Indiana Tribüne, Volume 22, Number 94, Indianapolis, Marion County, 22 December 1898 — Page 2
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-JtUS '"l.'fJ.." ctrit MWÜNS. cvJWVVi4W Erschewt Täglich und Somttaz? . SU tügltche .XtlUstnc" kostet durch den Xxlact J entb per t3o4e, die eontaa.rrib2e' ff estl per Zoche. Leid lufacnuoi 15 ent U SS Cmtl p, ntt. per Pft auierhali i ÖUb ptgchiSt 1 SrauIi,Uns V Pk . Satz. Cfni 18 Cft nuiama etrZ. Indianapolis, Ind., 22. Dezember '9. adelfülle". Selbstverletzungen mit Nadeln sind unter den vielfachen Aeußerungen der Hysterie nicht gar spärlich beobachtet, doch dürften die beiden folgenden Fälle in mancher Hinsicht noch etwas Neues bieten. Dr. F. A. Philipp! in Jtzehoe bekam eines Tages eine 22jährige ledige Jüdin in Behandlung, die anfängliq nur an Bleichsucht zu leiden schien, später jedoch auch über fortwährende heftige Schmerzen in der Magengegend und der rechten Seite klagte. Diese Schmerzen blieben trotz verschiedener. Verordnungen monatelang bestehen, bis eines Tages ihre wahre Ursache zu Tage trat. Es zeigten sich nämlich an verschiedenen Körperstellen nach einander Abcesse, und beim Einschnitt fand Dr. Philippi schwärzliche Gegenstände darin, Nähnadeln. Auf die Frage, wie diese dahin gekommen seien, wußte die Kranke nur immer zu antworten: Ich weiß es nicht!" Auf der einen Stelle wurde sogar eine 1h Eentimeter lange Stopfnadel zu Tage gefördert. Wie viel Nadeln diese Kranke im Körper hatte, ließ sich nicht feststellen. Da sie jedoch immer über unerträgliche Schmerzen im Leibe-und im Kreuze klagte, als ob da Lauter Messer" steckten, befanden sich möglicherweise noch mehrere im Leibe. Jedenfalls waren diese Nadeln verschluckt worden und hatten dann Wanderungen durch den Körper angetreten und kamen später an versch'iedenen Stellen durch die Haut wieder nach außen. Einen noch merkwürdigeren Nadelfall- behandelte Dr. Wilhelm Claussen. ebenfalls in Jtzehoe. Ihm wurde eines Nachts von der Polizei eine 28jäbrige Frau als Epileptische in's Krankenhaus eingeliefert, die aifl anderen Tage die verschieden?tigsten KrankheitZerscheinungen zeigte. Theils sollten es Krämpfe. theils Lähmungen sein. Dr. Claussen hielt sie jedoch für Verstellung und nur die Schmerzen in der Schulter für echt, welche die Frau bei der geringsten Bewegung deS Armes zu lauten SchmerZiensäußerungen trieben. Mehrere Wochen lang konnte der Arzt dafür keine Ursache finden, bis schließlich eines Tages sich an der Brust eine eitrige Entzündung bemerkbar machte, aus deren Tiefe ein Einschnitt eine verrofM Nadel au Taae förderte. Sie tiaitt jedenfalls dicht an fcern großen Geflecht der Armnerven gelegen, so daß sie bei der geringsten Bewegung die Nerven reizte und so die furchtbaren . ,
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Schmerzen verursachte. Nach EntferI rnrng der Nadel hörten, die Schmerzen ! auch sofort auf und schon wollte Dr. Claussen nach einigen Tagen die Frau alö geheilt entlassen, als sie über lebhafte Schmerzen in beiden Beinen zu klagen anfing. Auch hier erwiesen sich halt) als Uriacke Nadeln aber nicht
eine, sondern eine ganze Anzahl. Alle
Tage fand der Arzt neue Nadeln m der Tiefe der Muskeln, eine steckte sogar A im Kniegelenk. Die Nadeln waren von verschiedener Länge, einige sögeX nannte Stopfnadeln von sieben Centimeter Länge, die anderen gewöhnliche Nähnadeln. Im Ganzen mußte Dr. "Ilaussen 3 Stecknadeln und 2(5 Nähgabeln bei der Kranken entfernen, iese behauptete, sie bätte alle Nadeln u. bevor sie in's Krankenhaus ae-
bracht wurde, auf einmal verschluckt. Sie hoffte sich dadurch em langes Krankenlager zuzuziehen und damit einer ihr drohenden Gefängnißstrafe zu entgehen. Nach vierteljährigem Auf- - enthalt im Krankenhaus konnte sie als azsund entlassen werden. Das schnellste Tchiff. Bekanntlich hat die Hamburg-Ame-rika Linie im Frühjahr dieses Jahres der Stettiner Schiffs- und Maschinenbau - Aktiengesellschaft Vulkan- den Bau eines Doppelschrauben Schnell dampfers m Auftrag gegeben, der sotoql seiner Große wie auch semer Gewindigkeit nach alle Schiffe überJilltn soll, bis aeaenw'ärtia die aroße fioc&ftrafce Zwischen der alten und neuen Welt befahren. Die Gesellschaft beabsichtigt, diesem Schiffe den Namen .Deutschland" zu geben'.Dle Deutschland- soll, ihre erste Reise zwischen Hamburc. und New York AnfangMärz im Jahre 1900 antreten, und es wird erwartet, daß das Schiff die Reise zwischen den beiden Erdtheilen, von Land zu Land gerechnet, in etwa fünf Taaen zurücklegen wird, lfm diese bisher für kaum erreichbar gehaltene Geschwindigkeit zu erzielen, bedarf es einer Maschinenleistung von etwa 34.000 Pferdekräften, wobei zum Vergleiche erwähnt werden mag, daß die Maschinen deS ' Schnelldampfers Fürst Bikmarck"' 16.000 und diejenigen 'ber Augufla Victoria- 12,500 Pferdekrafte leisten, während der Great Ea-stern-, dessen Länge die Deutschland" bis auf wenige Fuß erreicht, gar nur 8000 Pferdestärken besaß. Die Deutschland-, deren Herstellungskosten auf 11 Millionen Mark geschätzt werden, wird etwa 800 Kajlltsreisende und 600 Zwischendecker befördern, während die Mannschaft des Schiffes eine Zahl von 420 Personen erreichen dürfte.. ' Als Herr A. E. Pratt von Minneapolis, Minn., mit einer schweren Dreschmaschine über eine Brücke deS Ett River in der Nähe von Clear Lake fuhr, brach die Brücke zusammen, vobei Herr Pratt sammt Masckine hinabstürzte; e? wurde fast buchstäblich skalpirt. , - -
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DiamanttN'Doctorett. Gar mannigfach sind die Kunstgriffe, deren sich unscrupul'öse Diamantenhändler und Juweliere bedienen, um minderwerthigen Edelsteinen daS Aussehen der Diamanten vom ersten Wasser zu geben und dieselben für einen erhöhten Preis an den Mann zu bringen. Viel Nachahmung hat das aus Paris stammende Verfahren der Fälschung mißfarbiger (grünlich-gel-ber) Diamanten gefunden, welches darin besteht, daß auf der Rückseite (der Culasse) des Steines eine sehr dünne, röthliche Anilinschicht aufgetragen wird,' dadurch wird seine Farbe neutralisirt und er erscheint dann farblos. Umgekehrt angewendet, dient dieser Trick in den Vereinigten Staaten heute dazu, Onkel Sam eine Nase zu drehen und ihn um beträchtliche Summen zu betrügen. Geschliffene Diamanten unterliegen bei der Einsuhr bekanntlich einem Zoll von 25 Procent ihres Werthes und deshalb geht das Bestreben gewisser Importeure dahin, den Steinen ein schlechtes Aussehen zu geben, damit sie von den i.'ispZcirenden Zollbeamtex für minderwerthig angesehen und mit einem geringeren Zoll belegt werden. Zu diesem Zwecke werden die Diamanten vor dem Versandt mit einer dünnenSchicht von gelbem, braunem oder olivengrünem Anilin überzogen und ein Stein, der einen wirklichen Werth von $100 per Karat haben mag, erhält dadurch daS Aussehen eines billigen Juwels. Gelingt es einem Importeur, in einer Diamantensendung im Werthe von 5100.000, die mit $25,000 zollpflichtig ist. auch nur den vierten Theil gedoctorte" Steine einzuschmuggeln, so beläuft sich der er-sparte-Zoll doch schon auf mehrere tausend Dollars. Um den Anilinüberzug von den Steinen zu entfernen, müssen dieselben in gewissen Säuren gekocht werden. Ein anderer Trick der DiamantenDoctoren" unter den Importeuren besteht in dem Brennen der Steine. Aus krystallisirter Kohle bestehend, ist der Diamant unschmelzbar, aber die EinWirkung eines bestimmten Hitzegrades auf die feinpolirte Oberfläche des Steines ist derart, daß derselben der Glanz genommen wird und das Juwel wie mit einer mattgrauen Kruste überzogen erscheint. Um einem derartig behandelten Stein seinen ursprllnglichen Glanz wieder zu verleihen, ist ein Aufpoliren nothwendig, das verhältnißmäßig wenig kostet. Die Diamantenhandler gebrauchen zur Bezeichnung geringwerthiger Diamanten den Ausdruck Meshofas- und diese werden, je nach ihrer Größe, mit $10 bis $20 bezahlt. In einer Sendung von Me-shofas-von 100 Karat lassen sich leicht 50 Karat gebrannte Diamanten vom ersten Wasser verbergen, und alle werden nach dem geringsten Satz verzollt. Diese gedoctorten- Diamanten mögen an $15.000 werth sein und sollten mit $3750 verzollt werden.thatsächlich aber werden sie im Zollamt vielleicht nur auf $1000 tazirt und kommen gegen Zahlung von $100 Zoll in's Land. Der Importeur hat also Onkel Sam um $3650 betrogen ein lohnendes Geschäft. Die Zollbeamten entdecken höchst selten diesen Trick, der nur von Leuten, die mit der Einwirkung des Feuers auf. den Diamanten auf das Genaueste vertraut sind, ausgeübt werden kann. Gewandte Diamanten - Doctoren" verstehen fernerDiamanten vom ersten Wasser as Aussehen von Saphiien'zu geben, die billig sind und deshalb nur geringem Zoll unterliegen. Deshalb werden die Diamanten einer BeHandlung unterworfen,' dieihnen den seinen blauen Farbenton der Saphire verleiht. und als solche declarirt passiren sie das Zollamt. Daß es wahre Künstler in ihrem Fache sein' müssen, welche derartige Betrügereien ausüben, liegt auk der Hand. DaS Tribunal der Teufels. Eine Teufelsgeschichte beschäftigte vor Kurzem die Strafkammer zuRom. Seit längerer Zeit unterhielt ein gewisser Cesare Agostini, der die Gewerbe eines Schreibers, eines Spiritisten und eines Zahnarztes mit einander verband, Beziehungen zu vatikanischen Kreisen mit dem Endzweck. Unterstützungen herauszuschlagen. Nebenbei verdiente der geheimnißdolle Mann mit der hageren Figur und dem langen, spitzen, wehenden Bart manchen Skudi mit der Voraussage von Lottonummern, auf die Gewinne fallen müßten. Man nannte ihn deshalb den Mago, d. i. Zauberer. Eines Tages führte ihm der Zufall den fast achtzigjährigen Kammerdiener des Kardinals Rampolla, Antonio Michetti. in die Arme. . Zunächst erreichte der naive Kammerdiener, daß ihmAgostini einige Lottonummern, auf die mindestens ein Terno ' fallen' mußte, verrieth, dann kam er auf eine Angelegenheit zu sprechen, die ihn vor Allem bewogen hatte, Agostinis Rath einzuholen. Michetti hatte, bevor er beim Kardinal Rampolla eintrat, in Diensten eines vatikanischen Patriziers Namens Don Luigi Gandolini gestanden. Dieser starb, und Michetti erhob auf Grund irgendwelcher Versprechungen Anspruch auf einen Theil der Hinterlassenschaft. Da die Familie nichts herausgeben wollte, entstand ein Proceß. Auf Michettis Frage gab ihm nun der Mago mit dem ernstesten Gesicht von der Welt den verblllffenden Bescheid, daß durch das Tribunal des Teufels der Streit am sichersten und einfachsten zu seinen Gunsten entschieden werden würde. Freilich sei daS Verfahren etwas kostspielig. Michetti treffe es übrigens ungeheuer günstig, da zufällig gerade er, Agostini, Sekretär bei jenem un heimlichen Gerichtshof sei. Michetti. der Alles aufö Wort glaubte, stellte sich richtig am nächsten Tage in einem Palazzo der Via Palermo ein. wo der Spiritist Dr. Barnabei wohnte. Der Raum, in den er geführt wurde, war von einem rothen Licht phantastisch genug erleuchtet. In der Mitte des Fuß bodenS stand v avf. aus dem eine
gelbblaue Spiritusslamme emporloderte, die nach unten mit der Hölle in Verbindung stehen sollte. An der Rückwand des Gemaches bewegten sich zwei in weiße Gewänder gehüllte Gestalten unter unverständlichen Beschwörungsformeln und auffallenden Gestikulatio-
nen fortwährend auf und ad. So ging es eine Reihe von Tagen hintereinander, bis die Herren Richter des Teufelstribunals glaubten, die Geduld Michettis nicht länger auf die Probe stellen zu dürfen. Eines Abends ver kündigte also das Tribunal sein Urtheil, das erfreulicher Weise gemäß den von Michetti gehten Erwartungen für diesen günstig lautete. In absehbarer Zeit würde das nicht näher bezeichnete Bankhaus des Teufels die Erbschaft auszahlen. Vorher aber müsse Michetti noch die Mittel bewilligen zu einer Reise des Richtercollegiums nach Paris. Obwohl Michetti den Grund der Reise nicht einsah, zögerte er um so weniger mit der Hergabe des Geldes, als ja binnen Kurzem die Auszahlung der Erbschaft erfolgen mußte. Agosti und Barnabei verlebten in Paris goldene Tage und ermangelten nicht, dem .Michetti mitzuthei len, daß sie seine Affaire bei Gelegenheit ihrer Conferenzen mit dem Teufel mächtig förderten. Michetti. der sein ganzes Vermögen inzwischen geopfert hatte, war gezwungen gewesen, zuguterletzt Wechsel auszustellen, die er, da der Bankier deS Teufels nichts von sich hören ließ, eines Tages wiedersah, aber nicht einlösen konnte. Dadurch erfuhr Michettis Sohn von den bislang sorgfältig geheim gehaltenen Vorgängen und zeigte die beiden Spiritisten kurzer Hand der Staatsanwaltschaft an, die sie alsobald an einem Orte unterbrachte, aus dem sie der Teufel nicht zu befreien vermochte. In der Gerichtsverhandlung wurde Agostini merkwürdiger Weise sreigesprochen, nachdem sich mächtige Gönner, wie der General- Menotti Garibaldi. für ihn in'S Zeug gelegt und dem Gericht die Ueberzeugung beigebracht hatten, daß er nichts als ein willenloses, vom Spiritismus um jedes klare Urtheil gebrachte Werkzeug des Dr. Barnabei gewesen. Dieser wurde zu 7 Monaten Zuchthaus und einer Geldstrafe verurtheilt. in Nechenexempel. Welches ist die größte Zahl, die man mit drei Ziffern schreiben kann? Der Nichtmathematiker kommt bei Beantwortung dieser Frage nicht über die Zahl 999 hinaus, aber man kann mit drei Neunen eine viel größere, geradezu ungeheuere Zahl darstellen, wenn man sie folgendermaßen setzt: 99 So werden sie, wie jeder Schüler der Mathematik weiß, gelesen: Neun hoch neun hoch neun" und bedeuten eine zweimalige Potenzirung. Die zuerst vorzunehwende Potenzirung 9 (neun hoch neun") besagt, die Zahl 9 soll 9 mal mit sich selbst multiplicirt werden, was die schon recht ansehnliche, aber noch durchaus faßbare Zahl 337.420.489 ergibt. Infolge der zweiten Potenz!rung muß die Grundzahl .9 nunmehr 237.420.489 mal mit stch selbst multiplicirt werden. Was dabei herauskommt, ist noch nie berechnet worden und wird auch schwerlich jemals berechnet werden, aus dem einfachen Grunde, weil die Zeit eines Menschenlebens zur genauen Berechnung nicht ausreichen würde. Es läßt sich aber sagen: Die fragliche Riesenzahl würde jedenfalls mehr als 3G9 Millionen Ziffern haben. Wollte man eine solche Ziffernreihe niederschreiben, indem man ein sehr langes Papierband nähme und auf 1 Decimeter 20 Ziffern brächte, so würde das Band eine Länge von 18.484z bis 18.483 Kilometer haben müssen, das heißt fast das Ijfache des Erddurchmessers. der im Aequator 12.750 Kilometer beträgt, und zur bloßen Niederschrift würde man. wenn man in der Minute 100 Ziffern zu Papier brächte und täglich, mit Einschluß aller Sonn- und Feiertage, zehn Stunden arbeitete, ungefähr 17 Jahre gebrauchen. Alles, was man sonst von sehr großen Zahlen kennt, z. B. diejenige, welche durch fortgesetzte Verdoppelung der Anzahl der Weizenkörner auf den Feldern 'eines Schachbrettes entsteht oder diejenige, welche aus dem Zinseszins eines zu Christi Zeit angelegten Pfennigs erwächst, ist ganz verschwindend gering gegenüber der hier beschriebenen Riesenzahl, die sich einfach mit drei Neunen darstellen läßt. Deutsche LokalMachrichten. Cachjcn. Dresden. Wegen Majestätsbeleidigung erkannte die Strafkammer gegen den 55 Jahre alten Kaufmann Ed. Ottokar Frnke auf 9, gegen den 37 Jahre alten Arbeiter Hoffmann auf 4 Monate Gefängniß. Infolge einer Denunciation seines früheren Logis Wirthes Hennig wurde der Schlosser Miller in seiner Wohnung verhastet und geschlossen in Polizeigewahrsam geführt. Miller soll bei Besprechung der Palästinareise des Kaisers mit Hennig sich schwerer Majestätsbeleidigungen schuldig gemacht huben. Schwere Verletzungen am Kopf erlitt beim Rangiren auf dem Abstellbahnhof der Bahnarbeiter Leistner. Au erb ach. Die Familie' des Turnhallenökonoms Lindner wurde von einem schweren Schlage betroffen. Ihre drei Knaben im Alter von 3, 4 und 3 Jahren erkrankten je einen Tag nach dem anderen an Diphtheritis und erlagen acht Tage später der schrecklichen Krankheit in derselben Folge. C o t t a. Durch Bahnbedienstete würd?, auf dem Leinpfade liegend, ein Mann erschossen aufgefunden. Die Manschetten des Todten trugen einige Worte mit der Unterschrift Albin Müller, Hofbrauhaus. - Was den erst kürzlich vom Militär (Metz) entlassenen jungen Mann in den Tod getrieben hat, ist nicht bekannt. , Froh burg. Der 22 Jahre alte Fabrikarbeiter Schilde von hier hat auf dem üeimweae von der Gnandsteiner
Kirmes seine'Gelieöle, die aus Glachau qebürtige und in Gnandstein bedienstete Blechschmidt, durch Messerstiche schwer verletzt. Nach der That versuchte sick Schilde zu ertränken. Er wurde verhaftet.
Hcsscn-Tarnll!. Darmstadt. An der Geleitsstraße Großheim - Worfelden fand man die Leiche des Studenten Mar Barenberg. A l s h e l m. Zwei Raufbolde brachten Nachts dem Polizeidiener Jungken durch Messerstiche in den Kopf erhebliche Verletzungen bei. B u tz b a ch. In Hochwiesel brannte dem Landwirth Johann Bink ein Theil seiner Hofraithe ab. Dautenheim. Der Sohn des hiesigen Bäckermeisters Worster. der seit vorigen Herbst bei dem in Worms garnisonirenden Jnfanterie-Regiment No. 118 dient, wird seit einiger Zeit von seinem Regiment vermißt. ErzHausen. Dieser Tage starb hier Frau Heinz, geb. Jacobi, im 80. Lebensjahre. Die Verstorbene betrieb lange Jahre hindurch einen Handel mit Butter und war bekannt unter dem Namen Äutterbethe. Bayern. München. Bei einem Zimmerbrande in der Schänfeldstraße erlitt der Advokat Dr. Weiß schwere Brandwunden, denen er erlag. In der Wirthschaft zu Dianabad wurde der 22jährige ledige Kanalmaurer Franz Staltner aus Linz von dem 33jährigen ledigen Kanalarbeiter Josef Unterholzner aus Frontenhausen (Niederbayern) nach kurzem Streit erstochen. Unterholzner wurde sofort verhaftet. A n S b a ch. Herr Karl Hager, k. Bahninspektor dahier, ist nach längerem Leiden gestorben. Hager stand seit 45 Jahren im Dienst der Verkehrsanstalten. Augsburg. Die früheren Besitzer der Maschinen- und Röhrenfabrik Johannes Haag haben der FabrikPensionskasse bei der Umwandlung der Fabrik in eine Aktiengesellschaft eine Schenkung im Betrage von 50.000 M. gemacht. Bayreuth. Der kürzlich zum Amtsaerichtssekretär in Eschenbach beförderie Rechtspraktikant Otto Greuner, seither in Erlangen, hat sich in der Nähe der Badeanstalt erschossen. K ö f e r i n g. Der in der Nähe von KLfering ansässige Mühleubesitzer Xaver Bitzl wurde Nachts, als er mittels Velozipeds heimfuhr, auf der Straße Regensburg - Köfering von einigen Personen überfallen und derart verletzt, daß er sich nur mühsam heimschleppen konnte und dort alsbald verstarb, ohne über das Geschehene Auskunft geben zu können. Wahrscheinlich liegt ein Raubversuch vor. L a i m. Hier stürzte der Polier Meier von einem Zuge und wurde von demselben zermalmt. Lauf. Der noch ledige Sohn des zur Zeit hier Vorstellungen gebenden Tbcaterdirektors Krems hat sich erschössen. Der junge Krems hatte ein Liebesverhältniß mit einer Nürnberger Ladnerin, das diese aufgab; hierin soll der Grund des Selbstmordes liegen. Wütttemberg. Stuttgart. Das Ehrengericht der württembergischen Anwalts kammer verurtheilte den Rechtsanwalt Gustav Pfizer aus Ulm wegen Verletzung seiner Berufspflicht zu einem Verweis und einer Geldstrafe von 2500 Mark. E l l w a n g e n. Auf dem KreutHof entstand Feuer, das in kurzer Zeit das ganze Anwesen, Wohnhaus sammt Stallung. sowie die gefüllte Scheuer einäscherte. E ß l i n g e n. Vor der Strafkammer standen die Schlosser Karl Gottlieb Maier, Wilhelm.Pfitzenmaier und Ernst Reuter. Dieselben hatten Nachts den Metzger Dinckellacker von Nellingen thätlich angegriffen. Maier wurde zu 2 Monaten, Psitzenmaier zu 4 Wochen Gefängniß verurtheilt, Reuter dagegen freigesprochen. F r i d i n g e n. Beim Wassertra gen stürzte die 74jährige Scholastik Hermann. Bewohnerin des Armenhauses, eine Treppe hinab. Die Hermann erlitt einen Genickbruch, der ihren Tod zur Folge hatte. Friedrichshafen. Nach vorangegangenen Streithändeln erstach der Käser Leonhard Steiner den Dienstknecht David Stauber. Göppingen. Durch Einathmen von Leuchtgas, das einem schadhaft gewordenen Rohr entströmte, erstickte die 18 Jahre alte Christine Hang. . H e i l b r o n n. Auf der Strecke Wilsbach - Spiegelberg ist aus einem Postwagen ein Postbeutel mit 1120 M. Inhalt entwendet worden. Der Beutel wurde bald darauf mit etlichen eröffneten Briefen, aber ohne Geld, aufgefunden. 5l s n y. Hie? ist eins Strohhutflechterei nach Art der bekannten Strohindustrie, im bayerischen Orte Lindenberg eingerichtet worden, nachdem sich gegen 150 weibliche Arbeitskräfte dem Unternehmer zur Verfügung gestellt haben. Kalw. Vom Wohnhause des Bäckermeisters I. Creuzberger brannte der Dachstuhl ab. K o ch e n d o r f. Wegen Kinds tödtung wurde die 22jährige Wilhelmine Hofstetter ovn hier verhastet. Die Verbrecherin hatte ihr neugeborenes Kind in einem Garten verscharrt. Baden. Karlsruhe. Bahnarbeiter 6. Wölfle, dem vor einiger Zeit beim Rangiren der rechte Fuß abgefahren wurde, ist jetzt seinen Verletzungen- erlegen. Wölfle hinterläßt seine Frau mit drei unmündigen Kindern. Baden Baden. Rentner Ernst Grosholz h2t sich in semer Wohnung erschossen, lrosholz war Apo theker und zuletzt in Stwßburg. von wo er sich hierher zur Ruhe zurückzog. Nervenüberreizung soll den noch rüsti- , rsr.ii 3 ...xi.i cm mhi uuu uucu9 . ijcuiyicicn utann ns den Tod getrieben haben. . i
Engen. Farreüwarker Högg Zfi von einem Farren auf dem Sprungplatz derart gestoßen und getreten worden. daß er schwere innere Verletzungen erlitt. An seinem Aufkommen wird gezweifelt. Der Verunglückte. Vater von mehreren, theils noch nicht schulPflichtigen Kindern fand im Krankenhaus Aufnahme. F r e i b u r g. In der Herder'schen Buchdruckerei wurde der seit vielen Jahren in ihr beschäftigte Arbeiter Liebler beim Anlegen des Transmisssonsriemens erfaßt und von demselben zermalmt. Der Verunglückte hinterläßt Frau und 3 Kinder. Gösch Weiler. Weil sie das Testament ihres 1897 verstorbenen Mannes fälschte, ist die Wittwe A. Engesser verhaftet worden. Hägelbe rg. Die Oekonomiegebäude des Landwirths E. Glaser brannten nieder. Einige Fahrnisse und das Vieh wurden gerettet, dagegen blieben 1300 Fruchtgarben sowie viel Heu und Oehmd in den Flammen. Der Schaden beträgt etwa 10.000 Mark. Heitersheim. Bahnarbeiter Franz Edel von Thunsel, welcher auf der Bahnstrecke zwischen Buggingen und Heitersheim beschäftigt war, wurde von einem Schnellzug übersahren; er war alsbald todt. Hü fingen. Der 73jährige Leibgedinger N. Brugger fiel beim Herabschaffen von Futter durch eine mit Brettern bedeckte Oeffnung des Speichers in die Scheune hinunter.. Er erlitt einen Genickbruch, der den Tod zur Folge hatte. Kehl. In der Wollfabrik fiel der Arbeiter Baumert in einen strudelnden Farbkessel und verbrannte sich derart, daß e? starb. Aiecklenburg. Grevesmühlen. Die Stellmacher Koth'schen Eheleute in GroßenHof feierten ihre goldene Hochzeit. Der Mann ist 84, die Frau 78 Jahre alt. K i r ch - R o s i n. Ihr goldenes Ehejubiläum begingen die Maler v. Bülow'schen Eheleute. M i st o r f. In dem Wohnhause des Büdners Mierendorf kam Feuer aus. Das schon alte, mit weicher Bedachung versehene Haus brannte in kurzer Zeit vollständig nieder; das Feuer sprang auf das Wohnhaus des Büdners Vick über und legte auch dieses mit Scheune und Stall in Asche. Die Bewohner konnten von ihrer Habe fast nichts retten. Oldenburg. Oldenburg. Das Schwurgericht sprach den Dienstknecht Blank aus
Eclfleth, welcher kürzlick im Streite in Nordermoor den Postboien Cordes erstach und zwei Betheiligte schwer verletzte, frei. Arockdorf. Wohnhaus undStall des Pächters Kolveloze sind niedergebrannt. Das Vieh konnte gerettet werden, die übrige Habe fiel dem Feuer zum Opfer. ZZreie Städte. Hamburg. Der Rechtsanwalt Dellevie, 62 Jahre alt und seit 33 Jahren Hamburger Anwalt, wurde wegen dreifachen Kautionsschwindels zu 2 Jahren Gefängniß und 5 Jahren Ehrverlust verurtheilt. Sein 50jah riges Dienstjubiläum feierte der Steu rreinnehmer Ä. Bandholz, ein Veteran oeö schleswig - holsteinischen Feldzuges gegen Dänemark. Der Rechtsconsulent Wilhelm in derBanksstraße wurde unter der Anklage, zahlreiche Betrage, die er für fremde Rechnung einkassirt, für sich behalten zu haben, in Untersuchungshaft genommen. Das große Lager künstlicher Blumen von Leue in der Steinstraße ist ein Raub rFlammen geworden. Elne dase!b,l beschäftigte Arbeiterin hat schwere Brand wunden erlitten. Schweiz. ' Arisdorf. Hier starb im Alter von beinahe 86 Jahren Frau Elisabeth Dill, geb. udin. die älteste Person der Kiremeinde. Im Jahre 1895 hatte sie mit ihrem betagten Gatten das Fest der diamantenen Hochzeit gefeiert. Basel. In Zürich wurde der des schweren Betruges und der Wechselfälfchung angeklagte Commis Ernst Jenny, der aus dem hiesigen Gerichts gebäude entwichen war, festgenommen. ' Bellach. Der Hrn. Fritz Rödiger gehörende, zu. 10,000 Francs versicherte sogen. Werkhof. ist abgebrannt. Er war von Pächter Bend und Uhrmacher Racine bewohnt. s B u n s ch e n. Frau Kohli von hier verunglückte im Vispelenwalde, wo sie auf der Suche nach ihren Ziegen sich befand. Ein Fuhrmann aus dem Weißenburgbad sah sie den Abhang hinunterrollen und eilte ihr zu Hilfe. Frau Kohli wurde mit gebrochenen Rippen und anderen ' schweren Ver letzungen in's Krankenhaus gebracht. i D e v e l i e r. Unweit von hier wurde der ledige Franz Reis mit einem Knüttel erschlagen aufgefunden. Als der That verdächtig wurde in Delsberg der 24 Jahre alte Neffe des Ermordeten, Robrt Reis, verhaftet. Derselbe hat nicht nur den Mord zuaestanden.. sondern sich auch als Urheber der letzten Brandstiftungen in Develier bekannt. ' Doppl e schwand. Im Alter von 76 Jahren ist hier Großrath und Gemeindepräsident Anton Felder gestorben. ' E m m e t t t n. Beim Schießen that ein Schütze einen Fehlschuß. Die Kugel prallte im Zeigerhaus an einen Stein und flog dem Schuhmacher Jo hann Würsch in den Kopf. Würsch hat sich nun in Luzern einer gefährli chen Operation zu unterziehen. Oesterreich-Ungarli. Wien. Der Historiker A. Hübner. Senerälsecretär der Academie der Wissenschaften, verstarb plötzlich aus der Straße. Im Wiener Allgemei nen Krankenhaus starb ein Mann von 23 Jahren Namens Anton Cana aus Brünn. der. an progressivem Muskels
schw'und leidend, dreizehn Jahre lang aus-ö Klinik SZothnag.elS aelegeq . - - - ...' . - - .
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oder frc Vergnügungen setzen sich der Gefahr von Verrenkungen und Quetschungen
Steisigkeit ud Wunden aus. giebt kein bessere Heilmittel im Hause i haben tU eine Flasche St, Zakods cl. C Ist ein guter Freund in der otli: c heilt sicher.
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A machinist in St. Louis rclates that sor eighteen months his lise had been a persect torture by rcason of pains and general bad fteling arlsiag from Indigestion, but baving read about Ripans Tafoiales he sald: " I nnde cp my mlnd at last to try thera, and they are great 1 I now use them every now and then, and have no more Indigestion, no bad feeling, and my appetit is much better. Evcrybody that aufs ers from iadigcstioa should try them."
7O) LAXIR II VZ BON BONS J XSKURItRtN Sit. s& SCNMOiTA t AfOTNUOt . 7
yatte. sr war aiö cr;mnaiat mit Lj Jahren ins Spital gekommen. Der Socialist Kehenorych aus SachsenWeimar wurde vom hiesigen Landgericht wegen Beleidigung des kaiserlichen Hauses zu zehn Monaten Kerker verurtheilt. Derselbe hatte sich zustimmeno uoer Die Morothalen Lucheni's geäußert. Mittelst Cyankali tödtete sich der 20 - jährige VbotoaravbenAssistent Julius Biß wegen Arbeitslottglelt. 'us dem Leben schied der Cafetier Carl Ritter. - Samuel (schonaut. Inhaber des .Caf6 Mi cado-, ist in ZahlungZstockung geralyen. ericyieden ist der Professor oes Konservatoriums und Mitglied de? Vosmustlkapelle und des Hofopernorchesters Johann Faistenberger. Döblina. Die Eiaentbümerin der Meierei Hohe Warte". Frau Anna Wagner, starb im Alter von 76 Iah ren. Dornbach. Wegen Nahrungs sorgen beschlossen der 28 - iäbriae ver heirathete Schlossergehilfe Karl Koller aus Krummau und dessen Freund, der 36 iähriae aus Kamnid oebürtiae Schlosser Ernst Hlavicka, gemeinsam in ven ov zu gehen. Em Wachmann sanv venn auch die Beiden rn einem benachbarten Walde erschossen auf. Eberaassina. Die 5?rau des Fabrikkutschers Edar hat sich und ihr vier Jahre altes Kind ertränkt, weil sie sich fürchtete.' ihrem Mann einzugestehen, daß sie Haushaltungsschulden gemacht hatte. G r a z. Fleischergehülfe FranzMüller fuhr von Marburg nach Graz, um da. die Gräber seiner Verwandten zu besuchen. Hierbei verschlief er die hie sige Station. Als er, dies bemerkte, sprang er aus dem Waggon und fiel auf die Schienen. Er wurde überfahren und geiödtet. Vor dem Gerichtshofe in Budapest erschien als Angeklagte eine sehr elegante, junge Dame, die in Wien und Budapest unter dem Namen Wittwe v.. Gostonyi, geborene Fürstin Bidrascu, die größten Schwindeleien verübt hat. Im Laufe des Gerichtsverfahrens ergab sich, dak die Al.oeklagt? eine gebürtige Budapesterin und die Tochter armer Handwerksleute ist. Sie heikt richtig Gisela Domanvi. besuchte die Lehrerinnenbildungsanstalt .. .t. r.s. rv w o uuu luiumcic iu uuaiin oem lUviUM der Malerei. ?ln der Verson des verstorbenen Grafen Nikolaus Esterhazy sanv sie damals einen hochherzigen Mäcen. Sie erzählte später, daß sie mit Hilfe des Fürsien in Totis einen Honvedmajor Namens Bela von Sojtonyl geyeuatyet hat. der, als er sie vor den Traualtar führte, bereits im 71. Lebensjahre stand. Gras Esterhazy habe eben nicht gewünscht, dab sein Schützling als Mädchen in der Gesellschaft sich bewege und darauf bestanden, daß sie den Titel einer Frau führe. Die Untersuchung ergab jedoch, dak es in der üonvedarmee einen rfficier Namens Gostonyi nickt aab und daß daher eine Trauung mit einem Ossicter dieses namens in der Totiser Schloßkapelle gar nicht vorgenommen , worden sein konnte. Die Änaeklaat, muß nun zweiMonate Kerkers absiden. 1
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