Indiana Tribüne, Volume 22, Number 117, Indianapolis, Marion County, 16 January 1899 — Page 2
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Erschein Täglich und Sciaß&g. Die täglich .Tr'bäne' kostet durch den Xrlgcc J deut ptx Woche, die eonntag,Xrtoa"l n O che. Ccte.tr.f tsracx IS tteatl ,d tt ÄrntJ yT ntt. y? y,ft ttinhTli bi Ct lgeschi t ,?,Zie,ehln V i Pole Cfii 13 CO Manama Ltra. Indianapolis, Ind., 16. Januar 1899. ttlttdermordender Aberglaube. . Von Zeit zu Zeit hört man immer noch von gewissen Greuelthaten, welche den Glauben, daß die Hexen-Verfol-gungen ans amerikanischem Boden mit der Verbrennung der letzten Heze" in Salem. Mass., ihr Ende erreicht hatten, als irrig erscheinen lassen. Bei den Weißen allerdings kommen solche Dinge nur" noch in einzelnen individuellen Fällen vor, welche die Presse von Zeit zu Zeit, meist aus irgend einem etwas . abgelegenen Nest, schaudernd berichtet. Unter unseren Wollknöpfen sind abergläubische Borstellungen über Verhezbarkeit der unheimlichsten Art noch weit verbreitet, sogar da und dort inmitten des großstädtischen Lebens; doch werden bei ihnen solche Vorstellungen wenigstens nicht mehr in irgend einer, Weise praktisch ausgeübt, die sich als Hezenverfolgung bezeichnen ließe (es sei denn vielleicht im Innern einiger westindischen Inseln.) Dagegen gibt es noch gewisse Rothhäute-Stäm-nie, bei denen solche Vorstellungen und solche Praktiken geradezu Stammebrauch sind! Obgleich sie sich heutzutage möglichst der Oessentlichkeit entziehen. Ein oder zwei ixrartige Beispiele auS Alaska wurden vor noch nicht so langer Zeit erzählt.. Doch braucht man nicht ganz so weit hinauf nach Norden zu gehen um etwas Aehnliches, sogar noch Gräßlicheres in neuer Zeit anzutreffen: nämlich Hezen-Verfolgung in Gestalt von Kindermord! Nicht unter der Jurisdiktion der Ver. Staaten kommt Solches vor, aber in unserer nächsten Nachbarschaft, nämlich drüben in Britisch-Columbia, und zwar beim Stamm, der Tahltanen, welcher anl Stikinefluß haust. Diese Menschenlinder bilden ein eigenthümliches Gemisch von Elementen äußerlicher Civilisation und der schwärzesten nachtdunklen Barbarei! Die äußerlichen Sitten und Trachten hindurchziehender weißer Bergbauer sind nicht ohne Einfluß auf sie geblieben. Abgesehen von besonderen Gelegenheiten, laufen die Tahltanen in ganz modernen Kleidern herum, und auch im Essen und anderen Dingen haben sie viele civilisirte Gewohnheiten angenommen. Dabei aber hängen sie mit großer Zähigkeit an greulichen heidnischen Religionsbräuchen und kaufen und verkaufen Weiber und Kinder ganz offen. Vor Allem aber glauben die Tahltanen an Hexerei im verwegensten Sinne des Wortes und treiben gelegentlich so eine Art Mischmasch von Hexenverfolgung und Molcchsdienst. obgleich der Moloch dabei keine Gottheit ist. sondern irgend ein dahingestorbenes erwachseneö Stammesmitglied. Jeder natürliche Todesfall bei ihnen wird auf Hexerei" zurückgeführt, und wenn ihnen die Behörden keinen Strich durch die Rechnung machen, wird für jeden Stammeögenossen sei es ein Mann oder eine Frau der eine natürlichen Todes stirbt, ein Hexenjunge" unter Martern getödtet! Daß Solches nicht viel häufiger vorkommt, als es thatsächlich der Fall ist, hängt nicht nur damit zusammen, daß sie Einmischung zu fürchten haben, sondern auch damit. bafj sie bei dem überaus gesunden Klima der Gegend und der robusten Natur der Tahltanen und ihrer bestan digen Lebensweise imFreien die Sterblichkeit bei ihnen eine verhältnißmäßig sehr geringe ist, und namentlich Todtöfalle an besonderen Krankheiten au ßerst selten sind. Insofern können sich die Tahltanen sur chre Gesundheit doppelt glücklich preisen! .Wie eS aber hergeht, wenn einmal ein entsprechender Fall eintritt, mag folgendes drastische Beispiel zeigen: Im Winter von 1896 erkrankte eio Tahltanen-Weib schwer,, und die wei ßen Männer deS Stammes kamen alsbald zu. dem .SÄuß, daß sie verhext sei. Da sie zur Sippe der .Wölfe" ge hörte, so wurde ein Hexendoctor von derselben Sippe herbeigeholt. Derselbe umtanzt!, in Wolsshaute gehüllt, zwei Stunden lang unter drohenden Geber den und gräßlichem Geschrei das Krankenoett, um womöglich den bösen Geist auö der Frau auSzutreiben. Aber die Kranke wurde rasch schlimmer und fiaro. Vorher jedoch packte der Heren doctor den ersten besten Jungen, das 12jährige Söhnchen einer Wittwe, und nrte es. an'S Sterbebett. Ist es dieser der Dich verhext hat?" fragte er eindringlich, und das Weib antwortete 3er und verschied!. Vergeblich waren alle Betheuerungen des Knaben, ver geblich daS Flehen und Weinen seiner Mutter, er wurde dem Tod ge weiht. Em Stammeskrieger Namens Desculta übernahm . das Weitere. - Der Knabe wurde erst an den Daumen angebunden und mit Ruthen gepeitscht. Dann . wurden .. Vorkehrungen für die große Hexenzagd' getroffen, die in St Monaten vor siL gehen sollte. Vorher am wurde die erstere Procedur noch öfter wiederholt. Mittlerweile aber war die verzweifelte Mutter nach Telegraph Creek gelaufen und hatte einem weißen Händler. John Highland. Alles erzählt. Dieser benachrichtigte die Behörde in Victoria, und i wurde Polizei abgesandt. Die Verbindung zwischen Victoria und den 'Ortschaften weit im Norden war aber vor zwei Jahren noch schlechter, als sie htttte ist, und die Polizei kam ein wenig lu spät. Die Hexenjagd ging vor sich, uns DeZculta'S geschickt geschwungenes Jagdmesser schlitzte dem Knaben den Leiö auf. Die Leiche wurde unter das Ü de5 StUtntslusseZ gestoßen.
Die Polizei konnte nicht einmal De?culta finden.' da sie von Stammesgenossen genasführt wurde, und der Mörder treibt sich noch augenblicklich als Flüchtling umher. Und erst vor wenigen "Monaten, im
letzten August, ereignete sich etwas Aehnliches! In diesem Fall aber hatte der Todescandidat (ein 12jährigtr Waisenknabe, der vor Jahren den Coast-Jndianern abgekauft worden war) mehr Glück. Eine große Schaar von Klondike-Goldsuchern kam in der Nähe vorüber; diese wurden alarmirt und riefen ihrerseits 200 Mann canabischer Truppen und eine Abtheilung Provincial-Polizei herbei. So wurde der grauenhafte Mord verhindert, und dem Stamm ein tüchtiger Schrecken einaeiaat. Der Knabe wird zur Zeit von einem anglicanischen Geistlichen in Port Essington, B. C., erzogen. olonialglück der Heilsarmee. Die Erkolae. welche die sogenannte Heilsarmee bei uns in den letzten Iah- .... . . , M r r i ren teilweise m practtjcner erzielt bat. kaben ibr Ansehen auch bei Denjenigen erhöht, die nach wie vor an dem äußerlichen Kumdim vieler aanisation aar keinen Geschmack sinden. Ein interessantes Schriftstück j i bildet nun der erste Jahresvericyl oes Commandanten" Booth Tucker über die Farm-Colonien dieser uniformirten Brüder- und Schwesternschaft, welche den Zweck verfolgen sollen, die überschüssigen Armen unsrer großen Städte soviel wie möalich in einen andern und besseren Wirkungskreis aözufuhren und sie damit zugleich ver Natur, der frommen Erde, ?kbrem mütterlichen Grund". wieder näher zu bringen, von dem die moderne Civilisation sie entfernt yai. ?kn welchem MaKe so etwas überHaupt gelingen kann, und wie sich der Werth dieser ganzen Bewegung für die Allgemeinheit stellt, darüber mag man ja die verschiedensten Meinungen hegen, ohne darum den unmittelbaren Erfolg dieser Pauper-Colonialpoli-tik" der Hellsarmee zu übersehen. Und Viele dürften mit Ueberraschuna hören, daß letztere bereits 120 Heime für die Armen m den Ver. Staaten yal und seit einigen Monaten nunmehr schon drei bedeutende Farm-Colonien besitzt. Ihre bisherigen Experimente haben auch die Arbeitswilligkeit der Pauper-Colonisten zu Genüge dargethan. Gegenwärtig stehen auf den Listen der Heilsarmee bereits mehr als 5000 Personen (über tausend Faml lien) als. neue Candidaten für Wirkungsplätze in diesen Colonien. Diese Gründungen dürften bald noch bedeutend vergrößert und vervielfacht sein. wenn das nothige Geld ausgebracht wird. Natürlich ist es Booth Tucker mit seinem Bericht darum in erster Linie zu thun. Neues Leben in der Biberwett. Nachdem so oft Klagelieder darüber gesungen worden waren, daß die Bider, die einst so zahlreich in einem großen Theil unseres Landes hausten, beinahe ausgerottet seien, und mehrere Spekulanten sich auf künstliche Biberzucht geworfen hatten, kommt jetzt die Kunde, daß in einem bedeutendenTheil von Nord-Amerika diese geschätzten Pelzthiere wieder erheblich an Zahl zunehmen. Besonders scheint dies in canadischen Gegenden, nicht zu fern von unseren Nordgrenzen, der Fall zu sein, .iber auch im Norden der Ver. Staaten -elbst. Namentlich sind die Nachrich:en von ihrem Wiederauftreten nach der Atlantischen Nordost-Küste zu. auf kanadischer und amerikanischer Seite, bemerkenswerth. Am zahlreichsten treten diese Thiere zur Zeit drüben in New Brunswick auf. wo seit längerer Frist ein besonderes Schonge setz für Biber bestanden hatte, das aber im nächsten Jahre abläuft. In den übrigen Gegenden war daS Fallenstellen deshalb aufgegeben worden, weil es sich bei der großen Seltenheit der Thiere nicht mehr lohnte, und die weniaen überlebenden Biber scheinen erfolgreich wieder neue Colonieen gegründet zu haben. Schafe mit blauem" Blut. Weltberühmt sind die spanischen Merinoherden, bei deren Züchtung mit der skrupulösesten Sorgfalt auf die Reinhaltung der Rasse gehalten wird, und sie gelten als die Aristokraten des GenuS Schaf, die nirgendwo ihres Gleichen haben. Diese weitverbreitete Ansicht ist nun aber durchaus irrig. denn eö gibt Aankeeschafe, deren gerad linige Abstammung von den Merinos über allen Zweifel erhaben ist und die also mit mehr Recht ans .Blaublutig keit Anspruch machen können, als ihre zweibeinigen Basen unter den VankecS, welche sich der Abstammung von Korn gen rühmen. Diese Nankee-Merinos sind in den Grünen Bergen des StaateS Vermont zu finden und dort seit beinahe einem Jahrhundert helmi Bekanntlich besteht in Spanien Jahrhunderten ein Ausfuhrverbot & ür Merinoschafe und es ist nahezu eine Unmöglichkeit, solche für Zuchtzwecke in das Ausland zu bringen. Dies ist unter besonders günstigen Umständen dem Col., David Humphrey von Connecttcut gelungen, der im Ansang m seS Jahrhunderts als Onkel Sam's Gesandter tn Madrid sungirte und der sich der Gunst deS spanischen Königs Hofes in vollstem Maße erfreute. AIS Col. Humphrey tm Jahre 1802 abbe rufen wurde, bat er beim Hofe um die Erlaubniß, eine Anzahl Merinoschafe der besten Qualität in die Neue Welt mitnehmen zu dürfen, und diese Bitte wurde ihm gewahrt. Col. Humphrey brachte die werthvollen Thiere nach einer ihm gehörenden Farm bei Derby und sie sind die Ahnen der blaublütigen Aermonter MennoS. Trotz ihrer vorzüglichen lZigensch?f ten. welche sie zu den edelsten Vertre tern deS Schafgeschlechtes machen, zeichnen sich die 'Merinos durchaus
nicht durch et attractiveS Aussehen auö. Fettig, schmutzig und wirr hängt daö mit einer schmierigen, klebrigen und übelriechenden Substanz bedeckte Vließ in Falten auf dem Körper des Thieres; die Augen sind kaum sichtbar und nur die Nase ragt aus der schmierigen, übelriechenden Masse hervor.
Ein Merino ist also durchaus kein Thier, das durch sein Aeußeres den Beifall eines Nichtkenners erregen wurde. Aber je klebriger und saiten reicher das Vließ, desto besser ist es und die Zuchter schätzen die klebrige j Schmuksubstanz so hoch, dak sie die Thiere mit der größten Sorgfalt nicht blos aeaen Neaen schützen, sondern sogar vor starkem Thau bewahren. Die Vermonter Merinos sind in der Nasse so rein aebalten. dan einzelne Eremplare mit $5000 bezahlt worden sind. Aber wie es einen hohen und einen niederen Adel gibt, so ist unter den Vermonier Merinos ein Schlag, der daö blaueste Blut hat, also gleichsam eine Art von Mayflower - Rasse ist. Es sind dies die sogenannten Atwoods, die zuerst von Stephen Atwood gezuchtet wurden. Einige Jahre, nachdem Col. Humphrey die ersten Merinos aus Spanien nach dem Jankeelande ge bracht hatte, gelüstete es einem jungen Schäfer Namens Stephen Atwood nach r. a( v . . t i einem vieler eoien .mere uno er owi sich, um ein solches zu dienen, wie jener biblische Jüngling um die Auserwählte seines Herzens, wenn auch nicht sieben, so doch ein Jahr. Diesen Eontrakt ging Col. Humphrey ein und nachdem der junae Atwood ein volles Jahr auf der Humphrey'fchen Farm ohne Lohn gearbeitet hatte, erhielt er ein Mutterschaf. Dieses brachte er nach Atwood County und dieses Thier war die Stammmutter der berühmten AtwoodMerinos. Nachkommen des jungen Stephen Atwood hatten die Herde in ihrem Besitz, bis dieselbe vor einigen Jahren in and:re Hände überging. Wenn ein Lamm der ultra - blaublütigen Atwood Merinos geboren wird, tragen die Eigenthümer sofort Sorge, daß seine Identität genau festgestellt wird. Zu diesem Zwecke werden die Ohren des Lammes mit silbernen Plättchen versehen, welche seine Nummer in dem genealogischen Register sowie den Namen des Eigenthümers aufweisen; Nummer wie Namen werden selbstverständlich in dem Zuchtbuche registrirt. Wenn das Lamm in andere Sände übergebt, dann wird die Eiaenthumsübertragung in diesem Buche aus daS Sorgfältigste vermerkt und in diefer Weife läßt sich der Verbleib eines jeden Atwood - Merinos von der Geburt bis zum Tode leicht feststellen. Schafe, welche nicht die silbernen Ohrenplättchen haben, sind ganz gewohnliche Proletarier und sind in der Vermonter .Adelsmatrikel- nicht zu finden. Merinoschafe werden jetzt in der ganzen Welt aezogen. namentlich die Züchter in Australien, dem Schafs Paradiese, besassen sich damit, aber wenn sie ihren Schlag verbessern wollen, so fallen sie doch auf die blaublütigen Zuchtthiere von Vermont zurück. Gistiger Honig. Ueber giftigen Honig bringt die neueste Ausgabe der Therapeutischen Monatshefte- einen werthvollen ' Bericht. Die eigentliche Veranlassung dafür bildet der Krankheitsfall eines 54jährigen holländischen Rechtsanwaltes, der ungefähr ein Viertelpfund Ho nig zu sich nahm und darauf von eigenartigen Vergiftungs - Erscheinungen befallen wurde. Diese bestanden in einem brennenden Gefühl an der Stirn, Gesichtshallucinationen, Kälte und Blässe der Haut, schwacher und unregelmäßiger Herzthätigkeit und Benommenheit. später in Gesichtsverdunkelung, Bewußtlosigkeit, erschwerter und beschleunigter Athmung und krampfhaften Zuckungen zunächst in den Armen und darauf am ganzen Köcher. Nach Anwendung eines Brechmittels und belebenden Arzneien erholte sich der Kranke, jedoch blieb noch längere Zeit ein Schwächegefühl und ein prickelndes Gefühl auf der Zunge zurück. Der Honig hatte einen deutlich bitteren Geschmack besessen. Derartige Vergiftungen sind durchaus nicht selten und werden bereits im Alterthum erwähnt. Am bekanntesten ist der Bericht Xenophonö in seiner Anabasis über die Vergiftung seiner Leute durch den Genuß von Honig, die sich in Erbrechen, Durchfällen und einem rauschähnlichen Zustande äußerte. Die Giftigkeit des Honigs von Trapezunt, um den es sich damals handelte, ist noch später wiederholt. auch in neuester Aeit, festgestellt worden. Weitere Falle von Honigvcrgiftungen wurden auö den Ver. Staaten, aus der Schweiz, wo in der Stadt Altdorf zwei Leute daran starben, und aus England gemeldet. In England erkrankten in diesem Jahre mehrere Knaben schwer nach dem Genusse von Honig aus Nestern der ErdHummel. Man bat sckon früb.'eitia vermuthet, daß die gelegentliche GiftWirkung deö Honigs von, seiner Herkunft aus giftigen Pflanzen zu erklären sei, und die heutige Wissenschaft hat diese Vermuthung zur Thatsache erhoben. Für den gefährlichen Honig von Trapezunt sind 'eine dort wachsende Azaleen- und eine Rhododendron - Art verantwortlich zu machen. Diese Pflanzen enthalten, wie Plugge nachgewiesen hat, einen höchst giftigen Stoff, der in den Gewächsen der Erikäfamilie nicht selten ist und. zuerst in der japanischen Pflanze Andromeda-japonlca , ge? funden wurde, woher er den Namen Andromedotozin erhielt. Die Giftwlrkung dieses Stoffes wurde an Thieren unzweifelhaft erwiesen Plugge hat auch geradezu , den Honig von, Rhododendronblüthen gesammelt, indem er ihn mit sehr feinen Glasröhren aus den Blumen aufsog und so gewissermaßen den Bienen Csncurrenz machte. Auf diese Weise gelang es ihm, etwa ein Gramm , vollkommen farblosen und ganz durchsichtigenHonig zu gewinnen, in welchem er den Giftstoff chemisch feststellte. Auch der Fingerhut, sogar der Oleander ist als Lieferant von Gifthonig verdächtig.-: Wenn die Honiaveraittunsen auS nicht ' aerade
häufig sind und noch seltener tödtlich verlaufen, so ist es doch gerathen, mit dem Genuß eines irgendwie ungewöhnlieh schmeckenden Honigs vorsichtig zu sein. DaS Erfrieren der Pflanzen.
Was an einer erfrorenen Pflanze am meisten und zuerst auffällt, ist. daß sie ihre Elasticität vollständig eingebüßt hat. Biegt man ein erfrorenes Blatt, so entsteht eine bleibende Falte, das Blatt hat die Fähigkeit verloren, die frühere Gestalt wieder anzunehmen. Ist das Blatt noch gefroren, so hört man beim Knicken ein ähnliches Geräusch wie beim Brechen körnigen Eises, und in der That rührt dieses Knir schen auch von krystallinischem Eise her, welches sich im Innern des Blattes gebildet hat. Erhöht sich dann während des Tages die Temperatur, so thauen die gefrorenenPflanzentheile allerdings auf, die meisten derselben erhalten aber auch dann nicht mehr die Elasticität, welche sie vor dem Frost besessen hatten. Die Blätter und die unverholztenSten geltheile hängen schlaff herab, zeigen auch ein anderes Grün und sind viel durchscheinender, als sie früher waren. Allmälig schrumpfen die Pflanzenstücke ein, vertrocknen und nehmen eine braune oder schwarze Farbe an. Ueber den Vorgang des Erfrierens hatte man sich früher fehr verschiedenartige Ansichten gebildet. Am meisten hatte sich folgende Geltung verschafft: Der wässerige Zellensast der Pflanze erstarrt zu Eis, nimmt 'jedoch einen größeren Umfang an, als der flüssige Zellensaft hatte, und infolgedessen werden die Wände der Zellen zerrissen und gesprengt, ganz ähnlich wie die Glaswand einer Flasche, in welcher Wasser gefroren ist. Ein Gewebe, dessen Zellen zerrissen sind, könne aber seinen Funktionen nicht mehr nachkommen; auch entströme der Zellensaft aus den Zellenkammern einer aufthauenden Pflanze, und man fehe infolge dessen die nach dem Erfrieren wieder aufgethauten Blätter und Stengel nicht nur weich und unelastisch, sondern auch mit einer wässerigen Schicht überzogen, welche nicht mehr in's Innere , zurückkehrt. Diese Theorie schien auf alle beobachteten Fälle prächtig zu stimmen, der Kritik und der genauen Untersuchung jedoch konnte sie aus die Dauer nicht Stand halten. Man fand zunächst bei mikroskopischer Forschung, daß bei dem Gefrieren nie ein Zerreißen oder Zersprinzen der Zellenwände stattfindet. Bei eintretender Kälte wird nämlich aus den blaschenformigen Zelkn. aus welchen sich der Körper der Pflanze aufbaut, Wasser in die dieselben umgebenden Luftgänge ausgepreßt und in diesen Luftgängen erfolgt dann das Erstarren des Wasserö zu Eis, so daß also hierdurch die Pflanze keinen merk lichen Schaden erleidet. Tritt dann wieder Wärme ein, so wird daS ausge fchiedene Wasser durch die Thätigkeit des Protoplasmas, des lebenden Agens in zedcr pflanzlichen und thierischen Zell?, wieder in rneZellenkammern auf genommen. Wird dagegen die Kälte so stark, daß schließlich auch noch das we nige im Innern des Protoplasmas zu rückgehaltene und für dessen Bestand unumgängliche Wasser zu Eis erstarrt, so ist eine Zerstörung des molekularen Baues die natürliche Folge oder mit anderen Worten: das Protoplasma der betreffenden Zellen ist durch den Warmeverlust getodtet worden. Hier mit ist auch der Unterschied zwischen Gefrieren und Erfrieren der Pflanzen erklärt und zugleich die alte Erfahrung der Gärtner bestätigt, daß daS Gefne ren der Pflanze nicht nothwendig auch das Erfrieren zur Folge haben muß. Denn gerade der Punkt, warum eine Pflanze schon bei wenigen Kältegraden zu Grunde geht, wahrend andere die stärksten Fröste unbeschadet überstehen, war früher unerklärt geblieben. Wir müssen eben annehmen, daß die verschiedenen Pflanzen sich in Bezug aus ihr lebenspendendes Protoplasma sehr verschieden verhalten. Gerade so wie es Thiere gibt, die bei Eintreten von Frost wie todt erscheinen, bei Rück kehr von Wärme oder aber auch nur beim Erscheinen der Sonnenstrahlen sofort wieder zum Leben erwachen: ebenso kennen wir Pflanzen, die. wenn sie sogar während der Bildung von Blüthen und Fruchten vom Frost über rascht sind, ihr Wachsthum sistiren und es nach uberstandenen hohen Kaltearä den wieder fortsetzen, als wenn nicht eine monatelange Ruhepause eingehe ten gewesen wäre. Ja, man kennt sogar Pflanzen, winzige mikroskopische Algen, welche selbst bei großer Kalte auf dem Schnee zu wachsen und sich zu vermehren vermögen, so vor Allem die bekannten Erreger . des rothen Schnees-, welche oft'm den Alpen oder in polaren Gebieten weithin die Firne mit prächtiger , rosa Farbe schmücken. ' Oeschlechtsbeftimmung im Pftan, zenreiche. Daö von Professor Schenk wieder neu angeregte Problem der willkürlichen lÄeschlechtsbestimmung beim Menschen kann in anziehender-Weise.be-leuchtet werden durch Vorgänge in der Pflanzenwelt. F. Heyer hat im Gar ten , des Landwirthschaftlichen Jnstitutö in Halle sorgfältige Untersuchungen über die Regelung der Geschlechts. Verhältnisse bei verschiedenen Pflanzen angestellt. Für die Cultur der Pflanzen in gänzlich verschiedenen Bodenarten stand ihm eine geräumige. Bodensläche zur Verfügung, die in zwei gleich große Beete getheilt wurde. In einem wurde der Boden bis zu einer Tiefe von 22 Centimeter ausgehoben und dann mit Sand ausgefüllt.- ES wurden hierzu drei . Theile Flußsand und ein Theil Composterde verwandt, um dem rein . - ausgewaschenen Flußsande der Saale, die nöthigen Nährstoffe beizugeben. In dem andern Beete wurde die fette Gartenerde belassen. Um auch eine verschiedenartige Beleuchtung zu erzielen, wurde über jedem Beete zur Hälfte ein mit Leinwand überzogener Rahmen angebracht. So erhielt Heyer zu seinen Versuchen
vier Avtyenungen: vescyatttten und unbeschatteten Gartenboden, beschatteten und unbeschatteten Sandboden. Aus der großen Reihe der Heyer'schen Versuchspflanzen sei das Bingelkraut (Merx'umHs anuua) herausgegrif
fen, weil gerade von diesem auch an verschiedenen Standorten in Wildheit erwachsene Pflanzen berücksichtigt werden konnten. Die bedeutungsvollen Schlüsse, zu denenHeyer auf dem Wege sorgfältiger und nüchterner Beobachtung gelangte, sind nach seinen eigenen Worten: Die Vertheilung der Geschlechter bei Bingelkraut ist keine zufällige, sondern das Verhältniß der männlichen zu den weiblichen Pflanzen ist an allenStandorten eine feststehende Größe. Die Entstehung der Geschlechter ist daher unabhängig von Lußern Einflüssen, sie erfolgt nach einem innern Gesetz. Bei einer Zählung von 21.000 wildgewachsenen Pflanzen ergaben sich auf je 100 Weibchen 106 Männchen. Das Geschlecht der zukünftigen Pflanzen ist bereits im Sa menkorn entschieden und kann durch äußere Einflüsse nicht mehr abgeän dert werden. Die Möglichkeit einer willkürlichen Regelung des Zahlenderhältnisses der Geschlechter erscheint hiermit abgewiesen. jsif Spielen " Von Graf Emeric. Ich will nur die Thatsachen berichten. Der Graf Jean de Valtaneuse ist :rst 42 Jahre alt. doch er erfreut sich in seinem Elub so großer Achtung, er hat sich stets so wohlwollend gegen leine College, so eifrig, correct und zartfühlend in der Erfüllung der Thätigkeit ines Commissärs, die er seit fünf Jahren ausübt, gezeigt, er ist in Allem, was die Ehre" anbelangt, so gewissenhast, daß mcm ihn aus freien Stücken fast mit Stimmeneinheit zum Präsidenten des Bezigue - Clubs", ei--i i ri - m . - nes ver octcn umo von Paris, gewählt hat. Die ältesten Clubmen erinnern sich nicht, daß eine Wahl je leichter und unbestrittener vor sich gegangen ist. Und das erstens, weil Valtaneuse Allen sympathisch ist; dann, weil er stolz einen der ersten Namen des Landes trägt, und weil sein Vater, der alte Marquis von Valtaneuse - Lupville, der heute 76 Jahre zählt. den Gründern des Clubs gehört hat, dreimal hintereinander Präsident gewesen und einer der eifrigsten Besucher des Clubs geblieben ist. Es wQr sogar einen Augenblick davon die Rede gewesen, den GreiS zum vierten Male mit der Präsidentschaft zu betrauen. Doch der Marquis hatte die Ehre abgelehnt und es vorgezogen, daß man die für ihn bestimmten Stimmen auf seinen Sohn übertrug. Er erklärte sich für zu alt, um sich mit diesen tausenderlei Dingen zu beschäftigen, was ihn indessen nicht hinderte, noch jeden Tag zwischen 5 7 Uhr munter seine Vartie Baccarat zu machen. Seit ungefähr einem Monat war der Graf Jean de Valtaneuse also Präsident des Clubs, als sich plötzlich ein äußerst unangenehmer Vorfall ereignete. Seit einigen Tagen hatte das Spiel einen beunruhigenden Umfang angenommen, man spielte sehr hoch, und ein junges, sehr armes und gewöhnlich durchaus nicht vom -Glück begünstigtes Mitglied. Maurice de Ronceret, hatte im Handumdrehen unglaubliche Summen. gewonnen. Das erweckte den Neid und, sagen wir es nur aufrichtig, auch das Mißtrauen einer großen Anzahl von Spielern. Einige Clubmitglieder hatten sich das Wort gegeben, an dem Baccarattische eine ganz besonders scharfe Aufsicht zu führen. Eines Tages zwischen 5 bis 7 Uhr, als eine stark besetzte Bank gehalten wurde, hielten diese Herren das Spiel plötzlich auf und verlangten Lbereinstimmend, daß die Karten geprüft würden. Dieselben waren, sämmtlich mit einem leichtenZeichen versehen, das allerdingS kaum wahrnehmbar, aber doch unbestreitbar vorhanden war. Man ließ Packete aus dem Secretariat kommen. die noch in ihren Enoeloppes staken, legte sie auf den Tisch und die Karten waren ebenfalls gezeichnet. Kein Zweifel! Es befand sich ein Betrüger unter den Spielern? er muhte wohl mit einem der Clubdiener unter einer Decke stecken. Der Graf Jean de Valtaneuse wurde auf der Stelle benachrichtigt, begab sich sofort nach dem Spielsaal und sagte sehr ernst und traurig: Meine Herren, in großes Unglück hat unö Alle befallen. Es muß sich ein Verbrecher unter uns befinden. Niemand verlasse den Saal; ich werde fofort eine Untersuchung anstellen !" Er -ging in das Secretariat hinauf und fragte die mit 'der Lieferung der Karten betrauten Beamten aus. Einer der Saaldiener vermochte nur unklare und widerspruchsvolle Erklärungen zu geben. Von dem Grafen in die Enge getrieben und . mit sofortiger Verhaftung bedroht gestand er schließlich, daß er den vom Club gekauften md in den öffentlichen Fabriken hergestellten Karten andere ganz - ähnliche Packete unterschob, die ihm eines . der Mitglieder übergeben hatte. 'Wer ist dieses Mitglied?- fragte Herr de Valtaneuse. . DaS werde ich niemals sagen !" Sie wollen ö nicht sagen? Dann werde ich Sie von der Polizei verhaften lassen.Ich möchte dem Herrn. Grafen nicht rathen, das zu' thun!", erwiderte der Diener in frechem Tone. . Was wollen Sie damit sagen, Elender?' ' , Daß ein Mitglied des Clubs, das demHerrn Grafen sehr nahe steht -r-" Wahnsinniger! Du wagst es, den Marquis de Valtaneuse zu beschuldi-gen?-Ja. wissen Sie es nur. es ist Ihr Vater, der seit 8 Jahren alle Tage in den Taschen seines Ueberziehers die für die Partie des nächsten Tages bestimmten starten mitbrinat.-
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von de? Welt sich Ruckcnschmcrzen und Hustcnweh ,uzuzi,h,n. ? ist ebenso leicht beide lo ,u erden. Kein Heiimittel hat je sicherer nd rascher kurirt alt St. Jakobs Ocl. ...( erwärmt, linder und krtr ...
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mS wiOciucic: ' Sie glauben mir nicht? Nun gut! Gehen Sie in die Garderobe und durchsuchen Sie den Ueberzieher des Marquis de Valtaneuse!" Ein tödtlicher Schauder durchlief den ganzen Körper des Grafen de Valtaneuse; trotzdem wollte er die Lügen des Dieners beweisen und holte den Paletot seines Vaters. Ach. der Mann hatte nur zu wahr gesprochen: mehrere Packete Karten, d denen, die man im Spielsaale ae funden, ganz ähnlich sahen, staken dann. Zehn Minuten verflossen in dumpfem, qualvollem Schweigen. Doch plötzlich sagte der Graf in entschlössenem Tone zu dem ungetreuen Diener: Hören Sie! Ich werde . Ihnen einen Check von 50,000 Francs auf ein Schweizer Bankhaus ausstellen, wenn Sie sofort den Zug nach der Grenze besteigen und immer und in jedem Falle erklären, der Schuldige wäre das Clubmitglied, das ich sogleich und in Gegenwart Aller im Spielsaale nennen werde." Der Herr Präsident können sich auf mich' verlassen." versetzte der Diener grinsend. Eine Viertelstunde später kehrte der Graf in den Spielsaal zurück; eine leichenhafte Blässe bedeckte sein Gesicht. Wie sehen Sie denn aus, Valtaneuse?" Meine Herren, ich habe eben an mir selbst Gerechtigkeit geübt." Was wollen Sie damit sagen?" - Ich. meine Herren, habe als Clubcommissär ' die Baccaratkarten geliefert; nun denn, ich markirte sie im Voraus, um bestimmt an den Tagen zu gewinnen, an denen ich die Bank hielt." Und mit brechender Stimme fuhr er fort: ' Ich muß Ihnen dies Geständnis auf der Stelle ablegen, denn ich werde sterben " Dann näherte er sich dem alten Marquis, der sich kaum aufrecht erhalten konnte, und sägte ' mit äußerster Willensanstrengung: Ich bitte Sie um Verzeihung, lieber Vater, für den großen Kummer, den ich Ihnen bereite, doch ein Valtaneuse darf einen solchen 'Skandal nicht überleben.' Ich habe ben den ganzen Inhalt des Morphiumsläschchens ausgetrunken. ' Mit wankendem Schritte erreichte er die Thür, während seine Freunde sich ini Saale bereits von ihm entfernten. Der Marquis de Valtaneuse schritt schnell auf seinen Sohn zu und flüsterte ihm. ihn. stützend, zu: Das ist ja Wahnsinn! Jean, mein Kind. Du willst also, daß ich mich selbst denuncire?" Sie. mein Herr?" erwiderte Valta. neuse. Sie baben nicht das Recht dazu; denn Sie haben einen Sohn und ich ich habe keinen!" Zehn Minuten später war er todt. NeerschKumpseifen, lange deutsöt Yfeifen, Ciganeuspijen :e., bel Cn. ttn$o, 199 OS Qafftejtoa Ctt.
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rMfr 31 ' r - ?mg A LOAD OF DEM0NS. The rniscries of dyspepsia and bil iotisness are like a load ot dernons. Kach rniscry ha a different narne, but they all belong to one fiendish sarnily. Anc they all travel together. No uso tryihg to get rid of any ohe of thera by itself ; you can't thak oft a tingle passenger. The only v ay is to cut the traces and quit the whole load at once. Ileadache, nervousness, constipation. mental depression, dizziness, dullness. lassitude, catarrh, skin eruptions, lirer complaint and a hundred other complaints are all causedeither by a'disordered stomach or sluggish li ver or botvels. Put these three great life-supporting functions in regulär condition and all the horrible Symptoms will disappear together. That is hat Ripans Tabules do. That is vhy they conapletely eure every form and Symptom of biliousness and indigestion. They eure the severest long-standing cases which have been pronounced " in cumble." They eure after everything eise has failed. They eure so that you stay cured. The most skeptical people, hose sufferings had caused them to lose all faith in medicine, have been cured and convinced by RIPAUS 7ADULCS. There is no other remedy for dyspepsia and constipation so absolutely perfect and certain in its action. Ther are more than a mere relief. They impart new organic strength and tone to the stomach and the entire digestive tract so that digestion becomes a natural and easy process. They aro the prescription of a regulär physician ; aod are recommended by the most skillful doctor in the vorld. as perfectly mild and harmless, yet absolutely certain in their effect. They are specially valuable as a regulator and preventive for people of sedentary occupations, particularly vomen. Tb preat duwr of ayiTTfe and conitfpatioa U that they o weaken and poteon the entir system Uiat it l läid open to eerioua, often fatal, dliwaaoa. ßipana Tabulet insure a ronsUnt tupplr o( pur blood and tTlgoroui constlrution to n-sist dftpgrroaa Ülna. li you are drtreiiur a load ot digeat l-e trooblea, HII'AN TABliL WILL CUT TUK TKACC. Big 4 tafe Züge nach Shelbyville, Greensburg und CDüuq.U anjon.satDL 8 5 Vorm täglich ; 415 Vorm. täalich: 7 mit uSnahme von Sonntag; 2 4Sachm. täglich orm. mit usnabme den eonntaa : 10 60üorrn 2 Nachm. täglich. Verbindung im Union Bahnhof mit Q.&C L&N., B.& O.S.W und C. & O. nach allen Richtungen südlich, südöstlich und östlich. Schlafwagen nach Washington an dem täglich um 6.2 Nnchm. abfahrenden Zug. stür Ticket und volle runst ivreme man vor in der Big Ticket Office. Nr. 1 Oft Waftzivgton Straße und unton aynyos. H. M. Bronson. Ä. G. P. Cincinnatt Züge ! C.I.1D.E. B. Abfahrt Indianapolis fahrt 8 45Bm , 8 0SB -10 4öm , i 4Stm , 4 4SNm . 7 00NM Dayton Züge, C. Abfahrt Indianapolis Abfahrt 8 0SBm . 10 45Bm -Z45NM 4 4SNM . 7 0091m Ankunft Cincinnatt Lnkunst 7 80$ 11208m . Zism , cNm . 7 4SNm 10 b0Nm tz. & D. R. R. Ankauf Dayton NkUNft IS 38 Z2LNm Mm 7USim II oo Toledo ös Detroit Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'plS: Toledo: Detroit bfahrt10 4Sm nk'ff 4Nm nk'ff84Nm . i 7 00 . 4 09SM 11633 ) Kigenomme Sonntag!. Ticket-Officen : Union Station und No. 25 West Washington Straße, Scke Meridian. Die populäre WW'MM) iumm-j ist die befte Linie nach GMIGGG. ZZlev Züge! Bnlass Indianapolis 7 00m II B 3 um IS u Nacht rn.stttcag jggwt ;b.d. 8Ö8t ttcfft Her ei.... J45SS Täglich agen onntag. 7 55m 4 37 Die neuesten verbeflerten Osstibuls üZngsn, . OSngner Lchlnfrvngsn cltgatt yarlor Oage und Vßwagen. Lokal'Schlaswagea t Jndtanapolil Seit um 8 So bend berett. erlSht Chicago iti Morgen. San lebn Zeit ach SO bend benSt erde. m wfvi w.ihvH vi.Ul IWei.Cf PteS : ÄWSK chi si.G Kh-L m lragi. ffrankJ Reed, enl vass.gent. W. H.McDoe t. tcePral. nd enl. Dkar. rr c T & m . . f I O- in - am ugiit .nnuntiii .i Mnc'iiaiiagci. o. . Haler, Dift. Paff. aent. f WO. W t jmr U Mnf joka GoodHa,Tro7,X.Tat work fjt . krJv joa tnmy no ataka U Bisch, bat , tmr ttuch yoaquicklj kow to e&ja fron li t. ltt iT m th. tut. , m oo. Bulh kim, kil n. laasr'iaxto. ; America, yoa ema wmnium at buc., ri ins all fomr tu,or zM mnrau on i v ttb work. AU to . Qrmt py BCItw's. Ttrrworkar. W. Mart tos. AtraUkir' v7tbinr. EAIILT, 8f EKDILT karof PAKTICLXAJl r&CB. at ooaj ll'lni m ifti IVHkaJi
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