Indiana Tribüne, Volume 22, Number 108, Indianapolis, Marion County, 7 January 1899 — Page 2
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Vie tägliche aTr-bune' koftet durch den Irlg 1 Ztntl per Woche, die Sonntag,TNbae"k Scxtl per Wache. Seid msacrani IS Seat U CS Cents per CTantt. yer P, lSerhaU bi ßttd p!g?schiz l ,rttZSe,hlVZ V 5 U-r. CTT8 12 CQS MsSSWS SntnaaapoliS, Ind., 7. Januar 1899. Montechi und Capulettl. , Eine originelle Verhandlung fand vor dem Schöffengericht zu Köpenick statt. In Neu - Weißensee wohnten früher zi?ei Zigeunergruppen. Die Spitze der einen . ttxir der ZigeunerHauptmann. Trullmann, während die andere Gruppe von einem Manne beherrscht wird, der sich Wotasch nennt und sich den Titel eineZ Zigeuner-Kaisers-beigelegt hat. Als Zeichen dieser Würde trägt er einen silbernen . Säbel. Margarethe Wotasch, die bild hübsche, gluthäugige Tochter des Kaisers", hatte sich in den Sohn des Hauptmains Trullmann verliebt, die Väter beschlossen, das Paar zusammenzugeben". Aber Wvtasch kannte die schwachen Seiten 'seiner Stammesgenossen. In dem Ehepakt, den er mit dem Hauptmann Trullmann abschloß, machte er zur Bedingung, daß er berechtigt sein sollte, seine Tochter zurückzunehmen und die Hochzeitskosten zurückzufordern, wenn sein Herr Schwiegersohn ihn bestehlen oder betrügen zollte. Welch' weise Vorsicht! Schon nach wenigen Wochen stahl in der Thai Trullmann ji. seinem Schwiegervapa 5 Gäule und versilberte sie. Er beging noch mehrere unschöne Handlungen zum Nachtheile seines Schwiegerpapaö, und dieser berief feierlichst daZ ZigeunerGericht zu einer Sitzung ein, die in einem Walde unweit Neu Weißensee stattfand. Nach langen Verhandlungen wurden dem Herrn Wotasch Hochzeitskosten nebst Tochter wieder zugesprochen. Die Kosten betrugen die Kleinigkeit von 3600 Mark, denn der Hochzeitsvater hatte sich nicht lumpen lassen. Eine volle Woche hatte das Fest aus grüner Au gedauert und Alles war dazu eingeladen, was sich überhaupt nur bkiöen ließ. Inwieweit nun bei dem gestrengen Spruch des Zigeunertribunals außer den Gründen des Rechts und der Billigkeit auch noch schlagende Beweise mit Silbersäbel und kräftiger Männerfaust obgewaltet hatten, dies zu ergründen, hat sich Moträte lang der Untersuchungsrichter beim Berliner Landgericht II. abgemüht. Die beiden Zigeunerstämme befehdeten sich seit dem vtichterspruche im Walde auf's Heftigste. Die malerisehen Gestalten der Zigeuner wurden eine tägliche Erscheinung im Eriminalgerichtsgebäude. Die unterlegene Partei ging mit einem wahren Rattenkönig von Anzeigen gegen den ZigeunerKaiser" Wotasch und dessen Kriegsminister" Steinbach vor, der inzwi -fchen bei der schönen Margarethe der Nachfolger Trullmanns geworden war. Sie wurden bald der Majestätsbeleidigung, bald der Erpressung, bald der schweren Körperverletzung bezichtigt. Dreimal wurden Beide in Untersuchungshaft genommen, aber jedes - Mal gelang es ihrem Vertheidiger, ihnen die goldene Freiheit wieder zu erwirken. So tobte der Kampf hin und her. bis sich endlich der Sieg den kaiserlichen" Fahnen zuneigte. Das ganze Belastungsmaterial, welches die 2rullmann'sche Partei so emsig zusammen getragen, fiel in sich zusammen und es blieb schließlich nur eine Anklage wegen leichter Körperverletzung übrig, welche daZ Köpenicker Amtsgericht zu erledigen hatte. Mit allem ihrcr hohen Würde entsprechenden Pomp betraten der Zigeu nerkaifer und sein Kriegsminister den Saal. Beide trugen hohe, glänzlederne Stiefel mit massiven golhenen bezw. silbernen Sporen. In malerischer Gewandung prangten die Damen des Hofstaates. Ein heiteres Vorkommniß leitete die Verhandlung ein. Mit einem mächtigen Satz: sprang eine gewaltige Dogge in den Anklageraum, bereit, ihren Herrn und Kaiser" gegen jede Gefahr zu vertheidigen. Der Sachverhalt, welcher der An klage zu Grunde lag, war ein höchst einfacher. Wotzsch war beim Verlassen des Untersuchunzs Gefängnisses von seinem Feinde Trullmann erwartet worden. Mit der treuherzigsten Miene und dem biedersten Tone hatte dieser ihn angeredet: Weißt Du, Wotasch, wenn ich auch war' gegangen zum Stotscinwalt. hättest Du gekriegt vier bis sechs Jahre Zuchthaus. Aber ich hob gesagt, Stotsanwalt soll Dich freilassen." Wotasch hob die Hand vermuthlich, um sich für diesen Hohn zu bedanken. Hierbei kam zufällig" Trullmanis Kopf der Hand zu nahe so meinte Wotasch sein früherer Schwiegersohn habe sich unangenehm dadurch berührt gefühlt und nun seinerseits auf ihn eingeschlagen. Die Feststellung der Personalien der Proceßbetheiligten machte dem amtirenden Richter erhebliche Schwierigkeiten. ' In Bezug auf ihren Geburtsort und ihre -Kkburiszeit ,end,n sich KZ, 5?,., j - " ..!.. WY vÖfcv sehr im Unklaren. Sie gaben zwar zu, geboren zu sein, konnten aber sonst eine näberen Angaben, über den Ursprung ihrer Existenz machen. Der Vertheidiger schilderte dem Gerichtöhofe, welch' gewaltiger Groll die Brust deö Wotasch durchwühlt haben mußte, alZ er von seinem früheren EiX dam in der geschilderten Weise begrüßt wurde. Da nur Trullmanns Kopf ge treffen sei, so seien edle Theile" nicht verletzt worden Mit erhobenem Hauptö verließ Kaiser" Wotasch. als 5?reiasvrochener den Saal. Daö Schlachtroß darn rnagney, welches der kubanische Heerführer Antonio Maceo unmittelbar vor seinem Tode ritt, ist in Savannah, Sa, verauktionirt worden. Es vur den Z40 für dasselbe erlöst. .
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asstnirter Helrathöschwindler. Ein gemeingefährlicher Heirathsschwindle? und internationaler Hochstapler hatte sich vor der 1. Strafkammer des Landgerichts Potsdam in der Person des 45jährigen Uhrenfabrikanten Karl Peschel aus Turin zu verantWorten. Der schon ergraute Angeklagte lebt seit einer ganzen Reihe von Jahren nur von seinen in größtem Maßstabe betriebenen Heirathschwindeleien. Eine ganze Reihe von Opfern hat ihm im Laufe der Jahre die Leichtgläubigkeit und die Sucht älterer Mädchen, um jeden Preis unter die Haube zu kommen, zugeführt und zwei Fölle stehen jetzt zur Anklage. Der Schwindler betrieb seine Uebertölpelungen der harmlosen Heirathscandidatinnen, von denen er einigen ihre sämmtlichen Ersparnisse abzulocken verstand, immer auf dieselbe Weise. Er annoncirte in den Amtsblättchen der Provinzialstädte sowohl wie in den gelesensten Zeitungen der Großstädte, daß ein gebildeter Herr in den 40er Jahren, von angenehmem Aeußeren, Deutscher, an der Spitze eines großen Betriebes in Oberitalien sich zu verehelichen wünsche. Mangels genügender Bekanntschaft suche er auf diesem Wege . . . etc. Gesl. Offerten bitte er zu richten unter K. P. poste restante Turins, Italic" Im Dezember 1893 hier setzt die Anklage ein hatte Peschel eine derartige Heiratsanzeige im Wetzlarer Anzeiger" zu Wetzlar veröffentlicht und unter vielen anderen Damen machte er auch die Bekanntschaft der schon etwas ältlichen Tochter Emma des Kreissekretärs und Hauptmanns a. D. Bast in Wetzlar. Durch sein gewandtes Auftreten und seine Erzählungen, er sei Direktor einer riesigen Krankenheilanstalt in der Nähe von Turin, an welcher sein Bruder, der Professor der Augenheilkunde Dr. E. Peschel Oberarzt sei, das Unternehmen werfe alljährlich mindestens 80.000 Frcs. ab u. s. w., verstand P.. den Vater sowohl wie das Mädchen zu umgarnen. Schließlich wechselte man die Ringe. Ende 1894 sollte die Hochzeit sein, kurz zuvor pumpte P. denSchwiegervater um 9000 M. an. die ihm dieser auch willig gab, und ward nicht mehr gesehen. Auf mehrfache Aufforderung des Hauptmanns Bast nach Turin erhielt dieser einen von Beleidigungen strotzenden Brief, in dem er ein gemeiner geldgieriger Schurke genannt wurde, dessen faule und klapperige Knochen doch bald der Auflösung entgegensähen und dessen Verröcheln in der Sterbestunde dem Briesabsender noch ein höllisches Entzücken bereiten würde! Das Geld sah Herr Bast nie wieder, nur erfuhr er später, daß der Schwindler zu gleicher Zeit in Wetzlar zwei Schwestern Maria und Clara Wentzler unter der falschen Maske ei nes Freiherrn kennen gelernt, ihnen gleichfalls die Ehe versprochen und sie nacheinander um ganz erhebliche Geldbeträge betrogen hatte. Ebenso hatte er in Köln. Mainz. Düren, Altenhofen und, anderen Städten gewirthschaftet. Herr B. stell? auch fest, daß der Schwindler, der in Bunzlau das Gymnasium absolvirt haben will, eine Zeit lang Uhrengeschäfte in der Schweiz hatte und nacheinander in verschiedenen Städten Deutschland's und Italien's als Agent, Häuservermittler, Reisender und Correspondent auftrat und daß er überhaupt in Jtqlien verheirathet sei. Der zweite zur Anklage stehende Vorfall gleicht dem ersten auf's Haar, nur daß Peschel auf ein Heirathsgesuch in der Vossischen Zeitung" eine Potsdamer Rentiöre. Frl. Theuerkauf mit Namen, kennen lernte, der er gleichfalls Geldbeträge in der Höhe von 18.000 Mark abschwindelte. Diese Dame merkte jedoch noch rechtzeitig den Braten, um vor größeren Verlusten bewahrt zu bleiben. Sie brachte Anfang 1895 den Schwinler zur Anzeige, der auch drei Jahre hindurch steckbrieflich verfolgt wurde, bis im August gelang, ihn in Italien dingfest zu machen; seitdem sitzt er nach seiner Auslieferung in Potsdam in Untersuchungshaft. Der Angeklagte, der sich gewandt vertheidigte, will überall ehrliche Heirathsabsichten gehabt haben und bekennt . sich nichtschuldig. Auch der Bruder des Angeklagten, der wirklich in Turin wohnenb Professor der Augenheilkunde. Dr. Peschel, war geladen. Die VerHandlung, in welcher die intimen BeZiehungen des Angeklagten zu seinen diversen Bekanntschaften" erörtert wurden, wurde größtentheilö unter Aussckluß der Öffentlichkeit geführt. Räch sechsstündiger Verhandlung beantragte der Staatsanwalt eine vierjährige Zuchthausstrafe und fünfjährigen Ehrverlust, wahrend der GerichtsHof wegen HeirathZschwindel in zwei Falle auf 2 Jahre Gefängniß und Ljährigen- Ehrverlust erkannte. Es war mildernd berücksichtigt worden, daß dem Angeklagten keine Vorstrafen nachzuweisen waren. Ueber d,e Fahne seines Regiments hatte sich einSoldat der Garnison Toulon . unehrerbietig iu3 gelassen. Darauf erließ General Corounat. Commandant der vierten Marinebrigade, folgenden Tagesbefehl: Die 11. Compagnie, die Zeugin des Skandals gewesen ist, wird in unmittelbarer Nähe deö ReaimentSbureauZ Aufstellung nehmen; die Fahne wird in ihrer Umhüllung heraustreten, der Soldat R. wird vor ihr das Gewehr Präsentiren und sein Bedauern auö drücken, mit dem Schwüre, sich für die Ehre der Fahne tobten zu lassen, wie jeder gute Franzose dies thun muß. Wenn dieser Soldat nicht Reue gezeigt hätte, würde einer der fünf zur Fahnenwache .befohlenen Soldat! durch daö LooS hierzu bestimmt, ihn mit der Waffe in der Hand zur Genugthuung gezwungen haben, und alsdann wäre zener zur Strafcompagnie verschickt worden. Die Soldaten der Fahnenwache, die dazu bestimmt sind, die Fahne gegen den Fernd zu vertheidigen, müssen auch den Vorzug gen'eßen, sie geg,n ihre Beleidiger zu vertheidiW ... . .
Wohtt stammt der Titel Zar"? Wenn auch das russischeWort Zar" etymologisch vom lateinischen Cäsar" stammt und somit gleichbedeutend dem deutschen Worte Kaiser" sein müßte,
so verhält es sich in Wirklichkeit den- -noch anders, da der Titel Zar" von den russischen Herrschern geführt wur-1 de, ehe sie den Kaisertitel Jmperator" annahmen, somit von ihnen nur etwa dem Königstitel gleich geachtet wurde. Ursprünglich führten die Beherrscher Moskaus den Titel Großfürst Weliki KnaZasj". Der tojjfürt von Muskau Iwan Wassiljewi'tsch, auch de? Große genannt, setzte zuerst zu seinem Titel das Wort GosjU)arj". e:wa Oberherr" zu übersetzen, hinzu.' Erst in den späteren Urkunden aus seiner 43jährigen Neglerungszeit bezeichnet er sich zuweilen als Zar und Gojsu darj von ganz Rußlano", bleibt jedoch für gewöhnlich bei oerTltulal:lr Gossudarj und Großfürst von ganz Rußland". Ueblich wurde der Tltel Zar" als osficielle Bezeichnung für den rufsischen Herrscher erst seit der Krönung des Zaren Iwan des Vierten des Schrecklichen am 16. Januar 1547. Damals war es auch, als man, um dem Zarengeschlecht em größeres Ansehen zu verjchasfen, die schöne Fabel ersann, daß Njurik, der sagenhaste russische Herrscher, Urgroßvater Wladimir's des Heiliges, ein iachkomme des Cäsar Augustus gewesen sei. Man stützte sich vaöei auf eine Legende lithauischen Ursprungs, daß der Bruder des römischen KaisersOktsvianus Augustus nach Lithauen übergesiedelt sei, und bezeichnete als Nachkommen dieses lithauischen Bruders des Augustus die drei Brüder Rjurik, Sineus und Truwor, die nach den alten russischenChroniken von den Nowgorodern im neunten Jahrhundert als Herrscher berufen worden waren. Die tatarischen Khane der goldenen Horde, die von Kasanj und Astrachan hatten auch seit JahrHunderten den Zarentitel gesührt, und da nun d:e Großfürsten von Moskau an die Stelle der großen Khane' der goldesen Horde alsHerrscher über ganz Nuß.and getreten mn war es na. türlich, daß sie auch den Titel Zar" annahmen. Daß nun dieser Titel der modernen Machtstellung Rußlands seit Peters des Großen Zeit nicht mehr entsprach, bcwckst der U!"st.,nd, snzpeter denselben im Jahre 1721 mit dem höheren Imperator" Kaiser vertauschte. Demnach ist der Titel Zar" entsprechend dem nächsten Fürstentitel nach dem des Imperators, dem Königstitel, wie denn auch Alexander der Erste 1815 zu seinem Titel Imperator und Selbstbeherrscher aller Reußen" den eines Zaren von Polen, daö heißt Königs von Polen hinzusetzte. Auch heute sind in der großen Titula tur der russischen Kaiser noch acht Zarentitel aufgeführt. Kaiser Nikolaus ist nach dem großen Titel Kaiser und Selbstbeherrscher aller Reußen, Zar zu Moskau, Kiew, Wladimir, Nowgorod, Astrachan, Polen, von Sibirien und des taurischen ChersoneS, hierauf folgen die großfürstlichen und fürstlichen Titel, die der russische Kaiser in seiner Person vereinigt. Es ist demnach nicht völlig correct, vom russischen Zaren" zu reden, da dieser Titel aus. den zweiten Platz gerückt ist. j Verbleib der Kupfermünzen. Was wird aus den alten Kupfermünzen? Diese Frage hat man !ü?z-j lich aufgeworfen. Die MUnzsorten sind verschiedentlich gewechselt worden,' und bei der jedesmaligen Herausgabe einer neuen Münze wurde die alte zur, allmäligen Einziehung bestimmt. Nun sind aber die Kupfermünzen zum gro-, r- r r . . ßcn zueile mau eingeivem eu woroen und dem Anscheine nach überhaupt derqwunvcn. &o muß es irgendwo in diesem Lande 199,900,000 Stück alte Kupfermünzen geben, aber Niemand w-ib waä ssm-n wn?k,n Ist Nn? t Uf c,r " v einigen Jahren wurden 4) Millionen vronzene z Cents-Stucke in Umlauf gesetzt und später wieder, eingezogen, aber 3 Millionen Stück sind bisher bei. der Münze nicht wieder eingeliefert worden und haben keine Spur ihrer Existenz hinterlassen. Ferner gibt es auch kleine silberne 3 Cents - Münzen in den Vereinigten Staaten aber höchst selten bekommt man einö davon l zu sehen. Von den ,100,000 Cent- ! Stücken, die an Werth einem englischen ' Farthing gleichkamen, ist nicht ein einziges zur Münze zurückgelangt, noch im Staatsschatz befindlich. Während ' diese Geldstücke so viel Liebhaberei beim Publikum gefunden zu haben scheinen, daß sie gar nicht wieder herauszubekommen sind, kann derStaatsschätz andere Geldstücke wiederum gar nicht in Umlauf fetzen. So war'un längst ein Vorrath von 5 Millionen Dollars in halben Dollarstücken vorHanden, nach denen sich keine Nachfraoe einstellen wollte. Um so mehr wild das übrige Geld abgenutzt, und die Münze in Washington hat auf je 1000 Silberdollars jährlich 30 Dollars zuzusetzen, um die abgegriffenen Stücke wieder auf den früheren Metallwerth zu bringen. , . . ' Die merkwürdigste D ominopartie der Welt wird wohl in Athens, Ga.. gespielt. Dieselbe wurde vor einer Reihe von Jahren von einem Vater mit seinen zwei Söhnen bezonnen, aber ihr Ende steht noch in weiter rp cni 'i.n'. ?li i nstfcinc. uzz aier qaiit uis.jcbl 019 Points gemach t, während ' .seine Söhne 153.025 bezw. 53.045 Points zu verzeichnen haben. V'.. ' r'- r. I Den Beamten der Heiligenstad!er Gefangenanstalt fUX eö auf, daß mehrere Sträflinge Morgens stets mit fein gewichstem Schnurrbart antraten.. Man forschte nach der Ursache dieser Erscheinung, und da stellte sich heraus, daß ein Gefangener, Schuster seines Zeichens,, ' aus Lederabsällen Schnurrbartbinden - angefertigt und diese an seine. Genossen vertheilt hatte. Die Gefangenen pflegten damit NächtS ihre Bärte und konnten dann arn Tage .nobel" auftreten! '
Dtt yfittakose. Eine weitere Verschlimmerung der Papageienkrankheit in Italien wird aus Rom gemeldet. Es wird noch erinnerlich sein, daß im Frühling vori-
gen Jahres der Ausbruch emer ansteckenden Lungenentzündung in Genua allgemeines Aufsehen erregte, da die Gesundheitsbehörde feststellte, daß die in der Stadt zahlreich als Hausgenossen gehaltenen Papageien dleSchuld daran trugen. Einzelne Fälle einer gleichen Erkrankung, die auch derselben Ursache zugeschrieben wurden, ereigneten sich in Florenz, und die StaNverwaltung von Genua faßte den Beschluß, die Haltung von Papageien in Privathäusern zu untersagen. Seitdem kamen weitere Fälle nicht vor, aber der Handel mit Papageien, die in beträchtlicher Zahl aus Süd Amerika nach den mittelländischen Häfen gelangen, dauerte fort und wandte sich, da der Absatz in Genua durch das städtische Verbot verschlossen war, nach an deren Märkten im Jnlande. Jetzt kommt die Nachricht, daß in der Provinz Udine ein ernstlicher Ausbruch der ansteckenden Lungenentzündung erfolgt ist, und daß in einem Hause in Beano (Bezirk Rivolto) drei Bewohner der Krankheit verfielen, und zwei von ihnen starben. Die Untersuchung ergab. daß unter demselben -Dache zwei Papageien lebten und beide kurz vor dem Auftreten der Lungenentzündung gestorben waren; ferner wurde ermittelt, daß die beiden Thiere ebenfalls kürzlich aus .Südamerika eingeführt worden waren. Dr. Rovere von der staatlichen Gesundheitsbehörde ordnete auf diese Thatsachen hin eine besondere Untersuchung an, und. von dem staatlichen Arzte, der Provinz wurde die völlige Uebereinstimmung der, Krankheit mit den früheren. Krankheitsfällen in Genua und . Florenz bestätigt. Daraufhin wurden strenge Maßregeln ergriffen, um. die Haltung von Papageien in dem ganzen Bezirke zu verbieten. Das Ereigniß trägt zur Verstärkung der Ueberzeuaung bei, daß der Mensch durch die Berührung mit Thieren weit mehr Gefahr, an Gesundheit undLeben läuft, als man bisher irgend vermuthete. . Die Kuh als Quelle -für tuberculöse Krankheiten steht allerdings seit langem unter Verdacht steter Aufsicht, aber erst in der neuesten Zeit sind die wunderbarsten' Aufklärungen über die Bedeutung der Ratten für die Pest, der Flöhe und Fliegen für dieselbe Krankheit und für die Cholera und der Moskitos für die Malaria zur Kenntniß gelangt. Jetzt kymmt hinzu, daß der Papagei im Stande ist. eine bösartigeForm der Lungenentzündung auf den Menschen zu übertragen. Es ergibt sich daraus für die Wissenschaft die Lehre, daß die Heilkunde gar nicht enge genug mit der Naturwissenschaft in Verbindung treten kann, und so firdet der Lehrsatz des alten Hippokrates nach mehr als zwei Jahrtausenden seine Rechtfertigung, wonach die Erforschung der Krankheiten zur NaturWissenschaft gehört, und zwar in so weitgehendem Maße, wie es sich der Vater der Medicin sicher nicht träumen ließ. Brüsseler Sit,ubild. In der Brüsseler Vorstadt Etterbeet befinden sich große Wäschereien. Ein Arbeiter hatte mehrere Jahre hindurch nahe Beziehungen zu einer jungen Wäscherin unterhalten und wollte sich mit einem anderen jungen Mädchen der' Vorstadt verhelrathen. Die Brüsseler Wäscherinnen sind ein handfestes VolU chen, das nicht mit sich spaßen läßt, und sie schwuren dem Ungetreuen Rache. Alle Wäscherinnen arbeiteten die Nacht hindurch, um auch am Hoch-, zeitstage frei zu sein. Um die Mittagsstunde sollte die bürgerliche Trauung des jungen Paares im Rathhause von Etterbeek stattfinden; , alle Wäscherinnen hatten sich vor dem.Rathhäuse aufgestellt. Als der Wagen mit dem Paare erschien, wurde ein wahres Wuthgeheul angestimmt; bei dem Ver. lassen des Wagens wurde das Paar mit Jndigoblau. mit Eiern und gelben Blumen überschüttet. Bei dem Hinaustreten aus dem Rathhause dasselbe Schauspiel. Nun ging es zur Kirche: als das Paar die Kirche betrat, Lberreichte ihm das verlassene md einen. Strauß Strohblumen. Nach beendeter kirchlicher Feier brach aber erst der wahre Sturm loö. Als das Paar den Wagen besteigen wollte, fand es den kleinen Knaben des Bräutigams darin sitzen. Entrüstet warf ihn fein Vater heraus, aber die Wäscherinnen stürzten sich auf die junge Frau und richteten sie und ihre Hochzeitsewänder schrecklich zu. Endlich erschienen sechs Polizisten und befreiten daS junge Paar auS den Handen der Weiber, aber es mute volle drei Stunden in der Kirche warten, bis es sich nach dem Lokale in der Chaussee de Wavre, in dem das Hochzeitsmahl stattfinden sollte, b?geden konnte. 'Hier erneuerten sich dieselben Auftritte, aber schließlich wurde das Lokal verschlossen. Erst um Mitternacht zogen die Wäscherinnen ab, befriedigt, daß sie dem Treulosen einen bewegten Hochzeitstag bereitet - hatten. Die 'größte.Privat . Bibliothek in den Vereinigten Staaten beM Col. Reuien T- Dürrett in Louis, ville KY. . 'Dieselbe: umfaßt über 50, 000 Bände und zeichnet sich besonders durch Werke über die Geschichte und Entwickelung deö Westens auö. Einblütiges Ren conrre zwischen Förster und Wilddieben fand im Revier Biala der Oberförsterei Theerkeute statt, und zwar zwischen dem Fürstlich Pleß'schen Oberförster Hardt .und. den beiden, 'berüchtigten Wilddieben Gebrüder Back.' Einer von ihnen, Stanislaus Back, "röurde erschössen. Der Förster - erhielt einen Schuß in den Unterarm. Bald daraus wurde die Försterei von mehreren Vialer Einwohnern, die mit Aezten. und Dunggäbeln bewaffnet waren angegriffen: Hardt wurde w das Pofener Krankenhaus gebracht.
Oo UüStätttS.
Bei der eine Filiale der Export- und Lagerhaus- Gesellschaft bildenden Norddeut, schen Spritwerken vorm. H'öper Akt.Ges. in Hamburg sind beträchtliche Unterschlagungen eines langjährigen Beamten, des Prokuristen Jversen. aufgedeckt worden, die offiziell in Höhe von 40,000 Mark zugestanden werden, von denen aber anderweitig behauptet wird, daß sie erheblich höher seien, es ist s.-gzr ein Betrag von 160,000 Mark genannt worden. Die Arbeiten am Simplon Tunnel sind diese? Tage ?ingesegnet worden. Die Feier nahm der Bischof Abbet von Sitten vor. unter Assistenz von mehreren Geistlichen und in Gegenwart von Vertretern des Kartons Wallis und der Direction der Jura Simplon Bahn. Der Feier folgte ein Bankett in Vrieg. Am gleichen Tage fand auch auf italienischer Seite die Einsegnung statt, die vomBischof von Novara vorgenommen wurde. Der vierzehnjährige Knabe Charlie Dwyer aus Marlborough in Australien wurde beim Holzsammeln von einer Todesotter in den Finger gebissen. Ein Gegenmittel besaß er nicht, und so nahm er denn, um dem Tode zu entgehen, kurz entschlossen sein Beil und schlug sich mit snner Axt den Finger bis zur Wurzel ab. Bis nach Hause kam er noch, dann aber verließ ihn die Besinnung. Jetzt liegt er im Hospital und wird sicher geheilt werden. JneinemHotelzuMelLourne fand man einen wohlbekannten ' ' Deutschen, de? sich Dr. Barry nannte, ' im Bett todt vor. Er hielt sich seit Jahren im Cranbourne-Distrikt auf . und fristete seinLeben kümmerlich durch Kaninchensana. Bon Zeit zu Zeit lang 4 t m i ten (setvjenvungen aus )eutjcyiano für ihn an, dann kaufte er sich feine, moderneKleidung und lebte als Gentleman, so lange das Geld reichte dann ging er wieder in den Busch. Vor etwa 6 Wochen kam abermals eine Summe' von 5000 M. bei dem deutschen Consulat für ihn an, und daö alte Spiel begann von Neuem, diesmal jäh unterbrochen durch seinen Tod. t Dr. Barry" ist übrigens Angehöriger eineö vornehmen Grafengeschlechts in Deutschland gewesen, biegen MervveriucyL und Brandstiftung angeklagt erschien vor der Strafkamnr in Dortmund die 15jährige Dienstmagd Marie Brune aus Neheim. Das . Mädchen hatte das einjährige Töchterchen des Landwirths Aßhoff zu Pflegen. Da ihr diese Arbeit lästig war, gab sie dem Kinde denaturirten Spiritus ein, um es aus . der Welt zu schaffen. Das Kind erbrach aber das Gift und wurde gerettet. Bei dem Landwirthe Randenhoff erhielt vann die Brune ein:n Dienstbuch dieser wurde ihr zu schwer. Nachdem die Dienstherrin eines TageA daö Mädchen ausgezankt .hatte, setzte dies die Besitzung in Brand. Es enrstand ein Schaden von 10.000 Mark. Die Strafkammer v:r'?rtheilte das Mädckien zu 5 abrcn Geännik. Die KeimM lcorlc. Eine wichtige Entdeckung. Vnch eZrnenerung des System k, erden fall alle Kraukhette geheilt. Qi wird in diesen Taqen vkel über Pilze gesprochen und doch ist dies kein müßiges Gerede. Daö Mikroskop rnthüllte die That fache, daß viele Krankheiten durch einen be sonderen eim oder Pilz hervorgerufen wer den. Ein eingehenderes Studium und schunaen zum Zwecke der Entdeckung eine?. Mittels, roelcbes hitt IViht aus dem SvNew Entfernen würde, haben vor Kurzem ergeben. vag noiyroenoig ,el, oas stj,km zu er Neuern und das Blut durch die Beseiligung der Pilze u reinigen, um die Heilung dieser 5krankheiten zu erzielen. ES stellte sich her Qirt, daß Dr. KayS Nenovator das vollkom menfte Heilmittel für alle, diese Krankheiten ist, daZ bis jetzt entdeckt wurde. ES erneuert das ganze Evstem, reimgt das Llut, berei rhert dasselbe, belebt daS Eustem und verleiht dem ganzen Körper neucS Leben und ver jüngte Kraft. Um die rounderbarA Ergebmsse beim Gebrauche von Dr. Kay'S Reno vator in allen solchen Krankheiten vor Auzen zu söhnn, äebcn wir folgenden Auszua. aus einem Lriese von ftnrn (5. Ä. AdamS, 6. und Martha Str., Omaha, Ncb.: Jn Veant rsortlmg Ihrer Anfrage, welchen Erfolg ich mit Dr. Kay'S Renovator hatte, theile ich Ihnen 'mit, daß ich grosse Linderung fand zutdlun oefund bin. In erster Linie batte itf AI AWrm Itnk & fnilari rtKiinil d?t T iff!!. VUitbiU HLlUUWlt He.dieselbe zu eichen schien ; dann tratMalaria einunv ich nahm hinreichend Chinin ern, ,nn en itoo einer verion n vemlrren, versvütte aber keine Linderung, bi? ich Dr. KaK-Re:lovat.or .gebrauchte.' Ich litt an Unverdaulkchkeit. sigrkem Koxfröeh urid hatte Schidelaniälle, und t3 wae alS ob frnrige ftfrdeii und klewe Cte ne vor meinen Augen gaukelten. ES freut rnich,berickten zu. lon nen. da . ich noch dem Gebrauche einer Schachtel Ihre? . Nenovaköts große Lesse rung . ahrnahm und gesund wurde, ehe- die zwel:e.6chachtel zu End war,-wo. auf diese plißlkchen Uebel Dank .hrcm Nenovator gänzlich u5M!cbciC Ich kanu nicht um hin, dens lben der leidenden Menschheit zu empfehlen.- , Er ist daS be,te bestehende Heil toüiMeft er alle Krankheitcn heilt, bei welchen sogar alle anderen Mittel verqeblich an aemandt wurden, wie: Unverdaulichkeit. Leder imd NierenKrankheiten, i Verstopfung, Kopfschmerz? Magenbeschwerden, Geschwüre, VuSschlag,- Schwache, Niedrrgesck.laqenheit, vchmindel,' Frauenkrsnkhtilen, Drüsenver noßerunq, Sodbrennen, unreines Blut, Echlastosigkeit, .QcLUiaUxt; VerdcuumgSbe sSmerden. Matttzleit' Malaria, eintae Ab, ' 'n kIj: i5 ... ,uinvslyr,r, nyeumakismus, ' Ätturatgla, ceryenlchwäche, Schla'Huß, Veulen Salz 'v. krv?ort je Mt yar eine wunoeroare irkuna aus denMaaen. Vchtt und Einae nidt ßeläert de Äppetit fördert, die Verdauung und heilt alle. Etörungcn dieser ?fctifc . tit i&mttft onnenthm . Ist Iit lit .NttWen, vollkommen sich.? und nte dem Ma : w 1 ! ., it.r'i 'o n.iix.ti viciuiy.. ( i)i ,ir tfonn 0011 niwtn. cn eoncertt.irten Ertracten. zusammengesetzt end enthält zwei, . biS viermal mehr Dos a1k.die flüssigen Arzneien, welch: für densel ben Preis verkauft werden.'.- Dr. Kav'S Re vator ist nnn sei fast allen Apothekern zu toben. Slll2jöiitiS 11. KalllB 5kr tekeedenfklbenrlicht vorräthia- haben, dann F c . v . w 5k. vi. iciwc maa vcix errag sno zcoretve an 011 vr. O.Ä. Slaq Medical o. (Westliche Of e)'S2a süöl. 18. Str. k?maba. Nkb..ar, ruf.Jhnen derselbe prompt per-Post und zwarvortofrei zugeschlckt wird. 'Diese krma verLttentlicbt fern : Dr. Kts Hand Book ck -Viduabla iiecdpts and a Treatisä'on Pitiases . welche- Broschüre nach ' Einsen VtUll VV(UH(4l( titlet, Itllt iW.fc.tUtif en, dn dies Broschüre ist unentbehrlich.
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A New York commuler on ono of the New Jersey suburban roads, stron?, virile man. the picture of heahh and manly vigor, a hearty eate one w bo enjoys life ia all its pbases, says ok Kapauns Tabmles " I am not the sort of person to often require medicines and I am spedally opposed to pills. They are too violent in their action for me. In the case of any irregularity I had always rclied upon tbe use of fruits uctil one day, on a railway journey, a friend directed my attention to Ripans T&bules and gave me some from a supply he had in Ins hand-bag. I afterwards made ue of them as occasion offered, and the result was so entirely all tbat could be desired that I now depend upon Ripan i Tabules in the case of any irregularity d the bowcls or derangement of the digestiTc apparatus."
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Jva ultervrodt, die 14jäHrige Tochter dcs Pensionärs Johannes Vutterbro'ot in Hildesheiin, hatte die 11- und 6jährigen Brüder Wilhelm und Fritz Krethkow unter erheblicher eigener Lebensgefahr vom Tode des Ertrinkens gerettet. Auf Antrag der zuständigen Behörden hat der König bestimmt, daß die Äerlrlhung des Bttbienstehrenzeichl für Rettung aus Gefahr so lanq; auZgesetzt werde, bis Jda But:erbrooi daö 18. Lebensjahr erreicht haben wird, daß sie cUx vorläufig für ihre Zhat im Namm des Königs belob! Werder solle. Senator und Polizeidirector Dr. Gerland hat dem Mädchen im Kreise ihrer Angehörigen die entsprechenden Eröffnungen gemacht und ihr .die Belobung im Namen ds Ko'mgö ausgesprocken. Ein ergötzlicher Zwi, schenfall ereignete sich im JosefstadtTheater zu Wien. Frau Dickens, die Darstellerin einer Hauptrolle, kam während des Zwischenaktes mit einem College in Streit. Sie gerieth darob so sehr in Aufregung, daß sie mittl.a im Stücke erklärte, nicht mehr weiter spielen zu können... Der Vorhang wurde niedergelassen. Der Regisseur wendete Alles auf, um die erzürnte Künstlerin zu beruhigen vergebens! Frau Dickens beharrte so lange bei ihrem Willen, bis ein Polizeicommissäi sie endlich dazu brachte, ihre Rolle bis zu Ende zu spielen. Und die Zornigseit wird groß." singt Busch. Der 27jährige, schlecht beleumundete Goldarbeiter Jos. Floh? aus Bilfingen verübte in nächster Nähe Uz Stadt Pforzheim, hinter einem Eisenbahndamm, an einem etwa 7jährig!n Mädchen, das aus der Schule kam, ein Sittlichkeitsverbrechen. Als Leute sich näherten, ergriff Flohr die Flucht. Der Landwirth Daud, der mit einem Pferde des Weges kam, ritt ihm nach, echielt aber, als er ihn ergreifen wollte, von Flohr zwei Messerstiche, die zum Glück nicht gefährlich waren. Der Unhold konnte nunmehr dingfest gemacht und der Criminalpolizet übergebcn werden. Fleht soll sch?n einmal n. Rheinbayern ein ähnliches Verbrechen begangen haben Ein merkwürdiger Wettkämpf fand dieser Toge zu London im Whitechapel - Viertel zwischen zwei Barbieren, einem Italiener und einem Engländer, statt. Die beiden Figaros, die Nachbarn und infolge dessen Feinde sind, forderten einander zu tU nem entscheidenden Kampfe heraus; es sollte endgiltig festgestellt werden, wer von Beiden am schnellsten einen Bart rasiren könne. Zwölf gutmüthige Bartbesitzer boten sich als Versuchska-ninchen-an. Der Italiener rasirte die ersten sechs in 4 Minuten und 33 Sokünden; der Engländer rasirte die Anderen in 3 Min. und 51 Sekunde:!. D:r Letztere heilte also gesiegt mit :i nem Lorsprung vrn 39 Sekunden, ilü der Italiener Halle den Trost, einen seiner Kunden in S5 Sekunden rasirt zu haben, was der ändere nicht fertig, brachte. Die Opfer dieses edeln Wettstreites müssen nach dem Rasiren nett av&&z$m fabin'
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uns kltltnlsk mitti gepeinigt sind mit . DETSTTVTTGT (fii
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leidet. Man vertreibe dieselben durch den Gebrauch von
4 MWq 3e nach Shelbyville, Greensburg und CDüuekcU nuuuccfClI 8 45 93otot täglick ; 15 form, täal'ch ; 7 00 Botm mit Äu8no5metn C cnntag ; IOWÖorm. mtt usnaome von eonntas; s xaqm. tasueg 20 Nach täglich. Scrbtntuno i Union Bahnhof mit O.&C, L. &N., B.& O.S.W. ur.b C. & O. nach alle Richtungen südlich, südöstlich und östlich. Echlaftvagen nach Washington an dem täglich um 6 20 nchm. abfahren! Zug. für TtcketI und volle Auskunft spreche man vor tu der Via Ticket Office. Slr.l Oft Walhingt trabe und Union Vaynyvs. n. M. Bronson. A. G. V. Cincinnati Züge ! Abfahrt Ankunft
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Indianapolis Cincinnati, dfahrt 5Bm lnkunst ItoXm , 80SVM . II m . 1,4SBm . tUKiii . J45ym - . 0091 4 4592m , 7M . 7 Sim . l0k0Nm Dayton Züge. C. H. & D. R. N. Abfahrt Ankunft Indianapolis Dayton bfahrt 8 05?m nkanft Im . !0 4SSm , ZU7!- , i 4SM . 6 om I 4 4SM 0 T sem I , 7 . 11 vsw I
. Toledo ä; Detroit Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'plö : Toledo : Detroit bsahrtI0 4kvm nk'ft46Nm nk'ft40m , 7l . 4 0SM , IbPm ) Ausgenommen Lonnkagl. Ticket Ofsicen : Union Station und No. 26 West Washington St?aße, Ecke Merdtan. DlepopulSn lSWWW ist die best Linie nach GWK) AG-O. ZJier Züge! snd.ptt. (4 S SBmat kunft tn dieago I"" Lüg. esse, hier et.... jMZZ Z Täglich auögen Lounragk. Die nenekea verbesserte Vsstibuis !2ngsn, Wngner Lchlnftvngsn elegant Yarlor Wagen und vßwagea. Lokalechlafagen t Jndianapoli steht um 8S0bendk berelt, Berlöht Edtcago US Moraen. Sana jeder Zeit nach 9 S0 Übend benützt werde. 55 WeK WasLington Ctrafie Ticket.OsficeS : SXt&ffi4 Straß. Krank I Reed, enl Pass. ?sge-t. MkDael ikerLs vh vn, Sba. v Wo! well. Tr fcWanaottI w t o. i. o n i tx, ajin -van. aotnt. f imw t sät H etaf IRM b) Joh K Goodwta,Tror.X.Vit ork firit. keator yon mmy ant aiakc u aittck, bul . r. MrhyiHiquk-kljr how taraa ftwtin "Itt a lar tb 'an, t.d uort Tom mwic, rmt raa cunnmM at a a. , ii a; all rovr llrr anara bmmpcbu ou! t n. Butb ifin, til ir. laaBVtarial
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