Indiana Tribüne, Volume 22, Number 95, Indianapolis, Marion County, 23 December 1898 — Page 2

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ZQdZanc! MWÜNS. Erschein Täglich und romaf. Die t!llck .Tr'.dün," kostet durch htn Xtlget J deut per Socbe. die eonMaa.Xrtia"l gtxtf p Voche. etd, .ufarmt 11 tttntl N, Cents p ,at. Vr V,ft Sert di ÖU ,zeschit 1 Biftttf3t)tlUna V p aat. CfftMi IS Oüd Nladsms Strebs. Indiaapoliö, Ind., 23. Dezember'S. Ein fideleS Gefängniß. Berlin, im December. Ganz ungeheuerliche Mittheilungen über die Durchstecherein am Plötzensee veröffentlicht jetzt der aus Charlotten bürg flüchtig gewordene antisemitische Redakteur C. O. Knorr. Derselbe hatte zwei Monate in Plötzensee abgesessen, der Verbützung weiterer Strafen we"gen Beleidigung durch die Presse sich durch die Flucht entzogen und lebt jetzt in löoldau in der Schweiz. Am Spät Nachmittage vor dem Abendessen, so erzählt Knorr von dem ersten Tage sei nes unfreiwilligen Aufenthaltes, offnete sich leise die Klappe an der Thür, und auf mein Bett flog ein Packet. Wie der Blitz war der Vombenschmeißer jedoch wieder verschwunden. Der Inhalt der Bombe bestand aus mehreren Bogen-Schreibpapier, Federhalter mit Feder, Cigarren, einer Schachtel ZündHölzer, einem besteck und einem halben Pfund Bm!:c. Ich kam mir vor wie Slias, den die Raben speisten. Natürlich habe ich die Gaben nicht dem In--spektor ausgehändigt: Ich strich N'ir vielmehr zu der Abcndsuppe eine recht fette Stulle und verzehrte sie mit großem Appetit. Währmd der Erzähler eine Cigarre raucht und denkt: Nun möchte ich nur wissen, was in der Welt passirt, fo wäre ich ganz zufrieden," da öffnet sich die Klappe abermals, und herein fliegt wieder ein Packet. In diefem-Packet waren die letzten Ruinmern von Berliner und auswärtigen Zeitungen. .Am anderen Tage erhält Knorr den Besuch seiner Frau. Beim Abschied fächelte mein Weibchen ganz vergnügt; warum, wurde mir erst klar,"'äls ich mich wieder in meiner Zelle befand. Sie hatte es verstanden, eine Rolle Fünfzigpfennigstücke in meine Rocktasche zu schmuggeln." Das Geld wird in der Putzpulverbüchse ver steckt. College X.. den der Gefangene täglich bei Spaziergehen trifft, sagt dazu: Das hat ihr meine Alte gerathen. Die Fünfzigpfennigstücke sind hier die allein gangbare Münze. Wol len Sie eine Flasche Bier, ein Stück Wurst oder Schinken. Tabak oder Ci garren,. alles lostet 50 Pfennig. Auf Wechseln. können sich unsere Markanter nicht einlassen. Ebenso wird ein Brief für 50 Pfennig prompt besorgt. 'Ich habe meine eigene Extrapost eingerichtet. Morgens um 9 Uhr erhalte ich mein Postpacket, Nachmittags um 4 Uhr geht meine Correspondenz hinauS." Durch einen Aufseher?" fragt Knorr ungläubig. Die Aufseher," lautet die Antwort, werden um 50 Pfennig ihre Stellung nicht auf's Spiel setzen. Nein, die lassen sich nicht bestechen. DaS kommt hochstenS im anderen Flügel vor, wo die reichen Gauner ulle sitzen, die mit Hundertmarkscheinen operiren können. Wa5 meine Privatpost anbetrifft," erzählt der gefangene College weiter, so besteht dieselbe aus mehreren Etappen, die ich Ihnen aber nicht verrathen kann. Haden Sie Briefe etc. zu befördern, so g?ben Sie mir sie nur mit! Es wird Alles 'prompt besorgt werden.". Ich lietz mir das nicht zweimal sagen." fährt Knorr fort, und hatte die Freu- ; de. nach drei Tagen die Bestätigung des Besitzers, daß Zeitungsmaterial. Bncfe und Sonstiges schnell. und sicher an die richtige Adresse., gelangt waren. Am Nachmittage eines anderen Tages trat Freund X., trotzdem die Thür verschlos senwar. mit brennender Cigarre in meine Zelle und leistete mir ein Stündchen Gesellschaft. Auf meine Frage, wie er hereingekommen, lächelte ii: DaS wird alles gemacht. Ein Stück chen Papier leistet ebenso gute Dienste, wie ein Dietrichs Kennen Sie schon o!: Gefängnißsprache? Nein, dann müfsen Sie ein wenig auf das Klopfen achtens Da3 ist Immer gut, wenn die Revision kommt.7 Es giebt hier,Gefangene, die sich vom Parterre bis zum vierten Stockwerk stundenlang unterhalten können.- Wollen Sie mit mix eine Tasse Kakao trinken, dann kommen Sie mit. ! Nur nicht ängstlich! Er öffnete geräuschlos die Thür u0 drückte sie in's Schloß zurück. In' sei-ner-Zelkchatte er-es.sich recht gemüth. lich eingerichtet AuS' einem Bersteck holte ir sich einen Kochapparat hervor, und mit Benutzung der Gasflamme berettete er den Kakao, zu dem er auq noch, deS Sonntags wegen, einige Setzeier mit Schinken auf die Tafel brachte. .Wo lassen Sie denn all' ihre Apparate und Vorräthe, wenn' revidirt wird?" fragte ich erstaunt. 2ann verschwindet AlleS. Geschwindigkeit ist keine Hexerei.. . ES', kommt allerdings auch vor, dah man gelegentlich über' rascht toiib; dann wird alles confiscirt, und man nuh sich .neu einrichten -r An einem, anderen- Tage-' roar- der 3v fängnißtelegraph sehr lebhaft in Anspruch genommen worden. Wir tx--fuhren, daß auf einem Flügel, in dem meist reiche Schwindler und Betrüger als Selbstbeköstiger untergebracht waren, eine- unvermuthete Revision stattgefunden hatte, und daß ein ganzer Wagen voll Lebensmittel aller Art. complette Schinken, Würste. Specksei. ten. gebratene Gänse, Flaschen Wein und eine Menge Geld der Confiskation anheimgefallen war. Auch wurde mitgetheilt, daß der. Aufseher Korth vcr. haftet sei etc. . ." Das sind in der That Ungeheuerlichkeiten, die man in dis Reich der Fabel verweisen müßte, wenn nicht in letzter Zeit verschiedene PerHandlungen vor der Strafkammer tii Moabit dargethan hätten, daß in Plöhensee auch da? Ungeheuerliche möglich pzrftn sei.

C4 neu, ylantttn. Die Entdeckung von sechs neuen kleinenPlaneten auf einmal melden die Astronomischen Nachrichten. Sie wurden alle von Professor Wols in Heidel-

verg aus der Bergsternwarte aus dem Königstuhl mit seinen i Mitarbeitern Dr. Schwaßmann und Dr. Billiger gefunden. Die Auffindung geschah auf photographischem Wege. Auf einer am 6. November exponirten Platte fanden sich drei Planetenstriche, aus einer anderen vom 13. November der vierte.und auf einer dritten am 19. November aufgenommenen finden sich weitere zwei Planeten. Wenn man erwägt, mit wie ungeheurer Mühe früher die Aufsindung eines kleinen Planeten verbunden war, so ist der erhebliche Gewinn an Zeit und Mühe einleuchtend, den die Einführung der Photographie erzielt hat. Früher mußte der Astronom sich eine genaue die schwächsten Sterne enthaltende Karte einer Himmelsgegend anfertigen, was eine Arbeit von vielen Mächten war und dann von Zeit zu Zeit die Karte mit dem Himmel vergleichen. Sterne, die am, Himmel standen, ohne in der Karte verzeichnet zu sein, waren dann entweder Sterne veränderlicher Helligkeit oder kleine Planeten worüoer eine ' Beobachtung in der folgenden Nacht entschied, da ein kleiner Planet sich dann unter den feststehenden Fixsternen an eine andere Stelle bewegt batte.-. 5ledt aenllat eö eine vbotoaraphische Platte 1 2 Stunden gegen den Himmel zu ezponiren; vie Sterne erscheinen dann als scharfe Punkte die Blaneten. welcbe fic& wa'brend der Ex position bewegt haben, als Striche und geben sonnt nicht blos lyren Ort gegen bekannte mitphotographirte Sterne an, sondern. zugleich die'Größe und Richtung ihrer Bewegung. Dieses gestattet, sie dann an weiteren Abenden direkt im kVernrobr wieder aufziusucben und wei tereOrtsbestimmungenzu erlangen. Di: neue entdeckten Planeten erhalten provisorisch nur die Buchstaben DV, DW, DX, DY, DZ, EA; die drei ersten und der fünfte sind 12. Größe, der letzte 13., der vierte 12z. Größe. Erst wenn sie so häufig beobachtet sind, "daß ihre Bahn um die Sonne abgeleitet werden kann, erhalten sie Nummern, sonst bleibt ihnen die provisorische Bezeichnuna, bis sie vielleicht in einem der nächsten Jahre vonNeuem entdeckt werden, denn einstweilen sind sie als verloren zu betrachten,' wenn nicht außer den photographischen drei über einen Zeiträum von 40 Tagen vertheilte Beobachtungen gelingen. Es ist nicht wahrscheinlich, daß dies be! allen diesen sechs neuen Planeten der Fall sein wird, da nur eine geringe Anzahl von Sternwarten sich mit Planetenbeobachtungen abgibt und die Mehrzahl der Sternwarten überhaupt nicht über Jnstrumente verfügt, um so schwache Planeten zu beobachten. Die Zahl der mit Nummern versehenen Planeten ist bis zu dem Planeten DT bisher auf 436 gestiegen. Onkel ea&Tal Spielzeug-Wächter. Besonders - jahresgemäß erscheinen gewisse. Untersuchungen, welche zurZeit in einem der chemisches Laboratorien des. Bundes Landwirthschaftsdepartements vorgenommen - werden.- und, wenn auch , für diesmal, etwas spät kommend, schließlich ' sehr ' wichtig für Käufer' von . Kinder - Weihnachtsgeschenken tverden können, und noch mehr für die kleinen Empfänger folcher Geschenke. ; Es sind nämlich Proben von allerHand Kinder Spielzeugen, einheimischen und importirten, gesammelt, und die daran btfindlichen Farben sind abgeschabt und dem. Chemiker übergeben worden, damit festgestellt werde, welche darunter giftig sind, und wieweit eine Gefahr durch diese'Giftstoffe entstehen könne. "Unzweifelhaft eröffnet sich da ein weites Untersuchungsfeld, welches sämmtliche Kinder Spielfachen umfaßt, die überhaupt bemalt sind. Und wo Giftstoffe, an :der Oberfläche entdeckt weroen, ist die Frage der Gefährlichkeit bestimmtiin allen solchen Fällen zu bejahen, in denen Aussicht Vorhanden ist, daß .die Spielsachen mit dem Munde in Berührung' kommen; auch noch in manchen änderen Fällen kann daö Gift Gefahr bringen. - Zur Beruhigung-mag sogleich hin zugefügt sein.. daß im bisherigen Gang dieset Untersuchung keine besonders sensationellen Ergebnisse zu Tage getreten sind. Natürlich hat man bei allen Untersuchungsproben auch genauen Vermerk davon genommen, woher die betreffenden Gegenstände gekommen sind, und eS mag künftighin dadurch die Fabrikation derselben in günstigem Sinne breinflußt werden. Selbstverständlich ist für den Werth einer solchen Untersuchung vor Allem vx fordern, daß wirklich nur die Sorge für." die liebe Kinderwelt maßgebend sei und keinerlei . Parteilichkeit vorwalte. nicht einmal patriotische Parteilichseit; Hoffentlich bleibt auch letztere be! diesen Untersuchungen völlig fern. Manche 1 . mag e3 vielleicht , ein wenig mit Mißtrauen, erfüllen, daß bereits. versichert wird, die allermeisten Fällei von gewissenloser Anwendung giftiger Farben an Spielw.' ren habe man.ana u pta bischen entdeckt, währendnur sehr wenige a m e r i k a -nische : Spielwaaren' Fabrikanten sich solche zu Schulden kommen ließen. Wohl möglich, aber Viele dürften nicht geneigt sein, ohne Weiteres zu glauben, daß es sich so verhalte, und sie dürften, sogar den Verdacht in sich ufkommen lassen, daß handelSpolitö Iche VergeltungS Interessen bei dieser lntersuchung mehr oder weniger im Sviele seien. Dock ist nickt au veraesen, vag vie Untersuchung erst im Anang steht, vielleicht bis jekt mehr aus ändifche Droben, als embeimiscke un- ' ää 1 W V tersucht worden sind, und daß man sich alleS Weitere' für umfassendere Drüfungen vorbehäU!., Wenn. sich OoiaeS allgemeinen bestätigen würde, so wäre eS freilich nicht zu verwundern, wenn eS zum Erlaß von Sperregesetzen gegen irnportirte Spielwaaren käme, die nickt cm iittn LtteuaunaSorten be-

hördlich schärf controllirt worden sind. (Theilweise ist uns übrigens das AuSland bereits' darin voraus, und es ist a. B. in mehreren Svielwaaren-Län-

dern die Anwendung von Arsenik bei den Farben verboten.) Was die einzelnen SpielwaarenGattungen anbelangt, so hat man gefunden, daß unter allen für kleine Kinder bestimmten die aus Zinn gemachten noch die gefährlichsten sind, mcht nur well sie am stärksten gesarvt werden, sondern auch, weil die Farbe sich von ihnen viel leichter ablöst, als , von mcht - metallischen Splelsachen. Wenn die kleinen Kinder gar mit den Zähnen darauf beißen, fo fällt die Farbe oft in großen Stücken ab, und man kann sich darnach wundern, daß nicht schon größeres Unheil auS dieser Quelle gekommen ist, als bisher gemel det worden. Jedenfalls verdienen die Zinnwaaren. welche den Kleinen zum Spielzeug dienen sollen (und ihre Zahl ist groß, zumal die Ereignisse des jüngsten Krieges auch besonders viele spanische und amerikanische Zinnsoldaten auf den Markt geworfen haben), schon 'bei der Fabrikation ganz besonderö große Aufmerksamkeit hinsichtlich der Wahl der Färbstoffe, und im vorliegenden Falle empfehlen sich diese Fabrikate für scharfe Prüfung. Für keine der .'giftigen Farben läßt sich nicht irgend ein harmloser Ersatz finden, obwohl derselbe zum Theil etwaS theuerkommt, als der giftige Stoff. Verunglückte Ehescheidung. Die DreyfuS - Affaire hindert di, Pariser nicht, sich auch über andere Affairen aufzuregen, namentlich dann, wenn sie in das Liebesleben eingreifen, des ungehinderte Entfaltung eine Hauptfrage des Parisers ist. Da -hat jetzt eine eifersüchtige Pariserin mit Hilfe ihres Advokaten wieder das Vernunft wird ;Unmn" im: Gefolge drastisch offenbart und . die Pariser Männerwelt tobt über daö buckligeGesetz. Ein wackerer Herr Michel hatte in allen Formen Rechtens die Ehescheidung von seiner Frau verlangt und vom Gericht zugebilligt erhalten. Im Vollbewußtsein seiner Freiheit hatte Herr .Michel nun regelmäßige Beziehungen zu einer neuen . Dame seines Herzens angeknüpft, aber, vielleicht um die Kosten einer späteren möglichen Ehescheidung zu sparen, sich auch gar nicht auf die Umständlichkeiten einer Eheschließung eingelassen. Eines schönen Tages wird unser Seladon von einem Polizei - Commissär mit Schärpe und zwei Zeugen heimgesucht, welche ggen ihn den Thatbestand deö Ehebruchs feststellen. In der nachfolgenden Gerichtsverhandlung offenbart sich die Falle, in welche Herr Michel gera then war. Die Scheidung von seiner früheren Frau roar allerdings vom Gericht ausgesprochen, aber der Advokat hatte vergessen, diese Scheidung auch beim Standesamt eintragen zu lassen und so war der Unglückliche zwar gerichtlich geschieden, aber standesamtlich noch immer verheirathet und seine Frau war in ihrem Rechte, wenn sie den Ungetreuen wegen Ehebruchs an klagte. Herr Michel wurde zu 60 Francs Geldbuße verurtheilt und muß. da der Termin der Eintragung des Scheidungserkenntnisses versäumt ist, nicht nur den Scheidungsproceß noch einmal durchführen, sondern bis dahin auch seiner Liebe zur neuen Dulcinea entsagen, wenn er nicht neuerlichen, schwereren Strafen verfallen will. ' Unsere Waarenauösuhr. In früheren Jahren, wenn unsere Ausfuhrungewöhnlich große Dimensionen annahm, pflegte Europa feil, Schuldconto zum größeren Theil durch einen erhöhten Absatz vonManufactur? Waaren auszugleichen. Jetzt ist hierin eine Wandlung eingetreten, denn wäh rend unsere Ausfuhr in diesem Jahr einen noch nie dagewesenen Umfang erreicht hat, ist die Einfuhr ausländischer Waaren im Rückgang begriffen. Bis zum Jahresschluß wird unsere Waarenausfuhr aller Wahrscheinlichkeit nach einen Werth von über $1, 200.000,000 erreicht und damit den Ausfuhrhandel Englands überflügelt haben.. Während der letzten drei Jahre ist. unsere Waarenausfuhr sprungweise vorwärts gegangen, wogegen England in dieser Hinsicht einen Stillstand aufzuweisen hat, und ein, Vergleich' der sta.tistischen Ausweise unseres Schatzamts mit denrBerichte des englischen Board of, Trade".w;rd . am .Schlüsse dieses Jahres ergeben, daß die Ver. Staaten Englands Platz eingenommen haben. Vor acht Jahren führte England heimische Waaren 'im. Werthe von ZI,280.753.643 aus. während unsere Ausfuhr sich'nur auf-M5.999.603 stelltet und damals schien es höchst UNwahrscheinlich, daß England von uns übertroffen werden würde. Dies un erwartete Ereigniß ist jetzt Thatsache geworden und dies ist um so bemerkenswerther, als wir um die Mitte dieser Dekade eine schwere Krisis zu überwinden hatten. Die Ausfuhr im letzten November schuf einen neuen Record. Nach den Ausweisen deS Schatzamteö wurden in diesem Monate amerikanische Manufacturwaaren im Werthe von Z127.483.467 ausgeführt, wogegen die Ausfuhr im December 1897 um 4.330.384 weniger werth war, und einschließlich der exportirten fremden Waaren pellte sich die Novem ber - Ausfuhr auf 5129.783.512, d.' h. über 513.000,000 mehr alS im November 1897. Sir C. T. Ritazie. Präsident deS englischen .Board osTrade?, lenkte jüngst die Aufmerksamkeit auf die kritische Lage des englischen AuSfuhrhandelö und wies darauf hin, daß derselbe in der Periode 18911897 um 6 Procent zurückgegangen ist während in demselben Zeiträume Frankreich iz Procent. Deutschland, Holland sowie Belgien 12$ Procent und unser Land sogar 13 Procenj gewonnen hat. Bis Ende October war die englische Ausfuhr dieses, Jahres um 2.600.000 Pfuud Sterling zurückgegangen währtnd in derselben Zeit die Einfuhr um

14.000.000 Pfund Sterling Zunahm. Im Jahre 1897 exportirte England heimische Manufacturwaaren im Werthe von 51.138.941.015. unser Export stellte sich dagegen auf 51.070.000.000 und im Jahre 1896 überflügelten uns die Engländer sogar um 5170.000.000. In diesem Jahre werden wir dieses Minus nicht nur ausgleichen, sondern die Engländer mit mindestens 560,000,000 hinter uns lassen. In den ersten elf Monaten des Jahres exportirten wir Manufacturwaaren im Werthe von 52,093.089.136 und selbst wenn die diesjährige December - Ausfuhr so niedrig sein sollte wie in früheren Iahren, wird das Gesammtresultat des ganzen Jahres die englische Ausfuhr weit übertreffen. Eine genaue Uebersicht der Zunahme unseres AusfuhrHandels bietet die folgende Tabelle: Ueberschub , der Einsuhr über die Einfuhr. ' Ausfuhr. ' 1890 tz 857,502,543 34,104,822 1801 V70.509.64S 142,188,703 1892 938,420,660 97.439.705 13ltt 876,108,781 99,859.857 1694 825,102,243 143,789,307 1895 824,860,13 23,190,789 1896 1,005,843,241 324,257,685 1897 1,099,714,807 857,112,204 1893 1,230,000,000 600,000,000 Die für das Jahr 1893 angegebenen Zahlen sind selbstverständlich nur approximativ. In der vorstehenden Tabelle sind auch die Werthe der von uns ausgeführten fremden Waaren enthalten; dieselben belaufen sich aber selten auf mehr als Z20.000.000 per Jahr.' Mit dem neuewRecord unserer Waarenausfuhr für das Jahr 1393 ist. zugleich ein bemerkenswerther Ueberfchuß der Goldeinfuhr über die Ausfuhr zu constatiren. In den ersten elf Monaten stellte sich nämlich die Goldiinfuhr auf $149,396,370. .die Ausfuhr dagegen'nur auf $14.975.316, -so daß sich ein Ueberschub von $134.421.064 ergibt; der Ueberschuß derSilberauSfuhr betrug in1 demselben Zeiträume $22; 048.103. Unsere Waareneinfuh? wird in diesem Jahre über $100.000.000 ge-' ringer sein, als im Vorjahre. 3 Bom Jlllande..

V o n a i r e E. P a r r y. e in f a rbiger Schauspieler aus Columbia, Pa., wurde bei Princeton Junction. N. I., von einem. Zuge ' der Pennsylvania Vabn überfahren und getödtet. In seiner Tasche fand man eine Karte mit Namen und Adresse, fowie der Bemerkung Died'Game". Nachdemsoebenerschienenen Bericht wurden dieses Jahr 987.000 Psund Butter in Manitoba derfertigt und etwa dieselbe Quantität Käse. Der dafür erzielte Preis soll durchschnittlich einen halben Cent das Pfund höher gewesen sein, als letztes Jahr. Lancaster, Pa., war die Hauptstadt der Ber. Staaten vom 27. September bis 30. September 1777. Die Ehre genossen im Weiteren Baltitxott, Vork, Princeton, Annapolis und New York. Im Jahre 1800 wurde der Negierungssitz von Philadelphia nach Wasbinaton verleat. Von Meikkappen wurde John Smartt. ein friedlicher und ordnungsliebender, bei Chapletown, anderthalb Meilen von Smartts Station in Warren County. Tenn., wohnender Neger erschossen. Erster: hatten Mock Smartt, einen Sohn des alten Negers, aufgefordert, die Gegend 1 zu verlassen. Nackts zu später Stunde , kamen ..23 Leute nach dem Hause und forderten Mack auf, heraus zu kommen. Derselbe weigerte sich, der Aufforderung Folge zu leisten, worauf die Seite des Hauses mit .Petroleum begossen." dieses jedoch nicht angezündet wurde. Aber es wurde eine Fackel in der Nähe des Hauses angezündet und da der alte Mann glaubte, daß letzteres in Brand gesteckt worden sei, lief er in den Hofwo er auf der Stelle durch einenSchuf getödtet wurde. Eben im Begriff, das alte Heim im oberen Stockwerk von No. 53 Ost 100. Strabe in New gork zu ver' lassen und mit seinen Eltern nach einer neuen Wohnung umzuziehen, fand der sechs Jahre alte Willie Griffin eine Schachtel Opiumpillcn, welche der Arzt vor einigen Wochen seiner Mutter verschrieben hatie. Der Kleine glaubt?, Candy gefunden zu hzben. und aß die Pillen auf. Schlafend in einem Stuhle sitzend. -fand ihn seine Mutter eine halbe Stunde später vor. Da er nicht zu ermuntern war, -so wurden zwei Aerzte gerufen. Aber das Leben des Kleinen war nicht mehr zu retten.- Er starb eine Stunde später. Vor dem Umzug hatte seine Mutter die Pillenschachte! in eiNen Koffer gethan, dessen Deckel sie unvorsichtigerwekse" hatte offen stehen lassen. Auf diese Weise war der Kleine in den Besitz des Gifteö gekommen. In Jackson, oer Hauptstadt von Breathitt iöunty. Ky.. ,wur. de der Stadtmarschall C. C. Nunyon von einem berüchtigten Rowdy Nämens Alf. Allen erschossen.-Der Beamte machte, als All zu. feuem' begann, von seinem eigenen Revolver Gebrauch, und sein Morder wurde von vier Kugeln getroffen und starb wenige Minuten, nachdem Runyon feinen Geist ausgehaucht hatte. In dem Städtchen herrscht in Folae der Tragödie große Aufregung und das Schicksal des Stadtmarschalls wird allgemein , bedauert. Runyon kam vor fünf Jahren von Tennessee nach Jackson, wurde, vor drei Jahren Hilfömarschall und. bei der letzten Wahl Marschall. ' Er war ein entschlossener, 'furchtloser Mann und ein Schrecken Miller gesetzlosen Elemente. , Die Feindschaft Allenö hatte er sich vor anderthalb Jahren schon zugezogen, und ' der Desperado hatte geschworen, ihn zu todten. Diesen Schwur hat Letzterer erfüllt, freilich mit Hingabe seines eigenen Lebens. ,i Henry ' Wortmann der sich kürzlich in die Turnerkreise ' New Aork'ö als deutscher Turnlehrer .ew führte und von der Regierung zum Studium der Turner - Organisationen nach Amerika gesandt worden sein wollte, ist ein JustizflüchtlinL.' . ör

war Gast deö New York Turnvereins und entzückte die Anwesenden durch feine rednerische Begabung. Einige Tage später erschien in den Zeitungen eine Notiz, welche besagte, daß Heinrich Wortmann, am 8. November 1855 geboren, zuletzt Turnlehrer in Dortmund, wegen in Braunschweig.Bräunläge, Walkenried und ! Dortmund' begangener Betrügereien steckbrieflich verfolgt werde. Die Notiz wurde ihm vorgehalten, und er bekannte, daß er der Gesuchte sei. Er sagte, daß er im vergangenen Sommer eine Ferien-Co-lonie geleitet habe. Ein Student, Namens Bechtel. habe ihm 3000 Mark zur Erweiterung dcr Colonie gegeben. Über welches Geld unerwartet Abrechnung verlangt worden sei. Er habe den Beauftragten gesagt, daß er zur Abrechnung am nächsten Tage bereit sei, daS Geld aber für sich verwandt gehabt, und fei, um den Folgen zu entgehen, geflüchtet. Wortmann hatte be-absichtigt,-eine Vortragstour im Lande zu unternehmen und, u. A. auch Chicago, Milwaukee, St. Louis und an dere Städte zu besuchen. Untererm V o r w a n d, eine Farben- und irnißfabrik zu gründen, kamen vor einiger Zeit drei Nord-Ame-rikaner Namens Norton, Helman und Martin nach Chile, in Wirklichkeit hatten sie es? aber auf einen großartigen Schwindel abgesehen.' In zweiterschiedenen' lithographischen Etablisse ments hatten sie Wechselformulare anfertigen lassen, um auf große Banken in New Vork. und Philadelphia zu zie hen. Wenn die Tratten ausgefüllt waren, wurden ; sie den Banken und Großhäusern zur Discontirung offerirt. und es gelang den Schwindlern,

auf diese Weise .beträchtliche Summen zu erhebend Durch Zufall fand man ein Packet-von'' 100 Blanketten im Schlafzimmer- eines der. .Bande im Hotel Oddo in Santiago, und der Hoteller.7der Verdacht schöpfe, machte der Polizei davon Anzeige.- Nortoi. schien Wind davon erhalten zu haben; es aelana ihm, sich nach dem Noroer einzuschiffen, er wurde aber inPanama festgenommen. Martin sitzt m Hast Helman beging Selbstmord im Hotel, nachdem er zuvor sehr kaltblütig einen vollständigen Anzug für seine Einsar gung parat gemacht. Abschiedsbriefe an seine Freunde geschrieben und ' an eine Kiste Cigarren die Notiz: Raucht diese zu meinem Andenken, angeheftet hatten - Es beißt, die Bank von Tara paca und London sei um 526.000 und Srace & Co. um $8000 gebracht wor den ' ' ; ,, Vom Auslande. Ein Storch ist in Koltsch bei Neusalz an der Oder zurückgeblie -w . . m t ren. Er geht täglich von Geyost zu Gehöft, um allerhand Fleischreste in Empfang zu nehmen, Abends jedoch kehrt Meister Langbein in das Gehöft des Herrn Stabrey zurück, wo ermit denGanseN gemeinschaftlich daö Nacht quartier bezieht. - :- DaS Jubiläum seiner hundertsten Bestrafung konnte der in Seidorf (Schlesien) heimathsberechtigte Heinrich Schiefer begehen. Der Jubilar- ist 65 Mal wegen Forstdieb stahls und- 35. Mal wegen Landstrei ckens und Bettelns auf Wasser 'und Brot gesetzt worden. Da er erst 50 Jahre alt ist, kann er den bisher erreichten Record in Zukunft noch erheb lich höher schrauben. : ' " 'ZuAltenstadt im Elsaß starb in den letzten Tagen im Alter von 85 Jahren em pensiomrter Lehrer Na mens Fr. I. Beck. Derselbe hatte sei ner Familie gegenüber - geäußert, man möchte ihm, sofern ihm ein Grabstein errichtet werden sollte, folgende Inschrift setzen: ' . Hier in dieser Eck', Dä ruht Franz Joseph Beck. ; : Er lehrte die Kinder das Abc. B.I. P. Der 20 Jahre alt; Chemigravh Carl Jordan in Wien miethete ein paar Leute, damit sie einen ihm verhaßtenMöbelpacker umbringen sollten. Diese Leute setzten sich mit dem zu Ermordenden m's Einvernehmen. sielen über ihn her, dieser ließ sito auf den Boden werten und schrie wieder holt: Ich bin gestochen!" TagS darauf i V ' " a. n.. . ' kamen vie oeioen ioroer zu Jorvan mit der Mittheilung, daß der Ueberfallene seinen Verletzungen erlegen sei. Um sich sur ihre Muhe bezahlt zu machen. zogen sie ihm bei dieser Gelegenheit gewaltsam zwei 'Ringe von den Fingern .. Jordan, der thatsächlich der Meinung', war. daß der Möbelpacker todt sei. erhängte sich aus Furcht vor Strafe. ' Die Polizei verhaftete die Urheber dieses Unheils. ' j "Die große' vierstöckige mechanische Kammgarn - Weberei des Stadtrathes Bernhard Floß in Netzschkau ist bis auf die Umfassungsmauern niedergebrannt. Das Feuer ist in einem Dachsaal in der sog) Vorbereitung auögebiochen.' In dieser Fabrik hatte der Besitzer Stadtrath Bernhard Floß, sowie die Pächter Bär & Hecker auS Ronneburg und Kurz & Co. auö Elsierberg über 400 mechanische Webstühle aufgestellt.' ' Gerettet konnte faft gar.nichtS werden. Eine große Anzahl Arbeiter ist durch - den Brand brotlos geworden.- Die in den 50er t ihren stehende Ehefrau deS Webers chneider' wär auch zum Brandherde geeM.-'i Ueber' den Anblick der mächti-n-FeuerSbrunst erschrak sie dermaßen. . daß sie todt umfiel. ' l In Charkow wurde e i n seltener RechtSfall verhandelt. Aus der Anklagebank saß 'der Richter Wol.chovöli. 62-Jahre .'alt. . Ihm wurde 'grobe? Umgangston' - und unhöfliches Betragen gegen die .Parteien und das Publikum zur Last' gelegt. Wir greisen auS der mehrere - Spalten langen Gerichtsverhandlung folgende Blumenlise heraus: Der Richter schrie: .Wo stehen Sie? - Hände . zur .-Seite!" .Schweigen Sie! Ich' werde 'Sie hinauswerfen' lassen!" Einmal stand' er vom Nichterstuhl ans, nahm sein Richterzeichen ab und sagte: Jetzt bin ich nicht Richter und sage Ihnen, alle Ihre Zeugen lügen alles, was Ihrer .'Seele n m rsi i . a crnr

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Dyspepsie und schlechtem Magen? Wir sind viel ,u nachlässig kn Behandlung dlesee ketben und nn wir dagegen etwa thun ist e gewöhn lich ,u spät. Wehald gebraucht man nicht ein einfach, und sicheres Heilmittel

Dr. Anglist Koenig's Hamburger Tropfen, welch das gan, yflem ändern und wohl thuend auf den Vkagen einwirken

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A reaenbl old ladjr, whoM hon U k St. Louis, relaUfc " Sna titk af o I Urtcd to um UMHPS TAIBU LES t the tuiffOtica es mj MB, who dvised in to try them. I ulc sm TtuU stör each meal, and can now look forward to meal-dme with a pleasure wbick hav not experieneed for yeart. The headacbea that cotutantly haraued ma la tae past, and the accutnularion of gase upon rar ttomach, have dUappeared, and the improrements I attributc to Ripana Tabulet. For re than t wehre jreara I uflered from Indigestion and nerrou dyipepsia. I tuffered intensefr dnrinf that tlme, and pent larf e ums of money in the employmnt of St. Loou' ffloit prominent phytidan, but the relief afforded was only temporaiy. 1 had begun to giv ap all thouf ht nf ver being- pennancatly cured, but nor my oiy regret U Mal kaewledg es Ripana Tabula cam to n ao lau ia L f .

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?1 ,? peltc er mit den'Füßen und schrie: Si? Säufer!" Als der Kläger bemerlte.daß er überhaupt nicht trinke, schrie der Richter: Schweig, Du Bestie! Mit Dir spricht der Richter!" Einen ZeU' gen nannte er Baarfüßler", eine Zeugin, die mcht seme Frledensvermltte lung annahm, einen pockennarbigen Kukuk". Einen Zeugen, der versicherte, daß er nicht lüge, sondern diese Sünde nicht einmal für 500 Rubel auf seine Seele nähme, schrie der Richter an. Richt nur für 500 Rubel, sondern für 500 Gurken lugst Du beim Schworen. Einen anderen schrie er an: Du naschst wie ein Schwein." Der Gerichtshof. dem dieses Schimpslerikon von Wolchowski vorlag, verurtheilte den Angeklagten zum strengen Verweis mit Em tragung in die Dienstliste. Auö Vettau in Süd Steiermark wird in blutiger Conflict mit Officieren gemeldet. Heinrich Grossauer, m angejeyener Oausbeslker. der selbst Reservelieutevant ist, wurde im Hotel Osterberger Mit zwei ehemaligen Wassenkamera den, dem Hauptmann Müller und dem t i l Bf t .: em. joerlieuienanr ,omoa, in einen w" gen Streit verwickelt. Die Officine zogen die Säbel und hieben auf Grossauer ein der schwerverwundet zusammenb'rach. ; ' 1 1 In Gent wurde di be jährte unverheirathete Rentnerin Virginia. Demoerlose in ihrem Hause erwürgt aufgefunden. Sämmtliche Kisten und Kasten deS Hauses waren aufgebrochen. Auch den Inhalt deS GeldschrankeS im .Betrage von 26.000 Francs. hatten die Mörder, mitgenom men. Schon im vorigen Jahre war bei der Ermordeten ein Einbruch ver übt worden. Damals hatten die Spitz-' ouvcn den Geloschrank mS rn die Nahe deS Kirchhofs geschleppt, ihn aber nicht öffnen können, da die Polizei ihnen nachsetzte. Eine seltsame Geschichte wird auS Paris über den plötzlichen Tod deS russischen Marirelieuteni.ntS Gurko, der wegen Diebstahls und Mordversuchs ' an Monaco eusgeliefert werden . sollte. berichtet. Bruder, der Oberst Gurke, be-' .sucht? ihn im Gefängniß und ließ bnm Äbschiedskusse ein Päckchen Gift in dessen Mund gleiten, worauf dann der letztere bali nachher 'unter Krampfen starb. .Dr. Qiberi. der.die Obducrion der,- .Leiche vornahm hat . thatsächlich Vergiftung alSTodeSursache constatirt. ? z.or Hunger .gestorben ist dieser Tage in Pest ein iunaer unaanfcher Schriftsteller G6za Acs. Sein Vater war ein sehr bekannter Shake. spea-uebersetzer: er selbst em höchst ialentirter Schriftsteller und Mitarbeirer an vielen Pezter Zeitungen. Eine tLSischeÄrankhelt' raubte ihm jede ArbeitSkraft: Z-Dcr fand man ihn' eines TageS völlig - '.erschöpft - auf offener Straße liegend;, er ward sofort in'S Hospital gebracht und dort constatirte mazrdaß der Unglückliche seit vier Ta. tj---r - . gen ma)! gegeben yatte. - Der Aerzte Kunst zeigte - sich deraebenS.' und. der junge Mann - verschied nach . wenige? wnoen.

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4 .'. Feiertags-Ultten '93-99, f? 4 aa 1 V . jj SlUs UtlD CtttprtttCl Fahrpreis :: für die Rundfahrt:: Ticket werden dem Publikum na all'n Vunk ten deS Eeniral Vaffagler Somtte Terrt or'ua l am U , 25., 80 , 81 ux i i . Januar verkauft. Gütig sUr die Rückfahrt biö zum S. Januar tncloflve TicketS werden unt'r den gkeicb'n Bedingungen an Studrr tea und Lrhrer bki 5or,etgung et, Lerttfikttte ieS Präs, ?enten ter r.ftalt verkauft n oemTaa. an elaz d.e Schule fftitr&r und dem darauffolgcuden, glltiz bttz zum Echlub der Fer,en. Z tck, tZ werden zu denselben Bedingungen nnd kedt.kttonen an evrer und Studenten nach runr xsmt" vunrien verraust. vom IS. um 14 Dezember, a Ina für die Rü-tabrt bi um 10 Januar. (i wurde nn witge'betlr, dah 4i(fit an L'hrer und Skuente an Punkten im .Trunk Line" Terrt rtum unter gleichen , dtnaungen vom IL. bi U Dez v rkaufc wellen, für die Rückfahrt ginig tii zum !5. Januar 'i. - ZN. Vrenfon. A. G. P. A. Die populäre WWWlMZ JfJJtMj Ist die teste Linie nach GllGGG. Vier Süge! Verlassen Jndianapolik akunft tn Chicago ( 7vvBm llMSrn iZ LöS!m 1165 acht .. (llOOOTt 5 5L denk i8 40Hft 71Sm LS treffe lter ei.... 8033 l öZBm o nt m .... litfrjflm 4 87m Täglich aukge Eonntag. $U neuesten verbesserte ZIsstibuls Zangen, Wngner Schlnfwngen elegante Yarlor Wagen nnd vßwagen. LokalGchlafwaae in ?ldiaaoli fttfit nm 9 so orno ccrcu, erläßt Ehtcag, US Moraenl. an jeder am ach su oeno oenuf i eroe. IS ÜUeft Walkinato Rtrafe Ticktt-OsfieeS : jSft2&r rragi. Als nf 9tt r rh. anX VlafC 9(nmnt. W. v. Vk c D o e l, ice.Präs und Sevl. viar. fr . a A . m -w .nsanicii, r'fnc'ivlanaaer. m - -r. ä w n. f m v . ev. w. a i r van. agent. Cincinnati Züge! C. H. &D.R, ß, Abfahrt Aukunft Cincinnati.' kunft 7dVBm . 1lBm Indianapolis bsahtt 1 4öm , 8 06M , 10 4593 , . I tSNm 4M . 70092m Dayton Züge, Abfahrt . . VVNm . 7 4SN . 10 Nm . H. ä; D. 51. 51. Ankunft Indianapolis Dayton nkunft ttlm . Nm . flSOttS! 7Nm . 11 OOrtm bfahrt 8 lBm m W19 BM 4 4Rm . 7 0091m Toledo & Detroit Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Ind'plS : Toledo : . Detroit Sbsahrt 10 UBm nk'ft fl 4891m nk'ft 84Mm 7 0091m . 4 0SL . ikBm ) genommen Vonntagl. Ticket-Ofsteen : Union Otatlon und No. 25 West Washington Otraße, SSe Neridi. 30001 TE AR I udwtak to Men who cu rmi ad writ, nd w. ny tturir Htlllrnl MnoB of tf'hm iaatrrnctioa.wUl work tadaatrlOMiT, la Mrrn Tkraa f r ta iMirn hraHil,whrrTrUiT HrA wU laof.tnli ttk wtwüM f mp1otäbM; wbick ycm cu aara UMtamouat. lBoah(MulfMNMHhlMtban. kUal ly mxA ockly irail, I turnn mmm mvrtmr fron ah dlMle cm aau.. I

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