Indiana Tribüne, Volume 22, Number 98, Indianapolis, Marion County, 27 December 1898 — Page 2
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ZNdZana Ärwüne. Erlöew Tätlich und SoMyV. rie ttZlicheTr:büne kostet dch ben Trkze, 1 Cent per Ooche, die ecttntaaSXrt(flKC"! Sentt pe, lZoche. Cttb .ufacrwra 18 rat ,d 13 LeutS per Rixtt. yn ttt&cttaft bei Ud negechickt I ,rlZi,Hlg V p 3aT. CffUoi 10 ess MsbSMO LSs. SndianapoliS, 3nd., 27. Dezember '9. Orennstosse westlicher Llnsiedler. Es ließe sich ein ganzes Buch über die verschiedenen Arten von Brennstosf cii schreiben, welche die Ansiedler in unsern westlichen Prairie-Gegenden, wo Holz schwer oder gar nich: erhältlich, und Steinkohle sehr theuer ist, im Laufe der Zeit benutzt haben und zum guten Theil noch heutigen Tages benützen, und ein solches Buch könnte sogar ein bedeutendes culturgeschichtliches Interesse haben. Hier mögen nur ein' paar , einschlägige Thatsachen in Erinnerung gebracht sein, welche in fcfclcjtt Zeit, da in manchen Theilen von Süd-Dakota und anderwärts wieder reichlich mit Welschkorn (nicht blos Welschkorn-Abfällen) geheizt und gekocht wird, besonders erwähnenswerth sind. In den allererstenJahren der eigentlichen Pionier-Zeit wurde am allgemeinsten von diesen westlichen Anstedlern Heu in einer bestimmten Form als Brennstoff benutzt: nämlich in der Form von Haa Twist's". Diese FlechtNollen hatten ungefähr dieGröße eines gewöhnlichen Scheites Oenholz, und ihre Anfertigung ist schon an sich eine St u n st, die gelernt werden muß, dann aber allezeit in d:n Fingern bleibt und von alten Ansiedlern noch heute vollkommen ausgeübt werden kann. Es kommt sehr d-arauf an, diese FlechtRollen weder zu locker zu drehen (sonst brennen sie zu rasch weg), noch zu fest (sonst brennen sie überhaupt nicht.) Dabei muß die Arbeit rasch gemacht werden, um bei großem Bedarf lohnend zu sein. Jeder überlebende Pionie? kamr den Fremden in Erstaunen setzen durch die Schnelligkeit, mit der er eine Hand voll Heu zu einer .solchen, völlig haltbaren Rolle dreht. Der Rohstoff war natürlich früher allenthalben überreichlich vorhanden. Einer der wichtigsten Brennartikel, welche späterhin aufkamen, war der Heu- und Strohbrenner", auch BoiUz" genannt. Selbiger bestand in eiseziblechernen Kesseln ungefähr von der Größe eines gewöhnlichen Wasch, kessels aber vielleicht doppelt so ties welche mit Heu od:r Stroh gefüllt und immer wieder gefüllt wurden. Das Heu und Stroh wurde fest hineingepreßt, und dann wurde so ein Kessel- . chen, mit . der Oeffnung nach unten, über die Feuerungsstätte gesetzt. Diese Benner gaben in der That eine gute Hitze und brannten immerhin eine halbe Stunde, ehe sie neu gefüllt zu werden brauchten; injofern bildeten sie einen Fortschritt gegenüber der HeuFlechtrolle. Wenn aber ein oder mehrere Jahre fTiYifirfk rtTr Ütt trrf& in "7 " -7 -3- ' I 7"f ' wurde es oft schwer genug, das Heu
oder Stroh oder anderes Material für diesen Zweck aufzutreiben. Man könnte allein eine ganze Liste von Aus-hilfs-Stoffen vorführen, auf welche der Erfindungsgeist in solchen Nothla gen verfiel, die thierischen Abfälle nicht ausgenommen, für welche man Namen wie Buffalo Chips-, Cow Chips", Prairie Gasoline". einhei. mische Kohle" u. s. w. aufbrachte, und welche man auf allerlei Weise für Brennzwecke geeignet machte. Meistens -- wußte man sich irgendwie wenigstens nothdürftig zu helfen; es gab freilich ,jivjs Falle, in denen auch dem Erfinderischsten der Verstand stillestand! Und jetzt wieder brennt man, wie gesagt, in jenen Gegenden vielfach Welsch korn. Warum auch nicht? Die Mais-Ernte ist sehr reichlich dortherum ausgefallen, und der Preis diesei hochwichtigen Productes ist, namentlich für die unmittelbaren Producenten, niedrig. Wohnen diese weitab vomMarkk, so ist es ein herzlich schlechtes Geschäft, ine große Ladung Welschkorn vielleicht zwanzig Meilen weit zu Markte zu bringen und dann mit einer kleinen Quantität Kohle zurückzukehren, die man sich von dem Erlös hat erwerben können! Dabei hat 'Welschkorn sehr schätzenöwerthe Vorzüge'alö Brenn-Artikel; es läßt sich reinlich Hantiren, gibt ein sehr heißes und ziemlich anhaltendes Feuer und raacht sehr wenig Streu und Asche. Nur EineS hat es gegen sich: eben infolgt der starken Hitze, welche es ausstrahlt, brennt rö die Oefen ziemlich bald auS.
Christbäume auS Malne. Wohl an 1.300.000 Christbäume prangen an jedem Weiynachtssejt m .'New Nork und den Neu EnglandStaaten im Schmuck von Lichtern wie ) Geschenken und von dieser gewaltigen Sal kommen zwei Drittel von den desolaten Hügeln deö Staates Maine. 5t einem Viertel - Jahrhundert hat die Christbaum Ausfuhr aus dem 55lck,tenbauin Staate stetia wachsende Dimensionen angenommen und heute 'gibt dieselbe zahlreichen aroeuswlmaen Qänden au einer Zeit, wenn wenig zu thun, baares Geld aber sehr begehrt t l m ri'Ti! rrr t loynenoe eiqasllguiig. ;ajcqi an 95 Procent der aus yjame rammenden Christbäume bestehen aus schwarzen Balsamföhren, der Rest entfällt aufSckierlinastannen. ffichten und andere Nadelholzarten. Föhren sind am begehrtesten, weil sie sich durch ihren Wuchs am besten zu Christbäumen eignen, auch sind sie am billigsten zu haben, weil man für sie sonst nicht die geringste llerwenvung yar. vcoq or teeniara Iabrzebnttn saben die Farmer und Waldöesitzer in Maine die Föhren als einen emelnjcyaoen an, selbst die Steuerassefforen, welche für nNez steuerbare Eiaentbum bekanntsich lehr scharfe Augen haben, hielten j
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dieselben für absolut werthlos und alles Föhrenland war steuerfrei. Da kam eines schönen Tages eine Gesellschaft von New Jorker Entenjäern auf ihrer Dacht in eine Bucht, deren Uferhänge dicht mit jungen FLHrcn bestanden war, und einer der .äger machte seinen Kameraden gegenüber die Bemerkung, daß der schöne Wuchs und die frische grüne Farbe ihrer Nadein die Bäumchen als Christbäume fehr geeignet erscheinen ließen. Diese Anregung fand Anklang und ohne Verzug wurden im nächsten Township Verhandlungen bezüglich Ankaufs eines bedeutenden Föhrenschlags angeknüpft. Anfänglich faßten die biederen Landleute die ganze Geschichte als einen Scherz auf, denn sie hatten noch nie davon gehört, daß die Föhren, die sie gerne los sein wollten, irgend einen Werth haben könnten, und schließlich acceptirten sie mit Freuden die lächerlich geringe Summe von $100 für den zesammten Föhrenbestar.d ihres Townships, ca. 8300 Acres. Als das Fällen und der Versandt der Väumchen begann, gingen den guten Leuten die Augen auf und heute sind die Preise bedeutend in die Höhe gegangen, doch bringt der Acre Föhre nie mehr als $15. Auch bei diesen Preisen ist das Geschäft noch sehr lohnend, wie ein kleines Rechenezempel ergibt. Der öh renbestand von einem Acre innrafei mindestens 5000 Bäumchen, daS Fäl. icn derselben kostet $30, das Noden der Stümpfe $10 und die Transport kosten nach New Fork $50. so daß sich der Preis für einem Christbaum auf etwa zwei Cents stellt. In New Jork und Vosten bringt aber der kleinste Baum 25 Cents und für besonders schöne, große Exemplare werden nich! selten $5 bezahlt. Ursprünglich genügten vier Schooners zum Versandt b: Christbäume aus Maine, jetzt werden mindestens sechsmal so viel Schiffe für diesen Zweck verwendet und außerdem kommen ganze Eisenbahnzüge voll Christbäume aus dem Innern des Staates. Im verflossenen Jahre umfaßte der Versandt mindestens eine Million Bäume und in dieser Saison dürfte er noch bedeutender sein. Das Fällen, Sortiren und Verpacken der Christbäume ist im Laufe weniger Jahre zu einer Specialität für gewisse Holzschläger geworden, die darin eine bemerkenswerthe Gewandtheit erlangt haben. Während ein Mann mit einem mächtigen Azthiebe das Bäumchen fällt, sortirt ein Zweiter dieselben nach der Größe und ein Dritter bindet mit einer starken Schnur die Zweige an den Stamm, worauf die Bäumchen mit einem Gespann nach der nächsten Eisenbahnstation bezw. Werft geschafft werden. An den Empfangsstellen sind die Ladungen an Großhändler consignirt, welche den weiteren Verkauf besorgen. Aber der Nutzen, welchen die Landsleute von dem Christbaumversandt haben, beschränkt sich nicht auf das direct empfangene Geld. Das mit Föhren bestandene Land ist, wie oben gesagt, werthlos; nach dem Fällen der Bäumchen werden die Stümpfe ausgebrannt und auf den Boden wird Grassamen gesät. Das Gras gedeiht auf dem mit Asche gedüngten Boden sehr gut und in dieser Weise gelangen die Farmer in den Besitz ausgezeichneter Weiden f'lr ihre Rindvieh- und Schafherden. (rtwas vom Kinnbacken-ttrampf. Im Krieg und Frieden hört man. namentlich bei uns, viel von tödtlich verlaufenen Fällen von KinnbackenKrampf oder lockjaw". Es ist ein Irrthum Mancher, daß derselbe nur nach äußerlicher Verletzung erfolgen könne. An und für. sich wird er durch ein Gift verursacht, welches Microben aussondern, die häufig auch im Erdreich, besonders in derNähe vonStällen und in Düngerhaufen, zu finden sind. In tropischen und halbtropischen Ländern, u. A. in Cuba, stellt sich diese Krankheit öfter nach einer Durchnässung oder einer plötzliches Erkältung ein, auch wo keine Verletzung der Haut zu bemerken ist, desgleichen nach Jnsectenstichen. Eine solcherart erkrankte Person muß in vollkommener Ruhe bewahrt und vor Allem, was einen NervenParozysmus verursachen kann. wieBerührung, jede Erschütterung des Bettes und sogar einem starken Lustzug. geschützt werden. Tritt nach 4 bis 5 Tagen nicht der Tod ein, so ist meistens Rettung möglich; aber selbst in den mildesten Fällen sollte dieses Leiden nur einem durchaus tüchtigen Arzt anvertraut werden, jedes Ezperimentiren mit Hausmitteln und zeoe Halbheit muß da unbedingt gemieden werden, bei Todesstrafe! Qrobmachtskitzliche Vergleiche. Mehr noch, als die jüngsten Kriegs ::folg? der Ver. Staaten selbst, sind dielen amerikanischen Kreisen die wirklichen und möglichen Gebiets Erwer bungen zu Kopse gestiegen. Vergleiche zwischen dem erwarteten neuen amenkanischen Weltreich" und anderen gro ßen Reichen neuen oder alten Datumö sind in der That geeignet, auf den er sten Blick dem Amerikaner einen gewaltigen Weltmachtskitzel zu erwecken, und es scheint, alle Umstände in Betracht gezogen, nicht gerade verwunderlich, daß etliche der geehrten angloamerikanischen Zeitgenossen bereits sogar von einer Angliederung aller übri, gen Länder und Meere träumen und nur auf den MarS bis jetzt ihre lüsternen Blicke noch nicht gerichtet haderü Doch auch abgesehen von einem solchen hochfliegenden Jdeenschwung ist eS zur Zeit interessant, einige der besagten Vergleiche vorzuführen. Gleich dem ehemaligen Reich von Karl dem fünften, sind die Ver. Staaten mit Errechnung der PhilippinenInseln ein Land, in welchem niemals die Sonne untergeht. Denn zwischen dem östlichen Maine und Manila liegen volle 175 geographische Längegrade, und ausgenommen mitten in der Winterszeit, geht die Sonne in EastPort, Me,. stets frühe? auf. als sie i, Manila untzraedt. 2ia Nrübisör.
iWtpgH Sommer Und tbeit in den Herbst hinein ist es an der Ostküste der Vereinigten Staaten Tag. ehe es an jener Westgrenze Nacht ist. Auch England, Frankreich und Deutschland haben ja so weithin zerstreutes Gebiet, daß die Sonne in jeder der 24 Stunden immer auf irgend einen Theil des Gebietes scheint; aber die Ver. Staaten sind doch jetzt allen diesen noch voraus. An Gebietsfläche stellen die Vereinigten Staaten, ohne Einrechnung der Colomen, das roßte Reich der Welt dar mit Ausnahme von China, und sie übertreffen bei Weitem das Reich Alexanders des Großen oder das römische Reich Cäsars und Trajans! Auch überbieten sie weit das Gebiet Karls des Großen oder dasjenige von Karl dem Fünften, ausgenommen natür lich die amerikanischen Colornal - Be sitzungen des Letzteren, welche aber nur beanspruchter Besitz und eine ganz unbestimmte Größe waren. Ferner überbieten sie auch das moderne russische Reich in Europa. Und an Einwohnerzahl sind die Ver. Staaten schon letz jeder christlichen Nation des Erdballs voraus, wenn man die Bevölkerungen der colonialen Besitzungen nicht mitrechnet. Noch immer sind der Flächenräum und die Bevölkerungszahl der Colonien unseres Landes Verhältnißmäßig gering, während sie bei den anderen großen Colonialmächten meist das Mutterland weit übertreffen. Aber an materieller Starke erscheinen die Ver. Staaten weit besser ausgerüstet. als jedes andere Land, Colomen zu erwerben, wenn sie diese, etwas fragwürdige Aufgabe in bedeutendem Maße zu verfolgen Lust haben. Das imperialistische- Amerika, welches mehr als die Hälfte des bewohnten Theiles eines Continentes umsaßt, streckt seine Arme nach einer anderen Erd-Halbkugel hinüber; seine Besitzungen sind über das größte Weltmeer hin zerstreut und dehnen sich vom Eismeer - Cirkel hinab bis. nahe an den Aequator aus; sie umfassen alle möglichen Klimata. Nach Besetzung der neu eroberten Gebiete wird das Sternenbanner auf den Inseln des Stillen Oceans ein ebenso häufiger Anblick sein, wie die britische Flagge. Und im Gegensatz zu vielen der Colonien Englands und anderer Nationen, werden die neuen Besitzungen der Ver. Staaten sämmtlich productiv sein und, wie wenigstens erwartet wird, den amerikanischen Nationalreichthum noch bedeutend vergrößern. Dazu kommt noch etwas Anderes! Nicht in einer Tageszeitung, 'sondern in dem gelehrten und bisher recht nüchtern gewesenen National Geographie Magazine" wird neuerdings Folgendes ausgeführt: Gerade wie der Ankauf von Louisiana (1803) unsere Nation zu einer Dampfboot-Nation, und die Erwerbung vonCalifornien (1848) l:. Cf : ... ry- r uic nmcriianer zu einer lenoaynund Telegraphennation ersten Ranges mächte, so muß die Erwerbung von Hawaii und Porto Rico, und vor Allem von den Philippinen - Inseln, schließlich Amerika zur Haupt-Flotten Nation der Welt machen. Schon die Abgelegenheit der Philippinen - Inseln und das Bedürfniß, die Fahrten zwischen Manila und San Francisco möglichst zu kürzen und die Verbindung der abgelegenen Colonien mit deren Mutterlande immer inniger zu gestalten, muß den Genius der amerikanischen (irfinder ganz mächtig entflammen und noch nie Dagewesenes auf dem Schifffahrtsgebiet hervorbringen. So weit diese Weltmachts - Speculationen. Hoffentlich wird das heutige Schicksal jenes Landes, in welchem die Redensart von dem Nicht-Unteraehen der Sonne" zum ersten Mal aufkam. auch einigermaßen vor sinnloser UeberHebung bewahren! Ein Sodom und Gomorra! Schon mehrere bekannte amerikanische Städte hat man Rauchstädte" genannt; aber keine derselben verdieni diese Bezeichnung in so bedeutendem und unheimlichem Maße, wie die lebhafte Montana'er BergbauStadt Butte. Und sie ist gleichzeitig eine Schwefelstadt. Es erscheint also bis zu einem gewissen Grade nicht allzu kühn, sie mit Sodom und Gomorra zu vergleichen; obgleich in Butte kein Feuer und Schwefel vom Himmel regnet und Len Untergang der Stadt herbeiführt, wird doch durch giftigen Rauch und Dampf viel Unheil verur sacht, weit mehr, als Außenstehende im Allgemeinen wissen! Butte ist zwar schon seit Jahren nicht minder durch seinen Schwefelrauch berühmt, als durch seinen bergbaulichen Reichthum; aber es erregte doch beträchtliches Aufsehen, als jüngst die Kunde kam, daß eine Menge Todesfälle durch schwefligen Rauch. in Butte verursacht worden ttn oder noch verursacht würden. Schrecklich, wie diese Thatsache ist, erscheint sie durchaus nicht verwunderlich, wenn man sich pergegenwärtigt, unter welchen VerHältnissen die Bürger der Metropole von Montana beständig leben müssen. - Ein östlicher Gelbschnabel", welcher einmal von einem hohen Gebäude aus auf diese Stadt blickte, verstieg sich zu dem Ausrufe: Butte sieht ja gerade aus, wie die Hölle, wenn man den Deckel abgenommen hat.- Daß dieser Ausdruck nicht gar sehr übertrieben ist, zeigt sich schon daran, daß er mittlerweile sich als geflügelte Redensart eingebürgert hat. Butte bildet nicht blos das größte Bergbauer Lager der Welt, nicht blos die rauchigste Stadt, sondern auch die einzige, in welcher die Bevölkerung das ganze Jahr über, unter allen Umständen, Gift einathmcn muß, wenn auch nicht zu allen Zeiten im gleichen Verhältniß. Diese Stadt mit einer Taschen-AuS-gäbe der Hölle zu vergleichen, kann der Beschauer, auch ohne irgendwie mit Phantasie begabt zu sein, besonders zur Nachtzeit sich veranlaßt fühlen, während die .Schmelzwerke (Hüttenwerke) ihre gifthaltigen Dämpfe über die Stadt hin ausspeien, gegen einen Histerarund flammender Schlote. Da,
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mit ist' aber nicht gesagt, daß das Uebel zur Nachtzeit größer sei, als bei Tage.
Nirgends, wo der Schweselrauch hindringt, wächst irgend etwas Grünes! Wenn auch die umgebenden Hügel und Bergschluchten das üppigste Grün zeigen, kann in Butte nirgendwo ein Baum, eine Blume, oder auch nur ein Grashalm im Freien, bestehen. Schon oft haben die wohlhabenderen Bürger Versuche gemacht, ihre Wohnhäuser mit Rasenplätzen und Blumen zu umgeben, aber stets vergeblich! Dabei war in früheren Tagen der Hügelrücken, auf welchem Butte liegt, einen großen Theil des Jahres kniehoch mit Blumen- und Graswuchs bedeckt! In den Wintermonaten ist der Schwefelrauch besonders schlimm auch für Solche, welche schon seit Jahren daran gewöhnt sind. Dann ist manchmal wochenlang ununterbrochen die ganze Stadt in ein wahrhaftes, dichtes Leichcntuch gehüllt; und ist die Luft ohnedies schwer, so gleicht der Rauch auch in der Farbe dem Schwefel. Selbst die stärksten Augen können zu solchen Zeiten nicht weiter dringen, als zwei Fuß höchstens, und man kann unmittelbar unter einem elektrischen Bogenlicht stehen, ohne den schwächsten Schimmer von den Strahlen desselben zu erhalten!' Kutscher müssen ihre Pferde am Zaume führen, um Zusammenstöße zu vermeiden, und Fußg'anger tasten, mit der einen Hand ein Ta schentuch vor den Mund haltend und die andere stets ausgestreckt, den Weg entlang. Da verschwindet der Unterschied zwischen Blinden und Sehenden fast vollständig. Wegelagerer und andere Verbrecher haben in solchen Zeiten beinahe freies Spiel. Für so manches Mordverbrechen schon, das in Butte verübt wurde, hat der Schwefelrauch ganz buchstäblich als Deckmantel dienen müssen. 40 oder 50 Todesfälle in einem Tage (bei einer Gesammtbevölkerung von 50.000!) ist in Butte nichts Ungewöhnliches, während der Rauch am schlimmsten ist. Personen, deren Hals oder Lunge irgendwie leidend sind.sterben wie die Schafe dahin, und bei denen, welche sozusagen Lungen von Stahl und eine Gurgel von Erz haben, ruft der Schwefelrauch immerhin end loses Husten hervor. Die Jünger und Jüngerinnen der Muse Thalia, wenigstens alle bedeutenderen Kräfte, können daher gar nicht mehr veranlaßt werden, Butte zu besuchen. Die Stadt erträgt dieses Uebel, weil es ihr unzertrennlich von ihrem geschäftlichen Gedeihen erscheint. Aber Ichon einmal hat man sich einer muthwilligen Verschlimmerung desselben mit Gewalt erwehrt. -Im Widerspruch zum Gesetze nämlich, lassen viele Hüttenwerks - Gesellschaften das Ausrösten der Erze und Befreien derselben von Schwefel und' Arsenik (ehe die Ausschmelzung selbst erfolgt) im Freien vornehmen. Seinerzeit schritt die Bürgerschaft dagegen ein und ertheilte den Gesellschaften eine Lection, welche dieselben sechs Jahre lang nicht vergaßen. Neuerdings aber hat dieser Unfug wieder begonnen! Sie kokctirt. Humorcsle von Einst JekeliuZ. Er wäre an und für sich gar nicht so übel gewesen; von zierlicher Mittelgestatt, mit hübschen blauen Augen und hellblonden Lecken. Ab:r mb:n seinen Zwei Freunden nahm er sich freilich recht unscheinbar aus. Schon von der Schulbank her waren sie ein unzertrennliches Kleeblatt gewesen; er. der Gymnasiallehrer Robert Franz. der Maler Anton Cantin! und der Elektrotechniker Max Berner. Diese beiden Lktzzenannten, warcn auffallend fchöne Männer: Anton, eine elegante Figur von vollendeter Grazie, ein echter Italiener mit schwärmerischen Augen und jener bläulichen Schwärze der Haare, die den Damen des Nordens so interessant" vorvorkommt; Max, eine norddeutscher Hüne, mit blondem Vollbart und blitzenden, stahlgrauen Augen, ein Ur bild männlicher Kraft und Gesundheit. Kein Wunder, daß alle Mädchenaugen unserer deutschen Mittelstadt L., allemal. je nach Geschmack, nach d:m graziösen Maler oder dem herkulischen Ingenieur flogen, so daß Robert stets zu kurz kam. wenn sie, was immer geschah. gemeinschaftlich in die Oeffentlichkeit traten. Dieser selbst nahm die Sache aber gar nicht . krumm; er hatte sich, etwas schüchtern und linkisch von' Natur aus. niemals viel aus den Weibern gemacht; ja, er war sogar stolz auf die Erfolge seiner Freunde und keineswegs neidisch. Die drei genugten einander übrigens vollkommen. Sie lebten von Haus aus in angenehmen Verhältnissen und an's Heirathkn dachte die längste Zeit über keiner von ihnen. Bloß Prinz Filigran-, wie Robert von seinen Kameraden wegen seines sensibeln Naturells und seines zarten Körperbaues genannt wurde, hätte gerne daran gedacht. Allein er hatte sich schon so sehr in die Rolle des Zurückgesetzten hineingelebt, daß er bei seiner angeborenen Bescheidenheit es selbst für unmöglich gehalten hätte, daß sich ein Mädchen in ihn verlieben könnte. Und anders wollte er nicht heirathen. .Dazu war er viel zu idealistisch und vornehm gesinnt. Nun saßen die drei Jnseparable! wieder einmal in der steu Restauration d:r Stadt an ihrem klnnen Tischchen beisammen. Robert mit dem Rücken geen die Wand, rechts und links von ihm, einander gegenüber, die trfuen Freunde. Die zwei lagen sich wieder einmal in den Haaren. Anton als Stellvertreter der Kunst.' Max als eifriger Verfechter der Wissenschaft. kamen va?et niemals auf einen grünen Zweig, wie das ja allemal geschieht. wenn zwei dieselbe Sache von verschiedenen Seiten ansehen.. Robert war das gewöhnt; er. ließ sie diskutiren. was sie oft beide zugleich thaten und ll'idlt inzwischen mit Jnt.resse auf einen gegenüberliegenden Tisch, der nur durch einen breiten Laufteppicb von dem seiniaen trennt war. - Dort
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' saß die Familie des reichen Etadtratbs Werner und darunter die reizende Elsa, ein bildhübsches und höchst elegant toilettirtes Mädchen, das zu den umsckwärmtesten SefcMehen der Stadt gezählt wurde. Auch jetzt be j mut cn sica ein flotter avalleucom- ' zier und ein äußerst beredter Assessor ' um ihre Gunst. Aber Schön - ElZchm schien Nicht shr aufmerksam zu sein. Bald ließ sie den Blick üb; die Nachöartische schweifen, bald betracktete sie angelecentlichst die Spitzen ihrer allerliebsten. rei.nnd cbausürtcn ftüftebet, bald ja. was war das? Robert ging es wie ein elektrischer Strom durch d:n Körper. Sollte er sich täuschen? Aber nein schon wieder sandte sie enun aufmerksamen, langen Blick herüber und ZDar weder nach Anton, noch nach Max, sondern ganz direkt in's Centrum: auf Robert. Da war keine Täuschung möglich! Und nun wieder; Robert wurde feuerroth und rückte unruhig hin und her. Dann nahm er den Bleistift und machte jedesmal einen Strich, wenn Elsas Blick herüberflog. Im Laufe einer Viertelstunde war das erste Dutzendvoll. Nun machte die Familie drüben leider Ausbruch. Die Cavalliere sprangen galant um sie herum, aber auch ihr letzter Blick, ein langer, vielsagender Blick gehörte Robert. Kein Zweifel sie munterte ihn auf. Es war ein unzweideutiges Acquit! Jetzt wurden auch die beiden Streitenden auf die graziöse Dame aufmerksam. Anton sandte ihr einen heißen Blick nach und zwirbelte dm Schnurrbart in die 5Me: Ein süßes Mädel!Und Max meinte, indem er ihr bwundernd nachsah: Und gar nicht kokett! Wenn ich einmal Heirathe: Die oder keine!" . Robert triumphirte innerlich. Na wartet nur!" dachte er euch will ich doch einmal zeigen, wer ich bin." Eine nie geahnte Seligkeit überkam ihn. als er im vollen Mondenschein durch dieLindenallee einsam und glück, lich heimwärts ging. Endlich ein Mädchen, das sich nicht durch Körper kraft oder Augengefunkel imponiren ließ! Und so hübsch und so reich und umschwärmt dazu, daß auch kein leiser Gedanke aufkommen mochte, die Wünsche der kleinen Elsa könnten seiner Stellung oder seinem Besitzthum gelten. Und nun wollte er auch seine verdammte Schüchternheit überwinden und stramm auf's Ziel lcöhzn. Denn so-ein Glück winkt nicht alle Tage! Damit war daö Kleeblatt für einige Zeit aus den Fugen. Die beiden Freunde wunderten sich unaufhörlich über die unglaubliche Courage, mit der sich Robert tags darauf in die Familie Werner einführen ließ, um binnen kurzem dort ein allseits gerne gesehener Hausfreund zu werden. Und als die ersten Flocken niederfielen, wurden richtig die Verlobungskarten ausgesandt. Am meisten hatte sich freilich Fräulein Elsa gewundert, zuerst auch über den kühnen Muth des als Weiberfeind verschrieenen Professors, der en festgeschlossenen Kreis der zahlreichen Courmacher sprengte und sich quasi als selbstverständlich Begünstigter aufspielte, dann aber über die Fülle vol' Geist, Litbenswürdigkeit und edle Männlichkeit, die in diesem unscheinbaren Körper wohnte und die überzeu' gend zur Geltung kam. als er die ge wohnteSchüchtcrnheit abgestreift hatte. Dieser wahrhaft romantische Sieg der Liebe über das Naturelle schien ihr aan, unkanbar. Mit echt weiblichem Neugier mußte sie dahinter kommen, wie er denn plötzlich so energisch und selbstbewußt sein konnte. Am Abend des Verlobungstagcs fragte sie ihn darnach. Ja. mein Liebling, wenr Du mir nicht damals im Restauran; Acquit gegeben hättest, wären wi? wohl niemals zusammen gekommen." Ich?" fragte sie verwundert. Schau einmal die Schlange an," sagt: er lachend, als ob sie nicht wüßte, daß sie damals immer nach mir herüber geblickt hatte! Kokettirt hast Du mit mir und das ganz ausgiebig! Siebenundzwanzig Blicke habe ich gezählt, und das waren nur die allerdeutlick sten!" Da lachte sie hll und silbern auf. Dann strich sie liebkosend über seine Locken. O Du . . .! Also siebenundmanzigmal? Ja. Du darfst nicht böse sein, mein Lieber., aber warum hast Du gerade vor dem Spiegel gesessen!?" Oo auiwmi: utnen Kampf nitt einem Einbrecher hatte der als Agrarierführer bekannte Rittergutsbesitzer Gravenstein auf seinem Schlosse zu Syd'ow zu bestehen. Schon vor längerer Zeit war auf dem Schlosse ein großer Gelddiebstahl verübt worden; gleichzeitig war ein Diener des Herrn Gravenstein, ein junger Mann Namens Schmidt, verschwunden. Dieser wurde seitdem als der muthmaßliche Dieb steckbrieflich verfolgt und namentlich in Berlin, wohin er sich anscheinend ge wendet hatte, von der Polizei eifrig, aber vergebens gesucht. Etwa zwei Wochen später ereignete sich ein gleicher Diebstahl in denselben Räumen, und, man nahm nunmehr an, daß S. der jedenfalls auch diesmal der Thäter war, einen Nachschlüssel zu dem Geldschrank des Herrn Gravenstein besitzen müsse. Neulich Abend durchsuchte dieser, ehe er zur Ruhe ging, noch eirnnal seine Wohnräume und entdeckte hierbei in einem der Zimmer einen Menschen, der sich hinter einem Schrank zu verbergen suchte. Er stürzte sofort auf ihn zu, überwältigte ihn nach kurzem Kampfe und erkannte nun in ihm seinen ehemaligen Diener Schmidt, der offenbar zum dritten Mal einen Angriff auf den Geldschrank, geplant hat-' te. Als der Verbrecher einen Augenblick 'seine Hand srei. bekam, zog er blitzschnell aus seinem Rock eine Flasche hervor und leerte sie mit wenigen Zügen.' Die Flasche' enthielt Karbol und nach kaum einer Viertelstunde war Schmidt, eine Lelchi. ' , l
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?M Aus berühmtem (3 t schlecht soll eine alte Pfründnerin der Kleinen Armenschwestern" stammen, die in Kolmar i. E. begraben worden ist. Die 97jähricc Greisin hieß Paquin, geb. Lefevre, und ward für eine Enkelin des Herzogs von Danzig gehalten. Das hohe Alter hatte ihre körverlichen Kräfte nicht sehr beeinträchtigt, so daß ihr Tod unerwartet kam; die Geistesfühigkeiten jedoch hatten unter harten Schicksalsschlägen schwer gelitten, so daß man infolge ihrer Gedächtnißschwäche ihre hohe Abkunft von dem Gemahl der Frau Sans-Gne nie zu erforschen vermochte. sar das läßt sich mit Bestimmtheit angeben, daß ihr Vater ein hoher französischer Qfficier war und eine hervorragende Stellung einnahm. Der von religiösem Wahnsinn befangene Mörder Gustafsson, der das im Kalmar - Lchn.belegene Kirchspiel Madesjö wochenlang in Aufregung gehalten hatte, ist endlich ergriffen worden. Er war durch Hunger und Kälte so heruntergekommen, daß er nur schwachen Widerstand leistete. Zu seiner Aufspürung waren von den Ortsbehörden nochmals förmliche Treibjagden in'sWerk gesetzt worden, und an zahlreichen Stellen, besonders in der Nähe seines Häuschens, in dem er sieben Jahre hindurch allein hauste, hatte man Wachen aufgestellt. Die Angst der Bevölkerung war schon zur Panik ausgeartet, wie der Umstand beweist, daß dieser Tage ein mit der Eisenbahn fahrendes Bauernmädchen aus dem Zuge sprang, wobei sie sich mehrmals überschlug, aber sonst mit heiler Haut davonkam. Sie erzählte, in ihrem Abtheil hätte der Wahnsinnige gesessen, der sie erst scharf angesehcn häite, worauf er einen Revolver gezogen habe, mit dem er sich in verdächtiger Weise zu schaffen machte. Gustafsson hatte bekanntlich einen Bauern ermordet, worauf er verhaftet werden sollte, doch wußte er sich in seinem Hause seine Verfolger vom Leibe zu halten, wobei er einen derselben erschoß, und schließlich glückte eö ihm, in den nahen Wald zu flüchten. Dies war vor zwei Wochen. Die Schule wurde sogleich geschlossen, denn kein Kind traute sich auf die Landstraße. An manchen Stellen hatten die Leute ihr Haus verlassen und hielten sich bei Nachbarn auf. Gaunerhumor. Neuern gelieferter Sträfling (zum Aufseher': .Wie is denn det nu' mit der AntrittsVisite beim Herrn Direktor?Einfach.. Dame (im Hotel, lesend): Zweimal dem Kellner, einmal dem Mädchen. Ach. Karl, kling-le dreimal, ich brauche beide!" Wieder! Ella: Weißt Du schon, dem reichen Rentier ist seine "Zrau gestorben?" Bella: Ja. der ist wieder ein Mann in den besten Iahren." Immer derselbe. Lieutenant: Jtzig Goldmay:r, wie steh'n Sie da?" Einjähriger: Ohne Con currenz. Herr Lieutenant!"
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den St. Zakobs Oel. und kurirt.
ist nich angenehm, wenn man an Susten und Lrliältnngen leidet. Man vertreibe dieselben turck den Kebrauck, ocnSR
gr. August König's Hamburger Drustthee und Gesundheit wird wiederkehren.
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