Indiana Tribüne, Volume 22, Number 124, Indianapolis, Marion County, 23 January 1899 — Page 1
o O r OO P fr I W 0 kS A v W W W o w ov Office : Llo. 18 Göb Alabama Ötrasze. Telephon 1171 Jahrgang SS. Zndwnapolie, Zndiana Montag den 25. Januar (899. nc!124
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Danksagung.
2 Fund, Besannt und SirvanbUn, Ich, sich am ZeichtnikgZn,niK meiner liefen Frau bethettigt b der ern Herr Piftar . . eilet füc feine u grttfenfee EisqugSRd i der Kirche, dem Frau vt til der (jcaictnci, d Tlitätltbiia dir Eemeiod, o mit Um lkirchenchor und der ichenkSzrrn, auch Herr Sij, Herrma füt (eint zu,komd 2tÜung de rjxlbniflil (21 ich meine herzlichsten rank. Vtttt Tod. Zum Kaiser Friedrich Nordwestecke Delaware und South Str. dtm Big Four Frachtbahnhos gkgenüker. Nur die besten Getränke und Cigarren, :: guten Lunch :: und zuvorkommende Behandlung bei Franz Buddicker. Meinen Freunden und Bekannten zur gisalligen Anzeige, daß ich da? JEFFERSON HAUS, 115 119 Ost South Straße, üdernommm habe, ur.d mich fernen werde, sie dsftlbft zu begrüßen. Boardinghaus ulit echt deutscher Kost. Achtungsvoll, Geo. Peter Hämmerle. Pommersche Gänsebrüste und Gänseschlegel, Kieler Bücklinge und Kieler Sprotten soeben eingetroffen bei John h. (Tnding, Nachfolger von Edward Müller. 810 Ost Washington Str ItUbbon 87. ... Turner Bau- und Spar-Verein macht Hypotheken-Anleihen zu den niedrigsten ZinS-Raten. Abzahlungen der Schuld nach Belieben. Man erkundige sich bei den Beamten: Kliert . Meger. fftlfibmt. Louii ZlelUa. iee,Prsidet. lr.u Bolm. tkrttZr. Carl L. Lieber, echitzmtikn. Oersammlung jeden Samstag Nbend im Deutschen Haus. Metzgemaaren In unserem neuen Laden haben wir Raum für eine Ausstellung aller Arten Handwerkszeug uud Maschi. nerie für Metzger geschaffen. Wir laden Sie freundlichst zu einem Resuch ein Vonnegut Hardware Co. 120 u. 24 Ost waslzingtonstr. föeo HflerriMaimm imrM 1 6 r-bwt? . 's', v-mP'- t'-r-2TE3S ÄlSsnbepMeV, Office: 26 Süd Delavarefir. CtaSe , WO, 222, 224, 226, 223 Ost Pearistr. Telephon 011. Offen Tag und Nacht. Aergert Dich Dein Auge (, reize e nicht au, und erse et nicht von Dir s,ern coc mm an 7O " OPTlCIAM As U tni mikl 13 mm mm frj m. r in iv i. binuun rijmZm INDIAMAPOUJ-IND. wo ma Dir für Lei Lug da Stbig Olaf fernst, ünftttch Äugen erden schmer,io etngkset. Q rillen werd, ach de besten vletyede der uze an gepaßt. UntrrstSSt die mmm 'ltt? ? iJTi betrieb o Ni c&f 4&$t . fj. IN, 140 und 143 Lirgma Kd,rme, Q. OoZvillo, NL5gtt.
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ArchlMichlen. Wetterbericht. Kühler; Regenschauer heute Nacht; kälter, Schneegestöber, gefolgt von schönem Wetter Dienstag. . Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24
Stunden 46 Grad, niedrigüe 40 Grad. !" Da einbalsamirte gleisch. Washington, 22. Jan. Pros. T. W. Clarke, Chemiker des U. S. Geolagieal Surbey berichtete der Krieg? Untersuchung Commission seinen Befund über da von Dr. Daly vorgelegte Pulver, welche der Riederschlag von dem aus der Panama con demnirten Fleisch sein sll. Der Nieverschlag, sagte Prof. Clarke, enthalte Borar und Salicyl. Borassäure sei unschädlich, und keine von Beiden verbreite einen schlechten Seruch. Prof. Clarke sagte aus Befragen. die Anwendung größerer Mengen solcher Chemikalien würde Verschwendung sein. Auch da Salicyl sei geruchlob, er konnte nicht sagen, ob e Verbindungen mit dem gleisch hervorbringe, welche schlecht riechen. Aus Befragen nach der Oesundheitschädlichkeit sagte Zeuge : Mit Borlaute behandelte gleisch würde verhaltnißmäßig unschädlich sein, mit Salicyl würde e ander sein, seine Benutzung sei von den meisten europäischen Regierungen verboten. Segen die Lieferung von mit Borsäure behandelte Fleisch würde sich wenig einwenden lassen. Aber Salieylbehandlung könne nicht zulässig sein. Die Wirkung derartiger Behandlung sei erhöhte Haltbarkeit deö Fleische. Wenn da Fleisch länger al24 Stunden außerhalb de Kühlraume gehalten wurde, so würden die Chemikalien die gäulniß etwa verzögern. Frage: Wenn Borsäure benutzt wäre, würde sie dem Fleisch einen Sechmack geben, wie da Zeugniß sagt: so bitter, widerwärtig und eklich, daß e nicht gebraucht werden könnte? Antwort : Nein. Deutschland Stellung zum Samoa-Zvischensall. B er l in, 22. Jan. Dr. Hamann vom Auswärtigen Amte theilte dem Vertreter der Assoe Presse mit, daß ein ausführlicher Bericht über die Borgänge in Samoa einging, den er um so zuverlässiger halte, al er die Schuld ziemlich gleichmäßig vertheile, wenn er auch Manche noch unklar lasse. Der Bericht sagt, Mataafa sei vor der Wahl vvn den drei Konsuln für wählbar erklärt worden. S ist richtig, daß Mataafa 1833 den Deutschen kindlich gesinnt war, aber die Lage hat sich geändert und Deutschland hat keine Einwendungen gegen Mataafa zu machen. Warum der Oberrichter Chamber die Wahl anullirte, wissen wir nicht. Keinesfalls konnte e auf Grund de Berliner Bertrage gechehen. Die Entscheidung ist besonder bedauerlich, weil sie Blutvergießen im Gefolge hztte. Aber Eigenhum von Weißen ist nicht zerstört worden, und wir wissen nicht, warum der Richter sich an Bord der?ropoise" begab. Dr. Rafael, der deutsche MunicipalPräsident, handelte gesetzwidrig, al er in da Gerichtgebude eindrang. Wir können die Dinge nur damit erklären, daß Jedermann dort nervö geworden war. Die deutsche Regierung saßt die ganze Sache sehr kühl aus, und zveifello wird sie auf diplomatischem Wege zwischen Berlin, Washington und London in Reine gebracht werden. Wir erwarten keine Schwierigkeiten. Deutschland steht strikt zum Berliner Vertrage. Wenn Deutschland Vertreter ungesetzliche Schritte gethan hat, so werden sie deavouirt werden. Der amerikanische Botschafter sagte: Ich habe keine Nachrichten und keine Instruktionen. Ich erwarte keine besonderen Schwierigkeiten, sondern glaube, daß die Sache freundschaftlich beigelegt werden wird, wie in früheren Fällen. De Kaiser Finanzen. B er l in, 22. Jan. Aussehen hat ein Artikel de Grenzboten gemacht, in welchem Herr von Kassau ausführt, daß die Geldverhältnisse de Kaiser ausgezeichnete seien, und daß die Gerächte von dem versuch, den Kaiser
von Oesterreich um 12,000,000 Gulden anzuborgen, völlig unbegründet seien. Die Finanzen Kaiser Wilhelm stünden viel günstiger al die irgend eine seiner Vorgänger aus dem Throne, da
er nicht so viele Haushalte von ver wittweten Königinnen zu erhalten, und lange nicht soviel Zuschüsse an kgl Prinzen zu zahlen habe al seine Vor gänger. Preußen zahlt den Prinzen de kgl. Hause keine Apanagen, son dern überläßt den Zuschuß der Civil liste de König. Der Berliner Hos staat sei äußerst sparsam geführt. Der Kaiser gebe wenig für neue Gebäude au, und lebe den größten Theil de Jahre in Potsdam in sehr viel einfacherer Weise al reiche Bürger. Die Zahl der Festlichkeiten sei sehr einge schränkt, und fremde Fürsten, würden nur fetirt, wenn da im Interesse de Staate nothwendig sei. Thatsächlich seien die Ausgaben so eingerichtet, daß der Kaiser der Etablirung selbftftänd iger Hofhaltungen für seine sechs Söhne mit Gemüthsruhe entgegensehen könne. Keine Animosität in Deutschland. München, 22. 3an. Die Neueften Nachrichten, welche einen Sturm der Entrüstung unter den ultrapatriotischen Blättern durch die Andeutung heraufbeschwor, daß Deutschland Verhalten aus den Philippinen großentheil für die gestörten Beziehungen zwischen Amerika und Deutschland verantwortlich sei, und daß, da da auwärtige deutsche Amt nicht darüber wisse, sich eine Untersuchung empfehle, um solche Mißverständnisse in Zukunft zu verhüten, machten heute folgende Ankündigung : Die hiesigen Amerikaner haben beschlössen,. der Regierung in Washivgton einen Protest gegen die deutschenfeindlichen Aeußerungen, welche im Nepräkentantenhause gefallen find, und die Erklärung zuzustellen, daß in Deutschland keine Animosität gegen Amerika herrsche, und daß die Amerikaner dort stet die freundlichste Ausnähme finden. Ein deutsch amerikanische Kabel L o n d o v, 22. Jan. Der Berliner Correspondent der Daily New" sagt: In Köln hat sich eine Aktiengesellschaft mit einem Kapital von 500.000 Pfund sür die Legung eine Kabel direkt von Deutschland nach den Ber. Staaten gebildet. Gleichzeitig hat Wolff Tele-graph-Agentur beschlossen, eine ZweigOffice in New Lork zu begründen. Augenscheinlich hat die Campagne der gelben Presse gegen Deutschland, welche auf beiden Seiten große Erbitterung erzeugt hat, die deutsche Regierung bewogen, da Projekt zu begünstigen, von welchem man hofft, daß e einen direkten Einfluß auf die össentliche Meinung in den Ver. Staaten üben wird. Au London. London, 22. Jan. Wenn man nach den amtlichen Berichten gehen wollte, so müßte man von Rechtswegen London augenblicklich al Kurort empfehlen. Die Zahl der Todefälle betrug in der vorige Woche nur 1563, 100 Todesfälle veniger per Tag al für gewöhnlich. Vanity Fair" veröffentlicht einen interessanten Artikel über die Veräaderungen, welche durch da Eindringe de Seld-Eliment in die Gesellschaft herbeigeführt worden find. Die Ge.' selligkeit der AriSokratie ist ander geworden. Sie läßt sich nicht in einen Wettkampf mit dem Vrauer-Millio-när, dem jüdischen Bankier oder dem Amerikaner ein, dessen Gesellschaften zu 10 Personen oder Concerte 5000 Pfund öder mehr kosten. Noch vor einem Viertel - Jahrhundert waren in jeder Saison die "great houaes" geöffnet. Jetzt ist da eine nähme Sine andere unvortheilhaste Aenderung ist bei einem gewissen Set" zu verzeichnen. Da ist, daß Leute, welche in die Gesellschaft gelangen vollen, sür die erste Gesellschaft, die fie geben, eine greit Udy" bitten, die Einladungen ergehen zu lassen, und daß dafür eine entsprechende Gegenleistung erfolgt. In der vorigen Woche hatte Herr Leopold Rothschild da Unglück, bei der Jagd von einem Ast über da Seficht geschlagen zu verden, wodurch ihm da Nasenbein zerschlagen und ein Auge verletzt vurde.
Selbst sehr warme Besörworter de
Czaren Plane für Abrüstung find erstaunt über die unmöglichen Vorschläge für die Conferenz, welche Graf Muravieff in der vergangenen Woche bekannt gegeben hat. Ein Fehlschlag der Conferenz ist mit Sicherheit vor zusehen, wenigsten soweit fie die Einführung neuer Waffen und Ezplofivftosse sowie unterseeischer Boote und Rammvorrichtungen verhindern soll. Diese Vorschläge werden al unmög(ich angesehen. I Frankreich will man da unterseeische Boot nicht aus geben. Man ist dort entzückt über den Er folg dieser Waffe, und die Aussicht mit der englischen Flotte im Falle eine Kriege fertig werden zu können. Die französischen Blätter verlangen den Bau einer ganzen derartigen Flotille. Der Matin" hat Subskriptionen sür den Bau eine zweiten derartigen Boote eröffnet, und in Kurzem 126, 702 Franken zusammengebracht. Die englischen Marinebehörden find aber wenig besorgt. Sie behaupten, da Problem der unterseeischen Steuer ung sei nicht gelöst, und trotz aller gegentheiligen Preßberichte wollten die französischen Marinebehörden noch Versuche anstellen, die mehrere Mo nate dauern würde, ehe fie zu einer Anwendung de Boote in größerem Maßstabe riethen. , Erdbeben in Griechenland. Alt on, 22. Januar. Ein starke Erdbeben erschütterte heute Morgen um 9 Uhr 50 den ganzen Peloponve genannten südlichen Theil Griechenland, namentlich die südwestlichen Departement der Halbinsel. In der Stadt Philiatra im Departement Messenia an der jonischen Küste wurden sämmtliche Häuser beschädigt und die Einwohner kampiren jetzt im Freien. - Zwei Dörfer in der Nähe von yhiliatra wurden ganz zerstört, wobei viele Leute leichte Verletzungen erlitten. Auch in den Dörfern Kyparisfia und Staso ist wenig von den Gebänden stehen geblieben Ob dabei Menschen umgekommen find weiß man noch nicht. Großer Schaden ist in dem Seehafen Navarino, 6 Meilen nördlich von Modo, entstanden, und erheblich hat auch Galamata, die Hauptstadt de Departement Messenia, nahe der Spitze de Golf von Koson, gelitten. Um Gras Esterhazy. Pari, 22. Jan. Major Graf Ferdinand Walfin Esterhazy, der muthmaßliche Urheber be DreyfuBordereau, welcher am Mittwoch von Rotterdam hier eintraf, um vor dem KassationShsf auszusagen, hat gestern schriftlich den Kriegsminister,. Herrn de Freycinet, ersucht, ihn von dem Eide de Amtsgeheimnisse zu entbinden. Der Minister bat htm asuA entsprochen und man vermuthet, daß Gras Esterhazy morgen im Gericht erscheinen wird. Auf Interview läßt er sich nicht ein. ,, OHtffA-NaHriHten. Angekommen in : New Sork: Nordland" von Copenhagen; Campania" von LiderPool; Pennsylvania" von Hamburg; Cufie" von Liverpool; Werkendam" von Rotterdam. Oouthanpton: New Sork" von New Lork. Queeatown: Umbrla" von New Sork nach Liverpool. allerlei. Qer hat. dem wird Qttii b e n-. Hetty Green, die reichste Frau Amerikas, kann sich rühmen, die Lewahrheitung diese Spruche an sich erfahren zu haben. Qi ist ihr gelungen, da auf $5,000,000 geschätzte Vermögen ihre? verstorbenen Tante, Sylvia Ann Howland au New Bedford, Mass.. in ihre Controlle zu bringen. Die Verwalter deö RiesenNachlasses waren William W. Crano und Edward T. Mandel und Hetty konnte trotz aller Anstrengungen nicht an die Millionen kommen. Nun aber ist Mandel gestorben und Frau Green hat ei zu Stande gebracht, ihren Sohn Edward Howland Robinson Green und ihre Tochter. Hetty Sylvia Ann Howland. zu Mitverwaltern ernennen zu lassen. Verwalter Crapo kann sich nun auf aufregende Stunden gefaßt machen. EinembölzernenBeinhat
ein junger 'ann Namens ellh aus Lackawaxen, Pike County. Pa.. ' die Rettung seines Lebens zu verdanken. Neulich Nachts befand sich Kelly auf dem Heimwege von seiner in Barryville wohnenden Braut und unterwegs begegnete er einem mächtigen Bären.
Da Kelly ein hölzernes Bein hat, war jem Bemühen, sich durch die Flucht zu retten, vergeblich und bald hat ihn Meister Pelz eingeholt. Mit einem Schlage seiner Pranken streckte er den f a. mm m !5ütyenoen zu Boden und fiel über ty mit . seinem furchtbaren Gebih her Doch bald ließ daö Unaethiim von sei. nem Opfer ab und trollte sich brummend in den Wald. WaS war die Urfache? Der Bär hatte Kelly's Hölzer neö Bein in den Rachen bekommen und an demselben sich fast die Zahne ausge bissen. Nur mit einem halben Hölzernen Bein und beinahe erfroren kam Kelky heim aber von Herzen froh, der furchtbaren Gefahr so billigen Kaufes entgangen zu sein. Die Consolidated Jce Co." trägt sich mit der Absicht der Ein führung automobiler Eiswagen. Ehe noch der Winter von Komg Lenz aus dem Felde geschlagen, werden etwa 3000 Pferde der Gesellschaft veräußert sein. Es ist beabsichtigt, etwa 1000 solcher Ablieferungswagen einzufüh ren. Es ist wohl auf den ersten Blick ersichtlich, daß die Fortbewegung dieser Wagen durch eine Kraft zu erfolgen hat, deren Erzeugung keinerlei Hitze verursacht und keinerlei Geruch im Gefolge Hai; welchen das Eis aufneh men konnte. Ein leerer Eiswagen wiegt zur Zeit etwa 3500 Pfund und ist geräumig genug, um etwa 6 bis 3 Tonnen EiS aufzunehmen. Diese Wa gen müssen während der Heiken Iah reszeit in der Stadt täglich 10 bis 15 Meilen zurücklegen, tn den Vorstädten ft bis zu 25 Metten. Große Anfor derungen werden an ein Pferd gestellt und die meisten der Thiere haben in Folge dessen ein kurzes Leben, so daß die Ausgaben für den Ankauf von Pferden sehr bedeutend sind. fftau i i rn t r st aTutrr tn 73 Jahre alte, in Milford, Pa., woh nende Wittwe, ist von dem Armenauf seher auf öffentlicherAuktion versteigert worden, und so sonderbar dies o.uch ilmgen mag, noch sonderbarer ist es, daß Frau Quick ihre eigene Käuferin l?urde. Die Frau, welche ihr ganzes Leben m Lackawanna Townshlp verbracht hat, ist dem Gemeinwesen zur Last gefallen und von Jahr zu Jahr wurde sie nwx ihren Unterhalt veritei, geri". Der erfolgreiche Bieter erhielt von der Stadt eine kleine Beisteuer, doch ersetzte ihm die Frau auch eine Dienstmagd, da sie Hausarbeiten verrichten mußte. Die unglückliche Frau war dieser schmachvollen Behandlung schon lange überdrüssig und sie sann auf Mittel, wie sie den Armenbehörden eine Nase drehen könnte. Bei der letzten Auktion saß sie ruhig da und war tete. bis $1.50 geboten waren und der, Zuschlag erfolgen sollte, als sie aufsprang und rief: Fünf Dollars pro Monat dafür kann ich mich selber unterhalten." Vergeblich versuchte der Auktionator, ein anderes Angebot zu erhalten, und er sah sich gezwungen, die Frau sich selber zu verkaufen. Der Armenverkauf ist eine Unsitte in Lackawanna County, der schon längst hätte abgeschafft werden sollen. In Algier erregt dte Heirath einer jungen Französin mit einem arabischen Scheikh großes Aufsehen. Die lunge Frau, Mademorselle Ferret, ist die Tochter eines Eisen bahn - CommissarS in Mauerville und der Gemahl der Aga von Aflon, Si Hamza ban Beker. das Oberhaupt der großen Marabu Familie der Ouled Sidl Scheikh. Die Trauung wurde nach muselmanischem Ritus durch einen Kadi in Geriville vollzogen, von wo sich daö junge Paar nach dem 12 Kilometer entfernten Duar von Lonsela. begab. Auf dem ganzen Wege nach ihrer neuen Heimath wurde die iunge Madame Si Hamza von der einheimischen Bevölkerung mit Enthusias. mus begrüßt, und die Reise war ein wahrer Triumphzug. Ueberall ertönten die Freudenrufe, und man küßte der jungen Frau die Füße und veranr i i T . . . rr f i - r c lianeie iyr zu uqrcn tfanianas uno öffentliche Tänze. In irem Heim eingetroffen, veranstalteten Sl Hamza und seine Gemahlin eine Falkenjagd auf Gazellen, wozu zahlreiche Ernla düngen ergingen. Mitdemuebergangedes GuteS und Schlosses Cadinen an den deutschen Kaiser-besitzt dieser insgesammt 50 Schlösser. Davon sind in Berlin drei: daö königl. Schloß. Schloß Bellevue und Schloß Monbi jou. In Potsdam . befinden -sich' 13: Stadtschloß, Neues PalaiS, Babels, berg, SanSsouci, MarmorpalaiS, Orangerie. Jagdschloß Stern. Belve dere. Salvo, Charlottenhof. bayerisches HauS im Wildpark. LandhauS Alexen drowSka und daö Schloß auf der Pfaueninsel; in Kassel daö Stadtschloß, die Löwenburg und WilhelmsHöhe; in Hannover daö Residenzschloß. Ferner gehören dem Kaiser die Schlösser in Wiesbaden. Urville. Straßburg i. E.. StolzenfelS. Springe. Burg Sonneck a. R.. Rominten, Schönhausen..Tchwedt a. O.. Benrath, Breölau. Brühl. Jagdschloß Grunewald, Celli, Cbarlottenbura, ErdmannSdorf, Freienwalde a. y. Jagdschloß in der-'
lLoerde, Schloß Georgsgarten, Burg Hohenzollern. Homburg v. d. Höhe. Hubertusstock. Jägernhof bei Düsseldorf, Königsberg i. Pr., Königswusterhausen, Letzlingen. Osnabrück, Oliva und das Stadtschloß in Koblenz.
s D,e Einbrecher, dre in Dessau einer Dame 80.000 Mark ent wendeten, sind verhastet worden. Der eine ist ein Kellner Gustav Göschel, der andere Steinmetz Beilig aus Leipzig. Beiden wird auch zur Last gelegt, 20 schwere Einbrüche rn Leipzig und 5 m Haue begangen zu haben. Der Des sauer Diebstahl führte zu ihrer Ent larvung. Beilig hatte eines Abends nach dem Diebstahl Dessau wieder auf gesucht und im Sommerlatte'schen Gasthofe Wohnung genommen. Einige unverfänglich scheinende Fragen an den Wirth waren diesem, nachdem er von dem Einbrüche gehört hatte, wie der rnS Gedächtniß gekommen. Er verständigte die Polizei, die sofort die Verhaftung vornahm, als sie aus Leipzig die Antwort erhalten hatte, daß die ins Fremdenbuch eingetragenen Anga ben über Namen und Wohnsitz richtig waren. Wiederholte Haussuchungen förderten wohl ine Anzahl anderwarts gestohlener Sachen und allerlei Diebshandwerkzeug ans Licht, aber von den m Dessau gestohlenen Werthpapieren fand man zunächst nichts. Da entdeckte man im Hofe der Beilig'schen Wohnung eine verdächtige Stelle, man grub nach und fand die in Dessau ge stohlene Kassette in d Erde. Das Schloß war erbrochen, doch fanden sich . r rrr ' l!0A eine Anzayl oer Ckkeuen vor. Veranlassung zu ei nem oykott gab zu Offenbach in M seit ein Pfeifenkopf. Die Militärbehörde verhängte über den dortigen Eitzmert'schen Cigarrenladen das Ml litärverbot, weil, wie sie anführte, in dem Laden sozialdemokratlsche Ten denzen verfolgt würden. Die sozial demokratischen Tendenzen seien darin zum Ausdruck gekommen, daß einem Soldat elnPseisenkops verkauft wurde, auf dem zwei verschlungene Hände über einer Erdkugel abaebildet waren. Darunter stand der Wahlspruch: Für Freiheit. Wahrheit und Recht." Der Soldat hatte den Kopf weder wegen des Wahlspruchs, noch wegen der Hände gekauft, sondern weil er schön bunt war! D i e. G e d a n k e n g ä n g e e ines russischen Censors sich zu erklaren ist oftmals unmöglich, in die eines türkischen kann sich Niemand hineinarbeiten. der nicht die Angst vor dem Verlust der Stellung infolge höheren Mißfallens in Rechnung zieht. Ein hübsches Stückchen hat man neuerdings in Konstantinopel geleistet; die Cenfür hielt eine Sammlung von Skizzen aus dem türkischen Leben an und confiscirte sie. Die Malerin hatte ein Ezemplar dem Sultan überreichen lafsen. der. sie mit großen Lobsprüchen entgegennahm und der Dame den Schesakad - Orden zweiter Klasse verlieh. Seine getreue Censur aber hält das Werk für staatsgefährlich, trotz des allerhöchsten Beifalls und trotzdem die Malerin die Schwiegertochter des verdientesten deutschen Militärreformators in der Türkei ist. Böse Menschen meinen allerdings, es sei gerade desbalb geschehen. Wild lederne Handschuhe wasche man in lauwarmem Seifenoder Salmiakwasser (3 Theile warmes Wasser, ein Theil Salmiak), wie ein anderes Stück Wäsche. Um die Fingerspitzen zu reinigen, ziehe man die Handschuhe an. Man spült aber nicht in klarem Wasser nach, da das Leder dadurch leicht hart würde. Auch dürsen die Handschuhe nicht schnell trocknen und müssen währenddessen wiederholt erleben werden. Oallflufc tritt oft ötiA bei kaltem 23etfr- M X . greifend und andere Körpertheile Hood' Sarsaparilla, der große Blutreiniger heilt Salzstuß. Hood' Pillen birken vorzügich nach der Mahlzeit und kuriren Kovfveb. 25. Der fjew ork tore lvtabllri 1853.) W!.,. Butterick Muster ! Kleider-Stoffe. Hier ist ein einzige Beispiel um Ihnen zu zeigen, ie vlr Kleiderstoffe diese Woche verkaufen. $1.25 ganz wollene Granit-Tuch in vier verschiedenen Combinationen und ganz schwarz 50 Zoll breit und perfekte Waaren so weit fie reichen . 35 Cents. Qeftgang? m W B s.
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