Indiana Tribüne, Volume 22, Number 123, Indianapolis, Marion County, 22 January 1899 — Page 1

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Geld auszuleihen

41 Prozent, 5 Prozent, 31 Prozent und Prozent aus ttfte Hypothek von verbessertem Gruvdeigeuthum in Stadt und Land, je nach Lage und Charakter der Sicherheit und in beliebigen Summen. Keine Kommission. En&iana Ernst Company Kapital $1,000,000 Ossi : JMana Trug Gebäude. GZistfU resceut'a Stierle. gi. Hasnn. WllilU 49 Jahr, alt, Freitag Mittag Ik Uhr. ttrdlg. ,ta, Morgen lUut, vom Trauerhaus, 1314 rkhr Etrai und um 1 Uhr von der St. Patritt kch -. TleHlate,bliebee. 1 GZlnrh Barbara Tobn. wllUU uerSag, IS. Zanu, achmittag . Uhr. i lta , SS Jahre, i ihr Wohnuvg. . SU Hizh rrak. Di, eerdlguog ftadet am Sonntag achmittag 1 Uhr. ,om Truerhaus, aal statt. Tte trauernden Lioterbtebeken. z. 1 (föee. Hei'i'iimiisMWZw Clffii. . 0ß Ak TTflri.iTftr. -W rW ' 6tl2 , 200, 222, 224, 226, 223 Ost Pearlstr. Telephon 911. Offen Tag und Nacht. Preis Maskenball -beiInd'pls Schweizerbundes in der Mozart-Halle ! am Dienstag, den 7. Februar 899. Eintritt 25 Cems die Person Vknfik do Veiser'i Orchefter. IrchlNchHlell. Der Nikaragua Kanal. Wasbinaton. 21. Zaa. Die Nicaragua -Kanal - Bill wurde heute m Senate mit 43 gegen 3 Stimmen pasftrt. Vorder wurde daS Amendement Pas firt, daß wenn von N'caragua und Costa Riea nicht die nöthigen Konzes Honen u erlangen seien, betreffs Con trollirung einer anderen Route unterhandelt werden soll. Die Samoa-Angele genh eit Washington, 21. Jan. Der deutsche Botschafter, Dr. von Hollebea, sprach heute beim Staatssekretär Hay vor und legte zwei wichtige Depeschen toi der deutschen Regierung in Bezug aus Samoa vor. Nachher fand eine Konferenz zwischen Hay und dem deutschen Botschafter statt. Die von dem deutschen Botschafter übermittelten Depeschen enthielte, die eS heißt, alle Sinzelnheiten über die Vorgange in Lpia. Dieselben differiern in mehr facher Beziehung von den Preßnach richten. Nach den verschiedenen Konferenzen wurde von einem hohen Diplomaten aesaat. daß die Angelegenheit derar ftibt. daß ein friedlicher Ausgleich vahrscheinlich sei. Man glaubt in diplomatischen Kreisen sicherlich, daß Deutschland daS Verfahren deS beut scheu Konsuls nicht gutheißen wird. Man durs alS sicher annehmen, daß weder die amerikanische noch die britische Negierung bis je.t proteftirt hat.

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Landung amerikanischer Truppen. NewAork, 21. 3an. Sine Spe-

zialdepefche der World" von Washington sagt : Gen. Miller Szvedition ist auf GuiamaraS gelandet und' fand keinen Widerstand. Die Insel liegt drei Meilen von Zloilo. Die Landung war nothwendig, weil die Truppen auf den Transportschiffen zu gedrängt waren. Die Erfahrung hat gelehrt, daß die Truppen an Lebendigkeit und Kampsmuth, wenn sie zu lange auf Schiffen find, verlieren. Auch war es nicht rathsam, die Truppen nach Manila zurückzubringen, denn eS war zu befürchten, daß die Eingeborenen von Luzon glauben wärden, daß die Amerikaner von den ffelipinoS geschlagen worden seien. , Ein Versuch. Truppen in Zloilo zu landen, wird vorläufig nicht gemacht werden. Die Insel, auf welcher die Landung vorgenommen wurde, ist gesund und hat genügend Wasser. Generalkommissär Sag an. New Aork, 21. Jan. Eine Depesche deS Herald aut Washington meint, gleichviel, die der Prozeß gegen Sag an ausfalle, seine Rolle in der Armee sei ausgespielt, und sein Nachfol ger Col. John F. WeSon sei bereits gewählt und von hier nach Washingon beschieden. Die Ernennung kann jedoch nicht vor SaganS Kaltstellung erfolgen. Col. Weston ist ein bekannt er Oksizier deS Proviant - DepartementS, war der leitende CommissaratS Beamte während der Campagne bei Santiago und ist seit 1875 im Amt, nachdem er früher bei der Linie gedient hatte. Er trat ali Freiwilliger alS Premierlieutenant in dat 4. Kavallerie - Regiment Kealucky 1861 ein und diente während deS ganzen Oür erkriegeß, und trat nach demselben zur regulären Armee über. Scheint Erfindung. New gor k, 21. Jan. Sine Opelialdepesche an den Herold" von Washington sagt: Alö Resultat der KabinetSfitzung und der Unterhandungen zwischen Staatssekretär Hiy und dem britischen Botschafter werden wahrscheinlich die Ver. Staaten und England bei dem Auswärtigen Amt gemeinschaftliche Vorstellungen machen und sich über Verletzung deS Berliner Vertrages in Samoa beschweren. Die Kohlengräber. P ittö b u rg, 21. Jan. Die AuSsichten auf eine Einigung zwischen den Kohlengräbern und den Grubenbesitzern sind gut. ES wurden bereits aus beiden Seiten Konzessionen gemacht. ES ist nicht unmlich, daß die Gruben besitze? in Einführung deS achtftündigen Arbeitstages villigen. Schwere Heimsuchung. Berlin, 20. Zan. Die zur Zeit der Schneeschmelze oft so wild rauschenken Bäche und kleinen Flüsse im Schwarzwald, welche theils den Rhein, theils die dort entspringende Donau speisen, find auch dieses Jahr die erften, welche unter dem lauen Hauche deS Föhn mächtig angeschwollen und ungeberdig gerzorden sind. Aus der Baar, der breiten Hochebene deS SchwarzwaldeS, ist daö flache Lecken zwischen Brigach und Breg, welche sich zwischen Donaueschingen und Hüfingen zur Donau vereinigen, von trüber Fluth getüllt, so daß die Gegend zwi schen Hüfingen und Psohren thatsächlich einem See gleicht. In der tobenden Fluthen der Wutach ist zu Neustadt aus dem Schwarzwald der Wasser- und Straßenbau - Ausseher Bauer ertrunken, und Depeschen auS Karlsruhe melden, daß im ganzen Oberlande Brücken und Straßen schwer Noth gelitten haben, namentlich im Linzig- und im Schutterthale und in den oberen Schvarzvaldtalern. Auch die von Hebel als so sanft und . lieblich besungene Wiese zeigt ihre Nucken und Tücke; in. rasenden Sprüngen vom Südabhang deS Feldberges herabftür zend, hat sie unterhalb OchLnan an den dortigen Kunstbauten große Verheerungen angerichtet. Der Oetrieb der Wiesenthalbahn ist unterbrochen, da

bei Mambach ein Erd- und GeSeivS-

rutsch niedergegangen ist, welcher den Bahnkörper auf eine beträchtliche Strecke hin in ein Geröll- und Trümmerfeld verwandelt hat. Dreisam und Slz haben bis jetzt weniger Schaden angerichtet, aber mit Besorgniß sieht man den kommenden Tagen entgegen, wenn an den Hängen der ihre Thäler säumenden Berghalden der Schnee zu schmelzen beginnt. Vom Mittelrhein kommt die Nachricht, daß bei Koblenz ein unbekannter Mann in den Fluthen umgekommen ist. Aus demReichStag. Berlin. 21. Jan.. .2m Reichs tag kam gestern der Antrag der konservativen Partei zur Debatte, daS Strafgesetzbuch in dem Sinne abzuändern, baß Beamte, welche amtliche Schriftstücke, deren Geheimhaltung angeordnet ist, Anderen zur Veröffentlichung durch die Presse widerrechtlich mittheilen, sowie diejenigen, die Schriftstücke durch die Presse .veröffentlichen, von denen sie wissen müssen oder den Umständen nach annehmen müssen, daß sie ihnen durch eine Handlung der bezeichneten widerrechtlichen Art zugäng(ich gemacht worden sind, mit Geldstrafe bis 1000 Mk. oder entsprechender Gefäagnißftrafe bedroht werden. Namens der Partei begründete der ostpreußische Landrath Rittmeister a. D. Graf v. Kliukowström den Antrag, wobei er die Veröffentlichung solcher Schriftstücke als einen Verrath an der Regierung bezeichnete. Die Abgeordneten Lenzmann (feeis. Vo.kSp.) und Hoffmann-Dillenburg (nat-lib.) sprachen gegen den Antrag, indem sie ausführten, daß derselbe im Grunde genommen nichts mehr und nichts venigee.als in Ausnahmegesetz gegen die Oozialifteapresse bedeute. Dann ergriff Liebknecht das Wort, um den Konservativen eine gehörige Lektion zu ertheilen. Sie selbst", rief er ihnen zu, find in Staats- und Privatgeheimmssen durchaus nicht heikel", und dann erinnerte er daran, wie die Konservativen seiner Zeit den Prinz: von Preußen überwacht und wichtige Papiere gestohlen hätten. Noch ganz frisch' in Aller Erinnerung sei, daß, als Fürst vismarck die Enthüllungen über den Geheimvertrag mit Rußland, die bekannte Rückoerficherung", machte, der offizielle ReichSanzeiger", dies al Verrath" bezeichnet habe. Was der Vorwärts" enthülle, liege im Interesse des Staates. Nachdem der Seheimerlaß deS Seneralfeldmarschalls und General-Jaspekteurs der 2. Ar-mee-Znspektion Prinzen Georg von Sachsen publizirt worden, hätten die Soldatenmißhandlungen abgenommen Die Annahme des vorliegenden Anträges würde mit seiner Abdankung des Reichstage? gleichbedeutend sein. Statt die Oeffentltchkeit zu fürchten, sollten Regierung, Minister und Behörden sich so verhalten, daß sie daS Licht nicht, zu scheuen brauchen. Wenn Sie durch Ausnahmegesetze gegen uns kämpfen vollen," schloß der Reduer zu den Konservativen gewandt, werden wir mit Ihnen fertig werden, ie mit Herrn von Bismarck" .(. spielung auf das unter Bismarck .rlassen e, später widerrufene Sozialiftengesetz ) Abg. von Kardorff (Reichspartei) vertrat die Anficht, daß es nach den unsauberen Veröffentlichungen nothwendig sei, Maßregeln zu treffen, um derartige, korrumpirend wirkende Indiskretionen für die Zukunft zu verhindern. Ein Antrag, die Vorlage an eine Kommission zu verweisen, vurde abgelehnt, so daß dieselbe ohne Verzögerung zur Oeiterberathung.und Abftimmung im Plenum kommen wird. Die auffallendsten Heilangen von Serofeln, die man " kennt, find mittelst Hobd's Sarsaparilla erzielt. Dieses Mittel sucht seines Gleichen bei. Olutkrankheiten. Gebraucht nur Ho ob's. Hood's Pillen sind mit der Hand gemacht und völlig gleich anQröße undOeviüt. ZöL.

Leinene Zukunft der Ver. Staaten 7

Ein neuerdingS entdecktes Versahren. oder vielmehr die Versprechungen, welche daran geknüpft werden, können Anlaß bieten, ernstlich die Frage aufzuwerfen, ob nicht unser Land dahin gelangen könne, eines der wichtigsten lemwandproducirenden Länder der Welt zu werden, und vielleicht in naher Zukunft Tausende von Tonnen Flachsstroh. welche bis jetzt bei uns verbrannt odtr einfach weggeworfen worden sind, in ein - Gewebe verwandelt werden -mögen, welches in erfolgreichen Mitbewerb mit' den feinsten betreffenden Geweben Belgiens. Deutschlands. Irlands us. w. treten könnte. Das wäre jedenfalls ein Gegenstand von' seh? ' weittragender Bedeutung! Bis jetzt importiren die Ver. Staaten so ziemlich alle -Leinenstoffe, die sie brauchen, Flachs - Leinwand und an dere. Es gibt immerhin'Ansäng'e einer amerikanischen ' Leittenwebec - Jndu strie, theils in einigen central-westlt-chen. theils in mehreren östlichen-Staa. ten; aber der gesammte Umfang dieser Industrie ist so gering, daß sie kaum mitgezählt werden kann, wo es sich um große runde Zahlen handelt! Die mei stcn betreffenden Fabriken verarbeiten überdies importirten Flachs, und nur für einige wenige Specialitäten. Bis zum heutigen Tage ist die SaginawHalbinsel, im Staat Michigan. die einzige Stätte in den Ver. Staaten, wo Flachs hauptfächlich der F a s e r wegen gezüchtet wird. Audererseits ist die Flachszucht bei unS' im Allgemeinen sicherlich sehr bedeutend. Aber der allergrößte Theil dieses Produktes wird des Samens wegen gezogen; das Uebrige kommt, wenn überHaupt, nur. so nebenher in Betracht. Nachdem der Same ausgedroschen.wsrden ist, wird das S!roh entweder verbrannt. oder zu einem billigen. P'olsterungsstoff . zubereitet, oder sonstwZe in einer Weise verwendet, daß. man es rasch los wird. Man kann sagen, daß es bis jetzt größtentheils Abfalls'Produkt ist. - : ' V . Für die Flachs Leinwand kommt freilich die, Qualität des Flachses sehr in Betracht; aber eS wird von Kennern versichert, daß sich schon heute in dielen Theilen unseres Landes Flachs gewin nen ließe, welcher dem besten, anderwärtS erzeugten für den vorliegenden Zweck gleichkomme. Indeß ist noch nichts geschehen, den amerikanischen Landmann gerade zum Betreiben dieser Cultur und zu? Anwendung wiss?nschaftlicher Methoden bei derselben aufzumuntern. (Unser so vielseitiges Ackerbau - Departement wird aber, nun da die Frage in's Gesprächl.gebracht worden ist. höchstwahrscheinlich sich diesen Wink in einem gelegenen Augenblick zunu.e machen.) Boden und Klima sind unzweifelhaft in einem großen Theil der Union dafür vorhanden, und es fehlt auch nicht an Leuten. welche von anderswoher sich aus die Sache verstehen. ' . . Vielleicht wäre eS schon früher zu einer bedeutenden Entwicklung dieser Industrie bei uns gekommen, wenn die Amerikaner im Besitz eines praktischen Verfahrens gewesen wären, die werth vollen Flachs - Abfälle rasch genug für die Spinnmaschine und den Webstuhl nutzbar zu machen. Und auch dieser Haue soll nunmehr ein Stiel gedreht worden sein, um einen drastischen dentschländischen Ausdruck zu gebrauchen. Dies versichert wenigstens der Erfinder deS betreffenden Verfahrens, Bertrand S. Summers, Ober-Chemi-ker der Western Electric Co.", auf das Bestimmteste. Schon seit fünf Jahren erperimentirt derselbe mit Pflanzenfasern, zu dem besonderen Zweck, die veralteten Methoden, wie sie bis jetzt im Ausland und hier bezuglich der Verarbeitung dieser Fasern zum Spinne und Weben bestehen, weiter zu verbessern. Schließlich gelang eS ihm, ein Verfah ren zu finden, das, wie .er durch Probiren vollkommen gewiß machen will, die Zeit für die Zubereitung der Fafern zum Spinnen (rtttng" nennt man hierzulande diese VorbcreitungsArbeit) colossal verkürzt. Dieselbe Arbeit, welche früher, je nach Umständen, die? Tage bis sechs Wochen erforderte, soll sich jetzt in vier Stunden abwickeln lassen, und zwar noch befriedigender, als früher! Ursprünglich hatte Summers seine Experimente mit der Romey-Faser begonnen; aber er wandte sich bald der Flachsfaser zu, fil deren erfolgreiche Cultur sich in den Ver. Staaten ein t.r vc .i f :! viel größere i.oiei ugnci, ms ic erstere, unbeschadet Allem, was sich immerhin auch aus der Romey - Faser bei unS noch machen läßt. Wie man Hort, ist, außer dem behördlichen Interesse in mehreren westlichen Staaten für eine zweckmäßigere Flachscultur zu diesem Behufe, auch Capital genug geWonnen oder in sichere Aussicht gestellt, daß daS Summers'sche Verfahren bald ln großeremMaßstabe angewendet werden kann. Zunächst, bis der Flachsbau selber sich weiter hebt, sollen nur leinene Handtucher. Tischtücher und Servietten I fadricirt pnden.

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Garvey war ein Anbeter der jungen Dame und diese hatte sich seine ferneren Bewerbungen verbeten. In Folge eines SelbstMordversuches, den die Artistin May Pfeiffenberger in Brooklyn, N. Y.. mächte, ist constatirt worden, daß diese Dame das Herz auf der rechten Seite hat.' Ein Streit mit ihrem Manne verleidete der Dame das Leben, fo daß sie sich in selbstmörderischer Absicht zwei Kugeln in die Brust jagte. Der BlutVerlust raubte ihr das Bewußtsein, und als die Aerzte die Wunden sahen, gaben sie alle Hoffnung aus Rettung der Selbstmordcandidatin auf. Zum Erstaunen Aller begann sie sich jedoch zu erholen, und man nahm nun eine OpeNation an der Dame vor. Hierbei konnte der operirende Arzt zu seiner Verwunderung das Herz nicht sehen, und eine eingehende Untersuchung ergab, daß sich dieses Orgau auf der rechten Seite' befand. . Ein Theil der Ar beit erbevölkerung in Danzig ist übermäßigem Schnapsgenusse ergeben und greift im Rausche sofort zum Messer. Diese Zustände haben den Polizeipräsidenten veranlaßt, sämmtliche Schnapsschänken in Danzig und den Vororten Abends um 8 Uhr schließen zu lassen. Wie nothwendig diese Anordnung ist, zeigt die Rolle des jetzigen Schwurgerichts; es kommen fünf Körperverletzungen mit tödtlichem Erfolge zur Aburtheilung. 'In allen Fällen han oelt es sich um Rowdies. die ohne jeden Grund zum Messer gegriffen hatten. Ueber eine fortgesetzte theate.feindliche Demonstration, die nr sämmtlichen Pariser Theatern, mit Ausnahme der neuen komischen Oper, endemisch geworden ist, berichtet ?Francisque Sarcey im Figaro". Sie rührt vonNiemand anders her, als von zahllosen Vertretern der Gattung Pulex. Jrritans", den Meister Satan mit seinem Liede in Auerbachs Keller theaterfähig gemacht hat und der das Pariser Publikum während der Vorstellungen in ganz unerträglicher Weise mit Blutsteueril brandschatzt. Und daö

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