Indiana Tribüne, Volume 22, Number 99, Indianapolis, Marion County, 28 December 1898 — Page 2

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-v;. pdV." r - - ; m- rv..i";'-.; "".: JndiüUa, Möüns r Erschein Tätlich LNd Sodass Dte tSzllche, Tribüne- koftet du?ch enXrlget J dtv.ll per Woche, die OonntazS.TNdllt'l Itntt per Osche. Seid usas 15 St t v Vtt Yft uinhali Xi Stad ZAgeschi ta ,r,ISkihlns V pn Dct. crt 10 eüd mass cttc Indianapolis, Znd.,23. Dezember '9. In Vulkan.Vädern. In neuerer Zeit haben die sogenannt ' ten Vulkan . Bäder in gewissen Theilen Californiens, sowie auch in Mexico, bei der civilisirten Menschheit sehr an Beliebtheit zugenommen, während sie in früherer Zeit eine fast ausschließlich? Naturkinder - Mode waren. Besonders stark scheint man . im cali fornischen County Mendocino für solche Bäder zu schwärmen. Fernstebei'.de jin'j leicht geneigt, sich eine ganz irrthümliche Vorstellung zu machen, 'wenn sie Den Vulkan-Bä-dern-hören. Diese Bäder sind weder heiße noch kalte Wasserbäder. es sind auch keine Feuer- und keine LavaBäder: es sind einfach Schlammbäder, die allem Anderen eher, als der äußerlichen Reinlichkeit dienen; indeß sind es auch keim gewöhnlichen Schlammbäder. Ein eiskalter Schlamm von bläulicher Färbung, und ungefähr von dem Festigkeitsgrad frisch gemischten Mörtels, ist das Element, in welches sich die Badenden stürzen. Sie thun dies in einzigartiger Weise, nämlich: Ein junges Bäumchen, mit noch biegsamem Stamm, wird in den Waldungen unweit der Vulkan - Krater gefällt, sein Aestch:n entkleidet und dann quer über einen Krater gelegt, sodaß beide Enden auf festem Boden ruhen. Und nun läßt sich der Badende an dieser Stange mitten hinein in die gurgelnde, strudelnde Masse eiskalten Schlammes gleiten und schwingt sich mit den Händen. wie der, Turner an. einem Reck, darin herum, bis er zu müde ist, um diese Bewegungen fortsetzen zu können, und gerade noch Lebenstraft genug in sich hat, an der Stange entlang den festen Grund wieder zu erreichen. Wehe, wenn dies nicht gelänge! In einen solchen Schlamm Krater ohne ferneren Anhaltspunkt hineingestürzt, konnten denBadenden' keine Schwimmkiinste mehr retten, für die es hier absolut keine Bethätigung gibt: i m N u wäre er verschlungen von der dunklen Tiefe, denn noch weit schneller und sicherer, als der tückische Flugsand, zieht der Schlamm dieser geheimnißvollen Vulkane" sein Opfer hinunter! ' Wie schon . gesagt, hat Reinlichkeit des äußeren Körpers gar nichts mit diesen Bädern zu thun, und Niemand, welcher den Gefahren des Vulkan-Ba-des trotzt, hat so etwas auch nur einen Augenblick im Sinn. Dagegen wird angenommen, daß dieser Schlamm, welcher aus dem Erd Innern emporgeworfen wird, werthdolle heilende Eigenschaften in sich berge, und lediglich darauf beruht, seine Anziehungskraft. Vielleicht ist früher auch schon Mancher darin umgekommen, ohne daß die Kunde davon in weitere Kreise drang. Es gibt in dem genannten County Mendocino. allein etwa .LZ. . solcher schlammspeienden Vulkane,, und dieselben nehmen unstreitig einen hervorragenden Plah' uter den vielen Wundern Californiens ein. Sie liegen hoch im Qebirge, ungefähr sieben engl. Meilen von Cahto. Nicht immer sind sie gleich thätig, aber gerade in der letzigen Jahreszeit zeigen sie-eine ungewöhngliche Thätigkeit.- Man kann ihr. Gur- - geln öfter meilenweit vernehmen.. Nicht selten auch schießt der Schlamm über ben 5crater. Rand hinaus, fließt den Aerg -.Rücken hinab wie ein Lavaström' und ergießt sich in einen kleinen Nebenfluß deS Eel River. welcher jedenfalls daher denNamen Mud Creek erhalten.hat. ' Die Krater erheben'.sich nur etwa fünf Fuß über die Erdoberfläche und haben meistens unten einen Durchmesser von 4 bis 7 Fuß, oben jedoch gewöhnlich nur einen solchen von etwa ö Fuß. Manche Metallsucher, welche in , die Gegend kamen, haben schon Baumstämmchen von 50 Fuß Länge in einen solchen Krater gestoßen. aber selben verjcywanven .ryens spurlos, theils wurden sie längere Zeit in dem stürmischen Element auf und niedergestoßen. Noch etwas Merkwürdiges: Wenn der zwanzig Meilen entfernte Ocean recht stürmisch ist, dann speien diese Vulkane neben dem Skalten Schlamm auch warme Wasseidampfe aus, aber nur dann. k Noch wie vor 400 Jahren. Daß eS in der mexicanischen Nachbar Republik viele Indianer gibt, in deren Leben ihr oder ihrer Vorsahren schon vor Generationen erfolgter Uebertritt zum Christenthum sehr wenig geändert hat. wurde schon bei verschiedenen Anlässen erwähnt. Weniger bekannt ist, daß eS in gewissen abgelegenenTheilen Mexicos noch heute wilde Jndianerstämme, oder Theile solcher gibt, welche in ihrem thatsächlichen Le. ben und ihren religiösen Bräuchen noch ganz dieselben Heiden sind, wie ihre MLordeNrvot htx Jahrhunderten, sich überhaupt so gut wie gar nicht seit jener Zeit geändert und sich noch niemals spanischen oder sonstigen Eindringlingen unterworfen haben. Meh rere neuere Forscher, wie Lumholtz und Star?, machen uns interessante Mittheilungen über diese lebenden Ueberste einer langst vergangenen Zeit. U. A. spielt Zauberei, eigener Art bei ihnen noch eine ebenso große Rolle, wie dazumal, und sie halten sich ihr Orakel", auf das sie sich mindestens ebenso fest verlassen, wie die Griechen deö classischen Alterthums auf die ihngen in Delphi u. s. w. . Am nördlichen Abhang des Popocatepetl.fast ganz unten amFuß dieses b:rühmten Bergeö, befindet sich eine große Hohle, welche der Außenwelt fast

anglich ünöejannt ist. $rt viefet

oble baust ein alter, welßyaarlger Indianer, und er ist das Orakel für den umwohnenden kleinen Indianerstamm, der sich auch in der Sprache von allen anderen Urbewohnern in benachbarten Jndianer-Orten bedeutend unterscheidet. Weder eine weltliche, noch eine geistliche Macht konnte :emals eine Eroberung bei diesem Stamm machen. Besagter Orakelmann oder Seher ist, wie auch seine Vorgänger im Amt es stets gewesen, der Aelteste und Weifeste des Stammes, mit abergläubischer Verehrung blickt Alles zu ihm auf, und seine Sprüche gelten sür unfehlbar. Ob dieselben manchmal auch so dunkel und unbestimmt gehalten sind, wie diejenigen altgriechischer Orakel eS öfter waren, hat sich noch nicht in Erfahrung bringen lassen. Ganz allein wohnt er in der Höhle, mit welcher er förmlich verwachsen zu sein scheint; - er geht nicht unter seinen StammeSgenossen herum, wie gewöhnliche indianische Medicinmänner- und dergleichen. es nicht verschmähen, sondern man muß ihn stets in seinem Reich aufsuchen, und selbst Bevorzugte können dabei nicht direkt zu ihm vordringen, zumal allezeit eine Wache vor ttx Höhle, ist. Einmal jeden Monat besucht eine Commission der übrigen ältesten Männer des Stammes die Höhle und nimmt im Namen des aanzen Volkes Geschenke mit (bestehend aus Obst, sonstigen Eßsachen, Blumen, und Weihrauch für die Götter); diese Commissfae" sind, soweit man weiß, die Einzigen, die überhaupt jemals das Innere der Höhle geschaut haben! Wie man sieht, besteht hier eine noch weit größere Unnahbarkeit, als bei.denOrakein der altclassischen Culturzeit. Man weiß indeß, daß in der Höhle auch viele. Kostbarkeiten verwahrt werden, besonders Edelsteine (die Smaragde sind seltsam künstlerisch modellirt), Perlen Halsschnüre vom weit entfernten Golf von Californien, eigenthümliche. Gewander und Federn, wie solche heutzutage nur noch äußerst wenige in der Wirklichkeit vorhanden stnd, und Götzenbilder von Gold, Silber, Kupfer und Stein. Der Alte ist gleichzeitig der Hohepriester dieser Götter. In allen irgendwie wichtigen Angelegenheiten wird sein Orakelspruch eingeholt, und seine Urtheile, auch in Strei tigkeiten, sind unbedingt maßgebend. Mit Heilungen befaßt er sich indeß nicht. So ziemlich die einzige Gelegenheit, bei welcher Mitglieder dieses merkwürdigenStammeS mit anderen Menschenlindern in Berührung kommen, ist die Zeit, da sie ihre einfachen Lebensbedürfnisse einkaufen, resp, für andere Artikel umtauschen. Jeden Sonnabend kommt zu diesem Behuf eine beschränkte Anzahl Stammesgenossen - auf - den Markt nach Atlixco, und bei solchen Anlässen kann man sofort den großen Unterschied zwischen diesen und anderen mexicanischen Indianern schon in der Kleidung wahrnehmen. Solcher unverändert erhaltenen Stammesreste gibt eS noch mehr, und man hat es sür gut befunden, sie bis jetzt ganz ungestört zu lassen. Wohin mit QtraubUm Hk mvl Die Geschichten von irgend einem Jack the Clipper", welcher Mädchen oon üppigem, Haarschmuct mit raschem Schnitt desselben beraubt, sind jähraus, jahrein bei uns ziemlich häufig, and im Spätherbst und Winter noch häufiger, als sonst; aber ein großer Theil des Publikums hegt noch eine ganz irrthümliche Vorstellung von dem Zweck oder praktischen Wtrth solchen geraubten Haares. Viele glauben noch, dasselbe werde an Händler in diesem Artikel verkauft. Thatsach ist aber, daß die Polizei noch niemals irgendwo eine Spur von solchem geraubten Haar unter dem feilgebotenen entdeckt hat und kein Mensch im Stande ist, die obige Frage positiv zu beantworten. Einer unserer bedeutendsten westlichen Haarhändler äußerte sich jüngst kaltlächelnd darüber: Viele Leute bilden sich ein, so ein Haupt - Lockenschmuck sei seine 25 bis 50 Dollars werth. Wenn wir überHaupt' solches Haar kaufen würden, so würden wir noch keine 50 Cnts für den schönsten Zopf geben! Ich glaube aber nicht, daß irgend ein Haarhändler solches Haar kauft; denn wir können Haar, das nicht ganz kunstgerecht abgeschnitten ist, nicht wohl brauchen. Auch erwerben reelle Haar-Händler-niemals Haar, über dessenHerkunft sie nicht genügenden Bescheid haben. Sollte aber irgendwo ausnahmsweise solchesHaar gekaust worden sein, so ist jedenfalls herzlich wenig dafür bezahlt worden. Zu Gewinnzwecken Haar rauben, ist so gut wie völlig geAnstandslos. Wer sich gar öfter auf olche Attentate verlegt, obwohl er geunden haben muß. daß mit der Beute nichts anzufangen ist, der muß in diesem Punkte einfach verrückt sein." Wichtige Ntform in Sich Von gewisser Seite wird versichert, roch in der jetzigen Tagung unseres CongresseS werde eine Vorlage angenommen werde, welche das metrische oUx zehntheilige Maß- und GewichtsSystem endlich!.- für die Ver. Staaten' einführt. Andere wenigstens bezeichnen die baldige Annahme einer solchen Vorlage als sehr wahrscheinlich. Natürlich wird die Einführung dieses Systems einen epochemachenden Schritt bedeuten, welcher tief in das gefammte Geschäfts- und sonstige Leben unseres großen Landes eingreift. Ist eS endlich so weit gekommen, dann wird eine Bewegung, die unmit. telbar nach Schluß des Bürgerkrieges in den Ver. Staaten begann und an welcher daö Deutschamerikanerthum lebhaft betheiligt. ist, ihr Ziel erreicht haben. Dann werden Großbritannien und Rußland noch die , einzigen wichtigeren Länder der Welt sein, die noch immer m ihren althergebrachten Maßund - cZevichtSsystemen festhalten. (Lebrigen gilt, ttzl fijj (Zsoßbrit

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tisch - Indien hat ebenfalls das zehntheilige System angenommen.) In den letzten zwei Jahrzehnten haben öfters sensationellere Tagesfragen die vorliegende Frage bei uns in den Hintergrund gedrängt; aber niemals hat der Kampf um das metrische System ganz aufgehört, nachdem er einmal begonnen worden. Ein beschränkter amerikanischer Knownothingismus sträubt sich bis zum heutigen ?age hartnäckig gegen diese Neuerung, die weder amerikanischen Ursprunges ist, noch von Hold Hingland- kommt, daher von vornherein in diesen Kreisen als Ketzerei angesehen wird. Aber langsam hat sich der Widerstand gegen das metrische System vermindert, und schon in der vorigen Congreß - Session wurde eine, auf seine Einführung abzielende Vorlage mit nur 3 Stimmen Mehrheit abgelehnt. Eigentlich ist schon seit dem Jahre 1863 das metrische System bei uns gesetzlich; indeß ist es, abgesehen vom Bereiche gewisser Wissenschaften, im alltäglichen amerikanischen Leben unbekannt. Die neue Gesetzesvorlage aber soll mit Einem Schlage (natürlich unter genügender Frist für den Uebergang in die neuen Verhältnisse) mit dem alten Maß und Gewichtsrummel aufräumen und damit nicht blos einen schwerfälligen alten Zopf beseitigen, sondern auch einem argen Kuddelmuddel ein Ende machen, denn zum großen Theil haben in unseren verschiedenen Staaten und Landestheilen diese alten Maß- und Gewichtsbezeichnungen überdies eine vielfach verschiedene Bedeutung, wie dies auch noch heute in den verschiedenen Grasschasten Englands zu bemerken ist. Ohne Zweifel werden auch noch nach der Einführung des metrischen Systems in den Ver. Staaten die. alten Bezeichnungen für Maße und Gewichte noch länger im Volksmunde mehr, oder weniger weiterezistiren, aber nicht in anderem Sinne, als man in unse rem Geldverkehr, trotzdem wir schon beinahe so lange, wie die Ver. Staa ten osficiell bestehen, ein zehntheiliges Münz - C'ystem haben, noch öfter z. V. von Shillingen" reden hört. Opfer deS Binnensee-TtensteS. In der jüngst zu Ende gegangenen Saison sind 94 Matrosen auf unseren großen Binnenseen in Erfüllung ihrer Pflicht umgekommen. Das sind etwa ein Drittel mehr, als in den Jahren 1896 und 1897; gleichwohl gilt eS nicht für sehr viel .anaesichts der Thatsache, daß die Binnensee - Stürme in den Spätherbst - Monaten dieses Jahres ungewöhnlich heftig waren, und die Versicherungsgesellschaften größere Verluste erlitten, als zu irgend einer Zeit zuvor, seit diese Seen überHaupt regelmäßig befahren werden. Aon der genannten Zahl sind 81 ertrunken, und davon entfallen 37. also beinahe die Hälfte, auf den Michigansee, 10 auf dem Ontario-, 8 auf dem Erie-, 6 auf dem Huron- und 12 auf dem Superiorsee. Die Uebrigen ertranken an Hafenplätzen infolge verschieden Unfälle. Bei Weitem das größte Binnensee - Unglück dieses IahreS war der geheimnißoolle Untergang des Dampfers . R. Doty" auf dem Michigansee, mit Mann und Maus. Unsere Binnensee - Matrosen ertrinken sprichwörtlich schwer, und es ist in vielen Fällen schier unglaublich, daß schiffbrüchige Matrosen noch irgend eine Möglichkeit fanden, das Gestade zu erreichen. Bei aller Anerkennung für den amtlichen Rettungsdienst, muß gesagt werden, daß diese Matrosen auch in der gegenseitigen Hilfe äußerst Lobenswerthes geleistet haben und noch leisten. Eine ganze Menge Schooner und Barken älterer Jahrgänge ist glücklicherweise beiseite, gestellt worden, ehe die diesjährigen Herbststürme losbrachcn, und diese Flotte wird überhaupt von Jahr zu Jahr geringer.' Cmopaiscl-e'Rttndschau. ?rodinz Brandenbvra. Berlin. Der langjährige Borsteher des Postamtes No. 26 (Görliver Bahnhof) Ober - Postsecretär. Recknungsrath Mödinger feierte sein 50jähriges Dienstjubiläum. Das gol dene Ehejubiläum feierte der DrechSlermeister Karl Minnas mit seiner Gattin. Plötzlich gestorben ist im Alter von 49 Jahren der Schriftsteller Ferdinand Helmsen. der aus Braunschweig gebürtig war. Der in dem Sortirsaal des Briefpostamtes in der Königstraße beschäftigte Postschaffner L. Ch. D. Müller, der schon seit langerer Zeit im Verdachte stand, daß er 's Ich an Postsendungen vergreife, wurde auf frischer That überrascht und verhaftet. Der 31 Jahre alte Kurl Hoffmann, der bei der Deutschen Bank" angestellt war, schoß sich' in seiner WohnungKanonierstr. 31 2L, eine Revolverkugel in den Kopf. Bald darauf verschied er. Hoffmann fürchtete, geisteskrank zu, werden. Nach einem Streite.'nlit seiner Frau, erhängte sich derFischHändler Heinrich Kroll auö der Lands-' berger Allee 144. Erschossen hat sich der Kriminalschutzmann Preuß in seiner Wohnung in der Kreuzberastraße No. L. Preuß war seit dni Jahren bei derSittenpolizei beschäftigt. HauZgenossen bringen den Selbstmord mil einem Liebesverhaltniß' in Zusammenhang. Wegen Urkundenfälschung verhaftet wurde auf Anordnung d:r Staatsanwaltschaft am. Landgericht II der jetzt in der Schulstraße 110. früher in - der Charlottenburgsti. wohnhafte Pensionär und VersicherunkiZ' ' Agent Julius Gast. Auf dem Wege- zur Kirche todtgefahren worden lst die 79 Jahre alte Wittwe Wilhelmwe'Mehl, die-'in der Kreuzber'gstraße'wohnte. Im Krankenhause ' gestorben' ist - der vierjährige Sohn Willy des Schneiders Pose aus der Schliemannstraße 8, dem sein Onkel, der Maurer Kr'ätke, aus Unvorsichtigkeit eine Revolverkugel in den Kopf geschossen hatte. - Frankfurt a. O. Erschossen hat sich hier der Rentier Heinrich Wei-

T men war. Provinz Ostpreußen. G o l d a p. Erschossen hat sich der Musketier Fischer vom 59. InfanterieRegiment. Das Nurkus'sche Ehepaar feierte die goldene Hochzeit. - Mühlhausen. Goldene Hochzeit feierte das Arbeiter Strunk'sche Ehepaar. Ort els bürg. Die Liedertafel konnte ihr 50jähriges Stiftungsfest dc gehen. Osterode. Vor einem hiesigen Lokale kam es zwischen Soldaten und Civilpersonen zu einem Streit, welcher zu einer Schlägerei ausartete, wobei der Arbeiter Noch durch Säbelhiebe erheblich am Kopfe verletzt wurde. Pillk allen. Das Schneidermeiste? Frenzel'scheEhepaar beging das Fest der goldenen Hochzeit. Provinz Westpreußen. D a n z i g. . Rentier und Stadtverordnete? Hybbeneth feierte mit seiner Gemahlin das 50jährige Ehejubiläum. Wegen Nahrungssorgen vergiftete sich der 60 Jahre alte Arbeiter Doehring. . D t. -Krön e. Von einem Lastwagen überfahren und getödtet wurde der Arbeiter Gustav Wienke. E l b i n g. Der Senior der hiesigen Aerzte, Dr. Arnheim, ist gestorben. I a st r o w. Ihre goldene Hochzeit begingen die RentierEduard Mantheyschen Eheleute. L a s k o w i tz. Unter einen Güterzug gerieth der Hilfsweichensteller Jckert; derselbe erlitt dabei erhebliche Verletzungen am Kopf und Oberkörper. Prcdinz PolAmem. - -Stettin. Verhaftet wurde hier der von der Staatsanwaltschaft . in Magdeburg wegen Diebstahls, und von der Staatsanwaltschaft jn Braunschweig wegen Betruges verfolgte Photograph Bernhard Loewe. Zwei Jahre Zuchthaus erhielt wegen Urtadenfälschung der Landwirth Gustav Boecker. Im Alter von 59 Jahren schied Professor Dr. Wienke auö dem Leben. K ö L l i n. Wegen Verleitung zum Meineide toittnte Vxt Strafkammer der Frau Bertha Venzke, geb. Nehls aus Polzin 1j Jahre Zuchthaus zu. Provinz SchleSwtg-Holstew. A l t o n a. Beim Erweiterungsbau des hiesigen Elektricitätswerkes stürzte der Arbeiter Rickenbeil, von einem vier Meter hohen Gerüst und trug einen Schädelbruch davon. Rickenbeil wurde in hoffnungslosem Zustande nach dem Krankenhause gebracht. -Wegen Mißhandlung ihres 8jährigen Stiefsohnes belegte der Gerichtshof die Bahnwärtersfrau .Schütt aus AltRahlstedt mit drei Monaten Gefängniß. Landmann Gröhn aus Moorbürg, der noch täglich in ungeschwäch ter Krast und Rüstigkeit den hiesigen Gemüsemarkt besucht, feierte seinen hundertsten Geburtstag. ' D u n k e r s h o f. . Das Ehepaar Callsen feierte sein 50jähriges Ehejuhiläum. Provinz Schlesien. Groß - Chelm. Nachts wurde eine mit Eisennägeln gefüllte HöllenMaschine" in das Schlafzimmer. deS Kaufmanns BreSlauer geworfen. Die Decke stürzte ein, in die Wand wurde ein großes Loch gerissen, die Möbel wurden demolirt. Wunderbarerweise blieb Breslauer mit Frau, Kind und Schwiegermutter, welche dort schliefen, unversehrt. Der Verdacht der Thäterschaft lenkt sich auf den mit Breslauer verfeindeten Arbeiter Bieda. der jetzt plötzlich abgereist ist. Neisse. Buchhalter Knoll von hier, der nach Unterschlagung in der Bischofsmllhle das Weite suchte, ist in Mannheim festgenommen worden. . N e u m a r k t. Auf ' dem hiesigen Bahnhofe wurde der Stations-Assi-stent Alex aus BreSlau von einer Lokomotive gefaßt, überfahren und sofort getödtet. Provinz Posen. Posen. Wegen Blutschande verurtheilte die Strafkammer den Arbeiter Wrzecinski aus Pudewitz (23 Jahre alt) und seine etwa 60jährige Mutter zu zwei Jahren Gefängniß, bezw. 1j Jahren Zuchthaus. Die Frau und deren Stieftochter, die ihr Zeugniß verweigerten, standen vor längerer Zeit unter der Anklage, den Ehemann bezw. Vater durch Arsenik vergiftet zu haben, vor dem hiesigen Schwurgericht... Sie wurden aber damals freigesprochen. -Baborowo. Den Lehrer Jorban fand man todt im Beite auf. . Alle Anzeichen deuten darauf hin, daß der 23jährige Mann freiwillig den Tod gesucht hat, und zwar durch Einathmen uon Kohlenoxydgas. B o 7 n i. Der L0jährige Knecht Johann Ziethier gerieth beim Dreschen mit seinen Kleidern in das Roßwerk der Dreschmaschine; er wurde mit solcher Wucht auf die Tenne geschleudert, daß er auf der Stelle todt war. Ziethier hinterläßt eine Wittwe und fünf zum Theil erwachsene Kinder. ; - ; -; Prrvnq SeAen. Dalena be! Mersebura. Auf dem einsam gelegenen Gehöft Llte Hütte" ist die unverehelichte Wilhelmine Koch durch Revolverschüsse, getödtet und beraubt worden. 'Der mit der 'Ermordeten in dem Gehöft hausende Arbeiter Hahn wurde von dem Mörder durch mehrere Schüsse verletzt. Der. Kriminalpolizei in Halle gelang eö rasch, den Mörder auf Büschdorfer Flur festzunehmen. ' ES ist der 25 Jähre alte Schmiedegeselle Georg - Schmäh, gebürtig aus Rathstock, Kreiö LebuS, der in einer Fabrik in der Delitzscherstraße in Halle in Arbeit stand. . . . , . . Erfurt. Erschossen hat sich der bei dem Schlossermeister Franz Walthe? beschäftigte Lehrling Wilhelm Treiber. Halle. S. . ; An .dcr Leipzigerstraße kam ein Langholzwagen in'S Rollen und ouetscbte den etwa secbSiäb- ' rigen Sohn des Arbeiters Unger der-

nttt üüö Attlitt. Liefensttabe iia, bet ' extra zu diesem Zweck hierher gekom-

rß0snsssgUitiii.

art art daL gegenüberliegende Haui. daß er auf der Stelle todt war. Provinz Hannover. Hannover. Erbänat bat sich der 43jährige Maurermeister Heinrich Grotjahn. Derselbe, litt in den legten Jahren an hochgradiger Nervosität. Die hiesige Strafkammer verunyeine den Dr. med. Georg Krische aus Wunstorf, langjährigen Arzt der Landarmenanstalt Wunstorf, wegen fahrlässiger Tödtung zu drei Monaten Gefängniß. Krische hatte in seiner Stellung als Arzt der Abtheilung für Geisteskranke einen sehr widersetzlichen Kranken. den Schlosser Engelter, dadurch getödtet, daß er ihm 20 Minuten lang eine sehr kalte Douche verabfolgen ließ. ' A n g e r st e i n. Von einem Güterzuge wurde der Bahnwärter Karl Ernst überfahren. Ernst, der auf der Stelle todt war, hinterläßt Frau und Ziwei noch unerzogene Kinder. - Aurich. Das- Schwurgericht verurtheilte den Bäckergesellen Wilhelm.MLllenkamp, gebürtig aus Aremen. der beschuldigt war, seine Braut, die Dienstmagd ' Marie Burns aus Hollgaste bei Bingum, vorsätzlich ermordet zu haben, zum Tode. Prodmz Westfalen. Bielefeld. Das Wohnhaus des Tischlermeisters Menke im nahen Dorfe Sieker ist abgebrannt. Dortmund. Die Hohestraße 12 bedienstete Magd Emilie Schelkmann kam in der Waschküche dem Feuer zu nahe und geriethen . ihre Kleidungsstücke in Brand. Das unGlückliche, ..Mädchen erlitt derartige Brandwunden, daß es sofort in's Krankenhaus geschafft werden mußte, woselbst es kurz darauf starb. Die Strafkammer verurtheilte den Lehrer Robert Krämer, der gewerbsmäßig eine Anzahl Landleute zur Auswanderung nach Honduras verleitet hatte, zu 3 Monaten Gefängniß. Die meisten der Leute kamen nach kurzer Zeit wieder zurück. Ha mm. Der in weiten Kreisen bekannte Mehl- , und Kornhändler Heinr. Hecker machte seinem Leben durch einen Revolverschuß ein Ende. . . Rheinprovm .'... Köln. Im hiesigen Betriebsbahn, hos wurde der Heizer Karl Neuerburg überfahren und getödtet. Neuerburg zählte mindestens 23 Dienstjahre. ' Aachen. Jn einem belgischen Dorfe-ist der vermißte Postkassirer Verwegen geistesgestört ermittelt und einer Heilanstalt zugeführt worden. Bonn. Wegen verschiedener Betrügereien erkannte das Schwurgericht gegen den Pseudo-Arzt Jakob Haug aus Freiburg auf 2 Jahre Zuchthaus und 460 Mark Geldbuße. Voppard. Auf einer Treib, Zagd schoß ein Förster auf einen Hasen. Der Schuß traf den in der Nähe stehenden 18 Jahre alten Sohn des Briefträgers Jung in Kamp in die Brust. Der junge Mann stürzte todt nieder. . . Provinz Hessen-Nassan. Kassel. Ein tragischer Zwischenfall ereignete sich hier bei einem vom Kneipp Verein im Stadtpark veranstalteten Vortrage. . Jn dem Au aenblicke als der 88jährige Dr. Simoni sich zu einem Vortrage über LebenserHaltung zur Rednertribüne begab, trat ein Telegraphenbote herein und überreichte ein Telegramm, laut welchem der Sohn des Greises, welcher in Baiern ansässig war. dem Dolchstoße eines Mordgesellen erlegen ist. Nach schweren fünfmonatigen Leiden verstarb im Alter von 70 Jahren der Begründe? der in Kassel bestehenden englischen Kirchengemeinde, Reverend Robert W. Lewis. .Bebra. Unter dem Verdachte der Brandstiftung verhaftete die Polizei den Georg Schulz, Dienstknecht des Metzgers Großfurth. Besse. Infolge eines Fehltritts stürzte der Weißbinder Justus Banze von seiner Scheuer herab. Banze, der Familienvater war, erlag seinen Verletzungen.. B u ch e n a u. . Kantor Zimmer dahier beging den Tag der LOjährigen Wirksamkeit im Lehrerberufe. Am 1. , April 1899 tritt Zimmer in den .Euhestand. -., , .' El fers Hausen. Der 7jähic?c Sohn des Gastwirths Ackermann 'ließ sich in Melsungen einen Zahn ziejhen. Bald darauf erkrankte der Knabe und der zu Rathe gezogenen Arzt konstatirte : Blutvergiftung. Es mußte nun . eine . Operation vorgenommen werden, wahrend welcher der Knabe starb. j 5 F ran k für t. Dem Dienstmädchen AgneS Janz, das in der Familie Mohack vierzig Jahre . ununterbrochen !bedienstet ist, wurde von der Kaiserin !daö Goldene Kreuz verliehen.' In der elterlichen Wohnung erschoß sich der 24jährige 'Robert Goldschmidt. i'; Mwelte'utsche Btmtx ' ! Allstedt.'Bei der hier abgehaltenen Hofjagd, an der auch der Großherzog .theilnahm, wurde . ein Treiber von einem. angeschossenen'.Hirscheaufspießt' und derart -innerlich verletzt, daß die Ueberführung des. Verunglücken in die Halle'sche Klinik' erfolgen mußte. , : : - i.U.lte.nhurg. Der Arbeiter Piyntowitz, welcher beschuldigt wird, den 2v der 11jährigen Vogel auS Unterinolbitz auf dem Gewissen zu haben, hat bie That theilweise eingestanden. An dem Tode des Kindes will er -nicht schuld sein,. gibt aber zu,, sich an der Vogel unsittlich vergangen zu, haben. ' . .A r'n st a d t. Der ' Obermüller Fiedler 'glitt, als er, ein Klnd auf dem Arme-tragend, den' Mühlgraben entlang ging. auS und fiel mit dem Kinde in. 'S. Wasser. . Der Mann wurde unter das" Mühlrad, getrieben und ihm der Kopf vollständig zermalmt, während daö Kind gerettet werden konnte. ' .Blankenburg a.!A. Auf dem Regenstein wurde die Leiche eines gutgekleideten Mannes aufgefunden. Wie alöbald festgestellt wurde, ist der Todte ein LsildtrichtZrath Kullmann auZ

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leiden, daß n,r ein . . . . Ä-everlelden .... haben. Man hu sofort etwas dagegen, sonst kommt der Magen in einem schlechten Zustand und daß Blut wird unrein. Man ho ein gutes Heilmittel nöthig. Gebrauch Dr. August Könlg't Hamburger Hropfen, Sie werden die Leber neu beleben, den Magen und das Blut reinigen.

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'Tor a nunber of years past I saffered untold aony from dyspepla, and how to get rid of it I did not Icnow. I tried every remedy friendi could sujest, still I got no relief, and rny business beinj sedentary, that of abookkeeper, it was gettiag almost unbcarable. I often bad to lay off for a day or two. I consuited our family physician, but the medicine he prescribcd for me only gare temporary relief. Finally I was induepd to try Ripans Tabules. It was not Ion? before I feit greatly relieved, and now.thank God, I bare not lost a day in the last year. I can fully recomraend

MM to all who are afflicted as I was, that One Gives Relief." m Weimar, der tn der yiestgen NervenHeilanstalt Heilung gesucht hat. Anscheinend liegt Selbstmord vor. - Detmold. Wegen MajestätsbeleidigunJ wurde der Redacteur der Lipp. Tagesztg.-, Willy Bruder, von der Strafkammer des fürstlichen Landgerichts zu 6 Wochen Fenung verur theilt. E i s e n a ch. Der Arbeiter Spörer hat nach vorausgegangenem Streite seinen Arbeitsgenossen Kaspar Füll in dem gemeinschaftlichen Schlafzimmer erwürgt. Der Mörder wurde verhaf tet. Großbreitenbach. Der Porzellanformer Karl Hartwig von hier wurde wegen versuchten Todtschlages, begangen an seiner früheren Geliebten der Wittwe Weithose aus Vollstedt bei Rudolstadt, zu 5 Jahren Zuchthaus und 10 Jahren Ehrverlust verurtheilt. Eaüsen. Dresden. Nach schwerem Leiden ist einer der höchsten" Beamten Dresdens, der Kreuzthurm - Oberwächter Emil Schindler, gestorben. 127 Jahre war derselbe im Dienst. Commer zienrath Heinrich Wilhelm August Bürger ist nach kurzem Krankenlager im Alter von 71 Jahren gestorben. Spurlos verschwunden ist der in der Hauptbuchhalter der Generaldirection der sächsischen Staats Eisenbahnen angestellte, ungefähr 35 Jahre alte Bureau Assistent H. A. W. Gagelmann. Einer der ältesten aktiven Turner Dresdens ist der Privatus Klaar, der jüngst seinen 80. Geburtstag feierte. Klaar gehört dem Turnverein der Pirnaischen Vorstadt an; er hat, seit er Mitglied des Vereins ist, noch keine Turnstunde versäumt. - Crimmitzschau. Der Buchdruckereibesttzer Karl Bernhard Popp war in seinem Geschäft mit Papierschneiden beschäftigt, als plötzlich der Hebel der . Schneidemaschine herabfiel und das Messer ihm von jeder Hand die mittleren drei Finger abschnitt. : DeubenJn der MetallwaarenFabrik von Adolpf Bahr war die Arbeiterin Franke mit dem Abputzen von zu vernickelnden .Sachen beschäftigt, wozu ste Petroleum verwandte. Hierbei waren auck ibre Kleider damit aetränkt worden und fingen beim Anstoßen an einen Ofen Feuer,' so daß daö Mädchen augenblicklich in Flammen tand. Obwohl man die. Unvorsichtige ofort mit Wasser begoß, hat dieselbe zoch an Kopf, Brust und Armen sehr schwere Ärandwunden davongetragen. . D i t t e r s d o r f. Die Scheune des Gutsbesitzers Röber brannte nieder. L e i p z i g. Die 7 - jährige Elsa Schwager von L.-Lindenau ist in der Eisenbahnstraße daselbst von einem Geschirre überfahren worden. Das Kind, wilches innere Verletzungen erlitten hat,, verstarb im Krankenhaus St. Jacob. ' . L ö b s ch ii tz. Scheune und Pferdestall des Gemeindevorstehers Leipnik sind niedergebrannt. L u n g w l tz. ' Gememdevorstehzr Graf, der 30 Jahre als solcher zur , Zufriedenheit der Gemeinde wirkte, ist, 72 Jahre alt,' verschieden.

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