Indiana Tribüne, Volume 22, Number 96, Indianapolis, Marion County, 24 December 1898 — Page 2
nem&r: -tÜärsi?!' ZNdwua Lridüns. Erschnut Täglich und SomttöZV. ri tägliche ?ribäne- kostet durch cnXzlgtt Z entö per tBodt, die oniaalXrttfi-l Scxtf p Oo4c Beide ins tsmra 11 Sentl d Cent ptx RKtt. Ve, uinha tci Cttb zAgeschi Im 9ittsllclUna P H Dot. cntMi ia eüd cusbam etr2 Indianapolis, Ind., 24. Dezember '9. (via FrauenparadieS. Johannesburg, Transvaal, (5nde November. Der Fremde, der zum ersten Male in dem geschäftigen Mittelpun?te des GoldhandelZ von Südafrika anlegt, wird weniger erstaunt sein über den prächtigen Anblick der Stadt selbst, als über die Leute, die sie bewohnen. In Johannesburg haust einAllerweltspublikum zusammen, und eine buntere Verschiedenheit in Trachten, Sitten und Art , der Leute ist kaum denkbar. Hier geht ein hochgewachsener Hindu mit weißem Turban, dort ein Parsi aus Bombay, kenntlich an der hohen schwarzen Mütze und der Stahlbrille, durch die ein paar sehr kluge Augen forschend schauen, da brnrnt eine chololadenbraune Amatongafrau mit einem kleinen, nackten 5Zinde über die Straße oder laut schwatzende Hottentotten. Gemisch! wie die farbige Äevölkerung ist auch die weiße, man trifft Vertreter aller Lander, die der Hunger nach Gold hier zusammengebracht hat. Jener junge Aann mit dem breitkrämpigen Hute und dem großcarrirten Fa.-onan-zuge ist zweifellos ein noch grüner" deutscher Landsmann, und diese dicke Dame, die über die ganze Straße nach Moschus duftet, an jedem ihrer fetten Finger Ringe trägt, eine gelbe Blouse und einen grünen !iock anhat, ist sicher aus Lemberg, Berditschew oderKalisch. Orientalische Physiognomiken, deren man viele sieht, tragen zum Charakterbilde der Stadt wesentlich bei. Was aber am meisten auffällt, ist da fast ganzliche Fehlen von älteren Leuten und die sehr geringe Zahl der Frauen. Auf zwanzig Männer kommen hier noch nicht zwei Frauen! Da ist es kein Wunder, wenn die holden Wesen von "der Männerwelt, welche nun einmal so große Schwäche für das ewig Weibliche hat, als Halbgöttinnen verehrt und auf alle nur erdenkliche Weise verherrlicht werden. Und die lieben Frauen verstehen sich gar meisterlich darauf, diese Lage auszunutzen. Die Ladies von Johannesburg leben wie Alice im Wunderlande. Sie brauchen nur einen Wunsch zu äußern, und er ist schon erfüllt. Die Mehrzahl der Herren befindet sich in den Jahren zwischen 25 und 45. Natürlich beeifert sich jeder der ausgezeichnetsten Höflichkeit gegen die tarnen, und die werden hier so verwohnt, daß sie sich, in die alte Heimath zurückgekehrt, sicherlich über die Verworfenheit und Rohheit der bösen Männer dort bitter beklagen werden. Manche sehnt sich vielleicht zu Zeiten nach Hause, würde aber, dorthin geschickt, alsbald wieder hierher ihre Ge danken richten. Die Goldlady von Jo annesburg ist dabei der großen Verehrung. die ihr entgegengebracht wird, durchaus würdig. Sie ist immer heiter, lacht sechs Tage in der Woche, tyrannisirt einen mit dem entzückendsten Lächeln und ist dennoch dankbar für die kleinste Aufmerksamkeit. Unerfüllbare Ansprüche macht sie nicht, hat sie doch Alles, wonach so im Allae meinen Frauenherzen begehren. Nichts ist den Männern zu theuer, um den schönsten Schmuck des Hauses mit allen nur erreichbaren Kostbarkeiten zu zieren. Da nun der munteren JobanneSburgerin wirklich kaum' ein Wunsch jv&ig bleibt, ist sie um so mehr er"'freut, wenn der Mann ihr eine Ueberraschung bereitet. Die Männer werden daher sehr erfinderisch im Ausdenken' von aller Art Vergnügungen. Manche müssen freilich erst gründlich in die Schule genommen werden. So war neulich Ball bei einer der bekannte sten Schönheiten, einer Amerikanerin, die eine junge, hübsche Freundin auö Chicago hatte zu sich kommen lassen, um sie hier zu verheirathen. Ausgesucht dazu hatte sie ihr den Millionär M?. N. Nach dem Balle fragt sie daS Fräulein: .Nun, wie weit bist Du denn mit Deinem Aukerwählten? Ihr wäret ja fast eine halbe Stunde allein im kleinen Salon." Entrüstet antwortete die Schöne: Der? Der Esel hat die ganze Zeit sich die Silbersachen betrachtet, um die Fabrikstempel zu su chen!" Solche Fälle von Geistesverwirrung sind freilich selten.- Trotz der großen Beflissenheit der Herrenwelt, sich den Damen angenehm zu machen, wird dennoch von den Fünf - Uhr TheeS,der Damen daS männliche Geschlecht durchauS verbannt. Da wollen die holden Wesen ganz unter sich sein, um zu V - - . , Ml MI kV klatschen. Und es ' givl totqri mi diesen Zusammenkünften der Damen merkt man gar sehr, daß, nach der Sprache zu urtheilen, die den Rosenttppen entströmt, die Wiege der Schönheiten oft nicht gerade in den vornehinen Vierteln gestanden'hat. Aber daS thut denr Vergnügen keinen Ewtrag. jede hat gleiche Rechte, weil Alle viel Geld haben und morgen noch mehr besitzen werden. Außer Klatsch gibt'S aber bei den Kränzchen auch ernste Sa chen zu verhandeln, wie z. B. äugenblicklich die Petition gegen Ohm Krüctfi neue Verfügung, daß am, Sonntage und am Sabbath weder Piano gespielt, noch Hunde gewaschen werden dürfen. Ganz Doornfontein unsere hübscheste Vorstadt ist darüber empört. Wenn Krüger denkt, daß er so die .Uitlanderö" gewinnen kann, irrt a sich. Die Damen sind - gegen ihn, und wa5 die Damen wollen, daS thun die Männer der Goldstadt Johannesbürg! - - -.'.. r? . Stark. Mtt ist mein Neffe beim wirklich so'n Ignorant?-. Prof.ffor: Ja, mit den Unkenntnissen Lnnten zwei durch' Eiamm fallend
"CvSJ
Üüt Heilung der Trunksuchi. Ein vor längerer Zeit in Belgien ge grUndeter Verein, der mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln den Alkoho. lismus zu bekämpfen sucht, ist jetzt auf einen neuen Gedanken gekommen, um dem Uebel erfolgreich entgegenzuarbelten. Mehrere namhafte Maler Brüssels sind soeben mit der Anfertigung zweier Serien von Bildern beauftragt worden, deren eine den Gewohnheitstrinker in den verschiedensten, . theils lächerlichen, theils Abscheu erregenden Zustandsphasen repräsentirten, die peinlichsten Scenen und das Elend rn der Familie des Säufers darstellen, sowie Verbrechen und Catastrophen, die unmäßiger Alkoholgenuß im Gefolge hat, recht eindringlich vor Augen führen soll. Die andere Serie dagegen ist bestimmt, das Glück und den Wohlstand, der in jenen Familien herrscht, die absolute Enthaltsamkeit zu ihrem Prinzip gemacht haben und bei denen nur Thee und klares Wasser getrunken wird, in -verlockendster Gestatt zu zeigen. Diese Bilder, von denen man jedes einzelne in vielen tausend Exemplaren zu reproduciren gedenkt, sollen dann nach allen Dörfern des belgischen Reiches versandt werden, wo sie als weithin sichtbares Plakat an geeigneter Stelle anzubringen sind. Man verspricht sich sehr viel von dieser Idee, indem man hofft, daß die so getreu wie möglich nach dem Leben dargestelltenScenen mehr Eindruck auf die einfachen Landleute machen werden, als es alle bisher zu diesem Zweck in die Welt geschickten Schriften je zu thun vermochten. Das Bild, das sich mit einem. Blick erfassen läßt, ist eine geistige Nahrungszusuhr, die der einfältigste Mensch ohne Anstrengung in sich aufnehmen kann, die er leicht verbaut und die ihn nicht ermüdet. De? Inhalt vieler gedruckter Seiten ist oft verständlicher in einem Bilde zusammengefaßt und wird durch das Auge dem Gehirn in einem kurzen Moment mitgetheilt. Ein vornehmer Russe, der kürzlich in Paris weilte, gestand offen, daß die Lectüre der verschiedensten Zeitungen im Laufe eines Jahres ihm die näheren Umstände der die ganze cioilisirte Welt bewegenden Frage nicht so klar vor Augen geführt hätte, wie ein Bild: Das Schicksal eines Unschuldigen", das ihm im Vorübergehen auf den Boulevards zum Kauf angeboten wurde. Deutsches Bier in England. Der Siegeszug deutscher Arbeit droht bereits die Engländer in ihren ureigensten Geschmacksprincipien zu überwinden. Durch die Reihen der richtigen englischen Biertrinker tönt ein Klage- und Schreckenöruf: Deutsche Biere in England!" Diese kühne Bedrohung des Porter und Ale in ihrer bisher alleinseligmachenden Stellung kommt nicht etwa blos daher, weil etliche Tausend heidnische Deutsche importirtes bayerisches und böhmisches Bier trinken. Das Uebel sitzt bereits viel tiefer. Die Bierbrauer Großbritanniens und Irlands kommen dem verderbten Geschmacke der jungen Generation entgegen und fangen an, braune Biere nach bayerischer Art und helle Biere nach böhmischem Recepte selbst zu brauen und an die SchankWirthe abzugeben. So mag's den Göttern in Walhall zu Muthe gewesen sein, als ihnen die ermüdeten Walküren gewässerten Meth brachten, wie jetzt John Bull bei der Verdünnung des alten Haustrunkes. Im Daily Telegraph" klagt ein in solcher Roth befragter Bierweiser: Das nützt nichts. Die neue Wissenschaft und die moderne Technik verderben das Vier mit unfehlbarer Sicherheit. Ein Bierbrauer muß heutzutage, mehr Chemiker sein als alles Andere. Bei den neuen Methoden des Brauens bestehen 50 Procent des Materials aus Zucker. Reis. Mais und anderem Teufelswerk. Das mag sehr gut sein für den Bierbrauer, aber die Biere sind auch darnach. Es ist ja aller Ehren werth. daß die deutschen Brauer ihr leichles Zeug so herrichten können, daß es, ohne noch schlechter zu werden, den Übersee!schen Transport aushalt, und in warmem, trockenem Klima ist ja solches leichte Bier recht gut. Unser englischer Arbeiter braucht das schwere, alkoholhaltigere Porter. Nähme man das Bier nur als Getränk,- dann wäre ja daS leichtere Bier in zeber Hinsicht besser. Aber unser Bier ist auch Nahrungsmittel und enthält 13 Procent Nährstoffe in denkbar leichtest verdaulichem Zustande. Das bayerische Vier mag noch leichter verdaulich sein, aber eS nährt lange nicht so wie unser Porter. WaS helfen die Klagen? Das deutsche Bier ist billiger, es schmeckt den Leuten und gibt den Bierbrauern die Möglichkeit, daS zu thun, was kein Schankwirth wagen darf Wasser in's Vier zu schütten." So die Klage des ..Londoner Bierweisen. Der gute Mann soll nur nach Berlin oder München gehen; er wird sich bald überzeu gen, daß daS deutsche Bier nicht gerade von schlechten Eltern ist. . vtwas vom Apsel. Seitdem Eva. den Einflüsterungen der Schlange Gehör ' schenkend, vom Apfel gegessen hat und Adam dem verhangnißvollenBeispiel seiner besseren" Hälfte gefolgt ist. hat diese Frucht in der Mythe wie im Leben eine große Rolle gespielt. Die goldenen Früchte imGarten der Hesperiden waren Aepfel und in alter Zelt schrieb ihnen der Volksglaube ' gar manche geheimnißvolle Kräfte zu. Ueberbleibfel desselben finden sich heute noch in curiosen Gebräuchen mancher Gegenden, so namentlich in Devonshire, England, wo die Landleute im Frühjahr .den Apfel begrüßen", um eine reiche Ernte zu erlangen. Diese Ceremonie besteht darin, daß der Farmer mit seinen Knech ten zum Beginn der Blüthezeit sich unter den größten Apfelbaum seines GartenS begibt,' aus einem Humpen Apfelwein auf die Wurzeln gießt und eine Schnitte gerösteten WeizenbroteS an einen Zweig hängt, worauf die Männer' n feierlichem Tanze den Sara umkr'useu und dabei ssnaen:
Her' io ititt, fcliTai.pl iitt, Whenc thou mcy'kl buj, und hence thou may't blow. And whtne thou niay'it bear apple enow, Hat lull, caps füll. Uuiliel and tacks füll I ! Hua! I Der Apfel ist in allen Ländern mit gemäßigtem Klima heimisch und wiewohl die meisten in den Vereinigten Staaten und Canada cultivirten Arten aus Samen gezogen wurden, die aus Europa importirt wurden, so hat sich derselbe den amerikanischen Boden-
und Klimaverhältnissen vollständig angepaßt. Außerordentlich ausdauernd und von langer Lebensdauer, trägt der Apfelbaum nur langsam, ober dafür bleibt er desto länger tragfähig und es ; fehlt nicht an Bäumen, die über ein Jahrhundert ihre Tragfähigkeit behalten haben. Von Natur bringt der . Apseloaum nur in jedem zweiten Jahr Früchte, doch kann der Landmann durch sorgfältiges Düngen und Beschneiden diesem Mangel abhelfen, so daß er alle Jahre eine reiche Ernte erzielt. Die jungen Bäume werden aus Samen gezogen. Im ersten Jahre läßt man die Schößlinge unbehindert wachsen und erst im zweiten Jahre kommen sie nach sorgfältiger Sortirung in die Baumschule, wo sie gepfropft werden und mindestens noch ein weiteres Jahr verbleiben. Dann werden die jungen Väumchen in den Garten verpflanzt und zwar in Reihen von ca. 40 Fuß Entfernung; nur langsam entwickeln sie sich dort, aber sie bringen reiche Ernten, bis Alter oder Krankheit ihrem Dasein ein Ende macht. Der Apfelbaum gedeiht in allen Bodenarten, doch sagt ihm ein starker, sandiger Lettenboden am besten zu. Einige Apfelvariciäten gelangen schon zu Beginn des Sommers und im Frühherbst zur Reife, aber bei den meisten Arten ist dies erst im October und November der Fall. Diese Winteräpfel bleiben, so lange der Frost ihnen nicht schadet, auf den Bäumen; dann werden sie gepflückt, um entweder sofort auf den Markt gebracht oder in geeignetenRäu men aufbewahrt zu werden. Sehr bedeutende Quantitäten werden auch gedörrt und zur Herstellung von Apfel wein verwendet. Gedörrte Aepfel werden aus den Vereinigten Staaten über die ganze Welt hin versandt, namentlich nach solchen Ländern, in denen sich die Frucht in frischem Zustande nicht hält. Für Dörräpfel bilden die südlichen Länder ein gutes Absatzgebiet, wie auch in unseren Südstaaten bedeutende Quantitäten davon consumirt werden. Seine allgemeine Verbreitung verdankt der Apsel der vielseitigen Verwendung, welche er als Skahrungsmittel in rohem und gekochtem Zustande findet. Auch läßt er sich bei einiger Sorgfalt lange aufbewahren, so daß man jetzt das ganze Jahr hindurch frische Aepfel haben kann. Daß der Apfelwein ein sehr bekommliches Getränk abgibt (vom liard cider" ganz abgesehen), ist männiglich bekannt. Die Zahl der Apfelvarietä ten ist heute Legion, doch stammen sie alle von zwei oder drei Familien, die von den ersten Ansiedlern aus Deutschland. Holland und England gebracht wurden. Manche Varietäten werden nach den Localitäten, wo sie zuerst gezogen wurden, benannt, wie der Newton Peppin", der aus dem gleichnamigen Orte auf Long Island stammt, und der Hubbardston Nonesuch", dessen Heimath Hubbardstown. Mass., ist. Viele Aepfel haben auch ihre Namen von den Männern, die sie zuerst gezogen haben, erhalten, wie der Jonathan", 39cn Dadis" u. s. w. Außer diesen Varietäten, welche in neuere? Zeit populär geworden sind, gehören zu den beliebtesten Aepfeln der Baldmin-, Greening" und Spitzenberg". Der Export frischer Aepfel nach Europa nimmt bei guten Ernten bedeutende Dimensionen an, doch auch, wenn die Aepfel in unserem Lande knapp sind, geht ein Theil davon über See. Ob der Aepfelezport sich lohnt oder nicht, darüber gehen die Ansichten auseinander. Jedenfalls muß bei dem überseeischen Transport mit großer Sorgfalt verfahren werden, da man gelhafte Früchte und unachtsame VerPackung eine ganze Sendung gefährden können. In diesem Jahre war die Aepfelernte in vielen Staaten überaus gering, da zum Beginn der Blüthezelt starke Fröste auftraten und Knospep wie Blüthen zerstört niurden. Landwirthschasiliches. Erfrorene Kämme. Wenn der Hühnerstall nicht warm ist, so ist jetzt die unausbleibliche Folge, daß während der kalten Nächte mit starkem Wind den Hühnern die Kamme erfrieren. Das ist alleinige Schuld des Besitzers; er sollte nicht klagen, wenn seine Hühner bis Ende Mai dann nicht legen; denn das ist die Folge der erfrorenen Kämme, die Hühner trän keln. bis die erfrorenen Theile abfallen und der wunde Kamm völlig ausgeheilt ist. Solche Hühner zu halten und zu füttern, ist aber rn sehr schlechtes Ge schäft. Jedoch ist nicht immer der UNdichte, kalte Stall die Ursache; auch an, kalten, stürmischen Tagen, wenn die Hühner aus dem Stalle gelassen werden, kann ein Erfrieren der Kämme stattfinden. Kommt dies vor, so halte man solche Thiere einige Tage von den übrigen Hühnern abgesondert, damit letztere nicht an den erfrorenen Kämmen herumpicken, und bestreiche den Kamm sofort, nachdem man das Erfrieren desselben bemerkte, mit einer Mischung von KampherspirituS , und Terpentin gleiche Menge von jedem genommen mittels eines weichen Pinsels und der Umlauf deS BluteS wird in den erfrorenen Theilen wieder hergestellt, der Kamm wird wieder roth und die Spitzen trocknen nicht ein. Der Kamm wird nachher in der Kälte wohl etwas bläulich aussehen, was sich aber mit der Länge der Zeit auch . wieder verliert, zumal wenn man den Kamm mit obiger Mischung noch hin und wieder bestreicht. Bei anhaltendem SchneeWetter empfiehlt es sich, den Hühnern ihr Getreidefutter auf eine Strohlage auszustreuen, damit dieselben zum
Scharren veranlaßt Werden ünd tttfolge dieser Bewegung die Winterkälte weniger empfinden, als wenn sie mit eingezogenen Köpfen den ganzen Tag in einem Winkel sitzen. Nicht unwichtig ist eS, dem Geflügel stets frisches Wasser, welches gegen das Gefrieren mit etwas warmem Wasser gemischt wird, zu verabreichen; da die Gewöhn heit der Thiere, sonst Schnee zu fressen, nur schädlich wirken und allerlei Krankheiten hervorrufen kann, sicherlich aber sehr ungünstig auf das Eierlegen einwirkt. Zu viel Dung. Es ist eine alte Regel, das Gartenland verlangt viel Dung; je reicher gedüngt wird, je besser gedeihen die Gemüse. Das ist i'.izweifelhaft richtig, wenn die übrigenrhältnisse stimmen;
es ist das eine Mästung der Pflanzen. Wie aber bei unsern Mastthieren die zu reich gefütterten und überfetten Thiere heute wenig Liebhaber finden, so ist's auch mit den zu üppig gezogenen Gemüsepflanzen. Der unwissende Stadtmann, der in einem Geschäfte sein Gemüse eingekauft hat, freut sich über die herrlichen breiten Spinatblätter und mit dem Gefühl eines siegreichen Feldherrn trägt er die gewaltigen Kohlköpfe heim; er wünscht, daß ihm der Verkäufer die größten Kartoffeln aussucht. Kommen die Sachen aber auf den Tisch, so ist irgend etwas nicht richtig; der' Spinat, nun er schmeckt nicht gerade schlecht, ist aber doch nicht so, wie er sein sollte; der Kohl, vielleicht wurde daran etwas beim Kochen versehen". Gewiß nicht, ich habe es so zubereitet wie sonst auch; aber richtig ist, er schmeckt nicht und die Kartoffeln sind gar nicht gut, die sind wässerig. Nun, von dem Manne kaufen wir nicht mehr. Aber das Aussuchen geht im anderen Geschäfte gerade so. die Leute wollen große Stücke und Pflanzen haben, und der Gärtner richtet sich darnach, er treibt die Sachen durch überreiche Düngung zu übermäßigem Wachsthum und liefert den Städtern gemästetes Gemüse", obwohl er weiß, daß es bei weitem nicht so wohlschmeckend ist, wie kleineres, weniger üppig gewachsenes. Besonders wird das üppige Wachsthum der Gemüsepflanzen durch reichliches Begießen mit Dungwasser gefördert; aber gerade dieses ist es, wodurch der Geschmack so stark beeinflußt wird. Beim Kohl tritt dies am klarsten zu Tage. j Wohl alle Kohlarten verlangen reich lich Dünger, aber nicht überreichlich und nicht zu reichliches Begießen mit Dungwasser. In letzterem Falle zieht man allerdings Köpfe von gewaltigem Umfange; aber diese finden ihren besten Platz auf den Fairs" als Schaustücke, als menschliche Nahrung haben sie wenig Werth. Mancher sieht mit Widerwillen Kohl auf dem Tische und klagt: Ich kann keinen Kohl essen, er bekommt mir nicht. Könnten wir in solchen Fällen nachforschen, wir würden sehr häufig die erste Ursache darin finden, daß der Betreffende einmal zu mastigen" Kohl aß. Selbst die beste Zube reitung kann diesen Fehler des RohProduktes nicht überkommen. Wer nur für den eigenenHausbedarf zieht, richte einmal auf diesen Punkt beim Gemüsebau sein Augenmerk und bedenke, daß das erste Erfordernis Wohlgeschmack und Vekömmlichkeit des Ge müses ist. Beim Kartoffelbau ist eine allbekannte Thatsache, daß zu reichliche Düngung schorfige und schlecht schmeckende Knollen zur Folge hat. Es soll nicht behauptet werden, daß reichliche Düngung stets diese üblen Folgen hat. Es. handelt sich hier nur um zu reiche Düngung mit f r i s ch e m Stalldung und mit Dungwasser. Bei Mäßigkeit im Düngen werden die Pflanzen zwar sich mäßiger, aber trotz dem besser, weil natürlicher entwickeln und somit einen vorzüglichsn Geschmack haben und gedeihlich sein. Die schönste Beschaffenheit und zugleich beste EntWickelung wird das Gemüse unzweifel haft dort aufweisen, wo es auf altgedüngtem, mürbem Gartenlande, ohne scharfe, frische Dungbestandtheile gezogen wurde. Mauke ßcratclies. Im Winter, wenn während Tagen und Wochen die Pferde oft verurtheilt sind, müßig im Stalle zu stehen, und zwar recht tief im Schmutz. denn während der stürmischen, schneereichen Tage sagt der Farmer auch gerne: Ich warte mit dem Reinigen der Ställe auch wohl so lange, bis es wieder besseres Wetter ist, ist die Zeit. we:m die Thiere von Mauke öcratcbi.s befallen werden. Es ist dies die Entzündung und Vereiterung in d:m Gelenke Fesselgelenk gerade übc dem Hufe. Das Pferd schont den Fuß; untersucht man die Stelle, zeigt sich hohe Wärme in dem Gelenke und das Fell ist mit Schorf oder Grind bedeckt; nach wenigen Tagen tritt überall eine schmierige klebrig Flüssigkeit hervcr, trocknet ein und dlldet bald eine dick: Kruste. Das Gelenk ist geschwollen und das Pferd zeigt deutlich beim Gehen, daß es Schmerzen leidet. Ist das Uebel rechtzeitig bemerkt und noch nicht bösartig, so wäscht man täglich mit lauwarmem Seifenwasser die Stellen sauber, trocknet sie gut mit weichen Lappen und schmiert mit einer Salbe aus Schweinefett und Schießpulver gleiche Theile von :cdem das entzündete Gelenk ein. Natürlich muß ouö da) Thier auf trocken:?, reiner Steu ste hen; denn gerade die scharfe Ammo niakausdünstung des DungeL verschlimmert das Uebel sehr schnell. Rechtzeitig in Behandlung genommen verläuft die Entzündung in kurze? Zeit, ohne üble Folgen zu hinterlassen. Unter ungünstigen Verhältnissen aber dauert die Eiterabsonderung fort, eö entstehen scharfe Pusteln, Schrunden und Risse in der Haut, die Haare stehen gesträubt an der Stelle, daS ganze untere Bein schwillt an und es entsteht dann der sogenannte Sträub- oder Jgelfuß. auch Elephantenfuß Greasy heel genannt. Es können alle vier Füße von der Mauke befallen werden, doch sind diese Fälle selten und mfT& iVnn?mftm it r Vt ytfclfcftWfc WIWVMtttkM uit v
Ä .1. . ff T . t rwt. . ... Schmutz und Schnee rn den Fesselgelenken festsetzen und die Füße nicht gereinigt werden. . Auch in dem bösartigen Falle wird die erste Behandlung deS entzündeten Gelenkes darin bestehen. daß man mit lauwarmem Seifenwasser die Schorfe und Borke erweicht und behutsam abwäscht; leicht wird hierdurch die Stelle zum Bluten gereizt, doch schadet dies nicht. Ist der Fuß gut gereinigt, so wäscht man die kranke Stelle zwei bis dreimal täglich mit einer Auflösung von Alaun und blauem Vitriol von jedem eine halbe Unze in einem Quart Wasser. Dieses Mittel wird so lange angewendet, bis Heilung eintritt; auch sollte alle vier bis fünf Tage das Fesselgelenk gründlich mit Seifenwasser gereittigt werden. Tritt die Mauke zum Frühjahr hin auf, so ist eine besondere Behandlung nicht nöthig, wenn das behaftete Pferd bald zum Pflügen verwendet werden kann; das Gehen in dem frisch gepflügten Erdreich heilt die Entzündung in wenig Tagen. Dumpfiges Getreide. Hat das Getreide lange ungedroschen in Schobern draußen gestanden und ist durchgeregnet, so läßt es sich in FrostWetter, wohl gut ausdreschen und man merkt den Körnern nichts an; kommen sie aber dann auf Haufen zu liegen, und zwar in einem dunkeln und nicht ventilirten Raume, wie es oie Getreideräume ja meistens sind, so erwärmt sich der Haufen und ehe man sich's versieht, ist das Getreide dumpfig, hat einen moderigen Geruch, schlechte Farbe und ist schwer verkäuflich und auch als Pferdefutter beim Hafer tritt das Dumpfigwerden recht häufig auf sowie für Mehl . keinen Werth. Will man nun diesen Geruch entfernen, ohne die Keimfähigkeit zu beeinträchtigen, so vermische man das Getreide mit sein gepulverter Holzkohle; daneben ist aber von Wichtigkeit, daß die Haufen nicht zu hoch aufgeschüttet werden, für fleißiges Umschaufeln zu sorgen und sind Röhren Drain- oder Blechröhren in die Hausen zu stellen, um eine gute Durchlüftung herbeizuführen. Am zweckmäßigsten dürfte es wohl sein, wenn man solches Getreide trocknet. Man darf beimTrocknen natürlich nicht solcke Hitze anwenden, daß dadurch die Keime getödtet werden; 80 90 Grad würden genügen. Doch würde sich diese Arbeit zur Zeit niedriger Getreidepreise kaum lohnen. Als ein vortreffliches Mittel ist noch ungelöschter feiner Kalk zu nennen. Man nimmt auf 100 Pfund Getreidekörner etwa 15 20 Pfund Kalk; Getreide und Kalk werden gemischt und einer nur sechs bis sieben Zoll hohen Schicht in luftigem Bodenraume oder auf der Scheunendiele ausgebreitet. Der Kalk löscht in dem feuchten Getreide und zieht allen dumpfigen Geruch an sich; während des Löschen im Haufen sollte letzterer mehrere Male umgeschaufelt werden. Ist der Kalk völlig gelöscht, so sollten die Getreidekörner schnell ge trocknet werden ohne Anwendung bedeutender Erwärmung. Vor dem Gebrauche zum Verfüttern od:r Mahlen muß das Getreide auf der Putzmllhle gereinigt werden. in Oo Ottffcrnta. Derbekanntespanssche Stierfechter Guerita publicirt eine Statistik seiner diesjährigen Thätigkeit. Man berechnet danach, daß er in diesem Jahre nicht weniger als 400.000 Pesetas (!) verdiente. Seit Beginn seiner Stierfechter-Laufbahn nahm er an 813 Stiergefechten Theil und tödtete 2142 Stiere. Er ist jetzt der reichste Stierfechter Spaniens. DaS nationale Unglück Spaniens bat also der Freude an den Stierkämpfen keinen Abbruch gethan. In Hannover ist die Verhaftung des früheren Günstlings des Königs Karl, Maschinendirectors GeorgeS, wegen Meineids und Wuchers erfolgt. Er soll an Officiere Gelder zu 25 bis 40 Procent auSgelehnt haben. Georges nützte die Güte seines königlichen Gönners riesig aus, dieser vermachte ihm testamentarisch eine lebenslängliche Pension von S000 Mark und lebenslängliches WohnungSrecht. Nach seiner Entlassung durch den jetzigen König wurde GeorgeS wegen des Wohnungsrechts klagbar und eS mußte für ihn ein HauS in Hannover angekauft werden. Die Villa Taubenheim in Friedrichshafen, die er ebenfalls von König Karl geschenkt bekommen hatte, verkaufte er schon vor längerer Zeit. .Als. der Steuerbote Kiene in Dortmund Dienftgeschäfte halber in daö Geschäftshäuser Firma Rose & Emanuel gehen und zu dem Zwecke den. Hof, auf dem zur Bewachung zwei böse Hunde verwahrt wurden, betreten wollte, fand er die Thür, die der Hunde wegen um diese Zeit geschlössen sein sollte, offen. Sofort sie len die Hunde über den Mann her und bissen ihn derart, daß er wohl aus 30 Wunden blutete. Kiene starb nach einigen Tagen. Die Hinterbliebenen des Kiene strengten einen Entschädigung?Proceß gegen die Firma an, der noch schwebt. , Aon der Strafkammer wurde ein Lehrlina auS.dem betreffenden Geschäft, der die Thür zum Hofe nachlässigerweise offen gelassen hatte, wegen fahrlässiger Tödtung zu vier Monaten Gefängniß verurtheilt. - Der Dchulauö schuß der Stadt Rotterdam hat beschlossen, den Unterricht in der französischen Sprache alö- obligaten Gegenstand auö- den Oberschulen zu streichen und, ihn durch Englisch und Deutsch zu ersetzen. Viele Mitglieder deS Ausschusses haben bei dieser Beschlußfassung erklärt, daß sie zwar alle Symvathie für die franzöfische Sprache heaen und für den erieherischm Werth, der im , Studium dieser -Spräche; liege, aber in einer Handelestadt, .wie Rotterdam, müssen für die Schule in erster Reihe die Handelöinteressen entscheiden, und für diese ist. daS Studium der- französischen Sprache ) nebensächlich. ; Der Handel Rotterdams geht nach England, Ame'rika'und'.Veutöland. 'Die kaufmän-
iniersUVen aus. June gejagi, am häufigsten ist sie in dieser Jahreszeit und wird dadurch verursacht, daß sich
' diJ
Es ist das leichteste von der
Ruckenschmerzm und Hüftenwch u,uzehkn. ff ist ebenso leicht beide Io u werden. Kein Heilmittel hat je sicherer nd rascher kurtr clft St. Jakobs Ocl. . . . ?s erwärmt, lindert und kirtrt ...
(V f (A r7 t3Sl avv J1---MlM . AWiV? &Sf-?a-vtf igf
f JSL A
r -i u
A newspaper rtporter in St. Lools consalted his frUnd, jroung phjrsicUn, about itomach difficulty that hd caused him a good deal of trouble, when the doctor aidt ' You eat too mach, and too fast, and at irregulär hour. You will oever bc well nnül yoo reforra rour bablts. There u ao um f j oartblowiag ia jrour mB7 for doctor1 bilia, wb&t jroq requirt it Räpans Tafotmles I have been inTtsürating tbe formal, and know it to be an excellent remedf . The Tabulea will da for yon all that I cao." So on thii advice the reporter relates: "I trled the Tabules, and ftoon became enthusiastic over the resu't. The work of the little Tabulet was marvelou. Although the doctor aaid I would nerer bs well, they HAVE cured m cornpletely. It i, ix weeka aince I hava bad ny trouble at all, and I am feeling Uke a sighting-cock. Ripaas Tabules xe a woaderf ul remedy, woaderfuL"
LAXIR BONBONS KURICRtN VR5T0PrUNG nischeCorrespondenz wird in englischer und deutscher Sprache geführt, und demgemäß haben Handelskammer und Schulausschuß in Rotterdam gegen die Proteste des Schulinspectors ihre Beschlüsse gefaßt und durchgeführt. JnBirkenfeldbei Neunkirchen (Reg.-Bez. Köln) wurde ein verdienter Schulmann zu Grabe getragen, der im 96. Lebensjahre verstorbene Lehrer a. D. Heinrich Weeg, wohl der älteste Lehrer der westlichen Provinzen Preußens. Im Jahre 1863 schon feierte er sein 50jähriaes Dienstjubiläum als Lehrer in Birkenfeld, und auch das so seltene diamantene Jubiläum als Volksbildner in ein und derselben Gemeinde konnte er dort begehen. Er war ein Stück lebende und werthvolle Schulchronik des ganzen Siegkreises. Ein Sohn des 1803 in Neunkirchen amtirenden Lehrers und Küsters Weeg. schlug er die Laufbahn seines Baters ein und verschaffte sich durch emsiges Selbststudium eine ge achtete Stellung unter seinen College. Seine Schüler blieben im späteren Le ben seine wärmsten Freunde und Ver ehrer; hatte er ja ihnen seinen eigenen ersten Grundsatz eingepflanzt: Ueb' immer Treu und Redlichkeit bis an dein kühles Grab." Einen bekannten Qpernlibrettisten hat Frankreich wcöe'um durch den Tod verloren, nachdem eben erst Louis Gallet dahingegangen war: Emilien Pacini, der, Z7 Jahre alt, m Parts gestorben ist. Italiener von Geburt, schrieb er für Verdi einst den Text zum Troubadour-, gehörte er zu den intimsten Freunden Rossinis, für den er ebenfalls als Libretüst wirkte. Nach seiner Uebersled:lan'g nach Paris ward Pacini einer der eifrigsten Mitarbeiter Meyerbeerö. Die französische Uebersetzung des , Frei schütz", die der Sprachkundige für die Pariser Oper anfertigte, hit Pacinis Namen auch in Deutschland bekannt gemacht Der Verstorbene war der Sohn des berühmten italienischen Componisten Geovanni Pa:ini, für en sei Vaterstadt Catama erst vor zwei Jahren die Centenarfeier seiner Geburt festlich begangen hat. ' Emilien Pacini war Ritter der französischen Ehrenlegion. , ' Eine gefährlichi Ein brecherbande stand vor der Strafkammer in Mainz. Hauptangeklagter war der Schlosser Ende! aus dem Bayer! schen, ein wahrer Künstler im Aufsperren von Schlössern, der nebst drei andern in Frankfurt seinen Hauptsitz hatte, von wo aus sie auf Raubzüge ausgingen. Alle sind oft und schwer bestraft. Ende! erhielt in . Heilbronn 7. Jahre wegen . Einbruch Zdiebstahle, in 'Frankfurt wegen Todtschlagsversuch er hatte auf einen Schutzmann geschossen acht- Jahre Zuchthaus. Wegen der vor Jahressrist hier verübten. Diebstahle erhielt er fünf Jahre. Als Gesamtstrafe konnte nur auf das höchst zulässige Strafmaß, 15 Jahre Zuchthaus, erkannt werden. Seine Cumpank' erhielten 1$ Jahre Zucht-, bauS.-L Jahre Zuchthaus und 1 Jahr Gefänanib. I
A
W
aiM Minuiii . m
Mk
jij YJr: f4l u fi Ding Welt sich Die Keim-Tkeorie. Eine wichtige Entdeckung. lknernng deS Cyftkul titxltn fall uu B'VtUIES wird in diesen Tagen viel über Pilze t.s -JC. l. c Im. ft t r -. - r . U ucipiuiucn uno ooa) ii oies rein mußiges w rede. DaS Mikroskop enthüllte die That jache, daß viele Krsnkbeiten durch einen besonderen Keim oder Pil, bervoraerufen mer den. Ein eingehenderes Studium und or schunaen zum Zwecke der Entdeckung eineL Mittels, welches diese Pilze aus dem Sostem v 1 5 MiftW L Lo. ma. . . C niitwitit ivuiuz, yuuzu vui jiuijuji cigEvcn, hnfa nntftmnKtA so? ka . , U VW IVIWUIVI)) lVV VUW WJlM 5 neuern und daS Blut durch die Beseitigung der Pilze zu reinigen, um die Heilung dieser raniyeiren zu erzielen, neuie ncy yer v.t 7 , or . l v . menste Heilmittelfür alle diese Krankheiten ist, das bis jetzt entdeckt wurde. ES erneuert uu. vun .jr. an a zcenouaior caa nourorn das ganze System, reinigt das Blut, berei chert dasselbe, belebt daS System und verleiht vem ganzen orper neucS Leben und ver jüngte Kraft. .Um die wunderbaren Ergeb nisse beim Gebrauche von Dr. Kay'S Reno vator in allen solchen Krankheiten vor Augen zu führen, aeben wir folgenden AuSzug au einem Bnefe von Frau (5. A. AdamS, S. und cariya istr., imaya, !l!eb.: .In Beant ortung Ihrer Anfrage, welchen Erfolg ich mit Dr. Kay'S Renovator hatte, theile iy Ihnen mit, daß ich große Linderung fand und nun aesund bin. In erster Linie hatte ich die Grippe und eS dauerte geraume Seit, ehe dieselbe zu weichen schien ; dann trat Ma laria ein und ich nahm hinreichend Ehinin em. um oen oo einer Person zu vewnren, verspürte aber keine Linderung, di ich Dr. Kay'S Renovator gebrauchte. Ich litt an Unoerdaulichkeit, starkem Kopfweh und hatt Eckmindelansälle, und eS war als ob feurige ffäven und kleine Sterne vor meinen Augen gaukelten. ES freut mich, berichten zu kon nen. daß ich nach dem Gebrauche einer Schachtel Ihre Renovator große Besfe rung wahrnahm und gesund wurde, ehe die zweite Schachtel zu Ende war, worauf diese mißlichen Uebel Dank Ihrem Renovator ganzlich ausblieben. Ich kann nicht um hin, denselben der leidenden Menschheit zu empfehlen.- Er ist das beste bestehende Heil Mittel, weil er alle Krankheiten heilt, bei wel chen sogar alle anderen Mittel vergeblich an gewandt wurden, wie: Unverdaulichkeit, Le der und Nieren,Krankheiten,sVerstopfung, Kopfschmerz, Magenbeschmerden. Geschwüre, AuSschlag. Schwäche, Niedergeschlagenheit, Schwindel, Frauenkrankheiten, Drüsenver größerung, Sodbrennen, unreines Blut, Schlaflosigkeit. Galligkeit, BerdauungSbe schwerden, Mattigkeit, Malaria, geistige Ab gestumpftheit, Rheumatismus, Neuralgia, Nervenschwäche, Schlaqfluß, Beulen, Salz fluß, Skropbeln i:. Er hat eine wunderbare Wirkung auf den Magen, Lcber und Einge weide; er steigert den Appetit, fördert oie Verdauung und heilt alle Störungen dieser Theile. Er schmeckt angenehm, ist leicht zu nehmen, vollkommen sicher und nie dem Ma gen widerlich. Er ist in Form von Zeltchen, aus eoncentiirten Ertracte zusammenaesetzt und enthält zwei lii viermal mehr Dosen alk die flüssigen Arzneien, welche für densel ben Preis verkauft werden. Dr. Kay'S Re novator ist nnn bei fast allen Apothekern zu haben. Preis 25c und $1. Sollte Ihr Lpo. theker denselben nicht vorräthia haben, dann ende man den Betrag und schreibe an die )r. B. I. Kay Medical o. lQestliche Of fice), 620 süvl. 16. Str., Omaha, Neb..wor raus Ihnen derselbe vrompt per Post und zwar portofrei zugeschickt wird. Diese Kirma veröffentlicht ferner .Dr. K&y'b Hand Book of Yaluabla ßecelpts and a Treatise on Dise&seV welche Broschüre nach Einsen dung Ihrer Adresse und Angabe dieser Zei tun Ihnen gratis uaeschickt wird. Viele Leute schätzen bcren Werth auf fünf Dollar. Man versäume nicht, seine Adresse einzusen den, denn diese Broschüre ist unentbehrlich. Kau'A Renovator wird nun vnkaut vo Uttterflftftt die IltOUi betrieb do Nts rsschädche. o. 133, 140 und 142 Virz:rna Btonif, V C. RnraovnUf . Wtanaf, MW i tra4 t Mir stW Bit Mt. r d bunorattr. by tbM ? M. yMa r oid. mmA tm ---- ff fferaiab. Tmythimt. W Kart o. X rUk. Tom m 4vott (U io thu worC F. ta UiriL tocalitica.whr-OTw ibr. b. Aar
ryi
L.
C '"3 Jf'iV-; -- -jr - . -iT " ; j.V ,-I i r&ü? 'st. ;s " -.ft iJ
fZs3. vfltt"7 ,
I I I
mm. ,
samt rpmn BWait, r all yoar Un to tk work. TU i m otlraly mw losd Ai briar woadcrral nmti to otott rorkot aro Oarat, froa to i ptrimk ano apwaa, so aAar ünjf ozprtaa. Wo aa (Urnian yM IM ; r-l- r '" t t"-A i . Vw wj Ajb G. ...
m&tmsse&sa&sß)
WslZ-MDchc ii von IndicrncrpoNs. Pianos und Nusikalien. Carlin & Lennox, 5-9 Ost Market St. Landwirthschaftl.Geräthe u.lvagen Holten W. B. Mfg. Co., 339 Ost Wasn. II. T. Conde IrnplementCa, 27 N. Capitol Are. Bau und Leih'Vereine. (Zerraari-American Bldg. Ass'n, 154 . Delaware St. International Bldg & Loan Ass'n, 143 Ost Market St. Zuckerwaaren (Wholesale.) Daggett & Co., 18 West Georgia St. Riemen und Leder. Taylor & Smith, 243 S. Meridian St Schnittwaaren. Murpliy, IIibben& Co., 135 S. Meridian 3ce ream. 1 Furna9 R. W., 212 N. Pennsylvania St, . Bauholz. . Cotmm Henry, Georgia St. . Weißblech. Tanner & Sulllvan, 216 S. Meridian S, Putzwaaren. Fannley & McCrea, 240 S. Meridian St Bäckereien. i Tlie Parrott & Taggart Bakery, . Tel. m Bryce's Bakery, 14 Ost South St Schuhe und Stiefel, (Wholesale.) Hendricks & Cooper, 127 S. Meridian Hüte, Handschuhe etc. ilendrickson, Lefler & Co., 131 S.Merid Eisen und Schmiedewaaren. Layman & Cary Co., 111 S. Meridian St Clemens Vonnegut, 184 & 188 R Waan. ; Eisen und Stahl. Holliday V. Z. & Co., 107 SV Meridian Farben, 0el und Glas. Burdsal & Co., 34 S. Meridian St Indianapolis Paint & Color Co., 240248 Massachusetts Atc Rutschen und Reparaturen. Roobins, IrTin & Co.,320. Georgia St. Spiel und Spielwaaren. Mayer Charles &Ca, 29 W. Wash'gt Banken. Capital National, 28 S. Meridian St . LJStSS. i . Ward Bros. Drag Co., 120 S. Meridian St Groceries (lvholesale.) Lothe. Wells & Bauer, 223 & MerMiaa OTinnnnr T Pa - A MortHUn Rt. r B-A V vAV W j W OT Geschirre und Sattel. Indianapolis Harnesa Co., 10 McCrea. (Dcfert und Heerde. Horns Ldove Co., 125 S. Meridian St. Sagen und Werkzeuge. R a AtkiM & Co 402 410 L. 111111013 St. TrustoIompagnien. Indlana Trust Co. & Saf ety Vault. . froif MefaüDj fUl -ACTAL--M'ÖQK&-i ianapolr-, -S(hy v& MW 920.1210 Öbtlttj Cifofie. WiWwif . uf zu haben in Küaze und Haui, erfüllt ttt gute Hausfrau mit gerechtem Stolz. DaS beste Mittel, aHt ttt tallwaaren in kürzester Zeit und für die längste Dauer blihblank und glänzend wie einen Spiegel zu machen, ist die T?. U. Metal ' ?Usk 2?&st9, die von der altbekannten u. bewahrten Fwn George W. Hoffman, 295 Oft Washington Etraße. in Indianapolis hergestellt wird. Für Gastwirthe ist das altbewährte ?utz. Mittel The Barkeeper 's Friend, von derselben Firma hergeellt, zum Puen der Bar FixtureS :e. einfach unentbehrlich und wer eö einmal gebraucht hat. wird es ftetS wieder holen. var eeper'S Friend daS Unentbehrliche, ist überall in Opothele zuhaben. licCulloiigh h Reinhard, Rechts-Anwälte Zimmer 303 305 Indlana Trust Geb&udo TelepHon1017. r7 sitn CttMlatt rrnsf.'lU UlrfssiS
mv'l ' 7 7;IÄ
. nr
lnd
1KtÄ L ÄVÄjß2i5V
fl 1-4 ITC
A : :
mWmwZM V.
il 5,
