Indiana Tribüne, Volume 22, Number 117, Indianapolis, Marion County, 16 January 1899 — Page 3
ZMMöm. "Ich habe Ihre ivertdollea EaSearetl ge braucht und finde sie ro2kommea. Könnte nicht mhr ohne sie sein. Ich habe sie eine Seit laaz flcgen Uver fcnUchfert und Sallenleide gebraucht und bin jetzt dllftändiz geheilt. Empfehle sie an jeden. Werft nnma! versucht, wird nie ohne sie in der Familie sein. Edw. .März. Alb an?. N.
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nenebm, scvmackbaft, ntr!ürn. schmecken gut, tön gut. matütn nie krank ctev tdjipmf, verursachen leine Schmerzen. 10c, 25c. 6. Heilen Berstovfnng. BtrUa Rfy cp7, Cfcleag, ,.r.,I, Su Trk. 321 NO-TO-BAsJSri,,f.t und 8Tslntirtt von Uten Nvehnbett. aWern jui Heilung der Tadats. Dr. F. Wühler, 120 Sst ZNcÄrty Str. Spchstuen : 8 M5 9 U$r Vor. ; 2 615 3 v hr Kachm.; 8 SiS 9 Uhr AbendS. Telephon 1446. - BprechZtuade : Sonrtael r.vn Bormtttaßt. WALTER FRANZ, ZahN'Arzt, Ko. 80)5 Ost Market Strcße. Coffin Block. Zimmer 43. 0fftcttu!iis: 9di 12 Bm.. 1ii,5Nm., 71X9 Abend, ..tntaa von 10 Uhr Bm. 6 t 2.Uhr Hat Die Office vo.i Dr. H. PIM und Dr. C0LE, befindet sich in No. 24 Ost Ohio Straße. &- Telephon No. 927 wie bisher. Dr. Louis Burekhardt, . No. 1134 Süd Meridian Straße. Sprechstunden: 8 8 ZZoraen und 7 bend. Willoughby Block, 224 Nord Meridian Straße. Sxrechftnndin: i i Nachmittag. Tel.SZS. C C. EVERTg, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8z Nord Pennsvania Str. o8 wird cuf Sunfc5 anßetsanbt. 60 YEARS EXPERIENCE KW ä. A nnwb . Designs 'frrft Copyrights &c A?7ne Slv? a fcetcb and descrtptlon maf qulekly Mcertain our optnion free wbether ux Inrentlon ts prohably patentabl. Communlc. tloni strictl j confldentiaL llandbook on Patent sent free. Oldeat aeency for secunnpatents. Patents taken throuzh Muna St Co. rect.rt tpteial notic, wlthout cbwrge. In tho Scientific Ärican. AnandjOTnely lllnstTated weeklr. Inrewt r enlatlon of any scienttfle Journal. Terma, $3 m rear: four months, L Sold by all newsdealera. LlUHII&Co.3618-New York Brancb Offlee. 625 T Pt Waautngton. v. C. , X Tninr Mark RlPANS TABUIES Are intended for tKMren, !adle$ and all who prdTer a medlcine disguised as von sectionery. Thcy may uow be had (put np !fl Tin Boxcs,5cvcnty-tw in a box price. rwenty-sive cents or five toxes for enc dollar. Any cruggist will get thexn nyou insist, and thcy rnay always be obtaincd by rcmittmg the pnee to IheRipans ChenJcal Company r:aioj: CDRITCEST. Ittttr Das Teutsch'Amerikanische ZZöllWuresus Qoloriat von H. MAKCEWORTn, 532 Vine St , Cincinnati, O., ist anerkannt daZ ölteste, weitverbrei, teste und mvnlMgste in Amerika und Deutschland, und alle Ansprüche auf Erbschaften und Rechte, kann man vertrauensvoll in seine Hände legen, und versichert sein, daß die kleinsten, wie die größten V vollmachtS'Aufträge Mir Zeichnn Eifer und genauer RechtS kenmnlb prompt und gwifsenhsft er ledtgt verden. L il Me2, Lrft vermisster Erben kd SchenUich t dies, LlatU erneuert. luir-rrzlL Ti---UTiTIS4-rJ Adolph IFfi'ey9 meiom Elsit.) TTotary Pulblic, Translator, Correnpondont eto; No. 970 West Walnut St. TaV Blaki St. O-. . M. icrki Deutschn 10 417 Oft McTarty Str. Ecke Last. Up Gtaira.: tm art luotanT iüfc ClalitatCtltll Dl?-a I n lUtHim
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Die Damen von Kranz. Roman von H a n ö Nichte?. (gortjetzung.) Frau räsm sind im Park und das gnädige Fräulein auf dem Wirthschaftshofe sagte Krüger. Ich werde die Damen sofort denachrichtigen." Schön, thun Sie das, mein Lieber," schmunzelte derRittmeister. An den Füßen gelähmt, lag Baron Fritz Vraschen. hilflos wie ein Kind, in seinem an's Fenster gerückten Lehnsessel und kmdlsch war seine Freude beim Eintritt des Freundes. Diesem entsetzlichen geistigen und körperlichen Verfall gegenüber mußte jeder Groll und zeder Borwurf verstummen. In seinem- Gedächtniß schienen große Lücken entstanden zu sein, über die er achtlos hinweasprana. Nah- und Fernliegendes warf er bunt durchein ander. Nur die flotte Sprechweise hatte er sich bewahrt, aber wie jammervoll klangen die leise geschnarrten Sätze von den bläulichen, tief eingesunkenen Lippen! Auf dem Tische vor seinem Sessel standen drei große Photographien: Regina, Emmy und Tessa. Die Damen von Kranz lächelte er und versuchte, das Auge pfiffig einzukneifen. Selbst ein reizender Kranz guter Witz was? Aber iiarole d'honneur, mein Junge, such' Dir 'mal ein Schloß, wo drei solche Rosen blühen. Meine schöne Schwester Regina, o, sie ist sehr schön und klug hat sich den kleinen Laßwitz geangelt, den reichen Laßwitz, weißt Du, aber nach einem Jahr muß er sich todtschießen. Famose Wette, was? Emmy, meine Aelteste, kein Vraschenblut, schlägt der Mutter nach. Immer rechnen und sparen und nörgeln. Aber verteufelt hübsch nicht? Du solltest sie 'mal in gelöstem Haar sehen, Hugo! Wie ein goldener Mantel bis zu den Füßen hinab und ihre Augen zwei stille, tiefe Bergseen. Diantre, meinst Du nicht, daß sie sich gut verheirathen würde, wenn sie nur diese verteufelte Kälte ablegen wollte? Und hier meine Jüngste, Liebste, Schönste, eine echte Broschen, meine Tessa " Und die zitternden Hände rissen das Bild an sich und führten es an die Lippen. In überschwänglicher Weise pries er ihre Schönheit, Anmuth und Klugheit, um dann mit einem verschmitzten Lächeln hinzuzufügen, daß dieses Teufelsmädchen sich ganz toll in seinen lieben alten Freund verliebt habe. Z Tessas Flucht und Ehe schien aus seinem Gedächtniß völlig entschwunden. Ebenso wenig sprach er von sei" nem Knaben, der inzwischen in einem Erziehungsinstitut untergebracht worden war. Hugo athmete erleichtert auf, als Braschen einzuschlummern begann und' er das Zimmer verlassen konnte. Es war doch eigentlich abstoßend, gräßlich! Wie Emmy das ertragen konnte neben der Last ihrer Wirthschaftssorgen! Auf der Veranda stehend, blickte er in den Park hinab. Zwischen den dichten Gebüschgruppen tauchten ab und zu zwei Gestalten auf: Emmy und Krona. Ein unangenehmes Gefühl beschlich ihn wie konnten sie Liebesworte wechseln, während da drinnen der Vater so jammervoll zu Grunde ging? Aber dann gestand er sicy ein, daß es doch eigentlich nicht sittliche Entrüstung war, sondern mehr Neid, Aerger. ein dumpfes, nagendes Mißbehagen! Die blonde Sphinx ganz prosaisch als Frau von Krona endend das verdroß ihn, ohne daß er hatte sagen können, warum. ! Endlich!" sprach hinter ihm Reginas Stimme, und ihre weiche, warme Hand legte sich mit festem Druck in die seinige. Der unerwartete Gruß hatte ihn'fast erschreckt. Ein wenig mißtrauisch glit-' ten Reginas scharfe Augen an ihm nieder. Seit jenem Aussprechen in Berlin war ihr Verkehr wieder ungezwungen freundschaftlich geworden. Kein Wort, kein Blick rührte mehr an der Bergangenheit. Er hatte in der wilderregten Stunde ihren Betheuerungen Glauben geschenkt; nun hielt er daran fest und wie von seinem Gewissen der lastende Druck gewichen war, sah er das Leben noch einmal rein und hoffnungsvoll vor sich liegen. Die Gräfin ließ sich auf einen geflochtenen Rohrsessel an seiner Seite nieder und fuhr mit einem leisen Lächeln fort: Das Scheide von Berlin ist Ihnen schwer geworden?" Nein! Was hätte mich zurückhalten sollen?Was uns immer am stärksten fesseit: Das Herz!" Ein Schatten glitt über Hugos Antlitz. Trotz aller Zurechtweisungen blieb Regina in diesem Punkte völlig rücksichtslos. Ein Tactfehler war das nicht, sondern wohlberechnete Absichtlichkeit, die immer von Neuem das glühende Eisen an die Wunde setzte, um sie völlig auszubrennen. Gut gemeint vielleicht, aber Weshalb muß ich Ihnen immer wieder versichern, daß ich von dieser thörichten Venrrung längst geheilt bin?! Eine fol&a war meine Neigung au Tessa. ich sehe es nun vollkommen ein, und daß ich überhaupt darüber spreche beweist Ihnen die Aufrichtigkeit dieser Erkenntniß. Es . bedarf, eines milderen Sinnes, einer ruhigeren Hand, als ich besitze, um dieses launenhafte, trotziae Kind zu erziehen. Ich habe auf dieses problematische Glück endglltig verzichtet. Wenn ich noch ge zweifelt, so zeiate mir die letzte Begeg nung so deutlich als möglich, daß ich vielleicht einmal stark lhre Phantasie, me aber lhr Herz beschäftigt habe. Spielt da nicht ein Bischen verletzte Eitelkeit. mit, mein verehrter Herr? Schwerlich, denn wer Me Frauen kennt, weiß, daß sie unter ihren Vereh rern mit Vorliebe den Unwürdigsten wählen. .Ick danke im Namen meines Ge
I schlechts. Aber wenn nun eine Wahl
Sie selbst trifft " So beweist das durchaus nichts gegen meinen Ausspruch," versetzte er mit einem halben Lachen. - Sie verstand es vortrefflich, ihn in einer beständigen Erregung zu halten und dabei doch jeden ernsten Conflict zu vermeiden. Ihre feine Geschmeidigkeit rüttelte ihn immer wieder aus dem dumpfen Grübeln auf, dem er sich noch jetzt bisweilen überließ. In vollem Umfange nahm sie die Rechte alter Freundschaft rn Anspruch, so unbesan gen, als seien nie andere Beziehungen zwischen ihnen gewesen und doch sprach jeder ihrer Blicke: Ich liebe Dich, aber geduldig will ich harren, bis Du diese Liebe erwidern kannst! Langsam, kaum merklich, umspann ihn ihre Leidenschaft er hätte selbst nicht sagen können wie nur daß dies Netz ihn immer fester umschlang und er ihr wehrlos verfiel, fühlte er. Zu wild. zu tief hatte er sie ernst geliebt, um sich nicht, halb schon von der Erinnerung überwältigt, ihrem Zauber hinzugeben. Er hatte ihr hergeben, sein Verdacht war entkräftet, sein Gewissen beruhigt und doch stand ein unerklärliches Letztes zwischen ihnen als hemmende Scheidewand. Die Sehnsucht fehlte, der holde urtheilslose Taumel, die flammende Lohe es war, als glühe aus der todten Asche seines Herzens nur der Widerschein ihres Feuers heraus, nicht aber mehr em eigener lebendiger Funke. ' Q dieser Mangel an Selbstbewußtsein!" gab Regina seinen Scherz zu rück. Halten Sie ihn füt einen Fehler? Daran bin ich schuldlos. Es ist mir gar zu ost bemerkbar gemacht worden, daß ich im günstigsten Falle doch nur eine Art verlorener Sohn bin, der die fromme Tugend nur duldet, um sagen zu können:. Seht, wie wir uns des Sünders annehmen! Dabei kam ich mit der Zeit wirklich zu sehr ernstlichen Zweifeln, ob es nicht eigentlich ein Wunder sei, daß die liebe Sonne mich genau ebenso freundlich bescheint, wie irgend eine ehr- und tugendfeste Jungfrau!" ' ', Mit schneidender Schärfe hatte Hugo die letzten Worte hervorgestoßen in der großen spiegelnden Scheibe der Verandathür erblickte er Emmy und Krona, die mit auf dem weichen Rasen unhörbaren Schritten ' herangekommen waren und nun dicht hinter ihm standen. Er sah auch, wie das , Mädchen jäh zusammenzuckte und sich verfärbte; der Pfeil hatte also getroffen. ' Der Rittmeister, der in harmloser Unwissenheit keinerlei feindselige Unterströmung ahnte, begrüßte die Gräfin und auch Hugo wandte sich mit lässig geschickter Ueberraschunc um, als be merke er das Paar erst letzt. : Klar und fest blickten ihn die blauen Mädchenaugen an sie erschienen fast dunkel vor Zorn. Seien Sie in Kranz willkommen. Herr Anspach!" Ich bin Ihnen sehr verbunden, Va ronesse, und erlaube mir, diesen Gruß nicht als eine leere Formalität, sond:rn als Wahrheit anzunehmen." Das setzte ich ohnehin voraus; ich lüge nicht !" Wie hochmüthig sie das sagte zornig biß er sich auf die Lippe. In diesem Falle versteht es sich von selbst." Jnwiesern, Herr Anspach?Das andere Paar war nach dem Ende der Veranda gegangen, um eine Palmengruppe zu betrachten. Hugo lehnte sich soweit über das Geländer, daß sein Kopf fast in gleicher Höhe mit der goldumlockten Madchenstirn war und erwiderte in anzüglichem Tone: Leider bin ich em zu ungeeigneter Gesellschafter für wohlerzogene junge Damen, um auf personlich verdiente, unverfälschte Willkommengrllße rechnen zu dürfen. Zur Entschädigung habe ich mich ein,s Begleiters versichert. für den ich wohl Ihren Dank beanspruchen darf. Deutlich bemerkte er, wie dre blauen Adern an den zart geformten Schläfen anschwollen. Wollen Sie Herrn v. Krona oder mich verhöhnen?" Durch ihre Stimme klang ein mühsam verhaltenes Beben. Aber ich bitte Sie, meine Gnädigste welche Unterstellung! Ganz im Gegentheil: ich wollte mich dankbar für die warme freundschaftliche Güte zeigen, die Sie mir stets erwiesen haben." Man hat Sie mir stets als muthlgen Mann geschildert, Herr Anspach; aber ich weiß Nicht, ob es auch Muth ist. Jemanden . consequent zu beleidigen, der in dreifacher Beziehung wehr los ist: als Mädchen, als Dame deS Hauses, dessen Gastfreundschaft Sie in Anspruch nehmen, als Tochter des Mannes, der Ihnen nie abzutragenden Dank schuldet. Es mich wohl so sein, denn auch ich habe Muth und würde mich doch fürchten, das Bewußtsein so.'chen Handelns auf mich zu laden." Noch einmal blitzten ihn die dunkelblauen Sterne, an, dann wandte sich Emmy und aina. Hugo Anspach stampfte zornig mit dem Fuße auf ?ie ein Knabe war er ihr unterlegen! XIX. Die Begegnung mit Regina und Hugo Anspach hatte die letzte Erregung in Tessas Leben geworfen. Noch einmal flammte sie in zorniger Emv'örung auf: wie durfte, er wagen, mit diesem Blick vor sie zu treten von der Seite jer.er Frau hinweg? Tbränen der Scham und Wuth drängten sich ihr in's Auge, dann aber lachte sie plötzlich hell aus. Nie hatte sie sagen können, wie dieses Lachen in ihr aufaestieaen war. aber es kam berzbefreiend, erlösend, erquickend und schien mit seinen klingenden Wellen den letzten Rest des alten Schlammes hmwegzuschwemmen. Nun war auch das für alle Zeit zu Ende! Wie ein Traum lag es hinter ihr. dessen Ne aedenken konnte, ohne daß ihr Herz auch nur um einen Pulsschlag schneller schlug; zu viel des Elends und der Niedrigkeit hatte ste kennen gelernt
die unter aunernazem Glänze oruien,
ihre jetzige bescheidene Verborgenheit war ihr dagegen ein unermeßliches Glück. Frau Martikes derber Humor und warme Zuneigung ließen sie jeden anderen Verkehr gern entbehren, und ihre Thätigkeit gewährte ihr eine ehrliche Befriedigung, zumal Herr Hartwig ihr stets die beste Arbeit zuweisen ließ. Nur ab und zu begleitete sie ihre Beschützerin in das Geschäft. Dann fand sich aber jedesmal sicher eine Gelegenheit, mit dem Chef ein Viertelstündchen zu plaudern. Manchmal stieg darob ein leises Mißtrauen in ihr auf, besonders da ihr auf die Dauer nicht entgehen konnte, daß die Damen und Herren im Geschäfte sie bisweilen mit sonderbaren Blicken betrachteten, aber Herrn Hartwigs unverwüstliche anglikanische Fischblütigkeit, die nie auch nur um eines Haares Breite über die steife höfliche Form hinausging, beruhigte sie wieder. Ihre Furchl war jetzt gänzlich verschwunden. Oft genug machte sie auf dem Heimwege einen Abstecher durch den Thiergarten, dessen Sommerleben ihr etwas völlig Fremdes war. So war sie auch eines Nachmittags bis zum Potsdamer Platz gefahren. Als sie kaum die Pferdebahn verlassen, hörte sie ihren Namen rufen Herr Hartwig stand neben ihr und bot ihr lächelnd die Hand. Sie wollen die beginnende Abendkühle im Freien genießen, Frau Gartow? Da ist recht. Ich bedauere un endlich. Sie im Geschäft verfehlt zu ha. ben, nun aber müssen Sie mir schon ge statten, Sie auf ein Viertelstündchen zu begleiten." Vlutroth stand Tessa in peinlicher Verlegenheit, ging das nicht über ein freundschaftliches Wohlwollen hinaus'; Doch noch ehe sie ablehnen konnte, hatte Hartwig ihren Arm in den seinigen gezogen. Bitte, bitte nein!" stammelte sie mit einem schwachen Versuche, sich zu wehren. Deutsche Prüderie!" neckte er mit dem kühlen Lächeln, das seinem blühenden Gesicht stets den Ausdruck autoritativer Ueberlegenheit verlieh. Zwei erwachsene, vernünftige Menschen dürfen nicht vor hundert Augen mit einander gehen oder sprechen, weil ich weiß nicht, welche und wessen Moral darunter leiden könnte! O unser zopfiges Europa, das das Selbstverständliche verbietet, aber alles Andere erlaubt, wenn nur ein hübsches Män telchen darum gehängt wird! Wie wäre es mit einer Schale Eis bei Josty?" Der Name der berühmten Conditorei, die sie noch nicht kennen gelernt hatte, verlockte sie nun doch zum Nachgeben. Schließlich hielt sie ihr Sträuben in dieser zahllosen Menschenmenge doch selbst für lächerlich. Es saß sich hübsch unter den leise ratschenden Bäumen des kleinen Gartens. Draußen fluthete und brandete das Weltstadttreiben, drinnen dominirte die kühle Ruhe der weltmännisch geschulten Habitues, nur ab und zu von dem vorlauten Gekicher einiaer Backfische unterbrochen. Hartwig, nannte Tessa eine Anzahl berühmter Berliner Persönlichkeiten, sie war halb verwirrt von der Fülle markanter Physiognomien, die sich hier ein Stelldichein gaben, und kam sich selbst sehr unbedeutend vor. während sie heimlich ihrem Begleiter zugestehe! mußte, daß er auch hier nicht übersehe!, werden konnte. Dabei floß der Strom seiner Red! unerschöpflich dahin. Nie machte er den Eindruck, imponiren oder verblüffen - vl wollen um so stärker wirktc er mit seiner ruhigen bestimmten Sicherheit. Erst das hereinbrechend! Dunkel ließ Tessa gewahren, wie lange sie sich hatte fesseln lassen. Erschrocken und ein wenig beschämt sprang sie auf. Nun ist es aber die höchste Zeit Was müssen Sie wohl denken?" Das Eine nur: dag ich seit Jahre, mich nicht sa gut unterhalten habe, wie soeben, und hoffe, Sie werden mir dal gleiche Vergnügen bald wieder gewäh. ren." : Es waren eigentlich recht banalc Worte, die sie da wechselten. Tessa fühlte es und schritt schweigend neber ihm hin, auf einmal wieder unzufrieden mit sich selbst. Er hatte vorge schlagen, bis zum Königsplatze, von wo aus sie eine gute Fahrverbindung habe, zu Fuß zu gehen. Da sie den Thiergarten sehr wenig kannte, , bemerkte sie nicht, daß er sich von Anfang an zu weit links hielt. Nur daß er dic schmalen, gewundenen Gänge bevor äugte, fiel ihr auf und ebenso, daß er sehr schweiLsa.m aewordn war. , (Fortsetzung folgt.) i jlleik Habersaüt's Schreibebrief. . Ci Geöhrter Mister Edithor! E paar Dag zerick hen ich e Nacht gehabt, sell war e Pietsch. Es war am wer Niemand dran schuld, wie das kalte Wetter un die Selma. Wann mich noch emol so ebbeS häppene duht, dann stehn .ich keine Minnitt mehr in den Christ sein Haus. Wisse Se, ich kann e ganze Latt stende. awwer was zuviel is, daö is zu motsch. Well, ich will Jhne verzehle, wie die Sach gehäppend iS. Bei das kalte Wetter do Hot der Christ e ariges Kalt gelatscht. Er Hot SchlllS kriegt un all sei Lohns hen geehkt. Ich hen reitewea gesagt. du hoscht die Gripp, das is all, waS du boscht. Anstatt tctt satttSfett ,u sein.
Hot der Christ aach zu en Dackter aeyn
wolle, for den zu froge. Ich hen awwer gesagt: For die Gripp do gibt's nor ein Mittel un sell is Kweinein un Witzkie." Was Witzkie war, sell Hot er ahlreit gewißt, awwer was Kweinein war, do Hot er keine Eidie von gehabt. Ich hen gesagt, du bist t Kameel, wann du nit weißt, was Kweinein is. awwer ich war'n doch froh, daß er mich nit gefrozt Hot, bikahs ich hen's aach nit gewißt. Ich hen immer gedenkt, es müßt so en Giftstoff sein, awwer ich sin nit schuhr gewese, ennihau hen ich gewißt, daß es Pills sin. Der Christ Hot ge. gliche, zu höre, daß Witzkie derzu belange duht, un er Hot mich gefragt, ihn e diesente Porzion von die Pills un so ebaut t Gallen Witzkie mit heim zu bringe, bikahs er selbst wär nit ehbel, aus das Haus zu gehn. Die Selma Hot ihn en heiße Brickstein uff sein Stommeck gelegt un Hot einiges for ihn gedahn, for ihn besser fiehle zu mache. Se Hot nämlich in das Pehper gelese, daß die Gripp arig dehnscheres könnt wer'n un se Hot doch off Kohrs aach nit gegliche, den Christ zu verliere. Se Hot die Kids fortgeschickt, for Brickstein zu hole, un die hen denn aach so viel von den Stoff gebracht, daß mer gedenkt Hot, dieSelma wollt e Brickjahrd starte. Do Hot denn das arme Diehr de ganze Dag gesosse un Hot e Feier in den Kitschenstohf gehabt, als wann se en Ochs rohste hätt wolle, un Hot Brickstein heiß gemacht for den Christ. Der Christ Hot mehr von die Brickstein gesoffert, wie von di: Gripp, awwer die Selma Hot nit gestappt. Sie wollt aach hawwe. daß er ein von die Brickstein unner sich lege sollt, awwer sell Hot er doch nit gedahn. Er Hot gesagt, er wär doch kein Pick, daß mer ihn so reiteweg rohste könnt, un er wollt , liewer die Gripp hen, als wie noch e halwe Stund die Brickstein. E altie Fraa, wo zu die Selma ihre Lahdsch belange duht. Hot an se aekahlt un Hot sich noch den Mister Baldrian erkundigt. Sie Hot arig sarne for ihn gesiehlt un Hot gesagt, in so en Kehs, do deht's nicks Besseres gewwe, als wie e diesente Porzion Käster Eul, das deht kiehle un heile un wär for einiges gut. Die Selma Hot gleich for e halwe Gällen fortgeschickt un Hot den Christ dann en Kopp voll von den Stoff gewwe. Der Christ Hot gekickt wie en Stier, bikahs er Hot schon mit Schrecke an den Riesolt gedenkt. Er sagt zu die Selma, sie sollt den Kopv an sei Bett stelle, dann deht er wann un dann en Schluck von nemme. Die Selma Hot gesagt, ahlrecht, Hot se gesagt, un is dann Widder autseit in die Kitschen, for en neie Brickstein zu hole. Wie se autseit war, do is der Christ aus das Bett getschumpt un Hot das Eul aus den Fenster enaus ge schütt. Dann Hot er sich mit e paar Droppe die Schnut eingerobbt, for daß die Selma denke sollt, er hatt das Eul gedrunke. Wie se Widder inseit komme is, do sagt se: Sell war awwer gescheit. daß du das Eul gedrunke hoscht. Christ, komm an. du besser nimmst noch e wenig von den Stoss." Sell Hot der Chrlst-awwer nit gedahn. Er Hot gesaat. sein Stommeck war l Eulkann, un se könnt das Eul bksser juhse. wann se ihren Salat mit anmache deht. Well, es war for den Christ e Relief, wie ich am Owend mit die Pills un den Witzkie heim sin komme. Er Hot reiteweg zwei Pills schlucke müsse un dann hen ich ihn Witzkie ze drinke gewwe, sell hct ihn gleich besser fiehle mache un so gut Hot's ihn getehst. daß er noch mehr Hot hawwe wolle. Een Ding Hot mich keinder gebattert: Ich hen nämlich den Drohqist vergesse zu frage, wie viel von die Pills e gutseist Mann stände kann. Awwer ich hen den Weg gesickert: mer kann zu e Kind von siwwe Jahr schon e Pill gewwe. der Christ is zweiunverzig Johr alt. das is sechsmal siwwe. iekwels sechs Pills. Ich hen ihn for den Riesen sechs Pills schlucke mache. Do hätte Se awwer emol sehn solle, wie er do geäckt Hot! Er Hot das Gesicht verzöge, als wann er gestoßenes Glaß verschluckt hätt un Hot sich in sein Bett erumgeworfe, daß die Bricksteins nor so gefloge sin. Well, do hen ich doch keinder gefchkehrt gesiehlt un die Selma aach. Der Christ is eingeschloofe un Hot do gelege, als wann er- schon hal-. wer doht wär. Ich hen die Selma Ordn gewwe, daß se niteweg daö Feier in den BehSbrenner stappe sollt, bikahs der Christ Hot in die Kandischen in e kalteö Ruhm liege gemüßt. Ich sin dann in mei Ruhm gange, was ecksäcktlie newe den Christ seins is. Die Selma war so geschkehrt, daß se aach noch di Windersch uffgemacht Hot,' un es war doch so fiersull kalt autseit. Es Hot nit lang genomme, do war e Kält in den Haus, daß die Wahls geschiwwert hen. Awwer die Selma Hot nicks drum gewwe, sie Hot gedenkt, sie deht am End ihren Christ verliere. Se Hot dobei selbst Kalt gekätscht un Hot in einem fort geschnieft. For sich e klein wenig zu proteckte, Hot se sich uff die warme Brickstein gesetzt, awwer sell Hot se aach nit viel gut gedahn. Well, eö Hot so ebaut dreiStund genomme, do iö der Christ zu sich komme, un das Erschte, waS er gesagt Hot, war: Dorscht!" Witzkie Hot die Selma nit gegliche, ihn zu aewwe, un do is se schnell in die Kitschen gelaafe un Hot ihn Wasser hole gewollt. Awwer, waö wer'n Se denke, die Peif war eingefrore un so hart wie se getreit Hot, se Hot den Krahne nit torne gekonnt.,- Do Hot se feinellie e schmarte. Eidie kriegt. be Hot ünner die Sink Pehper un Kindlingwutt uffgebaut, Hot Kohleul druff gepohrt un Hot das ganze Bißneß mit e Mätfch geleit. Das Hot gebrennt,, wie t Bahnfeie?, awwer das Wasser is nit gelaafe. Die Selma Hot noch mehr Kindlingwutt druff gelegt un das Feier Hot lustig weiter gebrennt. Sell is e Zeit lang weiter gange un uff eemol is daö Wasser gelaafe, awwer an eme ganz annere Platz, als wie die Selma ecks decktet, gehabt Hot. Von die arge Hiet iS nämlich die Peif geschmole un das Wasser iS armsdick erauS komme. In e Mmnit war die Kitschen iwwerschnxmmt. Die Selma Hot for Help gehallert un ich sin in mein beste Schloss uffgeweckt. Wie ich au mei Oett setschurM sin. do sin ich in'öWas-
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3 z Ein hervorragender deutscher ? ? ? c? ? ? ? i ? 4? ? 4? t?
J3b habe zwei Packete von Dr. Kay'iRenovator gebraucht und fühle jetzt besser, l vor Jahren. Ich bin überzeugt, dak d,e groben Erfolge Ihrer Heilmittel die erheltenen Bekanntmachungen rechtfertigen. Ich fühlte durch und durch krank, ermüdet und hiniällig. Ich gebrauchte iyren Renovator vorschriftsmäßig. In den ersten Tagen fühlte ich mich ae jchwächter, aber nach einer Woche weiteren Gebrauchs zeigte sich ein merklicher Wechsel zum Be ser werden. Ich nehme letzt gelegentlich. ,e nach Bedürfmß. jeden Nachmittag ein b4 zwet Tosen. Turch den Gebrauch Ihres Renovalors habe ich in einer natürlichen Welse meine Ein gkkveide wieder in die gehörige Thätigkeit gebracht."
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tx geneppt, dltahs e is' schon in mei Ruhm gelaafe komme. In leß denn no teim warn ich oaunstehrs rn den Keller un hen die ganze Schuhtingmätsch abgedreht. Do Hot off Kohrs das Wasser gestappt. awwer wie Hot das Haus ausgeguckt! In vier Woche Hot die Selma noch nit alles Wasser aus die Ruhms un wann se Daa un Nacht schafft. . Wisse Se, der Trubel war. se Hot den Krahne mt ussgedreht un uff den Weg Hot se nit genohtist. dak die Peif uffcwdabt war. 5ln all den Trubel hen mir ganz den Christ vergesse. Wie mer spater nach ihn geauckt den. do bot er die Blänkets iwwer de Kopp gezoge gehabt un Hot geschloofe wie en Bär. Denke Se emol an. Hot jo der Heller die Witzkiebattel bei sich in's Bett gehabt un Hot se purtinier ausgedrunke gehabt! Am nächste Dag Hot er Widder gut gesiehlt. un ich wunner jetzt nor, ob ihn die Pills odder der Witzkie kurirt Hot. Mit allerhand Achtung Juhrs trulie MeikHabersack, Eskweier und Scheriff von Apple Jaö, Holle Terror Kauntle.. (gemeinnütziges. Um Tauben an den Taubenschlagzugewöhnen, streut mal. auf das Flugbrett grobgestoßenen Anissamen und mischt ihn auch unter daö Taubenfutter. Füttert man sie damit im geschlossenen Taubenschlag eine Woche lang, so fesselt man dadurch die Tauben für immer. ' RauchernderGänsebrüste aufpommerscheArt. Nachdem man.dieGansebrüste etwa vier bis sechs Tage hat im Pökel liegen lassen,' werden dieselben mit Weizenkleie eingerieben und 24 Stunden an die Luft gehängt.' Alsdann schlägt man - die Brüste in Papier oder näht sie in dünne Leinwand und hängt sie in den Rauch. Nach sechs biszehn Tagen sind sie zum Gebrauche geeignet. Spülen der Töpfe und Pfannen. Man fülle solche dieser Gefäße, worin mit Reis, Mehl oder dergleichen Ingredienzen angerichtete Speisen bereitet , waren, vorher mit kaltem Wasser, damit sich diese mehligen Theile mit Nachhülfe eines alten Messers und einer kleinen Scheuerbürste und genug Seife leicht entfernen,. Dann erst wasche man diese Sa chen, und stelle dieselben nach sauberem Auswischen mit dem Tuch noch einen Augenblick auf den Herd zum völligen Austrocknen.. Ueber das Erfrieren der Kämme bei den Hühnern Man trage Sorge dafür, daß im Winter die Kainmfpien der Hühner nicht erfrieren; sobald es nämlich der Fall ist, hören die Hühner im Legen auf unv fangen nicht eher, wieder an, als bis die Wunde völlig vernarbt ist. Bei sehr arger Kälte .halte man die Thiere also im Stalle; denn solange der Kamm trocken ist.verträgt er ziemlich vielKälte. Gehen die Hühner indessen beim Schnee hinaus cder reichen ' ihr Kamm'vder ihre Kehlläppchen beim Trinken in das Trinkwasser, so ist die Gefahr des Erfrierenö zu befürchten. Um hiervor zu schützen,, kann man diese Fleischtheile mit Vaseline, Schmalz oder weichem ungesalzenen Fett bepinseln, damit kein Wasser daran haften bleibt. Haben jedoch alle Borsichtsmaßregeln nichts genützt, so. bestreiche man die erfrorenen Stellen mit einer.Mischung von Kampberspiritus. Safrantinktur und Terpentin und sorge dafür, dasz die übngen Hühner nicht nach diesen kranken ' Stellen picken.' was üe sebr leicht tbun
Redakteur h
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5 t 55 t h 5 b t b h l 5 55 t h z 55 ! mm mm mm mm mm 'Qß'CfCfC' 'VWV CfCfCCfCfCfCfCfC' Kalmder ! , Jetzt zu haben. Gents und wodurch die Sache sich verschlimmtxi. Citronen aufzubewahren. Früher hüllte man dieselben in Seidenpapier und steckte sie in Reiserbtsen. Besser und länger conservirend sind jedoch die zwei folgenden Methoden: 1. Man reiht die Citronen vermittels einer starken Stopfnadel auf Fäden und hängt sie an einem luftigen Orte auf. Doch darf man sie nicht einwickeln. 2. Man steckt die Citronen uneingewickelt in seinen Reis-Borrath. Sie müssen in dem trockenen Reis gar'Z vergraben sein. Die Citronen halten sich so viele Wochen lang unverändert. Aufgesprungene und angefrorene Hände werden am häufigsten bei denen vorkommen, die ihren Aufenthalt im Zimmer und im Freien des Tages mehrmals wechseln. Denn diejenigen Personen, welche den ganzen Tag außerhalb deS Hauses beschäftigt sind, bleiben von diesen unan genehmen Erscheinungen oft gänzlich verschont. Besonders schädlich ist es, wenn man vor einem Ausgange im Winter die Hände an den erhitzten Ofen hält, oder diese Unvorsichtigkeit nach dem Eintritt in's Zimmer begeht. In ersterem Falle entwickelt sich infolge der directen Ofenwärme eine Art Schweiß.' der dann in der frischen Luft plötzlich erkaltet und die Haut nicht nur rissig und faltig macht, sondern auch Frostbeulen erzeugt. Noch schädlicher aber ist der letzterwähnte Fall, wo kalte Hände mit den warmen Ofenkacheln w unmittelbare Berührung kommen. Man empfindet dann oft in den frischerwärmten Theilen einen eigenartigen Schmerz, der später in häßliches Brennen und Jucken übergeht und die Haur in hohem Grade angreift. Am besten schützt man sich vor Frostbeulen und rissiger Haut, wenn man den Uebergang von Wärme und Kälte nicht zu rasch und unvermittelt wirken läßt, da her empfiehlt es sich, beim Ausgehen im Winter wollene Handschuhe zu tragen. Gegen Diphtheritis des Geflügels. Es ist eine bekannte Sacoe, daß Hühner häufig an Diphtheritis erkranken. Eine Pinselung des Rachens der Thiere mit zweiprocentiger Karbolsäurelösung hat sich gewöhnlich erfolgreich erwiesen, wenn das Uebel noch nicht zu weit vorgeschritten war. Die Pinselung hat mindestens zweimal täglich zu erfolgen und muß vorsichtig gemacht werden. Als homöopathisches Mittel wird empfohlen, täglich vier bis fünf Tropfen Mei-cur cyant. IV. Verdünnung; auch einige Tropfen davon ins TrinkWasser leisten gute Dienste. Daneben ist eine sorgfältige Desinfection der Stallungen mit Santo!, Karbolsäure oder Kreolin in Kalkmilch anzuwenden, wodurch auch dem Ausbruche der Krankheit vorgebeugt wird. Vorbeugen ist leichter als Heilen; eS besteht darin, daß man häufig desinficirt, den Thieren Schutz vor Nässe und Kälte gewährt, kein verdorbenes oder kaltes Futter reicht u. f. w. Zeigen sich Schnupfen oder andere ErkältungSerscheinungen, so halte man die Thiere warm und lasse sie täglich zwei- bis dreimal Tbeerdämvfe einathmen. Oöbönbeit sitzt im Olut. Reines Llut bedeutet reine Haut. Ohne diese keine Schönheit. CakcaretS, Caudy Cathartie reinigen hal Blut, kräftigen die Leber uad entfernen alles Unreine aus dem Körper, gangeu Qie heute an, yufteln, Öeschwüre, Mitesser und so weiter zu vertreiben, vchönhett für 10c. In allen Apotheken, gufriedenftellnnz reut' 4 10k. Löe.
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