Indiana Tribüne, Volume 22, Number 101, Indianapolis, Marion County, 30 December 1898 — Page 1
o o rlC AV O W v -O fiA sV v V iy w v W iy y w w Office : No. 18 Güt XllaSaaa Otrasze. Telephon 1171i Indianapolis, Zndiano. Freitag, den 20. Dezember 1898. Jahrgang SS fcU01
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Deutsches Theater. Sonntag, den J5. Januar J899 im
DeutschenHause. vrst2g nnKlt,t oo dir Dramatischen Sektion deö Sozialen Turnvereins. ?,z,Sa iri : :: Dorf rrnd Stadt! chfpil i Theilt ab Akt, . hnlstt, irchxl'tk. l. Theil 'Lorle, 2 Akte. . Theil Leonore, 3 kre Snfang ?,xt hatt ach fttben Uhr. Eintritt 50 Cent und 25 Cents. itz, kZan t reut'chea Hus nservirt d,a . Dt, orfteöun lst nicht nur kür Mitglieder dt, Haus-, saadtt für da Publikum tm 2z, einen. Office der Mmfii Mg Mi Ml 30. Ie,ember 1893. XU kretnigteu Bansen von Indianapolis Herden am Montag, den 3. Sanuat 1499, (Netaörtgi geschlosst? sein. Papiere, die in diesem riz, sZiig wert, .sollten am E,am Rag, den I. Dktemter bezahlt werden. . grederikk Vagg?. Manager. RICD.UEBER&CÖ., Direkte Importeure von Nhei. und Mosel. einen.
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Gditorielles.
General Mileö erzählte einem Berichterstattern Folgende : Vor einigen Monaten schöpfte ich Verdacht, daß daS für die Armee gelieferte Fleisch ungesund sei, und lei tete sogleich eine Untersuchung .ein. Die Proviant. Lieferung, die ich in meiner Vernehmung vor der KriegkUntersuchung Commission all ver dorben und ungenießbar erwähnte, be stand aus 837 Tonnen Resrigerator Bees" und 198.000 Psund Büchsenfleisch und war eine Sendung, die allein an einen Plah in Porto Rico geschickt worden war. Wie viel mehr nach Porto Rico geschickt worden war, weiß ich nicht." Der General fügte hinzu, daß die Lieferungen nach Cuba und nach Jacksonville ebenso schlecht waren. Dieer Proviant" sagte Miles, wurde der Armee unter dem Vorwande eines Experiments" zugeschickt. Ich glaube, daß die Worte klar genug find. Vorwand" ist der richtiger Ausdruck dafür. Es ist lächerlich, zu behaupten, daß solche enorme Quantitäten Rindfleisch ür eine ganze Armee einfach als 9s periment verschickt wurden. Daß Rindfleisch sechzig Stunden lang einer ropischen Sonne ausgesetzt werden kann, ohne in göulniß überzugehen, ist richt zu erwarten." Der Berichterstatter fragte darauf : Wie verhielt es sich mit den für Zubereitung dieses Rindfleisches gebrauchChemikalien?" Die Antwort des Generals war solgende : Ich glaube, was ich auch in meinem Zeugniß vor der Commission gesagt habe, daß die Wirkung dieser Chemikalien zum großen Theil die Krankheitsfälle in der Armee verursachte Ich habe ärztliche Autorität für diese Behauptung und glaube auch, daß sie ichtig ist." Der Oberbefehlshaber der amerikanischen Armee sagt hier zwar nicht direkt, läßt aber deutlich genug durchblicken, daß hier ein Schwindel voriegt. Das Fzperiment" ist nach seiner Anficht nur eine Ausrede. Man experimentirt ja auch sonst nicht gleich mit 337 Tonnen Nahrungsmittel. Die-N. S Staatszeitung" hat wahrscheinlich Recht, wenn sie sagt, daß die Schlußfolgerung selbstverständlich st, daß sich da ein Skandal hinter der Ausrede verbirgt, der gen Himmel stinkt. Die Beharrlichkeit, mit der unter großen Kosten riesige Sendungen ebenfalls stinkenden, ungenießbaren Fleisches an die Truppen abgingen, äßt nur die eine Erklärung zu: daß ein korrupter Schacher mit einem großen Toncern" abgeschlossen worden st, an dem hochgestellte RegierungsBeamte betheiligt waren. Um diesen Schacher auszuführen, mußten unsere Soldaten Fleisch essen, das nach Algerchem Recept parsümirt war und Tage lang dem Einwirken tropischer Hitze ausgesetzt war. Die Krankheiten unter unseren Truppen find, wie General Miles auf Grund ärztlicher Autoritäten ausdrücklich hervorhebt, zum großen Theil darauf zurückzuführen, daß sie dieses ekelhafte Zeug genießen mußten, das mit Chemikalien aller Art behandelt" worden war. Wahrscheinlich war es verfaultes Fleisch, das sonst nicht mehr zu verwerthen dar und nun- mit Chemikalien, behandelt" wurde, um das Hautgout" ja ver decken und daher der Geruch nach einbalsamirlea Leichen, wie es in den Aussagen vor der Commission hieß. Man sieht der Krieg hat auch seine Vortheile. Und denn sich Manche fragen, darum dir Krieg geführt ha den, so mögen sie bedenken, daß manch Andere sehr viel Geld dabei verdient haben. OX Von den sieben gemeinen" Seeleuten, die mit Hobson den Merrimae" in der Einfahrt zum Hafen von Santiago zum Sinken brachten, hört man gar nichts mehr. Und doch dar ihr Heldevthum" so vollverthig die das Hobsolls. Sie hatten sich freiwillig zu dem Wagestück gemeldet, und die Gefahr für ihr eigenes Leben var genau so groß wie die Hobsons. Warum dies, denn es bei uns keinen Klassenunterschied giebt 7 (Van Franc. Tagblatt.)
VrchllilllHrWei!.
Wetterbericht. Viel kälteres, trübe Wetter heute Nacht und morgen; kaltes, schönes Wetter am Samstag. Höchste Temperatur iunerhalb der letzten 24 Stun den 60 Grad, niedrigste 38 Grad. Furchtbarer als ttitrogly. eerin, Dynamit oder Sprengpulver. New Sork 29. Dez. G. M. Hathaway, der Trsinder des Explosivftosses Hellit" (Höllenftoff) zeigte gestern in Shady Side, N. 3., die furchtbare Kraft dieses neuesten Sprengmittels, das, die er behauptet, gewaltiger als Nitroglycerin, Dynamit oder Sprevgpulver und doch bei jeder Berührung so ungefährlich wie Mehl ist. Das Eigenthümliche bei Hellitt" ist, daß es nur durch Druck und Percusfion explodirt. Hathaway hat 13 Jahre an seiner Erfindung gearbeitet und damit esperimentirt. Vor ungefähr zwei Jahren wurde der Explosivftoff von der Regierung einer Probe unterworfen, doch war er daals nicht so perfekt, die heute. Um zu beweisen, daß Hellit" nicht durch Entzündung explodirea kann, legte Hathaway eine Quantität von dem Stoff aus seine Hand und zündete sie an. Eine kleine blaue Flamme schlug aus, wie eine solche durch bren nenden Alkohol, hervorgebracht wird. Dann zeigte er, daß es nicht durch Erschütterung allein explodiren kann. Cr legte Hellit aus einen Felsen und begann es zu seilen, aber es explodirte nicht. Auch durch Percusfion allein konnte es nicht zur Explofion gebracht werden. Dieses bewies Hathaway, indem er eine Flinte mit einer aus Hellit hergestellten Kugel lud und dann gegen einen Felsen abfeuerte. Die Kugel explodirte auch nicht, als sie gegen eine Stahlplatte abgefeuert wurde. . Die furchtbare Gewalt des Spreng stoffes zeigte sich erst, als eine Quanität desselben mittels eines von Hathaway erfundenen Zündhütchens zur Explofion gebracht wurde. Eine schwere eiserne Platte wurde vollständig durchbohrt, daö Loch war so glat", als ob es mit einer Bohrmaschine gemacht worden wäre. Eine jechszöllige Bombe, die nur eine kleine aus Hellit hergestellte Kugel enthielt, wurde in 200 Stücke zerrissen. Hathaway behauptet, daß Hellit" als Sprengmittel von unschätzbarem Werthe ist, weil es für Diejenigen, die damit Hantiren, gar keine Gefahr in sich birgt. Mr. Driggs. der Erfinder der nach ihm benannten Geschütze, welche? bei den Proben zugegen war, glaubt, daß, wenn der neue Explosivstoff beim wirklichen Gebrauch sich so bewährt, wie bei den Proben, ein ganz neues Feld eröffnet werden kann, da dann die Gefahr bei Hantirung von Torpedos aus ein Minimum beschränkt und Hellit" auch aus den dem Vesuvius" ähnliche Kreuzern benutzt werden könnte. Hier sind tausend Vollars zu verdiene. New vork, 29. Dez. Michael Ferrando, ein Grieche, welcher beschuldigt ist, am letzten Donnerstag den Matrosen Nieolas Zootzouble von No. 382 Water Str. in sein Zimmer No. 139 Oft 13. Str. gelockt und dort brutal mißhandelt und beraubt zu haben, soll der berüchtigte griechische Räuber Soteros de Savantos sein, auf dessen Eiallefe?ung, todt oder lebendig, die griechische Regierung eine Belohnung von 5000 Francs gesetzthat. Einige der Zeugen behaupteten seine Identität und de: griechische Consul wurde aus die Sache aufmerksam gemächt. Gift als Oeihnachtsga be. N e v L o r k, 29, Dez. grau Kate I. Adams, eine wohlhabende Wittwe im Alter von 50 Jahren iß in ihrer Wohnung in der 86. Straße a Vergiftung durch Cyanealium gestorben und zwar unter höchst eigenthümlichen Umständen. Die alte Dame dohnte it ihrem Schwiegersohn, dem ver-ficherungs-Agenten Edvard Negers, und ihrer Tochter in derselben Q,h nung und außerdem dar auch der Ath let Harry Cornish bei der Familie in Koft und Logis. grau Adams klagte heute Morgen beim Erwachen über Kopfschmerz und
ihre Tochter wollte ihr deßhalb Bromo
Selzer geben. Einige Sekunden nach dem Genuß deS Getränke? zeigten sich bei der Dame Vergiftungserschein-ungenundeinherbeigerufenerArzteon-ftatirte Vergiftung durch Cyanealium. Herr Cornish erklärt, er habe am Weihnachtstage ein ' hübsches Pauset, das an ihn adresfirt war, erhalten, in dem sich ein silberner MedizinflaschenHalter und eine Flasche befunden haoe, die die Aufschrift Bromo Oelzer" getragen habe. Aus dieser Flasche hatte Frau Rogers das vermeintliche Bromo Selzer genommen. Herr Cornish sagt, er habe keine Ahnung, wer ihm die Flasche zugeschickt haben könnte. Harry Cornish ist ein Better der Frau Adams und steht im Alter von 40 Jahren. Er ist seit 3 Jahren Phystcal Direktor des Knickerbocker Athletie Club und nahm hier in dem Chicago Athletik Club die gleiche Stellung ein. Am Morgen des 24. Dezember erhielt er in der Office des Kaickerbocker Clubs ein Packet zugestellt, das die betreffende Flasche enthielt. Die Aufschrift rührt äugenscheinlich von einer grau her, die ihre Handschrist verstellt hat. '' Herr Cornish, der ebenfalls . eine kleine Dosis des Giftes genommen hatte, erkrankte, erholte sich aber bald wieder in Folge der Bemühungen bei Arztes. Sr selbst hatte die verhängnißvolle Flasche aus seinem Zimmer geholt. Die Polizei trifft die eifrigsten Anftrengungen, um den oder die Absenderin des Gistes zu ermitteln. Cornish, welcher den Diftrictanwalt von dem Vorfall benachrichtigt hatte, war heute Abend nicht vieder aufzufinden.. Er ist von seiner Frau geschieden und diese wohnt in Boston. von Havana. Chicago, 29. Dez. Sine Svezialdepesche an . die Tribune" .den Havana sagt : Ein Gerücht, daß mehrere Jnsurgentenossiziere den Treueid für die Ver. Staaten verweigerten, fand unter den Kubanern willig Glanden und wurde von denselben freudig aufgenommen. Amerikanische Soldaten werden bereits in den Straßen verhöhnt und schlimme Unruhen find zu befürchten, dies Alles kommt von dem Verbote des Gen. Brooks, wonach die Cubaner nicht bewaffnet während der ersten Woche des Januar in die Stadt dürfen. Zahllose Telegramme gingen an den Präsidenten McKinley ab, damit dieser Besehl widerrufen werden Die Cubaner hatten einen großen Umzug und eine fünftägige Festlichkeit geplant. Der Einzug kubanischer Soldaten in Havana var der Traum des Volkes seit sünszig Jahren. Die Einwohner hatten die Abficht, den einmarschirenden kubanischen Soldaten entgegenzuziehen. Die Stadt ist reich dekorirt und eine bittere Stimmung herrscht über deu Befehl des Gen. Brook. Dieser aber befürchtet schlimme Ausschreitungen, wenn den Cubanern erlaubt vird, in die Stadt zu ziehen. Er befürchtet Angriffe auf Spanier und Plünderung spanischer GeschästsHäuser. Sin Befehl wurde von General Ludlov erlassen, daß während des Abzngs der Spanier alle Wirthschaften geschlossen sein müssen, daß keine öf. sentlichen Demonstrationen stattfinden dürfen und daß Niemand Waffen trageu darf. Die verschiedenen kubanischen Comiteen hatten eine gemeinschaftliche Sitzung heute Nachmittag. Die meisten der Anvesendea varen dafür, am 1. Januar alle kubanischen Flaggen einzuziehen und den Tag zu einem Trauertag zu machen. Die Cubaner haben für die Vorbereitungen zur Feier bereits $10,000 verausgabt. Selbst die Ruhigen und Besonnenen unter ihnen halten das Vorgehen der Amerikaner für einen großen Irr thum und meinen, daß nichts Gutes bei dieser Unterdrückuvgsmethode her auskomme. AusSamoa. O erlin, 29. Dee. Hier macht die Nachricht von der Ankunft eines amerikanischen Kriegsschiffes in Apla, Sa moa, diel von sich reden, da viele Zei tungen darin den Oeveis erblicke, baß Präsident McKinley beabsichtigt, das in seiner jüngsten Ootschast gn den
Congreß dargelegte Programm zur
Ausführung zu bringen. Die Vosfische Zeitung" sagt : Ohne Zweifel vird England Amerika unterstützen, und so das allmälig errungene Uebergewicht Deutschlands Paralysiren. Es besteht keine Aussicht mehr, daß Deutschland die ausschließliche Coutrolle gewinnen kann. Di e La g e inJohannesburg. London, 29. Dez. Die neuesten Nachrichten aus Johannesburg besagen, daß daselbst dieselbe Unzufriedenheit die vor Jameson's Raubzug in golqe der jüngst vorgeschlagenen Regierungsmaßregeln besteht, welche die Uitlanders als eene neue Reibe von Belastungen betrachten. Auch der Racenhaß dird vieder durch die chieanöse Behandlung der Britisch-Jndians und Cap-Boys" aufgestachelt. Letzte Woche erschoß ein Boeren-Polizift einen Engländer Namens Edgar in seinem eigenen Hause. Er durde verhaftet, aber die Anklage wurde nur aus Todtschlag gestellt und er vurde gegen Bürgschaft freigelassen. Der britische Agent forderte die Wiederherstellung der Anklage auf Mord, und am Sonntag protestirte eine Versammlung von 6000 Uitlanders gegen die Ermordung Edgars und richtete an den britischen Konsul eine energische Petition mit der Bitte um Schutz und veitere Schritte, die nöthig erscheinen, um dem unerträglichen Stande der Dinge ein Ende zu machen. Reden urden vegea des Verbots politischer Versammlungen nicht gehalten, aber die Demonstration dar sehr eindrucksvoll. Die Petition vurde dann dem Konsul auf dem Balkon des Konsulats überreicht, und eine riefige Menge erklärte ihre Zustimmung durch Erheben der Hände. Auch Aufforderungen, den BoerenPolizisten zu lynchen, wurden laut, aber im Ganzen verlief die Bersammlung ruhig. Die Zeitungen bringen giftige Artikel über den Borsall. Das voe-ren-Organ, die Rand Post", besprach gestern die Ausfichten auf einen Krieg mit England, und empfahl als ersten Schritt in solchem Falle, den Frauen und Kindern in Johannesburg 24 Stunden zum Verlassen zu geben und dann die ganze Stadt dem Erdboden gleich zu machen,, sowie die Unruhftister in die tiefen Schachte ihrer eigenen Bergwerke nebst den Trümmern ihrer Maschinen zu stürzen. Ganz Johannesburg, heißt eS, würde sich freuen, wenn die Afrikaner Ward in einen Trümmerhaufen verwandelt würde. Der Pretoria Volkftei empfiehlt, den Jahrestag des Zameson'schen Zuges durch seine Verbrennung im Bilde zu seiern. Von den Philippinen. Manila, 29. Dez. Die amerikanische Expedition unter Vrigadegeneral Miller ist bei Jloilo angekommen. Man fand die Stadt von Insurgenten besetzt. Sie hatten eine Municipalverwaltnng eingesetzt und beschützten das Eigenthum der Ausländer. Es herrschte vollständige Ordnung und nur wenige Ausschreitungen find vorgekommen. 0c)tff,.Nachri0ten. Angekommen in : Gibraltar: Kaiser Wilhelm der Zweite" von New Vork. Glasgow: Tthiopia" von Nev Lork. , Antverpen: -Alsazonia" von New vork. Ss lohnt sich, Hood's Sarsaparilla zu gebrauchen. Bei reinem Blut braucht Ihr keine Angst zu haben vor Grippe, Lungenentzündung, Diphteritis oder Fieber. Hood's Pillen find von den ausgesuchtest Pflanzen sorgsültigft zubereitet. Allerlei. Der 27jährige Friedrich von Hartmann, angeblich der Sohn eines in Köln wohnenden Laronö von Hartmann, wurde in Misha waka, Ind., wegenEinbruches zu fünfjähriger Sucht Haus strafe verurtheilt. Bor Gericht sagte er, daß er sich, um der Verhaftung zu entgehen, wegen. Majestätsbeleidigung au 3 seiner Hei. rnath habe flüchten müssen. Er ging dann zuerst nach Chicago, bis er schließlich, nackdem sein Geld verauögabt war, Ginorecher würd?.
Chronische Dyspepsia kurirt.
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ach zhezn drelßlgiShrigem Leiden an Dvi 5fpepsia schreibt MrS. H. S. Duadale. die " w yrau eins prominenten rfchSslimaimk von Warsaw. N. y.: .Seit 28 Äihren litt ich fortw-ihrknd an Tykpkpfia und schwachem Ma, gen. Die leichtefte Nahrung erzeugte Beschwer, ' den. verursachte heftige Schmerzen und Formtrung von Sa. Einerlei wie sorgfältig ich meine DiSt wahrte, ich litt quälende Schmerzen nach ' dem Essen. Ich wurde von vielen Aerzten behan, . delt und versuchte zahlreiche Mittel ohne dau ernde Abhilfe. Bor wei Jahren begann ich Tr. Milek' Nerven, und Leber,Pillen und N;rvtne i nehmen. Innerhalb einer Woche stellte sich Besserung in und ich war bald tm Stande u . eklen, toal mir k,II,kt, sin, Ufas, ftnfa.n i 'Halte dieselben stet vorrLtHig und ine einzige wnt omrnoi irgenvkveloze ane Vympiome. xr. Junes Aitktei rocrden durch alle Apotheker- verkaust 'unter einer pefitlvea -Garantie; die erste lasche nlltzt oder dal eld wird zurlicker stattet. Buch der die Krankheiten Itl herzen, und der erve frei. wsn fcO ftt'iw vi tKcrvinb3 , & ,Rdtore3 J Hzdtoy wvu,i.r dresle: Vr. Mit Medieal ... Elkhart. Ind. . Sta'unen 5 werthe Gewandtheit und Sicherheit . besitzt der Postbote W. H. Patton, welcher auf der Chattanooga & Rome Division der Southern Eisenbahn Dienst thut,, im Sortiren von Poststücken. Während emer Prüfung, die er sich behufs seiner Beförderung zu unterziehen hatte, sortirte er 10.315 Stucke, die nach verschiedenen Orten in Georgia. Alabama. Tennessee, Kentucky, Virainien und Mississippi bestimmt waren, in 5 Stunden 27 Minuten. Nur 19 Fehler wurden constatirt. Ein"Wuch'erparadtes tst die Provinz Quebec, denn dort wird der Thätigkeit der dunklen Ehrenmänner dieses Schlages durch kein Gesetz Einhalt gethan. Ein eclatanter Fall, der daö Obergericht von Montreal be schäftigte, hat dies bewiesen. Ein Shy lock hatte einem Geldbedürftigen am 30. November 1894 die Summe von Z250 auf einen Schuldschein geliehen, nach dessen Verfall der Schuldner bis zur vollen Befriedigung des Gläubigerö pro Tag $5 an Zinsen zu zahlen hatte. Letzterer klagte nun die Summe von Z6135 ein, und der Richter sprach ihm nicht nur diesen Betrag, sondern noch weitere Zinsen von 55 pro Tag zu, biö der letzte Cent abgetragen fei. Der Richter constatirte mit Bedauern, sich an den Buchstaben deö Gesetzes halten zu müssen. Das ungeheuerliche Gesetz ist seiner Zeit angeblich angenommen worden, um Ausländer zu veranlassen, in Quebec große Kapitalanlagen zu machen. George Kruse von Mora in Nord Wisconsin, erlegte neulich am Sand Creek, im nördlichen Theile von Pine County, einen großen Bären, welcher 350 Pfund wog. Kruse hatte es nur auf etwas kleineres Wild abgesehen und daher seine Doppelflinte mit einem Schrot geladen. Da begegnete ihm auf einem Waldpfade ein großer Bär. Die Situation war um so unangenehmer, als Meister Petz Miene zum Angriff machte, und Kruse keine Kugeln oder Rehposten zur Verfügung standen. Die Flucht ergreifen wollte er nicht und so schoß er beide Läufe seiner Flinte auf daö Raubthier ab. Die feinen Schrotkörner bedeuteten für Braun ungefähr so viel wie ein N. senstieber und reizten den zottigen Gesellen nur noch mehr. Er stellte sich auf die Hinterbeine und rückte Kruse auf den Leib, um ihn zärtlich zu umarmen. Glücklicher Weise hatte dieser einen ge. ladenen Revolver bei sich, von dem er ohne langes Besinnen ausgiebigen Gebrauch machte. Die erstenKugeln brach ten den Bären zum Wanken, die anderen machten ihm den Garaus. (KGQ. nEeFirmfflaEaEi ÄM0öpM6Vp Office : 26 Süd Delavareftr. Ställe , 220, 222, 224, 225, 223 Oft Pearlstr. Telephon 011. Offen Tag und Nacht. untttntzt tu M kZ-WA LS, ctric Ut CtefCmlbC. 5s. IN, lO U3 rkgnnz
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