Indiana Tribüne, Volume 22, Number 121, Indianapolis, Marion County, 20 January 1899 — Page 3
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Baiidlvmnler. (fln Vandwrm. wentgsteaS IS Fnh lang, kam zu taie. aii tJ) jroet tfatfcattt enommeu. ix Dar fiJjcrli die Urjatte f ar m in schlechte Befin den ni!)ren& der letzten drei Jzlre, Ich nehme noch EaScartil. DiS einzige Äeiaiqiinztmittel. bai die ach tun a vernünsliger Personea verviear. Ge 0. W. Bowle?. Saitö, MaZs.
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Die Damen von Kranz. Roman von Hanß Richter. (gortjetzung.) frisch ro'eht! der Lufthauch voii den Stoppeln herüber und trieb die silberglänzenden Marienfäden in graziösen Schwingungen mit sich fort. Leuchtend tret schon das lebhafte Bunt des roel senden Laubes aus dem Grün der Na delbäume hervor und zwischen den kahl werdenden Zweigen der Eberesche glühten die dunkelrothen Leerentrauben. , 2Bi? schön der Herbst ist murmelte Tessa, indem sie stehen blieb und tief Athem holte. Fast ist es unmöglich, zu glauben, daß diese bunte Pracht nur der Vorbote des TodeS sein soll." Nicht -des TodeS, sondern eineS Schlafes, auf den ein frisches Erwa chen und Erblühen folgt," sagte Ammann und seine dunklen Augen heftet:n sich glänzend auf. das lebhaft bewegte Antlitz de? jungen Frau, .daf nun wieder, in voller Jug'endfrische strahlte. Auch . über , uns kommt. ; ja manchmal ein Herbstgesühl, ein Erlö schen und Ermatten, - aber ' daö echte Menschenherz blüht immer von Neuem wieder aus. - - t So habe ich es cm mir. selbst .erfah ren wie. war ich müde und lebens satt, wie glaubte ich Alles, für immei zu Ende!- Sie schüttelte sich em we nia. dock soaleick- leuchtete ibr Blick in sonniger Helle wieder auf. Das war auch ein Herbst , .Und der Äauber. de'r ibn überwand Frau Martickeö Nähmaschine,- warf der Justizrath lächelnd ein. - ' : Spotten Sie der Guten nicht!". . .Davon bin ich weiter entfernt als jeder andere Mensch, denn ihr verdanke ich, daß ich noch hoffen darf." Die iunae'fsrau schien die Anspie lung zu überhören. Weiter schreitend bemerkte sie:' ... Oft enua erfakt mich eine bren nende Sehnsucht .,nach .dem .kleinen Siubchen, dem Geplauder der guten Frau Marticke'und meiner stillen Ar beitl5kbre Sehnsucht läkt mich fürchtend dak Sie uns eines TageS wieder-nach der Brünnenstrake in r erlin . ent schwinden." ' ' 5 . r .Es war meine ernstliche Absicht und Emmy hatte wahrlich Mühe genug, sie mir auszureden. Nur daß sie so gar allein mit Sorgen und Pflichten üb: laden hier bleiben sollte, bestimmte mich endlich zum Nachgeben."'. " Frauletn Emmy wird ntcht immer hier bleiben." inwiefern? 5ck beareife nicht " Uebersehen Sie daZ Nächstliegende? . . mm mhi . Emmy mag jetzt den festen Willen ya. den. ibr aanzeö Leben ausschließlich dem Familiengute zu widmen.'?. Doch schon, anmuthend, getst unv gemuty voll, mit den. lockendsten Frauentugen den beaabt. wie sie ist. wird sie immer geliebt und begebrt werden. Vielleicht vermaa sie ,u wldersteben. so lanae sie den Kampf um die Existenz noch in der Hartesten, schärf ten Form suyren ' in. 'r.ftj: v-t MUß. 3uaij: ii z,uw$iiui, uu& ic Herrn v. Krona jetzt abweist. Mög lich" und letzt" sage ich nochmals alle meine , Menschenkenntniß . mühte mich betrügen, wenn nicht doch endlich die Stunde käme, wo auch ihr' Herz seine unveräußerlichen Rechte verlangt. Und wohl ihr, wenn sie 'dann, wie ich eL von ihrem, ungewöhnlich reichen, tie fen Gemüth hoffe, die Kraft der Ent. sagung nicht mehr findet,' sondern der Stimme des Herzens folgt." . f Genau das Gleiche habe'ich-ihr be reits zwanzigmal versichert, obwohl sie darüber fast ernstlich böse . werden kann," iriumphirte Tessa. Wenn wir zwei derselben Meinung sind, haben wir aber doch recht. Holt sich 'also der gute Herr v. Krona jetzt einen .Korb, so mag er getrost im nächsten Jähre wie. der anklopfen." -.. I v:- ' Und wollen Sie - für .5lke' ekaene Person leugnen, was Sie ,, für Ihre v n . t . v! .r 3 1 -c r öOJivCl1" oeüinguaiv ,gug?en; Wollen Sie denn allein in Kranz blei ben oder zu Frau Marticke zurückge. ben". '! " . l?.rst Zeit wurde' sie inne. wobln der Kluge daö Gespräch geleitet. Mit ei nem etwas erzwungenen xaqtn vueo sie stehen und schaute halb muthwillig, halb scheu zu ihm auf. Kommt 3t,- kommt atyl . 'Darf Lln'Justiz Rath auch kom men?" lächelte er. , Au au!" machte fie. doch a.s t sah, wie über sein feines, klsgeS Gesicht der Ausdruck eineö' unendlich -weichen, zagenden Gefühls zog, streckte sie ihn', mit einer raschen Bewegung die Rechte entgegen. ..-'- r.t- y : Wenn er zu geziemender Zeit kom' men wird, soll er mir herzlich willkom men sein!" i Tessa!" Und trotz deS abmahnenden BlickeS mußte sie dulden, daß er sie für einen Moment stürmisch an sich riß und küßte. . xxn. Frau Winkler. die getreue Wirth, schafterin von Lohsa. sand'deS Jam merns kein Ende,.alS sie einmal mit. ihreni 'vertrauten Freunde, dem Krü! ger. zusammentraf.- Wie -hatte sie sich gefreut, als tyr junger err uidhc heimkehrte unv sogar och' ehuir Gast mitbrachte, einen so .,oornesmen. freundllchen Herrn, der alle emyttten ihrer Kochkunst pörtrefftich zuvürdi. aen verstand, während der. Hausherr selbst leider einen recht , dlebejischen Geschmack besaß und eknfache .derbe Speisen bevorzugte. " Von Ihren. Ritten nach Kranz und Neustadt '..und ihren Jaadaänaen brachten die Herren, auch stets einen rechtschaffenen Appetit-nach Hause, thaten ihrer Küche gebührende Ehre an und lohnten sie mit freundn chem Lob und neckenden Scherzreden, - Seit länger als acht Tagen aber rsar daö rein umgekehrt. Draußen peitschte der Novemoersturm den unaushorir niederstromenden eisigen Regen dur das dürre, laublose Geäst, und Irinnen sah es kaum gemüthlicher .aus. -Die Herren, die sonst kein Wetter scheuten. saßen den florucn 2.! utiiUt;;
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ztmmer, tauchten schrecklich viel (St garren und tranken beträchtliche Mengen Grog dazu, aber . in den besten Speisen stocherten sie nur herum und schickten sie fast unberührt, wieder her-aus.'-. - Und Gesichter machten sie wie das Regenwetter draußen. k l JBt' uns . würd' . es genau ebenso aussehen, wenn nicht das Fräule:n Tessa, , ich. meine die Frau Doctor wäre!.". . erwiderte Krüger. Die allein. halt, uns noch em bischen Sonnenschein' im Hause." Da hat es sicher was ganz Abson derlicheS gegeben, Krüqer aber um aller Heiligen willen, was nur? Sie müssen doch irgend etwas merken?" Aber Krüger zuäte nur diplomatisch mit den breiten Schultern und ver sicherte, daß er keine blasse Ahnung haoe. Und immer weiter strömte der Regen und hüllte. die Welt in ein verdrießliches Grau durch das auch nich! der feinste Sonnenstrahl drang. Morgen packe ich meinen Kosfer und fahre in einer Tour bis Nizza," sagte der Rittmeister, indem er das Militärwochenblatt beiseite legte, die Füße weit von sich streckte und eine gewaltige Rauchwolke hervorstieß. ' Es thut mir aufrichtig leid, lieber Krona, daß ich Ihnen nichts mehr bieten kann, was " . Aber. Verehrtester, ich bitte Sie." fuhr jener eifrig zwischen Hugos Worte. Sie bewirthen mich ja wie ein Fürst. - Ich könnte mir, nichts Angenehmeres denken, als hier mit Ihnen den ganzen Winter. 'über zu hausend Ihre Jagd,-Ihre Pferde, Ihr Weinkeller und Ihre köchkundige Winkler sind unvergleichlich. .Neustadt und die öenaobarten Güttt gewähren gerade so viel Geselligkeit, txiß man sie als an genehme - Abwechslung ' empfindet. Aber - " und'sein hübsches, offenes Gesicht nahm einen finsteren Ausdruck an, Sie wissen ja, was mich fort treibt." ; Hugo schüttelte leise den Kopf. Ich hätte das nicht erwartet." , Auch ich nicht, obwohl Sie erinnern sich dessen? ich stets die Ueberzeugung hegte, daß ich ihrer nicht würdig bin.". .Unsinn!" brummte Hugo. Wenn Sie sich doch daö endlich ausreden las sen möchten.", . - Jawohl, jawohl! Auch Fräulein Emmv hat mir sehr viel Liebes und Freundliches .über meine Person gesagt, aber der Schluß war doch ein Nein!". . . Wenn ich nicht irre,. hat ein Weiser behauptet, das Nein 'der Frau sei nur ein reizender Umweg zum Ja. Seien Sie überzeugt, lieber Krona. daß ich es gut mit Ihnen meine. Also in allem Ernst: Sie haben wohl nur einen ungünstigen Zeitpunkt gewählt. Die Trauer um den Vater ist noch zu jung, die Sorgen lasten noch zu schwer. aus ihr. Sie glaubt, eS könne nicht anderZ gehen, als wenn sie selbst unter Verzieht auf jedes persönliche Glück ihr ge sammtes Sinnen und Handeln nur dem Gute widme. . Diese jetzt sehr hochgehenden Wogen müssen ' sich ' erst zlätten, ehe ihr Herz wieder einem Lieötswort zugänglich wird. Reisen Sic ilso getrost nach Nizza, feiern Sie den Karneval in Rom und kommen Sie mit den Schwalben wieder. Dann dürftc :ln zweiter Versuch vn gunstmerem Zrfolge gekrönt sein." ' Halb noch verzagend, halb schon ii rischer Hoffnung strich Krona seinem 5chnurrbart martialisch auf. . Allerdings versicherte sie mir, daß ch keinen Nebenbuhler zu fürchten abe " " Sehen Sie, das ist doch eigentlich '.erteufelt diel!", .- Aber so vier. , fünf Monate ohne jede Verbindung ! Sie ; s ollten mich beglei ten, AnZpach. ' ES muß nicht gerade i. : r.:- cv.v u . v . c-i in :. yiiöja jriu. jeu uuvcic uu iji um lf.:x r:.c m ijuiuy.iicw. ! j ; ' . - ' .; mr i I?? . geye aoer an uu zuit Grenze, mein Bester," erwiderte Hugo. Oa trat der Diener em und meldete den'Krüger. - ' ; ' . - i Der Kranzer Jnspector schtöte tyn. Infolge der . anhaltenden starken Rezengusse.war du Olta,.der sonst ganz yarmtose. Fluß, der die Feldflur von ttranz durchschnitt und M an die südiche Spitze deS Dorfes, herantrat, beöenklich. angeschwollen.?. .'Währte der Regen fortvieS den. Anschein hatte, fo mußte die 'Überschwemmung .öereltS im Laufe' deS TageS eintreten; offenbar wußte sich der Mann für die,en Fall keinerlei Rath.'' Lassen Sie sich ein Glaö.Grog geben; ich fahre sogleich mit. Ihnen," ent zchied sich Hugo ohne Besinnen . -Ott -nnttlTfitfi' firtfnTf& " Xnn hT mJf .MM.W .. Rittmeister. . ; j Der Jnspector und der Förster warleitn bereits am Dämme, der, seit Iahren verwahrlost, nur noch mühsam geien die wild dabinschußende, unyetmlich auraelnde Flutb Stand hielt. Hier war, um daö Dorf zu schützen, :rru sofortiae Verstärkung durch Stei.r Sandsäcke und Faschinen nothig: die jenseits . gelegenen Felder mußten pretögegeoen werven. - unter ver eitüng .dn beiden Herren wurde gleich untrer Arbeit begonnen. ! Legen Mittag kam ruaer mit dem Wagen.-7 die Damen ließen die Herren .bitten, ;zü emer Erfrischung auf'ö Wjloö zu komm. . .Welche -von den Damen?" fragte Krona. v .Alle drei!" , - 7 lllsrtseznng folgt.) . ' ' i ,, , ii- : ttürbterlicber W u n s A. (zu "einem ' .Geschäftsgenossen). Wart', Du Lump, Du hast mich 'et treäen! ''MeS willst Du immer sü: DicdeHall Aut'N Stachel-Kaktu: sollst Du -angebunden .sitzen und ' vr: Dir -soll 'man 1000 Dukaten unter d;e Lmtevertbeilen! " Oerfehltt Drohung. Mutter: Wenn ich Deinen Mann noch einmal so bettunkn sede wie gestern, foinm ich w meinem Leben nicht me)r zu l??ch, .Tochter: ' Um Gotteiwil len, daS-etaS' mchthort . . ..' sonst PM cr lüt mehr nüchtern!' '
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Glittnoreyre. Roman auS dem Englischen von'tz. ttifft K?ne. 1. Kapitel. . .... Miß Rivers suchte Un Namen Patrick Onslom in der auf ihren Knieen li.'gen'en Zeitung, die ausführliche B:richte über daö- Thun uns Zutim der sorneymen Gesellschaft zu bringen psligte uns deshalb viel gelesen wuroe, uno zeichnete gedankenlos mit ihrem rosa Ballbleistift Kreise dirum, wäh rend Fairfax etwas ärgerlich an sei;ran Schnurrvart zerrte und d:n Gegenstano des unterbrochenen Gesprächs wieoer aufnahm. Der Mensch hat eine gewisse g:nki le Dreistigkeit," .sprach er, die manche Leute für ihn einzunehmen schnnt; allein ich muß gestehen, ich hätte nie geglaubt, daß er der Mann danach wäre, Dir zu gefallen, Amy." t Du bist offenbar gegen ihn eingenommen, aber ob Du Gelegenheit ai habt hast, ihn wirklich näher kennen zu lernen, weiß ich nicht, da Damen zu den Gastereien im Klub der Wanderer keinen Zutritt haben, allein Du weißt auch nicht, nwretveit ich ihn kennen ge lernt habe, dcnn Du bist nicht aus dem gestrigen Balle gewesen. Ich versichere Dich aber, daß ich die Augen offen ge halten habe. Er ist ganz einfach. rzend! Ucberall7 ist er gewesen, alles mögliche Hai er gethan, und dabei ist er nicht im geringsten blasiert." Wle ich gehört habe, entgegnete Fairfar, hat Mrs. Shelf gestern Abend Onslow als den aroßin Rei senden zum Löwen der Gesellschaft gemacht. Gehört er z den Welt bummlern. die mit Pauken und Trom peten die Aufmerksamkeit auf sich zi, den? Hat er .emen kleinen, aber auserlesenen ZuhörerkreiS in einem Nebenzimmer um sich versammelt und mit einer Auswahl seiner Abenteuer unterhalten, .daß sie Mund und Nase aufsperrten?" Ist ihm aar nicht eingefallen, i: Segnete Miß RirxrS achselzuckend; aber Du kennst ja Mrö. Shels und weißt, wie sie sich anstellt, wenn sie eine Persönlichkeit, mit der sie 'Staat machen kann, zu emer ihrer Gesellschaften eingefangen hat. Eine Weile mußte der arme Mensch auch standhalten, al lein, sobald eS schicklicherweise möglich war. gab er vor, er wolle tanzen, und drückte sich. Er bat mich um den vierten Walzer, und ich habe, ihn ihm auS reinem Mitleid gewährt, denn ich sah. wie er sich unter Mrs. ShelfS Daumschrauben krümmte." . -'i .DaS zeigt einmal wieder, wie we nig ein Mann die Dame, mit der er verlobt ist, kennt. .Ich habe mir immer eingebildet, daß Du, die Du die Wahl unter den Besten hast, nur die Namen der vollendetsten Tänzer auf Deiner Karte duldetest. Dich aber niemals mit einem Fremden einließest, der- doch möglicherweise ein ungeschickter Stümper sein kann." Jetzt versuchst Du, allgemeine Negeln auf einen AuSnahmefall anzuwenden." versetzte Miß RlverS .l chend, und um einen solchen .handelte es' sich gestern, weil ich. doch gewissermaßen zur Familie gehöre. ' Eine Mündel ist doch ein Art Mittelding zwischen einer Nichte und einer Adoptlvtochier! Jedenfalls war es zunächst reines Mitleid mit Mr. OnSlow. und ich ließ mich nur mit schweren Bedenken hinunterfuhren, ja, ich nahm mir vor. nur etwa halb um den Saal mit ibm zu tanzen und ihm dann zu sagen, es sei zu heiß und voll, und wir wollten uns lieber nach einem still-n Plakchen umsehtn, wo wir ruhig plaudern konnten. Das helßt, dieje Abjicht hatte ich, als er mich zum Tanze auffor derte. Sowie ich jedoch meine Finae? auf feinenArm legte, wurde ich schwan lend.' Wenn man zwel Jahre Balle mitgemacht hat. fühlt man unwillkllrlich bei der ersten Veruhruna, wie ein Herr tanzt, weißt Du, und als er den Arm um mich legte und wir nach dem Takte, der Musik dahinschwebten. da hatte ich daö Gefühl, als ob ich ewia mit ihm tanzen könnte. Gegmwartlg hat Der Walzer ferne Schwierigkeiten. denn er befindet sich in'einem Uebergangözustand Zwischen . zwei.Ausfllhrungsarten. aber er tanzte., dak man davon hätte träumen mögen. Ach, Ha. milton, eS war einfach göttlich! Und wie er. zu fuhren verstand! Großartiy! Nicht ein einziges Mal stießen wir in dem furchtbaren Gedränge mit einem andern Paare zusammen. Ich gab ihm zwei weitere Walzer, die ich noch frei hatte, und strich zwei andre Herren zu seinen Gunsten von meine? Karte." . . . DaS macht also im ganzen fünf," sprach Fairfax trocken. Amy Niverö ergriff seine Hand und tätschelte sie. . . - . .'Sei doch nicht unzemllthlich, Liebster! Du weißt, wie gern ich tanze, und einen 'Tänzer wie, Mr. Onslow findet man' nicht 'alle- Tage. Er wird wohl seine Lehrzeit im, Walzen in Wien durchgemacht haben.,unld..da kann er ja gar nicht anders als' gut tanzen." . Nennt ibn Mrö. Shelf deshalb den aroken Nei enden, weu er. in. Wien und wahrscheinlich noch in einigen an dern großen Städten gewesen ist?" - . O nein, deshalb' natürlich erricht! Du scheinst mangelhaft über ihn unter ruhtet zu sein. Die Leute sagen, . er sei m den abgelegensten Winkeln der Welt gewesen. - , 'Ja, daZ sagen sie! von Tcheran bis Timbuktu. Was aber euäblt er selbst von stinen Wanderungen auerhald deS Bereiches der Pferdebahnen? Meist weicht erauö, Mcht wahr?. Und 'wer ht: ,hn denn- schon -irgendwo getros nul Sttcht elneMinschenseel hat sich !S jetzt gemeldet. Ich 'sage Dir, Amy, dieser Patrick OnSlom hat ekmaS un heimliches an sich. .Nach einer etwas unklaren Forschungsreise nach einem Orte, der auf keiner Landkarte zu finden i ff. taucht er von Zeit zu Zeit hier in London aus, und niemals gelingt es einem. Menschen,. . genau .festzustellen, wo er eigentlich gewesen' ist. Er .kommt mit den Tasch voll Crib. daS er
cnfgit tv!i ein Krösus runb dann reist, er wieder ab,, angeblich vielleicht nach der Wüste Gobi, und kehrt mit einer neuen Ladung zurück." Wie romantisch!" rief Miß NivcrS US. ? Ja, nicht wahr," entgegnete ihr Verlebter in feiner trockenen Weise. Hätte er vor hundert Jahren gelebt, so würde man vielleicht behauptet haben, er stehe in einer reinlichen Geschäftsverbindung mit einem Seeräuter dahinten in Weflindien; da wir aber 3893 schreiben und diese Erllarung somit ausgeschlossen ist. muß man ihn eben als B:xirräthsel hinnehmen." .Sage mir nur einS: wenn seine Vergangenheit so bedenklich ist. wie kommt es dann, daß man ihn so häufig trifft? Offenbar wird er überall eingeladen, daS behauptet wenigsiens Mrs. Shelf. und er kennt alle Leute, die zu kennen der Mühe werth ist.Woher das kommt?" erwiderte Fairfax lachend. Einfach, weil die Londoner Gesellschaft unglaublich kleinstädtisch ist und sich zu Tode langweilen würde, wenin sich nicht dann und wann einmal etwas Fremdartiges hineinverirrte. Onslow ist ohne Zweifel weiter gereist, als der Schatten des Kirchthurms seines Geburtsortes reicht, und er läßt manchmal Andeu
tungen fallen, die darauf schließen lassen, daß er seltsame Erfahrungen an Orten gemacht habe, wohin die feine Gesellschaft nicht kommt, aber' woblaemerkt, er macht nur Andeutungen, denn thatsächlich-beobachtet er etne liebenL würdige Zurückhaltung über sein Thun und Treiben. Das macht ihn interessant, und eö veranlaßt die Leute, sich mit ihm zu beschäftigen und allerhand Vermuthungen anzustellen,' und wenn heute' Ehma em AuslttserungSbegehren an England richtete,weil er im Verdacht stehe, jenseits der großen Mauer, einen Mandarinen mit drei Knöpfen umgebracht zu haben, wäre kein Mensch überrnscht, oder wenn er heute Nachmittag an der Börse bekannt machte, er hatte ein Silber-' bergwerk in einem noch unerforschten Theile von Venezuela erworben und sei bereit, es zu angemessenem Preise zu verkaufen, so wurden wir mit dem größten Vergnügen auch auf, diesen Leim kriechen. Einen Mann dieses Schlages als Gast in seinem Hanse zu empfanden, das hat, wie Du sehr wohl weißt, einen, furchtbaren Reiz." Besonders, .wenn er so anziehend ist, wie Mr. Onslow sein kann, wenn er will. Und solch' ein Tänzer! Du! sprichst von ihm, :ls .wenn er ein wll-. der Hinterwäldler wäre, der zum ersten Mal in anständiger Gesellschaft oerkehrt. DaS ist er aber ganz und aar nicht: er ist entschieden ein fein gebildeter Mann." Aber, liebeAmy, eS ist mir gar nicht in den Sinn gekommen, anzudeuten, daß er daö nicht sei. Ein besonderes Geheimniß ist übrigens in seinem Leben nicht zu' finden. Er stammt auS einer guten Familie einer der westlichen Grafschaften, hat in Cambridge studlrt r ,c firn ! w;.---1 uno ivoann eine ÄNiieuung im olplomalischen Dienst , gefunden. Hierauf oerlobte er sich zur Abwechslung mit einem jungen Mädchen, das ihm aber bald wieder den Laufpaß gab, und das war für ihn die äußere Veranlassang, sich einem abenteuerlichen Leben zu ergeben. Mit einem sechsmonatlichen Ur- , t i i . tD:r nmu. lüUU HUI Ct CtUC VltlC Hl UllllC von Tibet an. allnn er blieb zwei und ein halbes Jahr dort, und als erb endlich nach England zurückkehrte, halte daS diplomatische Korps inzwischen die Entdeckung gemacht, daß es auch ohne ihn fertig' werden könne. Nun ' r naym er s eine rrelszuge wleocr aus und scheint jetzt nicht mehr im Stande zu sein, sich, häuslich niederzulassen." .Weil er das Mädchen, das ihn so schlecht behandelt hat,, nicht vergessen kann", rief Miß Rivers. Wie furchtbar romantisch! Ich möchte wissen, wer sie ist. Nett, kann sie nicht , sem, denn sonst hätte sie so etwas, nicht gethan, denn er ist reizend. Und daß er sie nicht vergessen kann, dafür muß man ihn lieben!" ' : ' : Mancher Mann." erwiderte airfax nachdrucksooll, würde eifersüchtig werden, wenn die junae Dame, die er binnen Kurzem heimführen, will, in dieser Art über einen andern, spräche." Miß Rwers beschwichtigte ihn zunächst durch Thaten und dann durch Worte.- - . !;: r i i .Du Nä'rrchen!" sprach sie. Siehst Du denn nicht ein, daß ich überhaupt gar nicht mit Dir über' ihn sprechen würdewenn ich in dieser Weise an ihi dächte?" Fair fax küßte sie sehr, nachdenklich, antwortete aber einstweilen, nichts. .. i Ich bin für gewöhnlich nicht abergläubisch. liebes Kind." sagte er endlich n-ach einer Pause; aber bei auedem wünschte ich. dieser Onslow heirathete. oder brache bei einem Drosckkenunfall den Hals, oder würde sonst irgendwo, festgelegt, wo er kein Unberl anrichten konnte. :Jch habe ein Vorgefühl.- Amy' daß er entweder Dir oder mir. -'das heißt also uns beiden, einen schlechtenäi r rv. . ;r lrei i melen mxo, tcih. va daS albern ist, aber ich kann's nicht tewi. m .' " ' ' W WltlUU iHu, - wie gruselig!" antwortete Amy. Aber was für ein Unsinn, Hamillon!" . , - . (Fortsetzung folgt.) vemeinnütztgeS. ! F e n st e r s ch e i b e n z u r e i n igen. ' Fensterscheiben werden' schnell und gründlich gereinigt, wenn man-sie niit scharfem Essig oder verdünnter Salzsaure benetzt. . Die grauen, ma: ten Stellen, welche sonst gar nicht wel chen'wollen. werden ganz .von selbst verschwinden, und nach dem .Abspülen mit reinem Wasser wltd daL GlaL wieder klar und durchsichtig wie zuvor er scheinen. - . Moder- oder Stockflecke au? der Wäsche zu entfern e iii Die . befleckten '.Stellen' werden mit Butter überstrichen;' nach - einigen Minuten wird etwäS mit Wasser änge feuchtete Potssche darüber gestrichen
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IS babe zwei Packet? von Dr. Kay'sRenovato r ebrauckl und fubke jryt dcsier. al vor fahren. Ich bin überzeugt, da d,e großen Erfoiqe Ihrer HeilmiNel die erh.:tknen Vekanntmaaunqen rechtfertigen. Ja fulj! durch und durch krank, ermüdet und Umfallt. Ich gebrauchte ihren enovator vorschriftsmäßig. In den ersten Taarn füdite ich mich e schmachte?, aber nach einer Woae weirerrn Gedrauch4 zeigte Tito ein merklicher Wechsel zum Bf ser werven. Ich nebme iv eiegenilich. ie nach Bedürfnis, irden Naaminaa en d Awti Dosen. Durch den Sedrauch Jkrei enovakor habe ich m einer natnrtichen Weise meine via geweioe wieder m die gehörige TlzSngku kedracht.- X. Dr. Kay's Renovator ' .Vor einigen Wintern litt ia unter einem likstlgen Anfall von Grirre und bin seitdem irden Winter leiteren nqrisfen diei'r rankheir nqrfavr um dieielb? Ze,t au4qeieizt. Ihr lt Kao4 Lungenvalsam dnlre mich n diesem Winter sofort. Ich bade stets mit sich ?em Erlolg diesen LungewBalsam in meiner Familie gegen Husten und lrrkälkungen angemen det. Soweit meine Ettadrung geht kann ich nit gutem Gewissen Ibre Medizin an da klnvfeh. len, vat Sie sur dieselbe deausprucheu.- Ganz Traedenst Carl Zang. Herausgeber der täglichen und Schenttiche aasa Situ Presse. Lansak llktv. Mo., drn 30 März ,K7. ynU 21 Ccutl nS $1.00. verkauft titt dotdeker ,dee durch die Poft dersandt.
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Jeht zu haben!
Mrew,25 Cents. Di spanische Mißherrschaft in Cuba, Puerto Rico und den Philippinen Cuba'ö glorreicher gttiheitbkavps im zehnjährigen Kriege. Die Schlacht von Manila. Die Landung in Tuba. Auösührliche Beschreibung der Kämpfe von Santiago. Die Friedenkosserten Spanien'S. Die Unterzeichnung bei Protokolles. Mit circa 100 Jllukratioven. Die einzige ausführliche Schilderung des vergangenen Krieges in deutscher Sprache. Viele andere interessante zeitgemäße Aufsätze. Zu haben in C. Vingpanks ZZnch-Dandlnng. No. 7 Süd Alabama Straße.
und die Wasche durchgerieöen. Kommt letztere hierauf zur Rasenbleiche, so wird jede Spur der Flecke verschwin den. Wollene Klei er. zu waschen. Daö. Einlaufen wollener Sachen beim Waschen läßt sich verhüten, wenn man das Wasser mit. etwas Salmiakgelst. versetzt und ; btc Kleidungsstücke nicht heiß, sondern nur lauwarv.: Wäscht. . Auf 30 Liter. Wasser sind 20 Gramm Salmiakgeist genügend. Seife braucht nicht angewendet zu werden. Um fsröstbeulen zu heilen. koche man. vier. Pfund Eichen rinde in vier Liter Wassers bis zur Hälfteein., Jn.diese etwas abgeküh.te Masse lege' man dann die erfrorenen Gkeder. Um Hyazinthen in Moos zu treiben, werden die Töpfe bis ziemlich hoch 'über den Rand hinaus, mit frischem, grünem, ganz reinem Moos angefüllt, und oben auf dieSpitze wird die Zwiebel' m das Moos eingesetzt. .Letzteres ' wird dann gut eingegossen, bis zum Durchwurzeln wieder kalt gestellt, und darauf werden die Zwiebeln rvie gewöhnlich getrieben. Da sich der ÄZoosballen ganz mit Wurzeln an Mt, so ist es sebr leicht, diese Hya. zinthen selbst während der Blüthe zu . . r t . . . rr verpflanzen uno zu oelieoigen xjzwiu twnen in Vasen usw. zu verwenden, t E ch t e n u n d u n e ch t e n S a mM e t stellt man wieder wie neu her, in dem man iihn mit einer viersingerbrei ten Speckschwarte, -' von welcher man das Fett ziemlich - entfernt hat, nach dem Strich genau überstreicht, ahnlich wie man Kleidungsstücke .mit der Bürste reinigt. Der Sammet wird so lange - mit :. der. Speckschwarte leicht überstrichen, bis die Flecke und gedrückten Stellen darauf verschwunden sind. Dann legt man ein stark angefeuchtetes Tuch aus die mäßig yelße Osenplatte und hält, sobald der Dunst lebhaft emtiorsteigt, den Sammet solange darüber, biö sich derselbe vollständig aufgerichtet hat. Dann bestreicht man die unrechte Seite mit Wasser und zieht dn Sammet leicht über ein Plätteisen, dpS man aufrecht hingestellt hat. Indem die unrechte Seite das Eisen berührt, heben sich alle gedrückten Stelltn deS Sammets vollends empor, i A n g e f r o r e n e T o.p f p f l a nzjc n-werden oft zum Aufthauen in die Sonne gestellt ode? in das angeheizte Zimmer, gebracht. Dieses Verfahren ist aber ganzi zu verwerfen, denn der plötzliche Luftwechsel wirkt in hohem Grade nachtheilig auf die' geschädigte Pflanze ein und vernichtet sie oft gänz!ich." DaS Aufthauen und Erwärmen nruß vielm?chr so. langsam 'wie nur möglich vor , sich gehen. ; Man bringt daS Gewächs am besten in einen dunkelen' Keller, dessen Temperatur, nur wenige Wärmegrade' ausweist. Hier Hßt an eS einen Tag 'stehen. Nun erst gießt, man die Pflanze (wenn n'öthig) an, nimmt ihr die vollständig erfrörenen 'Zweige ab und schafft sie .. an einen 'trockenen,' ' lichthellen Standort. . B. in ein frostfreieS Zimmer, Härlere Gewächse, welche die Kellerluft vertragen, kann man natürlich gleich am. Orte belassen. . Stöcke,-die bis auf d?e Wurzel erfroren. sind, werfe man noch nicht weq, da sie zum Frühjahr oft neue Triebe entwickeln. Satin und Musselin zu waschen. Man wasche diese Stoffe lauwarm in dem durchgegossenen Wasser geriebener Kartoffeln oder in Seifenwurzel, welche , in jeder Droguentndlüng zu haben ist. " Jn ..letzterem Falle müssen aber Kleider usw." durch dünne aufgelöste. Gelatine oder Klei-
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fr . Jetzt zu haben. verleim zum Dianen gezogen werden. Auf eine Tafel Leim gießt man 1 1j Quart Wasser und laßt die Masse gut durchkochen, man muß den Klebstoff zwischen den Fingern fühlen können. Helle Seidenzeuge wäscht man 'am besten entweder in Theewas ser, spült sie dann in Branntwein aus. worin et'raö Zucker aufgelöst ist und glättet sie noch feucht, oder man wäscht sie in starkem Kleienwasser, in daS man ein wenig pulverisirten Alaun thut..... Noch .feucht, wird daö Seidenzeug auf der unrechten Seite geplättet. .Schwarze. Seide.- WerveUleux usw. reinigt man, indem man den Stoff in einem lauwarmen leich.ten Thee- oder Kaffeeaufguß, den man V t.f'tl " l . voryer ourcygeielyr oar, ausmaiazi, wobei man den Stoff nicht winden -darf, da die hierbei eingepreßten Fal.ten sich mcht wieder fortbringen lassen. 'cm .- C i.rt . . ,can pmt oen ivss mir reinem Wasser mehrmals aus, setze dem letzten Spülwasser eine schwache Gummitrazantlösung mit ganh wenig Alaunzu.satz und Weingeist hinzu, hange den Stoff zum Abtropfen sadengerade auf und plätte ihn, noch feucht, - zwischen reinen Tückern. 2,t08-. i etne t 74ene fühlte der Commercienrath Bolle tn Zöerlin auch Milch- oder Klingel-Bolle-. genannt, weil er fast ganz Berlin mit Milch versorgt sich noch jung, sein Herz schlug liebevoll, und die L6jährige Wirth sch-fterin, die in seinein Haushalte geschäftig die Hände regte, hatte es ihm angethan. Der alte Herr, der den Ausspruch Altmeister Goethes, der Mensch sei so alt. wie er !lch fühle", zu beherzigen schien, wollte einem langen Wittwenstand ein Ende machen und die jugendliche Haushalterin zu seiner Gattin erheben. DaZ schien aber seinen beiden Söhnen, die sich bereits in gesetzten Jahren befinden und Familienväter sind, nicht zu behagen und sie stellten an die Stiefmama In spe daö Ansinnen, daS Hau zu verlassen. Zur Bestreitung der Reisekosten stellten sie der Dame einen Check von 10.000 Mark zur Verfugung. Nach einer Unterredung mit ihrem Bräutigam ging Letztere anscheinend auf daS Anerbieten ein. Die Speise wurde angetreten, der Check dan kend acceptirt.' . Wie aber erstaunten die beiden '.Sohnes , als ihnen der Vater aus Stettin .-nach 'dort lautete die Reiseroute der Wirtschafterin seine Verehelichung mit dieser Dame anzeigte und gleichzeitig für das großartige HochzeüSangebinde dankte. Nach diesem Herzenödunde ersoigte eine aeschäftliche Trennung: Die Söhne schie. den aus der Finna des neuvermählten Vaters auö. ' t , öta,ernenhofbluthe. intcrofsicier: Mensch, wie haben Si. ei Ihrer grenzenlosen Dummheit rnn ms die Welt gefunden?" , Vackflschgedanke. Ek jubt keine bessere Uebung für di. Phantasie, als sich von einer Freundin im Dunkeln küssen zu lassen! Ein winiger Grenabiet. Grenadier (eine Wurst auL ei nem Gedickt wickelnd): Dat iS 'mal zebalivolle Voesie (ZSönbeit sitzt im Qlut. Neinet Olut bedeutet reine Saut. Ohne diese keine OchSnbeir Cakcaretk, Candy Cathartie reinigen tat v tut, krskttgeu te Leder und eutfernen'allet Unreine ant de Körper. Fangen Oh heute an, yusiel. Qf schrsüre, Nitesser und so deiter ,n vertrltben. Ochönheit für 10e. 3a allen Qvotheken. Lufritönprz
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