Indiana Tribüne, Volume 22, Number 121, Indianapolis, Marion County, 20 January 1899 — Page 1

o . Ct rlC sV Yl W 0 WO f fvO rY V y iy w v w o o ov Office : 18 öüfc CXIabotna Otrahe. Telephon 1171 Indianapolis. Jndiana Freitag, den 20 Januar 1899. Jaljrgana 22. Hei 121

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Editorielles. Die Voraäiae auf Samoa kom men sed? mal a propos Die Stimm ung zwischen veuischland und den

Ver. Staaten ist ohnedie gespannt genug. , ,,, Der Legiölatur liegt eine Bill vor, durch welche dai begehende Qesetz gegen Trusts verschärft werden soll. S ist alles vergeblich. Der voranschreitende Konz:ntrirungkprozeß auf ökonomischem Gebiete kann nicht durch Gesetze aufebalten werden. ,,,, Die Kodlengrader von Ohio hatten im ve,fl.,ssenen Jahre, laut Be richt deS Staatkminen Inspektors, einen durchschnittlichen Verdienst von sage und schreibe dreiundfünfzig CentS per Tag (!) Troh-em kommt auS Vittsburg der Bericht, die Srubenbefiher seien entschlossen, sich der von den armen Minenarbeitern geforderten Lohnerböbung von ein paar Cents per Tonne und acht Stunden per Tag (zur Schaffang von mehr VrbeitSge legenbeit für daS ganze Zabr) zu widersetzen.... Unter allen armen Teufeln, die in der modernen Profit vresse ausgepreßt werden, bis euch der l tzte Tropfen berauS st, find die Koh lengraber die ärmsten. Daß-sie auch "enschen sind, daran scheint gar nicht mehr gedacht zu werden. ,,, SS wird berichtet, daß der Ton greßabgeordnete BerrY do Kentueky unter dem Beifall deS Hauses" aus gerufen habe : (3 scheint, wir werden Deutschland auch noch, wie Lpznien, verdauen müssen " Jngersoll hätte wahrhaftig nicht nöthig gehabt, über den Dünkel der Deutschen zu reden er hätte besser gethan über den Dünkel seiner eigenen andkleute zu sprechen. Davon abgesehen aber, ist eS i all. gemeinen Interesse Amerikas und spt ziell der hier lebenden Deutschen sehr zu bedauern, daß so diele Lugen über veutschlankß Tdun und Absichten ttt breitet wurden und werden, und daß ne von allem Anfang an nicht kräfti ger widerlegt wurde. ES mögen durch diese Lügen und die steigen Wlberholungen derselben die Bezieh ungen zwischen DeutschAmerikanerv und Anglo-Amerikanern nicht getrübt erben, aber eine unbehagliche Situa ttoa schössen sie doch Eine Depesche von London mtU bete dieser Tage die Abficht deS Ab. schlusseS eineS LundeS der Fabrikan. ten Englands zum Zwecke gc meinschzstlichen VorgeherS gegen oie Gewerkschaften. Die nächstlie gende Ursache ist in dem großen Streik der Maschinenbauer im ver aangenen Jabre zu suchen. Die fta brikanten beabfichtigea die Sründung eineS FonbS und Entschädigung ber Firmen, welche durch Streik oder ArbeitSsverre Schaben erleiden. Die Sache ist von Wichtigkeit für die Arbeiterbewegung im Allgemeinen. England ist daS klassische Land der Gewerkschaften. Nirgends waren sie bisher so kräftig, nirgends standen sie in solchem Ansehen. Trotz alledem kann keine Frage sein, daß die Fabrikanten virthschastlich mächtiger find, alS die Arbeiter. Orgaisationen und wenn sich die gabrikan ten einmal ernSlich zusammenthun, so sind die Arbeiterorganisationen ihnen gegenüber machtlos. Allerdings hat oaS Zusammenthun der Fabrikanten in der Weise, die hier beabsichtigt, auch seine Schwierigkeiten, sonst wäre eS wahrscheinlich schon längst geschehen. ES ist nicht schwer, den kleineren Fabrikant für die Verluste zu tut schädigen, vtlHe er vhreud eineS Streike erleidet, aber damit allein iö ihm nicht gedient. Denn der kleine Fabrikant kann während dieser Zeit seine Kundschaft verlieren und bann ist er trotz der Entschädigung ruinirt. SS ist deshtlb immerhin fraglich, ob an diesen Erwägungen nicht der EinigungSversuch der Fabrikanten scheitert Sollte eS aber zu Stande kommen, so wird freilich der wirlhschaftliche Kampf den Arbeitern sehr erschwert, wenn nicht unmöglich gemacht erden. Dadurch aber werden sie auf daS politische Feld gedrängt werden. m ,, Wette, dertSt. TrübeS, wärmeres Wetter heute Nacht und morgen. Höchste Temperatur ! innerhalb der letzten 24 Ölenden SO l.0rad, niedriger 21 Cral.

flriil)lii(if1)iirt)lcii,

Nach Samoa. Washington, 19 Jan. DaS Manneamt hat die Absenkung deS Kreuzers Philadelphia nach Samoa angeordnet. Die Philadelphia" ist nächsten Sonntag in San Diego fällig Sollte in der Zwischenzeit ein anderes Schiff entbehrlich erden, dielleicht ei neS v,n DeweyS Flotte, dann dürft dieses abgeschickt werden. 3m Staatsdepartement find De peschea von Eoasul OSborne in Api, eingelaufen, deren Iahalt wird jedoch nicht mitgetheilt. Die V esetzung Eu baS. Walhing ton. 19. 3an. Vene ral Leonard Wood erkläkte heute dem SenatSeomrte für militärische Ange legeahetten. nach seiner Ansicht müßten in E.uba ö() 000 Mann gehalten wer den, da das Klima so viel Malaria und Krankheit verursache, daß nur 35 biS 40 Prozent für den aktiven Dienst verfügbar blieben. Gegenwärtig in nur die Hälfte setner Truppen dienst fähig. Die kubanische Ärmee bat oft SO Prozent Kranke. - General Wood meinte. eS sei noch zu früh, um entscheiden zu können, ob un sere Truppen auf der Insel sich so acelimatisiren k Sinken, daß sie wiederstandSfähig gegen Krankheit würden. DieS sei ein wichtiger Punkt, und wenn die Frage verneint werden müsse, so werde ein häufiger Wechsel der Trop pen nöthig. Sr hrffe, daß ein sorg fältigeS System der Sanitirung der Insel durchgeführt werden kann, die s England bei der Verbesserung von Jamaika angewandt habe. Trotz'em möge sich, wie in Indien, zeigen, daß Cuba kein Sind für Weiße sei. Ein biS zwei Jahre werden mindestens erforderlich sein, um dieß klar zu stellen. Oeneral Wood war avch de? Meinnug, daß die einzelnen Cubaner biß zu einem gtv'ssen Maße alS Soldas te in der amerrkanisöien Arrae ver wandt Verben könnten. . Noch immer nicht. .HarriSburg, Va., 19. Januar Heute fand eine weitere Abstimmung zwecks Erwöblung eines Bund,Ssena torS statt. ; Quay erhielt 111 Stint men Seine Aussichten haben sich noch nicht gebessert. , ,,, Wie schlau. Cbieaao.Jll..19 San. "Well, I wanted advertising and I got it" sagte Geitrude Cona, die Trap.zkü' U lerin, welche unter dem Namen Rosa Wallaee, Gertrude Wallaee und Frau Gavae Hie Polizei seit einer Woche in Athem hielt. Sie wurde heute unter der Anklage deS DiedstahlS verhaftet. Ein MuseumDirektor machte ihr ein Anerbieten, bei ibm aufzutreten. Sin Augiasstall. Ha v an a, 19. Jan. DaS ungehure Werk der Savirung jedeS Wohn hauseS in Havana wurde in Angriff genommen. Der Militärarzt Mcjor DaviS hat hundert hiesige Aerzte für Jaspektionbtouren von HauS zu HaS engagirt, damit sie Lefo'gung der Sa, nitätsoerordnungen erzwingen. Alle Unrathrinen unter den Häusern sollen geschlossen nd versiegelt, Abfälle sollen täglich entfernt werden. Man hofft, die Stadt, auch ohne Kanalisa-lionS-Anlagen, binnen drei Monaten auf solche Weise einigermaßen sanirea zu können. Heute find bereits Tausende mit der Reinigung der Straßen und öffentlichen .Sebäube beschäftigt. Wie eß in den letzteren bestellt ist, da von veiß Leoeral Ludlov j,tzt ein Liebchen zu fingen Die ArtillerieKasematte in der Nähe deS NegierungSpalafteS, die er als sein AmtSzimmer auSersehen hat, barg so schlechte Last in sich, daß Kerzen darin verlöschten und Hunde und Kotzen, die hineinliefen, darin erstickten. Trotzdem schütteln die Bewohner der Stadt die Köpfe über die SanilitSverordungen, welche fie als unnöthige Singriffe in ihre persönliche Freiheit betrachten. ,,, Oal man in Deutschland über Samoa denkt. O er l in, 19. Jan. Ver Lokalarneiger" sagt : All dies deutet auf einen großen Streit und bei dem unzeremoaiösea Verfahren der Amerikaver mag eS eine sehr ernste Sache ver-lt.

Die'Vossische Zeitung" sagt : Die

Situation wird noch ernster werden, wenn 'ein amerikanisches KriegSsü ff ankommt. ES beißt, der amerikanische Consul sei inftruirt, dem deutschen Sgnsul nicht zu trauen. ES ist zu befürchten, daß Amerika, daS am wenig ven interesfirt ist. die wichtigeren Jateressea Deutschlands nicht anerkennt. Deutschland muß sich um so feste? zei gen, alS sich England ganz gewiß auf Seite der Ber. Staaten stellen wird, um sich deren Freundschaft zu erhalten. , lH SinGeftändniß Berlin, 19 Jan. De? sozialdemokratische Schriftsteller Albert Schmidt in Magdeburg und Reich, tagsabgeordneter für den Kreis KalbeAscherlleben, hat den Staatdanwalt verständigt, daß er der Urheber deS Artikels ist, wegen wessen Redakteur Müller von der Magdeburger Volks. Kimme" zu der unerhörten Strafe von über vier Jahren Gefängniß verurtheilt wurde. In der Volköst mme" vor bekanntlich ein Artikel erschienen, der eine Partie auS der orientalischen Märchensammlung Tausend und eine Nacht" erwähnt. Durch denselben soll nun Prinz Eitel Fritz, der zweite Sohn deS Kaisers, gekränkt worden sein und wegen Beleidigung diese Jungen ist die horrende Strafe verhängt worden Aldert Schmidt, der dem Reichstag seit dem Jahre 1890 angehört, hat nun der Magdeburger Staatsanwaltschaft mitgetheilt, daß Müller an dem ihm zur Lak gelegten Verbrechen" unschuldig sei, und daß er, Schmidt selber, der Stuldige sei, da er den inkriminirten Artikel geschrieben habe. Shre und Charakter verböten ihm, einen Aaderen füe daS leiden zu lassen, vaS er selber gethan habe. Auch die der Soz'aloemokratie feindselig gegenüberstehenden. Blätter können .nicht umhin, Schmidt die verdiente Arerkennuvg für sein männliches Verhalten auSzukprrchen. :r ' V: ". m Ode L a ff "-trrrf errPcht ppiN en. ;j ; Madrid, 20 Jan Nach . einer Depesche deS spanischen General N,oS au Manila ft die Lage dort unver ändert. Auf ber Insel Mtndanao dagegen greift . der. Ausäand gegen die Amerikaner rapide um sich . Doit giebt es viele Muhamedaner und Fanatiker, welche den heiligen Krieg im ganzen Lande predigen. Auch die Insel Zebu soll in Hellem Aufrudr sein. Senor Sagasta kündigt an, daß die CorleS am Tage nach den Ratifikation deS FriedevSoertrageS durch der am,ri kanischen Senat einberufen werden sollen. NewS ork.19 Jan. Die Commercial Eable Company hat folgende Notiz auSgesandt : Wir 'erhalten die Mittheilung, daß die telegrafische Verbindung mit den Inseln Vanay NegroS und Ze'u unter den Philippinen temporär unterbrochen ist. 4 Der R ad au in Oarnoa. Wellington, Neuseeland, 19. Jan. Hier wirb berichtet, daS in Anbetracht dS Konfliktes wegen ' der Thronfolge in Samoa drei britische KeiegSschlffe und ein amerikanisches. letzteres aus Honolulu, ach den. 3a teln abgehen werden. London. 19 Januar. Sine Depesche auS uckland, N. S , berichtet. der britische und der amerikanische Konsul hätten flch' genöthigt gesehen. die Thüren des, SupremegerichlS in Apia, Samoa, zu erdrechen, und den deulsüen Konsul, velcher davon Besitz ergrissen hatte, an die Lust zu setzen. Alle .Parteien in Lpia' find, oie die Depesche sagt, einig im Tadel de deutschen Konsuls, der. an dem Kampf zwischen' den beiden Thronkandidatea die Schuld trägt, und an weift daraus hin, baß der Konsul unter verletzung aller Vereinbarungen die Truppen MataasaS begleitete, alS fie in die Stadt eindrangen, und daß er die OoPosition gegen Maltetoa TavuS ermuthigt hat. AlS die Konsuln SaglandS und Amerikas über sie Situation uuterrichtet wurden, vertagten' fie daS Gericht und schlösse daS Gebäude. ver. deutsche Konsul .forderte die Schlüssel, und als sie ihm verweigert wurden, erbrach er die Thüren, entfernte die Schlösser und ersetzte fie durch andere. Später brachte er den deutschen Munieipal-Präfibentea Nasael'vach dem Gebäude und dieser trat aus den Oalkon und rief din aus Dem

Plotz versammelten britischen und

'amerikanischen Marinetruppen zu: Ich bin daS Supremegerichk. Ich bin ber Oberrichter." Die Menge antwortete mit Tonen und der britische Koisul forderte die Schlüssel deS Gebäudes, welche ihm verweigert wurden. Sin Schotte Namens Mackie erklomm hierauf daS Dach deS Gebäubeö und zog die samoanische Flagge ans, :c v v i.'.if . , ugrrno ver vriiiieae uno ameruantsche Konsul und eine Anzahl Marinetruppen in daS Gebäude eindrangen, die Tbüren sprengten und den deutschen Konsul aus die Straße warfen. Hierauf eröss reten nach der Detesche die beiden Konsuln formell und in gesetzlicher Form da Gericht, und erließ,a ine Warnung gegen fernere- Eingriffe in seine Jurisdiktion unter An drohung von Verhaftung und Gekangenhaltung im Falle eineS neuen Verfuchs. Wie die Depesche sagt, berrscht j tzl Ruhe und der deutsche Konsul bleibt in seinem Konsulat. SiÄt?7S.NaQriQten. Angekommen in : ' Rotterdam: MaaSdam" von NewSk. Philadelphia: Peanland" von Liverpool. NewSork: Lahn" von Vremen. allerlei. Auf die gewaltig (Summt von $57,000,000 wird die vorjährige Metaöproduciion von Montana geschätzt. Dieselbe vertheilt sich wie folgt: 252,000 Unzen Gold. 17.200.000 UnzenSilber, 240.000.000 Pfund Kuvfcr und 22.000.000 Pfund Blei. Ein sck'neidiaer Baraermeiste? ist Mayor Quincy von Boston. Derselbe schickte dem Stadtrathe eine Botschaft em, welche nicht weniger als 85.000 Worte enthielt. Da er merkte, welchen Schrecken sein Wurm angerich, tet7 elf er Ijie THUnir schließ:, so datz Niemand dieVersammlungSraume verlassen konnte, d:nn Herr Qumcy geht von dem' Giundsatze. ans, vatz du Stadtdätn ihr Eehatt . auch wirtlich verdienen müssen, selbst wenn er dazu Gewalt anzuwenden habe ZZranzBrunner, derunter der Anklage de? Geldunterschlagung verhaftet worden war, Hit sich in Trenton, N. I.. in einer Zelle der Polizeistat'urn erhängt. Brunner war Schatzmeist:? deS Kriegervereinö Germania. und hatte in der letzten Sitzung d:s Vereins erklärt, daß kein Geld in der Kasse sei. ES wurdz ihm' entgegnet, daß die Bücher deS Vereins einen Kassenbestand von $400 nachwiesen, und daß er diese Summe ersetzen müsse. Da dieö nicht geschah, hatte der Präsident deS Vereins unter der Anklage der Un terschlagung Vrunner'S Verhaftung veranlaßt. Von einem entsehllqen Tode hat Frau John Meyers in Green Valley, Jll., ihr dreijähriges md gerettet. Das Kleine hatte beim Spielen einen etwa sechsZoll langen Knopfhaken, verschluckt und war dem Ersndtn nahe. Glücklicherweise war der Haken oben. Die Mutter band nun einen Rmg an eme Schnur und zwängte - diesen in den Schlund deS Kindes. Der Ring glitt über den Hacken hinab und mit einem Ruck hatte Frau Meyers das Elsen herauszezogen. Nach' Frauenart fiel die Retterin ihreS, Kindes prompt in Ohnmacht, wahrend daS letztere vergnügt weiter spielte, als wäre nichts gescheheiü Ein netteö Früchtchen scheint der 14 Jahre alte Joseph Jor dan, dessen Eltern am Mary Place in Washington. D. C., wohnen, zu sein. Neulich hatte der Bursche sich einen ae waltlgen Assen gekaust, und als ihm dann zu Hause Vorwürfe gemacht wur den, eilte der Bengel berauS vor die Thür und feuerte einen Revolver ab, fo daß seine Mutter glauben sollte, er beginge Selbstmord. Der Schlingel war aber schlau genug, die Waffe nicht aegen sich zu richten, obschon daS Pulver eme Hand etwas verbrannte Joeph'S Mutter nahm dann ihren gelieben Sohn beim Wickel und brachte ihn nach der Polizeistation, wo Polizeilichter Scott denselben auf ihr Ersuchen in die Reformschule sandte. Unter einer merkwürdtgen Anklage ist gegen den in Mecklenkurz County, N. C., ansässigen Far mer Egbert Davidson im Bundeögericht ein Strafverfahren anhangig gemacht worden. Dem Manne waren wiederholt Melonen gestohlen worden und zwar von einem Postboten. Schließlich verlor Davidson die Geduld und als er eines schönen Morgens den Dieb auf der Landstraße erwischte, p,2gelte er ihn weidlich durcy. Selbstverständlich wurde der Bote dabei aufgehalten, und dies bot den Anlaß dazu, daß gegen Davidson eine Anklage we gen .Aufhalten der Post- erhoben

Dr.Mllcs'HcartCure

kunrt einen Prominenten Anvalt. V H.d elp der leitende Peuston Sg Lnwalt von Belfast. N. v Ichrett: Jch .YgtDViTx cu4 der rnee rnxl .ffe toeieii schlicht esundhklt und litt seitdem an Heride. !5en. Ich hatt HSu tg Ohnmachten und ftlckend nsallt. Ich ging gebeugt wie t Man von 80 Jahren. Äch trug fortwährend einen Ueberrock, selbst tm Commer, m mich nicht zu erkälte. Sonnte mein Geschäft nicht verseden. Meine Rube war durch deftige Schmerie in der Herzgegend und der linken Schulter , brauch von Dr. Mile,' veart Eure. ung,chtt. daß ich s viele Parentmedtztnen und verschrei, dünge do Aerzten genommen hatte, ebne da mir gedotten hätte. Dr. Mllek' Qrt ur ellt. mein Sesundhett wieder her. Et ist wahr dasttg eine wunderbare Medi,! und t! macht . ernlffSblei?"8?8 lUstl mtttl erman, Dr. Milel' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft vnter einer dofittve Garantie: die erste tzlasch nlldt oder das Geld wird imllcker stattet. Such aber die Krankheiten de Hien und der erven frei. i! Dr. v r.'.üss' Rsstores j 'LllSSStS dreff: Dr. Wlle Medieal Ellhart. Jud, Ein bettererZwischenfall spielte sich dieser Tae im Guillaume Theater zu Brescia ab, wo der Theaterdirektor Ferravilla mit seiner Wandertruppe ein Dialeltstück eine parodlstische Bearbeitung von Cavallotti's Lustspiel Cantico bei Cantici(Das hohe Lied) ausführte. Eine der drolligsten Scenen des Stückes wird dadurch herbeigeführt, daß em Schauspieler von einer Loge des ZuschauerraumeS auS in die Handlung eingreift ein bekannter Bühnentrick, der auch sonst gelegentlich verwendet wird. In Bresna war die Nolle des Ruhestörers dem Schauspieler Attilio Mtlla anvertraut; aber d Scene hatte. kaum begonnen, als der Pouzeibeamte Pietrocala Herrn Milla wegen Ruhe storung für verhastet erklärte. Milla wehrte sich und daS Publikum nahm Partei für ihn, aber der Beamte, der kemen Spaß versteht, ließ ihn von zwet Karabinieri zur .Wache bringen, obwohl ihn sämmtliche Schauspieler darauf aufmerksam machten, daß er ne Riesendummheit begehe.- Das Publitum, das sich die Unteroremung der Vorstellung mcht gefallen lassen wollte. machte' natürlich einen Höllenlärm; der würdige Pietrocola, der in dieser Haltung der Zuschauer ernste Anzeichen einer beginnenden Meuterei erblickte, wollte smon daS Theater raumen lassen, als ihm ein rasch herbeiqerufener Voraesetzter begreiflich machte, dan er Vietrocola ein Esel" sei. Milla durste wieder austreten und wurde mit ungeheurem Jubel begrüßt. alS er wieder mt Ruhe störte'. Hli Wer einen Catarrb keilen ill. muß mit dem Blut anfangen Hood'S Sarsavarilla beseitigt die Nr. sache dieses Uebelt und heilt Katarrb dadurch, daß fie daö Blut reinigt. Hood'S Pillen wirken milde aber rasch und sicher auf die Leber und den Maaen 25 Der n evs yjork tore (Etablirt 1853.) M,. Buttenck Muster ! 2000 Yards Standard Meiderd inghams. Reste von 0 bs 20 yard (änge regul. preis 0c die yald. auf dem Mitteltisch, am Samstag S Cents. Ml M M NW k?? i. TZ ?SMFS. 4 4Olttnb43 Virsk,ia Qvs. . s:hiltses.

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