Indiana Tribüne, Volume 22, Number 124, Indianapolis, Marion County, 23 January 1899 — Page 2

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ktl; . SaDtoa L!ribüQS. Grföttet Täglich und Scinacg. Vie tZtlUh .TridSne" lostet durch leaXtljtt Z Beat per Joch, ble eontaawXrl(fic Cent tt O e4 e. Bett ins cxrat II nu Hl ts Gtattf pn ,t. V tiTt CUV fmaAKt im Bml)lUna V H Vk. cm 10 ca cuasa Ctxclu Indianapolis, Ind., 23. Januar 1899 Letzt, Höikerrosse Amerikas 7 Ab und zu war in der arnetHarn ,fän Presse von einem merkwürdigen 'Rudel, ursprünglich aus dem Orient gebrachter Kameele die Rede, welche slch, ganz sich selbst überlassen, in Arizona herumtrieben, ohne sich wesentlich zu vermehren oder zu vermindern. Nunmehr kommt aus Suma, Arizona, die Kunde, daß das letzte dieser Thiere jüngst daselbst von den Indianern ge todte! und aufgefressen worden sei. Ob dieseAngabe vollkommen zutrefsend ist, läßl sich zwar einstweilen noch nicht feststellen; denn es ist nicht ausgeschlossen, daß bei späterer Gelegenheit noch mehr dieser wilden Kameele irgendwo in der Arizona'er Wüste lebend bemerkt werden; sind es doch nur etwa anderthalb Jahre her, daß man dort noch 25 oder mehr Tbiere der Heerde gesehen haben will, ur.d da inzwischen weiter keine Meldüngen überTödtungen solcher höckerigen Ausländer" erfolgt sind, so wäre es auffallend, daß diese, seit mehreren Jahrzehnten bestandene Heerde schließlich in einem so kurzen Zeitraume bis auf ein einziges Exemplar verschwunden sein sollte! Immerhin mag Einiges aus der amerikanischen Geschichte dieser stol zen asiatischen Höckerrosse erzählt sein, die in Krieg und Frieden bei uns eine gewisse Rolle spielten, jedoch 'die ErWartungen nicht erfüllten, welche man von ihnen gehegt hatte. Es läßt sich nicht mehr mit Gewiß heit sagen, iwr der erste Schlaukopf war, der auf den Gedanken verfiel, Kameele aus dem Orient in unser Land zu bringen, und zwar nicht zu Schaustellungs-Zwecken, sondern für gewöhnliche Rützlichkeitsdienste. Manche der alten Pioniere, wie P. T. Barton in Prescott, Ar., haben erklärt, Adolph Sutro, der berühmte, vor noch nicht langer Zeit verstorbene DeutschCalifornier. sei dieser Erste gewesen ; Andere jedoch stellen dies entschieden in Abrede. Noch etwa ein Dutzend hervorragender Californier hat man von dieser oder jener Seite für die Väter des Gedankens erklärt, Kameels-Ar-beit unter Contract einzuführen- und einheimisch'zu machen. Wie dem auch sei, unzweifelhaft ist. daß der Bergbau die Anregung zu ihrem Import für industrielle Zwecke gab. Vor vielen Jahren wurde eine, nicht genaue bekannte Anzahl. Kameele (ungefähr 20) aus Kleinasien gebracht, um Erz auS den bekannten Comstock-Minen zu befördern. Damals standen letztere in ihrer GlorienAeit. und Virginia City in Nevada war beinahe ein so wichtiger Ort, wie San Francisco! 25 bis 30 Meilen von Virginia City laz eine Gruppe sehr ergiebiger Erz-Minen; aber wegen völligen Wassermangels konnte man unmöglich eine Stampfmühle in der Nähe' der Minen anlegen. Die Gegend bls nach Vlrgmia City war lauter steinige Wüstenei, und an die Anwendung, irgendwelcher Gefährte war nicht zu denken. Man stellte Maultbiere in Dienst, um das Erz in Säcken zu tragen. Im Winter ging daö leidlich, obgleich der Unterhalt der Maultbiere scbrecklicb viel kostete: im Sommer aber erforderte ungefähr je des Maulthier, welches Erz zu tragen hatte, zwei Maulthiere, um ihm daö nöthige Wasser zu liefern! Und dabei starben doch sehr viele Thiere dahin, und fast jede Woche brauchte man ein neues Contlnaent. So verfiel man denn auf die Kameele. Außer den unmittelbar aus Kleinasien gekauften erwarb man auch etliche von Varnum, dem großen CircuSmann. Die Neuerung schien sich auch recht gut zu bewähren. Denn die Thiere trugen nicht nur große Lasten, sondern waren auch äußerst genügsam in Sveise und soaar in Trank. Die Treiber hatten weiter nicht zu thun. cli binter ibnen der zu laufen, und keine Rast war irgendwo unterwegs nöthig. Aber die Erwartung, daß sie sich gut acclimatisiren würden, erfüllte sich nickt, und ihr Werth blieb kem so stan diger. wie man gehofft hatte. Zudem wurden sie sckmmtcy auch au äußer lichen Ursachen für den vorliegenden Zweck überflüssig. Einiae Officiere der Union glaub Un in denBürgerkrieg-Tagen, Kameele militärisch aut verwenden zu können, und eö erfolgte sogar ein besonderer Import daf'är. Doch erwieö sich die r - H.r ft1!!. isft. ',NNaqme, ..ö uiqc -viC4C uul "lc" rem südlichen l.-oden ebenso leistungSfäbia seien, tvie auf ihrem Heimathboden. bald ölS :ine irrtbümliche. - Die Thiere wurden dann einfach laufen aelassen. Ts in Fuma getödtete Exemplar . soll noch einer der höckerigen Pio ntrtm und beiläufig 75 ?kabre alt aeDesen sein. Welch' aroßen Hunger rnlissen die Indianer gehabt haben, die e auffraßen! Neulich Nach, logirten sich im Gasthaus zur .Stadt Berlin zu Erfurt der 22 Jahre alte Uhrma. eher Max Wachsmuth und die 19Jahre alte Mathilde Staudinger aus Muhl Hausen i. Th. ein. Am nächsten Mor gen fand man das Brautpaar im Blut liegend vor. DaS . junge Mädchen, welchem drei Revolverkugein die Brust durchbohrt . hatten, war .todt. ' Der Oräutigam' lebte noch, trotzdem ' er - ebenfalls drei Schusse auf sich abgege ben hatte. Die Eltern des Mädchens aren gegen die Berehelichung, deswe tti wählte das Paar den Tod,

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ttn einet CrdbebenL!epubttk. Wie wenig der bloße Name Repu bitt" mit wirklich freiheitlichen Zuständen zu thun zu haben braucht, dafür kann man nirgends in der Welt so drastische Beispiele finden, wie in den central- und sudamenkamschen sogen. Freistaaten, auf welche trotz der einen oder anderen zeitweiligen Ausnahme der Sammelnamen .Erdbeben - Republiken" vorzüglich paßt. Das wurde auch schnell genug jenem Enthusiasten klar, welcher anläßlich unserer Columbischen Weltausstellung den Gedanken in die Welt gesetzt hatte, einen großen Congreß aller Republiken abzuhalten (und damit der übrigen, monarchischen Staatenwelt und ihrerMenschheit ganz gehörig zu imponiren).und er rührte den Vorschlag mcht welter auf. uson manchen jener lateinisch amerikanischen Republiken kann man dreist sagen, daß in ihnen noch nicht einmal der blässeste Schimmer von Freiheit aufgegangen ist! Die ara tyrannische Lotterwirtyschaft in diesen Ländern bildet denn auch die natürliche Grund - Ursache für die vielen Revolutionen und Revolutiönchen; obwohl dieselben größtentheils das Werk von Abenteurern mit ausschließlich persönlichen Zwecken sind, so können diese doch nur aus einem solchen Boden ihren Zweck erreichen. Daß die centralamerikanische Republik Costarica seit 25Jahren keine einzige Revolution mehr gehabt hat. erscheint auf den ersten Bltck als eines der größten Wunder, das jedoch beileibe nichts mit irgend einem übermächtigen staatsmännischen Genie zu thun hat. sondern hauptsächlich auf den geschäftlichen Unternehmungen deö schlauen Schotten Keith beruht: denn große Mengen seiner Actien sind bei den Häuptern der verschiedenen Partelen untergebracht, und der Gedanke, ihre Dividenden zu gefährden, schreckt sie Alle ab, im Revolutions-Hexenkessel herumzurühren! Anderwärts aber sieht's bekanntermaßen fürchterlich aus. Als die abschreckendste Carrlcatu? auf eine Republik aber kann man Honduras ansehen. Honduras hat sich seit 1892 sieben Revolutionen geleistet, und eine weitere soll nahe bevorstehen. Solche Dinge werden natürlich in alle Welt berichtet. aber die zugrundeliegenden Verhältnisse sind nicht vielen Außenstehenden näher bekannt, und es lohnt sich waqrlich. einige Schlaglichter gerade aus das Getriebe in Honduras zu werfen. Diese Republik ist mit einem Zwangs - Stimmgesetz gesegnet, das sich gewaschen hat. Bei Vermeidung einer Geldstrafe von 56, oder einer Gefänanißstrafe von fünf bis sechs Tagen wenn nicht besondere erschwerende Umstände sem Loos verschlimmern muß jeder Bürger von Honduras unter allen Umständen stimmen, gleichviel wie große Unzutragllchkenen für ilin daraus erwachsen mögen; es macht in der Bestrafung auch keinen Unterschied, ob er überhaupt weiß, daß irgend eine Wahl stattfindet. Die Ortsvorsteh:rWahlen gehen ausschließlich im stabilschen Hauptquartier vor sich, und nicht selten müssen Stimmgeber 70 oder mehr Meilen weit zu denselben kommen. Sie sind also in ähnlicher Lage, wie z. B. viele unserer biederen Kentuckyer Gebirgler, die zu GerichtsverHandlungen wegen Mondscheinlerei" kommen müssen. Bei Präsidentenwahlen hat man es ein Bischen bequemer, da für diese immerhin eine Anzahl Stimmplätze vorhanden ist. Bis vor vier Jahren hatte man in Honduras nur mündliche Wahlen, und gar Mancher wurde so lange d u r ch g e hauen, bis er bereit war. den Candidaten der Regierung zu unterstützen! Viel besser ist es bei der Zettelwahl auch nicht geworden. Der Gouverneur jeder Provinz setzt Himmel und Hölle in Bewegung, daß auch bei der Erwählung der Ortsvorsteher nur Regierungsfreunde siegen. Kommt es aber doch einmal vor, daß eine Wahl nicht nach dem Wunsch der Regierung ausfällt, so erklärt diese sie einfach für ungiltig und läßt nochmals wählen (immer mit Wahlzwang!) In einem Distrikt kam es vor, daß dies dreimal hintereinander gethan wurde, bis der Regierungscandidat glücklich drin war! Neu dürfte es vielen auch sein, daß in Honduras das Amt des FriedensrichterS vielfach eine Art Strafbeschäftigung ist. Der Ortsvorsteher hat den Friedensrichter zu ernennen, der keine Bezahlung für feine Thätigkeit erhält, und bestraft mit der Ernennung häufig Einen, der nicht reg.ierungSfreundlich gestimmt hatte. Viele dieser Friedensrichter können kaum ihren eigenen Namen schreiben. Da sie nicht bezahlt werden, so suchen sie sich durch höchst corrupte Praktiken möglichst zu entschädigen. Der schäbigste Zaunkönig von einem Friedensrichter in den Ber. Staaten steht noch thurm hoch über einen von Honduras! In jeder Beziehung sind die Rechtszustände unsäglich schauderhaft. Strafen für ein Schimpfwort und für einen Mord können ungefähr gleich hoch ausfallen. die Untersuchungshaften sind lang, und der Geschworenendlenst' ist die schandbarste Komödie. Die Geschworenen (je 7) werden überhaupt erst Ui gezogen, nachdem die ganze Beweiöaus nähme erledigt ist, und der Richter liest ihnen dann auS den Acten nur das vor, wai ihm beliebt, und dictirt ihnen den Wahrspruch . Am allerverhaßtesten aber ist das Militärsystem in dieser Republik. Das reguläre stehende Heer ist zwar sehr klein: aber jede MannSper son muß zehn Jahre hindurch je drei Monate lang Militärdienst leisten, und wenn eine Revolution in der Luft liegt, kann eS auch sechs oder acht Monate dauern! O3 die Ernten auf dem Feld zu Grunde L:hen, und Geschäft und Familie verkommen, daS macht gar nichts auS. Dazu kommen noch viele sonstige Scheerereien in der übrigen Zeit. Stets halten sich große Haufen Solcher, die sich dem Militärdienst ent. ziehen wollen, vagabundirend tm Wal deödickicht auf und stellen Wachposten

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rnS; um sich bor Gefangennahme zu schützen! Die Hand alS Krankheitsprophet. Das Wahrsagen aus den Linien der Hand gilt für gebildete Leute heutzutage als ein abgethaner Aberglaube. Immerhin aber scheint die menschliche Hand dazu befähigt zu sein, nach ihrer allgemeinen Form und Farbe, nach der Beschaffenheit der Finger und Nägel dem aufmerksamen Beobachter mehr und Wichtigeres zu verrathen, als man glauben sollte. Ein englischer Arzt, Dr. Blake in London, hat kürzlich ein Werk veröffentlicht, in dem allein von dem Studium der Hand zur Erkennun verschiedener Erkrankungen die Rede ist. Einige darauf bezügliche Wahrnehmungen sind schon vor geraumer Zeit gemacht worden und gelten gegenwärtig ziemlich allgemein als zutreffend. So gilt ein Klumpigwerden der Fingerspitzen als ein wichtiges Anzeichen für Schwindsucht, es soll aber auch bei einigen anderen Krankheiten vorkommen. Blake stellte verschiedene Veränderungen der Hand für eine ganze Reihe von Krankheiten zusammen. Bei Krebs und Gehirnlähmung ist die Hand oft auffällig trocken. Ist die Hand trocken und klauenförmiz, so steht Zuckerkrankheit zu befürchten. Eine heiße, trockene und abgemagerte Hand weist auf vorgeschrittene Lungenschwindsucht hin. Wenn eine Hand beständig heiß und die andere kalt ist, so kann ein Fall von Ader Erweiterung (Aneurisma) vorliegen, wahrscheinlicher aber Gicht und Bleivergistung. Heiße und klebrige Handflächen stellen sich bei starker Erregung und Ueberanstrengung ein. Eine kalte trockene Hand verweist auf Auszehrung, Blutarmuth oder eine der zahllosen Formen von Störung der motorischen Nerven, Hysterie, dauernde Verdauungsstörung. starke geistige Niedergeschlagenheit oder auch die Wirkung von übermäßigem Alkohol-, Thee- oderTabakgenuß verrath sich durch eme kalte, klebrige und zitterige Hand. Besonders beachtenöwerth ist der Zustand der Fingernagel, nicht nur ihrer Form, sondern auch ihrerFarbe nach. Sumpffieber verändert die Farbe der Nägel erheblich, bei hektischem Fieber und Hautwassersucht werden die Nägel blaß, bei ernsten innerlichen Erkrankunaen arau. bei Gelbsucht gelb, bei gewissen Lähmungs - Erscheinungen kalkig-weiß, bei Wechsemeber bleifar big, bei Blausucht violett; die Rückkehr der normalen Farbe der Nagel kann als ein Zeichen der Besserung betrachtet werden. Die Schwäche und Zerbrechlichkeit der Fingernägel ist vielfach als eine Begleiterscheinung bei Zuckerlrankheit angesehen worden, zedoch möchte Blake jene Eigenschaft eher den Nervenentzündungen zuschreiben, die sich mit der genannten Krankheit haufig verbinden. Das schon erwähnte Klumpigwerden der Fingerspitzen soll übrigens auch aus angeborene Herzkrankheit deuten, sowie nach NervenVerletzungen, bei Lungenentzündung und Ruckenmarklelden eintreten. Auch die wechselnde allgemeine Form der Hände wird eingehend berücksichtigt. Wir können noch einige wichtige Angaben aus anderen, alteren Quellen hinzufügen. Ein Mitarbeiter deö Lancet hat vor etwa einem Jahre die Beobachtung gemacht, daß bei gewisenTyphusfallen, besonders rn der zweiten Woche der Erkrankung, eine gelbe Entsärbung der inneren Handfläche auftritt, die bis zum Eintritt der Krisis immer dunkler wird, um mit zunehmender Besserung zu verschwinden. Noch bekannte? ist die eigenthümliche Graufärbunz der Hand, die vielfach bei Europäern festgestellt wurde, die sich längere Zeit in Malaria - Gebieten aufhielten. Etwas später wurde die Aufmerksamkeit darauf gelenkt, daß es noch eine besondere Malariahand" gäbe, die sich durch eine hochrothe Färbung auf der Haut beider Handslachen auszeichnet. Glücklicherweise ist ja der Arzt nur selten in Verlegenheit um eine sichere Erkennung einer Krankheit anders als durch die Beobachtung der Hand, und doch ist es eme gewiß dankenswerthe Aufaabe, solchen Veränderungen eine scharfe Aufmerksamkeit zu widmen. Man kann auch daran erinnern, daß in den mohamedanischen Ländern die Aerzte häufig in die Lage versetzt werden. nur aus der Prüfung der Hand die Art emer Erkrankung zu ermitteln. nämlich wenn es sich um vornehme Ha remsdamen handelt, die sich dem Arzte nicht zeigen, sondern nur ihre Hand auL den die übrige Gestalt verhüllen den Vorhängen ausstrecken dürfen. Vielleicht dürften manche geschickte mohamedanische Aerzte gewisse Krankheiten thatsachlich allein aus der Be schaffenheit der Hand zu lesen gelernt haben. Insofern ist die ärztliche Kunst im Orient em Hand-Werr. ine esw'.nsifaser ds? Zukunft. Bereits vor Jahren einmal berichtete ev-rjt a r t c r ' eil! tf0jttjung9icicnpcr, vag er in Asien eme Pflanze getroffen habe, die eine vorzügliche seidige Faser, liefert, und deren sich die Eingeborenen in gewissen Gegenden, namentlich die Turkomanen, zur Herstellung von Bindfaden und Tauen bedienen, während ein Stamm dieser Leute, Kayak genannt, der in Kalla lebt, sogar Stosse aus derselben anfertigt. Die betrefsende Planze wurde als Apocynüm venetum, L., erkannt und ist ein strauch-, artiges Gewächs, das schlanke, cylindrische .Schößlinge treibt, die in manchen Gegenden sechs Fuß hoch werden. Sie wird im südlichen Europa, Sibirien, Kleinasien, Nordindien, der Mandschurei und Japan angetroffen, doch scheint man vorläufig noch nirgends mit ihrem rationellen Anbau vorgegangen zu sein. Der erwähnte Reisende machte die Entdeckung der Faser ganz zufällig.' indem er nämlich durch eine Gegend kam. in der diese Pflanze wuchs, und wo durch da? Zusammenschlagen und Reiben der abgestorbenen Schößlinge im Winde die Rinde abgeschält und die Faser bloßgeleut worden war. Die seidiaen und

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dicht an den Schößlingin httabhängen- l den Fäden fielen dem Betreffenden augenblicklich auf, und veranlaßten ihn. weitere Nachforschungen bezüglich des Gewächses anzustellen. Die Schößlinge sterben jedes Jahr ab und neue treiben aus den im Boden in horizontaler Richtung entlang kriechenden Wurzeln jedes Frühjahr empor. Am besten entwickelt sich die Pflanze da, wo die Erdoberfläche während eines Theiles des Jahres, also im Herbst und Frühjahr, unter Wasser steht, so z. B. in Flußniederungen, die zu gewissen Zeiten überschwemmt sind. Unter günstigen Vorbedingungen wuchert die Pflanze in überraschendem Maaße und die Schößlinge bilden gewaltige, dichte Wäldchen. In Rußland wurde die Aufmerksamkeit der Regierung um das Jahr 1894 auf dieselbe gelenkt, und sie ist da unter dem Namen Apocynum sibericum bekannt, weil sie zuerst in Sibirien bemerkt wurde. Sie wächst in großen Mengen am Amur, Daria und Jlli entlang, und dient den an den Flüssen lebenden Eingeborenen bereits seit geraumer Zeit zur Herstellung von Seilen und Fischnetzen. Diese Leute schätzen die Faser wegen ihrer ungemeinen Haltbarkeit, und well sie sich ohne alle Mühe und Vorbereitung des Anbaus regelmäßig gewinnen läßt. Im Jahre 1895 begann die russische Regieruna sie bei der Herstellung des PapiergeldeS zu benutzen, und seitdem wird der Anbau m Poltawa rationell betrieben. Gutem Vernehmen nach beabsichtigt man dessen fernere Ausdeh nung, und so dürfte die Zeit nicht mehr ferne sein, wo die Apocynum venetum auf dem Weltfasermarkt ein Rolle spielen wird. Die Pflanze wird auch, der schönen rosenrothen Blüthen wegen, als Zierpflanze gehalten, hat zedoch, was sie gefährlich macht, ebenso wie die anderen Apocynaceen, in allen ihren Theilen einen giftigen Milchsaft. Man kennt sie m manchen Gegenden als .Hundskohl" oder Hundswolle" und zieht sie im freien Lande; doch verlangt sie eine leichte und Milde, etwas frische Erde und, da sie empfindlich ist, im Winter sorgsame Bedeckung. ZNoöeneulletten. Noch immer gehören die Blusen zu den beliebtesten Hilfsmitteln, mit ei nem einfachen Rock schnell eine elegante Toilette herzustellen. Die Industrie hat neuerdings dafür wieder sehr hub sche neue Stoffe hervorgebracht, zu de nen auch schöner, mit Punkten bestickter Spiegelsammet gehört. Eleganz und Kleidsamkeit vereinen sich an der in unserer ersten Abbildung dargestellten Bluse auS dem erwähnten Spiegelsammet in leuchtend blauer Farbe. Die hinten glatt überspannte Alusentaille öffnet sich vorn über einem in Querfalten geordneten, weißen Gazelatz, der auf einem Fond von wel ßem Taffet ruht. Der Latz deckt den Hakenschluß der Futtertaille und wird dieser an der rechten Seite aufgenäht, an der linken übergehakt. Den Ansatz decken die Blusentheile aus gesticktem Sammet, die am Rande mit duftigen Gazeplisseö und mit decoratlv wirken den Stickereibordüren aus weißer Seide besetzt sind, deren leichte Ranken sich zum Theil auf die Plisssfrisuren legen. An, den Gazelatz schließt sich ein Steh kragen aus gleicher, faltiger Gaze mit voller Nackenfrisur; diese schmiegi sich w!. c tri.t . cr ii i , i un um qocqueyenoc Palien, vie mu dem Rucken und den Vorderthellen zu sammenhängend geschnitten und eben falls mit Stickereibordüre verziert sind. Sehr neu und apart sind die Aermel. die an der Schulter ganz flache, auf dem Futterarme! befestigte Puffen ha ben, gegen die sich die Sammetärmel lose legen; diese sind oben mit Einlage gearbeitet und außen mit Stlckerelbor düren, innen mit Gazekräuschen besetzt. Am Handgelenk haben dieAermel eben falls Stickereibordüre und rund t scknittkNk N?nnssf,tt,n .Z, inrtprtfiinif l -y - , . v v m y v V 0 ms V "WVjv krausen garniren. Ein weißer, seitlich mit flotter Schleife geschlossener Atlasbandürt?l' mlVinrm hip IHTnlV an w w f rv vtw 0 der ein schwarzer oder ein in der Farbe passender, blauer Seidenrock geeignet ist. Türkisfarbenes Tuch bildet die Grundlage der mit einer wunderschönen Applikationsstickerei aus weißem, starkfädigem Leinen und einer Ver-

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icynurüng aus scymaler. natütfarbener Leinenborte verzierten, sehr geschmackvollen Toilette, Figur 2. Statt der Applikation läßt sich hierfür sehr gut auch eine hübsche, mit Chenille und Seide ausgeführte Kurbelstickerei oder eine schöne, aus Litze und Schnur bestehende Passementene verwenden. Selbstverständlich kann auch die Farbe je nach Verwendung der Toilette beliebig gewählt werden; empfehlenswerthe Ausammenstellungen wären außer Weiß auch Grun mit Weiß. Sandfarben mit Weiß, ferner Blau mit Weiß oder Schwarz und Roth mit Schwarz. Für etwas ältere Damen würde diese Toilette auch sehr fein, ganz i Schwarz gewählt, wirken. An dem mit Seide unterfütterten, schleppenden Rock ist durch Applikation und Verschnurung ein Ueberkleid imitirt, daö unten in den Ecken mit stilvollen Ornamenten versehen ist. Der Rock ist innen mit emer ausgeschlage nen Taffetfrisur zu verzieren. Die vorn mit Haken und Oesen geschlossene, nur aus blauem Tasfetsutter gearbeitete Taille ist von einem breiten, mie derartigen Gürtel umspannt, dessen reiche Application große Edelweißblüthen bilden. Den vorderen Schluß des Gürtels decken zierliche, mit Straßmo tiven geschmückte Sammetschleifen. Den oberen Theil der Vordertaille verhüllt ein Einsatz aus Gaze und irischer Guipürespitze, der oben mit einem dreiten. faltigen Stehkragen aus weißem Atlas abschließt und mit diesem zugleich an der linken Seite übergehakt wird. Auf der Taille ruht ein hinten geschlitztes, sehr kleidsames Jäckchen, das ganz mit einer aus großen Edel Weißblüthen und bandartigen Streifen bestehenden Stickerei bedeckt ist und sich vorn mit schön gezackten Aufschlägen umlegt. Diese sind mit weißem Atlas und mit Guipürespitze bekleidet. Dem Jäckchen ist außerdem em hoher, geschlitzt Mediciskragen angeschnitten. der außen mit Stickerei, innen mit schwarzem Sammet bekleidet ist. Die ganz mit Stickerei bedeckten Aermel ha ben am Handgelenk kleine Aufschläge aus weißem Atlas und Guipürespitze. Hellkupferfarbener Kaschmir, von dem sich der schwarze Sammetbandbe satz in kräftiger Nüancirung abhebt, ist für das hübsche, einfach wirkende Kleid, Figur 3, verwendet. Der glatte Rock hat am unteren Rande viermal Sammetbandbesatz und wird mit er nem ebenso besetzten Gürtel über die Taille gehakt. Diese hat hinten einen runden, vorn bis zum Gürtel reichenden, horizontal mit Sammetband besetzten Einsatz aus alelchfarbmer Ben galine, an den sich ein breiter, ebenso benähter Stehkraaen anschließt. Der Einsatz deckt den vorderen Hakenschluß. Den Ausschnitt der Taille umgibt ein vorn sich zuspitzender, mit Spitzenap vlicationen bedeckter Kraaen aus Ben galine; unterhalb desselben sind die Vordertheile durch kleine, schwarze Seidenschlmgen und leuchtende Straßknöpfe zusammengehalten. Die am Handgelenk mit Manschetten -und Spitz'enapplication gezierten Aermel haben an den Schultern zwei mit Sammetband besetzte Serpentinefrisuren. .Aus mittelbraunem Covertcoat gearbeitet, zeigt unser Modell, Figur 4. einen vorn seitlich schließenden Rock, dessen übertretende Vordeibahn Pelzberandung und leichten Vortenbesatz erhält. Die auf der linken Achsel und in vorderer Mitte hakende Taille hat eine schwarze Sammetpasse und reiche Garnirung von Pelzrollen und schmale Borten, die mit kleinen Stahlknöpfchen

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Der Grippe specifisches Heilmittel.

Tie rtppe tritt ikder epidemisch aus. lle er,te issen. da sich dieselbe in Folge von Sr. kaltungen ntikelt. Zlt greis stet die schwa. chkn Punkte des menschlichen System an, darin lieg, eben da, gefährlich dieser rankheit. SyAlWsbKtt!K'K ' Hamburger ZjrnIZthkk

ft mit solch großem Srsolg gegen diese schmer,haste Leiden ang.andt worden, da viele Aer,te dessen Wertd schälen und denselben häufig er. schreiben. Sr wärmt da Blut, beruhigt die Nerven, lindert den Reh, stärkt da ganze System und beseitigt dadurch die Krankheit. vkoti,! Nur in Originai.Pakketen verkauft, und der echte hat die Unterschrist von Dr. August . önig aus jedem Umschlage. (St wird niemal lose verkaust.

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An Alabama druist reports the case of an old confcderate soldier who whcnbuying ::::::::;::::::: : :

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For a nefghbor, who lived out by him in the country, told his own story, as follows : " Evcr since I was in the army, where I contracted Indigestion and dyspepsia from eating hard tack and sow belly, I have suffered much from those and kindred ailments. A son of mine told me, while home on a visit over a year ajjo, to gct some Ripans Tabules and take thero. I did, and in a very short time I was benefited. I have feit better, ate more and reltshed it better than at any time since the war, and am doing more work now than I ever expected to do again. I teil you they are the OREATEST MEDICINE FOR A FELLOWS STOMACti I ever saw. We always have them at home, and I always recommend them when a fellow complains about his stomach hurtinjj him."

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abschließen. Xtx gleiche Besatz wiederholt sich auf den glatten Keulenärmeln und dem Stehkragen. Sainmetgürtel mit Stahlschnalle. Das schwarze Sammetbarett garniren Spielhahnfedern, während Pelz dasselbe berandet. Aus graublauem, in sich gemustertem Wollenstoff besteht das in der letzten Abbildung dargestellte hübsche Kleid für Mädchen von 13 bis 14 Iahren, das eine. Garnitur von hellerem Moirs - Velours und Sammet hat. Die oben sehr schmale, mit dem Volant im Zusammenhang geschnittene Vorderbahn des Rockes ist durch einen Sammetvorstoß mit den Rocktheilen verbunden. Die hinten geschlossene Blusentaille ist vorn mit einem nach unten schmaler werdenden Einsatz, hinten mit einer Passe aus Moir6 - Velours versehen und mit einem gleichen Stehkragen begrenzt. Diesen zieren eckige, mit kraus angesetztem MoiröAeloursvorstoß umrandete SammetPatten. Ueber den Einsatz legen sich vorn Aufschläge aus Sammet, die den vorderen Blusentheilen angeschnitten sind, über die Schultern breite, wie die Aufschläge mit krausem MoirS - Veloursvorstoß versehene Epauletten aus Sammet. Den oberen Rand der hinteren, zackig ausgeschnittenen Blusen theile, sowie oben die Aermel begrenzt ein Sammetvorstoß, die Manschetten und den Sammetgürtel dagegen wieder ein Moir6-Veloursvorstoß. Behandlung der Petroleumlampen. Die Lampe brennt nicht hell" ist eine beständige Klage, und doch fehlt es dabei meist nur an Kleinigkeiten und an Sorgfalt. Die Lampe ist der Mittelpunkt Abends im Zimmer, der einer angemessenen Berücksichtigung bedarf. Mit einer Mischung von Soda oder Pottasche. Seife und heißem Wasser reinige man alle drei bis vier Wochen die Bassins sorgfältig. lasse sie gründlich trocknen und fülle' sie hierauf erst mit Petroleum. Für den frischen Docht und für den ge brauchten, in welchem sich Unreinlichkeit festgesetzt hat, empfiehlt es sich, ihn tüchtig zu waschen, zu trocknen und dann ungefähr' eine Stunde in Essig zu legen, um ihn abermals getrocknet wieder in die Lampe zu ziehen. Auch die Petroleumkannen müssen wie oben gereinigt werden und man wird an der Lampe' seine Freude haben. Benzin zur Behandlung derWäsche. Zu einer gewöhnlichen Wäsche für eine Familie von vier bis fünf Personen, weiche den Abend rorher wie gewöhnlich ein, füge dem Wasser aber eine halbe Tasse Benzin bei. Dieses Verfahren wiederhole man am nächsten Morgen, wenn man die Wasche zum Kochen zusetzt. Ein leichtes Reiben genügt, um denSchmutz zu ent fernen. Zeit und Seife wird erspart und die Wäsche doch überaus zart und weiß. Auch das lästige Wundwaschen der Hände wird bei vorstehender BeHandlung verhütet. Der Geruch deS Benzins schwindet beim Kochen gänz. lick. .....

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Big 4jjoufe. 6 3ge nach Shelbyville, Greensburg und CDHiukbH anitnC3"Q3L 3 45 Corm täglich ; 415 Vor, tägl'ch : 7 Vorm. mit Ausnahme von Sonntag ; 10 60$orat. mit uinahme vonSonntag: 2 tSachm. täglich: 0 20 ach, täglich. Verbindung im Union Bahnhof mit Q.&C L.&N., B.& O.S.W, und C. & O. nach allen Richtungen südlich, südöstlich und östlich. Schlafwagen nach Washington an dem täglich um .SO Nachm. abfahrende Zug. stür Ticket und volle Auskunft fprecke man vor in der Big Ticket Office. Nr. l Oft Waftzingtoa Straße und Union Bahnhof. H. M. Bronson. . G. P. A Cincmnati Züge! 0. H. & D. B. E. Abfahrt Indianapolis Abfahrt Am 8 058m 10 45M 2 4SNM 4 45NM 7 VON Dayton Züge, C. Abfahrt Indianapolis Abfahrt 8 05 . 10 45$rn ?4SNm 4 4SNM , 7 0091a Ankunft Cincinnati. Ankunft 7 8093 . IlZOLm , . VON , 7 5Rm , 10 VON H. & D. R. R. Ankunft Dayton Ankunft 1038 J 3591 6 309? 7bSm 11 00t Toledo S Detroit Züge. C, H. & O. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Snd'vlö: Toledo: Detroit Abfahrt 10 45 nk'st4Nm nk'st 8401 , IWVim m ft vm . Ibm ) Ausgenommen Sonntags. Tilket-Ossicen : Union Station und No. 26 West Washington Straße, Scke SXcrtDlan. Die populäre .,-,11 ist bie teste Linie nach m m i a m Oier Züge! R.f.ir.. at.u...k.fii I 7 008 11 H8n oif s ggn u acht , er,, !13 00Mt k 55 Abend 8 40 Ab 7 388 Slic trefft tx t.... jU Täglich anlgen Sonntag. 7 558 IZIVlm Die nenefte verbesserten Osstibuls Ongsn, 3attcr Schlafwagen elegant ylorOagennnd VSvagen. Lokal-Vchlafage in Jndtanapoli steht gtt Abend berett. Verläßt hteag 45 Vkoraen. an jeder Zeit ach 80 Abend benntzt erde. 35 OeK rSafhinaton Etrake TiStt.OsflttZ : S&Ä&WÄ VIXBQI. ffrankJReed, enl. Paff. Agent. S.H. VkeDoel. tce'Prüs. und enl. V!ar. Cha. H. Rockwell, TrafcVZanager. . . H a y l e r, Dtft. Paff. Agent. x. rt m t r . i7 vn Goo4wtm.Troy Ji.Tt work for M. EmiUl 4 7 mjr mo mk. m .. bat w. cj )yoqickly how lotn ftmliw COTM.U ms h lalm at. j W T-l w I ""7 , Bor. tm r. f on. Both mim, all iA jn 107 f - AnMTkft, yom eu mbmm at kot. rt.

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