Indiana Tribüne, Volume 22, Number 128, Indianapolis, Marion County, 27 January 1899 — Page 2

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C??-i Ct4tiArt jTA VIVUM4 ln$ctzj TagllS uno SeM? Kt, ta;Ilie .Tr'bünt" kvftet ducch :n Lilzn Z 3entV per Osche. die e0Tmtaa-XrUüel ZentB per Joche, Seid ufacn 1 Ha U 3cat yn Etitt. Ver Ys ußerha Vr iC:b zchi ix rS,,z:ÄZ 5? IM. VS?sg 118 GM S?SsSsMs s?f3o Sacianapolta, Ind.. 27. Januar 1899 CnglifÄe Langsinge?. Die Cultur, die alle W?It JeTeät, hat auch auf die Verbrecher sich erstr'clt. Die alte Gaunerromartik, von der Av6 - LaOeant so packend zu erz'ählen weiß, eristirt nicht niehr. Der Heut:ge Spitzbube arbeitet offener, frech:?, mit vollendeter Technik, gleichsam naturalistisch. Der ungeheuer dreiste Dieostahl, der kürzlich an den Juwelen der Herzogin von Sutherland begangen wurde, hat wieder einmal gezeigt, daß der englische Gauner denen aller anderen Nationen vorangeht. In England ist das Stehlen ein Geschäft und wird nach xiin kaufmännischen Grundsätzen betrieben. Zan sagt sich, daß die meisten Aussichten auf Erfolgt hat, wer am besten vorbereitet und ausgerüstet ist. E5 giebt in London förmliche Verbrecher - Academieen, auf denen die Zöglinge einen regelrechten Cursus durchmachen. Da stehen vollständig bekleidete, mit Schellen beHangene Wachspuppen, und die Aufgäbe ist, eine Börse aus der Tasche der Kleidung herauszuholen, ohne daß eine Schelle sich rührt. Der englische Einbreche? oder Taschendieb verfügt über die feinsten, fabrikmäßig hergestellten Werkzeuge, die so ezact arbeiten wie ein wissenschaftliches Präcisions - Jnstrument. In einer Pariser Kirche wurde einst ein englischer Verbrecher abgefaßt, der in tiefster Inbrunst mit gefaltenen Händen stundenlang zu beten schien. Aber die gefaltenen Hände waren aus Wachs und mit seinen wirklichen Fingern leerte er während der Zeit die Taschen der Andächtigen. Bekanntlich sind alle echten Verbrecher Specialisten. Der Einbrecher begeht keine Taschendiebstähle und umgekehrt. Die Technik einer Besonderheit sei so viel Uebung voraus, daß der Gauner nicht mehrere zugleich ausfüh ren IN2J. Den Juwelendieb der Herzogin von Sutherland hat man inzwischen gefaßt. Seinen wirklichen Namen kennt man nicht, sondern nur den Spitzbubennamen, den er sich nach der Praxis seines Standes beigelegt hat: Harry the Valet". Nach anderen soll der wirtliche Name Johnson lauten. Seine Specialität waren Diebstähle auf Eisenbahnhöfen; und es war b:sonders Paddington Station, die er sich zum Schauplatz seiner Thaten erkor. Hier hat er Zehntausende von Pfunden gemacht". Im Jahre 1891 passirte ihm ein Mißgeschick, er wurde abgefaßt. Als er das Zuchthaus wieder verließ, hatte er nicht einen Penny in der Tasche am nächsten Tage besaß er 2000 Pfund. Eine vornehme Engländerin stand mit ihrer Kammertgfer auf dem Bahnsteig, den Zug vartend, der sie auf ihrLandgut füh- : sollte, während sie sich von ihren bekannten verabschiedete, gab sie der Jungfer, die ihre Geldkassette trug. Auftrag, ein Telegramm aözusenve Die Jungfer stellt im Bureau das Kästchen neben sich; als sie die Depesche geschrieben hatte, war es verschwunden. Ein Billetcontroleur hatte Harry mit der Kassette den Bahnhof verlassen sehen. Als man den Dieb später in Amsierdam verhaftete, war der Controleur todt und Johnson mußte freigesprochen werden. Auch Hoteldieöstähle führte er aus. Northumberland Street ist die Straße der großen Gasthöfe Londons. Harry pcussir!e mit dcn Kammermädchen, liez sich eigens ein Zimmer vn ihnen unter einem schlauen Vorwande aufschließen, und nahn: mit, was er fand. Die Kassette der Herzogin von Sutherland stahl er, während diese den Wagen für eine Secunde verließ, um mit einem Agenten Cooks zu sprechen. Gelegentlich fiel er auch hinein, wie bei eiyem Diebstahl bei der Herzogin von Devonshire, die aus Angst bestohlen' zu werden, ihre echten Juwelen auf die Bank gegeben hatte und auf Reisen nur die Nachahmungen führte. .DieZeiten sind vorüber, in denen der Sauner in versteckten Höhlen, ängstlich fein von aller Welt hauste. Harry hatte die Neigunge? und Lebensgewohnheiten eines Lord2. Er speiste in den feinsten Restaurants, trank nur die theuersten Weine, er wohnte in den ersten Hotels von Westend und hatte dort häufig eine Wochenrechnung von über 50 Pfund. Er war Mitglied eines sehr vornehmen Spielclubs in Oxford Street und verlor dort, innerhalb weniger Wochen Tausende. Die Frechheit des Londoner Gaunerthums wird dadurch natürlich sehr bt fördert, daß es in der englischenHauptfiadt Itix Meldewcsen giebt, daß jeder sich nennen kann, wie er will. Der Polizei wird dadurch ihre Aufgabe sehr erschwert. An die Findigkeit, Gewandthelt und Kraft eines englischen Detectwes werden daher hohe Ansprüche gestellt und einer, der in seinem Beruf etwas leistet, hat inEngland eine große und ehrenvolle Laufbahn zu erwarten. In diesen Tagen hat sich der Chef der Geheimpolizei von Manchester Caminada pensioniren lassen, als verhältnißmäßig noch junge? Mann. Er steht st im Anfang der Fünfziger, galt aber lange Zeit für den begabtestenGeHeimpolizisten von England und hat in seiner 30 - jährigen Earriöre so glänzende Einnahmen gehabt' daß er jetzt beauem von seinen Zinsen und seiner Pension leben kann. In England werden au5 öffentlichen und privaten Mit teln stets besondereBeloh.iun-en für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Sicherheitslege gezahlt. In den letz, ten Jahren erhielt Caminada allein ic 400 Pfund Extravergütungen und

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Ut Staat hat dabei ein gutes Geschäft gemacht; denn der Betrag der Geldstrafen, die er infolge der Wachsamkeit Caminadas einziehen konnte, war über 9O00 Pfund. Man sieht, in England nährt der Detectivberuf seinen Mann. Sein Meisterstück machte Caminada, als ein besonders frecher Spitzbube den Cardinal Baughan sich 311.11 Opfer erkor. Er stahl dem Bischof: das Kreuz von der Brust, im Augenblick, da er die Kirche verließ und die Menge segnete. Aber schon hatte ihn Caminada gefaßt, dem das Benehmen deZ Diebes längst verdächtig gewesen war, und dem Bischof wurde sein Kreuz zurückgestellt, bevor er überhaupt den Verlust bemerkt hatte. Der rösuö Australiens. Mit dem dieser Tage auf seiner Queensländer Besitzung Felton im Alter von 75 Jahren plötzlich gestorbenen Honorable- John Tyson hat Australien denjenigen Mann verloren, der unbestritten als der reichste des fünften Welttheils galt. Tyson stammte aus Neu - Süd - Wales. Sein Vater war Landmann, der es durch Viehzucht mit der Zeit zum Wohlstand gebracht hatte, und landwirtschaftlichen Kenntnissen, die er sich auf der väterlichen Farm erworben hatte, hat es der Sohn nicht zum geringsten Theile zu danken gehabt, daß er in der Folge jene großartigen Erfolge erzielen konnte, die ihn schon nach verhältnißmäßig kurzerZeit zum Krösus machen sollten. Allerdings ist dalei zu kerüäsichtigen, dzß damals, d. i. zu Anfang der vierziger Jahre, die Verhältnisse in Australien von der heutigen himmelweit verschieden waren. Queensland, wohin der junge Tyson im Verein mit seinem Brudcr Wilhelm, zunächst seine Schritte lenkte, war namentlich im Innern so gut wie unbewohnt, sodaß es für die Brüder nur sehr geringfügiger Geldopfer bedurfte, um sich in den Besitz von ausgedehnten Landstreöen zu setzen. Im Jahre 1846 konnten sie auf diese Weise schon über ein halbes Dutzend Stationen verfügen und als fünf Jahre später die ersten Goldentdeckungen in Victoria bekannt. wurden, war ihr Besitz an Viehheerden bereits ein so ausgedehnter, daß sie es unternehmen konnten. Vendigo. das, damalige Minencentrum, von Queensland aus mit Schlachtvieh zu versorgen. Fleisch stand damals hoch im Preise und John Tyson, der gleichzeitig in Bendigo eine Metzgerei eröffnet hatte, konnte sich allein durch diese im Lauf von vier Iah ren ein fürstliches Vermögen erwerben. Von da ab ging es mit ihm unaufhaltsam vorwärts. Fortwährend auf Vergrößerung seines gewaltigen Grundbesitzes bedacht, brachte er im Laufe der Jahre in den drei Colonien Queensland, Neu - Süd - Wales und Victoria eine Station" um die andere an sich, sodaß er schließlich unbestritten als der größte Latifundienbesitzer von Australien dastand. Sein Vermogen.das, da er unverheirathet war, seinen Neffen und Nichten zufällt, wird auf 5070 Millionen Dollars geschätzt. Möglich, daß dies etwas übertrieben ist, immerhin steht fest, daß er über colossale Reichthümer verfügte, wie er denn erst kürzlich der Queensländer Regierung ein Darlehen von 52.600.000 für den Bau der projectirten Eisenbahn von ,'bane nach Palmerston anbot. Das Project ist nicht zur Ausführung gelangt, die Queensländer Regierung Hit somit keine Gelegenheit gehabt von dem Anerbieten Gebrauch zu machen. Als es sich übrigens nach dem 1892er rach um die Vergebung von Schatzwechseln im Betrage von $1.250,000 handelte, hat Tyson damals sofort diesen ganzen Betrag zum Parikurse übernommen. Sonst aber stand der Verstorbene, der bis in sein hohes Alter hinein von vier Uhr Morgens an auf den Beinen zu sein pflegte, in dem Rufe ein sehr knauseriger Herr zu sein. Bis zum Ende zeigte er sich stets in ei nem ziemlich abaetragenen Auzug fer tiz gekaufter Kleider, hatte seine silberne Uhr statt der Kette an einer Schuhschnur befestigt und lebte von der einfachen harten Kost, die in seinen jungen Tagen dem Hirten und Ackerknecht in Australien ausreichen mußte. In seinen späten Tagen durfte, er von sich sagen, daß er nie Bier, Wein und SchnapS gekostet, nie geflucht,. nie sich mit Seife gewaschen man wusch sich in seiner Jugend mit Sand , nie ein weißes Hemd oder einen Handschuh getragen, nie ein WirthZhouS, einTheater oder eine Kirche betreten und nie daS Gebiet der australischen Colonieen überschritten habe. Derselbe Tyson, dem es ,- nicht darauf ankam, dem Staate gelegentlich mit mehreren Mil lionen unter die Arme zu greifen, war nicht zu bewegen, einem Einzelnen aucö nur die geringste Unterstützung zutheil werden" zu lassen. . Dergleicken war in seinen AugenSeldverschwmdung. Sein Ende ist ganz plötzlich erfolgt. Er hatte zwar schon seit dem' Winter gekränkelt, sich aber. anscheinend wieder so ziemlich erholt. Als er zur gewohnten Stunde nicht sichtbar wurde, drang man in sein Schlafzimmer, wo man ihn entseelt im Bette liegend fand. Ein Herzscblag hatte dem Leben deö Fünfundsiebzigjährigen ein plötzliches Ende bereitet. 'FrederickSchvilkey, 75 Jahre alt. und seine 74 jährige Gattin Marie erstickten in ihrer Wohnung vx Lancaster..Pa an KohlengaZ. üon oroino, 3R0.. rötet) eine höchst räthselhafte Krankheit be, richtet, von der daS zehnjährige Tochterchen deS 'doriigen SteuerabfchätzerS P. L. Thomas befallen worden ist und für welche die Aerzte keine Erklärung haben. ES bildeten sich nämlich über den aanzen Korper des Mädchens hm Blutsäcke von der Größe don Hühnereiern. Dieselben sind erst tiefroth und werden später schwarz. Drei der seit , samen Auswüchse sind sogar 'am Ge sieht erschienen. Die Aerzte haben jeoe Hoffnung. daS Kind am Leben erhsl I ttn zu können aufgegeben. , j

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(ritt Zuckerjubiläum. Der Rübenzucker und die Zuckerindustrie konnten jüngst ein Jubiläum feiern: Am 11. Jan. 1799 überreichte Franz Karl Achard, der Direktor der königlich preußischen Akademie d:r Wissenschaften und nachmalige Begründer der Rübenzuckerfabrikation, seinem Landesherrn, dem König Friebrich Wilhelm III., Proben von Rübenzucker mit folgendem Schriftstück: Allerdurchlauchtigster, Großmächtigster König Friedrich Wilhelm III.! Ich erdreiste mich, Ew. königlichen Majestät in, tiefster Unterthänigkeit eine Abhandlung über die Bereitung des Zuckers aus der als Liehfutlcr häufig angebauten Runkelrübe nebt den dazu gehörigen Belegen und Proben des Runkelrübenzuckers zu Füßen zu legen. Es wird dadurch ein neuer Erwerbszweig entstehen, der vielen Menschen Unterhalt geben wird, wodurch Population und Staatseinkünfte vermehrt werden. Ew. königlicher Majestät allerunterthänigster Knecht Achard." Dieses denkwürdige Schreiben, das den ersten Beweis für die Möglichkeit, Zucker aus Rüben zu erzeugen, begle:tete, wurde schon nach vier Tagen, am 15. Januar 1799. wie folgt beantwortet: Se. königliche Majestät etc. haben die durch . beybekommene Vorstellung angezeigte Erfindung mit Landesväterlicher Freude vernommen, daß im Falle der Zuckersaft in Gestalt von Farrinzucker raffinirt werden könnte, so ist es von der höchsten Wichtigkeit, sogleich in allen Provinzen Versuche im Großen mit dem Bau der Runkelrübe und der Bereitung des Zuckers daraus anzustellen.In diesem Antwortschreiben, noch mehr in dem darauf gewährten Geld. Vorschüsse liegen die Anfänge der spä ter so groß gewordenen Rübenzuckerin dustue. Bis zu dieser Zeit kannte man in Europa nur den eingeführten Rohrzucker der überseeischen Länder, von dem nachgewiesen ist, daß er- 991 n. Eh. zum ersten Mal nach Venedig gekommen und dann zu Wagen unter vielen Gefahren ins Innere Europas verfrachtet wurde. Die Erfindung Zu cker aus Rüben- zu erzeugen, ist für uns gar wichtig, denn Zucker naschen war ein sehr kostspieliges Vergnllgen. Zucker bildete früher ein fürstliches Vermögen, so ist' besonders erwähnt, daß die dritte Gemahlin König Karls V. bei ihrem Tode nebst allerlei Gewürzen auch vier kleine Zuckerhllte, jeden von fün? Pfund Gewicht hinterlassen hat. Der hohe Eingangszoll war die Hauptursache für die Kostspieligkeit des Zuckers; so bestritt Karl V. den Bau seiner prächtigen Paläste in Madrid und Toledo aus diesem Zollertrag allein. Und trotz der Theuerung schrieb Charles Estienne schon im Jahre 1533: Zu Getränken und Speisen ist der Zucker heutzutage unentbehrlich und die Sucht danach ist eine wachsende. . Als Achard 1799 den Nachweis für die Möglichkeit eines Ersatzes des theu ren Rohrzuckers durch Rübenzucker erbrachte, kostete der C.'nlner Zucker immer noch im Kleinverkehre 200 bis 300 Thaler und auch als die hohen Zölle schwanden, bezahlte man bei Käufen im Großen in Prag für einen Metercentner Mittelrafflnade 160 bis 177 Fl.. für Zucker in Stücken 103 bis 113 Fl. Und dennoch betrug zu dieser Zeit am Ende des vorigen Jahrhunderts der Verbrauch an Zucker in ganz Europa 2 bis 2z Millionen Metercentner. Heute, dank der Erfindung AchardS, wodurch es allmähilch möglich wurde, den Rohrzucker aus Europa ?u verdrängen, erzeugt Europa über 4z M'llionen Tonnen (zu 10 Centner) Rübeniucker. Also hundert. Jahre nach Achards denkwürdigemBriefe wird auf der Welt mehr Zucker auS Rübe, als Zucker aus dem Zuckerrohr erzeugt, da die Rohrzuckererzeugung nur 3 Millionen Tonnen beträgt. Der Rübenzucker hat nicht bloß seinen Platz, wenn auch anfangs unter sehr schwierigen Verhältnissen, erobert, sondern sogar seinen Mitbewerber geschlagen und die Preisverhältnisse derart gestaltet, daß heute Zucker keinen Luxusartikel mehr bildet. ES erscheint sehr glaublich, daß die Erfindung de2 Rübenzuckers für die Länder, welche daS Monopol der Zuckererzeugunz auS dem Zuckerrohr befaßen, noch mehr aber für die Einführer dieses einträglichen Artikels keine besonders freudige Nachricht war. BesonderS unliebsam scheinen die Engländer davon berührt worden zu sein. Alsbald nach AchardS Erfindung trat der Versucher bald offen, bald geheim an den Erfinder heran; aber Achard war nicht bloß ein Erfinder, er war auch ein ehrlicher Mann. AIS er 50.000 von den Roh,zuckerinteressenten angebotene Thaler zurückgewiesen, vcr suchte man es mit 200.000 Thalern, wenn er (Achard) ein Werk.veröffentlichen wollte, in welchem er aesteht. daß seine Begeisterung für die RübenzuckerHerstellung ihn getäuscht habe, daß seine Versuche im Großen ihm die Nich tigkeit seiner ersten Experimente gezeigt hätten, und er die sehr" unanzenehnu Ueberzeugung gewonnen habe, daß der Rübenzucker den Rohrzucker nicht zu ersetzen vermöge. Franz Karl Achard that eS. nicht .und starb, durch Schicksalsschläge verfolgt, als Mann ohne Vermögen. Dafür ist ibm der ehrliche Rame' geblieben. . Heute, hundert Jahre' nach' jenem Briefe AchardZ, erkennen wir, waö der Mann für die Menschheit geleistet hat. AU der Brief AchardS und dann !urz da rauf daS Antwortschreiben von Frie drich Wilhelm HI. bkannt geworden, wandte stch MeS dem neuen Gedanken zu,und. auS demselben Jahre 1799,stnd nicht weniger als 21 größere Abhandlungen, über die mögliche Erzeugung von Zucker auS der Runkelrübe auf unS gekommen. Gleichzeitig mit Achärd tahen besonders amsadiuS. Nölde- .: r: ' -

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Sen. Professor "Hermstädt uno Profe-' sor Göttling an der Bereitung von Zucker aus Rüben mitgearbeitet; ste ' Alle verstanden schon im Jahre 1799, Zucker aus Rüben zu bereiten; aber der erste praktische Zuckerrübenbaucr und Rübenzuckerfabrikant wurde Franz Karl Achard, und seine Erfindung hat thatsächlich um mit den Worten seines Briefes zu sprechen Po pulation und Staatseinkünfte ver. mehrt." , m m Pariser Opernvälle. In Paris hat der erst: diesjährige Operndall stattgefunden, ein Ereignlb in dem Leben vieler eleganter Pariser I und Pariserinn:. D:r Opernball übt aber nicht allein aus die in der Blüthe ihrr Jahre s!ch:nden Lebema.ner und Frauen eine.l g oßen Rnz aus, sondern auch für Leute, d.e längst über die Zeit des Genießens hinweg Md, ist er em Fest, eins der Erinnerungen. Vor ungefähr vierzig Jahren waren ! diese Balle der Inbegriff des tollsten Amüsements; man erlebte dort die interessantesten Abenteuer, und selten verließ ihn eine einigermaßen hübsche Frau, ohne die Spuren einer mehr oder weniger heftigen Gemüthsbewegung mit heimzunehmen, deren Nachwirtun gen nur zu oft eine wichtige Rolle in ihrem Dasein spielten. Allerdings standen diese Vergnügungen nicht im allerbesten Ruf, ja es gab sogar eine Zeit, wo man einem weiblichen Wesen garnichts Schlimmeres nachsagen konnte, als ste ist auf dem Opernballe gewesen." Man erzählt stch noch heute von einem berühmtenAnwalt, der während der Regierung Louis Philipps lebte, daß er in einem EhescheidungProceß ausgerufen habe: Die Unselige, gegen die ich plaidlre, hat ihrem bedauernswerthen Gatten keine Demüthigung erspart. Selbst die Schande that ste ihm an, den Opernball zu besuchen, von dem man sie hat kommen sehen. Gbt es für solche Sittenverderbniß noch eine Entschuldigung?" Von ehrwürdigen alten Damen, die nur noch Werken der Barmherzigkeit lebten, sagte man wohl, wnin sie im Heiligenschein ihres weißen Haares an einem vorübergingen: O, die haben nicht immer in dem Betstuhl gekniet; in ihren jungen Jahren sind sie wohl auf manchem Opernball gewesen." Fast noch compromittirender waren diese Lustbarkeiten zu Ludwigs XVI. Zeiten. Als die unglückliche Marie Antoinette auch einmal Verlangen nach der sinnverwirrenden Atmosphäre des berüchtigten Balles trug, aber sehr wohl wußte, daß der König sie unter keiner Bedingung dorthin geführt hätte, wandte sie sich an ihren Schwager, den jungen, ihr sehr ergebenen Grasen von Artois, der auch sofort einwilligte, sie zu begleiten. Der Prinz und seine Königliche Schwägerin entwischten in Verkleidung aus Versailles und begaben sich zu Wagen nach Paris, wo die Tochter der stolzen Maria Theresia an einem Vergnügen Theil nahm, daö eigentlich nur für Halbweltdamen und Rouös da war. Enttäuscht kehrte sie zurück und mußte dann noch eine herbe Demüthigung erfahren. Die Argusäugen der drei alten verkn'öchertenTanten des Königs hatten gewacht und dem Neffen das Geheimniß des vergnügungssüchtigen Paares verrathen. Ludwig, der ein weit klügerer Gatte als König war, befahl, jeden Eingang deö Schlosses zu verschließen. Als nun die Königin mit ihrem Begleiter kurz vor Tagesanbruch anlangte, waren sie gezwungen, die Glocke zu ziehen, und Ludwig derangirte sich persönlich, um ihnen zu öffnen und sie ohne ein Wort des Vorwurfs einzulassen. Hinter den Spitzenvorhängen ihrer Fenster aber standen die Herren und Damen des HofeS und erstickten fast vor Lachen. DaS war ehemals. Heute erfreuen sich die Opernbälle ge rade auch nicht eines tadellosen RufeS, doch kann jede feinere Frau hingehen, ohne fürchten zu müssen, einen Fleck auf ihrer Ehre davonzutragen. Diese Art Vergnügungen bergen kaum noch Gefahr für die. die sie suchen und manche abenteuerlustige Schöne kehrt ohne sonderliche Befriedigung in ihre lururiöse Wohnung zurück, in der sie schon interessantere Stunden verlebt hat. Auf dem letzten Opernball konnte man ein buntesGemisch aller möglichen Frauentypen antreffen. Da sah man die gut situirte LllrgcrZfrau am Arme ibreS behäbigen Gatten ihr HochzeitSkleid spazieren führen. Hübsche zunge Damen auS den höheren Beamtenkreiia ließen ihre smarten Toiletten bewundern und hielten Umschau nach .den Versuchungen-, vor denen man sie gewarnt hatte, und die sich vor ihnen versteckt zu halten schienen. Allerdings verstanden sie eS wohl nicht richtig an. zufangen, denn da? siegesbewußte Auf, treten jener Elegants von Professton, die nirgends fetten, wo sich ihnen Gelegenheit bieten könnte, ein Lächeln zu verkaufen, bewies eS zur Gznllae. daß sie gefunden hatten, was sie suchten. i Vom Jnlande. . Ea. fünf Millionen Paar Handschuhe werden im Jahre in die vereinigten Staaten importtrt. . Daö Capitol tn der Bundes Hauptstadt Washington verursacht im Jahre $1C0.CC0 an AuLgabm. . ahe Parsonö, W.'- Aa, wurden JameS O'Connor und' Ränvolph Philips bei'm Holzfällen von einem Baume erschlagen. 12,3S2,1C6 Kannen Milchü. 40 Quart hat der Magen von New Nork im verflossenen JahrTjerschlungen; der Werth der con,umirten Milch wird auf $17.458.759 beziffert. An einer au? Siein gebauten alten Mühle bei .Carolina, K. I.. brach ein über dem Mühlbach aufgeführter Bogen zusammen, was den Einsturz von fünf Stockwerken des Gebäudes zur Folge hatte.' ' 50C0 Elerts haben i n H a vana eine Bewegung inaugurirt, um den Schluß der lseschäfte um .7 Uhr einzuführen. Die jungen Leute wollen die Abendschulen besuchen und dau

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haben sie unter dem zur cn voguc befindlichen System keine Zeit. In Beaumont, Tex., brannte daö Telegraph Hotel ab und ein ReisPflanzer aus der Gegend von Taylors you, Namens W. H. Denny, kam dabei in den Flammen um. Berschiedene Gäste waren gezwungen, aus den Fenstern zu springen, um ihr Leben zu retten. 125! Bushels Mais pro Acre haben die Epileptiker von Eraiz Eoloniz im Staate New Jork gecrntet. Dieses reiche Erträgmß übertrifft noch die Erfolge der Syakergemeinde, w.lcher das vt.ef.'ende Land frü):r gehorte. Das höchstüesteuerte Gebäude in New York ist das zu $6,000,010 eingeschätzte Equitable-Gcvaude, welches P150.X) Steuer bringt. Diesem steht als niedrigstbesteuertts ein Haus an Lawrence Str. gegenüber, das mit $400 eingsschätzt ist und $10 Steuer bezahlen soll. Der drei Meilen südlich von Tishomingo, Oklahoma, wohnende Farmer S. B. Ashford befand sich zu Pferde, als dasselbe scheute und mit ihm durch ein benachbartes Gehölz rannte. In dem Versuch, den Durchbrenner zu zügeln, stieß Ashford mit dem Kopf gegen einen Baumast und wurde ihm der Schädel zerschmettert. EinEurfew"-Gesetzistin Laurel, Md., in Kraft getreten. Dasselbe besagt, daß jede fremde Person, welche nach 1 Uhr Nachts auf den Straßen Laurel's angetroffen wird, dem Nacht - Polizisten die Gründe für sein spätes Aussein angeben muß. Sollten diese dem Beamten nicht stichhaltig erscheinen, so werden derartig: Personen verhaftet und vor den Polizeirichter gebracht werden. In letzter Zeit hat man eine Anzahl verdächtiger Leute in Laurel und Umgegend gesehen und man glaubt, daß professionelle Einbrecher daS Feld für zukünftige Bethätigung ihres Gewerbes recognosciren. Die häusigen Brände und deren eheimnißvolle Ursachen haben ebenfalls die Behörden und Bürger von Laurel in Bestürzung oesekt, deswegen antoristrte der Stadtrath den Mayor, einen weiteren Nacht - Polizisten zu ernennen, um dem Eurfew" - Gesetze oen aebörien Naadru n v"??'?ben. D i e Ma n n s ch a f t.des SchleppKampfers Edward Amman" sah neu lich Morgens um 7 Uhr im New Norker Hafen, zwischen Liberty Island und der Battery, einen Knaben im Wasser, der sich an einer Eisscholle festklammerte. Der Lnabe wurde mittels eines Voothakens an Bord gezogen. Er war bewußtlos und halb erfroren. Der Junge wurde von dem Schleppdampfer nach der Bärge - Office gebracht, wo sich herausstellte, daß er der 10 Jahre alte Sohn Tanis eine? syrischen Freu, Namens Kafa Oyaub, ist, welche mit ihren drei Kindern auf dem französischen Dampfer La Normandie" eingetroffen war. Die Frau ist eine arme Wittwe und da sich Niemand ihrer annahm, wurde sie am Landen verhindert und zurücktransportirt. Um trotzdem in das gelobte Land" gelangen zu können, war der Junge in das Wasser gesprungen und hatte schwimmend das 'Ufa au erreichen v"s,icht. Zoom vu&ianfc. - I n einem kleinenGastHause beim Bahnhöfe zu Monte Carlo beging ein Deutsche? Namens v. Schmitz Selbstmord, .indem er sich durch Cyankall vergiftete. Er hinterließ einen Brief an den Wirth, in dem er um Entschuldigung bat, daß er ihn nicht bezahlen könne. Er habe sich im Spiel ruinirt. Der Unglückliche soll früher preußischer Officier gewesen fein. DerimSevtembervoriJen Jahres in Haspe verstorbeneSparkassen - Nendant Kempfer hat, wie sich erst jetzt herausstellt, bedeutende Unterschlagungen verübt, die sich, soweit bis jetzt festgestellt werden konnte, auf annähernd 40.000 Mark belaufen. Die Defraudationen waren durch falsche Eintragungen der Controle jahrelang entzogen worden. In derStadt herrscht begreiflicherweise große Aufregung. Im Keller des vor 2 Jahren durch denBurkard'schen Brand zerstörten und dann neu erbauten Hause Salmannsweilergasse No. 8 in Konstanz , entstand eine Benzinezplo,sion. Kaufmann Herzog, seine Frau und ein Kind, die gerade im Keller waren, wurden lebensgefährlich verletzt. Durch den starken Luftdruck, sind im Innern des Hauses die Fülhingen vieler Thüren und zahlreicher Fenster gesprengt. Der. entstandene Kellerbrand wuroe rasch gelöscht. Die Verwaltung der Eisenbahn Palermo . Corleone hatte seit zehn Jahren, keine Einkommensteuer bezahlt. Durch Reclamationen. Befchwerden und andere Mittel erlangte sie fortwährend Stundungen, so daß der Steuererheber Ritter Pappalardo zuletzt etwa 225.000 Lire zu fordern hatte. Als die Verwaltung dieser .Tage eine festgesetzte Rate von 47.000 Lire nicht zahlen wollte oder konnte, schritt der Steuererheber in aller Form Rechtens zur Pfändung des Hauptbahnhofes in Palermo und des Berwaltungsäebäudes. Die Linie Palermo - Corleone ' hat biö jetzt den Unternehmern nur wenig Freude bereitet, da sie fast gar nichts abwirft. -Durch eine gräßliche Mordthat wurde im Dorfe Lehendorf (B.-A. Sulzbach) an der oberpfälzifch.mittelfränkischen Grenze das neue.ahr eingeleitet' Die beiden Oekonomensöhne Luber von Ernhüll erschlugen in Gemeinschaft mit einem Bauernknecht der .Umgebung -den allseitig als solid und ruhig bekannten jungen Mühlenbesitze? Johann Pirner ohne alle Urlache, nachdem sie unmmittelbar vorher in roher Rauflust zwei Bahnbedienstete Mit Prügeln schwer und noch etliche andere leicht verletzt hatten. .Drei der rohen-Vurschen sind bereits verhaftet; doch scheint der eigentliche Hauptthäter, der denTodesstreich gegen den Unglücklichen geführt bat. noA nickt mit aNr Bestimmtheit ermittelt zu . sein. Der Ermordete hattt erst vor Kurzem daö i

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Wer kann es sein mit Dyspepsie und schlechtem Mäzen? Wlr sind vlel ,u nachlässig in Behandlung dktstk Leiden und enn mir dagegen eta thun st cft gemöfcn lich lU spät. Wtßhald gebraucht man nicht ein elusache und sicheres Heilmittel

Hr. August Kceuig's Hamburger Tropfer, tiefte das ganze System ändern und wohl thuend auf den Wagen einwirken ....

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Hustling and basty meals Osten play havoc with the travellne man' digestion. An expcrienced commerdal man, who spends most of liis time on the road. Utes that he cever allows himself to be without a f uppl of TABUIES He talces four or fire Tabules a weele, alwayi ooe after a hearty or hurrled mcal, and sinds thetn a mighty nies thing. For all ihose ails that como from Indigestion, dyspepsia and a laiy lirer thers ls no remedj tO certain as raPAWS TABULES.

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betreffende Anwesen übernommen und war die einzig: Stütze seiner alten, verarmten Eltern. Außer diesen und mehreren Geschwistern beweint auch noch eine Braut den so unerwartet um's Leben Gekommenen. Die Hoch, zeit sollte schon in allernächster Ze:t stattfinden. Während einer Tanzmusik ezplodicte im Wustlich'schen Gasthofe in Collebaude bei Dresden der am Nordende des Gebäudes befindliche Acetylengas-Apparat. Die im Saale aufhältlichen Personen erlitten durch herumfliegende Holz- und Glassplitter zum Theil erhebliche Verletzungen im .. Gesicht. Zwei Mägde wurden am erheblichsten verletzt. Zehn Meter von der Unglücksstätte fand man blutüberströmt den Besitzer Wustlich und dessen 16 Jahre alten Hausburschen. Letzterer hat beide Augen, Wustlich ein Auge eingebüßt, ebenso R..W k! m.i V.. c . " n imi i . mu iic illellvunoungeii oer z icagoc lebensgefährlich. Durch die Wucht des Luftdruckes aren Balken und Steine bis ICO Melir weit geschleudert worden. - Das über d?n Apparaten bekindlich gewesene Dach wurde bis auf die Spielschule geworfen, durchbrach das Dach der letzteren und richtete im Schlafzimmer der Vorsteherin, die glücklicherweise abwesend war, große Verwüstungen , an, ebenso haben die umliegenden Gebäude vielfach Schadcn aufzuweisen. ' ' Das in London erscheinende Fachblatt Medical Preß and Circular" spricyt dn Romanschriftstellern ernstlich in's Gewissen wegen ihrer groben Verstoße gegen die LebenSstatistik". Es wimmelt in ihren Werken von Todesfällen aller Art, aber zu einer Geburt lassen' sie sich selten herab; sie schließen zwar Heirathen mit erfreulichster Häufigkeit ab, aber sie scheinen alle steril zu sein. Ein Mann, der ihnen in dieser Hinsicht auf die Finger gesehen hei, Hot herausgefunden, daß rn Romanen das Verhältniß von Geburten zu Todesfällen 1:96 ist, und das medinnische Blatt bemerkt mit Recht, daß bei diesem Procentsatze die Welt in etlichen elf Jahren entvölkert wäre. Dickens soll beinahe der einzige .Schriftsteller sein, bei dem Hebammen und Todtengräber.das. richtige Gleichaewicht kalten. Als besonders abschreckende Beispiele werden erwähnt ein Roman Marion Crawfords, der von 91 Todesfällen und 7. Hochzeiten erzählt, von denen aber nur zwei zu einem Resultat führten, und Anthony Hcpe'S Prisoner os Zenda" mit ei nem Durchschnitt von fünf Todesfällen pro Ckpitel und, nicht einer Geburt im ganzen Ruch:!" Schrecklich! Einem Schneider ir Damm bei Aschafsenburg wurde ein balber Centner Rirfleisch auS der Salzlake gestohlen. Statt die Sache zur Anzeige zu bringen, machte sich d-r Bestohlene im Wirthshause noch über die. Diebe lustig töe Esel hätten nicht einmal die daneben liegenden Schinken mitgenommen!" Den Spott ließen die Langfinger nicht auf sich sitzen. Nach drei Tagen waren auch die Schin k:n aeitoblen. . .

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