Indiana Tribüne, Volume 22, Number 135, Indianapolis, Marion County, 3 February 1899 — Page 1
0 O fX rfö n $Q fl fVY rY v f7 f US 1 f II k v iyw v O' w o yv o v Office : No. 18 Güt CUa&ana Otrasze. Telephon 1171 Indianapolis, Zndiana Freitag, den 3. Februar 899. Jahrgang SS, HCU35
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Senator M'llö von TexiS. der mit dem 4. März auö dem Congreß scheidet, nimmt mit behäbigem Wohl wollen die bedauernden Freundschaftö Versicherungen seiner Kollegen entgegen. Als Sesehgeber war der Senator immer der Mann deS Volkes, der Freund der steuergeplagten, besitzlosen Massen, der Verfechter billigen GeldeS und der Todfeind deS Monopols in jeglicher Form. AlleS waS er sein nannte, waren die $5,000 pro Jahr und eine Farm bei Sotsieana. Vor einiger Zeit sollte aus der Farm ein Brunnen gegegraben werden, und bei der Gelegenheit stieß man aus eine Petroleumquelle. Man grub aus einii anderen Stelle : wieder Petroleum. Uüd so ging eS weiter, eine Quelle nach der anderen. Die Farm deS Senators produzirt jtht fünf- bis sechstausend Faß pro Tag, welche? auS 22 Quellen quillt, RaturgaS-Fontänen ungerechnet. Senator Mills ,st auf dem Wege Rillionär zu werden; er sagt dem Staatsmanns. Beruf ohne Bedauern kbewol, um sich dem Berufe eines Okl Monopolisten für den Rest ZfeineS Gebens zu widmen. N. S. SttS..Ztg. Die Aati-Saloon-League hat lhre Convention gehabt, und wenn sie oea Salooa auch nicht vernichtet haben. o haben sie doch den redlichen Willen bah gehabt. SS war ibrer nur ein ein sehr kleines Häuflein, und man könnte diese Leute mit der patentirten Noral recht wodl ignoriren, wenn sich !,icht allezeit Gesttzzebee und Beamte innöthiger Weise von ihnen beein klassen liehen. Darin allein liegt daß Sedauerliche der ganzen Sache. Wenn Leute ein Steckenpferd haben und vollen eS reiten, jo kann man hnen daS im Grunde genommen, gar ncht übel nedmen. 3n unserem Lande szat man daS Recht für irgend eine Zdee Apostel zu sein, so lange kein Zerbrechen empfohlen wird. Ob die Zdee klug oder närrisch ist, hat mit der Freiheit deS Apoftelthumk nichts zu hun. Daraus folgt aber nicht, daß ein oernünftiger Mensch jedem Steckenoserdreiter den Steigbügel halten, jeiem Apostel nachlaufen muß. Jedem Narren gefällt seine Kappe, ein vernünftiger Mensch aber wird sich züten, zum Narren zu werden, weil ine Narrenkappe hübsch aussieht. Trotzdem giebt eS Leute, welche sich m Narrenkappen verlieben und eS nebt Ideen, welche Anbänger gerade ihrer Verrücktheit wegen sinken. Jedem, der Welt- und Menschenkenntniß besitzt, muß die Art unserer MäßigkeitSapostel, ihre Bekämpfung der Wirthschaften alS verrückte Steckenpferorelterei erscheinen, welche vollständig harmlos wäre, denn eS nicht iZeute gäbe, welche ihnen die Steigdügel halten, weil sie sich einen Vortheil für sich selber davon versprechen. Selbst, wenn wir anerkennen, daß die Temperenzler den guten Willen haben. Uebel auS der Welt zu schaffen, so bleibt eS doch immer verkehrt, bet oen Resormbestrebungen bloS daS Mittel im Auge zu haben, wodurch daS Uebel ausgeübt wird und niemals auf die Ursachen desselben zurückzugehen. Und eS ist immer ein Stück Feigheit gegen das Mittel zu kämpfen, nicht weil eS an sich schädlich ist, sondern durch Mißbrauch schädlich gemacht werden kann. Wenn diese Leute sich etvak mehr mit den sozialen Erscheinungen, ihren Ursachen und Wirkungen beschäftig: wollten, dann würden sie dielleicht wie kürzlich Rev. ParkhurS in New Satk tdren Irrthum einsehen und einen ver nünftigeren Weg einschlagen. m m UHnachrWn. Wetterbericht. Kälter, Schneegestöber hie und da beute Nacht; kälteres, wolkiges Wetter Samstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 34 Grad, niedrigk, 29 Krad. Hungers oth in Nußland. Washingtons. Febr. Bot schafter Hitcheock in St. Petersburg, berichtet nach den Angaben deß AmtSblatteS des Rothen Kreuzes über den in gewissen Theilen Rußlands herrschen!dea Nothstand, über dessen Nichtiskeit
er sich im auswärtigem Amt erkundigt hat. Graf Murawjew erklärte, der Bericht dürfe als amtlich betrachtet werden. Zn Folge einer Feblernte hat die russische Negierung in sieben öftlichen und zwei eentralen Provinzen
durch den Verein vom Rothen Kreuz Beihülfe -zu gewähren. Der Verein hat biS jetzt für diesen Zweck $562,000 verausgabt, Volksküchen begründet, Kinder mit . Kleidung und Nahrung versehen und arbeitsfähigen Landbe. dohnern Arbeit verschasst. Graf Mu rawjew erkannte die von den Ver Staaten in früheren Jahren geleistete Hülse an, erklärte aber, gegenwärtig kann die kaiserliche Regierung ohne solche fertig werden. Währung - Gesetzgebung. i . i. . ' Was bittat on 2. Febr. Die republikanische Mitglieder drS HauseS beschlossen heute in einer CaueuSsitzung, ein Comite aufzustellen, welches dem SchSe Congresse Vorschläge in Bezug aus WahruogS. Gesetzgebung machen soll. UM ' Sie pro !e stiren. Chicago, 2. gebr. ' DaS Yreutiveomite der National Lve Siock Srchange" pisftrte heute Beschlüsse, welche einen Protest gegen die Aeußerangen deS Generals MlleS enthalten, und worin die amerikavi'chea und alle auswärtigen Regierungen aufgefordert werden, den Betrieb in den Schlächteseien zu untersuchen. HU Erfolgreiche Mission. R e m e d i o . Cuba, 1. gebr , über Havana. 2 Febr. Robert P. Porter, oer mit besonderer Mission an Gen Gomez in Begleitung deß Kubaners Queseda hierher kam, hatte eine längere Konferenz mit General Gomez und ein Verständniß wurde rascher und leichter erzielt, alß erwartet worden war. Gen. Gomez zeigte sich mit den gemachten Vorschlägen einverstanden. Gomez telegrophirte nach der Conserenz an Präsident McKinley wie folgt : 2 war mir ein großes Vergnügen, mit Ihrem Comm'ssär, Herrn Porter, der durch meinen Freund Queseda eingeführt wurde, zu konseriren. Ich kenne, nun Ihre Wünsche und bin erfreut von denselben. 3a Kurzem werde ich nach Havana gehen und mit Gen. Brooke eovseriren, so daß alles gut gehen wird Ihrem Rathe zufolge werde ich mithelfen an der Reeonftruktton Cubaß." Die unter die kubanischen Soldaten zu vertheilende Summe wird sich aus über vier Millionen Dollars belaufen und im Durchschnitt hundert Dollars per Mann betragen. ES soll dieS nicht als eine Zahlung schuldiger Löhnung, sondern alß eine Unterstützung betrachtet werden, um den Soldaten die Wiederaufnahme bürgerlicher Berufe zu ermöglichen. Schlagansall deß rufst' s chen Botschafters. v e r l i v, 2. gebr. Kaiser Wilhelm hatte gestern Abend auf dem Hosball kaum ein Gespräch mit dem hiesigen russischen' Botschafter, Grafen von OSea-Sacken beendet, alß derselbe in Folge eineß Ochlagavsallß in kritischem Zustande nach Hause gebracht werden mußte. WaS die Kölnerin sagt, ver lin,2. gebr. Die Kölnische Zeitung freut sich heute der Tdatsache, baß sich die Stimmung in den Ber. Staate gegen Deutschland gebessert hat, und sagt : Der gesunde MenschenverSand der Amerikaner konnte nicht lange verfehlen, die Gruudlosia.keit dee systematischen Angriffe gegen Deutschland einzuseheiYnoch lange seine Auge gegen die offensichtliche Thatsache verschließen, daß Deutschland keine Absicht bat, sich in die amerikanischen Angelegenheiten in fernen Gegenden einzumischen. ,,, Auß Deutschland.. 0erliv,2l. geb. Der Reichstag hat gestern den Marine Etat genehmigt. Dieser Handlung ging zwar eine lange Debatte zuvor, aber dieselbe beschäftigte sich weniger mit MarineAngelegenheiten all mit den Sozialdemokeaten. Ochon vor dem Eintritt in die eigentliche Tageteidauvg gelangte man in daß sozialistische gadrwasser, indem von sozialistischer Seite der Antrag gestellt wurde, ans Crund
deß Artikels 1 der Verfassung des
deutschen Reicheö die strafrechtliche Verfolgung deS sozialdemokratischen Abgeordneten für den 7. Magdeburger Wahlkreis, Albert Schmidt, zu gestatten, damit nicht ein Unschuldiger leide. Der Antrag wurde der GeschäftöordnungS - Kommission überwiesen. (Wie seiner Zeit gemeldet, wurde i Magdeburg der Redakteur deS EoziaUftenblatteß Die .Volksstimme", August Müller, wegen MajeftätSbeleibigung zu vier Jahren Gefängniß verurtheilt. Bald darauf theilte der Reichstags - Abgeordnete Schmidt der Staatsanwaltschaft mit. daß er den iakria nirenden Artikel geschrieben habe ) Alß dann die Debatte über ten Marine E at begann, nahm 'der Abgeordnete Singer (Soz.-Dem ) Beranlassung, den Grlaß der OderwerstDirektion in Daozig zu tadeln, durch welchen die an der Werst beschäftigten Arbeiter aufgefordert wurden, in der Stichwahl gegen den sozialdemokratischen Kandidaten zu stimmen. Fer-er kritikirte er in scharfer Weise den Erlaß der Oberwerst-Direkt'on in WilhelmShavev, in welchem den Arbeitet, fI sie die Steuern nicht bezahlten, Entlassung angedroht wurde. Der Staatssekretär deS Reichs - MarineamtS, Kontre - Admiral Tirp'tz. erwiderte darauf, in auffüllend entgegenkommender Weise, die Einmischung der vanziger Oderwerst-Direktion in den Wahlen sei inkorrekt und die Androhung der Entlassung durch die WlldelmShavener Direktion zu hart Trotz dieser, ministerielle Erklärung vertheidigte der feudale Freiherr von Stumm den Panziger Erlaß, weit derselbe nur einen Rath enthalte, zu dessen Ertheiluog ein Arbeitgeber berechtigt sei. London, Sl. Jan. Der Oerliver Berichterstatter der Times" schreibt. indem er Bezug nimmt auf die neue Maßnahme ber deutschen Regierung, lndea sie die neue. Anleihe. nurdu ein Bankinstitut plaziren will : Die Regierung hat sich erst dann an die Deutsche Bank gewandt, nachdem andere Fiaanztnstltute . sich weigerten,, eine breiprozentige Anleihe zu übernehmen; die übrigen Banken verlangten eine solche von 3 Prozent. Za letzteren Banken gehören die D'Seonto Gesell schaft, BleichrSZer & Co., MendelSsöhn ä: Co. und die Finanznnternehmen von Warschauer, Schackler, Krause und Delbruck." Die diesjährigen geftspiele in Bay reuth werden am 22. Juni mit Rheingold" eröffnet werden. Der zweite CykluS beginnt am 14 Aug. , , Die Drey fuß-Affaire. Paris. 2 Februar. DaS Comite, welches die RevisionS. Vorlage der Re gierung beräth, hat eine Mittheilung o,ß Inhalts erlassen, daß auf Vorftellung seiner Mitglieder der Justizminister, Herr Lebret, gestattet hat, Präsident MazeauS Comite zur weiteren Untersuchung der gegen die Strafkammer deS CassationShofeS von Herrn QueSnay de Beaurepaire erhobenen Anklagen, und zur Erreichung eines AachtragSbetichteS aufzufordern. SS ergiebt sich, daß die dem Comite zur Prüfung von Herrn Mazeau borgelegte Dokumente zahlreiche Lücken enthalten. Ja der Untersuchung bezüglich einiger Behauptungen find keine Antworten von den Beschuldigten vorHanden. .Nach einer Veratbung mit dem Premier Dupuy begab sich JfiizminiSer Lebret zum RevifionSeomite .und versprach die verlangte weitere Untersuchung anzuordnen. - ' i Hl l . cota jinootiptca yngekomnen in : Rotterdam: Amsterdam" von New Lork. New L o r k ? H. Meier" von Bremen. :. . F n n 6 a I : Augufia Victoria" von New vork. South ampton: Paris" von New Lork. Liverpool: Teutonie" von New vork. Bremen: Sahn" von New Lork ' , ,, , Die ausfallendsten Hei. langen von Serofeln, die man kennt find mittelst Hood'ß.Sarsaporilla er Ztielt. Dieleß Mittel suüt seines Qlei. chen bei. Blutkrankheiten. Gebraucht nur v0 oo Hood'ß Villen find mit der Hand gemacht und vöAig aleiJ enCrööe . riA .. r " m w s
allerlei.
Eine wichtige zoologische Expedition unternimmt Professor Wil son von der Columbia-Univerfität in . New York. Er will in Egypten die iLNtwicllungsgeschlchte eines afriiani schen Knochenfisches erforschen, des allen Zoologen wohlbekannten Flösse! Hechtes (Polypterus Bichir"), der als Urahne der Amphibien' betrachtet wird. Der Fisch wurde von Dr. Hunt im letzten Sommer im Nil aufgefunden, konnte aber nicht während seiner Brützeit beobachtet weiden. -Durch die jetzt leplanten Untersuchungen kann eine 'ehr wichtige zoologische Frage ihrer Entscheidung näher gebracht werden. Eine eigenthümliche Taufe wurde kürzlich in der Nabe von Vance. burg, Ky. und in Salt Lake City. Ulay, vollzogen. Frau P. Sirner, welche seit acht Jahren schon im Grabe s ruht, wurde durch einen Stellvertreter m Salt Lake City getauft und in die emelnscyast der Mormonen aufzenommen. Em Theil dieser Z?eierlick. seit vollzog sich am Grabe der Verstorbenen in der Nähe von Vanceburg. Man hatte die ' Mormonenpriester in Salt Lake City vorher von der Zeit und dem Tage, wann die Taufe erkoln sollte, in Kenntniß gesetzt und der Ulk wurde zur bestimmten Zeit vollzoLinz die verstorbene Frau ist nun eme Mormonin. " Die Seereise von Amerika n-ch Europa soll d rch einen nörd' ch'n Kur? via Neufundland nach der Westküste von Irland auf 1500 Meilen verkürzt und auf Schnelldampfern in drei Tagen zurückgelegt werden. Die canadische' Rezierung hat ' dem Projekt finanzielle Unterstützung zugesagt; auch erwartet man eine beträchtliche Subsidirung Seitens der englischen Regierung. Dem vorliegenden Plane gemäß wird die' Dampferlinie in Qxttnt Bay an der Ostküste von Neu fundlaud ihren Ausgangspunkt haben. Eine quer durch die Insel führende Lahn scll dcn Hafenplatz nit d:r WeiU küste verbinden und eine Dampffähre dann , die Verbindung mit dem Festlande' herstellen. - , lln. u n sinnigen (Surfe in Ordinanzen" ist in unserem segneten Äande durchaus kein Mangel, aber iil Nonplusultra von einem solchen Machwerk zu einem OrSgesetz gemacht haben die Stadtväter . von Kokomo,' Ind. Die Ordinanz bestimmt, daß die Polizei um 3 Uhr Abends alle Personen unter 18Jahren, die auf der Straße getroffen werden,verhaften und dem Mayor vorführen muß, der die Uebelthäter auf 10 Tage in's Gefängniß zu stecken hat. Durch diese blödsinnige Ordinanz werden ca. 150 Ehefrauen, von denen die meisten Mütter sind, betroffen. Die Weisen von Kokomo, welche 'solch' eine aberwitzige Verordnung erließen, haben Anwartschaft aus freie Versorgung in einem Irren asyl. .Charles ClarkundHenry OvershÄo in Brooklyn. Jll., waren in dasselbe Mädchen sterblich verliebt. Da keiner dem andern weichen wollte, so beschlossen die Beiden, um die Angebetete zu würfeln; der Gewinnende sollte sie haben. Overshäw gewann, aber Clark wollte daS Resultat' nicht anerkennen. ' Es kam zum Kampf und Overshaw schoß Clark nieder. Den Behörden gegenüber gab der Schwerverwundete die Erklärung ab: Odershaw hat mich geschossen, aber er han delte in Nothwehr. Er gewann das .Mädchen, das ich liebte. Wenn ich sterbe, so hoffe ich, daß Overshaw nicht verhaftet werden wird, so daß er Eliza heixathen und für nt sorgen kann." ' In dem Dorfe gardley.N. I., herrscht 'infolge von .Brandstiftungen' und in Verbindung mit diesen verübten Räubereien große Aufregung. Neulich Nachts wurde ' da5 Dorf uur durch die Ankunft der Tretoner Feuerwehr vor gänzlicher Zerstörung . ge rettet.' Während des Feuers wurden mehrere Räubereien verübt.' Am darauffolgenden Tage brach wieder 'ein Feuer aus. Inzwischen hatte die Be hörde eine Untersuchung angestellt und entdeckt, daß 'eine. Brandftiftnbande M der Nahe von Treton camprrte. welche seit längerer Zeit ihr verruchte? Werk verübt hatte, um während der Verwirrung deSIeunS ungestört rauben zu können. Bei dem -zweiten Branve patroullirten bewaffnete Man ner die Straße, und infolge dessen ließen sich die Räuber nicht sehen. - - Ehemse und Ph'otö'g r a phie spielen bei' einem in Darmstadt verhandelten Proceß eine Rolle. Der Kaufmann Gustav Künzel auL Wimpfen hatte ein als gerichtliches Beweis Mittel in einem Civilproceß benutztes PosteinlieferungSbuch gefälscht, unr den Nachweis für eine angeblich geleistete Zahlung zu erbringen. Ein Da tumstempel und der beigefügte schrift liche DatumSvermerk waren absichtlich mit Tinte derklezt. ES gelang aber durch Chemie ' und Photographie, die richtigen Ziffern unter der Tinte sichtbar zu machen. Im verdunkelten GerichtSsaal wurden sie durch ein Skioptikon auf eine Wand geworfen. Der Fälscher erhielt ein Jahr - und neun Monate Vefananik..
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