Indiana Tribüne, Volume 22, Number 118, Indianapolis, Marion County, 17 January 1899 — Page 1

Q 0 r r A oo rv ks w V y iy w V O' o o w o Office : 5to. 18 Oüb cuabaa Oteafzs. Telephon 1171 Indianapolis. Zndiana Dienstag, den 7. Januar 1899. Jahrgang SS No!118

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Lditorielles. Wie sich Several Milei VatiS. faktion von seinem Veschimpfer Sagan verschaffen könnte, darüber schreibt daS Civeinnatier Volksblatt" : General Milei kann den General Cagan nicht aus Pistolen sorbern. Daß ist in diesem Lande nicht erlaubt. Sr kann aber den Seneral Tagan aus Büchsenfleisch fordern, und zvar in der Weise, daß Sagan gezwungen sein soll, eine Woche lang solches Fleisch zu

essen, wie eS den Soldaten auf Porto Rico geliefert worden ist. Wenn er sich dessen weigert, soll damit der 83c vei erbracht sein, daß Several vkilet Recht gehabt hat." Präsident MeKinley will eine Commission nach den Philippinen schicken, welche die Einwohner über die Absichten der Ber. Staaten belehren und ausklären und sie davon unter richten soll, daß diese Abficht darin besteht, ihnen späterhin die Stablirung einer selbftfiändigen Negierung zu ermöglichen. Wir befürchten, daß nur wenige der i'fct Lebenden die Stablirung dieser selbständigen Regierung erleben wer den, . weder dieser noch der auf Kuba Die Annerion Hawaiis zeugt nicht für die Wahrscheinlichkeit dafür. Indeß vollen wir venigkens hoffen, daß die Commission im Stande sein wird, die Sache vorläufig friedlich zu lösen. Hl AuS Washington wird heute gc meldet, daß Senator Foraker, als er in seiner Rede zur JriedenSvertragiBestätigung sagte, eS sei nur aus eine vorübergehende und keine dauernde Besetzung der Philippinen. Inseln abgesehen, zwar nicht im Austrage deS Präsidenten so sprach; aber an höre er habe damit die Absichten der Administration richtig erklärt. Nimmt man dazu, daß der TimeS-Herald" von Chicago, daS Preßmnndftück deS Präsidenten, am letzten Mittwoch in auffälliger Schrift eine ganz gleiche redaktionelle Erklärung brachte, so ist klar, daß der Herr Präsident sich wirklich aus irgend einem Srunde sei eS nun die wachsende Stärke der AntiSrpanfionS. Bewegung, sei eS der euer gische Widerstand, den Aguinaldo und sein Volk an den Tag legen zum Rückzug von der Zmperialpolitik ent schlössen hat. Sr ist wieder einmal der, dem Volke verantwortliche Yräfi dent, der nur so lange die Philippinen besetzt halten Kill, biS die gilt pinoS ihre eigene Regierung einrichten können". . . Herr Melkialev wird aber noch ein wenig veiter zurückgehen müssen, ehe eS wieder Friede im Land wird und wir vor der Oelt als daS Volk dastehen, daö wir vor dem vefreiungßznge nach Tuba waren. Noch find wir nicht ganz rein von dem verdachte, daß wir nur der Eroberung wegen jenen Zug unternahmen. . . . Clevel. W. u. A. Robert Jagersoll, der bekannte sreizeiftige Redner, sprach sich in Chi eago wie folgt auS : Warum sollen wir den Knochen genannt Philippinen, den Hunde von Suropa vorwerfen, damit sie darum raufen und ihn abnagen? Oarum sollen wir jene Deutschland abtreten? Qir haben sie nun einmal und müssen

sie auch behalten. Wir sollen und wollen nicht jene BolkSftSmme unterjochkn, wir müssen sie schützen und ausklären. Ich bin sür Sroanfion, Wachsthum, Civilisation und Freiheit.

WaS ich von der Haltung Deutschlandt denke? Der aiser ist von HauS aus ein Unheilsftifter. Er ist ein leichter Kops und Egoist. Ich bedaure von Herzen, daß Devey vor Manila kein deutsches Kriegsschiff zum Sinken brachte. Ich glaube an Re-vavche-Politik. Haltet deutsche Waaren jeder Art fern von unserem Lande. Sie mögen sich andere Märkte suchen. Klopft auf die Tasche, auf beide Taschen Deutschlands. Das wird selbst dem Kaiser verständlich sein und das deutsche Volk zur Vernunft bringen. Seit sie Frankreich schlugen, leben die Deutschen in dem Dünkel, Herren der Welt zu sein. Sie bedürfen einer Lektion. Der Kaiser glaubt, er und Sott seien Compagnons. Will er damit die amerikanische Republik narren, so wird diese Compagnlisirma aufgelöst werden, und ber Kaiser wird sür die Verbindlichkeiten des Geschäftes zu zahlen haben." Herr Jagersoll ist ohne Zweifel ein gebildeter und zuweilen auch geistreicher Mann. Vorstehendes aber zeigt, daß man Beides sein und doch auch Dummheiten sagen kann. Oder sollte es Herrn Jngersoll um Reklame zur Auffrischung seines Namens zu thun sein ? VrHMWll. Wetterbericht. Kälteres, schönes Wetter morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letzen 24 Stunden b0 Srad, niedrigste 20Vrad. Die Lage in Zloilo. Oas h ing ton, 10. Zan. Oene al Otis hat heute aus Manila wieder von sich hören lassen, und der Inhalt einer Kabeldepesche war so beruhigend bezüglich der Lage dort und in Zloilo. daß die hiesigen Beamten unbedingt eine Erklärung sür korrekt halten, daß das kritische Stadium vorüber ist, und daß er die Controlle üdr die Situation hat. ,, Der Sold der Cubaner. ew gork, IS. Zan. BrigadeGeneral Jose Miguel Gomez, ein Mitglied der jetzt in Washington veienden Commission der kubanischen Armee, ist jetzt fest überzeugt, daß die Ber. Staaten tz40.000.000 zur Löhnung der kubanischen Armee sür drei Jahre vorschießen werden, und daß ihnen für die Rückzahlung die Zolleinnahmen von Cuba werden verpsändet werden. General Gomez glaubt, daß die VerHandlungen über die Angelegenheit AuSgangS dieses MonatS zum Abschluß kommen werden, so daß die Commission nach Cuba zurückkehren kann. Die Zahl der Leute, welche in der kubanischen Armee aus Löhnung Anspruch haben, beträgt 47.000, und eventuell will man sich mit der Zahlung in Abschlagszahlungen begnügen, falls ein Drittel' des Betrages baar berappt wird. im Goldenes 3 u b i l ä u m. New S o r k, IS. San. Der Unabhängige Orden der Freien Söhne von Israel feierte heute hier sein goldenes Jubiläum. Am Vormittag fand eine Sitzung deS Cfeeutiveomites der Großloge statt, der die folgenden Beamten beivohnlen : Julius Harberger, Grand Master; Sol. Hossheimer, First De putv Graud Master; M. O. Me;erhoff von Philadelphia, Seeond Depuly Grand Master; Adolph Pike von Chicago, Third Deputy Grand Master; I. H. Goldsmith, Grand Secretarv; S. grankenthaler, Grand Treasurer und Richter Philip Stein von Chi eago. Der Großmeister Julius Harberger sagte in seiner Jahresansprache, daß in den verflossenen 60 Jahren an Wittwe und Waisen tzZ.500,000 an Sterbegeldern ausbezahlt dordea seien. , O, , Spiritistisches Medium verhastet. Omaha, 16. Zan. Unter ber Anklage deS Schwindels hat die yolize gestern Nacht den Dr." grederick Mil. ton, O. H. Davis und zwei grauenzimmer verhastet, die ihu bei seinen Operationen unterstützen. Der Doe-

tor kommt von New Orleans und hat

hier als spiritistisches Medium sein Unwesen getrieben. um Wolle den Präsidenten sprechen. San Francisco, IS. San. Die drei Abgesandten Aguinaldos, welche hier ankamen, sind nach Washington veiter gereist, um mit dem Präsidenten zu konseriren. IIIH . Die Reichsbank-Vorlage' 0 1 1 1 i n, 16. San. 3m Reichstage vurde heute der Entwurf des Gesetzes vorgelegt, wodurch das Kapital der ReichSbank von 120.000.V00 Mark auf 160,000,000 Mark und die steuerfreie - Ausgabe von Banknoten von 27S.000.000 auf Z400.000.000 Mark erhöht erden soll. i Eröffnung des preußischen Landtages. . Berlin, 16 Zan. Der preußi. je Landtag wurde, heute mit einer Thronrede eröffnet, in welcher Kaiser Wilhelm sagte, die Finanzlage sei andauernd günstig und die Grundlagen sowohl des Politischen und nationalen Lebens seien Sark begründet, und die Prosperität des Sandes mache sichtliche Fortschritte. Kaiser Wilhelm verlas die Thronrede persönlich im Weißen Saale des Schlosses, und wurde dabei wiederholt durch Beifall unterbrochen. , , ' ' D er Vesuv in heftiger Thätigkeit. Neapel, 16. Zan. Die Sruptionen des Vesuv nehmen großen Umang an. Die Lavaftröme sind unerhört stark und fließen nach allen Richtungen, haben jedoch bis jetzt keinen ernftea Schaden angerichtet. Der alte Streit, y a r i S, IS. San. Heute verlangte bei der Eröffnung der. Kammer Premier vupuv sofortige Besprechung deS Budgets. Der Antisemit girnim Faure von Algier verlangte Besprechuvg des Falles Picquart. Der Premier beantragte Zurücklegung auf vier Wochen und die Kammer beschloß demgemäß mit 422 gegen 74 Stimmen. M. Lös, Präsident de? Criminalabtheilung des Cassationshofes, glaubt, daß noch drei Wochen vergehen werden, bis das Gericht im Dreyfus-Pro-zesse eine öffentliche Sitzung abhalten werde. Der Pariser Correspondent deS Daily Chroniele" sagt, daß Sfterhazy heute in Paris erwartet wird. ChinesischeHofnachrichten Peking, 16. Sa. ' Nach Palastberichte steigert sich die Verstimmung zwischen der Kaiserin-Wittve und dem Kaiser. Bei verschiedene Gelegeaheiten soll der Kaiser die Vorschriftea der Kaiseria-Wittwe nicht befolgt haben. Seine Hauptuuterhaltung soll in der Dressur vou Ziegen und LIen bestehe. Ans der Provinz Shavg Tung wird berichtet, daß die Bevölkerung sich nahezu in Aufstande befindet. Die Missionäre befürchten Unruhen und französische Kriegsschiffe sollen nach Foo Tschau beordert worden sein. Li Hung Tschang leidet an Schwellung der Beine. . . SSissS.Nagriyten. Angekommen in : N e w 0 o 1 1 : La Bretagne" voa Havre; Augufta Victoria" voa Nea pel; Servia- vo Liverpool; Wei mar" von Bremen. Neapel: gärst vismarck" von New Lork. tf t v c t p o o l : Uurania" voa New Lork; Pavonia" voa Boston. Glasgow: SiberUn" von Phi ladelphia. allerlei. Die Fabrikation von M e h l in Minneapoliö während deö verflossenen Jahres wird die deS IahreS 1L97 um mindestens eine halbe Million Fasser übertreffen. Da Re sultat in 1897 waren 13,635,000 Fas. ser, während im verflossenen Jahr 14,200,000 Fässer produciri worden sind. ES hat nur drei Monate im ?ahr gegeben, wo der Ertrag nicht über eine Million Fässer stieg. ES sind also 60 Millionen Bushel Weizen in den Mühlen in Minneapoliö in Mehl umgewandelt worden.

George Venu k. d e r i n M a

nitewoc, Wis., wohnhaft ist, soll sein 7jährlges Söhnchen George an eine Bande italienischer Haufirer verkauft haben. Die Italiener, em Mann und ' zwei. Frauenspersonen, reisten, nach i Green Bay und nahmen den Knaben : trotz dessen Sträubens mit. Die Mut- , ter veö Knaben starb vor zwei Jahren -und hinterließ sechs Kinder. wovon George daö zweitjüngste ist. Die Jtasliener befanden sich in Manitowoc bei I 1. ri v i . ucuui lll oil, unu von iranl oie ganze -Gesellschaft übermäßig; man nimmt an, daß Venuk im Rausche den Knaben verkaufte. ' Dl e Wlttwe Lucretia Kent, welche allein in ihrem Hause zu Springsield, Jll., wohnte, ist ' aus rauenhafte Weise umgekommen. Eine srumdin, welche sie besuchen wollte, fand sie als Leiche vor. Ihre eine Hand war in einem Klappbett festgeklemmt, und der Umstand, daß die Leiche, bereitö in Verwesung übergegangen war, bewieI, daß die Frau schon mehrere Tage todt war. Die Sand stak so fest in dem Klappbett. . wie in einem Schraubstock und alle Knochen derselben waren gebrochen. Die Frau muß entsetzlich gelitten haben, ehe sie der Tod befreite.. Wie sich der Unfall er- . i i. . i. . r .... iiglielk. rviro roooi nie peianni iveroen. wreneueiLndtattonaller in Boston aus südlicher Richtung ein treffender Züge wurde in Gegenwart einer großen Anzahl geladener Gäste durch Mayor Qumcey und Babnpra sident Csark eingeweiht. Die gesamm-ten-Baulichkeiten bedecken einen Flächeninhalt von 13 Acres. Sie sind 765 Fußlang und 662 , Fuß breit. DaS Hauptgebäude ist auS Granit mit Te'rräc'otta. Verblendung hergestellt und erhebt sich zwischen Federal und Su'mmer Str. und Atlantic Ave.. Gegenüber Federal Str. befindet sich der architektonisch schöne Hauptemgang. ; Das Gebäude ist 5 Stockwerke hoch und von einer Uhr. und einem Ad ler mit ausgebreiteten Flügeln überragt. .-Die Einfahrthalle ist 602 Fuß lang und 570 Fuß breit. Die größte Höhe beträgt 112 Fuß. ' Das aus Stahl hergestellte Dach zeigt drei aroke Bogen, ein 223 und jeder 'seitliche Bogen 171' Fuß breit. . 32. Geleise fuhren in...' die Halle. ? 23-auf . dem Niveau, 4 unter der Erde, aus welchen der Vorstandtverkehr erledigt werden soll.. Die Lange aller Schienenfträ'nge m dem. Bahnhof betragt 15 TltU en' und 732 Züge können iäglich Passtren. 150 Semaphor - Signale und 200; Signallichter sind angebracht. Vorkehrungen 'sind getroffen, daß der Loko,l - Durchgangs und Fernverkehr besonders geregelt werden kann. Die Kosten werden sich auf $2,000,000 stellen. . Vergiftet hat srch mBerl!n der 27 5kabre alte Candidat der Medicin Karl Heuser. der aus der Gegend von Köln am Rhein stammt. Der junge Mann stand vor der Ablegung 7 . r rr o r JC..11 v. . C. der ÄUalsprusung. -iiuch, uuu körperliche Gebrechen ihn lebenSüberdiüssig gemacht haben; wenigstens hat er öfter geklagt, daß er eineS Nieren; und Beinleidens wegen die ärztliche Praxis wohl nicht werde ausüben kön nen, und davon gesprochen, daß er sich um eine feste Stellung umsetzen woue. Da das Studium ' fast seine ganzen Mittel in Anspruch genommen hatte. so mögen wohl auch Sorgen um oie Zukunft dazu gekommen sein. Er kam zu seinen WirthSleulen uno erzähle ihnen, daß er zu einem Onkel nach Westfalen reisen werde. In der Nacht gegen 1 Uhr hörte die Vermietherin den Miether an die Wand klopfen und schwer röcheln. ' Als sie in sein Zimmer kam, lag er schon in den letzten Zügen.und bevor ärztliche Hilfe geholt werden konnte, war er todt. Er hatte Gift genommen. 'rEinen großen Münz fund hat der Ackerer Tchmidt in Feyen bei Trier gemacht. Es senden r ) über 200 Pfund SilbermUnzen der spätrömischen Zelt, von Salonma, SaloniMlsPostmumus (diese in der Mehrzahl, MariuS, .aind andere. Da fpä tere Kaiser sich nicht vorfinden, so ist anzunehmen, daß die Münzen um 263 n. Ehr. in die Erde gelangt sind. Diese so bedeutende- Menge Geld, ungefähr 20,000 - Denare. - hat offenbar eine Kriegskasse gebildet. - Der Ort Fehen kann dadurch vielleicht zu geschichtlicher Bedeutung gelangen. ES ist schade daß dieser wichtige Fund an einen Händler, verkauf t wurde, ohne vorher sür die Münzkunde verwerthet zu werden. : D e r R e g e n s b ü r a e r An zeiaer" enthielt dieser: Tage folgendes Inserat: Für Brautleute. Spottbil lig zu verkaufen zwei neue altdeutsche Lettläden, zwei Nachtkästchen, eine Hobelbank uud ein schöner illuia". r; Getödtet. . - - . . fOeorge Stiegelmeier, Vröck iter, an der Süd Saft Str. wohnhaft siel heute Morgen um 9 Uhr 1 Meile nördliü vo Oroad Nipple bei der Arbeit von einem Brückenpfeiler und parb wrnkze Minuten später, nachdem

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