Indiana Tribüne, Volume 22, Number 118, Indianapolis, Marion County, 17 January 1899 — Page 3

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Einmal bin ick. 14 Tage ohe Ethlsnaae, veien, da ich nicht bcnu im staube war pro tcn reiften 2?aser. Chronische Derftovsun, r oyae Jeu siebe Jahren brachte mich in dies Ichrnklich Lage; wahrend dieser y,tt bade ich UeS gethan, wo von ich bLtte. aber keine fcilfe gesunden; so war mein ivaa. et ho annng. saicaicti ja es rauche. wenn ich reich wäre, würde ich 1100 für jede Mal Qt Q habe irtzt ein. bit dreimal taqlich studl. und den. eine : solche HllZe ist es. n lme L. Hunt. iaKet T.ir8t.Äs. ! -'- I MgeneV, fmanaft, tetrfTam. Schmecken gut, nancn nir irani vv y3)voata, veruria lernt echmnxu. ioc. 25c, WC. Heilen Verstopfung. iy CMipur, CUctf ImUmI, w Jtk. tSSg . WALTE It FRANZ, Zahn.Arzt, s.'o. 90K Ost Karlex Straße. Hessin Block. Zimmer 43. .9ff.t.. a ftll 1 Im 1 lllltDm T H O fcbcnbl. eonatazl von lutthr Vm. bii iH&t DkeOsffee von Dr. H. FINK und Dr. C0LE, befindet sich in No. 24 Ost Ohio Straße. Telephon No. 827 wie bisher. Dr, Louis Burckhardt, No. 1134 Süd Meridian Straße. Sprechstunden: 8 9 Morgens unb 7 end Willoughby Block. 224 Nord Meridian Straße, vtzrechftundin: i i Nachmittag. 3(1.232:1. Dr. I. Gühler, 120 Sst WcSnrty Str. Sprechstunden : 8 MS 9 Uhr Vorm. zbiS3 1 hr Nachm.: 8 bis 9 Uhr bendS. Telephon 1446. rchstude : Sonntags nci ormlttaat C. C.EYEItTS, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8z Nord Ver.nsylvania Str. al toitb'stuf 25uns5 angevsnd?. VMA. 6O YEAR8 yv EXPERIENCE D mm Trade Mark frwi Copyright Ac AB7n. .ndlnc tketeta and deacrlptkra mf üuUfclr oartain oor oplnion fre. wnetner an tnYantloa 1s prob bis patentabl. Cotomunlca tionj ttrlctlf coaQdentl&L Handbook on Pate&U wntfre. Oldest agener for ecurtnipatentPatauta taaen throuab Mann Sl Co. ttouri fftdAl notier wlthout chnnje, in tn. Sclentlfic Jltnericati. A nandaomely lllnstrated waekly. tartrwt w. eolation of anr sdenufle loarnaL Termt, & m Ttar: four montbi, L Sold byail newideaJer. l.1ÜIIII&Co.381BreaHewYork Brauen Offloa. 63 T Pt. Wwhlngton. D. C. 'OVldsÄ RlPANS TABUIXS Are intended sor cKUdren, ladici lad al) who prdscr a medidne dlsgu!ed as con fectaonery. Thcy nuy now be lud (pul vp in Tut Boxes, venty-twb 5a a box pnee. twenty-dve cents or sive boxes fbr enedollar. Anydrujpstwillgctthea ayou insist, and thcy may alyrays be cbUined by rcmitting the pnee ts S) TheHipansChc IcaL X: wnipuny Vfi ,.aiu'-rf U?RüCE5T. . v w htW 0 -i 7twwa-fg TfTCI n c Das Deutsch'Amerikanisch üWuisäu l Holoiiat von E. MAltOKWOBTn, 532 Vine St , Cincinnati, OM tft stnerfanni fcaS Älteste. meitbttBret B hl k. B R B tefte und tuterlifüafte In Krnerila H und Deutschland, und alle Ansprüche E Auf yi f Erbschaften und Rechte, MB MAi.IIMf M.fY IM sl! (ami miwi vuu(vvm j Hände legen, und versichert sein, daß B du ue:nften, otc v:e großen vollmachtS'Aufträge mit cl'iden Gif et und aenauer ReötS silik kenntniß prompt und gnsiffenhaft er itttgt verven. tilfW43lCtPl . vermisster Erben ir cheattich i llifm ZUtt itaroKt. ä rErpTrr3?m Adolph IFrey, (Oli rreedom Bigt.) ffotary Public, Translator, Correspondent etc. Ko. 970 West Walnut St. TftVa Blak St. Cr. M. Gier!?. Ocaifött 417 Oft EWSstüj Str. Z&t Last. Up Otctlrs.; Herr ?l Ct5tT CUKUItatQtiti i 13 mf MtTM j

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Roman von H a n ö Richter. (ftortletzung.) In yalv unbewußter Furcht drängte sie gegen den breiten Fahrdamm hinüber. Da blieb er plötzlich stehen und stieß : , c i -1 mit kalb unterdrückter Stimme ikren Aamen hervor: Tessa!Mit flammender Gluth stierten seine Äugen sie an, und. als sie erschrocken zurückwich, umfaßte er' ihre Arme wie Nllt eisernen Klammern Lassen Sie mich!" stöhnte sie ihr, war, als stunde sie einem Wahnsinn: gen gegenüber. Ein eisiges Entsetzen lahmte ihre Glieder. Tessa!" wiederholte er in dem gleichen heiseren, von der Leidenschaft halb erstickten Ton, tch liebe Sie ich liebe Sie ich liebe Dich!" Und näher zog er mit unwiderstehlicher Kraft ihre schlanke, bebende Gestalt. Seine Hand erstickte den .'Hilferuf zu dem sich ihre Lippen öffneten da knackte es im Gebüsch und mit einem dumpfen, unartikülirten Laut warf sich ein Mann zwischen die Beiden. Fort!" knirschte Hartwig, doch der Mann umfaßte mit dem rechten Arm Tessa, zog mit derLlnken den SchlappHut und erwiderte in spöttischem Tone: Sie gestatten, daß meine Frau jetzt meine Begleitung annimmt. Doctor Gartow ist mein Name." ' - Einen Moment schien es, als wolle sich Hartwig über den ihm körperlich jedenfalls nicht gewachsenen Gegner herstürzen. Doch als sich Tessa rnn. mit einem lauten Aufschluchzen an ihres Gatten Brust warf, auch nahende Schritte hörbar wurden, wandte-er, sich stumm ab und" verschwand ' In.' ' dem Dunkel des niedrigen Buschwerks. Es scheint wirklich, als sei Dir zum ersten Male seit langer Zeit mein Erscheinen willkommen gewesen sprach Gartow weiter, indem er sich mit einem leisen Ruck von der Umklammerung Tessas befreite. .Oder störte ich eine Komödie, in der das jungferliche Sträuben nur den Reiz noch stärker provociren sollte? Ich weiß nicht, wie Herr. Hartwig - über das. 'Duell . denkt, doch würde, es mir ein ungeheures Ber gnügen bereiten, ' ihm eine Kugel in sein rosiges, selbstzufriedenes ; Sees steakgesicht zu schicken." TOnteMträ rniirh fitr rntr 0 -j V V W mt V . mir mehr schaden als nützen." erwi derte die junge Frau, der der häßliche Ausfall des Gatten rasch die GeifleSgegenwart wiedergegeben hätte. Es scheint fast, daß Du mir auf meinen Ausgangen heimlich zu folgen und auch r t ... .".., 0Nt mein fccocn zu uuciwaujcii suchst " . . '. Hm es ist daS einzige Vergnü aen und auch so ziemlich die einzige Beschäftigung, die mir geblieben ist." warf Gartow ein. .So solltest Du auch wissen, daß ich auf diese Infamie nicht vorbereitet sein konnte. Hartwigs bisher stets zart zurückhaltende Theilnahme hatte ?;r X. . ' (V ienraurn cmgcyioßi. ca orni ioi für einen Ehrenmann. Sie bracr plötzlich in ein schneidendes Lachen aus. daö in. einem unterdrückten Schluchzen endete. Ehrenmänner,' das sind sie ja Alle, bis die Gier sie erm . . 1 , e c cn . fi!.. (V! saßt und ue m rayenoe euien, in w atz "nd Slaen verwandeM" enen xqi auo aver meiueniyeits verteufelt schlecht bekommt Wie las. sen wir armen Tigerlein uns einfangen, dressiren und an der Nase herum führen und lernen noch die' Peitsche küssen, die uns abstraft!" Sie waren inzwischen bis zur grs ßen Querallee gelangt. . Langsam schritten sie in der wögenden Menschen menge vorwärts, eng 'aneinander . aedrängt, zusammengehörend und : doch y l cm.ii i XY1 L'Wl.r.l ourcq eine iueii gcxicnni. on vieier Erkenntniß bedruckt, berichtete Tessa. alS habe sie sich zu rechtfettigen, von ihrem stillen, thätigen Leben, ihrem Verkehr im Hartwig'schen Geschäft und dem heutigen Zusammentreffen mit dem Chef. . Nie wieder werde ich sein Haus betreten.' nicht eine Nadel mehr für ihn anrühren!" rief 'sie in 'bebender Empo rung. Hunger thut weh!" Für, meine. Arbeit werde ich auch an anderer Stelle mein Brot finden." -' Als Näherin Tessa Braschen - Tessa Gartow!- ... . ,.. - , Ich bin stolz darauf, i O, hättest Du empfinden gelernt, wie viel Zuversicht, Freude, Festigkeit, ein 'ganzes echtes Glück auch die von Dir verach tete, kleine, bescheidene Arbeit der Hände verleiht " - . : So wäre ich Packjräger oder Pferdebahnschaffner geworden, und wir könnten in, verschwenderischer Fülle noch immer mit einander hau sen - - Er ließ sein häßliches, spötti. sches Lachen hören, dann- hob er. mit einer Geberde dumpfer Wuth die geballte Faust gegen daS aus, dem .'Parkdunkel . . hervorleuchtende Kroll'sche Tbeater. auS dessen Garten eine schmet ternde Militärmusik' herüberkng. Sie Alle finden ihr Brot, die wie des Färbers Gaul im Kreise herumgehen und die Kunst zum Handwerk herabzerren, nur daS Genie, der schaffende Geist, der echte Künstler muß verhun aern. Dort hoffte ich einmal Triumphe zu feiern eS war die Hoffnung eines Narren, vtx die Welt unv r Treiben noch mcht kannte! WaS sollte sie aus die alten thörich ten Klagen antworten ?'Tessä. schwieg. ; Momentan wäre ich allerdingt zu frieden aessellt. da drinnen älS zab. lungsfähiger Gast siken:' zu,' können, vor mir em Glas Bter und ein Be:fsteak. Wenn Du zufälligDeine Börse . r m i n t j 'f oei Zvir yaoen cuzei ica yaor nam lich die meinige jetzt permanent deraes sen " eS sollte 'scherzhafte klwgen7 doch durch den erzwungenen -Ton ztt terte es wie ein demüthige? Bitten. .Ein eisiger Schauer rann . durch TessaS Adern' so weit war eS geInmmmt" '' ' r? r.;-. . , -( f p Ohne zu antworten.' wendete', sie' ihre Schritte dem hell erleuchteten Eingang zu, doch va?w ?:elt sie iiuitt.

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mich in der legten Zeit sehr schlecht be dient gehen wir nach den Zelten." In einem der Biergärten in, den Zelten fanden sie denn auch eine Ecke, wo sie trok des herrschenden starken (3e drängeö isolirt, saßen. Erst jetzt ließ das scharfe Licht derGliihlampen Tessa -erkennen, welche entsetzliche Veränderung in dieser doch so kurzen Spanne ct.ik ii m 'crv , it Zeit mit Reinhold vorgegangen. Un säglich verwüstet, herabgekommen und

elend sah er aus. Spitz traten die Ge- klammerte. Blut kam aus seinem sichtskncchen auS der fahlen, welken Munde. Haut hervor, und die fieberhaft bren- Laß nur eS ist nicht das erste nenden Augen lagen in unheimlich tie- Mal," flüsterte er, doch nach jedem fen, schwarz umränderten. Höhlen. Worte, mit jedem Athemzuge quollen Kleidung und Wäsche, worin er sonst dunkelrothe Tropfen zwischen den LipÜber seine Verhältnisse hinaus Luxus pen hervor, :. getrieben, zeigten die Spuren äußerster Tessas entsetzter Ruf hatte sofort Abnutzung und Unordnung. . 'Erfolg. Ein paar Männer. 'Arbeiter ' Ohne zu sprechen, aß er mit gieriger, offenbar, faßten Gartow trotz' seines Hast. Plötzlich beugte er sich vor und Sträubens und brachten ihn mehr traflüsterte Tessa, die ihn nur stumm, wie gend als . führend, nach einer nur wein schreckhafter Betäubung betrachten nige Schritte entfernten Sanitätskonnte, mit halbvollem Munde zu: wache. In dem kahlen Vorzimmerchen Wer das dem Doctor Gartow ein- blieb Tessa zurück, umrinat von Neu-

mal prophezeit hätte, daß er von seiner davongelaufenen Frau ein Abendessen erbetteln würde. Diantre, wie Dein Papa, der Herr Baron Braschen auf Schloß Klein Kranz, sagen würde. Aber wenü man anderthalb Tage nichts gegessen hat, kriegt das Ding ein anderes Aussehen." Reinhold!" stieß Tessa entsetzt hervor. Du hältst das nicht für möglich? Ich kann Dir versichern, daß es' heute nicht zum ersten Male der Fall ' ist. Sonst, fand sich schließlich immer noch etwa Verkäufliches,, heut? aber hätte ich 'Dich wirklich ansprechen müssen, auch wenn mir das Glück nicht so hold gewesen wäre, mich noch einmal' zu Deinem Ritter zu berufend Du dehnst Peine . Dankbarkeit doch. bis. zu - einem zweiten Glase Bier,aus? Er winkte dein Kellner.'und nachdem er daSfr!' fche Glas mit einem Zuge halb geleert hatte, stützte er den Kopf in die abschreckend mageren Hände und blickte Tessa. starr. in.'S Gesicht. Ein reizendes Gefühl, stundenläng mit knurrendem Magen und lechzender Kehle,- mit zitternden Knieen und brennenden Füßen in ' glühender Sonne zu Patrouilliren, während Ihr Euch im kühlen Schatten an allerhand Delicätessen labtet " Svrich nicht davon, es quält mich ohnehin entsetzlich." bat Tessa tief er. schüttet. Du hättest aber vorher zu mir kommen oder mir schreiben, sol Im." ' Dein EerberuS hät zu. scharfe Wacht und dann: ich fürchtete mich! Das ist daS Entsetzlichste deS Elends, daß eö feig macht. Wie ein geprügelter Hund drückt man sich in allen Winkeln herum und wagt, nicht' einmal, zu erbetteln, waö man als guteS Recht fordern darf. Mit dem Duell fing tS an, diesem wahnwitzigen, albernen, tausendfach verfluchten Duell " . E.r schmetterte die geballte Faust auf den Tisch herao und fuhr dann wieder mit den zuckenden Fingern durch das wirre Gelock, daS ; an j den Schläfen einen deutlichen weißen Schimmer zeigte. Du hast sowohl Herrn Anspach wie mir daS bitterste Unrecht zugefügt. , Glaub' eS mir doch: es war nichts ge- ! r . 5, nrt . jr i e e ksche Vbar Ii cyeyen, was einnecyi zu o surcyiaren Anklagen gegeben hätte." Dann hatte ihm eben blSlana die Gelegenheii, gefehlt; auf seiner Seite war die Absicht sicherlich vorhanden. Aber dieses Duell wog viel schlimmer als ein Unrecht, eS war eine Dummheit," knirschte Gartow. eine fast noch gröbere., meine, übereilte Flucht, nach Amsterdam. Ich, hatte zusammenge-' rasst, was ich nur austretven konnte wenig genüg war eS und daS fremde Pflaster verzweifelt theuer. . Ich mußte wieder zurück. Unsere Mooel nahm der Hauswirth für .die Miethe m Anspruch; die Mehrzahl der ffreunde wae mir durch das Duell' entfremdet daS sie 's in ihren modernen ' Anschauungen verdammen: ..meine. Schüler und Be-' ' I r. . 1 i , k Jt. .ricylerslanungen yane ten naiurnco ganz und gar verloren. Und dazu noch bit fteiabeit deS Elends icb'ruaate 'nicht mehr, Verbindungen anzuknüpftn oder zu erneuern. Was ich noch an kleinen Werthgeaenständen und auter Garderobe besaß, mußte ch verkaufen. Wie ein Maulwurs wühlte ich mich m irgend einen Wmkel.em, der tan gerade offen stand. Die guten Bursche aus dem Cafs 'gewahrten' mir Unterschlupf, so weit sie konnten aber aumälig hab' ich die gan Zigeunerte--fellschaft abgegrast. Die meisten wlsen ja selbst nicht, wovon sie, morgen eben werden. Und wie gern sie aüch ihr Weniges mit 'mir getheilt, haben, ich ertrag' es. doch nicht länger, das verpfuschte, elende Leben!" Einem warmen Impulse folgend. legte Tessa ihre Hand auf den Atm deS Gatten und sprach freundlich: ! ;2aß Dir mein Beispiel eme Lehre sein: richte Dich an der einfachen alltäglichen Ärbeit, mag sie heißen, wie sie - ' :' . u woue, empor. Aber er schüttelte den Kopf. , .Auch daS ist vorbei. Früher hätte ich es vielleicht gekonnt, jetzt nicht mehr seit ich Dich verloren habe. Du wärst noch immer mein Glaube, meine stütze, meine Hoffnung, für Dich und mit Dir vereint hätte ich doch wohl noch etwas erreichen können. ' ' !ES wird spät. ich muß nach Hause," drängte Tessa, von dieser Wendung deS Gesprächs peinlich über rascht. - . - i Gartow blieb an ihrer Seite und sete seine nicht direct vorwurfsvollen, aber doch mit Bitterkeit durchtränkten Klagen über, ihte Trennung fort, als sei diese allem schuld an semem Nieder oanae. ' s .Vom rein praktischen Standpunkte au5 magst Du ia recht vernünftig ge bandelt baben! mir aber raubtest Du kx Letzte, Einzige, was meinem Leben noch Werth und Halt verlieh. , Wolltest Du wicklich, daß ich unter Deinen Mißhandlungen zu Grunde ge ben sollte?" stieß sie endlich in aufouel lendem Aorn hervor' .Nun klagst DU.' mit.' mir Muth 'und.' Kraft, verloreir zu Ir.V.- . c' t-i.f.fx a. n. - yaoen, wie aoer-rkleu w i, 10 Dem Cteen war."

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Der pwtzttchi AlZNN nach ,hnr bls. herigen versöhnlichen Milde schien ihn völlia zu verwirren. Ohne Erwide rung schritt er - mit gesenktem Haupte neben ihr hin.' Schon lag der vornehme Westen weit binter ihnen und der Dunst der menschevüoerfüllten Stra fan des Nordens umgab sie noch immer machte Gartow nicht Miene, sich au verabsckieden. . Er verlanasamte seine Schritte, immer .'schwerer Athem i - w' ' i - holend, bis er stehen blieb und 'mit bei den Händen einen Laternenpfahl um gierigen, veren prägen sie siumm zurückwies. AuS dem- Verbandszimmer heraus drangen Männerstimmen, das Zerklopfen von Eis, das schwere Röcheln des Kranken.' ' Ein Mann in hellleinenem . Kitte! trieb die. Neugierigen hinaus und versicherte Tessa. daß es ganz gut" stehe.. Nach etwa einer. Viertelstunde erschien der.Arzt. ein junger, dunkelhäariger Herr mit flottem Bärtchen ' und goldenem Kneifer,' der ihr die gleiche beruhigende Auskunft ertheilte und zugleich fragte, ob sie. den. Kranken, genauer kenne. . Ich bin seine Gattin." ' Der junge Heilkünstler hatte noch zu wenig Lebenskenntniß und Selbstbeherrschung, um ein verblüfftes .Oh!" , l. jt n. . . umeroruaen zu können. )ver. urnerschied mochte ihm gär zu befremdlich erscheinen. 'Mit verlegener Eile 'fuhr er eifrig fort, daß eine augenblickliche Gefahr nicht vorliege, daß nichtsdesto weniger aber größte Sorgfalt und Ruhe geboten' und er deshalb bereits einen Krankenwagen zur Fahrt nach der Wohnung oder dem Krankenhause beordert z habe. Nach der. Wohnung? Gartow besaß eine solche ja gar nicht mehr. Ein LkfentlicheS ' Krankenhaus ; aber dä'uchte der Unerfahrenen ein ' Ort ' deS Schreckens.! Die Aufnahme in eine Privatklinik verbot.ihre Mittellosigkeit. Wild und. wirr flogen ihr die.Gedanken durch den Kops. Wenn ich also bitten darf . wie derholte der Arzt: da nannte sie ihre eigene Wohnung. , Frau Martlcke schlug zwar die Hände über dem Kopfe zusammen und sang tm begeistertes Loblied auf die vortrefflichen- Berliner Krankenhäuser, erklärte sich aber, doch -zur Ausnahme Gartows bereit. - Er bekommt Ihr Zimmer und für Sie stelle ich ein Bett in meiner Stube mit auf. Wie konnten Sie denken Frauchen, daß ich das . nicht thun würde? Eine Berliner Schutzmannsfrau hat doch sozusagen auch ein He im Leibe und er ist doch immer noch Ihr Mann. Wenn' so' steht, muß man alles Anden, vergessen." Die einfachen kurzen Worte sagten deutlich, was Tessa als eine dunkle. zwingende, innere Gewalt empfunden hatte, -r. ?rc - - - Die Nacht verging ruhig. Der Arzt hatte nur zeitweilige Eiöumsckläge und kleine Gaben von . Milch verordnet. Gartow lag ständig im Halbschlaf, anscheinend ohne jegliche Schmerzen; nur ab und zu traten noch einzelne Flocken schaumigen BluteS - auf . seine blassen Lippen. ? Wenn Tessa ihm die frisch gefüllte Eisblase auflegte und ihn dabei mit leiser,, sanfter Stimme., ansprach, schien ein Lächeln, üöer sein Gesicht zu gleiten," daS ' schon in erschreckender Weise dem 'eines Todten glich. Doch sprach er nicht. Mit der unverwüstlichen Ruhe der welterfahienen Philosophin horte Frau Marticke, die getreulich die Nachtwache theilte, den ausführlichen Bericht ihrer Schutzbefohlenen an.' einer irnstlichen Entrüstung gegen. Her.ru -Hartwig vermochte sie sich nicht aufzuschwingen; sie nahm .den Vorfall durchaus von einer heiteren. Seite. . ...... Sehn Sie mal, so'n Hecht! Dem hätt' ich auch mehr zugetraut. Aber so ind sie Alle. Und wenn man ein Geicht hat wie .Sie, Frauchen, darf mäy ich darüber, nicht aar so sehr wundern. Nur nicht ängstlich werden!. Diesen sUßen. Brüdern 'muß man gleich derbe heimleuchten, tüchtig, auf. die Finger klopfen, wenn'S nicht anders geht. Dabei kann man ganz gut Freund blei-ben.- . ' ''. Ich verachte und hasse den Mann eS war eine Infamie nach dem Vertrauen, das ich ihm entgegengebrächt habe!?? stieß Tessa hervor.- Nie wieder rühre .ich eine Nadel für ihn an!" , Männern darf. man überhaupt nicht trauen, selbst wenn sie weiße"Haare ha ben' Von der Arbeit, sprechen wir noch. Jetzt haben Sie Ihren Kranken zu pfle gen. Morgen is. rnch noch 'n Tag, sagte der Died, alk. er am Abend gehängt Werden sollte." 'Am anderen Morgen traf ein Brief än:Tessa, ein,fftn Aufschrift eine ihr unbekannte steife Hand zeigte. Das Schreiben lautete:. ' . .SebY'geehrte ä'nädige Frau! - Können ? Sie mir vergeben? Ich ksf- es. ia. tcd din'kukn Genua, a r warten, daß Sie ti bereits gethan ha ben,. sobald Sie diese. Zeilen aus der Hand legen. ' ' Meine unbezähmbare. echte Leidenschaft riß mich hin.' Keine Frau kaNu solche Liebe als. ein. underzeihliches. Verbrechen verdammen. Noch sind Sie formell gebunden, doch saus . . M. . ern tttcy wouen, wird es. uns ein Leichtek sein Sie von' jener unwürdi gen. ja gar nicht 'mehr bestehenden Ehe fessel zu befreien. . Jch'werde zu jedem Qvfer aerne bereit sein wenn man es, Opfer nennen kann. für. die Freiheit dherrlichpen geliebten WeibeS Geld hinzugebend Mein Rechtsbeistand wird 'sich sofort mit Herrn Doctor Gartow in .Verd'.ndunL sesen. Cit nlsuZ mir doch, Ci in de

nachflttl Siägen auszusuchen Kni dafür eine Zeit zu wählen,' in der Frau Martickt nicht anwesend ist? Ich bitte um gütige Benächrichtigüng, sei es auch nur durch eine Zeilen Meine äußeren Verhältnisse sind, wie Ihnen ja wohl bekannt, derartig, daß ich meiner Gattin jeden Wunsch zu gewähren vermag. Auf Wiedersehen, theuerste geliebte Frau. Ihr treu ergebener Georg Hartwig." Ein höhnisches Lächeln umzuckte Tessas Lippen: Alles ist ihm für Geld käuflich. Ein Brief wäre zu viel für diese Arroganz. Frau Marticke mag ihm meine Antwort überbringen. Wird besorgt mit Pauken und Trompeten!" erklärte sich die brave

schutzmannswittwe bereit.' . Die Sorge um Gartow ließ Tessa schnell alles Andere vergessen. Noch immer lag er fast theilnahmslos war auch keine unmittelbare ernste Ge fahr vorhanden, so konnte eine solche durch eine erneute Blutung doch rasch eintreten. Am dritten Tage war Frau Marticke in das Hartwig'sche Geschäft gegangen. Tessa mußte, als die Eorridorglocke läutete, selbst öffnen. Anstatt deS erwarteten-Arztes stand Ju ttizrath Ammann vor ihr. (Fortsetzung folgt.) ?as portrat der Großmutter. Von Becker. Frau Agathe hatte die ganze Woh nung von oberft zu unterste gekehrt; alles alte. Gerümpel war einer gründlichen Revision unterzogen worden, als die' Fanatikerin der Reinlichkeit auf einen - zusammengerollten - Gegenstand stieß, der faustdick Mit Staub und Schmutz bedeckt war. - Was ist, denn daö?- rief sie. und rasch' eilte auS dem Nebenzimmer' Herr KanzleisekretSr Mühling. Frau Aga thenS Gatte, herbei. Er nahm bedSch tlg die Rolle m die Hand und sagte: . . DaS ist em Bild, da sieht man noch Farben. Man kann aber nicht erken nen, ob daS ein Porträt oder eine Land schaft mit dem feuerspeienden -Vesuv ist. Gieb mir , das Staubtuch, damit wir vorerst das Bild abwischen.A!S das Gemälde einigermaßen vom Schmutz gereinigt war, konnte man sehen, daß eS eine weibliche Figur darstellte. Eine etwa 25 Jahre alte Frau blickte ziemlich lebenslustig in die Welt? Arme und ein Theil deS Nackens waren. nach der damaligen Mode frei; in der Hand hielt die Figur ein kleines Blü menbouquet. Der Zahn der Zeit hatte allerdings, die , Leinwand arg benagt und auch an der Farbe seine Zer sterungSarbelt begonnen. . Das Antlitz zeigte bereits viele Flecken, an ' der Stirne wär ein großer Streif, ganze Partien des Bildes waren 'in der Lös' löfung begriffen, : Herr Mählmg betrachtete lange den Fund,' dann rief er gerührt auS: .DaS ist Großmutter ttathi. . Welch glückt licher Zufall! Wir wußten lange nicht, wohin daS' Bild gekommen. .'Schon mein Vater hat es vergeblich gesucht. und wir glaubten, es sei. bei dem Brande'unseres Hauses, bernichtet oder gestohlen worden Inzwischen . . .'. " Sein Antlitz schien ganz verklärt. I Ich danke Dir. mein Schatz," sagte er bewegt zu seiner Frau. Du hast unserer , Familie daö werthvoUste In ventarstück 'zurückgegeben.' Diese ehrwürdigen Züge sollen unö stets an unsere Ahnen erinnern. . . . Wir lassen das Bild restauriren, kaufen sodann einen breiten Goldrahmen und weisen ihm den Ehrenplatz in unserem Zimmer an. Ihre ehrwürdigen eigentlich ehrwürdig kann man -von ihr nicht sä aen: aber liebenswürdig und freundlich '.war sie. . Sie liebte ihren Mann, war a hIa CTO 4 4 am umW ttf4 4C )jt4 chic yuic muuci, uuu vicu , O1 lind Sitte: mehr kann maq von. einer Frau nicht verlangen. Zu Heldenthaten in Krieg und Frieden sind . wir Männer da:-, ' . ; v ." . Mit glückseligem Lächeln, das. seinem ohnehin nicht, besonders geistreichen. Ge sichte einen Zug inö. Tölpelhafte gab wusch der Herr Sekretär daS Bild nöch rnals ab,' suchte sodann vier kleineIä-ael-und befestigte.' da? Porträt der Großmutter 'über dein" Sofa. ' Bon nun ab wurde den ganzen Tag nur von der Großmutter-gesprochen. Das. war eine gute seeie, erzählte der Vater, eines - aatirr mXnh ? unö Kwder.hat siebesonderS.gernt lzehadt. Wie oft .hat Y(l UttS vor PtügeZw be-' wahrt, wenn wtrrrgend 'etwas 'angestellt hatten. Sobald der' Vater , den Stock nahm, und wir durch ein Jndia nergeheui den Beginn der Exekution anziekaten." eilte sie herbei und 'entwand dem Bater das Prügeltnflrumenr. . . j ? Die- Kinder hörten aufmerksam 'dielen j Erzählungen zu i : und 'ibx i Blick wandte sich sehnsuchtsvoll zu dem Hna L . rv' v' cii 1-1 - - . v 1 enolioe, oas. Prügel aozuweiioerl im tande war! ' O. daß es seine Wunnkrljft wieder erhielte! ' " ' iWenn-Mühling früh Morgens die Wohnung verließ, um ins Bureau zu gehen,. machte er. stets eine, andächtige erbeuauna vor der rokmutter . nd auch die Kinder nahmen" diese Ge ohnheit an, bevor sie zur schule gintn.- v: ''. -'-ii 7;: ! ..Eine , wahre Herzensfreude ist. mir hieseL Porträt,- sagte er eineS Morgens tfovini fcnfe ßrfi6rniiHf u vvv Miifc wyn, vp V VIVpHIHI Sie Nase zu verlieren anfängt. '.Das' luß revarirt. werden! Wa 'Warnas damals, doch für -ein. Menschenschlag! Älut.und Fleischt . Nichtso verlebt uM verhungert wie die heutige Generation. Wenn die sich malen laßt.... Ach! Wie sieht daS auS: wie gemalte Ske litte.- ' r:X ' 1 Nach dieser Rede verließ der Beamte daS. HauS. , AIS er Mittags. zmüo kihrte. fand er die Familie m größter uftegüng. ' Sein Erstgeborener kniete n ' ma : rn:.t.f V:-'' rranenuoeruioml im uuuci, vic un dfrm' Kinder, heulten um die Wette.' und aus Agathen? sonst so sanstm Augen schössen Blitze. . WaS giebt'S? WaS ist geschehen?-, fragte der Vater. ''. . t i . ! .Laß Dir'S nur von ihm selbst er zählen,- erwiderte die Gattin und. zeigte, " i w .1- vi 1 - e v - .v uu oem uinü" uul vn i"""vcn Sünder,

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bezeugt tlle KeUfrnen Kräfte ttteser Arzneimittel. fc Jch habe zwei Packete von Dr. ay'kRenovator gebraucht und fühle jetzt besser, lf TA Im ShvMf htti sthritnf Kj& -fct ataUn sV-CnT O hrt t1mttll ht rh!tnfi V

IV Wl 4)HblH J i VI. HVV.QfcU.f VUQ VII IVDIII iVII( 0flt ' UUItktVI Vl( Bekanntmachungen rechtfertigen. Ich fühlte durch und durch krank, ermüdet und hinfällt. Ich gebrauchte ihren enovator vorsckrifte-möiq. In dr ersten Tagen tüblre ich mich ae schmachter, aber nach einer Woche weiteren Gebrauch zeigte sich ein merklicher Wechsel zum Be ser werden. Ich nehme jetzt gelegentlich, n nach Bedürfniß, jeden Nachmittag em dil zwei Dosen. Durch den Sedrauch Jdre4 Renovator habe ich tn einer natürlichen Weise meine win gemetde wieder ! die gehörige Thätigkeit gebracht.?

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'' JRot einigen Wintern litt Ich unter einem heftigen Anfall von Vrippe und bin seitdem Vt jede Wiyter leichteren Angriffen dieser Krankhnt ungefäyr um dieselbe Zeit auSgesevt. Ihr

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rem lZriolg diesen LungenBallam in meiner Familie gegen Hüften und Erkältungen angemen der. Soweit meine Erfahrung geht kann ,ch mit gutem Gewissen Ihre Medizin al das empseh lea, wai Sie für dieselbe deanspruchen." , Ganz Eraebensk - - - - - Sarl San. Herausgeber der tägliche und wSchenlltchen anfa Sity Presse." KanUk llity. Mo., den . MSrj löS7. . Vttll 23 Ceitl al $1.00. verktttt ii theker ade, dnh die Post versinkt. Wenn AerUt erfolgloH find und alle andere Gegenmittel fehlschlagen, so Beseitige unsere Mittel die Ursache und bellen chronische Krankheiten. Echreidt unt für ''Or. Ky'Hoca 'rroak-." 4 tft ei werth,o0e4 Buch von SS Seiten. Man adressire: ' DR. B. J. KAY MEDICAL CO.. - - - OMAHA, NEBKAtXA.

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. Eine vollständige, umfassende und zuverlässige Geschichte des Spanisch-amerikanischen Krieges enthalten im , Herold - ÄalEnber .... für das Jahr 1899

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UVMS 2!5 Gents. Die spanische Mißherrschaft in Cuba, Puerto Rico und den Philippinen Cüba's glorreicher Freiheitskämpfern zehnjährigen Kriege. Die Schlacht von Manila. ' Die Landung in Cuba. Ausführliche Beschreibung der Kämpfe von Santiago. Die Friedenkossekten Spanien's. ! Die Unterzeichnung deö Protokolles. Mit circa 100 Illustrationen. Die einzige ausführliche Schilderung des vergangenen Krieges in deutscher Sprache. Viele andere interessante zeitgemäße Aufsätze. ' Zu haben in C. Vingpanks Hirrch-S andlnng. No. 7 Süd Alabama Straße.

.Was hat er gethan?- ' .Frag' ihn nur. selbst! Er soll mit eigenem Mutlde Dir sagen, daß 'er das Bild der Großmutter von der Wand genommen und was er damit gethan hat!- - .Ist das wahr, Hans?Anstatt einer Antwort erhob HanS ein lautes Wehegeschrei. : .Antwort will ich haben!-. HünSchen schrie noch erbärmlicher. .Kaum warst Du auS dem Haust ond ich auf einen Moment zur Nach .barin gegangen, da.... ich fürchte muh fast, .Dir eSu sagen . . . . -j Herr Mähling ' stand da wie ein Mensch, der sich mit Selbstmordgedan ken trägt; in' deM Winkel, wo der Knabe kniete, . ging daö.' laute Weinen In krampfhaftes Schluchzen, über. 5 JäH ich dann nacb etwa einer balben .Stunde nach Hause' komme, sitztder nichtsnutzige Bengel auf'dem Sofa und malt der Großmutter einen - mächtigen i Schnurrbart ins Gesicht!j Der., Kanzlei - Sekretär, war einer, Ohnmacht nahe. ' , " I ; Einen Schnurrbart ! . Der Groß-Mutter!-Aber er : überwand schnell diese? Anfall. - Mit einet Hand ergriff Zer. den 'Uebelthäter,, mit der anderen den. Stock und.. ... Kurz, die Kinder glaubten von diesem Augenblicke nicht rnehr'an die wünderthätige' Äraft der Großmutter,' Prügel abzuwehren.' ! Im Gegentheil. So gründliche Prügel hatte eS bei Mählina, noch, nie gegeben, l ' '.Der Großmutter einen. Schnurrbart 'malen! Ist' sie d-nn ein' Türke oder ein Husar? Darf man ein Ahnen bild so derüngllmpfen?.:Jft. denn' aar keiniRespeklmehr auf der Welt?' Ich will , Euch, .ihn, beibringen.- . . Unter hiesen 'Reden, wurde . die Strafe voll zogen und den Kindern l.odänn ein für allemal verboten, sich auch nur in die Nähe dieses heiligen- Bildes zu wa gen. . - ' -. . - , ; Am ' nächsten Sonntag .'machte , sich Herr Mühling auf -den Weg; er wickelte da? Bild iorgsältig 'in ' Papier," ftecke die RoUe in 'in Futteral aus Pappen decket und sagte: . .Ich gehe jetzt zum Lilderbändler.. . 5k cd kann aar. nicht 1 sagen, xfi mächtig mich der Gedanke hewtgt, 'njit diesem Fämilienheiligthum vör'einen'ftiden Menschen zu treten daS ist eben die stacht deS FamiÜenaefühlS. v;; .-:: j'.Sei nicht so erregt. Vergiß nicht,' Dir "eine Bestätigung geben zu lössen. i Man 1 könnte Dir' dcS ' Bild vielleicht noch äbleiignen - ' - '' '' .Keine Angst, auf, Wiedersehen. -, - Das Familienoberhaupt blieb lange auS, unh Agathe .sing bereits . an, sich zu "beunruhigen.' Sollte ' man ihm etwa das Bild geraubt haben? s . Endlich kehrte der. Gattehcim.- DaS Futteral, hatte er. unter, dem Arm, aber her Ausdruck, "sein.eS Gesichtes. , war, ein. ganz merkwürdiger',' " . Derite 1 Dir, "was 'mir zugestoßen ist,--egann "er.kaum "daß er : die Schwelle, überschritten hatte. V I ITrn rtsf.r .fS.isirt.n rniNn hnA i . n" ö -rymmj n.ichtSUnffNLeneSmeS.?. ';0 nein; ich Habe die Großmutter verkaust'". ' w : ' .' Die Großmutter. . . . verkauft diese ehrwürdig lSreisin'.-. .Lamlchmlt 1 ihrer Cbrwürdiakeit lWtchMMttöÖlnt. , - Neines Otutb:deut:t.reint Haut. Ohne diese keine, Ochönheit Cakcaretk, Candy-'Cathartit felsigen das Olnttäftte dttebtt ivzb tzthi ei,-alles 'UnUföoir hä Miizi: Fangen Oie heute an, Ve?ew, ,i CUtTlnO. fft tr;!! ja tatenuT c5tttficic:5a allen QpcthekJ. össrieipZ

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l u il(UUllvUV 5 b 1 t i l t h fr l h l fr fr fr fr Ren o va tor m.m m I mmmm Uil . m.mm m,m4 71 diesem Winter sofort. 3d bade net4 mit nche fr Mlmdkr ! Jetzt zu haben. in Ruh! Du weißt nicht, daß sie wie derholt ihrem Manne davongelaufen ist, und ein Mundwert hat sie gehabt! Wehe,, wenn es losgelassen wurde! Einmal hat sie mir auch eine Ohrfeige gegeben. Und hauptsächlich: mit einem Rittmeister ist sie durchgegangen. Eine solche Person kann ich doch nicht in meinem Zimmer hängen lassen. Was soll sich unser Kätl-chen denken und schließlich hat sich ein Käufer gefunden. Das kam so. Ich gehe zum'BilderHändler und zeige ihm das Bild. Er greift danach und schreit gleich: .Bru derherz, das Porträt muß ich haben.Jch staune, und er erzählt mir, daß ein jr es r. . m - relcyer Avsianoer, oer zungll vom Her 'zog von Bückeburg geadelt wurde, ihm den Auftrag ertheilt habe, ihm einen Ahnensaal einzurichten. Er sam melt nun Ahnen für den .Baron- und hat schon, die ganze Sammlung kom vlet. Auch den Stammvater hat er schon gekauft, einen alten, griesgrämi gen Herrn mit einem mächtigen Ordens stern auf der Brust. Nur die Stamm mutter , fehlt .ihm. noch. Dazu paßt nun die Großmutter sehr gut da sie auch das Gegenstück zum .Stammvater" : bildet. ' ; Dieselbe . Größe deö Porträts, ebenfalls Brustbild. .. Kurz die geborene .Stammutter". Und, 50 Mark hat er mir für die. Großmutter gegeben - .... - 50 Mark! Baar!- ' - .Baar ausgezahlt bis auf den letzten Heller.... Ja, wenn der Rittmeister nicht gewesen wäre ES ist auch wegen des schlechten Beispiel? da ist da? Geld, und 50 Mark sind auch nicht zu verachten.- : Mit diesen Worten legte er ein Banknote aus den Tisch. Frau Agathe drückte ihrem Gatten zustimmend, 'die Hand. . . . D i e g .r o n k t Strafe. Nachtwächter (eine Gesellschaft 'Betrunkener arretirend): .So, die Unvcrheiratheten kommen mit zur Wache, und die Verheirateten gehen nach Hause zur Strafe!" , ? Unverfroren. Vater der Braut: .Mit den sünfzigtausend, die meine Tochter mitbekommt, bezahlen Sie Ihre Schulden,, und' dann. .. .?" Bewerber: .Na dann habe ich ja wZeder Credit?J.mZnS7S2SSSSi tzü'MM.MvM s U 1 .i Ar. fC3 . ClCAAttMSS BAR FUCTURESs DRAin BOARDS AND Ali Y ' . Titu Ünb, Drnc3t Ööpp$u nioUol ond o!l Ultchcn end Plctcd Utendltdc CacMYöod, r.lcrble, cotln EtOo i CEORCE WM. MOFFMAM. A & ttmavftetw u4 5rpree. - J 285CwtWan!ton St.. :O!M-&k.rt4. r wt mmm: f?m. Z3r" 1 ' uWw " -'?7" " CZF Zu verkauf in Apotheken

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