Indiana Tribüne, Volume 22, Number 104, Indianapolis, Marion County, 3 January 1899 — Page 1
o Ct s O - A 00 Y W O kS A Ysvs cC k v y ly w v Ky w y -y y y& w Office : Sto. 18 ööD ZUabana Otrafze. Telephon 1171 Jahrgang 82 Indianapolis. Zndiano. Dienstag, den 3. Januar 1899. NcZ 104
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Frenzel Brothers, No. 1 West Washington Strahe, (Merc.liants National Bank.)
Ein europäisches Departement. Wechsel, Creditbriese und Poftanwei sungen auf alle Städte Europas. Schifföscheine nach und von Europa. Anund Verkauf auttändiscben Geldes.
c 2 iCfiirh 55ran'V!araa-,h S''rke. at. V311HU . ti dt Vuchdindk 33 in?,, am. Januar 1899, Tlorgenl 8 Uhr. ach fnntm 2i bin, im l 50 Zahn nd 6 fltooaiea . CU CenblguBfl sidt ftzkt am Mittzvsch aimittaz ßii. , khltg Ltichknha,. .7u8 Biiglaia oul, bo)M Zreuadt tiagkladk ftnd Tte trauernden Hinterbliebenen. l (Keo ßUerrmaiiu ttt -kC' JP.fCf XL .KM.?.Mi1sz A .V-V!-. 5-5?? :fi1fA MMGWM rsiPaa M 1 I 1 I ' W II I III I II .-lÄ' VsiHenhefteMeV, Office: 26 Süd Delawarestr. CtiHe , 220, 222, 2U, 226, 223 Ost Pearlstr. Tlephon Oll. Offen lag und Nacht. Sndiana rjist Company Sparkasse-Departement Bekanntmachung über Herabsetzung des Zins fuhes auf 3 proz. 3n Folge der allgemeinen Herabsetzuvg de ZmSsußeS für Anleihen Lud, Kapitalanlagen macht die Jndiana Trust So. hierdurch bekannt, daß vom 1. Januar an, der Zinsfuß für Depofikea im Sparkasse. Departement drei Prozent (3) betrag. wird. Depoftloren, welche wegen dieser Herabletzuvg der Zmkrake iyre ,po fiten zurückzuziehen wünschen, erhalten dieselben, sosern sie unter den Regeln zu Zinsen berechtigt find, mit Zmövergütung zur bisherigen Rate biö z im 1. Januar 1899 ausbezahlt. An zu. ruckbleibenden Depositen werden tu I .i Zinsen zur alten Rate bis 1. Januar 1899 und von jenem Dutum an zur! Nate von drei Prozent (3$) berechnet werden. 3m Auftrage deS Direktoriums, I. P. Frenzel, Präsident I. A. Butler, Sekretär.
JeutickeS Ueaitt ebenfall, wie Harry Cornish. einige XWUlU)ZS 9airU2t vor seinem Tode ver Vo ein
Sonntag, den S. Zanuar J899 im . Deutsch en Hause. vft2u eranüllt ,o dn Dranatischen Sektion des Sozialen Turnvereins. eztikd : DsrfTTnd Stadt! Vchas?i,l in Xitiltn nd 8 ?t,a EharlsU, rirchpsk. 1. Theil S'öor,. Llkt,. . Tdeil Leonore. g Isn ?rv.t (i ach Uhr. Einieilk 60 "enis unv 25 t?entS. (ki Timtn i Deut'chk fitni nscistti erde. tt ?ft,lln Ist ich i tue I,ld des Hase, 1er i tat vun m ca. Cttintn Freunden und Bekannten zur gifälligen Anzeige, daß ich daS JEFFERS0N HAUS, 115 119 Oft South Straße, überne?. habe, und ich freum werde, sie I dasei'"ft zu begrüßen. OsardiaghauS rnZt echt deutscher Kost. Achtungsvoll, Geo. Peter Hßcimerle.
Dini)liniri)iti1jleiit 2B cttcr bcti d t. Wärmere, schSaeS Wetter heute Nacht; schöne Wetter mit zunehmen der Bewölkung Mittwoch. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunoen 37 Grad, niedrig? 30 Grad.
Die Sage in Zloilo. Washington, 2. Jan. Die Situation in Zloilo ist irritirend, insofern iu den nächsten zwei Tagen keine Nachrichten zu erwarten find, fall nicht, toz! unwahrscheinlich ist, die Amerikaner bei ihrem Landungkversuch zurückgewiesen wurden. Mit Seneral MlUerS Verhalten ist man zufrieden. sosern er einer formellen Anerkennung der Insurgenten: welche die Regierung später in Verlegenheit sitzen könnte, ausweicht, und doch nicht unnöthig schroff gegen sie vorgeht. - Man hofft deshalb, daß aktive Feindseligkeiten vermieden werden und daß schlimmsten galleS sich die Jnsur genten ohne Abkommen biS zum Ein greifen AguinaldoS zurückziehen wer den. General OliS hat General Mil ler durch Voten Mittheilung von den neuesten Instruktionen des Präsidenten machen lassen. Auf jeden Fall gehen Truppen zur Verstärkung deß Generals Otlö jeden Augenblick bereit. M a d r i d. 2. San. General RioS. der spanische Kommandeur, meldet. bah er in Manila eingetroffen ist, und je VlsayaS und den nördlichen Theil der Insel Mindanao nach Sprengung der 14 ForlS und der Flotte von Kanonenbooten auf dem Lake Lind ae. räumt hat, und daß bei Zanboango 1600 Mann Spanier unter General Konters stehen. Ehe man die Schanzen räumte, er. klärte er den Insurgenten in der Ge. gend von Jloilo, wenn sie einen einzi. flen Schub abgeben, werde er die Stadt - ' rastren. Die Ermordung der Frau Adams. New L o r k, 5. Jan. Der Leich. nam deS kürzlich verstorbenen Henry Varnett ist auSgegraben worden und eine Untersuchung ergab Cyankali im Magen. Man erinnert sich, daß er ge vor et 'Vuloer gegen Kopfschmerz erhielt. Varnett und Cornish waren Freunde und eS ist möglich, daß das Pulver von derselben Person abgeschickt worden ist, wie daS, an welchem Frau AdamS starb. Gegen Imperialismus. Boston, 2. Jan. In einer Ver. sammlung der Qnti. Imperialistischen Liga wurde heute berichtet, daß direkte Proteste gegen jede Ausdehnung der Souveränität der Ver. Staaten über die Philippinen in zunehmender Zahl auS allen Landestheilen einlaufen. Herr Swing Winslow, Sekretär der Liga, wird im Lause der Woche nach Washington gehen, um mit Senatoren Wüita4c3tt nehmen, welch, sich sü r eine Conferenz ausgesprochen haben. Hat die Blattern. H a v a n a. 3. Jan. Sergt. Fred. ZmeS vom 161. Jndiana Regiment ,ft an den Blattern erkrankt.
Cuba amerikanisch.
Ha v an a. 1. Jan. Die Landeö. Herrschaft von Cuba ging heute um die Mittagsstunde von Spanien auf die Ver. Staaten über. Die Form der Uebertragung war einfach. Sie be. stand lediglich aus einem Austausch von Reden im Thronsaal deS PalasteS, auS dem Niederholen der spanischen und dem Aufhissen der amerikanischen Flagge und auS dem Abfeuern von Salutschüssen durch die schweren Aa. nonen der FortS und der Kriegsschiffe Als die Sterne und Streifen vom Dach deS Palastes im Winde flatterten, er. hob sich von der Volksmenge, die ringsum die Dächer der Gebäude und die Plaza bedeckte, ein mächtiger 3. belruf. DaS Ansammeln einer Volksmenge auf den Straßen in der Nähe des PalasteS wurde nicht gestattet. Um 9 Udr marschirte unter dem Tommando von Capt. Van Vliet daS 2. Bataillon des 10. Infanterie Regiments auf die Plaza de ArmaS und formirte sich um dieselbe. Mit Interesse betrachtete der General . Capitän CastellanoS vom Valcon seiner Zimmer die amerikanischen Soldaten, wie sie aus den öffentlichen Platz marschirten und alle auf denselben führenden Straßen absperr ten. Jedem, der keinen Pah auszu. eisen hatte, wurde der Zutritt verweigert und alle auf die Plaza führen. den Thüren deS Palastes wurden ver. schlössen. DaS Wetter war warm und den in der Sonne stehenden Soldaten wurde sogar die Hitze drückend. Der General - Major John R. Brooke, Gouvernör von Cuba, traf mit seinem Stab um halb 12 Uhr ein. Z jeder Kutsche befand sich auch ein kubanischer General. AlS die Kutschen herannahten, präsentirte daS 33. spanische Jasanterie-Regiment die Wasfen und die amerikanische Militärka pelle spielte "The Stars and Stripes Forever". Der spanische Ober ia. luttrte. Um ein Viertel vor 12 Uhr gesellte sich der General. Major Lee. der Mililärgouvernör der Provinz Havanä, mlt seinem -Stab-zu General Brooke. SS folgten ihnen andere amerikanische Generäle und die cuba. nischen Oisiziere. ' Ein Trompete. tusch begrüßte die Prozesston und die spanischen Soldaten präsentirten die Gewehre, bis die Amerikaner und Cu baner im Palast verschwunden waren vann spielte die Kapelle de 2. 2lli. noiser Freiwilligen . Regiments den spanischen KönigSmarsch und die spa. nischen Soldaten marschirten ab. Palast begaben sich die amerika nischen Generäle in den Salon, wo sich die Stabsmitglieder deS General-Ca-pitänS CaftellanoS befanden. Um 12 Uhr donnerten die Kanonen, die Capelle auf der Plaza spielte die spanische Nationalhymne und gleich darauf wurde die Fahne der Ber. Staate aus dem Palast und anderen NegierungSgebäuden in Havana aufgehißt. Die Kapelle spielte dann The Star Spangled Banner" und nochmalS begannen dann die Kanonen zu donnern. Der General.Capitän CaftellanoS hielt eine Ansprache an GeneralMojor Wade, den Präsidenten der amerikani. schen Militäkeommission, in der er ihm formell Cuba abtrat. General Wade übertrug dann daS Commando auf General Brooke und dieser hielt eine Ansprache, in der er daS Com. mando annahm und den Spaniern eine angenehme Heimfahrt und Glück wünschte. Darauf drückten sich Gene. ral Brooke und General CastellanoS die Hand und dieser verließ mit seinem Stab daS Zimmer. Za seinen Ossizieren sagte General CaftellanoS mit Thränen in den Augen: Meine Her ren, ich bin in mehr Schlachten ge. wesen, als ich Haare auf dem Haupte habe und meine Selbftbeherrschaft.hat mich nie verlassen bis heute. Adieu, meine Herren. Adieu". Mit erhöbe, nen Armen näherte er sich schnell dem Treppengang, begleitet von General Chaffee und gefolgt von seinem Stab. AlS er über die Plaza schritt, schwenk, ten die amerikanischenDamen aus dem Ba'eon ihre Taschentücher und Seneral CaftellanoS erwiderte den Gruß durch eine Verbeugung und indem er den Damen einen Handkuß zuwarf. Er begab sich dann aus daS spanische Transportschiff Rabat", ans dem er sich in Begleitung eineS vataillonS deS 38 Infanterie . Regiments nach Matan,sk beaebea wird. V w
VonHavava. ! Familienrücksichten in sächsische Dienfte Havana, 2. 2an. Die eubani. und machte im Gardereiter-Regiment schen Insurgenten stehen noch immer den französischen Krieg mit. Er wurde unter Waffen und sie weigern sich aus. 1876 Rittmeister, 1884 Major im Hueinander zu gehen und sich aufzulösen saren.Regiment No 18 und 1889
ulld ihre Waffen abzuliefern, wenn sie, nicht bezahlt erden. Die Unterhand. lungea mit den kubanischen Generälen werden direkt von Washington auS geführt. Etwa 35,000 Cubaner würden abzubezahlen und eS dürste dies die einfachste, billigste und - friedlichste Löhnung sein, die Leute loö zu werden und sie zum Arbeiten zu bringen. - Die Zolleinnahmen beliesen sich heute auf 542.000. doch hält man diese Summe für außergewöhnlich groß. Ueber den Aufschub der Feier bei der Räumung der Stadt durch die Spanier find die Bewohner schnell hinweggekommen und die Bevölker. ung ist im Allgemeinen zusrieden und guter Laune. Die Zoll., Post, und Telegraphenämter befinden sich nun unter Leitung der Amerikaner. Bon Washington auS erging die Anweisung in untergeordneten Aemtern bloß Cu. banern anzustellen. Die Clvilpolizei wird langsam un. ter Obrft Moulton organifirt und die Soldaten werden nach und nach ausS Land geschickt. grau Marx.AvelingS Selbstmord. London, 2. Jan. Bezüglich deS Selbstmordes der Frau Marx.Aoe. ling im März v. 3. ergiebt sich jetzt, daß sie erfahren hatte, daß Dr. Aveling, der englische Sozialiftenführer. mit welchem sie jahrelang gelebt, sich heimlich mit einer jungen Dame der. heirathet habe. Er gab die selbst zu. und erklärte, er sei ihrer überdrüssig, woraus Frau Aveling erwiderte, daS Beste waS sie thun könne, sei sich daS Leben zu nehmen. Dr Aveling. gab zu, daß sie sich Gift auS einer Apot.heke holen ließ, und machte einen Spazier. gang, während, sie eS nahm. Die Staatsanwaltschaft würde sich der An. gelegenheit bemächtigt hab, wenn Dr. Aveling nicht selbst plötzlich am 4. August gestorben wäre. ' , , Allerlei unwahrscheinliche Berichte. Paris, 2. Jan. Rochefort'S In. tranfignant behauptet, der Kassation. Hof habe seine Abficht, DreyfuS nach Paris zu bringen, auf die Vorkell. ungen der Regierung hin, daß Aufruhr und Lynchen drohe, ausgegeben. London, 8. Jan. Der Pariser Korrespondent deS Daily Chroniele" sagt, DreyfuS habe schon die Reise nach Frankreich angetreten gehabt, alS er wieder in Gefänanib urückaebracht wurde. Die Regierung soll nämlich dem CassationShos Borstellungen über die daraus entstehenden Gefahren ge. macht haben. London, 3. Dez. Die Daily NewS" behauptet gehört zu haben, daß die britische Regierung aus Verlangen der französischen einen Haftbefehl gegen Smile Zola, der in England sein soll, erlassen habe. (77?) dt speit. Neapel, 1. Jan. Sin UuSbrnch deS Vesuv auS dem 1875 gebildeten Krater hat stattgefunden. Zwei Lava. ströme, jeder 10 Meter breit, haben die Hänge deS Montefomma erreicht. - nln voernireurenank a. B. von S g t d y. Berlin, 1. San. Nach hartem TodeSkampf starb an einer Herzbeutel. und Lruftfelleventzündung in Folge von Gelenkrheumatismus einer der edelsten Menschen seiner Zeit, Christoph Mor,tz v. Sgidy. eine Wittwe und zehn Kinder zurücklassend. Die Blätter ohne Unterschied der -arteiftellung widmen dem Dahinge. schiedenen ausnahmslos sehr warm gehaltene Nachrufe, die sein edleS Streben anerkennen und seinen moralischen Muth, sür das, das er als wahr er. kannt, mannhaft einzustehen, volle Ge. rechligkeit zu Theil werden lassen, wenn sie auch selbst zumeist weder mit den Zielen, noch der Wahl der Mittel deS nunmehr Verstorbenen einverftanden find. Sgidy wurde am 29. August 1847 in Mainz geboren, in den Kadettenhäufern. zu Potsdam und Berlin erzogen uud wurde 18S5 Oekondelieutnant im 35. Füsilier. Regiment. alS welcher er !dea geldzug gegen Oesterreich mitI achte. Sa Sahre lSSS trat er auß
oersttieutenant, 1890 aus seinen
Wunsch verabschiedet. Er widmete sich nun ganz, seit seiner Verabschiedung in Berlin wohnend, seiner Idee, der Verbreitung eines undogmätischen Christenthums, einzig und allein auf der christlichen Liebe gegründet. Gleich nach seinem Abschied erschien seine Broschüre Ernste Gedanken", die in 6 Monaten in über 50,000 Eremplaren verbreitet wurden. Neben anderen Schriften, die eifrig gelesen, aber auch theilweise bekämpft urden, erregte 1892 besondere Aufmerksamkeit sein öffentlicher Ausruf: Religion nicht mehr neben unserem Leben ; unser Leben selbst Religion ! Aber Religion ohne Dogmal Christenthum ohneBekenntniß !" Dieser Aufruf kann alS daS Prinzip angesehen werden, nach welchem der edle Kämpe den Kampf mit der Ungläubigkeit deS Jahrhunderts aufnahm, daS er verbessern wollte. Für ihn gab.eö nur dieReligioa unendlicher, christlicher Liebe, eder AnderSgläubige noch Stände. Er kämpfte gegen Antisemiten und StandeSvorurtheile bis zum letzten Athemzuge mit einem Feuer und einer jugendlichen Begeifte. rung, die man dem zarten Körper gar nicht zutraute. OchiffS.Nachriyten. Angekommen in : New Sork: Rotterdam" Rotterdam ; La GaSeogne" von von Havre. Ha v r e : La Bretagne" von New Sork. Q u e e n S t o w n : Catalonia" von Boston. m ni w allerlei. Mit W ölten yatte der lünge Ehester Gracier aus miof)t Mlnn.. ein Abenteuer zu bestehen, das er so bald nicht vergessen wird. Er war von Noseau, wo er bei ein:r Vermessungsgcsellschaft beschäftigt war. nach Thief River Falls aufgebrochen. Unterweqs kehrte er in der Wohnnnz des Auditors Spencer ein und brach'.e die Nacht dort zu. Früh am ondcren bergen, noch lange vor Tagesanbruch, machte er sich wieder auf den Weg. Nachdem er eine oder zwei Metten ge gangen war, kam er an einen g?os::n Sumpf, den er überschreiten -nußte. Da blitzten ihm die zwei feurigen Auaen eines großen Waldwolfes, welcher ihm den Pfad versperrte, entgegen. Der junge Gracier hob ein Stück von einem Ast auf und schleuderte :s in d?r Hoffnung, den Meister Jsegrimm zu vertreiben, gegen ihn.. Statt fortzulaufen, näherte sich ihm das Raub thier und in demselben Augenölick gewahrte Gracier durch daö Dunkel der Nacht noch mehr solcher glühender Augenpaare. Jetzt hielt eS junge Mann, welcher unlewaffnet war, svr das Vtste. so schnell wie möglich einen der den Sumpf umsäumenden Bäume zu erklettern. Die Wölfe schzarten sich um den Baum, blickten unablässig hinauf und stießen ein Geheul ouö, welches eine Wirkung auf ihn ausübte, als wolle ihm das Blut in den Adern gerinnen. Hier hielten sie ihn bis Tagesanbruch fest, als ein mit ciner Flinte bewaffneter Ansiedler auf der Scene erschien und die Wölfe mit Schüssen in den Wald zurücktrieb. ' D e r T o d hat den geheimnißvollen Einsiedler hinweg berufen, der LOIJahre lang m einer armseligen Hütte in einem Walde nahe Petersville, Northampton County, Pa., hauste, ohne je ein Wort über seine Bergan genheit gesagt zu haben, und das Erscheinen angeblicher Verwandten, welche die Leiche in einen Bretterkasten packten und mit sich fortnahmen, hat das Geheimniß über den alten Mann nur noch erhöht. Sogar die Eisenbahn Gesellschaft, durch welche die Leiche verschickt wurde, verschweigt den Namen und den Bestimmungsort derselben. Man erzählt sich, daß der alte n r " ä. f Mann einst sehr reich gewesen, daß er IClH ÄJCCIHÜUCH UCHUICU, UUU Utt II seinen Verwandten nicht zur Last fallen wollte, sei er sozusagen in die Wildniß gezogen und habe mit eigenen Händen die Hütte errichtet, in der er dann von der Außenwelt abgeschlossen hauste. Alle Versuche, in sein Geheimniß zu dringen, wurden schroff zurückgewiesen und Besucher in seiner Hütte waren nie willkommen. Er war äußerst genügsam und nährte sich ausschließlich von Gemüsen, außer wenn es ihm gelang, einen Hasen oder irgend einen Vogel zu fangen. Hin und wieder ehielt er eine kleine Geldsendung, aber wer sie ihm schickte, konnte ni tq Eriabruna gebracht werden
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&' j - TUtiri siy l l P. Sabeock. von lvoea, N. F. ei etera der S. N. Y. ttillerie uid seit dreißig Jadnn bet der flad'mr & Mnnsel ffarrislQC Eo. von Auburu sagt: Ich schreibe. m meinen Dank auSzusprechen für den wunder barm Ruken. den mir Dr. MIlel' Heart Eure brachte. Ich litt seit Jahren an Cciatica al Resultat de Armeeleber, odu-ch mein Her in schlimmste? Weise ergriff. wurde, meine Glieder schwollen an von der Knöcheln aufwSrt!. Ich war aufgeblasen, daß nicht im Stand war. mein leider ,u,ut.Zps:?:, hatt hektta Cchmer,ea in der Herzgegend. txv.itnU Anfälle und kurzen Athem. Tret Miate lang konnte ich nicht liegen und nur in tir:m Armftuhl schla, fen. Ich Wurde von den beste-, Doktoren behan delt. ber allmählig schlimmer. Vor ungefähr lnem Jahre begann ich Dr. JRlIel' Heart Eure in nehmen und I rettet k ei Lebe wie durch fn Mi,n,? Dr. Milet" Mittel NVVl werden durch all Apotheker verkauft unter einer positiven Garantie: die erste lasche nützt oder dat eld wird lurtter stattet. Buch über die Krankheiten de Herleni und der Nven frei. il&Si : 'öft iVi ätemCc l-5 jcterca j Pultes!'' drekse: Dr. MikelMedica Co.. Ellbart. Ind. yfaenuern er wegen Nichtbefolgung eines richterlichen Befehls 22 Monate im Gefängniß zu Houston. Ter.. gesessen hat, ist der New Yorker Millionär Thos. Tinsley jetzt freigelassen worden. Tinsley hatte sich als Präsident der Glenwood Cemetery Company geweigert, die Bucher der Gesellschaft einem vom Gerichtshof ernannten Massenderwaltez zu übergeben. Er cvvelline an alle nur mogllchen Instanzen, die jedoch . sämmtlich das Urtheil des unteren Gerichtshofes aufrecht erhielten. Als er sah, daß er Mit seinem harten Schädel die Wan? nicht einrennen konnte, gab er nach, und legte die Bücher vor: . darauf erfolate Stm Freilassung.. Einekünstlerische Scandalaffaire macht zur Abwechselung einmal, in - Peking von sich re den. In der chinesischen Hauptstadt rregte nämlich unter den Theaterbesu, chern das Verschwinden einiger wohldekannter und sogar berühmter Schau Spieler des dortigen Palasttheaters, die häufig vor dem Kaiser spielten, berecht gtes Aufsehen. Ueber den Grund dieses Verschwindend wird jetzt die folgende ungeheuerlicheThatsache bekannt. Das Haupt der Truppe hatte es gewagt, unter derLeitung eines dem Kaijer vertrauten Eunuchen europäische Kleidungsstücke nebst d:n dazu gehörti Hüten, Stiefeln u. s. w. zum Georauche des Kaisers in den Palast einzuschmuggeln. Diese Kleidungsstücke wurden von der Kaiserin Mutter entdeckt, und ebenso die Art und Weise, wie sie dahin gelangt waren. Die Schauspieler bekamen aber zur rechten Zeit Wind von der Sache und fort waren sie noch am nämHchen Tage aui dem Bereiche der kaiserlichen Nesidenz stadt Peking. So geschehen im Jahre 1L93. Das seit mehr als einem Jahre gesuchte Haupt der Arnellisten, Arnellos, ist dieser Tage von zwei seiner Jünger in Patras verrathen und in Haft gebracht worden. Er war das Haupt einer überspannten Secte und wollte seinen Gläubigen das Himmelreich auf Erden schaffen. Dazu war vor Allem nöthig, daß sie ihm' ihr Had und Gut brachten, wovon er dann m't seinen Genossen in Freude und Wohlleben lebte. Besonders viele kleine Leute, Frauen und junge Leute, zog er an sich, nahm den Gläubigen das Geld und feierte mit ilnen seine Versammlungen. die wohl meistens eine Polizeiliche Aufsicht nicht hätten ertragen können. Er stammt aus Pyrgos und be suchte dort das Gymnasium und in Athen, alö Student der Mathematik, die Universität. Hier versank er m theologische Grübeleien, kam allmälig herunter und wurde in PatraS Stra. ßenkehrer, von welcyer Stellung er sich zur Würde eines Prophetenherrschers, wie er sich nennt, emporschwang, der durch seine bequeme Lehre, einige eingetroffene Prophezeiungen und salvungsvolle Sprache viele Anhänger fand. In Athen und anderen Orten gründete er sogar Zweiggemeinden. Mit Anarchisten und Socialisten hatte Arnellos keine Gemeinschaft, auch dem Anschlage auf den König stand er fern, obwohl er ihn vorausaelaat baben soll. Mlll Qenn ihr ein gute Mittel .haben wollt Euer Blut zu reinige, , die Nerven zu Särken und die Covfiitution iu kräftigen, aebrauüt Sood' Oarsaparilla. Gebraucht un Hood'S. Hood'Syillen heilen Brechreiz, j üovfsöaerzen auS dea Nage und I Urndsnlichkett,
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