Indiana Tribüne, Volume 22, Number 101, Indianapolis, Marion County, 30 December 1898 — Page 3
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Tröge Ccöer.
33 hd ftark an eiser schlafen Leber Selltun. die Verikopfunz hkrvorries. Ich fand, dah alcatcti alle find. waSie davon behuupte. und geroana schon beim ersten Versuch eine solche Er leichterung. datz ich inen andern Borrat kaufte und vollftändig geheilt wurde. Ich werd nur zu gern EaScaretZ empiehlen. so oft sich die Gelegenheit bietet I. .Smith. 2920 EnZquehanna ftee.. PhllZdelplzia. Pa. ngenebm, schmackdaft. wirksam. Schmecke gut, Nun rit, machen nie krank oder schwach, rerursache leine cher,. 10c. 25c, Heile Beropfnng. (rilag Rrad Coapa, Cfclc&r, 3aalr.it, Htw Y.rk. 320g "Kfl Tsi Tl I P derkauN und garantiert von all v-ALF-Jü.AVf postiern zur Heilung der TadaU nsohnde. Dle Ofstce von Dr. H. PINK und Dr. COLE, befindet sich in No. 24 Oft Ohko Strafze. Telephon No. 927 wie bisher. Dr. Louis Biirckhardt, No. 1134 Süd Meridian Straße. Sprechstunden: 3 9ZorqknI und? bend. Wllloughby Block, 224 Nord Meridian Straße. Sprechstunden: j 4 Nachmittag. Tel.Z2Z. Dr. I. Vühler, 120 Sst McSurty Str. S?rech stunden : 8 bis 9 Uhr Vorm. ; 2 bis 3 l-ftt Nachm.: 8 bis 9 Uhr Abends. Telephon 1446. Gtzrchftude ! Votaa Vortttaz. C. C. EVEBTS, Deutfcker 5Zabtt Arzt. T v V s. 81 Nord Pennsylvania Str. ? a totrd auf Wunsch anzevandt. WALTER FKANZ, ZahnArzt, No. 90)6 Oft Mnket Straße. Sofft lock. Alm 45. 0fft-etund,i: 9bi,12m., 11(1 3 Km., 7 19 i bnb . ,ntagk von 1U Uhr L . d t 2,Nhr Nm 60 YEARS EXPERIENCE Trade Marks Designs Copyrights &c AOTn undlng keten and dMcrIptlon mf . " 7" . . - -. Ai4nM Br V At V Aft oltkir ASert&m oor opimon rre taTsntioa i proonoiy pueouum. tuinuwuiu Con llom iLrtctir oonnaenuai. tunawoiflariieuw n-.. vu ilimnirii tnnn Jk Co. rerelrfl nt sre. Oldrt rency.sor securing patenti WfcUU notier witbout charita. In tba pmiH "VM Scfetttific fliwicaii. a bantUomely tllBBtTfttM weekly. I,anrt jrl.ti.. Ainntls 4knini TftPmt. 13 IV yr: f I.1UII lUituuu via. m 17 " .1 mt: four montn, $L Sold by all newtdealerj. 1 K Hn 36 1Broadwty.fi RW TfirK I Hl Braccü 0So. 623 T PU 7aihlxtoo. D. C M?S TÜMXS ' ve !nten6eZ s?r rKtUren, ladic and all srho prcfcr a medidne disgulaed ro: scctionery. Thcy may cow be bad (put vp In Tin Boxcs, eventjrtwi in a box) pnce, twcnty.fi.ve centi or sive hoxts sor onedollar, Any druckst will gcttheira ifyouinsl;andthcy may alwaysbe Ar obtaiflcd by rcrplitlcg tbe price to'jffi) I K2 uipans Uienyci Cömpany:! ic-, rrnn5',r lj- - iäi u EEra?sB?rtladartIJTf3t M ?s ,N?:.ys,?Z?Zs,A t&W IteGlitsbiif eau 1 Holoiiat i ll H.MARCKWOBTn, t 533 Vine St., Cincinnati, O., i ift anerkannt das älteste, eitverbrei i teft und zuverlässigste in Amerika j 0N n no euqqlano, no aut iiur vj auf O Erbschaften und Rechte, jj kann man vertrauensvoll in feine t Hände legen, und versichert fein, daß H t 1 . f. 1 . -J t i IL. o IICXNIXT, 6 gTOpiCTI lj -TT Ji -fCi-a-.-. ß vyurnauii?'4iUjuuye rnU aleichem C:fkr und eenauer SkechtS h k Hfvtif Ar?Trr(rtff M .MV.M.p WV I ledigr werden. I ttieffcuactjii vermisster Erben ird wSchttUich t dies, latt, er. ltxdlrüfTin Adolph Frey, iOld ITeedom Kigtt.) ITotary Public, Translator, Corresponflent etc No. 970 West Walnut St. Taks Blak St. Ci-. M. öicrhe, Osstsüer W 417 Oft MtSttty Str. Scke Saft. Up Dtain . tut Cul 5U:53stTCiiKaUai6tui At cjUZuaM ftr ich tz
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Die Damen von Kranz.
Roman Von H a n S Richter. (Fortjedung.) Er selbst war es gewesen, der am Sonntag Vor Vierzehn Tagen Tessa Braschen in seinem Wagen zur Bahn gebracht hatte. Aus ihren und der Gräfin nebenbei recht zurückhaltenden Worten konnte er nur entneh men. daß es sich für Tessa darum handle, der Verbindung mit Anspach zu entgehen. Von Gartow war gar nicht die Rede gewesen, und als er schließlich selbst dessen Namen genannt, hatte Tessa nur schluchzend hervorge stoßen: Schweigen Sie!War das unschuldige Jugendfeuerchen schon verglüht, der Rausch ver flogen? Ein Jahr seines Lebens hätte er darum gegeben, eS sicher zu wissen.' Nach und nach wuchs der Wunsch zur festen , Ueberzeugung empor. , Sei ner Ansicht nach gehörte der Doctor überhaupt zu den Männern, die mo mentan blenden, aber nie zu fesseln verstehen, unter der bestrickenden Außenseite mußte das scharfe Auge eines WeibeS immer den hohlen Kern entdecken. In der Stunde des Kampfes der Entscheidung, hafte dem Ritte? der Muth gefehlt und, damit war seine Macht, sein Jauber- gebrochen. S? matte sich Amm5.nn in scharfsinn'lgerCombination auö. was am Sonntage hinter den Coulissen gespielt hatte. Nun war für ihn die. Stunde zum Handeln gekommen. Gern, sehr gern hätte er dem geliebten Mädchen, Zeit gelassen, aber noch glaubte er die Gefahr nicht beseitigt. "Selbst ihm gegenüber sprach Braschen von einem längst beabsichtigten Besuche Tessas bei Berliner Freunden ... ein ernstes verdächtiges Motiv. Das zweite, noch ungleich schwerer wiegende: Anspach hatte eineHypothek von dreißigtausend Mark auf Klein - Kranz gegeben. ffür einen mehrfachen Millionär, der wenigstens vorläufig einen länd lich einfachen Hausstand führte, waren dreißigtausend Mark wirklich nur eine Kleinigkeit, aber ein Mann von dem Alter, der Erfahrung, der Vergangenbeit AnSpachs wirft auch diese Kleinigkeit nicht in ein bodenlose? Faß. So selbstlose, grotzmUthlge Freunoscyast konnte er nicht üben, ein charicterloser Verschwender wie Baron Braschen nicht erwecken. Der Grund dieses Darlehens, daö einfach ein Geschenk war, lag ja klar uf der Hand. Anstatt deS GegenwertheS, der nur auf dem Grundbuchblatt stand, erhielt AnSpach Tessas Hand. Ein glattes, klares Geschäft! Wie wird sie denn widerstehen, wenn sie ih ren Vater, ihre ganze Familie, Besitz und Ehre abhängig sieht von dem wer benden Manne, wenn stündlich Bitten und Drohungen auf sie einstürmen! Wer seine Werbung durch so medrige Gewalt unterstützt, muß ein Mädchenherz zurückstoßen . . . Und nun wird er, er selbst kommen alö Ritter und Retter, in echter, heißer Liebe, demüthig vor ihr, doch ein unerschütter licher Hort gegen alle ihre Feinde. Es waren außerordentlich poetische Träümereien, in die sich der königliche Ju stizrath, Rechtsanwalt und Notar einspann, während der Zug durch die milde Sommernacht dahinraste. In taktmäßigem dumpfem Rollen sangen die Räder: Ich liebe Dich ich liebe Dich ! Und dann in einer Kurve, den Takt wechselnd, flotter, energischer: Tessa mein Weib Tessa mein Weib! An sein Alter, dieses fatale Alter, dachte er gar nicht mehr. Zwanzigjährig erschien er sich, in gewisser Hinsicht war er es. Mit seinen Sinnen hatte er alles Schöne der Welt genossen, klug ausgekostet, was sie an leiblichen und geistigen Genüssen bot, kein wilder Genußmensch, sondern ein bedächtiger Feinschmecker, der für Frauen und Wein. Kunst und Literatur das gleiche Interesse hegte, ohne je die vollkommenste Herrschaft über sich selbst zu verlieren. Und nun war er ganz und gar herausgefallen aus dieser vornehmen, klugen Sicherheit. Die viel verlachte Romantik rächte sich, der trockene Jurist begann zu schwärmen wie einStudent! Als Ammann in Berlin eintraf, lag b-reits der junge Tag über den Straßen der Weltstadt. ES war zu spät, seine Unruhe auch viel zu groß, um sich noch zu Bett zu legen. Nachdem er Toilette gemacht, ließ er eine Droschke holen und fuhr durch den Thiergarten, aber die zahlreichen Spaziergänger verleideten ihm den Geschmack an dem wunderschönen, morgenfrischen Parke. Mt Frühstücken, Zeitunglesen, Umherbummeln schlug er mühsam den Vormittag todt. Als er endlich zu schicklicher Zeit vor dem großen Hause in der stillen Frobenstraße stand, fiel ihm ein, daß er unbedenklich mit Blumen erscheinen konnte und lief ncch einmal nach der Potsdamer Straße zurück, um einen Riesenstrauß mit Vergißmeinnicht durchflochtener weißer und 'fast, schwärzlich rother Rosen zu ' erstehend ' Im dritten Stockwerk zeigte " eine Messingtafel an der- Corridorthür den Namen: .Professor Heydenreich.- Die Gräfin Laßwitz hatte ln jener Sonntagnacht gewiß nicht darauf geachtet, daß er die Adresse ihrer Berliner Freunde aufgefangen. Ein Mädchen öffnete, die sehr elegante Erscheinung deS Besuches mit sichtlichem Erstaunen musternd. .Ich bitte. ' mich Fräulein v. Braschen zu melden.-. Sie nahm die Karte und ließ ihn ohne Weiteres in ein Zimmer treten.das den Salon der Heydenreich'schen Wohnung vorstellen mochte. Altersdunkle Mahaaonimöbel in der heillosen häßlichen Steifheit der fünfzigerJahre, die braunen Ripöbezllge mit unzähligen geh'äckelten Deckchen -und gestickten Kissen förmlich -überschüttet, an- den Wänden Wilhelms Kronprinz 'Friedrich und Prinz Friedrich Karl, sowie cOloD ,--ianal.AJ
die giöße Photographie eines tastenähnlien einstöckigen 'Hauses. - Die Unterschrift besagte, daß ' die Lehrer des Gymnasiums dem scheidenden Collea.'N dieses Abbild der Stätte feines ikgensreichen Wirkens in Liebe und Verehrung gewidmet hatten. Professor Heydenreich war bis vor zwei Jahren Oberlehrer am Gymnasium eines oberschlesischen Landstädtchens gewesen, in dessen Nähe die gräflich Laßwitz'schen Familiengüter lagen. Daher stammte die Bekanntschaft mit Gräfin Regina. ' Mit wohlthuendem Behagen ließ sich Ammann auf einem außerordentlich unbequemen Fauteuil nieder. Diese altväterische' Geschmacklosigkeit hatte einen Anstrich unantastbarer Soiidität....' Hier war Tessa vorzüglich aufgehoben gewesen. Nach wenigen Minuten ging die Thür, und die Geliebte stand vor ihm. ganz wie er sie sich vorgestellt hatte, ein wenig blaß, ein wenig verweint, aber in den goldig glänzenden Augen die helle Freude des Wiedersehens! Er küßte die Hand, die sie ihm reichte, und legte dann seinen Rosenstrauß hinein.' O wie schön! und wie lieb von Ihnen, Herr Justizrath, mich aufzusuchen. Wenn ich hoffen dürfte, daß
Sie als Bote von daheim kämen. . . .Leider ist das nicht der Fall, gna-' diges Fräulein. Noch immer scheint den Ihrigen daS Verständniß für Jhren meiner Ansicht nach durchaus berechtigten und verständigen ' Schritt abzugehn. Indessen zweifle ich nicht, daß der auch von mir heiß gewünschte Friede bald wieder geschlössen werden wird. Mein eigenesHerz treibt mich zu Ihnen, um Da stockte der Redefluß jäh. Liebkosend waren Ammanns Augen an der schlanken Mädchengestalt nieder geglitten. die ein wenig verwirrt, mit einem holden feinen Roth auf den Wangen, vor ihm stand. Mit beiden Händen hielt sie den duftenden Rosenstrauß, ab und zu das feine Naschen in die Blüthen steckend, und auf diesen Mnen weißen Händen war sein Blick hängen geblieben. Verstummend starrte er auf den Ringfinger der Linken. Ein dunkles Roth stieg in Tessa's Wangen. Sie bitte den sonderbaren Blick bemerkt und streckte nun dieHand aus, so daß er den breiten glatten Goldrelfen genau erkennen konnte. .Haben Sie eS denn nicht gewußt? Ich glaubte, Sie brächten mir den ersten Gluckwunsch aus der Helmath. der gar leicht der einzige bleiben kann. Verlegen und zaghaft klang die helle Mädchenstimme . . . nicht der Jubel einer glücklichen Braut, nicht die sorglose Keckheit der Tessa von einst. .Doktor Gartow .Der Vater gab endlich seine Einwilligung, her ich fürchte, verzeihen wird er mir nie." Ammann hatte sich o weit gefaßt. um nun einen höflichen Glückwunsch hervorbringen zu können, dessen Ein druck er allerdings sofort wieder stark beeinträchtigte, indem er unvermittelt hinzufügte: .Aber wie war das möglich! Ich glaubte, ich hoffte mit Zuversicht, daß Sie überwunden haben wurden, was mir noch jetzt als eine beklagenswerthe Selbsttäuschung erscheint.- Verzeihen Sie diese Worte, die in der jetzigen Stunde doppelt hart und .unpassend klingen. Ich kann sie mcht zuruahalten, ich muß Sie noch einmal warnen, bitten, beschworen Ihr ganzes Le ben ist es ja, waö Sie dahin geben." Ich weiß es und auch er. Nie wird er dessen vergessen," erwiderte Tessa, und nun leuchtete ihr Auge in stolzer, freudiger Zuversicht.. .$n diesen trüben Tagen war er der Einzige, der mir treu blieb." .Der Einzige? Haben Sie nie auf mich gezählt?" Was sich schon vorhin ahnend in Tessa's Seele geregt, es wurde ihr nach diesen mit schmerzlicher Bitterkeit hervorgestoßenen Worten zur Gewißheit. Wie Schuppen fiel es von ihren Augen. Erschrocken, beschämt, hilflos starrte sie den Justizrath an, der blaß und mit seltsam schimmernden Augen vor ihr stand, seiner selbst kaum mächtig. .Vergeben Sie mir, wenn ich Ihnen weh gethan," stammelte sie. .Dessen bedarf eS nicht, meine liebe Baronesse. WaS Sie mir gethan haben, ist die Schuld des Schicksals, das erbarmungslos mit uns schwachen Menschenkindern spielt; vielleicht auch meine eigene. Warum bin ich so alt und so bedächtig, daß ich die Klugheit im Harren und Hoffen fand,'-anstatt frisch zuzugreifen! Wehren Sie nicht ab. Baronesse! Lassen Sie mir . und möge er nicht berechtigt sein den Trost, zu glauben, auch ich könnte den köstlichen Preis errungen haben, wäre ein Glücklicherer mir nicht zuvor gekommen! Daö ist gewiß bescheiden. Und nun noch Eins bitte ich: Bewahren Sie mir Ihr Vertrauen. Lassen Sie mich stets wissen, wo und wie Sie sich befinden! thun Sie keinen entscheid'enden Schritt, ohne mich vorher befragt zu haben, ich werde Jbnen stets selbstlos, nach bestem Wissen rathen. lassen Sie mich jede Ihrer Sorgen wissen, jede! Kein Bruder und , kein Vater kann eS treuer mit Ihnen meinen. als ich. Weiter kann ich Ihnen nichts sagen. Und nun lassen Sie mich gihen. Leben Sie wohl, Tessa, leben Sie wohl!" : Ammann hatte so schnell gesprochen, daß sie ihn nicht unterbrechen konnte. Jetzt faßte er ihre beiden Hände, küßte sie1 und schritt dann schnell nach der Thür, ohne daß sie einen Versuch mächte, ihn zurückzuhalten. Wohl rief eine warnende innere Stimme in ihr: Laß ihn nicht so gehen . . . Doch in ihrer Bestürzung brachte sie kein Wort über ihre Lippen. Was hätte sie ihm auch sagen können, da nun doch schon Alles entschieden war! : i An das Fenster tretend, sah sie die hohe elegante Gestalt soeben um d:e Ecke der Bülowsträße verschwinden. Ihr war. als sei sie vordem blind durch die Welt gegangen und lerne nun erst die Menschen kennen, so den Vater. AnSpag und nun' Ammann! " .MlgeZ
heiße, tiefe Gefühl loderte ihr da entgegen, wo sie bisher nur empfindungSlosen, kühlen Scharssinn zu fehen gewöhnt war, und wo sie an Liebe und Männlichkeit geglaubt hatte, da grinZten ihr versteckter,, Eigennutz, Falschheit. rohe Genußsucht .entgegen. . Der Mann, der am Nachmittag ihr Liebe geschworen hatte, hielt am Abend fast an derselben Stelle im Garten eine Andere in seinem Arm. Hätte sie es nicht von ihrem Fenster aus mit eigenen Augen gesehen, nimmer würde sie es geglaubt haben. Und diese Andere hatte ein alteö Recht aus ihn, um das er sie jetzt betrog, wie er in Zukunft auch sie selbst betrügen würde, wenn sie ihm langweilig geworden war wie alle die unzähligen Anderen .Tausend und drei," wie Leporello singt. Laut aufgelacht hatte die Gräfin bei ihrer schüchternen Vertheidigung . . . ; O. das ist köstlich naiv, an seine Liebe zu glauben; was weiß er von der Liebe nach ihrem Sinne? Der alte Don Juan macht diesmal nur Ernst," weil er weiß, daß sie, Regina Laßwitz, ihre Hand schützend über die Nichte hält, und weil er eine Frau aus guter. Familie braucht, um seine Stellung in derGesellschaft befestigen. Da man ihn kennt, würde man ihn trotz seiner Millionen abweisen.' Nur Baron Braschen kann sein Kind an diesen mit allem Schmutz des .Lebens vertrauten Mann verschachern! , Da war in - der . holden, duftigen Sommernacht Alles zusammengebrochen in der jungen Mädchenbrust: Glück. Liebe, Vertrauen. Hoffnung! .Ich ginge lieber in die weite Welt hinaus, als daß ich mich verkaufen ließe." zischelte die Tante und Tessa griff mit beiden Händen nach dem hingeworfenen Köder, halb besinnungslos ließ sie sich fortbringen. Der Professor und seine Gattin waren nicht wenig verblüfft über diesen Besuchs der ibnen so unverhofft in's Haus hereinsöhneite, nahmen ihn aber mit offenen Armen auf. Die selbst kinderlosen, gutmüthigen alten Leute, die die Gräfin hoch verehrten, verhätschelten Tessa in liebevollster Weise. Es war ein sehr feiner Zug Reginas gewesen, daß sie die Nichte in die Hände dieser ehrenwerthen Familie gegeben haltender Glanz dieser unantastbaren Rechtschaffenheit fiel auf ihr eigenes Handeln uzid Reden zurück. Tessa glaubte mm noch fester als vordem an sie. Dann, als sie in der altvaterischen Behaglichkeit selbst ein wenig ruhiger geworden war, flogen ihre Gedanken zu Gartow und ein heißes Bereuen faßte sie. Ihr war, alö sei durchAnspach's Begehren ein Schatten auf ihre Mädchenehre gefallen und diese Schmach die Strafe für ihr Schwanken. Wäre sie fest und treu geblieben, so hätte er gar nicht gewagt, seine unreine Hand nach ihr auszustrecken, Doftor Reinhold Gartow hätte gar keinen günstigeren Moment für sein Werben finden können, al? diese Stunden der Scham und Reue. Als er auf seine briefliche Bitte von der Gräfin Tessa's Adresse erfahren und trotz der Zuversicht, die er in Neustadt gegen Hugo zur Schau getragen ziemlich zaghaft sie in ihrem Versteck aufgesucht hatte, war sie ihm im Ueberschwang von Schmerz und Wonne an die Brust gesunken. . Das hatte selbst seine maßlose Eitelkeit nicht erwartet. - (Fortsetung folgt.)
Vtmtmnutztges. Uebertragung von Zeichnungen auf Stoffe, Sammet, Seid: oder Leinwand. Man paust die Zeichnungen auf ganz feines, weißes Papi:: durch und durchsticht mit einer Nad:l die Conturen (Stich an Stich). Dann legt man das Papier auf den betr. Stoff und streut Puder auf die Löchelchen. Bei dunklem Stoff nur Puder, bei weißem Stoff Puder mit Wajchblau vermischt. Nachher muß auf dem Stoff diese Spur mit Farbe nachgezogen werden und zwar bei Sammet mit Pinsel, bei Seide und Leinwand im. der Feder. Reinigung fettiger Seidenstoffe. Für diese ist Seifenspirituslösung (geschabte Harzseife mit etwas Weingeist Übergossen und bis jur völligen Lösung geschüttelt) anzuwenden, welche mittelst einer, weicuen Bürste auf glattem Brette in die Stcf. fe einzureiben ist, bis aller Schmutz gelöst ist? dann wird in lauem Wasicr nachgewaschen, in Wasser mitSalmiakgeist (1 Theil auf 20 Theile Wasser) gespült und unter Tuch oder Papier nach einigem Nachtrocknen gebügelt. ' Kesselstein aus Theekesselnzuentfernen. Kesselstein läßt sich aus Theekesseln und dergl. Gefäßen entfernen, indem man eine Mischung von einem Theil Salzsäure und zwei Theilen Wasser in den betreffenden Kessel gießt und darin hin und her schütteltDie Salzsäure geht mit. dem Kesselstein, der weiter nichts ist, als aus dem Wasser rnedergeschlagener Kalk, eine Verbindung ein und löst letzteren dadurch ab.! Ein sorgsältiges Nachspülen des. Geschirrs mit heißem und .danach mit kaltem Wasser darf nicht Überfehen werden.' . 'Buntfarbige' Seidenstrümpfe reinigt man, ohne derFarbe zu schaden, indem man sie in kaltes Wasser legt, welches mit etwas Borax versetzt ist ; nach einigen Stunden wäscht man sie mit sodafreier Seife, spült sie in rei nem Wasser tüchtig aus und trocknet sie an der Luft am schattigen Ort. Noch halb feucht, bügelt man sie von der linken Seite.' Tuchk leider zu waschen. Um Tuchkleider gut zu reinigen, nimmt man .Unzen. Rauchtabak, der in 3 bis 3 Quart Regenwasser, aufgekocht wird. 'Dann taucht man eine feste Bürste in die Brühe und bürstet das Kleidungsstück, Kelches vorher tüchtig ausgeklopft worden ist. Wenn die Flüssigkeit gut in das' Tuch eingedrungen, so bürstet man es nach seinem Farbenstrich "Und hängt es zum Trocknen auf. Das Tuch wird reln und glänzend uno nimcht -keinen Tadakgeruöan:--
. Zur Startungsch wacher Augen.: Man nimmt eine. ' gute Hand voll Kornblumen (giebt es keine frische Kornblumen ' mehr, so bezieht man dieselben getrocknet aus der Apotbeke). zerreibt die Kelche und übergießt die Blumen mit'Regcnwasser. Nach
'24 Stunden füllt man die Kornblumen mit dem Wasser in eine dunkle Flasche. welche man während 3 Wochen so viel wie möglich der Sonne aussetzt. Vor dem Gebrauch seiht man die Flüssigkeit durch ein Leintuch und wäscht täglich, auch vor dem Zubettgehen, damit. Gutes Zahnpulver. Gepulverte Holzkohle ist ein gutes Zahnputzmittel; sie verhütet den Ansatz von Weinstein an den Zähnen. Besser noch ist fein pulverisirter Milchzucker, den man in jeder Apotheke (am reinsten in der homöopathischen) für ein Billiges erhalten kann. Vermöge seines geringen Gehaltes an Milchsäure reinigt er die Zähne,' ohne sie anzugreifen. Sein Geruch ist angenehmer und reinlicher, als der irgend eines anderen Zahnpulvers. Die Zahnbürste darf nicht zu hart sein. D e r P i p s. " Der PipS geht gewohnlich einher neben dem Schnupfen der Hühner respektive des sonstigen Geflügels. Unter Schnupfen versteht man bekanntlich den Katarrh der Na-sen-, Rachen- und Mundhöhle. Der Patient ist ö?r Allem warm zu halten. Mit einer in Salzwasser getauchten Feder reinigt man den Schnabel und die Nasenlöcher. Dann nehme man eine andere Feder, tauche die Fahne in Olivenöl und pinsele jene Theile und den Nachen damit aus. Noch besser ist es. wenn man dazu eine Lösung von chlorsaurem Kali benutzt (1:20). Mit dem Schnupfen sind fast immer Niesen. Schütteln des Kopfes und das Ausfließen von gelbem Schleim aus ben Nasenlöchern oder dem Schnabel verbunden. In olge der fieberhaften innerlichen Hitze ist die Zunge beim Pips wie vertrocknet. Man hüte sich, die hartgewordene Spitze thierquäle, risch abzuschneiden, in dem Glauben, daß .dadurch Heilung erzielt werde. Vielmehr sind die Mittel anzuwenden, welche wir gegen den Katarrh soeben angegeben haben. We r m u t h - A u g e n s a l b e. Frische Wermuthblätter werden im Steinmörser zerstampft und durch ein feines Haarsieb gestrichen. Alles Zurllckbleibende kann kann man in einem Leinentuch gut auspressen und den Saft der durchgestrichenen Masse beifügen. Scheint diese noch nicht fein genug, so rührt man ein wenig Honig daran und streicht nochmals durch. Nun wird der übrige Honig a'if ei nen gehäuften Evloffel durchgestnchenen Wermuths ungefähr ein halbes Pfund Honig dazu gerührt und die Augensalbe ist fertig. Man muß recht guten klaren Honig haben, der nicht leicht kristallisirt. Von Auslande. N a ch llnterschlagung on etwa 100.000 Francs ift der Seretär hes Hotels d'Eu'ope in Maiand,' der Schweizer Eduard Bügler. flüchtig geworden. " Der Ingenieur T o si auS Mailand. Inhaber einer bedeutenden Dampfkessel' und Mafchlnenfabrlt in Legnano, wurde bei Ankunft daselbst von einem kürzlich entlassenen 20jährigen Arbeiter durch einen Revolverschuß ermordet. Der Thäter stellte sich hierauf der Behörde. Daß man tn Deutschland Damen in keinerlei Weise belästigen darf, auch in der Eisenbahn nicht, erfuhr ein schon vorbestrafter Kaufmann aus Barmen, der auf der Fahrt von Ritterkhausen nach Wipperfürth das Ladenfräulein Anna Schmitz bei der Fahrt durch einen Tunnel trotz ihres Widerstrebens umarmt und geküßt hatte. Auf der nächsten Station versperrte er dem Mädchen, das um Hilfe rufen wollte, den Weg zum Fenster. Das Mädchen erzählte auf der weiteren Reise den Mitreisenden den Fall, denen es gelang,' den Namen deS Mannes festzustellen, , Der Angeklagte wurde trotz' seines Leugnens zu einem halben Jahre Gefängniß verurtheilt, ?JnLeooersd o t f "e i e ! än e t sich ein entsetzlicher Vorfall! Die Faoruarbeltersgattm ' Mine . Grabner warf ihr zweijähriges Kind ' aus dem Fenster ihrer Wohnung' in den Hofräum. Als die Nachbarn herbeieilten, üm das Kind zu retten,' vecfolgke die Grabner dieselben" mit einem 'großen Küchenmesser und drohte, ' Jeden niederzustechen der sich dem Kinde na here.' Die Frau geberdete sich'ivie eine Rasende. Polizisten und Gendarmen, die rasch verständigt worden waren, eilten herbei. Auch diesen stellte sich Frau Grabner ' entgegen und erst nach heftiger- Gegenwehr gelang eS ihnen, sich derRasenden zu bemächtigen.' Frau Grabner wurde in Ketten gefesselt und dem - Bezirksgerichte ' Baden bei Wen überwiesen.' ' : ' 'Ein ungebetener 3ast stellte sich in dem Hause eine? Pferdehandlers in Geilenkirchen bei Aachen ein. - Die Familie saß beim Abendessen um den Tisch beisammen, als ein Gepölter auf der Treppe entstand, 'die Thür zum Wohnzimmer aufgestoßen würde und ein zungeS Pferd hereinstölperte. Dasselbe hatte . unten auf dnnHofe gestanden und war ohne Weiteres die Treppe hinaufspa.iert. Guter Rath war nun ' theuer. wie der-tIast nach unten zu schaffen sei. ES mußten' Maurer herbeigeholt ( werden, - welche eine Oeffnung m .die zum Hofe füjrende Wand brachen, um von dort aus eiüe "Brücke biö nach 'unten zubauen und so dem übermüthigen Thiere 'einen Rückweg zu schaffen, waSdenn' auch nach ' nicht ? geringer Anstrengung : Zu Stande gebracht wurde. , -I n e i n e r L a v a s p a l t e deS Vesuv, im Gebiete von Portici, hat die Polizei vor einigen Tagen ein Brigantennest ausgehoben- unddabei" emen wahren Schatz an Gold.' Brillanten Perlen und Werthsachen erbeutet, sowie ' 18 vollständige - Karabinieri-Unj-formen und VndereZ rneht yöritn ffäu:rnat m MfolfätäK&ti
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können. Vle BanDe hatte die Ge wohnheit. wenn sie auf Raub ausaina. sich in Karabinieri - Uniformen zu werfen, und dank dieser Kunstgriffe brauchte sie bei ihren Räubereien niemals Blut zu - veraieken. da sie anstandslos in die Häuser eindringen konnte. Man vermutbet. dak die Bande aus Angehörigen der besten Fa- ' ,. m . r n Milieu von vsragnano, A.orre ÄNNUNziata. Castellamare und Portici besteht, denn ihr Auftreten bei den Raubüaen zeigte immer eine gewisse Söflickkeit und Rücksichtnahme. : Der G i a n i fi il m r h r 'Kosmopolis", der Engländer Ortwans in London, der neben seinen Neigungen für Turf- und Börsenspiel auch die Liebhaberei hatte, den ganzen Erdball literarisch beherrschen zu wollen. ist in arge financielle Bedrängniß geralyen, und die interessante, m drei sprachen erschienene Zeitschrift ist das Opfer. Die Schwierigkeiten sind so groß, daß die in den letzten fünf Monaten erschienenen Beiträge nur mit dem vierten Theil der ausbedungenen Summe bonorirt werden konnten. Zahlreiche angesehene Schriftsteller haven oaourcy materielle Aerluste zu erleiden gehabt. Daß KoSmospolis" mit einem sehr starken Deficit gearbeitet hat, ist aus der Thatsache zu schheßen, daß selbst in dem für solche litetarische Erverimente noch aeeianetsten Lande, in England, sich kein Verleger finden wollte'der die Fortführung des Unternehmens gewagt hätte, j Neulich'Nachts langte eine in Hohenau -aufgegebene-, nach Petersburg bestimmte Kiste, auf welcher die Worte: .Nicht stürzen. MetallWaaren", .standen, in Lundenburg an. Beim Ueberladen stellten die Bahnarbeite? die lange Kiste jedoch auf, worauf sofort Hilferufe aus derselben kjervordrangen. Die Kiste wurde sogleich geöffnet und eS entstieg derselben der bekannte Kistenreisende Franz Peiter, welcher auf. diese Art nach Petersbürg reisen wollte.- Er hatte in ' der Kiste Proviant und mehrere Flaschen Wein, ferner zwei Fahnen, eine öfterreichische mit der Inschrift: Hoch Kaistr Franz Josef. I." und eine russische mit den Worten: .Hoch Kaiser Nicholaus II.- . Durch das Umstürzen der Kiste wurde der 5ristenreisende sehr verunreinigt. Er sah sich gezwungen, die Heimreise anzutreten.j Der Tiroler LandesaüSschuß gibt alljährlich Prämien für ick- Lande '-'Tirol getödtete giftige Schlangen, deren Köpfe an ihn eingeschickt werden.. Heuer betrug die Zahl der., eingesandten Köpfe 955. - 695 Schlangen waren giftig; davon entfielen 566 auf den italienischen, 129 auf din deutschen Landestheil. An Prämien wurden hierfür 203 Gulden 59 Kreuzer ausbezahlt. ! I n B r L s s e l v e rw u n d e t e ein augenscheinlich mit einer Art Mordsucht behafteter Mann durch Messerstiche auf offener Straße in den Abendstunden binnen ' weniger Tage drei Frauen Und einen Mann. Sein letztes, bedenklich ' zugerichtetes Opfer iff die Gattin des Musiklehrers Grum. Der Attentäter konnte bisher nicht ergriffen werden'. OOönUH fltzt i Olut. NeineS Olut bedeutet reine Haut. Ohne diese keine Ochönheit. Cakearett, Caady . Cathartic .reinigen da? Olut, kräftigen die Leber und entfernen alles Unreine auS de Qörper.
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Redakteur
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