manner' aus das unsinnige Prohibitionsgesetz, unter dem Kansas zu leiden hat,- zuruazu führen.' Feuerwasser, daö mehr Aehn lichkeit mit Schwefelsäure alS'mit WhlSi hat. wird in groben Quantltäten, in den Staat eingeschmuggelt und von den gewissenlosen Händlern an die einsaitigen Landbewohner verkauft DaS Zeug, dem nicht einmal ein mit Kupfer ausgelegter Magen Widerstand leisten kann, und stark genug ist, rim ein Loch durch eine eichene Planke zu brennen, vergiftet Körper wie Geist und daS Ende ist der Wahnsinn. Dieser sogenannte Whisky, der unter aller Hand schönen Namen verkauft wird, macht in emem Monat mehr Trunkenbolde,' die schließlich, dem Wahnsinn versallen, alS gute alkoholische Ge tränke, die unter vernünftigen Restric tionen öffentlich zu haben sind, in zehn Jahren. Zwei überfüllte StaatS-Jt-renhäüser,-ein drittes in Sicht, und über 2000 Irrsinnige, die außerhalb dieser Anstalten auf Staatskosten, un terhalten' werden, daö sind die Fol r 1 4 , gen ver Promolttonsgeieygeouna un Staate Kansas. : vom Jnlande. . Den prachtvollsten Bari !n der ganzen Bundes Hauptstadt be sitzt der neue Senator von Vermont. : Proctor. . Der in der Nähe des WiFCli- r? . rm . .i;atfiuico oti 'cena, A.rr woynende Farmer Joe-Aate befand sich mit seiner Familie auf, der Fahrt zur Kir. cke. . Bei einem Versuche, durch die Furth deS durch die Regengüsse ange.schwollenen FlusseS zu fahren, wurde ider Wagen von der Strömung fortae rissen und die Frau und daö Kind des ; Farmers, sowie ein Dienstmädchen er tranken. ' Schul- Superintendent Edward L. Stevens vom New Forker Vorough of QueenS. hat einen neuen ,Plan entworfen, um daSScbulscbwän zen auS der Welt zu schatten.'. Er. bat nämlich 14 zweispänmge Wagen '' Html .k s v:-r. r-Lr - ,imtivc uuu iu uicjcn joucix ms Lscyuikinder abgeholt' und' nach Schluß, der Schulstunden -pieder , nach Haufe' gebracht werden. DaS .Experiment wird J AvaA. W 1 ca. $ööuu rosten. , .-In H er m a n.' M 0.. w u t d e däS seltene Fest -emer doppelten 'göldenen Hochzeit gefeiert. Die Jubelpaare waren Philipp Schneider und Frau und Gottlieb Großmann und Frau. . Beide tt' w -ii . -paare waren in ?erman vor Ja?ren zur selben Stünde,' im nämlichen Hause und' von demselben Geistlichen getraut worden. Herr . Schneide? ist .TR IVttt -5Er7M-7öC,f- r 4 v, ,. um iv uy 4 b xjua Großmann'sche Ehepaar Ptht im Alter von 81, bezw. 72 Jahren. - Um ö Cents ist in Sagers. toN7n.- Mix. ein Mord verübt worden. Eine Anzahl Negcrjungen, unter.ihnm Watter.,. Eary und Edvar? Orcutt, spielten w einem Schuppen (5rcj" und dabei gewann Oreutt: von Early fünf Cents. Early wollte nicht braspen und Orcutt begab sicb hierauf nach Haufe, um einen Revolver zu. holen. Er. kletterte dann auflas Dach. deS Schuppens und schoß durch daZLoch einer Rauchfangröhre auf Early, den er so schwüerwünde daß derselbe am folgenden Tage starb. BergerSschvindler auZ Caljfornien.haben in Leser-Califoe-nia'. eine ' Anzahl (Zeschäftölente um oße Summen. fletdeS. find-Waaren betrogen.' Unter dem Qoraeben. .reicöe Minen in Betrieb, zu . setzen, pumpten sie die leichtalaAbiaenj MOikaner'tück!.

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Th tlmA tsp dise&M is before it teally gets start!. Theait ii easy. Almost all disease Starts in th itonach. A littl trouble planted there will spread ita brancies all, orer tbe body. Indigestion drtt beblad it lengthening chain of disease. I&digestioa malest impure blood, !t malces assimilation poor, makea tbs body weäk, causci loss of flesh, and znakei a liundred openings for disease to enter. Stop ladlgtstion and you stop tbe rest. Go to the root es tna trouble and you soon kiU tbe brancies. ' Kttp the digestioii ia good order ud 70a may laugb ü the face of sickness

S Tabules

axe fer tk digestrre organs for atomacb, 11 rer and bovrah. They stimulate the Appetite, help diges- . tion and saiailation of f ood, keep all the organa healtbily actire. They eure Indigestion that means biliottsaess, soor stomach. flatulence, head-

ache, bad blood. bad complezlon, pimples, tions, constipAtion and halt a hundred other uat artse irom tue one cauje. 1 ncr i They eure the tne rest l easy. une 1 aouis is a dose on relief. It should b takea at meal times, time, or vhe&erer a premonition of a need feit. You'll foel bettcr, and quicldy too. I . Untn fixCb jefet gewitzigt, und sollte eö einer der Gauner, die-mit großer Gewandtheit auftreten, nochmals wagen, mexikanisches Gebiet zu betreten, so ist ihm daö Zuchthaus sicher." -Jung.Vanderbilt macht sich ein Nest zurecht und zu diesem Zweck hat er-den auö 100 AcreS Land bestehenden und eine halbe Meile vom Depot Roslyn L. I., belegenen Land. sitzHarbor HiU", der S. T. Willetö gehörte, von dem Testamentsvollstrecker Walter WilletS um etwa I100.000 gekauft. .ES ist daS hochstgelegene Land auf Long JSland und nicht weit von Wm. O. Whitney'S Landsitz belegen. Wm. K. Vanderbilt jr.. der bekanntlich mit Frl. Virginia Fair verlobt ist, wird im Frühjahr" ein Wohnhaus im Werthe, von 51.000,000 auf dem Landsitze, für die Braut erbauen lasfern ' 1 D e r F a r m e r Sa m u e l Stei ner aus Pleasant Valley. Ja., hat sich den Behörden gestellt und sich selbst deS Brudermordes bezichtet. Seinem Gestandniß 'zufolge, hatte er in seiner Wohnung in Gesellschaft seines Bruders und eweö benachbarten Farmers, NamenS MunSberger, schwer-gerecht. Sie tranken Wein, den Steiner selbst Mögen und gekeltert hatte. . . Im Naüsche waren die Brüder in Streit gerathen; sinnlos vor Wuth hatte Stei ner schließlich ein . Gewehr' von der Wand , gerissen,- den Bruder, niederge schössen, undauf der Stelle getödtet. Mann kam die ' schreckliche , Ernüchte rung. Der Mörder sitzt jetzt im Gefängnitz :- . '-. ! Jrt dem' kleinen Grubendorfe .VowmanS bei Mahanoy City, Pa., erschoß Dennis McCariby seine.! bejahrte Mutter rcd machte dann einen Selbstmordversuch'. 'McCarthy kehrte von emem Ausgana in ' betrunkenem Zustande zurück und 'hatte kaum die Wohnung betreten, . als er mit seiner Schwester m Streit gerieth und die selbe' in'S Gesicht schlug. AIS Frl. McCarthy aus dem Hause rannte, um ihren .Bruder verhaften' au lassen, zog der Betrunkene ewen Revolver aus der Tasche und schoß - seine bejahrte Mut tein die Brüst' und in den HalS. Der Scltttermoroer' brachte sich . dann selbst' eine .Schußwunde, bei und wurde,' als er'' zu entfliehen versuchte, verhaftet, : Bei einem auf.denFai? GroündS von New. Orleans. La., abaehaltenen Pferderennen hat der 13 Jah re alte Joaey Ärtyur Bean, ein trauriges Ende gefunden! ' In ' dem verhangnißvollen Rennen - war .Mount Wasbington-, auf dessen. Rücken Dean saß den andern Reitern um eine Pfer delänge' voraus. Noch eine achtel Meile und ; er aaalö' Erster an'S Ziel; ' um deS; Sieges-sicher zu sein,' hieb 5er auf sein Pferd ein., dieses bäumte ück aus. überschlug sich und warf, den Jockey ab.' Dieser fiel mit doller Wucht .auf die Erdi' und' brach ' sich' daS Oenick. Zwanzig Minuterr gab der Oemut, lose , noch. L:benZzeich:n t:n sich, dann hatten den legten Nt5:r'uz

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