Indiana Tribüne, Volume 22, Number 122, Indianapolis, Marion County, 21 January 1899 — Page 1

o f t Vs YiC o sP'O A M w kvri A tO v v . i k;w w o yv QfZIce : No. 18 Oüö Olct; Gteas; TelepKou 1171. Indianapolis, Zndiana Samstag, den Januar 1899. Jahrgang 22 ?!cj 122

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Alö am Mittwoch Herr Beve ridge zum Buadeisenator gewählt worden war, hielt er selbstverständlich eine Rede. 3n dieser Rede sagte er, daß die Psi.chten eines Senator sich aus daö ganze amerikanische Volk, erstrecken. Dann fuhr er wörtlich sort : Das amerikanische Volkl Dieser Au. druck bedeutet nicht eine Klasse de ame rikanischen Vo'.ke. Die 3eschästleute de Lande sind nicht da amerikanische Volk, die Arbeiter de Lande find nicht da amerikanische Volk, die Äst pitalifien der Nation find nicht da amerikanische Volk. Kein- Klasse hat ein Monopol auf da' Bürgerrecht (citiztnship). Alle Klasse zusammen machen da große, lebenskräftige (vital), meikerschaftliche (rnaiterful), kaiserliche (irnpcritl) amerikanische Volk au. e bedarf aller Klassen für die Civilisation selbst. Da Schick. sal hat da Leben und die Woblfahrt jede Bürger unserer heiligen Nation in da Leben und die Wohlfahrt jedes anderen Bürger unter unserer Flagge gewebt. Wir Amerikaner find Brüder. nicht nur durch da Band gemeinsamer unfterolicher Srionerungev, nickt nur durch ruhmvolle gemeinsame Hoffnungen, sondern durch die unaus. löslichen Bande der Nothwendigkeit und der Verhältnisse. S ist im In. teresse der größte Bank in New Lork. bah der kleinste Farmer und beschei. denste Arbeiter von Iadiana erfolg. reich sei. Die Bank kann nicht vro. periren, wenn der Fabrikant und der Großhändler nicht Prosperiren. Diese können nicht prospenren, wenn nicht auch der Kleinhändler drosperirt. Und der Kleinhändler wird bankerott im Augenblick da der Farmer und ' der Arbeiter aufhören, ihm zu bezahlen. Wir find mit einander verbunden durch die Beschaffenheit der Dinge. Wir find in eine g,oße wirthschaftliche Einheit zusammengeschweißt durch des Fmger der Borfedung. Wir find dereinigt in eine große untheilbare, un. trennbare und dedalb unzerstörbare Nation durch aöttl'che Anordnung (decree of God hiraself) Und de. Halb muß der Gesetzgeber a das Gange denken, denn er an einen Theil denkt. Die wahren Interessen einer Slässe möge die Verwerfung ihrer äugenbllcklichen Forderungen diktiren, den die wahren Interessen einer Klasse müssen nothwendiger Weise die wah. rea Interessen de ganzen Volke sein. Maßregeln, welche nicht zum Wohle de ganzen Volke find, find giftig und bZöartig. Da Volk, da ganze Volk und nicht als da Volk ist die geistige Atmosphäre, in welcher ein Seseheber leben und sich bewegen sollte." Wir haben nicht geger. Herrn Be veridge; er wird wohl nicht höder und nicht niedriger stehen, al seineTollegev. Aber da Vorstehende zeigt, daß er nicht ist al ei Schönredner und sich nicht im Geringsten über da Durch. schaittniveau erhebt. Wa er da ge. sagt hat, ist nicht al Phrase und Schlagwort, ohne Smn und Verstand. Derjenige, der heutzutage von einem einheitlichen Volke, oder von einheit lichen Interessen de ganzen Volke spricht, derjenige, der glaubt, daß eö heute möglich ist, Gesetze für da ganze Volk ohne Rücksicht auf Klasseninteres. skU zu machen, und doch aus de voden der heutigen Gesellschaftsordnung stehen zu bleiben, der muß blind sein absichtlich oder unabsichtlich, für alle, wa um ihn herum vorgeht. Wer daran denkt, daß unsere Se. sellschaft au Slementea zusammengesetzt ist, welche alle Zwischen. stufen von Leuten, die von der Hand zum Munde leben,' die vom Vettel leben, bi zu Leuten, deren Cinkom men jährlich Millionen beträgt, au füllen, wenn man an den Unterschied in Tivsluß und Ansehen zwischen de P'äsibentea einer Rieseneorporation und einem Lohnarbeiter denkt, wenn man nur ein BiSchen Auge hat für die stet vorwärts schreitende Kovzevtrir ung der Kapitalsinteressen i jeder Form und der stetig fortschreitenden Proletarifirung der Massen, dann muß man sehr naiv sein, wenn man in Oe. zug aus Jateressea und Gesetzgebung noch von einem einheitliche Volk rede kann. Heutzutage kann an nur einer Klasse dienen und der Gesetz, geber muß wählen. OStze wie die:Wir find mit ei. lande? verbunden durch die Oeföaffen

heit der Dinge". Wir find eine große wirtbschastliche Tmheit zusam. mengeschweißt durch den Finger der

Vorsehung" find darer nichtesagender Unsinn. Und der Hinwei darauf, daß die Wohlfahrt de Einen von der Wohlfahrt de Andern abhängt, ist eine Platitüde, die aus da auSbeu. terischke System anwendbar ist, denn in gewissem Sinne. hängt ja die Wohl, fahrt de Okla'denbefitzer von der Arbeitsfäbiakeit seiner Sklaven ab. Der , ? Satz kann eben auch bloß deshalb rich tig sein veil man Einem, der gar nicht hat, eben gar nicht nehmen kann. Aber Herr Leveridge veiß schöne Worten 'und '-Phrasen zu gebrauchen und so halt man seine Oberflächlichkeit für Weiheit. ,, m MMchriHlen. Qetttrbericht. Schöne Wette? heute Nacht und em. vonnlaa. voqfle 2.emperarur innerhalb der letzten 34 Stunden 37 Grad, niedrig' 32 Krad. , NuS dem (?vngrei). Washington, SO. 3an. 3m Senate hielt Fairbauk eine längere Reve, worin er die Erbauung de Ni. earagua Kanal befürwortete. Nelson von Minnesota hielt eine längere Rede zu Gunsten der Ann,r,on der Vhilippinnen. Nelsoi ist von Se. iurt ein Norvege?. Tilman von Süd Tarolina unterbrach ihn mit der Frage die e komme, daß die Norweger zu Hause sür Freiheit und für Unabdän. gigkeit von Schweden seien,, vährend sie in den Ver. Staaten dagegen seien, den Filipino die Freiheit zu geben. Nelson erwiderte darauf ärgerlich. er sei ein Oürger de? Ver. Staaten und vertrete weder da Volk noch die Regierung von Norwegen, doch sei er überzeugt, daß deren Freiheit größer sei al die de Volke von Süd Taro lina. (velächter) IHM ' Da einbalsamirte Rind. fleisch. Washington, SO San. Der Generalarzt de General Mile, Ma. jo? W. H. Daly. dessen Felddienft fiä von Tampa bi Porto Rico erstreckte, und welcher schon vor Wochen so un. günstig über die Nmdflelsch. Lieferung für die Truppen aussagte, erschien heute freiwillig vor der Commission und bestätigte seinen früheren Bericht Er beobachtete in Tampa auf einem Sch'ss ein Nindviertel, deiche frei in der Sonne aufgehängt da?, und interelfirte sich sür die Frage, die lange da Fleisch in solchem Klima eine solche Behandlung vohl vertragen könne, und stellte deshalb Beobachtungen an. Er bemerkte, daß Fliegen, besonder Schmeißfliegen, da Fleisch nicht be. rührten, ode? denn sie sich daraus niederließen, schleunigst wieder da Feld räumten. S? ließ sich ein Stück abschneiden und kochte e. abe? e hatte weder den natürlichen Geschmack, noch den Geruch von Fleisch. Späte? half e? Pferde anbinden, bekam dann Magenbeschwerden und schrieb da zuerst der Anstrengung zu. Dann bemerkte er Anzeichen von der Anwesenheit von Chemikalien, welche ihn an ein Präparat erinnerten, welche er vor Jahre auf der Jagd in den Nocky Mountain um Präserviren von Ctkfleisch benutzt hatte. Den gan. zea Tag und den folgenden konnte er einen widerlichen Geschmack nicht lo werden. Bei jene? J.agdpartie hatte er da Präparat anälyfirt und gefu. den, daß e Voesz und Salyeilsäure enthielt. Dosselbe sollte bei Slk äußerlich gebraucht erden, abe? e? hatte e i da rohe Fleisch eingerieben UNS ivjieirt. voros kann nach Ansicht de Doktor an Nahrungsmitteln oder für gewöhnliche medizinische Zwecke nicht mit Sicherheit verwandt werden, und Salycilsäure ist sehr schädlich,ekelerregend und nachteilig und zerstört fast immer die Verdauung. Dr. Daly hielt da yzperiment, Fleisch durch Chemikalien zu eonservi. ren. nicht tu? gelungen. Die gleiche Erfahrung machte er mit dem Fleisch auf dem Panama". Auch meinte er, die Anforderungen der Regierung an die Contraktoren seien unvernünftige

gewesen, den Jedermann wisse, daß jüngsten Ereignissen nicht große Ve j kein Fleisch ohne Nachtheil 24 Stunden 1 deutung bei, und deshalb beabsichtigt de? Feuchtigkeit und Wärme gesetzt die Regierung .nicht, deltere Kriegwerden könne. Da meiste Fleisch aus sch'ffe nach. Samoa. zu schicke?, den dt? Panama" d-? chlt, abe? e dle anderen NLchte die nicht thsn,

hatte einen absonderlichen Seiuö, die

auch da gekühlte Fleisch, delcheö in Ponee gelandet durde. 7 Einen Fleischer sah er Im Schiffsräume, der kaum ein gesunde Stück Fleisch finden konnte. Auch hier und auf dem TranSportsch'ss Ehester fand sich der seltsame Geruch. Der Doktor hat von dem abgekühlten Fleisch aus der Panama" Abkochungen gemacht, dieselben hermetisch verschlossen und in BittSbura - analvflrt und dabei Borax und ' Salycilsäure konstatir't. Die Rückstände von seine? Untersuch, ung in Pulverform werden in Dr. Daly Gegenwart durch Professor Clark von hier untersucht werden. ,,,, . , Der Keelh , Moto? ein q w rn v e t. - Philadelphia, Pa., SO. 3am Die Preß" enthält heute einen eine Seite langen, mit Illustrationen der sehenen Artikel, der sich ausführlich mit der Untersuchung der früheren Werkftätte John W. Keely beschäf. tigt, die auf Veranlassung der Preß" vorgenommtu wurde. Die Zettung erklärt nun aus Grund der gemachten Entdeckungen, daß der . mysteriöse Keely. Motor ein Schwindel und Be. trug war, und daß die angeblichen mySeriösen Drähte, die den Motor in Bewegung s.tzten. da Resultat einer ganz gewöhnlichen Gaunerei wären. - Ber der Untersuchung, die eine ganze Woche gedauert hat. wurde die WerkSatt genau untersucht, der Fußboden aufgerissen und eine Backsteinmaue, entfernt. Den Repräsentanten der Preß" standen hierbei zur Seite : Prof. Carl Hering, ein prominente? Ingenieur; Pros Arthur W. Goodspeed, Lehre? der Pdyftk an der Uai. verfität von Pennsylvania; Pros Lightner Witmer, Professor fü? Er perimental. Physilogy an de? Unive?. stlät von Pennsylvania und Dr. ? G. Miller, der die eigentlichen Arbeite leitete. Slarence B. Moore. Sod der Frau Bloomsield Moore, die Keely beständig mit Geld versehen hatte, dar ein interelfirter Zuschaue? bei den Ardeiten. Die Untersuchung hatte zu? Folge, daß in dem Mauerwerk unter dem Fußboden,' gut verborgen, Röhren gefunden wurden, die einen starken Druck aushalten konnten, und die vahrscheinlich in Verbindung mit dem großen Stahlcylinder versendet vurden, der in letzter Woche gefunden, und der wahrscheinlich al Reservoir sür komprimirte Luft benutzt worden war. E erscheint daraus, daß mit Hülfe der geheimen Vorrichtungen der Motor. im Autstellungszimme? mit komprimirte? Luft in Bewegung gesetzt worden ist. Keely und seine Freunde hatte seit Jahren immer behauptet, daß keinerlei Röhren nöthig seien, um den . Motor in Bewegung zu setzen. , ... Elarenee Moore schließt sich j.tzt den Ansichten der Srperten an, .'daß - da Geheimniß de Keely Motors . auf einem Schwindel beruhe. Hl ' Die Sam oa - An ae lesen. heit. ... Berlin, 20. Jan. Da ausvä?tige Amt theilt dem Correspondenten de? Assoe. Presse mit, daß dir- amtlichen Berichte, welche die Regierung au Samoa erhalten hat, mit de,jenigen der Assoe. Presse stimmen.. Aus leben Fall dird Deutschland nicht irgend . welche mögliche Irregularität unterstützen, welche nicht -im Einklang mit dem Berliner Vertrag ficht, aber die Beamten des auswärtigen Amtes weisen daraus hin, daß noch -nicht klar gestellt ist. daß de? deutsche Consul in Upia sich irgend welcher Jrregularitäten dieser Art schuldig gemacht hat. Im Gegentheil besteht da auärtige Amt daraus, daß noch zu erklären bleibt, warum .Mataasa'S Wahl für ungültig erklärt durde, obgleich e? zugestandenermaßen eine übersättigende Majorität für sich hatte.- Da au. wältige Amt giebt zu, daß Deutschland seit langer Zeit mit der Mitherrschaft uamsrieben gewesen ist, velche ihrer Natur nach Provisorisch ist, 'obgleich leide? die anderen Mächte, besonder die Regierung in Washington, darüber anderer Meinung dar. - Die Beamten de auoärtigen Amte sage.n, der Kapitän de deutscheu kieösch'sse ..Falke" in via legt den

Dreysu. P a?i. 20. Jan. Nach Mittheilnng de Sotr" beabsichtigt der Kassationghof die Untersuchung mit einer Eonsrontnung de Hauplmanne Le-

brune Renault mit Dreyfu selbst zu beschließen. Die Nothwendigkeit die ser Konfrontation wird angeführt al Rechtfertigung . der Zurückführung Dreyfn nach Pari. Der Gerichtshof beabsichtigt außerdem da . Vordereaü nach einander Drehfuß und Ssterbaau in die Feder zu' diktiren, und die Handschriften dann mit dem Original zu vergleichen: ' SeJtffSNac,rit)ten. Angekommen in : ' 'Z tn. " ' . - .atm v orr: videnourg" von Oremen; Aragonia" von Antwerpen. ..Marseille: Karamania" von Nev Lork; ,Patria" von New öork. allerlei. t -Ein- ö i e f e n - M o o S t y t e r bt Dr. Heber Bishop aus Boston in veu Wäldern von New Brunswick erlegt. Das gewaltige Thier hat ' von der Nase bis zum Hinterhuf eine Länge von 12 Fuß 3z Zoll und ist 6 Fdß 7 Zoll hoch; sein Geweih breitet sich 60 Zoll weit aus und das'Ge sammtgewicht dieses Riesen des Wal des beträgt 1300 Pfund. ' Die Brüder Thomas und William Brantley wurden in Enon dale. Miss., von dem 18 Jahre alten Eugene Dennis erschossen. Die von ihiem Vater begleiteten Brüder machten einen Versuch, gewaltsam in den Laden von Dennis einzudringen. weShalb hti junge Dennis auf sie schoß. Sckinavö war die Ursache des Borgan- ' "JderlnderNäytvon Russellville, Ky., gelegenen Ortschaft KeySl.urg herrscht über einen Mord, der sich dort ereignete, die größte Auf reauna. Während Chas. Pickering eine junge Dame nach Hause fuhr, fiel plötzlia auS emem Geouscy an der Landstraße, die er entlang fuhr, ein Schuß. Pickering sank tödtlick verletzt in seinen Sitz zurück und starb wenig: Minuten später. Wer der Mörder ist. weiß man nicht, da der Ermordete keine Feinde hatte. Man glaubt, daß ein eifersüch, tiger Bewerber um die Hand der jungen Dame den tödtttchen Schuß abfeuerte. An den Folgen ves lÄenutes von trichinenhaltlgem Schweineleisch ist Rita Kellermann, die Tochter des Farmers August Kellermann m Fairbury. Neb., gestorben. Kellermann .7' m-iii-' i. " Cl0ii, txnt V2axiin, loroie inc uongen fünf Kinder sind lebensgefährlich erkrankt. Zwei Söhne eines benaazbarten Farmers, Namens Pothest, d:e an dem mörderischen Essen theilnahmeTl, liegen sterbenskrank darnieder. Kellermann ließ kürzlich ein Schwein schlachten, das ein ungesundes Aussehen hatte, doch war die Familie, da sie sehr arm ist, genöthigt. daS Fleisch des kranken Tbieres zu verwenden. JraSerton, deram23. October 18L7 den jungen Farmer Nathan Stk ermordete, ist in Princeton,Mo., ehangt worden. Aus dem Schaffst ang er mit aller Seelenruhe zwei Lie;er und hielt eine Rede, in der er seine Unschuld betheuerte. Auö.Unvorsichtigkeit hat ich in Odebolt, Ja., der Barbier T. Flatherö in seiner Barbierstube erchossen. Er wollte emen Schuß auS einem Jagdgewehr ziehen, als sich daöelbe. entlud und der Ladestock wie die Sckrotladuna unterhalb des FerenS in ven Körper drang, den augenblicklichen Tod herbeiführend. AufdemWtnneoago-See steht ein kleines Fischerdorf, und jeden Morgen kann man ein kleines Heer von Fischern nach den Hütten rmauszrehen sehen, um dort den Tag über zu angeln. Dre Hütten sind rn der Weise gebaut, daß sie zerlegt und während de Som mers aufgestapelt werden können. In den Hütten , befinden sich kleine Oeferr, und da die Hütten gewöhnlich über dem Loche im Eise, durch welches die Fischer angeln, stehen, so können dre Fischer ohne Strapazen ihrem Gewerbe nachgehen... urnen B a n g y a m, Sohn von H. E. angham, einem der angeseennen Farmer von Tounty, Jcr, atte auf der Jagd daö Unglück, dak ein Gewehr sich entlud, als er durch einen Drahtzaun zu schlüpfen suchte, und die Laduna seinem Onkel CoaS. McCann in den Rücken fuhr. Der i junge Mann jagte sich dann aus Oerzwe:flung selbst eine Kugel durch'S Herz ' und verschied augenblicklich. f j John W o l l m e r aus Lafayette, Minn.. wurde von . zwei ' Tramps erschossen, denen erObdach gegeben hatte. Sie banden dann Frau , Wollmer auf einem Sofa fest und ent-1 floben mit WollmerS Gespann. Nach meyrrren Swnden gelang es Frau HXnTfmT Viw fSiiri4 an 1??, st VWWM.b, VVtl Q WHtUfitUQVUl kW fand dann im Hofe die Leiche iyreS. Gatten und benachrichtigt hie Nachharn. Eine Anzahl Farmer machte sich zur Oerfolguna der Mörder auf, doch entkamen dieselben.

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krikt eine prminenk Stell. A" . P yelpd leitende ntfto ' J)nwalt von Velfaft. N. $ icfirei: r2r J?urL0u't rmee entlassen toeaen schlechter Gesundheit und litt seitdem a etide ...batt. hüufig Ohnmachten und erstickende Anfälle. Ich aing gebeugt wie et Mann von 8 Äahren. Ich trug fortwährend inen Uebnrock. selb m Sommer, um mich nicht !tt nlJ.tni- ote mein Geschäft nicht verst ben. Meine Ruhe war durch heftige Schmerieu in der Her,aeaend und dn linke, Schulter ae ' brauch von Dr. muf fceart Cure, ungeachtet, da ich so viel, Patentmedt,ineu und Verschrei, bungen von erzten genommen hitte, ohne dak mir aehotte bötte. Dr. All,' heart ure stellt, mein, Gesundheit wieder der. Et tft wahr, dafttg ine wunderbare Medtzia und es macht VergnSgen. diese Mittel Jedermann , empfehle, Tr. Mile,' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft , unter einer dostttve Garantie; die erfte .Flasche nflfct oder da! Geld wird ,uellcker stattet. Vuch über die rankheiten dek öer,en und der erve frei. L? V - V r 0 fcilCa nores iAX dresse: Dr MtlI ,dttl o.. lkdart. Ind. ZarNikolausII.besitzt ein Zimmer, das' er vollständig mit arlkaturzeichnungen von sich selbst tapeziren ließ. Man hörte schon früher von seiner Vorliebe für dergleichen Bilder, an deren Herstellung die Kaisenn, seine Gemahlin, ern besonderes Vergnügen findet und wofür sie auch ein geradezu überraschendes Talent be sitzt. Der Zar hat den Auftrag gege ben, daß man ihm alle Zeichnungen sendet, die in ausländiscken Witzblät. tern und wo sonst auch über ihn ver öffentlicht werden, und er freut sich über iedeS aelunaene Vortrat, wenn man den Ausdruck. auf solche Zerrbilder anwenden kann.,.:. Es gehört immerhin ein ganz außerordentlicher Sinn für Humor und eme kraftvolle Empfindung der Selbstachtung, vermischt mit geistvoller Duldung für die Ansichten Anderer, dazu um sich in einem Raume behaglich zu suhlen, von dessen Wänden unsere eigenen karikirten GesichtSzüge auf uns hernieder spotten. Ein gutes Mittel jedenfalls. in unL.das Gefühl des Menschlichen, allzu Menschltchnr-rege zu halten. Rußland hat einen sei ner größten Knnfimännt- verloren. Der Besitzer und Begründer der größten Privatbildergallerie der Welt, Pawel Michailowizsch Trätjakof. ist im noch nicht vollendeten- 64. Lebensjahre gestarben. Der Verstorbene war eine eigenartige Persönlichkeit. Ein besonderer Charakterzug war " seine : große Schweigsamkeit, weshalb ihn Viele scherzweise den russischen Moltke nannten. Er besaß emen eisernen Willen. Seine Gallerien beschreiben, hieße die Geschichte der ganzen modernen russischen Malerei erzählen. Viele Millionen von Rubeln hat dieser Mann für dieKunst geopfert und es ist wohl kaum em russischer bedeutender Maler vorHanden, den Tratzakos nicht gewissermaßen unterstützt hätte. Der Verstorbene war em Bruder zener bekannten Trätjakof, deö früheren Stadthaupts vonMoökau.dr ebenfalls viel fllrKunst und Wissenschaft gethan hat. Beide Brüder stammten auS einer alten hoch angesehenen russischen Kausmannssamute. DiePariser Studenten wählen sich bekanntlich in jedem Jahre zur Fastenzeit ihre Muse: ein Mädchen auS dn Volke mit so viel Bollkommenbeit wie iraend möalick. die sie zur Königin ausrufen. Im vorigen Aahre fiel ihre Wahl ' auf eine blitzblanke. dralle Dame aus dem Stande der Wascherinnen. Diesmal hat man andere Plane, Man will eine Königin' auS dem eigenen Stadtbezirks aus ' dem Quartier Latin". Die Wahl ist wiederum nicht leicht. Eine Anzahl Studenken plaidirt für eine hübsche Arbeiterin. eme Art Muse der Arbeitsamkeit und Ehrbarkeit, nach Art ' derer, von denen die modernen Pariser Dich tn so gern singen. Die Mehrzahl aber hat doch andere Absichten, sie will daö ibnen Näberlieaende wählen und stimmt deshalb für die schönste aller Studentinnen. Und nach dieser Richtung wird denn wohl auch die Entscheiduna fallen; diejenigen, welche die Muse um der Muse willen lieben, werden voraussichtlich siegen und Paris wird zur Faschingszeit eine Königin der Studenten" seen, die .wahre Muse deö Quartier Latin". hui Wenn ihr ern gutes Mittel h, ben wollt (kuer vlut zu reinige, die Nerven zu stärken und die Confiitution zu kräftigen, gebraucht Hood'S arsaparilla. Lebraucht nun Hood's. Hood'syi l l e n heile OreZreiz, l?opssernn euZ'b: Nc2:n und U...stI4 t

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