Indiana Tribüne, Volume 22, Number 115, Indianapolis, Marion County, 14 January 1899 — Page 1
o Ss 0 kl w AO iC A A 0 AA AA i f. V O w v y w O W l Office : No. 18 Cüb aiafcstsa Oteasze. Telephon 1171 Jahrgang SS, Indianapolis. Zndiana, Samstag, den n. Januar 1899. NcZ1I6
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Editorielles.
Senator Haar, Senator Best und andere Gegner der SpansionkPolitik stutzen sich darauf, daß die Er. Werbung von Kolonieen und die Beherrschung derselben gegen die Lerfassuna deö Landes verstoße. Wir halten diese ganze DiScusfion für völ lig überflüssig und werthloS. Man kann wohl behaupten, daß die Versas sung nicht mit Ruckficht aus durch Krieg erworbene Gebiete geschrieben wurde, und daß nichts dabei herauskommt, sich auf den Standpunkt zu stellen, daß daS waS in der Verfassung nicht auSdrücklich gestattet sei, überhaupt nicht gestattet sein könne. Für Fragen, wie die der l?xvanflon, besonders in Folge eines ffriegel, giebt eS weder ein geschriebeneS noch ein ungeschriebenes Gesetz. Der Covgreß hat daS Recht. Krieg zu erklären, über die Gründe dazu besteht keine Vorschrift, er hat auch daS Recht, Frieden zu schließen, ohne daß über die Bedingungen eine gesetzliche Vorschrift besteht. Die Eroberung fremder Gebiete ist nirgends verboten und wenn sie die Folge eines Krieges ist, so entstehen Verhältnisse, welche Maßnabmen nö hig machen, die in der Verfassung unmöglich vorgesehen sein können. Solche Fragen find Macht- und UtilitätSragen und nicht Rechtsfragen. Die Bewohner eroberten Gebietes haben ein Recht, die Verfassung unseres Landes anzurufen, sie ist nicht für sie geschrieben worden. Wer daS Recht hat, Krieg zu führen, besitzt logischer Weise auch daö Recht deß SiegerS. So lange Kriege geführt werden, so ange die Civilisation nicht über den Krieg hinausgekommen ist, so lange wird fie auch nicht über den BarbariSmuS deß KriegSrechteS hinauskommen, denn Beide können ohne einander nicht ' ' I'.sttren. Mit dem Berufen auf die Berfass. ung werden deshalb die Herren nicht viel ausrichten. Wenn die Klass?, welche sich von der Ssvanfion Nutzen verspricht, die Siuation beherrscht, dann wird überHaupt kein Argument genügen, keine Logik ausreichen, um dieselbe zu derhindern. Man zeige, daß die Espan fion unrepublikanisch iS und sich nicht mit dem Prinzip der Selbstgändigkeit der Nationen und der Völkerfreiheit vertragt und daß die Sache kostspielig und den VolkSiüteressen schädlich ist. Ob daS hilft, ist freilich zweifelhaft, daß aber die Berufung auf die Berassuvg nicht hilft, ist ziemlich sicher. Ueber den Lebenslauf des verstorbenen Boppe wird unS Folgendes mitgetheilt: ' Als der Sohn eines eidgenössischen BezirkirichterS, der ihm erst vor zwei Zähren im Tode vorausging, wurde . Hermann Boppe am 21. Zuni 184Z in der Stadt Zug in der Schweiz geboren. Nachdem die Familie nach der Stadt Baden (Schweiz) übergefiedelt war, besuchte der junge Boppe zunächst die Cantonschule zu Aargau und bereitete sich alSdann zum Studium der ZuriSprudeoz vor. Dem Wunsche seines BaterS folgend, begab er sich nach der französischen Schweiz und Frankreich, wo er ein Jahr lang in emsiger Weise dem Studium moderner Sprachen oblag. UlS er sich anschickte, aus einer Schweizer Universität Jurisprudenz zu ftudiren, wurde er von einem Augen übel befallen, welches seine ganze Car riere zu gefährden bedrohte. Dieses Mißgeschick wirkte so deprimirend aus den jungen Mann, daß er daß Otudium ganz aufzugeben beschloß. Ein glücklicher Zufall wollte eS, daß damals ein Bruder seines VaterS, welcher in Nevark, N. 3., eine Brauerei betrieb, in die Heimath schrieb, daß er in seinem Geschäft eine für den jungen Her mann geeignete Stellung habe. Froh, so schnell ein Gebiet sür irgend eine Wirksamkeit zu finden, wanderte Boppe nach Amerika auS und kam im Jahre 1SS1 hier an. Sein Onkel stellte ihn als Luchhalter in seiner Brauerei an, aber sür längere Zeit genügte dem strebsamen jungen Mann diese veschästigung nicht. Sein Sinnen und Trachten war au journalistische Thätigkeit gerichtet und er nahm eine Offerte, die Redaktion deS dort erscheinenden freisinnigen Blattcl yoft" zu übernehmen, an
Dieses Blatt ging im Jahre 1876 ein, Herr Boppe erhielt aber sofort die Stellung eines Redakteurs an der Freien Presse" zu Elizabetb, N. I. Als Herr Charles H. Dörflinger in
Milwaukee im Jahre 1877 den von Michael Biron im Jahre 1871 gegründeten Freidenker" von Joseph Brücke? kaufte, engagirte er Herrn Boppe als dessen Rebakteur, in welcher Stellung der Verstorbene bis zu seinem Tode wirkte da auch die GeschäftsNachfolgerin des Herrn Brucker, die Freidenker Publishing Co.". ihn als Redakteur beibehielt. Zugleich redi girte er auch die Amerikanische Turnzeitung". Am 25. Mai 1889 verheirathete sich Herr Boppe mit Fräulein Magdalene Schieß von Milwaukee, welche bis dahin a!S Lehrerin an einer der össent lichen Schulen dieser Stadt thätig war. Der Verstorbene war Präsident des BerwaltungSratheS deS Nationalen TurnlehrerseminarS und Sekretär des VerwaltungSrathS deS nationalen deutsch. amerikanischen Lehrerseminars. Für diese BildungSavfialten war er unermüdlich thätig und ihnen widmete er alle Zeit, welche ihm senie journalistische Thätigkeit übrig ließ. , Die Krankheit deS Herrn Boppe, welche schließlich zu seinemTode führte, wird von seinen Aerzten auf Ueberanftrengung zurück geführt. Die Reise nach San Francisco im vorigen Sommer zu der dort stattgefundenen Sitzung deS BundeSvorortS deS N. U. T. B. hatte ihn derart angegriffen, daß er an Schvindelanfällen zu leiden begann und fast alle Arbeit ausgeben mußte. Hierzu gesellte sich ein Augenübel, welcheS den Patienten zeitweilig gaz und gar deS Augenlichts beraubte. Der Kunst deS ArzteS gelang eS, dieses Uebel zu heben und am Dienstag, den 3. Januar, erschien Herr Boppe frohen MutheS in seiner Redaktion. Er theilte einem College, Herrn Heinrich Huhn, reudeftrahlend mit, daß er bald seine Arbeit wieder ausnehmen können werde. Indessen war eS vom Schicksal ander beschlossen worden. Am Freitag, den 6 Januar, wurde Herr Boppe aus der Straße von einem Schlaganfall betroffen. ES dauerte drei Minuten, he Hilfe zur Stelle war und der Paient zog sich durch daS Liegen auf dem naßkalten Seitenweg eine schwere Erkältung zu. Der alsbald nach seiner Wohnung berufene Dr. Teschan eonstattete eine Lähmung der rechten Seite und der Zange. Alle ärztliche Kunst vermochte nicht, dieses Uebel zu heben und Blutandrang nach dem Gehirn etzte dem Leben des ManneS ein s. üheS Ende." Herrn BoppeS unermüdliche Thätigkeit im Interesse deS TurnerbundeS und der Turnerei, sowie im Interesse deS n. a. Lehrerseminars, deS SchulUnterrichts und speziell deS deutschen UaterrichtS, sein stetiges selbstloses Streben im Sinne freiheitlicher Anschauungen, dieS alles ist zu bekannt, als daß eS nöthig wäre, ausführlich daraus einzugehen. Er besaß einen großen Schatz von Kenntnissen und eine allgemeine Bildung, wie man fie selten trifft und stellte beides ganz und gar in den Dienst seiner Bestrebungen. Wir find nicht immer im Stande gewesen, mit ihm übereinzustimmen, namentlichen in wirtschaftlichen Fra gen. Hier nahm er den sür Leute radikaler Richtung langst überwundenen Standpunkt manchefterlicher Freiheit ein, ein Standpunkt, der unter heutigea Verhältnissen nicht mehr haltbar ist. ber wir schätzten allezeit an ihm den Eenft, die Aufrichtigkeit und die Ehrlichkeit, mit welcher er seinen Standpunkt vertrat. Er hatte in hiesigen freisinnigen und Turnerkreisen eine große Anzahl persöalicher Freunde und mit ihnen betrauern dir seinen viel zu frühen Tod. Für die Sache die er vertrat, bedeutet sein Scheiden einen großen Verlust. MMHrWn. Wetterbericht. Kühleres, schönes Wetter heute Nacht; schönes Wetter am Sonntag. Höchste Temperatur innerhalb der letz ten 24 Stunden 48 Grad, iedrigSe 23 Grad. "" Repr. Dingley todt. ; Washington, 18. San. Heute Abend um 10 Uhr 30 that Nelson Dingley don.Naine, der Führer ber
Republikaner im Unterhause und Ver
treter deö zweiten CongreßdistriktS von Maine, nach längerem Leiden in Folge 'eines HerzschlageS. die Folge großer w m . "I qwaqe, aniapiig oer uungenenizuudung, seinen letzten Athemzug. QSh rend deS größten Theils deS TageS war er bewußtlos gewesen. . Seine Gattin und Kinder standen neben den intimsten Freunden der Familie an seinem Sterbebette. -- Milek v. Eagav. Chicago, 13. San. Die Tribune" bringt ein Interview mit Gent ral MileS, worin derselbe bezüglich dir gestrigen beleidigenden Aeußerungen deS Generals Eagan erklärt, er werde nicht mit einem Manne sprechen, der zu vergessen scheine, daß er. die Uniform der BundeSarmee trage, und dessen Amt die Gesinnung tineS Gentleman mit sich bringen sollt,. Wenn der Kriegssekretär von tit Aeußerung Notiz nehmen volle, so sei eS gut, er, MileS, werde dies jedenfalls nicht thun. Er habe seine Mtitheilungen über die Rindfleisch. Sieferung auf Befragen der Untersuch-ungS-Commisfion gemacht, und habe eS für seine Pflicht gehalten, die Thatsachen mitzutheilen, die er sie auffasse, und die ihm verfügbaren BeweiSmittel vorzubringen, und er ethalte täglich Zuschriften, welche sein Verhalten gutheißen, so von Gouvernör Roosevelt, von dem Kömmaadeur der Batterie in Philadelphia und vom Kommandeur eiuer Brooklyner Truppe. Roosevelt schreibt, daß auf den Dampfern, welche seine Leute nach Cuba brachten, daS einbalsamirteRindfleisch auch schon zu finden war, und daß der Geruch allein schon die Leute mit Ekel erfüllte. Der Herr in Philadelphia hat General Eagan eine Dose von dem Fleisch zugestellt, und er hat noch mehrere Proben davon vorzulegen. Hunderte von Soldaten, welche den Stoss zu essen gezwungen waren würden am beste die Wahrheit ergründen helfen, an welcher allein den General MileS gelegen ist. Washington, 13. Jan. Die UatersuchungS-Commisfion hat heute eine Resolution angenommen, welche die Ausdrucksweise deS Generals Eagan bei seiner gestrigen Vernehmung wegen der Angrisse deS Generals MileS rügt, und ihm seine ausgearbeitete Aussage, welche er der Commission übergab, wieder zugestellt. Im deutsche Reichstage. Berlin, 13. San. Im Reichstage wurde heute die Debatte über die neue Armeevorlage fortgesetzt. Der Sozialift Herr Bebel erklärte, die ErHaltung deS Friedens hänge nicht ganz von den Regierungen ab, da die Völker Europas ernstlich Frieden wünschten. ES sei Gaukelspiel, Sympathie sür den AbrüftungSvorschlag deS KaiserS NieolauS auSzusprechen, und gleichzeitig die vorliegende Bill einzubringen. Hier rief der Präsident Herrn Bebel unter dem Beifall der Rechten zur Ordnung. Rußland, fuhr dieser fort, ist in Folge seiner inneren Sage gezwungen, dem Kriege auszuweichen, während Frankreich nicht in der Lage .ist, und selbst nicht in der Lage zn sein glaubt, einen Krieg mit Deutschland ohne Beistand anzufangen. Diese Maßregel ist somit durch die politische Sage nicht gerechtfertigt. 3n dem Kamps der commerciellen Conkurrenz wird die Nation siegen, welche die intelligentesten OrbeUer hat. Deshalb sollte Deutschland nicht seine Arbeiter jahrelang in den Kriegsdienst stellen, und die Sozialdemokraten wünschen, daß die militärische AuSbildung der Jugend in die Hände penfionirter Offiziere und Unteroffiziere gelegt wird. Herr Bebel schloß mit der Bemerkung, daß daS Milizsyfiem die Probe , in spanisch . amerikanischen Kriege gut bestanden habe. Die Vorlage wurde an die BudgetCommission verwiesen. -tH Die Sage auf den Philipp i a e a. Manila, 13. Jan. Die Situation ist hier ohne Zweifel kritisch, aber Generalmajor OtiS beherrscht sie durch auS, und der Konflikt ist nicht so sicher. wie Viele glauben. Die Rebellen habe sich an den Stadtgrenzen konzentrirt, und ihre Führer haben strikten
Befehl ertheilt, sich in der Defensive zu
halten. Sin Zufall kann Verwickelungen herbeiführen, aber der Gedanke, daß die Rebellen Manila angreifen könnten, ist lächerlich, da die Amerikaner die Stellung absolut beherrschen. ' Aguinaldo hat daS zweite Manifest in' Beantwortung der Proklamation deS Generals OtiS, welches bei seinem ersten Erscheinen zurückgezogen wurde, nochmals publizirt, aber eS hat sich virkungSloS erwiesen. GQTi&na)TQUn. Angekommen in : Hamburg: Pretoria" von New Sork. Liverpool: Ahynland" von Philadelphia; Britannie" von New Sork. Rotterdam: Spaarndam" von New Sork. S e n u a : Aller" von New Sork. Kopenhagen: Norge" ' von New Sork. allerlei. . Während des verflösse nen Jahres wurden in der städtischen Morgue in New York 8133 Leichen entgegengenommen, davon 4803 von Erwachsenen und 3330 von Kindern. Von der Gesammtzahl wurden 2043 Leichen erwachsener Personen und L103 von Kindern auf Kosten der Stadt beerdigt. 200 Lerchen unbekannte? Personen, wovon 74 schließlich identifizirt wurden, wurden nach der Morgue gebracht. Von diesen Todten waren 49 ertrunken, 15 waren ernes gewaltsamen Todes gestorben und 10 hatten Selbstmord begangen. 113 Leichen konnten nicht ldentlsrzlrt werden. Eine der merkwürdig st en Reliquien, welche Zn der Umgegend der mezicanischen Hauptstadt ezistirten,. ist kürzlich vom Feuer zerstört worden. Ei war dies ein. uralter, vollständig rmi MooS und Schmarotzern .bedeckter Cypressenbaum, den die Touristen, oit das Land im . vorigen Jahrhundert durchstreiften, schon unter dem eigenthllmlichen Namen Baum der traurigen Nacht" kannten. Eine Sage, die im Volke noch heute fortlebt, erzählt, daß der berühmte spanische Eroberer Fernando Eortez am 1. Juli 1520. nachdem ihn das Heer der Azteken bis dorthin zurückgedrängt, unter diesem Baumriesen sein Nachtquartirr aufgeschlagen hat. Durch merkwürdige Zwrs ch e n f ä l l e wurde jüngst die Communionauötheilung in der Markland Aver.ue Methodistenkirche zu Kokomo, Ind., gestört. De Frau, welche .Brod und Wem zu liefern hatte, war abwesend und an ihre Stelle trat Frau Dr. Kern. Als diese den Wein" auS der Flasche gießen wollte, floß kein Traubensaft in den Kelch, wohl aber bräunlicher Catsup. Schnell eilte Frau Kern nach Hause und holte eine Flasche mit wirklichem Win ; aber letzt wollten die Commumcanten erst recht nicht trinken, denn auf der Flasche befand sich ein altes Etiquette mit der ominösen Inschrift Gift" nebst Schädel und Gebeinen. Erst als die dritte Flasche geholt war. ging Alleö glatt von Statten. DaöamStrandvon Eastern Point, zwei Meilen von Groton,Conn.. gelegene Landhaus des New Forker Piano - Fabrikanten A. H. Fischer ist von Einbrechern heimgesucht worden. Der Nachtwächter Kaiser war aber auf seiner Hut; er empfing die Banditen mit Flintenschüssen. Einer blieb verwundet auf dem Platze, die anderen entkamen. Der Verwundete ist Philipp Otto aus New London, und es stellte sich heraus, daß er von Kugeln förmlich durchsiebt war. Er isr in das New London - Hospital transportirt worden und wird wahrscheinlich sterben. Man nimmt an, daß auch, seine beiden Spießgesellen, welche entkom rnen sind, verwundet wurden. Kaiser entging nur mit knapper Noth dem Tode. Eine Kugel durchbohrte seinen Hut. ohne ihn selbst zu verletzen. In der in der Nähe von Allentown, Pa.. gelegenen Ortschaft Catasauqua wurde dieser Tage von der Polizei der Rendezvous - Platz einer Bande von Grünwaaren" Händlern ausgehoben. Der Anführer der Bande, Jack Ryan. und ein Spießgeselle wurden verhaftet. Der Letztere entfloh indessen, trotzdem ihm Handschellen angelegt worden waren, und ist nicht wieder eingefangen worden. Ein dritter Grünwaaren" - Händler entkam, indem er auS einem Fenster im zweiten Stock sprang. Die Verhaftung von Ryan wurde mit Hilfe von Philipp Will und Charles Weikel aus Low Hill, Somerset County. bewerkstelligt, welche die Nolle der zu rupfendenLandonkel übernommen hatten. Die Polizei belegte die ganze GrünwaarenAusrüstung, welche der Hauptsache nach aus versiegelten, mit grünem Pavier und Sägemehl gefüllten Blechi buch sen bestand, mit Beschlag.
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j yUHlUjl IJ9J14JIU kurirt. I nahezu drtibiatäbrigem Leide an Dhi. ZLftPU schreibt Mr. H. E. Dugdale. dle . Yrau Ine prominenten Grfchäslimanne von Warsaw. N. y.: .Seit 28 Jadren litt ich fortlsahrend n Tvpepsia und schwachem Maitn. Tie leichteste Nahrung erzeugte Beschwer, de. verursachte heftige Schmerzen und Formtrung von Sa. Einerlei wie sorgfältig ich meine Diät wahrte, ich litt qualende Schmerzen nach dem Lffen. Ich wurde von vielen Aerzten bchan' delt und versuchte zahlreiche Mittel ohne bau ernde Abhilfe. Bor zwei Jahren begann ich Tr. Mile' erden, und Leder,Pillen und Rerdine Ju nehmen. Innerhalb einer Woche stellte sich iefferung ein und ich war bald tm Stande zu ssen, wa mir beliedte. ohne üble Folgen. Ich halte dieselben fteti vorräthig und ine einzige Dofii vertreibt irgendwelche alte Symptome. 4r flrn.' m:...i Werfern burJi atlt 41141(1 i Apotheker verkauft unter einer positive Garantie: die erste Flasche nliU der daj eld wird zurücker, stattet. uch Über die Arankdeiten dtZ Herzen und der erven frei. t7 K MÜÄft' , A r i Pfrvinö? & Roctorea J Vv Hedthy Adresse: D ,. ! , t M d i c a l E ... Elkhar. Jad. VlUt NtlCßllCDC öv'ii': kamen in Cölln bei Meißen vier Arbeiter ums Leben. ?lknen war eineFlasche mit Sprenaöl in die Hände gera then. Obwohl die Flasche die Ausschrift Gift- und den Todtenkopf trua. hielten die Leichtfertigen dies für einen Scherz, da sich auf der Flasche noch das Etikett Alter Cognac" befand. Die Arbeiter, von denen zwei verheiratet, zwei noch ledig waren, tranken sich zu. und in wenigen Serunden waren sie den Folgen des giftigen Trunkes erlegen. Ein fünfter Arbeiter war vorsichtiger gewesen; den starken Mandelgeruch des Getränke fand er verdächtig, und so zog er es vor. lieber nicht Bescheid in thun. .in Gegenwart des österreichisch - ungarischen Gesandten und seiner Beamten werden die Felle, mit der die Kaiserin ermordet wurde, und die Instrumente, die der Arzt im Hotel Beaurivage zur Feststellung des Falles brauchte, sorgfältig vernichtet werden, damit auch nicht ein Stück da von übrig bleibt. Dies geschieht auS dovvelten Gründen. Erstens ist die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, das'.. so sorafaltia diese Sachen auch ausdewahrt werden mögen, doch einmal Untua damit aetrieben werden konnte. um die Sensationslust des Publikums durch eine Ausstellung dieser Gegenstände zu befriedigen. Dann besteht aber auch eine alte Sitte, die aus dem 15. Jahrhundert stammt und vorschreibt, daß derartige Mordwaffen vernichtet werden müssen. Bis zum Mordversuch auf die Königin Jsabella von Spanien (1852) sind alle solche Mordwaffen Serart vernichtet worden. daß die Holzstucke verbrannt, die M?talltbeile zerschlagen wurden. Der letzte Fall betraf die Pistole, die vor eiV t r i . TJ nem Jayre aus oen omg von wync chenland abgefeuert wurde. Z u m e r st e,- P a st e u r-J nstitut in Süd-Jndien ist in Heyderabad der Grundstein gelegt worden, ur die Kranken aller Klassen wird damit ein Krankenbaus verbunden sein, das sowohl den britischen Unterthanen als den Unterthanen des Nrzam zur erküauna Nebt. Die Anstalt soll nicht nur allen Personen, die von giftigen Thieren gebissen worden sind, schnelle Hilfe ermöglichen und ihnen so Verluste an Zeit und Geld ersparen, sondern auch Gelegenheit zu gründlichen vaktenologischen, chemischen und pathologischen Untersuchungen geben, die zur Aufklä rung und Bekämpfung der weit verbreiteten und gefährlichen Krankheiten deS indischen Klimas beitragen können. Einer der Hauptzwecke der Anstalt wird außerdem m der Heranbildung tuchtlger Aerzte und Gelehrter gesunden. Die Studenten der Medicin werden dort Unterweisung in den allerneuesten Verfahren zur Beobachtung. Behandlung und Vorbeugung von Epidemien erhalten, und alle von der Regierung des Nizam angestellten Aerzte werden diese Schule durchzumachen haben. Ein photographisches Laboratorium wird als besonders werthvoll für die neuen Untersuchungen über Pest und Malaria anerkannt. Die . Leitung übernimmt ein Stabsarzt in Heyderabad, der kürzlich in Edinburgh, Paris und Berlin seine Ausbildung vollendet hat. Wer einen Catarrh heilen dill, muß mit dem Blut anfangen. vood'S varsaparilla beseitig: die Ur fache diesei Uebeli und heilt Katarrh oaourq, vap sie oaö Blut reinigt. Hg od'i yillen wirken milde aber rasch und sicher auf die Leber und den Ziegen. ZöL.
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