Indiana Tribüne, Volume 22, Number 105, Indianapolis, Marion County, 4 January 1899 — Page 2
SaDfoua Zrivüns. Erschciut Taglich und Somttaz?.
Ditgllch.Triban kostet tmxcft len Zeig 1 rr.tl per Woche, dle Sontag.rribüe-I CLI ptx OeAc Leid ms EnR 15 ent Ui tHUntt n ,nt. Per Vft uinhalt CUfc fijtslft im ,Ib,Hln V i ou. Ofst , 10 CO lab Ctz$U Indianapolis, Ind., 4. Januar 1899. Weder vrd, noch Feuerbestattung. Vieles ist schon über Leichenverbrennung, im Vergleich zum Begräbniß in der Erde, geschrieben worden, und Vieles wird voraussichtlich noch darüber geschrieben werden. Denn so lange es Städte mit zunehmender Bevölkerungszahl und abnehmendem Raum gibt, wird die Frage der Todtenbestattung stets in der einen oder anderen Form immer wieder auftauchen. Mit eine? Idee, welche keiner der obigen Bestattungsweisen entspricht und noch niemals eine allgemeinere Anwendung gefunden hat, überhaupt nur unfreiwillig in manchen Fällen zu unvollkommener Ausführung gekommen ist, tritt Dr. D. Lichty in einer AbHandlung hervor, welche er vor dem ameriManischen Aerzte - Verband . verlesen hat. Es lohnt sich, bei seinem merkwürdigen Vorschlag einige Augenblicke stehen zu bleiben, und wäre es auch nur der Curiosität halber. Um es gleich von vornherein zu sagen: Dr. Lichty hält es für das Beste, wenn sämmtliche Todte, mit Einhaltung aller gewünschten Förmlichkeiten und Vorkehrungen, im Weltmeer bestattet würden! Thalatta! Thalatta!" mögen da wohl Viele mit jenen zehntausend heimathverlangenden Griechen des Xenophon ausrufen, aber nicht mit einem Gefühl der Sehnsucht, sondern eher mit einem Gefühl des Grusels. Doch hören wir, in welcher Weise er seinen Vorschlag zu begründen sucht. Er wiederholt zunächst die bekannten gesundheitlichen und sonstigen Einwände. welche gegen die Bestattung der "Äodlen in der Erde erhoben worden sind. Desgleichen aber verweist er auf die Einwände gegen die Feuerbestattung, hauptsächlich auf den. daß sie in den meisten fallen die Gefühle derHinterbliebenen verletze. Dagegen preist er die .thalassisc.- Bestattung, d. h. die Bestattung im Meere, als über alle jene beiderseitigen Einwände erhaben. Er sagt u. A. Folgendes darüber: Drei Viertel unserer Erdoberfläche sind vom Meer bedeckt, und nur ein Viertel vom Land; nirgends ist also so viel Platz, wie im Meere, nirgends so gute Gelegenheit, die Leichen gut zu verbergen und die gesundheitlichen Interessen der Ueberlebenden zu wahren, ohne alle besonderen Umstände, außer dem Transport der Leichen. Außerdem' aber können die Leichen bei solcher Bestattungsweise außerordentlich lange erhalten bleiben, ohne irgendwelche besiinSiPi Ortsin Vfftw t V Vy3 & ft VilVVlt WLV ltil VU Ul, UUU iU9 UU ßende Gefühl der Verwesung kommt . flämliA in ?NfN kM.nn 8 n " " " -3 . - . ÖW wünscht wird, können die Särge mit Fenstern" oder irgend welchen, eventuellmit künstlerischer Ausstattung herzustellenden Oesfnungen zum Einlassen von Wasser versehen werden. Wenn nicht, kann man sie auch Hermetisch verschließen und innerlich beschweren, und es kann ein Material für die Särge gewählt werden, welches sie auf sehr lange Zeiträume unempfindlich für das. Meerwasser und unangreifbar für Meeresgeschöpfe macht. In einer Tiefe, in, welcher es so gut wie gar keine Lebensform mehr gibt, würden die Todten in ihren Särgen ruhen. Alle gewünschten religiösen Feierlichkeiten könnten mit der Bestattung verbunden werden. Es könnten vielfach auch an benachbarten Inseln und Küsten Denkmäler zur Erinnerung an solche DaHingeschiedene angebracht werden; im Uebrigen glaube ich. daß die ungeheuren Geldsummen, welche in Grabmälern u. s. w.- stecken, viel besser in Schulen, Hospitälern und anderen Veranstaltu.igen'sür Ueberlebende angelegt werden könnten. Sträubt sich das Gefühl etwa gegen den Gedanken, dak man. dann nicht mehr die Gräber der Lreben besuchen könne? Sind etwa die 150,000 toadtxm Söhne, Brüder und Gatten, welche in unserem Bürgerrneg ven ov fanden, und deren Leichen in unbekannten Gräbern schlummern, unseren Herzen weniger theuer, stehen sie uns ferner, als jene, deren Ueberreste in wohlbezeichneten, meist auch nur für einen beschränkten Zeitraum erhaltenen Gräbern liegen? Und wie ist es mit den Millionen unter uns, von welchen todte Angehörige in anderen Ländern und Welttheilen begraben liegen? Der gewaltige Ocean, der mehr als alles Andere uf unserer Erde ein großartiges Bild des Unendlichen in Zeit und Raum bietet, die Braut der Sonne und der Vasall des Mondes, das glänzende Grabgewölbe von Krystall. ist eine würdigere, reinere und poesievollere Stätte für die Wohnung der Todten denkbar? Und Todten feierlichkeiten-an -einer Werfte. während ein segelgeschwelltes Boot hinaus aus die azurne luth zieht, wie ein Sinnbild der Hoffnung, würden eine viel angenehme Erinnerung hinterlassen, als das unharmonische Fallen der Erdschollen auf den Sargdeckel sechs Fuß unter dem Boden, oder der "Abschied an der Thüre eines Leichenofens So weit der Doctor, dem es jedenfalls nicht an hübscher Phantasie gebricht.. Auf die praktischen Seiten sei. nes Vorschlages einzugehen, würde hier zu weit führen. Wenn er aber glaubt, mit solcher Bestattungsweise den Ge- . fühlen dem, welche an der möglichsten Erhaltung der sterblichen .Ueberreste hängen, genügend Rechnung getragen zu haben, so ist er sicherlich auf dem . Holzweg. ... Einereiche Frau ist heuizutagt die Hälfte der Carriere.
vedöütsame Fingerspitzen. Linitn. Immer mehr vervielseitigt sich bei uns die Modewissenschaft oder gesellige Spielerei (oder wie man es sonst, je nach Umständen nennen mag), aus
körperlichen Eigenthumhchkenen und Zeichen aller möglichen Art den Character und somit auch bls zu einem gewissen Grade das Schicksal einesMenschen zu lesen. Man könnte diese Vcrvielseitigung ebenfalls als Beispiel der modernen Arbeltstheuung anfuhren. Schon in ein Dutzend oder mehr besondere Zweige, welche jeweils eine immer vollendetere Ausbildung ersahren, hat sich diese fashionable Kunst aethellt. Einer der neuesten derartigen Zweige, die sich stolz zu einer Kunst für sich selbst entwickeln, gilt ienen feinen wellenförmigen Linien, welche an der inneren Seite der Fingerspitzen stets zu bemerken sind. Nun hatte man schon vor Jayrzeynten sogar in gewissen sehr nüchternen und praktischen Kreisen, nämlich bei der Geheimpolizei, sich für diese Linien lebhaft interessirt, nämlich um dieselben zur Jdentlflcuung von Verbrechern und Justizflüchtlingen mit zu nutzen. Aber natürlich träat die vorlie gende Fingerspitzen - Linien - Forschung einen ganz anderen Eharacter. Man hat ihr den gelehrten Namen Phalangologie beigelegt, und dieselbe soll bereits in dem alten Egypten zeitweilig eine große Rolle gespielt haben, wie noch so manches andere Moderne. Einen besonderen Reiz hat dieses Character- und Schicksalslesen aus den Fingerspitzen - Llmen naturlich dann, wenn die betreffenden Personen dem Lehrkünstler gar nicht bekannt sind, oder dies wenigstens Anderen glaubhaft gemacht werden kann. Die betressenden Specialisten lesen daher gewöhnlich nicht an den Fingerspitzen direct, sondern sie lassen sich Eindrücke jener Linien auf Wachs oder sonst einem geeigneten Stoff zeigen. Solcherart sind z. B. schon Fingerspitzen - Linien der Opernsängerin Melba. des Lieut. Hobson. des Schauspielers Richard Mansfield. des Generals Joe Wheeler und anderen Berühmtheiten gelesen worden. Als Pröbchen mag hier die Fingerspitzen-Linien-Diagnose bezüglich Hobson's vorgeführt sein: Absoluten Mangel an Furcht, große Selbstbeherrschung und Entschlossenheit zeigen diese Linien. Es sind keine Selbstwidersprüchc, keine Zeichen von Hin- und Herschwanken, daran zu bemerken. Einen kllnstlerischen Character hat der Mann nicht; denn obwohl diese Linien eine in ihrer Art schönen Schwung haben, fehlen die rundlichen Hllgelchen - Bildungen innerhalb derselben. Dies ist besonders von den Linien des dritten Fingers zu sagen. (Jeder einzelne Finger hat nämlich wiederum seine besondere Specialität, und die Spitzenlinien des dritten Fingers sollen stets das Vorhandensein oder NichtVorhandensein der Kunstoder der Erfindungs - Fähigkeit darthun.) Aber der Mann hat einen sehr logischen Geist, läßt sich von Vernunft beherrschen, kann aber Muth bis zur Tollkühnheit zeigen. Diese Charakteristik wäre so übel nicht, wenn bewiesen wäre, daß der betreffende Lehrkünstler wirklich nicht gewußt, mit was für Fingerlinien er zu thun gehabt! ein überflüssiger Lut. I. A. Guthrie, ein früherer Hilfsarzt in unserer Flotte, hat vor der letzten Jahresversammlung des amer:t2nischen Aerzte-Verbandes einen fachgemäßen Vortrag über das stets dankbare neuzeitliche Thema: Geräusch und Nerven" gehalten. Ueberraschend mag'es für Vielen sein, daß er dabei als Muster der Stille, wenigstens der Abwesenheit aller überflüssigen Geräusche, unsere modernen Kriegsschiffe preist! Doch ist dieses Musterbild durchaus nicht zu weit hergeholt, und mit Recht sagt er darüber u. A.: Nicht die geringste Ursache der Verläßlichkeit und Wirksamkeit dieser Kriegsschiffe liegt gerade in der streng aufrechterhaltenen Stille, die sich sogar auf die schweigenden, aber dennoch sehr deutlichen Commandos und Signale erstreckt. In welchen Gegensatz steht dies zu dem tollen Lärm auf so vielen anderen Booten, welche unsere Häfen unsicher machen, und zu dem ganzen geräuschvollen und nervenzerrüttenden großstädtischen Treiben! Manche unserer Städte haben Sonntagsgesetze gegen unnöthigen Straßenlärm. warum nicht auch Wochentags-Gesetze?-Leicht gesagt, aber die KriegsschiffDisciplin ist eben in der großen bürgerlichen Welt unmöglich! ' Ochneepst'ta und Dampfroß. In diesen Wintertagen verrichtet der Dampfpflug zur Befreiung der Geleise von Schnee an den Eisenbahnen in unserem Nordwesten eine hochwichtige Mission, und ihn in seiner Thätigkeit zu beobachten, gehört zu dem Jnteressantesten, was diese Gegenden in solchen Zeiten bieten können. Natürlich hat man auch an den Bahnen im Osten und im mittleren Theil unseres Landes Pflüge zu dem gleichen Zweck; aber sie sind förmliche Kinderspielzeuge inr Vergleich zu de Riesen-Schneepflügen der Prairie! Sie, schwanken in der Größe zwischen einem gewöhnlichen kleinen Abscharxtx", der blos dazu dient, den Schnee von den S ch i e n e n zu entfernen, und dem großen Eisenschild, dessen Gestalt an den Schnabel eines Schlachtschiffes erinnert, und das, auf Wagengestellen ruhend, von einer, zwei oder vielleicht auch mehr Locomotiven geschoben wird und den weggestoßenen Schnee in senkrechten Wänden rechts und links aufhäuft. Letztere Vorrichtung ist gewig schon wichtig genug und erfüllt gewöhnlich auch ihren Zweck, aber sie würde . in einem der richtigen westlichen Schneewehen' bald 'genug stecken bleiben. Mit Schneewehen von 4 bis 5 Z5ub Höbe, dle vielleiüt auf
ttnige Stünden den Verkehr zum Stocken bringen, kann sie es schon aufnebmen. aber nickt mehr mit Schnee-
wehen von 10, 15 und 20 Fuß Höhe ! Hier muß der rotirendeRiesen-Dampf- j Pflug eingreifen; sonst kann aus den Ebenen des Nordwestens, wo sich der Schnee den langen Winter hindurch in beständig sich weiter vertiefenden Schichten anhäuft, dem Verkehr unmöglich eine Gasse gebrochen werven. So war es in der That in Zeiten, die noch gar nicht lange verschwunden sind! Im Winter von 1881 auf '82 hatte man diese aewaltigen rotirenden Bahn-Schneepslüge noch nicht, und damals waren die Hauptlimen z. A. m Süd-Dakota vom Januar bis z u m M a i gesperrt, infolge dessen der ganze Geschäftsverkehr ' stockte. Nie wieder ist dergleichen vorgekommen seit der Erfindung des rotirenden SchneePfluges; er hat erfolgreich das Problem des Winter-Bahnverkehrs für den ganzen Nordwesten gelost. Aus den Hauptlinien daselbst ist dies wenigstenö zutreffend; hier ist selbst beim schlimmsten Schneefall eine Verkehrsstockung von zwei bis drei Tagen das Aeußerste, was noch vorkommt. Die . r ' n't:: jüorjcc an oen iicincn Jlvelglliücil freilich schätzen sich in solchen Zeiten glücklich, wenn sie alle dreißig Tage einmal aus den Schneewehen herausgegraben werden. In technischen Kreisen ,st dieser nesiae Fünfzig- bis HunderttonnenSchneepflug unter dem Namen Cen-trifuaal-Pflug-bekannt und wird hierdurch von dem keilförmigenSchneevflua unterschieden, der an weiter oftlich gelegenen Linien im Brauch ist. An und für sich ist er zwar gerade keine neue Erfindung, aber eine neue Anwendung eines bekannten Princips. Auch er ist mit Wagengestellen und Locomotiven verbunden, welche sein Gewicht verdoppeln. Zur unmittelbaren Bekämpfung der Schneewehen dient ein großes Rad von 12 Fuß Durchmesser und mit schrägen und schneidenden Spurkränzen,' dieses Rad dreht sich gerade wie der Schrauben-Propeller eines modernen Dampfschiffes um, und von einer mächtigen Locomotive getrieben, durchschneidet es die Schneeoanke mit verhältnißmäßig großer Schnelligkeit (zwei oder mehr Meilen in der Stunde) und läßt einen Einschnitt von 12 Fuß Breite, mit senkrechtenSchnee-Mauern, zurück. Zwischen den Spurkränzen dieses Rades sind Löcher, durch welche der Schnee in förmlichen Spähnen fällt; nachher aber wird er von einem großen Fan Elevator" aufgehoben und zu beiden Seiten des Geleises abgeschleudert; er bildet Einen sortlaufenden Strom, und manchmal wird er bis zur Höhe der Telegraphenpfosten in die Lust geschleudert und fällt 50 oder 200 Fuß von den Rändern des Einschnittes entfernt nieder! Uebrigens können die Spurkränze des Rades in jedem beliebigen Winkel angebracht, und der Schnee kann, je nachdem man den besagten Elevator" stellt, auch ganz nach der rechten oder nach de? linken Seite des Geleises geschleudert werden. Auf solche Weise kann man sich ganz nach der Richtung des Windes einrichten, und das nämliche Element, welches das Meiste mit der Bil dung von Schneewehen zu thun hat, wird auch genöthigt, eine Rolle bei ihrer Beseitigung zu spielen. Hinter einem solchen Schneepflug folgt immer ein Reparatur- und Vor-räthe-Zug mit Werkzeugen, LebensMitteln und einer Eztra-Abtheilung Arbeiter; denn das große Rad muß Tag und Nacht in Thätigkeit erhalten werden, da sich sonst die gemachten Schnee-Durchstiche sehr rasch wieder füllen tonnen! Man hat m gewissen Gegenden Fälle beobachtet, in denen schon 20 bis 30 Minuten nach dem Hmdurchbrausen eines Riesen-Schnee-Pfluges ein Bahnzug nicht mehr durchkommen konnte; deshalb gilt eS, dem Feind womöglich gar keine Ruhe zu geben. Nicht selten suchen obdachlos herumlaufende Pferde ebenfalls in diesen Schnee-Durchstichen nothdürstigen Schutz. Europ öi sch e Vund sch au. Provinz Brandenburg. Berlin. Den 80. Geburtstag feierte die Portratmalerin Frl. Antonie Eichler. die 24 Jahre Vorsteherin ver Zeichen- und Malschule des Ver eins der Künstlerinnen und Kunst freundinnen gewesen ist, in bestem Wohlsein. Vor Schreck gestorben ist der Papierhändler. Heinrich Pluae aus der Schützenstraße 27. Er wollte dem Verein Edelweiß-, in dem Hause Ora nienstraße 104. Papier liefern. Wäb rcnd er die Treppe hinaufging, brach im cevenyause No. 105, in den Boden kammern der Herberge zur Heimath" ufuer aus. Pluge sah auf dem Trep penabsatz durch das Flurfenster plötz lich die Flammen und erschrak so hef tig, daß er von einem Qerzscklaae ae troffen todt zusammensank. In der Meinuna. dak der Revolver, den er bei einem Besuch bei der Mäntelnähnin OsfJt CTN Irri "l r . Uuu JuuiijigctiifaBC u,' vor fand, nicht geladen sei, setzte der 33jähriae Zuschneider Sermann Sckülke scherzweise die Schußwaffe an seine schlafe und druckte ab. Em Schuß krachte und todt sank Schütte zu Boden. Ein großes Schadenfeuer zerstörte die PapierauÄstattungSfabrik von Hoffmann & Eo. und theilweise die Steindruckerei und Verlagsbuch-' Handlung von Harrwitz Nachf., Lindenstraße 43. Auf 2z Jähre Gefängniß erkannte die Strafkammer'gegen den früheren Gefangenen-Ausfeher 'Otto Hermann. Derselbe . hatte in dienstwidriger Weise für die Gefangenen der Strafanstalt in Plätzensee Nahrungs' Mittel. Tabak und Briefe eingeschmuggelt und sich diese Liebesdienste bezahlen lassen. Aus Gram über den Tod ihrer beiden Kinder versuchte die 26 jährige Wittwe Spuhr sich mittels OleumS zu vergiften. Die Unglückliche, die in letzter Zeit schwermüthig gewörden war, wurde einem Krankenhause zugeführt. .
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Brandenburg. Nach längerem Leiden ist der Professor an der Rit-ter-Akademie Dr.. Otto Rüthnick gestarben. Provinz Ostpreußen. Köniqsberg. Dem Sergeanten Szonn vom Pionier-Bataillon No. 1, welcher in der Badeanstalt des' PionierBataillons mit eigener Lebensgefahr zwei Civilisten vom Tode des Ennnkens errettet hat, ist die Rettungsmedaille am Bande verliehen worden. Gumbinnen. Durch Feuer zerstört wurde der Speicher des Kaufmanns Pieper, in dem große Waarenvorräthe lagerten. H e i l ö b e r a. Als der Bauer Radigk aus dem nahen Kolm auf einer Fabrt nach Liewenberg zu lange ausblieb, begaben sich die Seinigen auf die Suche und fanden ihn schließlich mit zerquetschtem Gesichte todt unter den Pferden liegen. Provinz Westprenßcn. D a n z i g. Großfeuer entstand in der Kunsttischlerei der Firma Sohr. Der Schaden beläuft sich auf 100.000 Mark. Seine goldene Hochzeit feierte der Fischer und Strandwächter Karl Diesterbeck mit seiner Gattin. Sargfabrikant Grund ist gestorben. Er war der kinderreichste Familienvater Danzig's, da er 22 Kinder hatte. Durch Erhängen machte der Juwelier Schäpe seinem Leben ein Ende. Prrdinz Pommern. Stettin. Mißliche VermögensVerhältnisse veranlaßten den Schneidermeister Bethke semem Leben durch Erhangen ein Ende zu machen. Aus der Oder zog man die Leiche des Kartoffelhändlers Mittag. Arnshagen. Die Ehezubiläumsmedaille ist dem Lehrer Zaddach'schen Ehepaar verliehen worden. B ü t o w. Der Kreisphysikus Dr. Gutknecht hat bei 95 Kindern der hiesigen Stadtschule Granulöse festgestellt, und zwar sind 73 Kinder leicht und 22 mittelschwer erkrankt. Henkenhagen. Auf dem Gute von Riedel kam Feuer zum AuSbruch. Sämmtliche Futtervorräthe sowie das Kohlenlager sielen dem Brande zum Opfer. Provinz Cchleswig-Holstcin. A l t o n a. Das Dienstmädchen Anna Willbeck stürzte im Hause seiner Dienstherrschast in der Blumenstraße zwei steile Treppen herunter und erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Ewerführer John Suhr ist beim Verholen einer Schute im Hafen über Bord gefallen und ertrunken. Den seit einiger Zeit vermißten Schlosser Bruns aus Neuenfelde zog man todt aus der Elbe. Die Leiche wies verschiedene Wunden auf. die wahrscheinlich von der Schraube eines Dampfers herrühren. Brunsbüttelerkoop. Hotelier Beneditz ist in Haft genommen l . . . , , r , r X . n. n ' woroen; er yane verua)l. jem lennmädchen zu vergewaltigen. Burg. Ihre goldene Hochzeit begingen die Eheleute Tischlermeister Johann Holm und Frau. Provinz Schlesien. B r e s l a u. Bald nach dem Tode des katholischen Pfarrers HelNlsch in Neukirch im Jahre 1890 entdeckte man, daß der im Erdgeschoß des Pfarrhauses stehende Geldschrank erbrochen war und daß ungesähr 13.780 Mark sehl ten. Jetzt endlich stellte sich heraus, daß die nunmehr 41jährig: Martha Aßmann, die vom Jahre 1880 an den Pfarrer bis zu seinem Tode die Wirth schaft besorgte, das Geld gestohlen hat. Die Diebin erhielt 2j Jahre Gesäng Nlß. B e u t h e n.' Wegen Majestätsbeleidigung ist der Schuhmacher Buzowiiz verhaftet worden. Eine Frauensperson; die früher bei ihm wohnte, mit der er aber in Streit gerieth, hat ihn denunzirt. . Bärsdorf. Im Mühlgraben er trank Frieda Jüngling. 1 Jahr 4 Monate alt. Tochter des Arbeiters Gustav Jüngling aus Haynau, welcher mit seiner Familie bei seinen Eltern, dem Stellenbesitzer Jüngling Hierselbst, auf Besuch war. Auch den Eltern ist vor etwa 12 Jahren ein Kind im Mühlgraben ertrunken, und ein anderes Enkelkind wurde kürzlich, als es nahe am Ertrinken war, durch Lehrer Garbe gerettet. Provinz Posen. N a k e l. In ihrer Wohnung fand man die 53 - jährige Musiklehrerin Elisabeth Eitner erhängt auf. 170 Mark Nachlaß hat sie in einem zurückgelassenen Briefe zur Beerdigung bestimmt. B r o m b e r q. Auf ein Jahr Gefängniß lautete das Urtheil gegen den früheren Posthilfsboten Hermann Krebs aus Segelitz wegen wiederholter Unterschlagung. ' O st r o w o. Der frühere Gutsrendant Rich. Straßner ausZarkrzewo im Kreise Jarotschin ist von . Heidelberg aus in das hiesige Gerichtsgefängniß eingeliefert worden.- Er soll als Gutsrendant 4000 Mark unterschlagen haben. ist dann flüchtig geworden und auf Ersuchen der hiesigen Staatsanwaltschast in der Nähe von Heidelberg verhaftet worden. Bei seiner Einlieferung wurden ihm noch 1000 Mark abgenommen. , Provinz CaAen. Magdeburg. Der erste Staatsanmalt erläßt einen Steckbrief hinter der flüchtigen 55 - jährigen Frau Major Wilhelmine Stürtz. geb. Frerichs, wegen öffentlicher .Beleidigung. Sie hatte eine Broschüre verfaßt, in der ihrem Manne. Major a. D. und GarnisonverwaltungSdirtor Stürtz. die tollsten Dinge nachgebt werden. E r f u r t. In einem hiesigen Hotel wurde der Geschäftsreisende Eduard Benkendorf aus Halle a. S.. während er auf dem Stuhle saß. vom Herzschlag getroffen. Der Tod trat alsbald ein Der Kuvvelei für sckulZ ffimvn wurden der Schlosser .August Anschütz und Wirtbscöatterin Emma a
rich. Sie würdet M je 9 MonaienÄe-
fängniß belegt. In der Nähe des! hiesigen Bahnhofs sprang der Hülfs-! bremser Wolf aus Sulzenbrücken von , TIMI W !.1C X. I einem isuierzuge uno gcnci unict vic Räder, welche ihn derart verstümmelten, daß bald darauf der Tod eintrat. Provinz Hannover. Hannover. Aus einem Fenster der ersten Etage auf den Hof stürzte die Ehefrau Seegers. Die Frau zog sich erhebliche Kopfverletzungen zu. In dem Katz'schen Schirmgeschäft wurde durch Feuer großer Schaden angerich tet. Mit schweren Kopfverletzungen liegt der Schaffner Goedecke darnieder. Er war aus dem hiesigen Bahnhos von einer Locomotive erfaßt und zu Boden geschleudert worden. B e n t h e i m. Der Fürst von Bentheim Steinfurt, der ein Schwager der Königin Wittwe von Holland ist und sich dieser Tage daselbst zum Besuche aufhielt, hatte auf der Jagd das Ungluck, beim Uebersteigen eines Drahtzaunes da? Bein zu brechen. Diersöüttel. Die Altentheiler Carmieucke'schen Eheleute feierten im Kreise der Familie das Fest der dia mantenen Hochzeit. Beide Jubilare sind den Umstanden nach rüstig. D r a n s f e l d. Erhängt hat sich der 33 Jahre alte, stellungslose Kaufmann Joseph Jeep. L ü n e b u r g. Wohnhaus und etliche Nebengebäude des Hofbesitzers Sannemann fielen einem Brande zum Opfer. Provinz Westfalen. Münster. Der westfälische Bauernverein hat den Landwirth Pott in Senne, der seinen Hof zur Abhaltung einer socialdemokratischen Versammlung hergegeben, aus dem Verein ausgeschlossen. V e ck ü n g. Der auf der Vicking'schen Portland - Cementfabrik im nahen Friedrichshorst beschäftigte Arbeibeiter Anton Angsmann aus Vorhelm verunglückte dadurch, daß derselbe von einer Transmission erfaßt und sofort getodtet wurde. Der Verunglückte hin terläßt Frau und 6 Kinder. E r g st e. In einem Anfall von Geistesgestörtheit erhängte sich die hier bei Verwandten weilende Ehefrau des Ackerwirths und Brauereibesitzers Menckenbeck vom Schnee aus Herdecke. Die Frau war etwa 50 Jahre alt. E r w i t t e. Im Holhof brannte eine Scheune voll Korn, dem Gutsbesitzer :Brünungshaus SLberinghof gehörig, bis auf die Umfassungsmauern ab. Nbeinprovlnz. Köln. Das Schwurgericht verurtheilte den 36jährigen Viehwärter Müller aus Winden im ' Unterlahnkreise wegen Ermordung seiner Frau zum Tode. Der Mörder hatte die Frau im Stalle überfallen und ihr mit einem Brecheisen den Kopf gespalten. Barmen. Beim Anstrich eines Wasser - Reservoirs mit Svir'ituslack entzündeten sich in der Feldschlösser Brauerei von Otto Hollmann in der Märkischen Straße die dabei entstände nen Gase. Die mit den Arbeiten be schäftigten beiden Brauergehilfen August Muller und Martin Deibel tru gen lebensgefährliche Brandwunden davon. B o p p a r d. Der Schiffer Joras aus Ruhrort fiel von dem Schiffe Kannengießer 19" in den Rhein und ertrank. Koblenz. Die Strafkammer verurtheilte den hier - wohnenden Rechtsanwalt und Justizrath Richter wegen Unterschlagung von Geldern zu einem Monat Gefängniß. Provinz Hessen-Nassau. K a s s e l. Ein Großfeuer in Meimbressen äscherte 18 Gebäude ein. Frankfurt. Der städtische Ha fenschreiber Kieser ist nach Buchfäl fchungen und Unterschlagungen inHöhe von 14.000 Mark geflüchtet. Haarhausen. Ziegelarbeiter Arendt stürzte aus der Chaussee mit er ner brennenden Laterne hin, was zur Folge hatte, daß die Kleider in Brand geriethen. Einem herbeigeeilten Schrei nermeister gelang es, das Feuer zu dampfen, doch erlag Arendt bald darauf semen Brandwunden. Mitteldeutsche Staaten. A l t e n b u r g. Amtsgerichtsrath Krause, einer der bedeutendsten Eutomologen der Gegenwart, ist einem Schlagansall erlegen. A r n st a d t. Der Arbeiter 5)art wig, dessen drei Kinder bei einem Brande in, der Kleinen Rosenstraße er stickten, und der während des Brandes über Land war, mußte bei seinerRLck kehr verhaftet werden, da er im wilden Schmerz über den Verlust seiner Kinder seine Frau, der er die Schuld an dem Unglück beimaß. zu erstechen versuchte. -Broitzem. Am Bahnübergange fand man Abends das 7 - jährige Söhnchen des Arbeiters Schade in einer Blutlache todt auf. Das Kind ist vermuthlich von einem Wagen überfahren worden. G e r a. Der Soldat Meuschka. wel cher in seiner Militärzeit schon viele Vorstrafen erlitten hatte und dann desertirte. wurde wegen Fahnenflucht zu 15 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Großbreitenbach. Das Wilhelm Kämter'sche Ehepaar, feierte bei völliger Körper- und Geistesfrische das Fest der goldenen Hochzeit. . H e i m b u r g. Aus unbekannter Ursache haben sich , die Wittwe des Landwirths Friedrich Meyer Hierselbst und deren Tochter Johanne erhängt und zwar an einem Nagel bezw. einer Thürklinke. H e l m st e d t. - Ein schwerer Unglücksfall ereignete sich in der Kammgarnspinnerei von Wilhelm Hampe jun. dadurch, daß ein Rohr des Dampfkessels an einer Schweißstelle platzte und der Heizer Grunow in der Bestürzung in den Bereich der ausströmenden heißen Dämpfe gerieth und sich erheblich verbrannte. Er wurde nach sewer-Wohnung transportirtund in k ärztliche Behandlung aea,eben.
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ftraftäbotf. Die 10 - jährige Tochter des Gutsbesitzers Fischer wurde an einer Kette erhängt in der Scheune vorgefunden. Wahrscheinlich hat das Kind mit der Kette gespielt, ist mit dem Kopf in die Schlinge gerathen und konnte sich nicht wieder daraus befreien. Sachjen. Dresden. Der hier sehr bekannte Kaufmann Flade fand bei einemZimmerbrand seinen Tod in den Flammen. B l a s e w i tz. Ein rascher Tod ereilte in einem Hause an der Südstraße den 44 Jahre alten Handarbeiter Christian Maluch. Er stürzte infolge eines Fehltrittes auf der Treppe aus der Höhe des ersten Stockwerkes in'Z Erdgeschoß und starb bald darauf, ohne das Bewußtsein wieder erlangt zu haben. Im 84. Lebensjahre verstarb hier der Kammerrath Franz Adolf Lange. B o d e r i tz. Dem Gutsbesitzer und Gemeindevorsteher Pahlitzsch verstarben innerhalb 14 Tagen 3 Kinder im Alter von 6. 4 und 3 Jahre an Diphtheritis. C h e m n i tz. Der vormalige Postillon Christian August Reingräber beging mit seiner Ehefrau sein 50-jäh-riges Ehe - Jubiläum. Coßmannsdorf. Mit der sogenannten Weihnachtssparcasse für unbemittelte Einwohner im Betrage von 1000 Mark ist der Holzdrechsler Paul Mentschel durchgebrannt. Ebersbach. Ertränkt hat sich die erst seit 4 Wochen verheiratete Maurersehefrau Deckbar. Großröhrsdorf. Bon einem Güterzuge ist der bei Ausbau des zweiten Bahngeleises beschäftigte Schachtmeiste? F'örnig tödtlich überfahren worden. G r ü n h a i n. Das diamantene Ehejubiläum feierte der , Schuhmachermeiste? Carl Eduard Me'lzer mit seiner Gattin. H o h e n st e i n. Baumeister Dünnbier ist in Begleitung seiner Geliebten unter Mitnahme einer großen Summe Geldes flüchtig geworden. Viele Einwohner sind geschädigt. Die Concurs ist eröffnet. Klingenthal. Der Hypotheken Agent Kehr von hier, der denBetrag von 13,000 Mark unterschlug und in seinem Nutzen verwendete, pellte sich selbst dem Landgericht Plauen. Dem hier stationirten Bremser Wohlrab wurde von einem Zuge der linke Arm abgefahren. H i n t e r l o h m e n. Der 33 Jahre alte Steinbrecher Röseberg ist in einem dem Steinbruchsbesitzer Karsch gehörigen Bruche beim Transport eines ca. 80 Centner schweren Steines, welcher rückwärts fiel, durch Eindrücken des Brustkastens tödtlich verunglückt. Johnsbach. Eine Feuersbrunst äscherte das Schwenke'sche und das Braunschweig'sche Gut vollständig ein; von der benachbarten' Pietsche'schen Besitzung brannte eine Scheune nieder. Mehrere Personen sind unter demVerdacht der Brandstiftung verhaftet wor-den.
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