Indiana Tribüne, Volume 22, Number 106, Indianapolis, Marion County, 5 January 1899 — Page 1

o fi rlC rlC 0 a ks A6 sVf All o k W W y.iy y yy oy Office : No. IS Cüb afaCstsa Otrasze. Telephon 1171. Indianapolis. Zndians. Vonnerstag, den 5. Januar 1899. Jahrgang 32, nci 100

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Lditorielles. Die Republikaner von Pennsylvania haben Quay bieder als BundeSsenator vominirt. Quay mag als Privatmann ganz ehrlich sein, als Politiker und Beamter aber ift er ein Schuft. Sr geht zur Zeit unter der Crtminalanklage der ungesehlichen Verwendung öffentlicher Gelder. Einstweilen iS er bloß nominirt und noch nicht gewählt. Aber die Nomination allein ist genügend den korrupten Zustand der republikanischen Partei in Pennsylvania zu kennzeichnen. Sin Missourier Richter ift auf den Gedanken gekommen, ganz aus eigene Faust die Trusts zu vernichten. Sine Pulverfabrtk, die zu einem Trust gehört, reichte eine Schuldklage ein. Der Richter entschied, daß Trusts gesetzmidrige Organisationen und daher rechtlos seien. Er ivstruirte die 0c schworenen, daß wenn sie fänden, daß die Fabrik zu einem Trust gehöre, sie für den Verklagten entscheiden mußten. Die veschvorenen thaten demgemäß. Das Mittel dieses Richter! dare allerding sehr wirksam, aber es ift Tausend gegen SinS zu betten daß die höheren Gerichte dem truftfeindlichen Missourier Richter einen sehr dicken Strich durch die Rechnung machen werden. Professor David Starr Jordan von der Stanford-Universtiät gehört zu den auSgesprochevften Anti-Jmpe-rialiftea. Ueber den Srwerb der Philippinen hat er sich, wie folgt geäußert : Die Philippiner können freie Einrichtungen nie aufrecht erhalten und unsere Sontrole über sie öffaet dielen Gefahren Thüre und Thor. Demokratische Einrichtungen bieten keine Garantie für gute Regierung, sonder sie leisten nur Gewähr dafür, daß die Negierten zu höherer Intelligenz geangen. Wir können keine wirksame Regierungsmaschine für Süßeren PaernallSmus haben. Unsere Berwalung von Alaska ift eine schmachvolle und skandalöse. Nur eine feste Hand, große Ausgaben und unvergleichlicher Patriotismus könnten die Philippinen in unserem Besitze zu etwas anderem gestalten, als zu einer riengen politischeu Pestbeule." Ss graut dem Professor förmlich vor dem Gedanken, daß die Verwaltung der Philippinen in die Hände von amerikanischen Veute-Po-litikern fallen kö.ine, welche lediglich daraus bedacht sein werden, sich in thunlichft kurzer Zeit die eigenen Taschen recht voll zu füllen. Unter den Gesetzen welche der heute zusammentretenden Legislatur vorgelegt werben, besiadet sich auch emes, welches bestimmt, daß in Zndlanapolis die Friedensrichter festen Gehalt bekommen sollen. Vielleicht dehnt die Legislatur, wenn sie ein derartiges Gesetz annimmt, es noch auf andere Städte aus. Zu hoffen ift, daß es mit der Zeit überhaupt allgemein wird Denn eine erbärmlichere Einrichtung als die unserer Friedensrichter kann es kaum geben. Ja großen Städten sia det man immerhin noch Leute die in dieses Amt einige Erfahrung mitbringen, aber der Friedensrichter au dem Lande ift gewöhnlich in yerson,

vor welcher Justitia vor Scham erröthet. Das Allerschlimmste und jedem Gerechtigkeittfiane Hohn Sprechende bei dieser Ei nrichtung ist aber der Umstand, daß die Gerichtökoften in deö Richters Tasche fließen. Dadurch virl die Rechtsprechung zum Geschäft uud oft genug zu einem unehrlichen Geschäft. Denn der Friedensrichter ist auch nur ein Mensch und will auch leben. Der gute Christ betet jeden Tag : Herr führe mich nicht in Versuchung!" Und unsere fromme Nation läßt es zu, daß Tausende von Richtern jeden Tag Dutzend Male in Versuchung geführt

werben. . Ob der Friedensrichter zu seinen Kosten kommt hängt gar oft von der Zahlungsfähigkeit der verlierenden Partei ab, und zum Vortheil des Richters ift eö daher immer, wenn die verlierende Partei zahlungsfähig ist. Die Friedensrichter müßten Engel sein. wenn sie da. immer der Versuchung widerstehen könnten. Staas im Prinzip Lächerlicheres und Ungehörigeres kann S gsr nicht geben, als auf diese Weise den Richter gewisermaßen selbst zur Partei zu machen Ss widerspricht jedem gesunden Rechts bewußtsein und wir zweifeln, daß ein solch anomaler RechlSzuftand in irgend einem anderen Kulturlande eriftirt. MhllMM. Wetterbericht, altes, schönes Wetter heute Nacht Trübe, Regen oder Schnee morgen. Höchste Temperatur innerhalb det letzten 34 Stunden 64 Grad, niedrigS, 18 Grad. .Min VuS dem Congreg. Washington, 4. Jan. Der Senat trat heute alsbald nach seiner Wiederversammlung in Ex,kutivsitz ung. ' Der griedensvertrag, welcher vom Präsidenten eingesandt worden war, wurde dem Senat vsn Herrn grye vorgelegt, welcher an Stelle des abwesenden Vice Präsidenten den Vorsitz führte. Der Vertrag wurde nicht verlesen, wohl aber die begleitende Botschaft des Präsidenten. Diese war aber nichts als ein Begleitschreiben, ohne ein Wort der Empfehlung oder eines Vorschlags und bestand aus wenigen Zeilen. Auf Antrag des Senator Davis wurde der Vertrag dem Comite für Auswärtiges überwiesen und die Drucklegung für den Gebrauch deb Senats angeordnet. Ueber die Publi kation wurde kein Beschluß gefaßt, aber heißt, die Veröffentlichung tvlrde erfolgen, sobald das Comite ihn pzssirt habe. ,,, Ei amerikanisches Ku ltu rftück. St. Loui, 4. San. Bor zn-ei Jahren wurde infolge Agitation hervorragender Deutscher und AngloAmerikaner, darunter Shas. Nagel, Sekretär des Innern, Hitchcock, und anderer eine StaatswohlthätigkeitsBehörde geschaffen, derselben infolge Einflusses ländlicher Politiker aber nur ZS00 jährlich zur Verfügung gestellt. In ihrem ersten Berichte, den die Behörde morgen dem Gouverör Stephens vorlegen wird, berichtet sie nun über ihre trotz flnanzieller Beschränkung gemachten Untersuchungen, welche die Zustände in den CoanZhArmenhäusern (die entlegeneren konnten gar nicht besucht werden) als geradezu barbarisch erscheine läßt : Diese Anstalten fallen in die Rubrik Wohlthätigkeits-Anstalten", in sehr vielen Fällen paßt aber nur der Ausdruck Strafanstalten. Das ArmenHaus war ursprünglich als Heim für unglückliche Verarmte geschossen, ist aber in einen VblagerungSplatz für jegliche nur denkbare Art von Heimgesuchten verwandelt worden. Der Blinden, Irrsinnigen, Taubstummen und Kranken findet man viel unter denselben. Keinerlei Fürsorge ift getroffen worden, um diese Unglücklichen als menschliche Wesen zu behandeln. Ja einem Armenhause wurde eine ta telligente junge Dame, welche einst bessere Tage gesehen, in einem Zimmer mit einem alten mürrischen Idioten gesunden. Serade gegenüber, aus der anderen Seite des Korridors, konnt man das entsetzliche Geschrei der Irrfinnigen hören. Ss ift ein wahres Wunder, wenn schließlich bi Arme nicht auch irrsinnig wird.

In einem anderen Armenhause fand

man einen Irren in einer Stockade," 30 bei 60 Fuß. Sin kleiner Raum war an diesem Pferch angebaut, dessen Thür in letzteren mündete. In jenem Raum und der Stockade" wurde der Maan seit sieben Jahren gefangen gehalten. 3a feiner Zerftöeungswnth pflegt er seine Kleider zu zerreißen, nur einige in Streifen zerrissene LuMpen dienten ihm als Bett und san ganz entblößt hatte er sieben Jahre, Winter wie Sommer, in dieser entsetzlichen Umgebung verbracht. Ss ift wunderbar, daß man ihn überhaupt noch am Leben fand. Sinen anderen Irrsinnigen fand man an einen Baumstumpf gekettet. Das County dingte Jemand, um dem Unglücklichen abzuwarten. Da dies am einfachsten und leichtesten so geschehen konnte, wurde der Unglückliche Morgens an den Baumstumpf geleitet und angekettet und Abends iri eine Hütte zurückgebracht und. dort angekettet. Ja über hundert derartigen Fällen ward Abhülfe geschaffen. 10öS Irre schmachten noch in gleichen Höhlen. ') ' Unvollständige Berichte aus nur 89 Counties im Staate zeigen, daß 67 schwachsinnige Frauen, welche Insassen der Armenhäuser jener Counties va ren, die Mütter von 95 illegitimen Kindern wurden. DieHinterwald-Armeuhäuser konnten dabei gar nicht inspicirt werden, aber viele andere Details, welche die Behörde über die mehr öffentlichen Atmenhäuser mittheilt, find so grauenhaster Natur, baß sie nicht drvcksähig find. ,, , - Der Drey sus-Prozeß. Paris, 4. Jan. Major Sras Esterhazy, von dem man j'tzt weiß, daß er der Urheber des Dreyfus Vordereans war, ist zum 13. Januar vor den Kassationshos geladen. Es beißt, er habe kein J Verhaftung zü fürchten und könne nach Belieben kommen und gehen. Man erwartet, daß Dreysus' Aussage hier am Samstag aus Cayenne eintreffen wird, und das Gericht wird dann zu entschieden haben, ob seine persönliche Anwesenheit in Varii nothwendig ift. Man glaubt jedoch. daß die ganze Vernehmung per Telegraph mit enormen Kosten bewirkt werden wird, um gefahrdrohenden Manifestationen hier vorzubeugen. ,, Die Lage in Sloilo. M a d r i d. 4. San. - Der Behauptung, daß die Spanier Zloilo geräumt haben, um die Situation für die Amerikaner zu erschweren, wird hier ent. schieden widersprochen. Man behauptet, die spanische Negierung habe sofort nach der Unterzeichnung des Friedensvertrages angeordnet, daß die Philippinen sobald wie möglich ge--räumt werden sollten, um weiteres Blutvergießen zu hindern, und den ausdrücklichen Wünschen der Amerikaner zu entsprechen, welche in Cuba so energisch auf der Räumung bestanden. Sin früherer Unterpröfekt in einer Provinz der Philippinen soll in einem Interview gesagt haben : Präsident McKinley hat vollständige Unkenntniß der Lage auf den Philippinen gezeigt. Als die Amerikaner Manila besetzten, gab es nur vier ausSändische Provinzen. Die Amerikaner hben den Aufstand ermuthigt und werden jetzt selbst die Opser der Unterstützung, welche sie den Insurgenten gewährt haben, welche Herren des ganzen Arch'pels mit Ausnahme von Mindanao geworden find, wo die Singeborenen Muselmänner find, und zwar die amerikanische Herrschast nicht anerkennen, aber '. doch nicht revoltirt haben. ' guinaldoS UnPopularität ift seiner Freundschaft für die Amerikaner zuzu schreiben. Sein Behandlung ' der spanischen Gefangenen ift entsetzlich ge Wesen. Möache wurde durch die Straßen a Stricke geführt, welch an durch die Nase gezogenen Ringen befestigt waren, und andere wurden buchstäblich als Saftthiere verwandt und behandelt. Ueber Tausend find in Folg der Mißhandlung gestorben. ,,, C0li7ncQTiCtC3 Angekommen in: Hamburg : Victoria" von Norfu U. Urtkvskpsn: urit.tsnd" von

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New Sork und Ztalia" von New Sork.' Liverpool : Teutonie" von NewSork. . Philadelphia: Velgenland" von Liverpool. Southampton: St. Louis von New Jork. New öork: Maasdam" von Rotterdam; Hecla" von Stettin, Kopenhagen und Christianfund. (lllerlei. Die Ortschaft Hayeö in Iowa soll sich vou allen übrigen Städ ten deö Landes dadurch unterscheiden. daß dort Niemand mit dem wertverbreiteten Namen Smith wohnhaft ist.' Die Thatsache wurde dadurch ermitcp .... . . v i c 11.. , r im, van ein vonvelroli oorimn aorc sirter Bnef wieder zuruckaeschlckt wurde, mit dem Bemerken, daß der an I. V. Smith adressirte Brief nicht bestell. bar sei, weil überhaupt Niemand mit dem Namen Smith in der ganzen Ortschaft wohne. Ein alter Sonderling NamenS Joskua Warfield. welcher ganz allein in einer alten Hütte nahe Simpsonville, Howard County, 2Jtd wohnte, ist auf entsetzliche Weise UM'S Leben gekommen, indem er in seiner Hütte derbrannte. Es wird angenom men, daß Warfield, als er sich nach seiner Hütte begab, ein Feuer im Herde anzündete und in den Kamin stürzte. Vor einer Reihe von Jahren passirte eö dem altesschwachen Manne ebenfalls, daß er injbcn Kamin fiel, jedoch würd: er von seiner damals noch lebenden Gattin glücklich gerettet. Rigorose TemperenzverOrdnungen hat die Verwaltung der PittSburg und Lake Erie Eisenbahn erlassen. Den Ungestellten dieser Bahn ist nämlich der Genuß geistiger Getränke nicht nur im Dienst, sondern auch in ihrer freien Zeit und sogar wenn sie auf Urlaub sind, bei Strafe sofortiger Entlassung verboten. Schon daS .Betreten einer Wirthschaft soll die angekündigte Strafe nach sich ziehen. , Uebertretungen der erlassenen Temperenz - Verordnung, werden unnachsichtlich bestraft, und eö sind bereitS mehrere der ältesten Angestellten der Bahn wegen Nichtbefolgung der Ordre entlassen worden. Der Geschäftsführer einer großen Zuckerrüben - Fabrik in SüdMinnesota berichtet, daß der Bau der Zuckerrüben in jenem Theile des Staateö sich als ein Erfolg erwiesen habe. 2.600.000 Pfund Rübenzucker wurden dort wahrend der jüngst beendeten Saison hergestellt und in St. Paul und MinneapollS zu guten Preisen verkauft. Die Rüben hatten einen größerenZuckergehalt, als die in irgend einem anderen Staate der Union, mit Ausnahme ' Callforniens, gezoaenen. und die Farmer erhielten für dieselben $4 per Tonne, womit sie recht zusrieden waren. Nach einem neuenPlane will die Miller Electric Construction Company in Pittsburg" sich die Wasserkraft der Niagarafälle für ihr Etablissement nutzbar machen. Sie will hart an den Fällen ein großes schwimmeudes Gebäude errichten, daS durch Anker und schwere eiserneKaöel sestgelegt werden soll, und in demselben die nöthigen Apparate zur Erzeugung von Elektrizität aufstellen. Die elektrische Nraft soll durch Leitungen in der Erde und auf dicken Drähten nach dem Etablissement der Firma geleitet werden. Die Arbeiten zu dem Zwecke sollen zu Beginn des Monats Januar in An griff genommen werden. Die Ausgaden werden 5500.000 betragen. Im Lyceum derFlottenAkademie zu Annapolis sind jetzt die Trophäen aus dem spanisch-amerikani schen Kriege ausgestellt, und bilden dieselben eine nicht geringe AnziehungS. kraft, denn zahlreich? Besucher stelle sich ein, um die Andenken an den Krieg in Augenschein zu nehmen. Nach dem offiziellen Katalog des Lyceums enthält die Sammlung u. A. die nächstehenden spanischen Flaggen: Flagge des General - Gouverneurs der Phllippinen - Gruppe; Flagge deö Contre - Admirals Montejo; die offizielle Flagge der Stadt Manila, welche am 13. August 1893 herunter geholt wurde; Flaggen vom Kreuzer Cristobal Colon;- die erste von den Amerikanern aufPorto Rico eroberte Flagge; die Flagge des Admiral Cervera. Frau Mary T. Carpenter von Scarsdale. N. kaufte ein ganzes Dorf auf Auktion. Dasselbe ist in Pike County. Pa., an dem Honesdale Zweig der Erie Bahn gelegen, umfaßt 842 Acreö Land und besteht aus einem Dutzend Häuser, mehreren kleinen Gebäuden, Bahn- und Post - Station. Ellenwaaren - Geschäft. Sägemühle, Schmiede, Fabrik - Gebäude u. s. w. DaS Eigenthum gehörte ursprünglich John Deeming und Frau. Eine Hypothek von $6000 ruhte darauf,' die kürzlich gekündigt wurde, nachdem die Zinsen nicht bezahlt worden waren. Die ganze Geschichte wurde der Frau Carpenter für $7600 zugeschlagen; was sie damit anfangen wird, weiß man noch nicht.

Delicatessen: Sardellen, russisköe Sardinen, schott scbe Häringe. hoUänkscbe Häringe (Mllcdner und gemischt), Anchovis, lfc daS Pfund, Geräucherten Lach und H?libut, Hamburger Aal in Gelee und geräuchert, zu haben bei John h. 6nding, . ' Nachfolger von Sdward Rüller. 30 ON Washington Gic.

Der Stellenbesitzer GeiSler aus Petersgrund bei Jauer kam durch einen eigenthümlichen unglücklichen Zufall um's Leben. Er saß mit anderen Arbeitern im Walde auf einem Stamm, als der . Förster aus Lauterbach mit seinem Hunde in deren Nähe kam. Als der Hund auf die Leute losfuhr, versetzte ihm der Förster einige Hiebe mit der Peitsche, wobei der Hund an seinem Herrn emporsprang und hierbei den offenen Hahn des Gewehres berührte, so daß ein Schuß losging und dem Stellen besitze? GeiSler in den Oberschenkel fuhr. Der schwer Verwundete wurde in daS Krankenhaus geschafft, wo er nach einigen Stunden verschied. Onkel Büttner-, der älteste Gastwirth Berlins, ist, nachdem er noch am 29. Oktober sein 83. Wiegenfest begangen hat, nach kurzem Krankenlager gestorben. Eine Verletzung, die er sich zugezogen hatte, beschleunigte den Tod des alten Herrn. dessen frappante Aehnlichkeit mit dem Fürsten Bismarck oft erwähnt wurde. Fünf Minuten nach seinem Ableben starb dessen kranke, 67jährige Schwe. ster, die bei Herrn Büttner wohnte. Als man. ihr den Tod deö BruderS mittheilen wollte, war sie bereits verschieden. In gemeinsamer Gruft sind beide auf dem Friedhofe der PiuS-Ge-meinde bei Hohen - Schönhausen beigeKm 4h 4 mf jm WW9 Eine m e rlt würdige VerHaftung hat die Spandauer !?olize! vorgenommen. Sie forschte schon sei! Wochen nach einem Geslügeldiebe, der fast allnächtlich aus den Ställen in der Wilhelmstadt Hühner raubte. Neu lich Nachts vernahmen die Bewohner eineö Hauses in der Beyerstraße ein Geräusch.' das aus dem Hühnerstal. herkam. Man holte Sicherheitsbeamte, umstellte den Stall und drang in diesen ein, um den darin vermutheten Dieb festzunehmen. Zum allgemeinen Erstaunen wurde in dem Stall aber ein großer grauer, zottiger Hund angetroffen, der sich mit dem Federvieh zu schaffen machte. Schon bei früheren Geflügeldiebstählen, die in dieser Ge gend vorgekommen waren, hatte man aus gewissen Spuren geschlossen, daß ein Hund mit im Werke gewesen sei. Der Hund war auf den Geflügeldiebstahl dressirt und hat vermuthlich dem in der Nähe des Gehöftes weilenden Herrn die Beute zugetragen. Gleich einem Arre stanten wurde das Thier nun in eine Zelle des Polizeigebäudes gesperrt. Am nächsten Tage wurde derHund aus seiner Zelle geholt und an einer Leine in die Gegend geführt, wo die Hühner diebstähle begangen waren. Von da strebte daS Thier unaufhaltsam einem einsam belegenen Gehöft zu, dessen Besitzer zugab, daß der Hund ihm gehöre. Von den Geflügeldiebstählen wollte er aber nichts wissen. Er meinte, der Hund habe den HUhnerraub wohl aus eigene Faust betrieben. Gegen den Mann ist indeß die Untersuchung em geleitet worden. Henry yatto und Arthur vovd, zwei rbeitshäusler, die Vertrauensdienft besorgten, wurden geftern von den Geheimpolizisten Spann und Wilson als diejenigen entdeckt, di in letzter Zeit alle möglichen, de Arbeitshaus gehörenden Waare entwendet hatten. Ihr Termin wär am 9. Januar abgelaufen. Jetzt werde fie wohl das Arbeitshans mit dem Sfängniß vertauschen. Salzsluß tritt oft auch bei kaltem Wetter, die innere Hand ergreifend und andere Körpertheil Hood's Oarsaparilla, der große Blutreinige? heilt Salzfiuß. Hood's Pillen wirken Vorzuglich nach der Mahlzeit uud kuriren Kopfweh. 25. Aa viel hiesige Sänger ift di Aufforderung ergangen sich der kürzlich ins Lebe gerufeneu Jodianapolis Musical Society anzuschließen. Dieselbe bezweckt Studium und Pflege des esanges. Di erste Probe findet am Montag, den 9. Januar Abends g Uhr in der Ct. Pauls Kirche statt. Alle diejenigen, di nicht zu den vrönder des Vereins gehören, zahlen hl Eintrittsgeld. Der Verein bezweckt im Frühjahr ei Konzert zu populäre Preisen zu geben. Herr Franz veli livger ift Leiter des Chores und Herr ! Andrew Smith Vorsitzender des Ar'raugeents KomitcZ.

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Annual Report of the Condition of the MW l'llii: iSÜRMCE COH n!T H1m.cfllILca12n.c3 Tb undersiroed, conatitutlng t ma.iority of tb boird of dlrocton of tbe Oenn&n Fit Idsuttnce Company oflndiana, punu&atto tbe Um of tbe State oflndiana, male tbia. lta third annual report. The amour ?f the Capital atock of thi, Company 1s one handred thoaaand dollara ($100.000), all paid up. Said Company ha tsaued 13,821 poüciee. agfregatlng tbe aam of f 18,087,8 li.ni, wbieb Inclade m policies Usuedby the "Uerman Mutual Insurance Company of Indiana". the ure1eceasor of aald Company, and which waa reorganized lnto aaid Company under the acta ot tbe General Aasembly ot the State of Indiana, approred liarch 14, 1895. Said Company takes riska of tbe naturo and kind Uken br Ixuorano comp&alei csgired In tbe tr&niaction of a generai inauranse buainesa. Thu Company haa aoatalned Iomos withln the last year aa followa : 1. Losam aoatalned prior to January 1. 1838, and eine pald 6,098.71 S. Loaaes austained alnce January 1, 1898, and pald ,079., 8. Loaece aoatalned (unadjosted) 4,711 .VT

JLS3ETS. The aisets of thia companr are aa followa : 1. Cash in treasory and in Lanka . Real Estate (a) Company bullding..... Z4S.ktt.8I (b) Taken for mortgage lndebtedneaa r,65100 8. United Statea 4 per cent. bonda, 85000 4. Loana on boüds, mortgage and real estate 5. lebU otberwiae ecured , 0. Dbu doe for premioma in the handa of agenta

Total tuet.....

Tb ooodltion of tb guarantee fund la aa followa : Dpoited In the ofle of tbe Auditor of State of Indiana, ü. 8. bo&da. 4 per cant ... 8,000.00 rintmortgageattponrealeatate..... lo.4tO.oo

LIABILITIE3.

1. Lottes nnadjuated ' S. Amount neceaaary to Miniur ouatandlng t. AM ether elalma againat tbe Company Tbe srreateat amount tnsored In any one risk Tbe greateat amount ailowed to b intored In

We, tbe undeaigned, Theodore Stein. Frederlck Sohrader, William WUklna, John Schmidt, Lonsnx Brhmiut, Tbeodore Beyer, William Ko&liUsdt, William F. Kubn, iferdinaud Uueller, conatitutlng a majoiity of the board of director of tbe German Fir loiurasce Compai y ot Indiana, do hereby mak oath, that tb matter and facta tet out In tb I oregoing report up to. KoTember 8 t, 188 J, incluair, are true, tnla belng tb cloae of the flscal year es aald Company. THEODOREB STEIX. . ' FRKDLRICK 8CUKADEB. WILLIAM F. KÜHN, ... LORKSZ SCHMIDT, (3EAX) THLU. RETKK. WILHELM KÖHLSTiEDT, XEKD1XAND A. MÜÄLLEB, JOHN W. SCHMIDT, WILLIAM: W1ULLS3. Attxstxd : LORE KZ SCHMIDT, Secretary. State of Indiana, Marion County, aa : Peraonally appeared before me, the underaigned, a notary public. In and for aaid eonntr, thia tnd day of Jannarr 1899. Theodore Stein. Fredarick Sohrader. William Wilalna, John W. Schmidt. Lore na Schmidt, Theodore Reyer, William KohJataedt, William F. Kubn and Ferdinand A. Uueller, and aubacribed and mada oatb to tbe foregolng report.

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